Gebärmutterhalskrebs...

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Warum ist Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge so wichtig? Weil: NACHWEIS VON HPV, DIE AN GEBÄR- MUTTERHALSKREBS BETEILIGT SIND IDENTIFIZIERT DIE AM HÄUFIGSTEN AN DER KREBSENTSTEHUNG BETEILIG- TEN HPV-TYPEN 16 UND 18 ERMÖGLICHT FRÜHZEITIGE RISIKO-BEURTEILUNG EINES GEBÄRMUTTERHALSKREBSES HPV- TEST IN VERBINDUNG MIT ABSTRICH- UNTERSUCHUNG NEGATIVER HPV-TEST: SEHR NIEDRIGES KREBSRISIKO TESTKOSTEN WERDEN BEI ANOMALEM ABSTRICHBEFUND VERGÜTET eine anhaltende HPV-Infektion zur Entstehung von Krebs führen kann. der Nachweis von HPV mit einfachen Mitteln möglich ist. es sich um eine der wenigen Krebsarten handelt, die sich bei frühzeitigem Nachweis erfolgreich behandeln lässt.

Mit der Abstrichuntersuchung, dem sogenannten Pap-Abstrich, lassen sich Veränderungen von Zellen des Gebärmutterhalses nachweisen. Der HPV-Test erkennt eine HPV-Infektion mit einer sehr hohen Zuverlässigkeit (>99 %). Der HPV-Test ermöglicht eine klare Risiko-Beurteilung und ist eine wichtige Information, um rechtzeitig weitere Abklärungen vorzunehmen. In Verbindung mit dem Pap-Abstrich ist dadurch die frühe Erkennung von Krebsvorstufen möglich. Bei Früherkennung von Veränderungen sind die Chancen auf eine Heilung optimal. Nicht jede HPV-Infektion verursacht Gebärmutterhalskrebs, aber jeder Fall von Gebärmutterhalskrebs wird durch eine anhaltende HPV-Infektion verursacht. Gebärmutterhals und HPV ABSTRICH HPV-Virusinfektion 17 Jahre Anhaltende HPV-Infektion 20-30 Jahre Beginn der Zellveränderungen (Krebsvorstufen) am Gebärmutterhals 20-40 Jahre Gebärmutterhalskrebs 30-60 Jahre

Wie lassen sich die mit der HPV-Infektion verbundenen Risiken verringern? Untersuchungen Der Nachweis erfolgt mit Hilfe von Abstrichuntersuchungen, die ab dem ersten sexuellen Kontakt in regelmässigen Abständen empfohlen werden und bis zum Alter von 65 Jahren fortgeführt werden sollten. Werden bei der Abstrichuntersuchung anomale Zellen («ASC-US»-Befund) festgestellt, wird ein HPV-Test durchgeführt. Vorsichtsmassnahmen Präservative sind eines der besten Mittel zum Schutz vor einer HPV-Infektion. Diese Vorbeugungs-Massnahme allein reicht jedoch nicht aus. Eine Infektion ist auch durch Hautkontakt mit der infizierten Flüssigkeit möglich. Impfung Die Impfung gegen HPV wirkt prophylaktisch sie stellt keine Behandlung dar. Da sie keinen vollständigen Schutz gewährt, wird die Abstrichuntersuchung weiterhin empfohlen. NACHWEISUNTERSUCHUNGEN SIND AUCH NACH DER IMPFUNG UNERLÄSSLICH.

Für alle ein Thema! GEBÄRMUTTER- HALSKREBS Weltweit die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die humanen Papilloma-Viren (HPV) sind eine Gruppe stark verbreiteter Viren. Schätzungsweise 80% der Frauen infizieren sich im Verlauf ihres Lebens mit genitalen HPV. Eine andauernde HPV-Infektion ist die Ursache von Gebärmutterhalskrebs. Entscheidend ist der HPV-Typ! Niederrisiko HPV-Typen können gutartige Veränderungen, wie z. B. Genitalwarzen verursachen. Hochrisiko HPV-Typen sind mit einem höheren Risiko verbunden, Gebärmutterhalskrebs zu verursachen. Am aggressivsten sind die Typen 16 und 18. Die Übertragung beginnt bereits in jungen Jahren, mit dem ersten Sexualkontakt. Die Infektion verläuft häufig ohne Symptome. Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich langsam. Deshalb ist ein früher Nachweis wichtig.

Prüfen Sie Ihr Wissen 1. HPV-Infektionen der Geschlechtsorgane sind selten 2. Gebärmutterhalskrebs wird durch sexuell übertragbare Viren ausgelöst 3. Eine HPV-Infektion führt immer zu Gebärmutterhalskrebs 4. Die sich ergänzenden Resultate der Abstrichuntersuchung und des HPV-Tests sind die wirksamste Methode, um die ersten Anzeichen eines Gebärmutterhalskrebses festzustellen 5. Die HPV-Impfung ersetzt die Notwendigkeit gynäkologischer Kontrolluntersuchungen ANTWORTEN 1. - 2. - 3. - 4. - 5. HPV-Infektionen vermeiden... um sich vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen Mehr Information finden Sie unter: www.hpv16and18.com COBAS und LIFE NEEDS ANSWERS sind Marken von Roche. 2012 Roche Roche Diagnostics (Schweiz) AG CH-6343 Rotkreuz www.roche-diagnostics.ch 06949622001 ➀ 1112 2.0 AD