Der Kater und der Igel

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Der Kater und der Igel Ein Igel war im Wald und sammelte Nüsse für den Winter. Er trug sie den ganzen Tag und am Ende des Tages war er so müde, dass er einschlief. Als er aufwachte waren die Nüsse weg. Ein Rabe hatte sie in den Fluss geworfen. Der Igel suchte und suchte, konnte die Nüsse aber nicht finden. Der Igel wollte aber nicht aufgeben. Deswegen ging er zum Fluss und suchte da und fand sie auch, fiel dabei aber selbst hinein. Der Igel rief um Hilfe, aber keiner war da. Nur ein Kater hörte ihn. Er dachte: Ich muss sehen, was das war, und ein paar Minuten später war der Kater am Fluss. Kannst du mir bitte helfen, bat der Igel. Der Kater sah auf das Wasser und sagte: "Nein, das Wasser ist zu kalt und ich will nicht nass werden. "Du musst mir helfen, sagte der Igel. "Ich will nicht nass werden, sagte der Kater und ging weiter. Verzweifelt rief der Igel noch einmal um Hilfe und da kam ein Hund und half ihm aus dem Wasser. Am nächsten Tag war der Kater wieder im Wald und wollte andere Tiere necken. Er sah eine Maus am Fluss. Der Kater schlich sich so nah heran, bis er nur wenige Meter von der Maus entfernt war und versuchte, sie zu fangen. Aber die Maus war schneller und versteckte sich schnell unter der Erde. Der Kater war dabei in den Fluss gefallen und rief nun um Hilfe, aber kein Tier wollte ihn hören. Der Igel war auch in dem Wald und bemerkte den Kater. "Hilf mir, bat der Kater. "Ich will nicht. Das Wasser ist kalt und nass, sagte der Igel. "Aber du musst mir helfen, erwiderte der Kater. "Du hast mir nicht geholfen. So warum sollte ich dir dann helfen, sagte der Igel. "So wie du selbst behandelt werden willst, must du auch andere behandeln, sagt der Igel und ging seines Weges.

Der Löwe, der besser als alle anderen sein wollte Eines Tages sagte der älteste Löwe im Dschungel: Ich bin der Beste! Ich kann alles perfekt und besser als ihr!. Darauf antwortete ein Papagei: Aber Löwe, ich kann viel besser fliegen als du!. Nein!, brüllte der Löwe. Wir machen einen Wettbewerb! Wenn du gewinnst, dann bist du wirklich der Beste., erwiderte der Papagei. Wir können auch ein Rennen machen!, sagte ein Gepard, der das Gespräch gehört hatte. Und einen Schwimmwettbewerb!, bemerkte ein Zitteraal. Ja, Ja... sagte der Löwe nun ein bisschen nervös. Morgen früh machen wir den Wettbewerb, und ich werde sicher alles gewinnen! Am darauffolgenden Tag verlor der Löwe jeden einzelnen Wettbewerb. Er konnte nicht fliegen wie der Papagei, rannte nicht so schnell wie der Gepard und schwamm auch nicht so gut wie der Zitteraal. Beschämt kroch der Löwe in sein Höhle. Der Papagei kam tröstend zu ihm : Naja, du bist gut in vielen Dingen, aber eben nicht der Beste.

Der Esel und das Pferd Ein Esel und ein Pferd standen zusammen auf einer Weide. Hallo Bruder, sagte der Esel zu dem Pferd. Das Pferd wunderte sich und fragte: Warum sagst du Bruder zu mir? Ich bin ein Pferd und du bist ein Esel. "Null Problem!, sagt der Esel, was du kannst, das kann ich auch! Daraufhin schmunzelte das Pferd. Kannst du wie ich über die hohen Hindernisse springen? Na klar doch! sagte der Esel, mache es mir nur erst einmal vor. Das Pferd sprang elegant und mit Leichtigkeit über alle Hindernisse. Als der Esel es ihm nachmachen sollte, rief dieser: Tschüss ich muss erst noch schnell etwas anderes erledigen! Von diesem Tag an hat das Pferd den Esel nie wieder getroffen.

Der Koala und der Affe Der kleine Koala wohnte in einem großen Regenwald. Er war immer allein und hatte keine Freunde. An einem schönen Tag ging er raus und wollte Bambus essen. Auf dem Weg zum Bambuswald traf er den Affenkönig, den er überhaupt nicht mochte. Einen wunderschönen guten Tag, sagte der Affe. "Hm., sagte der Koala. "Na, wieso grüßt du nicht ordentlich? Ich bin doch der König." "Du bist ja auch nur ein normales Tier, sagte der Koala. "Das ist ja unmöglich, sagte der Affe. Der Koala ging weiter und merkte nicht, dass der Affe ihn verfolgte. Er saß schon lange im Bambuswald, als ihn jemand auf dem Rücken klopfte. "Entschuldigung bitte, sagte der Affe. Der Koala drehte sich erschrocken um. "Ich wollte dich etwas fragen, sagte der Affe in einem netten Ton. "Ja. Und was genau wolltest du fragen? fragte der Koala. "Wieso magst du mich eigentlich nicht? fragte der Affe. "Ich mag keine Könige, die über alle bestimmen und alles haben. antwortete der Koala. "Aha. sagte der Affenkönig traurig. "Wie bitte? fragte der Koala. Niemand mag mich und ich selber mag mich auch nicht. antwortete der Affe. "Ich wollte nie König werden, aber es gab niemand anderen in der Familie,der es werden konnte." Oh, Entschuldigung sagte der Koala. Das tut mir aber leid. Von diesem Tag an waren der Koala und der Affe gute Freunde.

Die Katze und die Maus An einem späten Sommerabend jagte eine Katze eine Maus im Garten. Plötzlich konnte die Katze die Maus festhalten und schrie: Du bist so klein und schwach! Du bist wirklich nichts wert! Du solltest eigentlich nicht existieren, jetzt fresse ich dich! Aber die Maus schaffte es zu fliehen. Sie wollte beweisen, dass sie auch stark und klug war. Am nächsten Tages wurde die Katze in einen kleinen Häuschen neben dem großen Haus von einem kleinen dummen Junge eingesperrt. Der Junge war sehr wütend und warf sogar den Schlüssel in das Gras. Die Maus hatte zum Glück alles gesehen. Sie wollte der Katze helfen. Sie fand den Schlüssel im Gras und nahm ihn. Die Maus hatte eine Idee. Sie wollte den Schlüssel unter der Tür zu der Katze schieben. Die Idee war richtig. Die Katze könnte die Tür öffnen. Als sie sah, dass ihr die Maus geholfen hatte, war sie schockiert. Die Maus hatte bewiesen, dass auch kleine Tiere große Taten vollbringen können.

Der Löwe und die Jaguare Eines Tages entschied sich ein Löwe, tiefer in den Dschungel zu gehen und neue Jagdreviere zu erobern. Leider war dieser Teil des Dschungels das Gebiet des Jaguars. Als der Jaguar den Löwen sah, erschrak er, denn der Löwe war viel stärker als er. Zum Glück hatte der Jaguar viele Geschwister, die ihm helfen wollten. Auch sie hatten keine Lust darauf, ihr Revier mit einem Löwen zu teilen. Also kamen sie zusammen, um den Löwen rauszuwerfen. Als der Löwe die Gruppe sah, erschrak er. Die Jaguare riefen ihm zu: Wir wollen dich nicht in unserem Gebiet haben!. "Oh nein flüsterte der Löwe sich zu, Ich bin zwar stark, aber niemals stark genug, um so viele Jaguare zu bekämpfen. Also lief er so schnell er konnte wieder in sein eigenes Gebiet. "Na, sagte der Jaguar, In der Mehrheit liegt die Macht.

Das Lamm, der Löwe und der Igel Das Lamm lief mit einem Korb voller Leckereien durch den Wald. Es hatte einen langen Weg zu seiner Schwester vor sich. Diese hatte seit mehreren Tagen nichts gegessen und war fast am Verhungern. Während das Lamm durch den Wald lief, traf es den Löwen. Hallo, sagte der Löwe. Wo möchtest du denn hin?. Ich muss zur meiner Schwester und ihr Essen bringen., sagte das kleine Lamm. Brauchst du Hilfe?, sagte der Löwe und gleichzeitig sah man ihm an, das er über etwas nachdachte. Wenn es ihnen nicht zu viel Arbeit ist., sagte das Lamm und war sehr glücklich über das Angebot. Aber das arme Lamm merkte nicht, dass der Löwe sich schon hinterhältige Pläne ausgedacht hatte. Er nahm ihr den Korb ab und sie liefen gemeinsam zu der Schwester von dem Lamm. Nach einer Weile sagte der Löwe: Ich muss nur etwas aus meiner Hölle holen. Das Lamm setzte sich auf dem Wegrand und wartete. Aber der Löwe lief nicht in seiner Hölle. Sonder er lief, so schnell wie er konnte weg von dem Lamm. Das Lamm sprang auf und wollte hinterher rennen. Aber sie konnte nicht den Löwen einholen. Nicht so weit weg von dem Löwen war der Igel. Der Igel wusste wie hinterhältig und egoistisch der Löwe war. Schnell musste er daher einen Plan schmieden, um dem Lamm zu helfen. Er nahm alle Stöcke, die er finden konnte und lag sie auf einen Haufen. Als der Löwe vorbei rannte, fiel er über die Stöcke und konnte nicht mehr aufstehen. Der Igel nahm ihm den Korb ab und ging zum Lamm, um dem Korb zurückzugeben. Vielen Dank, sagte das Lamm. Gerne, sagte der Igel. Aber pass nächstes Mal auf, ok?. Ok, sagte das Lamm und lief weiter zu seiner Schwester.

Der Streit um die Möhre Eines Tages trafen sich ein Hase und ein Schaf. Beide sahen eine Möhre und sagten gleichzeitig: Meine Möhre!. Das hörte ein Fuchs und eilte dahin, um zu sehen was passierte. Der Hase sah das Schaf an und sagte: Ich hab die Möhre zuerst gesehen. Das Schaf war nicht damit einverstanden und erwiderte, Nein, ich hab sie zuerst gesehen! Sie ist meine!. So ging es weiter bis der Fuchs sich meldete. Ich habe eine Idee. Ihr könnt ein Rennen machen. Der Gewinner bekommt die Möhre. Ihr müsst bis zu dem Blumenfeld da hinten rennen. Der Hase und das Schaf sahen sich an und nickten. Da sagte der Fuchs: Drei, zwei, eins, LOS! Der Hase und das Schaf rannten so schnell sie konnten, aber der Fuchs nahm die Möhre und ging nach Haus.

Der hilfreiche Esel Es waren einmal zwei Esel, die zusammen wohnten. Der eine Esel hatte sein Bein verletzt und fragte den anderen: Wir müssen Milch kaufen. Ich kann aber nicht gehen und nichts tragen. Könntest du das für uns beide machen? "Ja, gern, erwiderte der andere Esel. Auf dem Wege zur Stadt traf er die Taube: Guten Tag Taube, wie geht es dir, fragte der Esel. Guten Tag. erwiderte diese. Ich habe mir einen Flügel verletzt und kann mir keine Nüsse kaufen. Daraufhin sagte der Esel, dass er das auch machen könnte. Als der Esel im Laden angekommen war, nahm er die Milch und die Nüsse. Plötzlich hörte er den Ladenbesitzer, die Gans, rufen: Kannst du mir noch die Tomaten vom Lager holen? Ja, dann hole ich auch die Tomaten, ächzte der Esel, der gerne mithelfen wollte. Als er die Tomaten auf sich gepackt hatte, war alles zu schwer zum Tragen und der Esel brach zusammen. Deshalb sollst du nur so viel mithelfen, wie du wirklich schaffst.

Der Streit zwischen dem Affen und dem Krebs Vor langer Zeit hatten ein Affe und ein Krebs zusammen gejagt und ein Tier erlegt. Nun stritten sie über die Aufteilung der Beute. Der Affe sagte: Ich bekomme den größeren Teil. Ich bin schließlich der Stärkere und habe das Tier erlegt!. Daraufhin antwortete der Krebs gelassen: Ich sollte den größeren Teil bekommen. Ich bin der Schlauere von uns beiden und ohne mich hätten wir das Tier nicht in die Falle locken können, die ich baute, und du hättest es nicht erlegen können.. Der Affe, der nicht wusste was er sagen sollte, drohte dem Krebs ganz einfach, ihn auch noch zu erlegen. Daraufhin stimmte der Krebs zu, dass der Affe das grössere Stück bekommen sollte und zog sich mit seinem Anteil in seinen Bau zurück. Und die Moral von der Geschicht : Der Klügere gibt nach. Geschrieben von MIR

Der Fuchs und das Lamm Der Fuchs lief über die Wiese und langweilte sich. Er fühlte sich alleine und war irgendwie verärgert. Er hatte schon lange keinen mehr hinters Licht geführt. Dann kam plötzlich ein weisses Lamm herbeigelaufen. und der Fuchs hatte eine Idee: 'Vielleicht kann ich das Lamm hereinlegen.' Er erinnerte sich, dass das Lamm immer auf der Suche nach leckerem grünen Gras war. Er sagte: Hallo kleines Lamm. Wie geht es dir? Das Lamm erwiderte: Danke, mir geht es gut. Daraufhin fragte der Fuchs: Bist du vielleicht hungrig? Ich kann dir einen Platz zeigen, wo es ganz viel frisches Gras gibt. Das Lamm war sofort interessiert. Der Fuchs dachte an eine Stelle, wo es ganz viele Stachelpflanzen gab und das Lamm dadurch gefangen würde. Er sagte zu dem Lamm: Geh einfach immer geradeaus bis du an die alte Eiche kommst. Dann biegst du nach links ab und folgst dem Pfad bis ans Ende. Das Lamm sprang sofort los. Wie der Fuchs gedacht hatte, verfing es sich alsbald in den Stachelpflanzen und jammerte kläglich. Als der Fuchs das Lamm rufen hörte, lief er eilend hinterher. Er dachte:'heute gibt es leckeren Lammbraten.' Doch was passierte? Er verfing sich mit seinem buschigen Schwanz selbst in den Stacheln. Gleichzeitig kam Mama Schaf angelaufen und biss mit ihren Zähnen das Lamm frei. Zu dem Fuchs sagte sie aber: Dir werde ich nicht helfen. Wer lügt und andere betrügt soll nicht auf die Hilfe anderer hoffen.

Das Winterlager An einem kalten Wintertag hüpfte ein Eichhörnchen von einem Baum zum anderen. Es sammelte Nüsse für sein Winterlager. Das Eichhörnchen war gerade damit beschäftigt, die Nüsse in die Erde zu stecken, als ein anderes Eichhörnchen auftauchte. "Was machst du denn bei dieser Kälte hier draußen?", fragte das fremde Eichhörnchen. "Ich sammle Nüsse für den Winter.", antwortete dieses. "Ich will nicht verhungern, wenn es zu kalt ist und man nichts zum Essen finden kann.". "Ach was", erwiderte das fremde Eichhörnchen, "Man kann doch immer etwas Eßbares finden". Daraufhin rannte es weg. Einige Wochen später war es sehr kalt draußen. Es lag nun Schnee auf dem Boden. Da bekam das Eichhörnchen Besuch von dem fremden Eichhörnchen. Es bat darum, ein paar Nüsse zu bekommen. "Natürlich bekommst du Nüsse von mir. Schöne Momente werden noch schöner, wenn man sie mit jemandem teilen kann.", erwiderte das Eichhörnchen.

Der Wal, der fliegen wollte Es war einmal ein Wal, der fliegen lernen wollte. Eines Tages traf er einen Flugfisch. "Kannst du mir vielleicht das Fliegen beibringen?", fragte er diesen. "Nein. Du kannst doch niemals fliegen lernen. Du bist ein Wal!", antwortete der Flugfisch. "Wenn du es mir nicht beibringst, fresse ich dich auf.", sagte daraufhin der Wal. "Na gut, ich zeige dir, wie man es macht. Ich bin aber nicht schuld, falls du es danach nicht kannst.", erwiderte der Flugfisch. Am darauffolgenden Tag sah man, wie der Wal über die Meere flog. Moral: Es ist besser Dinge auszuprobieren, statt immer nur zu glauben, dass man sie nicht kann, weil die anderen das sagen."

Drei Freunde in einem Restaurant Die drei besten Freunde, der Hund, die Katze und das Ferkel, trafen sich vor einem wunderschönen Restaurant in einer Großstadt. Sie wollten zusammen feiern. Sie gingen hinein und setzten sich an einen Tisch. Sie bestellten einen leckeren Schinken, den sie teilen wollten. Alle waren sehr hungrig und das Essen sah wirklich lecker aus. Plötzlich rief das Ferkel: Da draußen rennt eine ganze Herde von Regenbogen Eseln mit Glitzer!!!. Die Katze und der Hund waren neugierig und rannten ganz schnell nach draußen. Sie hatten ja noch nie Regenbogen Esel mit Glitzer gesehen. Doch als sie auf der Strasse standen, sahen sie nur das ganz normale Stadtleben und keine Regenbogen Esel. Enttäuscht kamen sie zurück. Als sie wieder an ihrem Tisch waren, mussten sie feststellen, dass weder der leckere Schinken noch das Ferkel zu finden waren. Wir haben keine Regenbogen Glitzer Esel gesehen! sagte die Katze enttäuscht. Der Schinken ist weg und so ist auch das Ferkel! sagte der Hund entsetzt. Nur die Rechnung blieb.

Das Huhn und der Hase Es war einmal ein Hase und ein Huhn. Der Hase hatte schon alle seine Ostereier dekoriert und verteilt und hüpfte zu seinem Freund, dem Huhn. Das Huhn, was ebenfalls Ostereier verteilen sollte, war längst noch nicht so weit gekommen. Die nicht dekorierten Eier lagen noch auf dem Tisch. Es wollte aber nicht die Hilfe das Hasen akzeptieren. Daher hüpfte dieser zurück zu seiner Höhle. Eine Stunde später kam das Huhn zu Besuch und fragte nun doch. "Bitte kannst du mir helfen die Eier zu bemalen?", fragte es den Hasen. "Natürlich mache ich das.", erwiderte der Hase. Sie rannten gemeinsam zum Haus von dem Huhn. Dort dekorierten sie die Eier zusammen, so dass alle Eier noch rechtzeitig fertig wurden. Moral:"Zusammen sind wir stark."

Unsere Autoren: Nina Rebecka Lisa J. Alessia Johanna Calvin Paul O. David Marleen Meije Lisa B. Paul B. Maria Liv