OAS Sound Edition: CD-Orgel Benutzerhinweise Stand: 26. September 2006
Inhalt: - Vorwort - Soundübersicht - Installationshinweise - Anpassung der Sounds - Einbindung der Sounds in die Ebenen der Sound-Taster - Fragen Vorwort Über mehr als ein Jahrzehnt hat die CD-Orgel-Serie von Wersi Orgel-Geschichte geschrieben. Vor allem die Modelle Spectra und Atlantis erzeugten und erzeugen ein begeistertes Leuchten in den Augen der Orgelliebhaber. Auch heute noch sind viele Sounds insbesondere der Zugriegel-Sound der CD-Orgel legendär und unerreicht. OAS-Instrumente haben bereits serienmäßig einige Sounds der Spectra und ihrer Schwesterorgeln sowohl aus der klassischen CD-Orgel als auch aus den Livestyle/Golden-Gate- Erweiterungen an Bord. Mit dieser Sound-Edition werden 21 weitere Sounds in OAS zugänglich. Besonderen Wert wurde dabei auf den Sinus der CD-Orgel gelegt. Die einzelnen Registrierungen liegen für echtes Zugriegelspiel sehr wichtig jeweils in einer Version mit schnellem und einer mit langsamen Wersivoice vor. (Damit befinden sich jeweils zwei Samples pro Zugriegel-Sound auf der CD, so dass die Gesamtzahl der Samples 26 ist.) Hervorzuheben ist aber sicher auch der CD-Flügel, der 1987 bei Vorstellung der Spectra eine Sensation darstellte. Die einzelnen Sounds wurden in einer Länge von sechs Sekunden gesamplet, so dass die Lebendigkeit der CD-Orgel-Sounds voll eingefangen wurde. Aufgrund der daraus resultierenden Samplegröße wird RAM-Speicher von mindestens 1 GB für die Nutzung der kompletten OAS-Sound-Edition: CD-Orgel empfohlen.
Soundübersicht Alle Sounds wurden im Tonraum C1 C6 gesamplet, so dass sie über den gesamten Tonraum authentisch klingen. Eine Ausnahme stellen die Bass-Sounds dar, die lediglich im für das Fußbass-Spiel Tonumfang von zweieinhalb Oktaven gesamplet wurden. Die CD-Orgel Sinus Sounds wurden allesamt mit Wersivoice fast und Wersivoice slow gesamplet. So lassen sich auch typische Sinus-Spieltechniken realistisch (wenn auch ohne Anlaufeffekt des Wersivoice) nachempfinden. Die große Beliebtheit der Spectra-Zugriegel ist unter anderem in der Tiefe des Wersivoice-Phasenvibratos begründet. Dem wurde bei den Samples dadurch Rechnung getragen, dass alle Sounds mit aktivierten deep und flat - Schaltern also dem stärksten Wersivoice-Vibrato aufgezeichnet wurden. Der Sinus-Patsch wurde durch Hinzufügen des Click in der VCF-Sektion noch verstärkt. Seine Intensität kann aber individuell eingestellt werden (siehe Anpassung der Sounds ). Hier nun eine Kurzbeschreibung der Sounds: Zugriegel-Sound: CD-DB voll 1 (slow/fast): Zugriegel-Einstellung: 8888000888 CD-DB weich (slow/fast): Zugriegel-Einstellung: 8500202888 CD-DB voll 2 (slow/fast): Zugriegel-Einstellung: 8888800888 CD-DB voll FL (slow/fast): Zugriegel-Einstellung: 8888888885 CD-DB UM (slow/fast): Zugriegel-Einstellung; 0088540000 CD-V6Jazz: Perkussiver, hammond ähnlicher Sound, erstellt von Peter Schips, CD-Soft CD-DB Perc.: Perkussiver jazziger ZR-Sound mit langsamem Wersivoice, oft von Franz Lambert genutzt (Sound wurde nicht geloopt. Sample-Länge 6 Sekunden) CD-DB-Celest: Glockiger Sinus-Sound, oft von Klaus Wunderlich genutzt, erstellt von Peter Schips, CD-Soft Piano: CD-Piano: der für seine Zeit revolutionäre Flügel der Spectra. Der Sampling-Aufwand trägt diesem Sound durch Größe (30MB) und Länge der Auskling-Zeit (bis zu 12 Sekunden) Rechnung. Ideal zum Nachspielen von Titeln wie Dreaming Ballerina von Franz Lambert.
Synthebrass/Synthie: CD-Synbrass 2: Variante zum in OAS bereits vorhandenen CD-Synthebrass von der Memory Card Melody. GG-Synthebrass: Der Livestyle-Synthebrass (Sound wurde nicht geloopt. Sample-Länge 6 Sekunden) GG-Synthebrass 2: Livestyle-Synthebrass 2 (mit Wah Wah-Effekt) CD-FM 1+2: FM1 und FM2 von der Memory Card Take Off als Kombi-Sound. Glockiger Synthie-Sound E-Gitarre: CD-Metal: Verzerrter E-Gitarren-Sound von Memory Card Standard (Sound wurde nicht geloopt. Sample-Länge 6 Sekunden) GG-Rockgitarre: Livestyle Rockgitarre GG-Rockpad: Livestyle Rock-Pad (Sound wurde nicht geloopt. Sample-Länge 6 Sekunden) Bass: CD-Solo Bass: Knackiger Pop-Bass mit anschließendem gehaltenem Ton von der Memory Card Take Off. Sehr gut geeignet für Fußbass-Spiel (ideal für die Instrumente Abacus, Vegas, Verona, Ikarus und Xenios mit nur einer Registrierebene im Pedal). CD-Fretless: gleichnamiger CD-Orgel-Bass CD-JP-Bass: gleichnamiger CD-Orgel-Bass CD-Popbass: gleichnamiger CD-Orgel-Bass Effekte: CD-Effect-Drums: Synthe-Drums von der Memory Card Take Off
Installationshinweise: Die Sounds sind einzeln auf der CD enthalten. Sie können sich somit Ihr individuelles CD-Orgel Soundpaket durch gezielte Auswahl der Sounds, die Sie installieren möchten, selbst zusammenstellen. Die Auswahl erfolgt sowohl in OAS7 als auch in OAS4 über die Funktion Einstellungen / OAS-Datenbank / Klangfarben verwalten / Akai Import. Beachten Sie bitte die entsprechenden Passagen im Programmierhandbuch Ihrer OAS-Version. Die Sounds für OAS7 befinden sich im Verzeichnis \OAS7 auf der CD. Die Sounds für OAS4 befinden sich im Verzeichnis \OAS4 auf der CD. Die Sounds wurden ursprünglich im Format des NI Samplers Kontakt erstellt. Diese Samples liegen der CD im Verzeichnis \Kontakt bei. Anpassung der Sounds: Im Editor Long Waves bearbeiten können Sie die Sounds an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen und anschließend als User Sound speichern. Beachten Sie zu Einzelheiten bitte Long Waves bearbeiten im Programmierhandbuch. Sollten Sie über den Sampler Kontakt in der Version 1.5 oder höher verfügen, steht Ihnen dort selbstverständlich das komplette Spektrum an Nachbearbeitungsmöglichkeiten des Samplers zur Verfügung. Allerdings ist eine direkte Einbindung in diesem Format in OAS nur durch Konvertieren der Sound in ein OAS-kompatibles Format (.sts,.p) möglich. Dabei können einige der wesentlich umfangreicheren Editiermöglichkeiten von Kontakt wieder verloren gehen. Selbstverständlich ist eine Einbindung von Kontakt über den VST-Hub von OAS7 möglich. Für andere OAS-Versionen bietet sich eine VST-Anbindung von Kontakt mittels VStack von Steinberg an. Beachten Sie hierbei bitte die höheren Hardwareanforderungen für die VST-Einbindung (min. 2.4 GHZ, 1,5-2 GB RAM). Einbindung der Sounds in die Ebenen der Sound-Taster: Hierfür sei auf Punkt 9.2 Klangfarben Tasterbelegungen im Programmierhandbuch verwiesen.
Fragen Wenden Sie sich bei Fragen zu den Sounds bitte an: Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Experimentieren und Spielen mit Ihrem neuen Soundpaket. Ihr Ralph Döller