+ bzw. - Zeichen Der gewünschte Betriebspunkt liegt bei Ventilatoren mit vorangestelltem + Zeichen außerhalb des optimalen Einsatzbereichs. Es wird empfohlen, eine größere Ventilatorbaugröße einzusetzen. Der gewünschte Betriebspunkt liegt bei Ventilatoren mit vorangestelltem - Zeichen außerhalb des optimalen Einsatzbereichs. Es wird empfohlen, eine kleinere Ventilatorbaugröße einzusetzen. Ventilatortyp 01 02 03 05 06-08 09 10 11-13 14-16 17-19 Beispiele: R L M E 6-2 5 2 8-2 3-1 3 - A R E M 1 1-0 3 1 5-2 W - 1 3 - C R Z R 1 3-1 0 0 0 01... 03: Ventilator-Baureihe 05... 06: Ventilator-Ausführung 08... 11: Ventilator-Baugröße 13... 14: Motorpolzahl / Effizienzklasse. 16... 17: Motorbaugröße verschlüsselt 19: Motorhersteller A = Siemens C = AC-Motoren J = Simotop-Techtop L = Lafert M = Domel AMCA Siegel Über die AMCA Die Air Movement and Control Association (AMCA) ist ein internationaler, gemeinnütziger Verband von weltweiten Herstellern von Ventilatoren und anderen Komponenten von Lüftungsanlagen. Der Hauptsitz des Verbandes ist in Arlington Heights, Illinois, USA. Die AMCA widmet sich hauptsächlich der Zertifizierung von Leistungsdaten von Ventilatoren und anderen Lüftungskomponenten. Certified Rating Program (CRP) / Daten-Zertifizierungsprogramm Das AMCA Daten-Zertifizierungsprogramm gewährleistet, dass eine Produkt-Baureihe gemäß den AMCA-Normen und Anforderungen getestet
und bewertet wird. Jede zertifizierte Produkt-Baureihe wird kontinuierlichen Überprüfungstests in AMCA Laboratorien unterzogen. Die Teilnahme am AMCA-Zertifizierungsprogramm ist freiwillig und offen für alle. Eine aktuelle Liste aller zertifizierten Produkte wird von der AMCA im Internet bereitgestellt. Die Zertifizierung von Daten ist die wichtigste Aufgabe des Verbandes. Ziel ist es, dem Käufer, Planer und Nutzer von Lüftungskomponenten die Sicherheit zu geben, dass publizierte Daten verlässlich und genau sind. Herstellerkataloge und zu veröffentlichende Daten müssen der AMCA vor der Veröffentlichung zur Prüfung vorgelegt werden. Die Angaben in der Spalte AMCA Siegel zeigen, nach welchen Vorgaben der jeweilige Ventilator geprüft und zertifiziert wurde. - die Daten dieses Ventilator sind nicht von AMCA - zertifiziert AP: SAP: AEP: AESP: FEG: FAP: FSAP: Air Performance licensed (zertifiziert sind: Volumenstrom-Druck Kennlinien) Sound and Air Performance licensed (zertifiziert sind: Volumenstrom-Geräusch-Druck Kennlinien) Air and Efficiency Performance licensed (zertifiziert sind: Volumenstrom-Wirkungsgrad-Druck Kennlinien) Air Efficiency and Sound Performance licensed (zertifiziert sind: Volumenstrom-Wirkungsgrad-Geräusch-Druck Kennlinien) Efficiency Grade licensed (zertifiziert ist: normierter Wirkungsgrad) Efficiency Grade and Air Performance licensed (zertifiziert sind: normierter Wirkungsgrad und Volumenstrom-Druck Kennlinien) Efficiency Grade, Sound and Air Performance licensed (zertifiziert sind: normierter Wirkungsgrad und Volumenstrom-Geräusch-Druck Kennlinien) c = Strömungsgeschwindigkeit im Austritt mittlere Geschwindigkeit des Fördermediums im letzten dem Ventilator zurechenbaren Querschnitt.
Bei Gehäuseventilatoren (z.b. Baureihe RZR 10) ist diese Fläche definiert als: - bei Einbauart A bzw. C (= frei ausblasend): Fläche über der Zunge - bei Einbauart B bzw. D (= druckseitiger Kanalanschluss): Fläche im Flanschquerschnitt Bei freilaufenden Laufrädern ohne Austrittsdiffusor (z.b.: RLM 50) ist diese Fläche definiert als Schaufelaustrittsbreite multipliziert mit dem Laufradumfang, gebildet aus dem Durchmesser gemessen über den Schaufelaustrittskanten. Bei freilaufenden Laufrädern mit Austrittsdiffusor (z.b.: RLM E6) ist diese Fläche definiert als Schaufelaustrittsbreite multipliziert mit dem Laufradumfang, gebildet aus dem Trag-/Deckscheibendurchmesser. q V = Volumenstrom dp t = Totaldruckerhöhung p d2 = dynamischer Druck am Ventilatoraustritt Der dynamische Druck wird bei druckseitigem Kanalanschluss (Einbauart B oder D) auf den Flanschquerschnitt, bei freiem Ausblasen (Einbauart A oder C) auf den lichten Ausblasquerschnitt bezogen. dp fa = statische Druckerhöhung p v = saugseitige Verluste am Eintritt Verluste, resultierend aus saugseitiger Versperrung wie z.b. Berührungs- Schutz, Riemenschutz, Riemenscheibe, saugseitiger Einschnürung durch Kammereinbau, etc. Im Feld Verlustbeiwert im Register Optionen können durch die Eingabe eines Beiwertes diese Verluste berücksichtigt werden. Pw = Wellenleistung Die Wellenleistung gibt den Leistungsbedarf des Ventilators an der Ventilatorwelle (ohne Berücksichtigung von Antriebs- Motor- oder FU-Verlusten) an. P N = Motor-Nennleistung
Bei riemengetriebenen Ventilatoren erfolgt die Zuordnung eines eintourigen Motors automatisch mit den von NICOTRA Gebhardt intern festgelegten Leistungszuschlägen. Wird ein anderer als der hier vorgeschlagene Motor gewünscht (z.b. polumschaltbar, größere Leistungsreserve, andere IE-Klasse, usw.), kann dieser durch Aufruf der nachfolgenden Funktion Motor gewählt werden. P 1 = Leistungsaufnahme des Motors bzw. des Frequenzumrichters (FU) Der Wert P 1 gibt die Leistungsaufnahme des Motors bzw. des Frequenzumrichters (bei Antrieb über FU) aus dem Netz an. Neben der Wellenleistung des Ventilators beinhaltet er die Verluste von Motor und Keilriemenantrieb, bei Antrieb über Frequenzumrichter (FU) auch die des FU. t = Totalwirkungsgrad des Ventilators (ohne Antrieb, Motor und FU) Definition: ηt V Δp PW t fas = statischer Systemwirkungsgrad gibt den Systemwirkungsgrad der Ventilatoreinheit bestehend aus Ventilator, Motor und Antrieb an. Bei riemengetriebenen Ventilatoren beinhaltet der Antriebsverlust die Keilriementriebsverluste, bei FU-getriebenen Ventilatoren wird der Verlust des Frequenzumrichters berücksichtigt. Definition: ηfa S V Δp P1 fa LwA = A-bewerteter Schalleistungspegel bzgl. Austritt/Eintritt Nach DIN 45 635, Teil 38 unterscheidet man die nachfolgenden acht Geräuschmessanordnungen. Abhängig von der gewählten Einbauart stellt die Software immer je einen Wert für die Austritt- bzw. Eintrittsseite dar. L W1 Ventilator- Gesamtschallleistungspegel L W2 Gehäuseschallleistungspegel
L W3 Ansaug-Kanalschallleistungspegel L W4 Ausblas-Kanalschallleistungspegel L W5 Freiansaug-Schallleistungspegel L W6 Freiausblas-Schallleistungspegel L W7 Gehäuse- und Freiansaug- Schallleistungspegel L W8 Gehäuse- und Freiausblas- Schallleistungspegel nv = Ventilatordrehzahl Preis = Brutto-Verkaufspreis des Ventilators Der Brutto-Verkaufspreis beinhaltet bei den riemengetriebenen Baureihen (z.b.: RZR 10) nur den Grundpreis des Ventilators ohne Zubehör. Bei den direktgetriebenen Baureihen (z.b.: REM 10) ist in diesem Preis grundsätzlich immer auch der Antriebsmotor enthalten. Bei der direktgetriebenen, über FU drehzahlsteuerbaren Baureihe RZM 10 ist in diesem Preis zusätzlich zum Motor auch der Grundrahmen enthalten. Bei der direktgetriebenen, über FU drehzahlsteuerbaren Baureihe RLM 50 ist in diesem Preis zusätzlich zum Motor auch der Grundrahmen sowie die
Volumenstrom - Messvorrichtung enthalten. Die Brutto-Verkaufspreisangaben zum Zubehör finden Sie nach Betätigen von Weiter unter der Funktion Optionen / Preise. r.preis = relativer Preis Diese Angabe dient zur schnellen preislichen Beurteilung der ausgewiesenen Lösungen untereinander. Die preisgünstigste Lösung wird mit 100% ausgewiesen. Basierend auf dieser preisgünstigsten Lösung werden die anderen Lösungen mit ihren jeweiligen individuellen Preisen relativ zu dieser 100% Lösung ausgewiesen. SFP = spezifische Ventilatorleistung (Specific Fan Power) Die spezifische Ventilatorleistung ist eine Energiekennzahl für RLT-Anlagen nach DIN EN 13779. Sie ermöglicht den Vergleich von ähnlichen Anlagen und Ventilatorsystemen untereinander. Sie ist unterteilt in die 7 Kategorien: SFP-1 (< 500 W / (m³/s))... SFP-7 (> 4500 W / (m³/s)). Eine niedrige spezifische Ventilatorleistung setzt einen hohen Ventilatorsystemwirkungsgrad sowie einen niedrigen Druckverlust im Anlagensystem voraus. Definition: SFP P1 V dpfa fas ErP Status 1/ Ventilatoren In der EU-Verordnung 327/2011 werden Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Ventilatoren aller Bauarten für Motoreingangsleistungen von 0,125 kw bis 500 kw festgelegt. Diese Mindestanforderungen gelten verbindlich ab dem 01.01.2013 (Stufe 1). Ab 01.01.2015 gilt Stufe 2 mit nochmals erhöhten Anforderungen. Nur Ventilatoren, die diese Mindestanforderungen erfüllen, dürfen ab dem jeweiligen Zeitpunkt noch in die EU-Staaten importiert bzw. dort in Verkehr gebracht werden. Diese Spalte zeigt den für jeden Ventilator zutreffenden ErP-Status. Folgende Einträge sind möglich: - erfüllt die Mindestanforderungen nicht 2015 erfüllt die Mindestanforderungen ab dem Jahr 2015 nicht anwendbar für diesen Ventilator gilt die EU-Verordnung nicht (z.b.: weil ATEX-Ventilator oder Motorleistungsaufnahme dieses Ventilators < 0,125 kw).
Bei riemengetriebenen Ventilatoren bezieht sich der ausgewiesene ErP-Status auf den von der Software automatisiert zugewiesenen Motor sowie auf Keilriemenantrieb. Dieser ausgewiesene ErP-Status kann verbessert werden durch die Wahl eines - höhereffizienten Motors (z.b. IE3-Motor statt IE2-Motor) - leistungsstärkeren Motors mit besserem Wirkungsgrad - Flachriemenantrieb statt Keilriemenantrieb ErP Status 2/ Lüftungsgeräte Dach- und Boxventilatoren fallen unter die EU-Verordnung 1253/2014 für Lüftungsgeräte. Damit verbunden sind auch Anforderungen bezüglich der Mindesteffizienzen. Diese Ökodesign-Anforderungen gelten ab dem 01.01.2016. Die zweite Stufe mit erhöhten Anforderungen gilt ab 2018. Nur Lüftungsgeräte, die diese Anforderungen erfüllen, dürfen ab dem jeweiligen Zeitpunkt in die EU-Staaten importiert bzw. dort in Verkehr gebracht werden. In der Spalte ErP-Status wird für das jeweilige Gerät bzw. den Ventilator folgendes ausgewiesen: - erfüllt die Mindestanforderungen nicht 2016 erfüllt die Mindestanforderungen für das Jahr 2016 2018 erfüllt die Mindestanforderungen für das Jahr 2018 nicht anwendbar für dieses Gerät gilt die EU-Verordnung nicht (z.b.: weil es sich um ein explosionsgeschütztes Gerät oder einen Entrauchungsventilator für den Kurzzeitbetrieb handelt ).