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Inhalt Installation 4 Hinweis 4 Das Programm 5 Speicherort und Dateiname 8 Aufnahme 9 Aussteuerung 10 Oszilloskop und Spektroskop 11 Kanalwahl 12 Abschließende Hinweise 12-3 -
Installation Das Programm AudioRecorder ist ein Dot.Net-Programm und startet unter Windows ab der Version 7 in allen 32-Bit oder 64-Bit Ausführungen. Es erfordert keine Installation, wie Sie sie von anderer Software kennen. Haben Sie sich das Zip-Archiv herunter geladen, entpacken Sie es an einen Ort Ihrer Wahl auf die Festplatte Ihres PC. Es ist auch möglich, die Programmdateien des AudioRecorders auf einen mobilen Datenträger wie einen USB-Stick zu kopieren und sie von dort zu starten. Ein Doppelklick auf die AudioRecorder.exe sollte die Anwendung öffnen. Für eine dauerhafte Verwendung des AudioRecorders können Sie sich Verknüpfungen im Startmenü und auf den Desktop anlegen. Wollen Sie den AudioRecorder wieder los werden, löschen Sie einfach die Programmdateien und, sofern angelegt, die Verknüpfungen. Weitere Veränderungen an Ihrem PC sind nicht entstanden. Hinweis Da der Autor nur über ein sehr beschränktes Repertoire an Audio-Hardware verfügt, besonders was die Anzahl der Kanäle betrifft, war es ihm nicht möglich, den AudioRecorder allumfassend zu testen. Sollten es also mit dieser oder jener Hardware Probleme geben, wird um Vergebung gebeten. Die genutzte Audio-Hardware sollte nicht viel früher als etwa 2008 angeschafft worden sein, weil nur dann einigermaßen sicher ist, dass sie mit der Audio-Schnittstelle von Windows 7 erfolgreich bedient werden kann. Bei älteren Geräten ist das Glückssache. Vielleicht helfen in einem solchen Fall neue Gerätetreiber weiter. - 4 -
Das Programm Der AudioRecorder dient der Aufzeichnung von Audio-Signalen mit dem PC. Dabei ist es möglich, die Audio-Datenformate, welche die darin enthaltene oder extern angeschlossene Audio-Hardware zur Verfügung stellt, zu nutzen. Aufgezeichnet wird in unkomprimierten Wave-Dateien. Die Audio-Hardware wird exklusiv verwendet. Das ermöglicht eine störungsfreie Aufnahme, da nur das Eingangssignal des gewählten Einganges verarbeitet wird und keine Verbesserungsmodule im Signalweg sind. Es besteht auch nicht die Gefahr, dass in der Aufnahme ein Betriebssystem- Kling-Klong hörbar wird. Außerdem findet keinerlei Umwandlung des Signales nach dem Analog-Digital-Wandler statt. Auch der AudioRecorder tut das nicht, so dass Sie wirklich aufzeichnen, was Ihre Hardware hergibt. Die exklusive Nutzung der Audiohardware ist normalerweise auf dem PC aktiviert. Sollte das nicht der Fall sein, erkennen Sie das an einer entsprechenden Fehlermeldung beim Start des Programmes oder beim Aktivieren der Aufnahme. Bild 1 u. 2 Fehlermeldungen bei ausgeschaltetem exklusiven Modus In diesem Fall schalten Sie im Soundtreiber (Systemsteuerung / Sound) die Funktionen zum exklusiven Modus, wie im Bild zu sehen, beide ein. - 5 -
Bild 3 u. 4 Soundtreiber-Dialoge Ist das Programm gestartet, kann mit dem Knopf Geräte ein Dialog geöffnet werden, über den Sie das Audiogerät bzw. den gewünschten Eingang bestimmen, von dem aufgenommen werden soll. Außerdem kann hier das Format gewählt werden, in dem die Audio-Daten gespeichert werden sollen. Es sind all jene Formte aufgelistet, die Ihr ausgewähltes Gerät im exklusiven Modus anbietet. Bild 6 Geräte-Dialog Bild 5 Die Oberfläche des AudioRecorder - 6 -
Welches Format ausgewählt werden sollte, richtet sich nach dem späteren Verwendungszweck der Aufnahme und danach, ob sie in der Folge noch einer umfangreichen Bearbeitung unterzogen wird. Wollen Sie die Aufnahme nur noch zurecht schneiden, um sie dann auf einen der üblichen Datenträger zu bannen, nutzen Sie gleich, soweit angeboten, das Format des Datenträgers. Wird das gewünschte Format nicht angeboten, nutzen Sie das nächst höhere. Ist eine nachfolgende ausführlichere Bearbeitung der Aufnahme vorgesehen, sollten Sie immer mit der nächst höheren Auflösung arbeiten, als jener, die das fertige Stück haben wird. Ist z.b. 16 Bit das Ziel, nehmen Sie mit 24 Bit auf, sofern das die Hardware ermöglicht. Wenn das Endergebnis in mehreren Abtastraten benötigt wird (z.b. 44,1 khz und 48 khz), nutzen Sie bei der Aufnahme die größte der geforderten Raten (also 48 khz). Vermeiden Sie in jedem Fall ein späteres Heraufrechnen von Abtastrate oder Auflösung. Der AudioRecorder arbeitet mit Vorrang im Event-Modus, wobei die Hardware die Aufnahmeprozesse bestimmt. Lässt das Ihr Gerät nicht zu, wird der Timer-Mode genutzt. Zu erkennen ist das am kleinen T in der rechten, unteren Ecke der Bedienoberfläche. - 7 -
Speicherort und Dateiname Zur Wahl des Speicherortes der Audiodateien nutzen Sie den Knopf mit dem Ordnersymbol, der den entsprechenden, Ihnen sicher bekannten, Dialog öffnet. Den Dateinamen tragen sie in das Textfeld rechts daneben ein. Darunter sehen Sie den sich ergebenden Pfad. Wollen Sie gleich eine Serie von Aufnahmen mit gleichen Namen machen, setzen Sie das Häkchen Nummer, wodurch allen Dateien eine automatisch fortlaufende Nummer angehängt wird. Auch das ist in der Pfad-Anzeige zu sehen. Bild 7 Eingabe des Dateinamens Bild 8 Recordertasten und Uhr - 8 -
Aufnahme Haben Sie Ordner und Dateinamen gewählt, kann die Aufnahme aktiviert, also der Knopf mit dem roten Punkt betätigt werden. Es wird noch nichts in die Datei hinein gespeichert. Das geschieht erst, wenn die Aufnahme durch das Drücken der Start/Pause Taste (die mit dem Pfeil) gestartet wird. Jetzt beginnt die Uhr den Fortschritt der aufgenommenen Zeit anzuzeigen und nach einer Weile erkennen Sie den anwachsenden Füllstand der Datei im Balken unter dieser Uhr. Die Datei kann maximal 4 GB groß werden, sofern auf dem Datenträger so viel Platz frei ist. In jedem Fall zeigt der Balken den noch verfügbaren Platz an. Mit der Start/Pause Taste können Sie die Aufnahme nach Belieben anhalten und wieder fortsetzen, wobei immer in die gleiche Datei geschrieben wird. Erst wenn Sie die Aufnahme stoppen (die Taste mit dem schwarzen Quadrat), wird die Datei geschlossen und, wenn aktiviert, die laufende Nummer um Eins erhöht. - 9 -
Aussteuerung Der AudioRecorder benutzt die Hardware im exklusiven Modus, weshalb die Elemente zur Beeinflussung und Steuerung des Pegels auch in dieser Hardware implementiert sein müssen. Ist das nicht so, werden im Falle der Pegelregler die Bedienknöpfe ausgeblendet und im Falle der Mute-Funktion der Knopf ausgegraut. Wenn die Pegelmessung nicht von der Hardware bereitgestellt wird, errechnet der AudioRecorder aus den empfangenen Audiodaten selbst die Pegelanzeige. Zu erkennen ist das an dem kleinen S in der rechten unteren Ecke der Bedienoberfläche. Bild 9 Master-Pegelregler Bild 10 Kanal-Pegelregler und Pegelmesser Mit dem linken, langen Schieberegler kann der Pegel aller Kanäle verstellt werden (Master). Alle anderen bestimmen die Pegel der einzelnen Kanäle. Welche Dämpfung bzw. Verstärkung dabei einstellbar ist, bestimmt Ihre Hardware und steht an den Enden des Masterreglers geschrieben. Der momentan eingestellte Wert kann über jedem Regler abgelesen werden. Mit dem Mute-Knopf können alle Kanäle stumm geschaltet oder freigegeben werden. Der Knopf mit der Aufschrift 0 db setzt den Masterregler auf eben diese 0 db, wenn dieser Wert im Regelbereich liegt, lässt aber die Verhältnisse der Kanäle untereinander bestehen, sofern 0 db nicht am unteren Ende des Einstellbereiches liegt. Sollen alle Kanäle identisch eingestellt werden, ziehen Sie den Masterregler an den unteren Anschlag und stellen dann damit den gewünschten Wert ein. - 10 -
Die Pegelmesser zeigen mit ihren grünen Balken die Spitzenwerte der einzelnen Kanäle an. Zur Anzeige der absoluten Pegelspitze, die im jeweiligen Kanal gemessen wurde, dienen die gelben Schleppzeiger. Da der Messbereich der Anzeigen exakt den Wertebereich der Analog-Digital-Wandler umfasst, ist es nicht möglich, damit eine echte Übersteuerung anzuzeigen. Um trotzdem zu erkennen wenn Gefahr droht, erscheint der Anzeigebalken rot, wenn er erstmalig den Wert -0,1 db überschreitet. Das ist noch keine Übersteuerung, aber nahe daran und kein großer Dynamikverlust, wenn Sie dauerhaft unter -0,1 db aussteuern. Um die rote Farbe und die Schleppzeiger aller Kanäle wieder zurückzusetzen, klicken Sie doppelt auf einen der Pegelmesser. Bild 12 Spektroskop Bild 11 Oszilloskop Oszilloskop und Spektroskop Ist eine Aufnahme aktiviert, aber noch nicht gestartet, lässt sich mit einem Rechtsklick auf einen der Pegelmesser ein Oszilloskop öffnen, welches das Signal des angeklickten Kanales zeigt. Hiermit können Signalverarbeitungsfehler gut erkannt werden. Es ist möglich durch Aufziehen eines Rechteckes mit der Maus in das Oszillogramm hinein zu zoomen. Ein Doppelklick setzt die Anzeige wieder zurück. Klickt man rechts, zusammen mit gedrückter Alt-Taste, auf einen Pegelmesser, wird das Spektrum des gewählten Kanales angezeigt. Beim Starten der Aufnahme verschwinden beide Anzeigen wieder, sofern sie nicht zuvor geschlossen wurden. - 11 -
Kanalwahl Wenn Sie nicht alle Kanäle aufzeichnen möchten, die Ihnen der gewählte Eingang zur Verfügung stellt, entfernen Sie die Häkchen unter den unerwünschten Kanälen. Die Datei enthält dann nur die ausgewählten Spuren. Ein Kanal muss jedoch übrig bleiben. Entfernen Sie den auch, wird nach einer Meldung automatisch der erste gewählt. Abschließende Hinweise Wenn der innere Aufbau der Audio-Hardware nicht bekannt ist, besonders was die Position der Pegelregler und -messer im Signalweg betrifft, sollte das Eingangssignal an der Audio-Hardware etwa so groß sein, dass mit den Pegelreglern nur noch wenig bis gar nicht korrigiert werden muss. Gegebenenfalls nutzen Sie Einstellungsmöglichkeiten noch außerhalb des Rechners. Zum Erkennen von Fehlern ist das Oszilloskop nützlich. Stellen Sie den Pegel möglichst vor Beginn der eigentlichen Aufnahme ein, so dass er in deren Verlauf nicht mehr geändert werden muss. Dazu suchen oder erzeugen Sie die höchste zu erwartende Lautstärke und stellen so die Regler richtig ein. Um Brummschleifen zu vermeiden, sollten alle an der Aufnahme beteiligten, netzbetriebenen Geräte aus einer Steckdose gespeist werden (Steckdosenleiste verwenden). Der AudioRecorder wurde zum eigenen Gebrauch entwickelt und erfüllt beim Autor seinen Dienst klaglos, was nicht bedeutet, dass bei anderer Arbeitsweise und vor allem anderer Hardware nicht doch Fehler auftreten können. - 12 -
Die Verantwortung für alle Folgen bei der Benutzung des AudioRecorder liegt bei Ihnen. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für Schäden durch das Programm. Sie dürfen den AudioRecorder im privaten Bereich beliebig oft kopieren und kostenlos weitergeben. Jede andere besonders eine kommerzielle Nutzung bedarf der Zustimmung des Autors. Viel Freude mit dem Programm wünscht Ihnen Claus Müller - 13 -
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