, Diplom-Physiker Digitale Volumentomographie (DVT) DVT als CT-Light? Kassel, Dezember 2011 1
Wieso DVT? 2
Klassische Projektionsradiographie Dreidimensionales Volumen wird auf zweidimensionalen Detektor abgebildet Alle Volumenelemente entlang eines Strahls vom Fokus zum Detektor werden übereinander abgebildet 3
Moderner CT-Scanner 4
Anforderungen an CT-Betrieb Stellung der Rechtfertigenden Indikation und Befundung durch Vollfachkundigen Arzt/Ärztin Anschaffungspreis ab 400.000 Durchführung von Hart- und Niedrigkontrastuntersuchungen (hohe Niedrigkontrastauflösung) Umlaufgeschwindigkeit < <1 Sekunde 5
Grauwerte der Hounsfield-Scala 6
Digitale Volumentomographie Ersteinsatz im Bereich der Zahnmedizin zur Planung von Implantationen Anschaffungspreis ab 140.000 Durchführung nur von Hartkontrastuntersuchungen Umlaufgeschwindigkeit > 10 Sekunden Eingeschränkter Kontrastumfang 7
Digitale Volumentomographie Für die Stellung der Rechtfertigenden Indikation und Befundung spezielle zusätzliche 3D-Fachkunde aufbauend auf die jeweilige 2D-Fachkunde Technische Durchführung von MTRA (eigenverantwortlich) und Arzthelferin (ständige Aufsicht) 8
DVT-Gerät mit Conebeam-Geometrie 9
DVT-Geräte für unterschiedliche Anwendungsbereiche 10
Dosisvergleich DVT, CT und PSG 11
Dosisvergleich Um Dosisvergleich durchzuführen können muss gelten: Alle zu vergleichenden Gerätetypen sind hinsichtlich Dosis und Bildqualität optimiert Vergleichbare Bildqualität 12
Dosisvergleich Für Hartkontrastuntersuchungen gilt: Dosis CT zu DVT: 4 zu 1 Bei Weichkontrastuntersuchungen ist Bildqualität bei DVT bei gleicher Strahlenexposition nicht adäquat!!! 13
Vergleich: Aufnahmegeometrie Zielvolumen konventionelles CT Cone Beam Geometrie
Dosisvergleich Für Hartkontrastuntersuchungen gilt: Dosis DVT zu PSG: 2 (3) zu 1 Es ist aus strahlenhygienischen Gründen nicht gestattet ausschließlich aus DVT- Datensätzen eine PSG-Aufnahme zu generieren!! 15
Dosisvergleich Optimierung des Verhältnisses von Strahlenexposition und Bildqualität kann durch Berechnungsverfahren erfolgen (Monte-Carlo-Simulation siehe z. B. Veröffentlichung von Voigt, Wulff, Güldner, Ningo u. Fiebich) 16
Wie wird Abnahme- und Konstanzprüfung durchgeführt? 17
Stand der Normung Auf der Herbstsitzung des AA6 wurde die Veröffentlichung folgender Normen als beschlossen: DIN 6868-150: AP für Aufnahme- und Durchleuchtungseinrichtungen (Entwurf) DIN 6868-161: AP für DVT-Geräte (Zahnmedizinische Geräte; Norm) 18
Übergangsregelung für Normen DIN 6868-150: Anwendung der DIN 6868-150 für Einrichtungen mit Erstinbetriebnahme ab Datum der Veröffentlichung der Norm Ab diesem Datum sind bei wesentlichen Änderungen entsprechende Prüfpositionen dieser Norm auch für Altgeräte anzuwenden 19
b) Übergangsregelung für Normen DIN 6868-161(bereits als Entwurf veröffentlicht): Anwendung der DIN 6868-161für Einrichtungen mit Erstinbetriebnahme ab Datum der Veröffentlichung als Norm nach Übergangszeit (2 bis 3 Jahren) Durchführung einer ergänzenden AP nach Vorgaben der neuen Norm 20
Übergangsregelung für Normen Nutzung eines DVT-Gerätes durch Mediziner und Zahnmediziner AP nach DIN 6868-150 oder DIN 6868-161 KP nach DIN 6868-4 (wird derzeit überarbeitet) oder nach DIN 6868-15 (wird derzeit erarbeitet) 21
Photos und Graphik: Dank an Johannes Voigt (THM, Gießen) 22
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 23