Personalreglement. der. Kirchgemeinde Rohrbach

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Transkript:

Personalreglement der Kirchgemeinde Rohrbach Vom 1. Dezember 013

Inhaltsverzeichnis Seite Rechtsverhältnis 3 Lohnsystem 3 Probezeit/Kündigungsfristen 4 Arbeitszeit/Ferien/Urlaub 5 Versicherungen 5 Besondere Bestimmungen 6 Auflagezeugnis 7 Anhang I 8 - -

Männliche/weibliche Schreibweise Der besseren Lesbarkeit wegen wird das Geschlecht der Amtsausführenden in diesem Reglement nicht unterschieden. Selbstverständlich treffen die Bezeichnungen auf Frauen und Männer gleichermassen zu. Rechtsverhältnis Geltungsbereich Art. 1 Die in diesem Personalreglement aufgestellten Vorschriften gelten für das gesamte Personal der ref. Kirchgemeinde Rohrbach. Ausgenommen sind diejenigen Personen, welche im Anhang I zu diesem Reglement genannt werden. Privatrechtlich angestelltes Personal Art. Das Personal der Kirchgemeinde Rohrbach wird privatrechtlich angestellt. Art. 3 Massgebend sind ausschliesslich die vertraglichen Bestimmungen, gestützt auf dieses Reglement sowie auf das OR. Geltung von Beschlüssen des Regierungsrates Art. 4 Die Beschlüsse des Regierungsrates betreffend Teuerung für das bernisch kantonale Personal gelten auch für das Personal der Kirchgemeinde Rohrbach. Organigramm Art. 5 1 Sämtliche von der Kirchgemeinde angestellten Personen sind direkt dem Kirchgemeinderat unterstellt. Der Kirchgemeinderat stellt die Unterstellungsverhältnisse in einem Organigramm dar. 3 Die Pfarrpersonen sind vom Kanton angestellt. Für sie gelten die jeweiligen diesbezüglichen Bestimmungen. Lohnsystem Grundsatz Art. 6 1 Das Lohnsystem, insbesondere die Einteilung in Gehaltsklassen (GK), richtet sich nach dem bernisch kantonalen Personalrecht. Die Stellen der Kirchgemeinde werden soweit möglich einer Gehaltsklasse zugeordnet (Anhang I). 3 Jede Gehaltsklasse besteht auf 80 Gehaltsstufen und zwölf Anlaufstufen. Gehaltsaufstieg Art. 7 1 Der Aufstieg innerhalb einer Gehaltsklasse erfolgt durch Anrechnung von Gehaltsstufen. Der Kirchgemeinderat legt jährlich fest, ob und wie viele Gehaltsstufen gewährt werden. - 3 -

Mitarbeitergespräche Art. 8 1 Der Präsident und ein weiteres Ratsmitglied (Vizepräsident oder Ressortvorsteher) führen mit allen Angestellten separat mindestens alle drei Jahre ein Mitarbeitergespräch durch. Den Mitarbeitern steht jederzeit das Recht zu, ein Mitarbeitergespräch zu verlangen. 13. Monatslohn Art. 9 1 Es besteht ein Anspruch auf einen 13. Monatslohn. Bei Dienstaustritt und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses besteht ein anteilsmässiger Anspruch auf die Ausrichtung eines 13. Monatsgehaltes. Treueprämien Art. 10 Die Ausrichtung von Treueprämien regelt der Kirchgemeinderat in einer Personalverordnung. Sitzungsgeld Art. 11 Das Personal hat Anspruch auf Sitzungsgeld, wenn die Sitzung nicht als Arbeitszeit angerechnet wird. Jahresentschädigungen Art. 1 Der Rahmentarif für die Entschädigungen ist in Anhang I festgehalten. Die Festsetzung der effektiven Entschädigung sowie die Ausrichtung von Spesenentschädigungen werden in einer Personalverordnung geregelt. Probezeit / Kündigungsfristen Probezeit Art. 13 Die Probezeit beträgt 3 Monate. Kündigungsfristen Art. 14 1 Die Kündigung während der Probezeit richtet sich nach den Bestimmungen des OR. Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitnehmer und die Arbeitgeberin unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist jeweils auf Ende eines Monats gekündigt werden. 3 Eine fristlose Kündigung erfolgt beim Vorliegen schwerwiegender Gründe gemäss OR. 4 Befristete Arbeitsverhältnisse enden ohne Kündigung mit Ablauf der vereinbarten Beschäftigungsdauer. - 4 -

Arbeitszeit, Ferien, Urlaub Arbeitszeit Art. 15 1 Die Arbeitszeit des Kirchgemeindepersonals richtet sich nach den Bestimmungen des bernisch kantonalen Personalrechts. Wo im Arbeitsvertrag keine abweichende Regelung getroffen wird, gilt das Jahresarbeitszeitmodell. Massgebend für die Berechnung der Jahresarbeitszeiten sind die Sollarbeitszeiten, die jährlich vom Kanton für das bernisch kantonale Personal festgelegt werden. Ferien und Dienstfreie Tage Art. 16 Der Ferienanspruch und die Regelung der dienstfreien Tage richtet sich nach dem bernisch kantonalen Personalrecht. Unbezahlter Urlaub Art. 17 1 Für die Gewährung von unbezahltem Urlaub ist der Kirchgemeinderat zuständig. Krankheit oder Unfall während des unbezahlten Urlaubs begründet nicht den Abbruch des Urlaubs und die Auszahlung von Krankentaggeld. Versicherungen Unfallversicherung Art. 18 Die Kirchgemeinde versichert das Personal gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen gemäss des Unfallversicherungsgesetzes (UVG). Krankentaggeld- Versicherung Art. 19 Die Kirchgemeinde schliesst für diejenigen Angestellten, die aufgrund ihres Arbeitspensums der Versicherungspflicht in der Nichtberufsunfallversicherung unterliegen, eine Krankentaggeld-Versicherung ab. Pensionskasse BVG Art. 0 Die Kirchgemeinde versichert das Personal gegen die wirtschaftlichen Folgen von Invalidität, Alter und Ablebens im Rahmen des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) und nach Kassenreglement. Familienzulagen Art. 1 Der Anspruch auf Familienzulagen richtet sich nach dem kantonalen Gesetz über die Familienzulagen. Betreuungszulagen Art. Über eine allfällige Ausrichtung von Betreuungszulagen entscheidet der Kirchgemeinderat individuell. - 5 -

Besondere Bestimmungen Stellenausschreibung Art. 3 Der Kirchgemeinderat kann freie Stellen öffentlich ausschreiben. Inkrafttreten Art. 4 1 Dieses Reglement mit Anhang I tritt per 1. Januar 014 in Kraft. Es hebt alle ihm widersprechenden Vorschriften auf. Die Versammlung vom 1. Dezember 013 nahm dieses Reglement an. Kirchgemeinde Rohrbach Der Präsident: Die Sekretärin: M. Scheidegger E. Minder - 6 -

Auflagezeugnis Das Kirchgemeindesekretariat hat dieses Reglement dreissig Tage vor der beschlussfassenden Versammlung in beiden Pfarrämtern öffentlich aufgelegt. Es gab die Auflage im amtlichen Anzeiger vom 31. Oktober 013 bekannt. Rohrbach, 3. Januar 014 Kirchgemeinde Rohrbach Die Sekretärin: E. Minder - 7 -

Anhang I Gehaltsklassen Die Stellen der Kirchgemeinde Rohrbach werden wie folgt den Gehaltsklassen zugeordnet: 1. Angestellte mit Gehaltsklassenzuordnung a) Sekretariat Kirchgemeinderat und Pfarrämter GKL 11 b) Finanzverwaltung GKL 13 c) Sigrist GKL 11 d) Hauswart / Liegenschaftsverwaltung GKL 11 e) Sozial-diakonisch Angestellte mit theologischer Ausbildung GKL 17 f) Sozial-diakonisch Angestellte ohne theologische Ausbildung GKL 14. Angestellte ohne Gehaltsklassenzuordnung Angestellte im Nebenamt, Aushilfen und weitere Mitwirkende der Kirchgemeinde werden keiner Gehaltsklasse zugeordnet. Die Entschädigungsansätze werden in der Personalverordnung festgelegt. - 8 -

Jahresentschädigungen, Sitzungsgelder, Spesen Rahmentarif Funktion Jahresentschädigung Rahmentarif von Jahresentschädigung bis 1.1 Kirchgemeinderat 1.1.1 Präsidentin / Präsident Fr. 1'500.--- Fr. 3'000.-- 1.1. Vizepräsidentin / Vizepräsident Fr. 00.-- Fr. 400.-- 1.1.3 übrige Mitglieder Fr.. 00.-- Fr. 400.-- 1.1.4 Sitzungsgeld und Spesen gemäss Personalverordnung 1.1.5 Entschädigung für Spezialaufgaben gemäss Beschluss Kirchgemeinderat 1. Rechnungsprüfungskommission pro Mitglied Fr. 00.-- Fr. 400.-- 1.3 Nichtständige Kommissionen 1.3.1 Die Entschädigung von nichtständigen Personen wird in deren Einsetzungsbeschluss festgehalten. - 9 -