KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH Gertrudis-Hospital Westerholter Gesundheitsgespräche Programm 2012 2. Halbjahr Gertrudis-Hospital Westerholt Kuhstr. 23 45701 Herten-Westerholt
Juli Traurig, müde und zu nichts mehr Lust Wie erkennen und behandeln wir Depressionen im Alter? Depressionen im Alter sind nicht selten, besonders auch in den sonnenarmen Wintertagen. Traurigkeit, Müdigkeit, Antriebsarmut und Entschlusslosigkeit, gedrückte Stimmung und Körpersymptome sollten an Depressionen denken lassen. Wenn sie erkannt werden, lassen sie sich meist gut behandeln. Der Referent gibt Hinweise auf Krankheitserkennung und Behandlungsmöglichkeiten. Termin: Mittwoch, 04. Juli 2012, Dr. med. Karl Ott Chefarzt der Klinik für Geriatrie
August September Damit Pflege zu Hause gelingt Ein Schlaganfall, ein Knochenbruch oder eine große Operation: Viele, vor allem ältere Menschen, sind nach der Entlassung aus dem Krankenhaus auf weitere Pflege und Versorgung im häuslichen Umfeld angewiesen. Dies bedeutet eine große Herausforderung für die Angehörigen, die den größten Teil der Pflegeleistung übernehmen. Doch auf die Familiensituation sind sie in der Regel nicht vorbereitet. Schnell können Fragen im Pflegealltag auftauchen: Wie bettet und mobilisiert man zum Beispiel die Kranken? Wo bekommt man Unterstützung bei der Pflege? Und welche Leistungen übernimmt die Pflegekasse? Die Familien tragen nach wie vor die Hauptlast in der pflegerischen Versorgung ihrer Angehörigen. Wir wollen sie mit ihren Fragen und Nöten nicht allein lassen und möchten ihnen durch Informationen, Beratung und Pflegetipps die nötige Sicherheit geben, um diese große Herausforderung zu meistern. Was tun, wenn die Wunde nicht heilt? Die chronische Wunde, das offene Bein ist das wirklich schicksalhaft? Hier erfahren Sie, welche Krankheitsbilder sich hinter chronischen Wunden verbergen (Krampfaderleiden, Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus), wie eine Wundheilung in verschiedenen Schritten vonstatten geht und mit welchen Wundauflagen auch chronische Wunden zur Abheilung gebracht werden können. Termin: Mittwoch, 19. September 2012, Referentin: Dr. med. Martina Leufert Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie Termin: Mittwoch, 29. August 2012, Referentinnen: Regina Kaiser Krankenschwester für Pflege-Überleitung, Sozialdienst Jutta Bühner Krankenschwester für Pflege-Überleitung, Altenpflegerin
Oktober Oktober Schmerz lass nach! Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Der Referent gibt einen Überblick über moderne Schmerztherapien am Beispiel von ausgesuchten Krankheitsbildern. Termin: Mittwoch, 10. Oktober 2012, Thomas Ebke Oberarzt der Klinik für Anästhesie Verstopfung Durchfall Hämorrhoiden: Was tun bei chronischen Darmproblemen? Chronische Durchfälle sind ebenso wie hartnäckige Verstopfung ein großes Problem, denn sie führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Lebens in Beruf, Freizeit und Mobilität. Wenn dann noch Hämorrhoiden bestehen, kann der Stuhlgang zur Qual werden. Dr. Eberhard Dirks wird die Ursachen für chronischen Durchfall und Verstopfung genau erläutern und die therapeutischen Möglichkeiten aufzeigen. Außerdem wird er die Frage beantworten, wann und wie man Hämorrhoiden therapiert. Termin: Donnerstag, 25. Oktober 2012, Dr. med. Eberhard Dirks Chefarzt der Klinik für Innere Medizin
November Dezember Blutverdünnung alles fließt Bei zahlreichen Herz- und Kreislauferkrankungen ist die Blutverdünnung heute ein unverzichtbarer Teil der Behandlung. Dabei werden unterschiedliche Medikamente eingesetzt, die teils auf die Blutplättchen wirken, teils aber auch die Gerinnungseiweiße des Blutes beeinflussen. Die Blutverdünnung ist häufiger segensreich als nebenwirkungsträchtig. Die Information über die Wirkungsweise und Verträglichkeit der Medikamente soll Ängste vor den Tabletten mindern. Termin: Mittwoch, 07. November 2012, 18.00 Uhr Dr. med. Berthold Rawert Oberarzt der Klinik für Innere Medizin Akut verwirrt im Alter nicht immer ist es Demenz Gestern noch alles gut, heute verwirrt: Ist das Demenz, oder kann es auch etwas anderes sein? Besonders nach Operationen, bei schweren körperlichen Erkrankungen oder nach plötzlichen Krankenhausaufnahmen und durch viele Medikamente kann es zu Verwirrtheitszuständen kommen. Man spricht dann heute von einem Delir. Die gute Nachricht ist, dass die Verwirrtheits-Symptome vorübergehen können, wenn man die geeigneten Maßnahmen ergreift. Der Referent spricht über das Krankheitsbild und mögliche Behandlungen. Termin: Mittwoch, 05. Dezember 2012, Dr. med. Karl Ott Chefarzt der Klinik für Geriatrie
Beratung und Hilfe Pflegekurse für pflegende Angehörige Termin: Jeden 2., 3. und 4. Dienstag im Monat Uhrzeit: 14.30 18.30 Uhr des Gertrudis-Hospitals Dieser Kurs ist kostenfrei. Ziele und Inhalte unserer Kursangebote: Praktisches Erlernen von pflegerischen Handgriffen Umgang mit Pflege-Hilfsmitteln Information zur Pflegeversicherung Was steht mir aus der Pflegeversicherung zu? Wenn erforderlich: Unterstützung bei der Neuorganisation des familiären Umfeldes Pflege-Café Treffpunkt für pflegende Angehörige Termin: Jeden 1. Dienstag im Monat Uhrzeit: 15.00 17.00 Uhr Martinus-Treff, Bahnhofstr. 91, 45701 Herten Schulung für Angehörige von Menschen mit Demenz Diese Schulung ist kostenfrei. Inhalte der Schulung: Wie kommuniziert man mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind? Tipps für die Alltagsgestaltung: Was hilft Menschen mit Demenz? Stressvermeidung- und bewältigung Entlastung für Angehörige / Welche Hilfsangebote gibt es? Austausch mit anderen Betroffenen Demenz-Café Treffpunkt für Angehörige von Menschen mit Demenz Termin: Jeden 1. Montag im Monat Uhrzeit: 15.00 17.00 Uhr Martinus-Treff, Bahnhofstr. 91, 45701 Herten Ansprechpartnerin: Regina Kaiser Telefon 0209 6191-0 r.kaiser@kkrn.de
Wir über uns Zur Krankenhausgesellschaft KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH gehören neben dem Gertrudis- Hospital Westerholt auch das Marien-Hospital Marl, das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten und das St. Sixtus-Hospital Haltern am See. Die Krankenhausgesellschaft ist der größte Klinikverbund im nördlichen Ruhrgebiet. Sie verfügt über 23 medizinische Fachabteilungen mit knapp 1.000 Klinikbetten und versorgt jährlich mehr als 34.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Mit rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darunter allein 195 Ärztinnen und Ärzte gehört die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH zu einem der größten Arbeitgeber im Kreis Recklinghausen. Und sie ist auch einer der größten regionalen Anbieter bei der Ausbildung qualifizierter Pflegekräfte. An ihren beiden Zentralschulen in Dorsten und Marl bietet sie insgesamt 400 Ausbildungsplätze für den Pflegenachwuchs an. Gertrudis-Hospital Westerholt Kuhstr. 23 45701 Herten-Westerholt Telefon 0209 6191-0 Telefax 0209 6191-109 westerholt@kkrn.de www.kkrn.de