Initiative VDI und DVS

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Transkript:

Initiative VDI und DVS Treffpunkt der Rapid Manufacturing Community Bringen Sie die additiven Fertigungsverfahren mit uns voran Quelle: RTC Duisburg, Fotograf: Ralf Schneider, rasch.multimedia VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik Fachbereich Produktionstechnik und Fertigungsverfahren

Additive Fertigungsverfahren Vorteilhaft für Einzelteil- und Serienproduktion Fertige Produkte ohne Nacharbeit Gute mechanische Festigkeit Hohe Oberflächengüte Zuverlässige Reproduzierbarkeit Zeit- und Kostenvorteile Minimale Durchlaufzeit von der Produktidee bis zum fertigen Produkt Keine produktspezifischen Werkzeuge und Formen erforderlich Keine Lagerhaltungskosten durch Produktion on-demand Hoher Nutzungsgrad der Rohstoffe: Keine Späne, Reststücke, Neu gestalterische Freiheiten Extremer Leichtbau durch Hohlkörper Höchste Bauteilkomplexität aus einem Stück Für Kunststoffe und metallische Werkstoffe geeignet Eine Initiative von VDI und DVS

Lasergenerieren 3D-Drucken Rapid Prototyping Laser Sintern Photonisches Fer gungsverfahren Digital Manufacturing addi ve Fer gungsverfahren Strahlschmelzen Rapid Tooling Rapid Manufacturing Genera ve Fer gungsverfahren FDM Au ragsschweissen mit Pulver und Draht

VDI und DVS bringen die Rapid Manufacturing Community zusammen Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der DVS Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren stehen seit Jahren im Austausch über die Aktivitäten auf dem Gebiet der Additiven Fertigungsverfahren. VDI und DVS haben vereinbart, die additiven Fertigungsverfahren gemeinsam intensiver zu fördern, indem sie ihre Aktivitäten koordinieren und gemeinsame Projekte durchführen. VDI und DVS werden mit den Akteuren der additiven Fertigungsverfahren eine Roadmap für die Weiterentwicklung und langfristig Etablierung der Technologie erarbeiten. Dazu werden über gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Podiumsdiskussionen und Branchenbefragungen spezifische Zukunftsszenarios zur Entwicklungen der additiven Fertigungsverfahren herausgearbeitet, Potentiale und Visionen entwickelt sowie die wirtschaftliche und technische Bedeutung und Handlungsbedarfe dargestellt. Die Roadmap unterstützt und fördert die Akzeptanz der additiven Fertigungsverfahren in Unternehmen, Politik, Forschung und in der Öffentlichkeit. Interessierte Fachleute sind eingeladen, die Erarbeitung der Roadmap aktiv zu unterstützen.

VDI und DVS Gemeinsam für die additiven Fertigungsverfahren Der VDI und der DVS bieten abgestimmte Forschungs- und Technologieplattformen an, um additive Fertigungsverfahren in der Serienfertigung zu etablieren. Sie fördern den Wissensaustausch verschiedener Fachdisziplinen und entwickeln damit die additiven Fertigungsverfahren bedarfsgerecht weiter. Mit den Richtlinien zu den additiven Fertigungsverfahren beschreibt der VDI den Stand der Technik dieser Fertigungsverfahren. Die Richtlinien ermöglichen es, sich schnell, umfassend und fachlich fundiert über die Chancen, die das Fertigungsverfahren bietet, zu informieren. So werden in der Richtlinie VDI 3405 Blatt 1 erstmals die Ergebnisse eines Ringversuchs veröffentlicht, bei dem typische mechanische Kennwerte für additiv gefertigte Kunststoffbauteile ermittelt wurden, die in vielen Anwendungen abgefragt werden. Im VDI-GPL Fachausschuss 105 Rapid Prototyping/Rapid Manufacturing treffen Experten aus Hochschulen und Forschungsinstituten, von Anlagenherstellern, Fertigungsdienstleistern, Rohstoffherstellern und Endanwendern zusammen. Die Erarbeitung der VDI-Richtlinien zum Thema ist die zentrale Zielsetzung dieses Ausschusses. Die Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.v. des DVS fördert die additiven Fertigungsverfahren in seinem Fachausschuss 13 Rapidtechnologien, Im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung befasst sich der Fachausschuss mit Forschungsfeldern, die die gesamte Prozesskette betreffen, inkl. Vorund Nachbehandlung. Dabei stehen die Technologieentwicklung, die Steigerung der Akzeptanz zur Nutzung dieser Technologie bei KmU und die Schaffung neuer Anwendungsbereiche im Vordergrund. Eine Initiative von VDI und DVS

11.2012/2.000 Die Zielsetzung ist, Forschungsbedarf im Hinblick auf die Qualifizierung für die Serienfertigung von Endprodukten zu ermitteln, den Handlungsbedarf in der Aus- und Weiterbildung abzufragen sowie die Standardisierung und Normung mit zu berücksichtigen. In diese technisch wissenschaftliche Gemein schaftsarbeit müssen Unternehmen, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen und Organisationen aktiv einbezogen werden. Im Ausschuss für Bildung des DVS werden in der Fachgruppe 4.13 praxisnahe Ausbildungskonzepte für additive Fertigungs verfahren erarbeitet und weiter entwickelt. Angeboten werden zurzeit die DVS -Lehrgänge Fachkraft Rapid Manufacturing mit generativen Fertigungsverfahren Fachrichtung Kunststoff und Fachkraft Rapid Manufacturing mit generativen Fertigungsverfahren Fachrichtung Metall. In der Fachwelt haben sich die VDI und DVS Fachgremien für die technisch wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit in allen Bereichen der technischen Regelwerksarbeit, der Forschung und der Aus- und Weiterbildung erfolgreich etabliert. Eine Initiative von VDI und DVS Gehören Sie auch zu uns? Sind Sie schon dabei? Weitere Informationen zum Thema Additive Fertigungsverfahren erhalten Sie unter: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik Postfach 10 11 39 40002 Düsseldorf Telefon: +49 211 6214-232 E-Mail: gpl@vdi.de Internet: www.vdi.de/gpl DVS Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.v. Aachener Str. 172 40223 Düsseldorf Telefon: +49 211 1591173 E-Mail: jens.jerzembeck@dvs-hg.de Internet: www.die-verbindungs-spezialisten.de