Jäger Gartentechnik Ringstraße 20 59597 Erwitte-Stirpe Tel: 02943-1213 Fax: 02943-7412 info@jaeger-gartentechnik.de http://www.gartentechnik-jaeger.de Easy-Core (ehem. Plugger) - Aerifizierer (mieten) pro Tag: 89,-? pro Halbtag: 69,-? Beschreibung Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung des Bodens einer Rasenfläche. Mittels sog. Spoons eines Aerifiziergerätes werden 7 cm tiefe Löcher in die Rasenfläche gestochen. Diese besitzen einen Durchmesser von 2,2 cm. Durch den auch "Stacheln" genannten Vorgang wird die Bodenverdichtung aufgebrochen, es erfolgt ein Gasaustausch, somit wird das Bodenleben der aeroben Bakterien (Bakterien, die für ihren Stoffwechsel Sauerstoff brauchen, bezeichnet man als aerobe Bakterien) und das Rasenwachstum gefördert. Die entstandenen Löcher werden anschließend mit Sand verfüllt. In vielen Fällen werden dem Sand zusätzlich noch Rasensamen und Dünger (Topdress) beigemischt. Die Behandlung mit einem Aerifiziergerät kuriert zumeist Staunässen und Mooswachstum. Staunässe entsteht, wenn der Boden stark verdichtet ist, wie es beispielsweise bei Ton- oder Lehmböden der Fall ist. Das Regenwasser wird daran gehindert, in den Boden einzudringen und staut sich an, oder aber das Grundwasser drückt von unten nach oben und kann ebenfalls nicht durchdringen. Die Folge ist ein Wurzelsterben; das Gras stirbt ab. Aerifizieren ist nicht zu verwechseln mit dem Vertikutieren. Beim Vertikutieren erfolgt die Behandlung der Rasenoberfläche, das Aerifizieren hingegen bearbeitet den Boden. Die Ziele des Aerifizierens sind eine tiefenwirksame Auflockerung der Bodens sowie eine Art Drainage, sodass das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann und die Wurzeln belüftet werden können. DIE PROBLEME: Moose, Unkraut Sie pflegen Ihren Rasen mit viel Mühe, dennoch haben Sie Jahr für Jahr das gleiche Problem: Moose verdecken den schönen Zierrasen, das Gras wird braun, Unkraute wie Löwenzahn und Gänseblümchen ruinieren das Bild Ihres perfekten Rasens. Nicht selten fallen bei diesen Probleme unter Hobbygärtnern Lösungsvorschläge wie Vertikutieren und Unkraut vernichten. Allerdings bieten diese meist nur eine kurzfristige Hilfe. Zwar wird durch das Vertikutieren der Rasen oberflächlich (10-20 mm tief) von Moosen befreit, doch das allein reicht in vielen Fällen nicht aus. Die Ursache dafür, dass sich Unkraut auf dem Rasen breitmacht, liegt meist in einer geschwächten Grasnarbe, da das Gras nicht genügend Luft bekommt. Unkrautvernichter auf chemischer Basis schaden dem Rasen zudem langanhaltend. Wie beim Immunsystem des Menschen können sich Viren (Unkraut) nur einnisten, wenn der Rasen schwächelt. 1
MÖGLICHER GRUND: Staunässe Ein sehr lästiger Angreifer ist beispielsweise das Moos. Es breitet sich recht schnell aus und überwuchert den schönen Rasen kompromisslos. Grund dafür sind oftmals Staunässen. Diese entstehen meist durch eine starke Verdichtung der Erde, beispielsweise durch undurchdringliche Ton oder Lehmböden. Das Regenwasser staut sich an oder das Grundwasser drückt von unten nach oben die Folge ist ein Wurzelsterben. Ist der Boden erst einmal derart verdichtet, dass das Regenwasser nicht mehr richtig in die Erde abfließen kann, verbleibt es auf der Oberfläche ein guter Nährboden für die Flechte. Durch das Abtragen dieser Moose erzielt Sie also nur einen temporären Effekt. Auf lange Sicht gesehen muss eine andere Lösung her: Der Rasen muss wieder durchatmen können. Regenwasser kann nicht abfließen und schwemmt die Oberfläche auf. Die Graswurzeln bekommen nicht genügend Wasser, während das Grün im Wasser steht. DIE LÖSUNG: Den Rasen aerifizieren Auch, wenn das Vertikutieren weitaus bekannter ist, ist das Aerifizieren eine unerlässliche Maßnahme, um den Rasen wieder in gesundem Grün erstrahlen zu lassen. Die Methode des Aerifizierens wurde sogar noch vor dem Vertikutieren, vor knapp einem Jahrhundert erfunden nämlich im Jahr 1946 von Tom Mascaro. Der Vertikutierer dagegen wurde erst 1955 von Mascaro auf den Markt gebracht. Um nun einen perfekten Rasen zu gewährleisten, ist eine tiefwirkende Auflockerung und Drainage des Bodens nötig. Dies geschieht via Aerifizierer, denn mittels der Spoons (Stacheln) könnt Sie 7 cm in die Erde eindringen und sorgt für die notwendige Belüftung. Hierbei wird grundsätzlich zwischen zwei Systemen unterschieden: Die Spoons können entweder aus Vollmaterial bestehen (also Nägeln) oder wie Hülsen konstruiert, also hohl sein. Das heißt, wenn sie aus Vollmaterial bestehen, verdrängen Sie die Erde lediglich. Spoons 2
aus Vollmaterial drücken die Erde nach unten und zur Seite hin platt. Dies kann dazu führen, dass sich in den Löchern das Regenwasser ansammelt, da der zusammengedrängte Boden keine oder nur eine geringe Durchlässigkeit aufweist. Daher sind hochwertige Aerifizierer vorteilhafter, denn seine Spoons sind innen hohl. So kann die Erde direkt aus dem Boden herausgestochen werden. Durch die Löcher gelangt das Wasser an die Wurzeln der Wasserhaushalt regeneriert sich. DER RICHTIGE ZEITPUNKT Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, das Aerifizieren schon im Frühjahr, also im Zeitraum von März bis April durchzuführen. Zu dieser Jahreszeit steht das Gras vor seinen Wachstumsschüben. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt für die Bodenbelüftung, denn beim Einsatz des Rasenlüfters kommt es zu nicht zu verhindernder Beschädigung der Wurzeln. Aerifiziert man zu spät, beeinträchtigt man das Wachstum und es kann sich ein gelber Rand um die Aerifizierlöcher bilden. Damit sich das Wurzelwerk also schnell erholt, muss das Gras gut wachsen können, wozu wiederum der Boden feucht gehalten werden muss. Dies gelingt eben am besten, wenn keine Hitze- und Trockenperioden zu erwarten sind. Idealerweise sollte der Rasen feucht, aber nicht nass sein, wenn ihr ihn bearbeitet. Dann funktioniert das Aerifizieren am besten. Auch im frühen Herbst, also im September und Oktober sind die Bedingungen optimal, um den Rasen noch einmal durchzulüften. Sie sollten in jedem Fall aber auf die örtlichen Wetterbedingungen achten, da regional andere Aerifizier-Zeiten sinnvoll sind. Das Gras treibt stärkere Wurzeln aus und wird kräftig 3
und gesund. Moose habe keine Chance. DIE ANSCHLIEßENDE PFLEGE Mit dem Stechen der Löcher ist es nicht getan. Damit die Wurzeln sich optimal entwickeln, sollte in die entstandenen Löcher grob gewaschenen Sand (Körnung 0 1 mm) einfegen bzw. einschleppen. Der Boden bekommt durch diese Bearbeitungsweise eine dauerhafte Drainage, sodass das Regenwasser schneller und tiefer in den Boden eindringen kann. Man verhindert somit weitere Staunässe. Die abtrocknende, sandige Rasenoberfläche schützt den darunter liegenden Mutterboden vor zu schneller Austrocknung. Es bietet sich an, dem Sand Rasensamen und Dünger beizumischen, dann erhält man nach kurzer Erholungszeit ausgezeichnete Ergebnisse. Schon nach wenigen Wochen hat der Rasen die Sandlöcher durchwurzelt. TECHNISCHE DATEN 38 cm Arbeitsbreite 22 mm Hohlspons 70 mm Arbeitstiefe Arbeitsleistung bis zu 123 Löchern/m² senkrechte Einstiche über Kurbelwelle 95 kg Eigengewicht Super Kraftstoff Alle Preise inkl. MwSt Alle technischen Daten Preis pro Stunde : 0,00 Preis pro Halbtag : 69,00 Preis pro Tag : 89,00 Preis pro Wochenende : 0,00 Preis pro Woche : 0,00 weitere Bilder 4
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