Wolfgang Ahnen
Geschichte des Wasserball Wasserball (engl. water polo, manchmal auch waterpolo ) ist ein dem Handball und Rugby ähnliches Ballspiel im Wasser, bei dem die Spieler zweier Mannschaften versuchen, durch geschicktes Abspielen und Freischwimmen den Ball in das gegnerische Tor zu werfen. Ziel des Spieles ist es, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Die Mannschaft mit den meisten anerkannten Toren wird als Sieger betrachtet. Wasserball gilt als Teildisziplin des Schwimmsports, so dass der Weltschwimmverband FINA der internationale Dachverband der Sportart Wasserball ist.
Meine Wasserballgeschichte Geboren im Dezember 1961 in Trier Im SSV Trier seit 1968 als Schwimmer, erster Wettkampf 1969. Wasserball seit 1973, 1974 erstes Spiel in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Rheinland-Auswahl 1975/76/77 Wechsel 1979 zum Düsseldorfer SC in die 2. Bundesliga ÜL Lizenz Schwimmen in Koblenz 1984 Wechsel zurück nach Trier wegen der Arbeit und der Liebe
Meine Wasserballgeschichte 1985 Neuer Job, Heirat 1986 Berufung in die Feuerwehr-Nationalmannschaft in Manchester. 3. der Europameisterschaft Rücktritt vom Wasserball 1988 und 1991 Geburt meiner Kinder 1991 Rücktritt vom Rücktritt Seit 1991 Oberligaspieler beim SSV Trier. 1996-1000 Tore für den SSV Trier Seit 2005 Wasserballwart des SV Rheinland 2006 2000 Tore für den SSV Trier Seit 2007 Mitglied des Fachausschuss Wasserball des DSV 2012 Beginn B-Trainer-Lizenz Wasserball im OSP Heidelberg
Wasserball in Deutschland In den 50 er Jahren gehörte Deutschland im Herrenbereich zu den führenden Nationen in Europa und damit in der Welt. Neben Europameistertiteln 1982 und 1985 konnte sich Deutschland 5 mal in Folge für die Olympischen im diesem Jahr das erste Mal seit 22 Jahren im Herrenbereich nicht. Die erfolgreichsten Mannschaften sind SV Spandau Berlin und Duisburg 98. Die sich die Titel mit einigen Ausnahmen aufteilten. 2012 wurde mit dem 5.Platz das beste Ergebnis seit 20 Jahren erreicht und im Frauenbereich Platz 11 einer der schlechtesten. Von Jugend kaum zu reden, 11. und schlechter in den letzten Jahren also muss was getan werden.
Wasserball in Deutschland Frauenwasserball wird in Ligen seit der Spielzeit 1997/98 gespielt. Hier teilten sich Bochum und Uerdingen die Titel. Dies ist möglich weil die besten Spielerinnen Deutschlands hier im Ruhrpott zusammengezogen wurden um bessere Trainings- Möglichkeiten zu haben. In Deutschland gibt es leider nur wenige Frauenligen. So wird in der Bundesliga und in zwei zweiten Ligen gespielt (West und Süd). Der Norden und Osten können keine zweite Liga aufbieten.
Regeln im Wasserballsport Gespielt wird auf Spielfeldern mit den Größen 20 x 10 bis 30 x 20 m. Jede Mannschaft besteht aus 12 Feldspieler und einem Torwart. Zusammen im Wasser sind 6 Feldspieler und ein Torwart. Spielzeit ist 4 x 8 Minuten effektive Spielzeit, d.h bei jedem Pfiff der Schiedsrichter wird die Zeit gestoppt. Geleitet wird das Spiel von 2 Unparteiischen Der Ball bei Frauen und ab D-Jugend ist keiner und leichter wie der Herrenball. Frauen (65-67 cm), Herren (68-71 cm) Gespielt und berührt darf der Ball nur mir einer Hand gleichzeitig
Regeln im Wasserballsport Wasser ist durchgehend 1,80 m tief. Da die Spieler/innen keine Trikots tragen, gibt es im Wasserballsport Kappen in blau und weiß. Mittlerweile auch bunt in Abweichung blau/weiß Bestrafung Leichter Fehler - Freiwurf Schwerer Fehler Strafwurf oder Zeitstrafe (20sek) Brutalität - Ausschluss mit anschließender (4 min) automatischer Sperre.
Trainingsinhalte Wasserball Zeit 1,5 Stunden - Hallenbad 25 m x 12,5 m Einschwimmen 300 m im Wechsel Wasserballkraul, Wassertreten waagerecht/senkrecht, Dribbeln (Kraularme/Brustbeine) 20 x 25 m Sprint Ball zuspiel in Kreis mit verschiedenen Wurfvarianten (Kernwurf, Druckwurf, Schockwurf, Selbstdoppler, halbe Schraube, ganze Schraube) Anschwimmen mit Schusstraining mit und ohne Verteidiger wiederum alle Varianten. Am Ende ca. 20 Minuten Spiel
Wasserball im SV Rheinland In den letzten Jahren ist im SV in Sachen Wasserball nicht viel passiert. Das war mal ganz anders. In den späten Siebzigern und frühen Achtzigern geb es im SV noch mehrere Mannschaft wie TG Konz, Hermeskeil, Koblenz hatte zwei Mannschaften, eine Rheinland- Auswahl im Schüler und Jugendbereich konnte auch gestellt werden Heute gibt es nur noch Poseidon Koblenz mit einer Herrenmannschaft und Jugendmannschaften. Sowie der SSV Trier mit einer Herrenmannschaft und einer Damenmannschaft
Wasserball im Rheinland Die Herren aus Koblenz spielen in der Bezirksliga Mittelrhein, die Jugend spielt ebenfalls im Mittelrhein. Mit gutem Erfolg. Die Herren und die Jugend konnten hier einen guten 3. Platz erkämpfen Der SSV Trier spielt in der Oberliga Rheinland- Pfalz/Saar. Die Frauen in der zweiten Wasserballliga Gruppe Süd. Hier schafften die Herren und die Frauen einen fünften Platz.
Gedanken eines Wasserballwartes Das das Wasserballspiel für Schwimmer kontraproduktiv ist kann man auch als Fehleinschätzung einstufen. Die ist auch bewiesen an drei Namen die ihr alle bestimmt kennt: In den 1920 er Jahren wurde er der ungeschlagene fünffache Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spiele 1924 (100 und 400 m Freistil, 4 200 m Freistilstaffel) und 1928 (100 m Freistil und 4 200 m Freistilstaffel). Hinzu kam 1924 außerdem die Bronzemedaille im Wasserball. Bud Spencer Schauspieler und 1956, 4. der Olympischen Spiel im Wasserball in Stockholm und Europameister mit Italien über 100 m. Schwamm 1955 als erster Mann unter 1:00 min. über 100 m Brust.
Gedanken eines Wasserballwartes Klaus Steinbach einer der besten deutscher Schwimmer über die kurzen FS Strecken. Durchbrach 1979 als erster Schwimmer die 50 Sek.-Grenze über 100 FS auf der 25 m Bahn. Vielleicht Nachfolger von Lutz Buschkow als Sportdirektor im DSV. Ich selbst spielte 1981 gegen Klaus, der eine Saison bei SV 08 Saarbrücken Wasserball spielte.
Gedanken eines Wasserballwartes Sprintfähigkeit und Ausdauer sind die Grundeigenschaften eines Wasserballers. In Trier sind wir von der Altersstruktur sehr alt, schwimmen aber unter 30 Sek. auf 50m FS. Die schnellsten 25 hoch. Alle Trainer sind Animateure und so kann man die Kids dabei halten. Ballspielen ist den Kindern angeboren, wir müssen sie es nur aufgreifen und fördern. Im nächsten Jahr (2013) will ich eine Jugendmeisterschaften des SVR durchführen hier sind alle Vereine angesprochen und ich prüfe noch ob ich die Vereine dazu verpflichten kann.
Gedanken eines Wasserballwartes Es sollten alle Vereine eine Jugendwasserballmannschaft U 13 stellen um hier ein Auffangbecken für weniger talentierte Schwimmer und Abwanderer zu schaffen. So kann man die Kids die keinen Bock mehr auf Kachel zählen haben im Verein halten. Mein Gedanke war die Verein zu verpflichten eine U 13 Mannschaft zu stellen und im Falles der Nichtstellung eine Gebühr von 300 zu erheben die den Mannschaften/ Vereinen zugute kommen, die jene Auflagen erfüllen. So könnten wir den Wasserballsport im SV wieder voran bringen. Desweiteren möchte ich einen Ergänzungslehrgang mit 45 ÜL für Wasserball anbieten (hauptsächlich Praxis) wird noch geprüft.
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