BAYERISCHE STAATSOPER

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Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Großes Latinum, Grundkenntnisse Russisch

Transkript:

BAYERISCHE STAATSOPER Alban Berg Wozzeck Oper in drei Akten (15 Szenen) Libretto Alban Berg nach Georg Büchner Mit deutschen Übertiteln Donnerstag, 3. Oktober 2013 Nationaltheater 1. Saison-Abonnement Serie 19 und 20 Musikalische Leitung Lothar Koenigs Inszenierung Andreas Kriegenburg Bühne Harald B. Thor Kostüme Andrea Schraad Licht Stefan Bolliger Choreographie Zenta Haerter Chor Sören Eckhoff Dramaturgie Miron Hakenbeck Koproduktion mit dem New National Theatre Tokyo 2013 2014

BESETZUNG Wozzeck Simon Keenlyside Tambourmajor Roman Sadnik Andres Kevin Conners Hauptmann Wolfgang Ablinger-Sperrhacke Doktor Wolfgang Bankl 1. Handwerksbursche Scott Wilde 2. Handwerksbursche Matthew Grills Der Narr Dean Power Marie Angela Denoke Margret Heike Grötzinger Mariens Knabe Alexander Lakatár Bursche Jochen Schäfer Soldat Jason A. Smith Beginn: 20.00 Uhr Ende: ca. 21.45 Uhr Keine Pause Anfertigung der Bühnenausstattung und Kostüme in den eigenen Werkstätten. Universal Edition Wien Bayerisches Staatsorchester Chor und Kinderchor der Bayerischen Staatsoper Statisterie der Bayerischen Staatsoper Die Bayerische Staatsoper ist stolz und dankbar, in der Linde Group einen Partner gefunden zu haben, der sich als Hauptsponsor dieser Spielzeit für die Bayerische Staatsoper engagiert. Linde hat eine lange Tradition im Engagement für Kultur und zeigt so exemplarisches gesellschaftliches Verantwortungsgefühl, das maßgeblich dazu beiträgt, auf Dauer Münchens internationales Spitzenniveau im Kulturbereich zu halten.

MUSIKALISCHE LEITUNG Lothar Koenigs, geboren in Aachen, studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2003 war er Musikdirektor in Osnabrück. Danach gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Wien, New York, Dresden, Mailand, Hamburg, Venedig, Rom und Lyon mit Werken wie Lohengrin, Jenůfa und Idomeneo. Seit 2009 ist er Music Director an der Welsh National Opera und dirigierte u.a. Chowanschtschina, Fidelio, Ariadne auf Naxos und Turandot. In Symphoniekonzerten war er mit Orchestern wie den Wiener und den Dresdner Philharmonikern, dem Beethoven-Orchester Bonn, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Orchestra dell Accademia di Santa Cecilia Roma. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Wozzeck. INSZENIERUNG Andreas Kriegenburg machte zunächst eine Ausbildung zum Modelltischler und war dann als Tischler und Techniker am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg tätig. Nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder wurde er 1991 Hausregisseur an der Volksbühne Berlin. Dort inszenierte er u.a. Büchners Woyzeck. 1996 wechselte er ans Staatstheater Hannover und 1999 ans Burgtheater Wien. Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, seit 2009 inszeniert er regelmäßig am Deutschen Theater Berlin. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er seit 2003 Orestie, Die Nibelungen, Drei Schwestern, Der Prozess nach Kafka sowie Alles nur der Liebe wegen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt die Uraufführung von Dea Lohers Diebe. 2006 inszenierte er in Magdeburg Glucks Orpheus und Eurydike, 2007 Mozarts Idomeneo, an der Bayerischen Staatsoper 2008 Wozzeck, 2010 Otello an der Deutschen Oper Berlin, 2011 Tosca an der Oper Frankfurt und 2012 Der Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2013/14: Die Soldaten. BÜHNE Harald B. Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er als selbstständiger Ausstatter tätig. In Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg entstanden Produktionen am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, im Akademietheater in München sowie mehrere Operninszenierungen. Als Bühnenbildner für das Musiktheater arbeitete er mit vielen hochrangigen Regisseuren u.a. an den Opernhäusern in Dortmund, Darmstadt, Mannheim, Nürnberg und München. In der Spielzeit 2013/14 entwirft er an der Bayerischen Staatsoper das Bühnenbild für Die Soldaten. KOSTÜME Andrea Schraad wurde in Dinklage geboren. Sie absolvierte ihr Kostümbildstudium in Hannover. Von 2000 bis 2003 war sie feste Kostümassistentin und von 2003 bis 2009 Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2006/07 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Andreas Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet und bekam den Theaterpreis FAUST verliehen. In der Spielzeit 2013/14 entwirft sie an der Bayerischen Staatsoper die Kostüme für Die Soldaten. LICHT Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren. Er war einige Jahre als Lichttechniker freiberuflich tätig und ab 1995 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Beleuchtungsinspektor. Von 2006 bis 2010 war er Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus des Staatstheaters Stuttgart. Stefan Bolliger gestaltete das Licht bei zahlreichen Inszenierungen Andreas Kriegenburgs am Thalia Theater. Er arbeitete als Lichtdesigner an der Bayerischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, in Wien und Salzburg. Weitere Arbeit an der Bayerischen Staatsoper: Der Ring des Nibelungen.

CHOREOGRAPHIE Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa. CHOR Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. WOZZECK Simon Keenlyside, geboren in London, studierte Gesang am Royal Northern College of Music in Manchester. Nach seinem Operndebüt an der Hamburgischen Staatsoper als Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) trat er in Genf, Zürich, San Francisco, Sydney, Tokio, Berlin, Barcelona, Madrid, Paris, an der Wiener Staatsoper, an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand und am Royal Opera House, Covent Garden, in London auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pelléas (Pelléas et Mélisande), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Dandini (La Cenerentola), Belcore (L elisir d amore), Ford (Falstaff), Marcello (La bohème) sowie die Titelpartien Eugen Onegin, Hamlet, Macbeth und Rigoletto. Er ist Gewinner mehrerer Preise und Auszeichnungen. 2003 wurde ihm der Titel eines Commander of the British Empire verliehen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartien in Don Giovanni, Wozzeck und Macbeth, Giorgio Germont (La traviata). TAMBOURMAJOR Roman Sadnik wurde in Wien geboren. Nach seinem Gesangsstudium führten ihn Gastengagements u.a. an die Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala, das Theater an der Wien sowie an die Opernhäuser von Amsterdam, Lyon, Hamburg, Leipzig, Innsbruck und Toulouse und zu den Salzburger, Münchner, Athener und Schwetzinger Opernfestspielen. Des Weiteren trat er etwa im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und im Concertgebouw in Amsterdam auf. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie die Titelpartien in Tannhäuser, Tristan und Isolde, Parsifal und Otello sowie Cavaradossi (Tosca), Canio (Pagliacci), Radames (Aida), Max (Der Freischütz) und Florestan (Fidelio). Partie an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2013/14: Tambourmajor (Wozzeck). ANDRES Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Don Curzio (Le nozze di Figaro), Andres (Wozzeck), Wedgwood- Teekanne/altes Männchen/Laubfrosch (L Enfant et les sortilèges), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/ Pitichinaccio (Les Contes d Hoffmann), Haushof-

meister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell). HAUPTMANN Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, geboren in Zell am See, studierte an der Musikhochschule Wien. Nach ersten Engagements in Linz, Basel und am Gärtnerplatztheater in München debütierte er an der Opéra National de Paris. Sein Repertoire umfasst u.a. Monostatos (Die Zauberflöte), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Mime (Der Ring des Nibelungen), Vašek (Die verkaufte Braut), Arnalta (L incoronazione di Poppea), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Dr. Cajus (Falstaff) und Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail). Gastspiele führten ihn u.a. an das Théâtre des Champs-Elysées in Paris, die Semperoper in Dresden, die Oper Frankfurt, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro Real in Madrid, die Nederlandse Opera in Amsterdam sowie zu den Festspielen in Salzburg, München, Glyndebourne, Baden-Baden, Bregenz und Aix-en-Provence. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Hauptmann (Wozzeck), Knusperhexe (Hänsel und Gretel). DOKTOR Wolfgang Bankl wurde in Wien geboren, erhielt eine Violinausbildung und studierte Technische Physik, bevor er zum Gesang ans Wiener Konservatorium wechselte. Erste Engagements führten ihn an die Kammeroper Wien sowie anschließend an das Opernhaus Kiel. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er neben Mozart-Rollen mit Partien wie Großinquisitor (Don Carlo), Baron Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier) und Zirkusdirektor (Friedrich Cerhas Der Riese vom Steinfeld) auftrat. Gastengagements führten ihn u.a. nach Mailand, Zürich, Hamburg, Barcelona, Salzburg, Bregenz, Dresden, Tokio, Tel Aviv und Paris. 2000 gründete er das fahrende Kammermusikfestival Giro dʼarte, das sich in erster Linie zeitgenössischer Musik widmet. 2013 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Doktor (Wozzeck). 1. HANDWERKSBURSCHE Scott Wilde, geboren in Wisconsin, studierte Gesang an der Juilliard School in New York. Frühe Engagements führten ihn u.a. an die San Francisco Opera, die New York City Opera und die Washington Opera. Sein Europadebüt gab er als Komtur (Don Giovanni) an der Oper Dublin. Als Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper trat er u.a. als Sarastro (Die Zauberflöte), Truffaldin (Ariadne auf Naxos) und Ramses (Aida) auf. An der Opéra National de Paris verkörperte er zahlreiche Rollen, darunter Trulove (The Rake s Progress), Tierbändiger/Athlet (Lulu), Bonzo (Madama Butterfly), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten) und Tom (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führten ihn u.a. an das Royal Opera House, Covent Garden, in London, das Teatro Real Madrid, die Griechische Nationaloper und das Théâtre du Capitole de Toulouse. Partie 2013/14: Handwerksbursche (Wozzeck). 2. HANDWERKSBURSCHE Matthew Grills wurde in Connecticut/USA geboren. Seine Gesangsausbildung absolvierte er am Boston Conservatory und an der Eastman School of Music. 2012 gewann er den Lotte Lenya Wettbewerb und die Metropolitan Opera National Council Auditions. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Jeník (Die verkaufte Braut), Ferrando (Così fan tutte) und Prince Charming (Cendrillon). Er nahm am Seagle Music Colony Program teil und sang an der Santa Fe Opera Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) sowie Rinuccio (Gianni Schicchi). In der Saison 2012/13 war er Mitglied des Opernstudios in Portland, wo er unter anderem als Spoletta (Tosca) und Goffredo (Rinaldo) zu hören war. Im Sommer 2013 war er im Rahmen des Merola Opera Program an der San Francisco Opera als Nathaniel (Les Contes d Hoffmann) und Ferrando (Così fan tutte) zu erleben. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Handwerksbursche (Wozzeck), Fabrizio (Mirandolina). DER NARR Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardini-

era), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier). MARIE Angela Denoke, in Stade bei Hamburg geboren, studierte an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Anschließend war sie Ensemblemitglied am Theater Ulm und daraufhin an der Staatsoper in Stuttgart. Ihr Repertoire umfasst u.a. Partien wie Venus/Elisabeth (Tannhäuser), Madeleine (Capriccio), Leonore (Fidelio) sowie die Titelpartien in Jenůfa, Salome und Arabella. Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Wien, Berlin, Hamburg, Dresden, Paris, Amsterdam, Mailand, San Francisco, Chicago und New York sowie zu den Salzburger Festspielen. 1999 wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt, 2007 erhielt sie den Deutschen Theaterpreis Faust und 2009 wurde sie zur Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marie (Wozzeck), Kundry/Stimme aus der Höhe (Parsifal). MARGRET Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde), Eboli (Don Carlo) und Fremde Fürstin (Rusalka). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en- Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼhoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).