P R E S S E M A P P E

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Rhythmische Gymnastik

Transkript:

P R E S S E M A P P E

I n h a l t s v e r z e i c h n i s Homepage 3 Veranstalter und Organisation 3 Austragungsort 3 Gymnastinnen 3 Presse 3 Akkreditierte Journalisten (Informationen) 4 Akkreditierte Fotografen (Informationen) 4 Die Rhythmische Gymnastik 4 Aktuelle Situation 5 Kategorien 6 Kampfgericht 7 Wettkampfhalle/-fläche 7 Musik 7 evorschriften (Seil, Reifen, Ball, Keulen, Band) 8 Seite 1

Homepage Die offizielle Homepage der Veranstaltung lautet: http://www.rgopfikon.ch/ Veranstalter und Organisator Die RG Opfikon-Glattbrugg führt dieses Jahr die Zürcher Kantonalen Meisterschaften der Rhythmischen Gymnastik durch. Austragungsort Die Zürcher Kantonalen Meisterschaften der Rhythmischen Gymnastik finden in der Mehrzweckhalle Wallisellen, Alte Winterthurerstrasse 58, 8304 Wallisellen statt. Gymnastinnen Es treten rund 150 Gymnastinnen in verschiedenen Kategorien im Einzel- oder Gruppenwettkampf gegeneinander an. Die Rhythmische Gymnastik (kurz RG) ist eine wettkampfbetonte und leistungsorientierte Weiterentwicklung der Gymnastik, mit starker künstlerischer Prägung. Sie wird weltweit ausschliesslich von Mädchen und jungen Frauen nach den Wertungsvorschriften des Internationalen Turnverbandes FIG geturnt. Aus Zürcher Sicht sind folgende Gymnastinnen in einem Schweizerischen Kader und durchliefen die Ausbildung im Regionalen Leistungszentrum (RLZ) Zürich. Nationalkader STV Kälin Stéphanie (RG Opfikon Glattbrugg), Julia Novak (RG Wetzikon), Coline Gauthier (SFEP Bex) Nachstehende Gymnastinnen trainieren im RLZ Zürich: Juniorinnenkader STV Gina Dünser (RG Chur)*, Cinzia Mora (RG Winterthur-Weinland), Noemi Schilling (RG Rüti)*, Stanisic Tamara (RG Wetzikon)*. * Mitglied der Juniorinnen-EM-Gruppe Nachwuchskader A STV Lisbeth Haldemann (RG Wetzikon), Elisa Hochuli (RG Teufen), Naomi Köder (RG Opfikon- Glattbrugg), Fiona Weber (RG Winterthur-Weinland) Nachwuchskader B STV Darja Antipova (RG Wetzikon), Seraina Dobmann (RG Wetzikon), Jessica Roedel (RG Wetzikon), Erweitertes Nachwuchskader B: Loriana Striebel (RG Holbein Basel) Presse Den Pressevertretern / Fotografen wird die Möglichkeit geboten, sich für den Anlass akkreditieren zu lassen. Das entsprechende Formular finden Sie unter: http://www.rgopfikon.ch => Akkreditierung Es steht den Medienschaffenden ein gekennzeichneter Bereich zur Verfügung. Für Internetzugang wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin des Organisators, Karin Looser Hürsch. Seite 2

Akkreditierte Journalisten (Informationen) Sie haben die Möglichkeit, Ihre Arbeit an speziell zugewiesenen Arbeitsbereichen vorzunehmen. Diese sind entsprechend gekennzeichnet. Bitte tragen Sie während Ihres Aufenthaltes stets Ihre Weste. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner des Organisators, Karin Looser Hürsch. Akkreditierte Fotografen (Informationen) Bitte beachten Sie, dass das Fotografieren nur akkreditierten Fotografen in den hierfür vorgesehenen Bereichen gestattet ist. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Arbeit an speziell gekennzeichneten Bereichen vorzunehmen. Fotografen, die sich ausserhalb dieser Bereiche betätigen wollen, haben dies vorgängig mit den Verantwortlichen abzusprechen. Bitte tragen Sie während Ihres Aufenthaltes stets Ihre Weste. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner des Organisators, Karin Looser Hürsch Hinweis: Aus Rücksichtnahme auf die Gymnastinnen ist die Verwendung von Blitzgeräten NICHT GESTATTET! Die Rhythmische Gymnastik Internationale Entwicklung Die Geburtsstätte der Rhythmischen Gymnastik ist die Sowjetunion. 1947 fand dort ein erster Schauwettkampf statt. Drei Jahre später entwickelte sich die Sportart auch in Bulgarien und 1953 kam die Tschechoslowakei dazu. Der Internationale Turnverband FIG nahm sich 1962 der RG an, so dass im Jahre 1963 zum ersten Mal Weltmeisterschaften (Budapest) durchgeführt werden konnten. Gruppenwettkämpfe gibt es seit 1967. Die ersten Europameisterschaften wurden 1978 in Madrid ausgetragen. Die Oststaaten, allen voran die ehemalige UdSSR und Bulgarien, dominierten diese feminine Sportart während Jahren. Seit einiger Zeit gibt es aber auch andere Nationen, die in diesen Kreis einbrechen und an den Titelkämpfen Medaillen gewinnen können. Die Rhythmische Gymnastik Schweiz hat ihren Ursprung im Jahre 1973. Damals wurde eine Versuchsgruppe gegründet, die zum Ziel hatte, die Sportart in der Schweiz zu etablieren. Der gebürtige Portugiese Fernando Dâmaso gilt als Gründer der Rhythmischen Gymnastik in der Schweiz. Er war von 1975 bis 1988 als Nationaltrainer tätig. Die Rhythmische Gymnastik erlebte eine rasante Entwicklung. Das Leistungsvermögen der Gymnastinnen ist sehr stark gestiegen. Das hohe Niveau erfordert eine laufende Anpassung der Benotungsvorschriften. Trotzdem gab es in den vergangenen Jahren bei internationalen Titelkämpfen eine regelrechte Inflation der Höchstnoten. Mit neuen Bewertungssystemen wird angestrebt, die Leistungsdifferenz der verschiedenen Gymnastinnen klarer aufzuzeigen. Weitere Informationen über die Rhythmische Gymnastik finden Sie auf der Homepage vom Schweizerischen Turnverband: www.stv-fsg.ch Seite 3

Aktuelle Situation Es bestehen drei Regionale Leistungszentren (RLZ) in Biel und Region, Tessin und Zürich sowie ein Nationales Leistungszentrum in Magglingen. Rund 100 Gymnastinnen gehören den Zentren an. Diese Gymnastinnen trainieren je nach Alter 11 bis 35 Stunden pro Woche. Das Fernziel der RG Schweiz ist die Qualifikation einer Gruppe für die nächsten Olympischen Spiele 2016 in Rio. Die Rhythmische Gymnastik ist eine wettkampfbetonte und leistungsorientierte Weiterentwicklung der Gymnastik nach Wertungsvorschriften der Fédération International de Gymnastique (FIG). Die Wettkämpfe werden in zwei Arten ausgetragen: Dem Einzel-Vierkampf und dem Gruppenwettkampf. Im Einzelwettkampf werden von jeder Gymnastin vier Übungen mit vier der fünf e (Seil, Reifen, Ball, Keulen, Band) geturnt. Eine Gruppenübung wird von fünf Gymnastinnen ausgeführt. Die Gruppen zeigen zwei verschiedene Darbietungen mit einem oder zwei verschiedenen en. Der Internationale Turnerbund schreibt alle zwei Jahre nach den Europameisterschaften einen Wechsel der e vor. Um in der Rhythmischen Gymnastik international vorne dabei zu sein, wird von der Gymnastin extreme Beweglichkeit und hohe Körper- und Bewegungsbeherrschung verlangt. Als Grundschule ist eine solide Ballettausbildung unerlässlich. Manche der weltbesten Gymnastinnen könnte man ohne weiteres als Ballerinen bezeichnen, so ausdrucksstark und ästhetisch wirken ihre Bewegungen. Die reine Frauensportart ist sehr trainingsintensiv und erfordert schon im Jugendalter hohe Trainingsumfänge. Seite 4

Rhythmische Gymnastik Kategorien Kategorie Alter Programm Dauer Einzel Jugend P1 7-8 Jahre Kantonale Kategorie 1 Übung ohne 1 Übung zu zweit mit Ball 1 00-1 15 Einzel Jugend P2 Einzel Jugend P3 Einzel Juniorinnen P4 Einzel Juniorinnen P5 Einzel Seniorinnen P6 9-10 Jahre 11-12 Jahre 13 14-15 Jahre ab 16 Jahren Nationale Kategorien 1 Übung ohne 2 Übungen mit 1 Übung ohne 3 Übungen mit 4 Übungen mit 4 Übungen mit 4 Übungen mit Gruppe Jugend G1 Gruppe Jugend G2 Gruppe Juniorinnen G3 Gruppe Seniorinnen G4 10-12 Jahre (max. 1 G. jünger oder älter) 12-14 Jahre (max. 1G. jünger oder älter) 13-15 Jahre (max. 2 G.>15 Jahre) ab 16 Jahre (max. 2 G.<16 Jahre, mind.13 Jahre) 1 Übung ohne - 2 Durchgänge 1 Übung mit - 2 Durchgänge 1 Übung mit - 2 Durchgänge 2 Übungen mit dem gleichen oder 2 Übungen mit verschiedenen en - 1 45 2 15-2 30 2 15-2 30 2 15-2 30 Seite 5

Kampfgericht - Noten Die Übungen der Einzelgymnastinnen und der Gruppen werden von zwei Kampfgerichtgruppen bewertet. Das D-Kampfgericht (Schwierigkeit) beurteilt die körpertechnischen und gerätetechnischen Schwierigkeiten und vergibt höchstens 10 Punkte. Bei den Juniorinnen beträgt die D1-Note maximal 8 Punkte. Das E-Kampfgericht (Ausführung) bewertet die Übungsausführung und vergibt höchstens 10 Punkte. Wettkampfhalle/-fläche Die Anforderungen der Wertungsvorschriften der FIG sind verbindlich, ausser der Höhe der Wettkampfhalle: Mindestens 7m für Qualifikationswettkämpfe der Kat. Jugend Mindestens 8m für Qualifikationswettkämpfe der Kat. Juniorinnen und Seniorinnen Mindestens 9m für die SM Der Wettkampfteppich hat eine Grösse von 13x13 Meter. Musik Für Einzel- wie auch für Gruppenübungen kann die Musik von einem oder mehr Instrumenten, oder von einem Musiker gespielt werden, inklusive menschlicher Stimme als Instrument. Es sind alle Instrumente erlaubt, unter der Bedingung, dass sie die Musik, so wie sie für die Begleitung von RG-Übungen charakteristisch ist, ausdrücken: klar und eindeutig definiert in ihrer Struktur. Seite 6

evorschriften Seite 7