Planungshilfe Gas - Strömungswächter Einbau - Hinweise für das Versorgungsgebiet der evo Energie-Netz GmbH (evo-netz)
1. Gasströmungswächter ( GS ) allgemein 1.1. Definitionen : Nenndurchfluss V n vom Hersteller angegebener Betriebsdurchfluss in Luft ( 15 C, 1013 mbar ) bei p min Schließdurchfluss V s der Durchfluss, bei dem der GS schließt Überströmmenge V über Überströmmenge innerhalb des Betriebsdruckbereiches bei geschlossenem GS Schließfaktor f s Verhältnis von Schließdurchfluss zu Nenndurchfluss f s = V s / V n Typ M mit f s = 1,8 M für Manipulation Typ K mit f s = 1,45 K für Kunststoffleitung 1.2. Funktionsweise : Der bleibt bei Betrieb der Anlagen mit Gasmengen bis zum fest vorgegebenen Nenndurchfluss V n (Nennwärmebelastung) stabil offen. Wird jedoch der Nenndurchfluss um den Schließfaktor f s überschritten und der Schließdurchfluss V s erreicht, schließt der automatisch, die weitere Gaszufuhr ist unterbrochen. Dies könnte z.b. bei dem Entfernen von Stopfen, Lösen von Verschraubungen oder der Demontage von Gasgeräten oder dem Trennen von Rohrleitungen der Fall sein. Der schützt nicht bei Undichtigkeiten, die unterhalb des fest vorgegebenen Schließdurchflusses liegen. Seine Wirkung ist elektrischen Sicherungen vergleichbar, welche den Stromkreis bei Überschreiten eines bestimmten Wertes unterbrechen. 2. Gasströmungswächter in Gasverteilungsanlagen > 25 mbar bis 100 mbar ( Situation im Versorgungsbereich der evo-netz) In Gasverteilungsnetzen mit Versorgungsdrücken > 25 mbar bis 100 mbar (erhöhter Niederdruck) sind im Bereich der Hausanschlussleitung einzusetzen (evo-netz). Bei Installationen des Gasströmungswächters im Haus vor dem Gas-Druckregelgerät kommt die Typenreihe K1 / M1 zum Einsatz. Bei Installationen des Gasströmungswächters im Haus hinter dem Gas-Druckregelgerät kommt die Typenreihe K3 / M3 zum Einsatz. Seite : 1 von 7
3. Einbau-Vorschriften im Versorgungsbereich der evo-netz : Die Einbau-Vorschriften wurden aus folgenden Gründen gewählt : - Minimale Anzahl an Einbau-Varianten, dadurch - geringstmögliche Anzahl an verschiedenen Gerätetypen sowie - vereinfachte Auswahl infrage kommender Bauteile und - optimierte Lagerhaltung. - Sicherstellung des eichrechtlich vorgeschriebenen Abrechnungsdruckes. 3.1. Der 1. Gasströmungswächter im Gebäude Der 1. Gasströmungswächter im Gebäude ( Typ K1 oder M1 ) ist unmittelbar ( ohne Verschraubung) in die HAE einzubauen! Da die HAE i.d.r. senkrecht angeordnet ist und um die waagerechte Lage des GS zu ermöglichen, darf zwischen HAE und GS maximal 1 Winkel eingebaut werden. Die Ausgangsseite des GS ist grundsätzlich als Innengewinde vorzusehen. Unmittelbar in dieses Innengewinde ist eine Verschraubung einzubauen. Ist der Einbau eines Hausdruckreglers vorgesehen ( siehe unten, Punkt 4.2.), so kann diese Verschraubung entfallen; ein entsprechendes Regler-Passstück kann bei evo-netz angefordert werden Durch diese Anordnung des GS sind ggf. weitergehende (passive) Maßnahmen gemäß Arbeitsblatt DVGW G 600-B ( TRGI ) nicht erforderlich! 3.2. Weitere Gasströmungswächter im Gebäude Sind weitere Gasströmungswächter erforderlich (siehe unten, Punkt 4.2.), so sind diese unmittelbar vor jedem Gaszähler einzubauen. 4. Unterscheidung der Anlagen-Varianten Es werden grundsätzlich nur noch zwei mögliche Anlagen-Varianten unterschieden : Gebäude mit zentraler Gasanwendung ( 1 Gaszähler ) Gebäude mit dezentraler Gasanwendung ( mehr als 1 Gaszähler ) 4.1. Gebäude mit zentraler Gasanwendung ( 1 Gaszähler ) Siehe Bild < 1 > Es sind folgende Einbau-Hinweise zu beachten : VIU : Gasströmungswächter ( GS ) gem. DVGW-VP 305-1, Typ K1 oder M1, gem. 3.1. Verschraubung in der Ausgangsseite des Gasströmungswächters evo-netz : Zählerdruckregler mit Ausgangsdruck p a = 22,0 mbar. 4.2. Gebäude mit dezentraler Gasanwendung ( mehr als 1 Gaszähler ) Siehe Bild < 2 > Es sind folgende Einbau-Hinweise zu beachten : VIU : Gasströmungswächter ( GS ) gem. DVGW-VP 305-1, Typ K1 oder M1, gem. 3.1. evo-netz : Hausdruckregler mit Ausgangsdruck p a = 22,6 mbar unmittelbar hinter dem ersten GS im Gebäude. VIU : Gasströmungswächter ( GS ) gem. DVGW-VP 305-1, Typ K3 oder M3, gem. 3.2. Seite : 2 von 7
5. Auswahl des Gasströmungswächters 5.1. Gebäude mit zentraler Gasanwendung ( 1 Gaszähler ) Der einzige Gasströmungswächter im Gebäude ( unmittelbar hinter HAE ) : 1. Ermittlung der Nennweite ( vorgegeben durch HAE ) 2. Betriebsdruck am Strömungswächter ( 42 mbar ) 3. Summe aller Gasgeräte-Anschlusswerte ( ohne Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit ) 4. Festlegung der Einbaulage : waagerecht Typ "K 1", Schließfaktor f s = 1,45 senkrecht Typ "M 1", Schließfaktor f s = 1,8 5. Auswahl des GS : Typ "K 1" gem. Tabelle 3 Typ "M 1" gem. Tabelle 4 6. Dimensionierung der Verteilungs-, Verbrauchs- und Abzweigleitungen 7. Bei GS Typ "M 1" Überprüfung und ggf. Korrektur der Dimensionierung gem. Tabelle 4 5.2. Gebäude mit dezentraler Gasanwendung ( mehr als 1 Gaszähler ) Der 1. Gasströmungswächter im Gebäude ( unmittelbar hinter HAE ) : 1. Ermittlung der Nennweite ( vorgegeben durch HAE ) 2. Betriebsdruck am Strömungswächter ( 42 mbar ) 3. Summe aller Gasgeräte-Anschlusswerte ( ohne Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit ) 4. Festlegung der Einbaulage : waagerecht Typ "K 1", Schließfaktor f s = 1,45 senkrecht Typ "M 1", Schließfaktor f s = 1,8 5. Auswahl des GS : Typ "K 1" gem. Tabelle 3 Typ "M 1" gem. Tabelle 4 6. Dimensionierung der Verteilungsleitung 7. Bei GS Typ "M 1" Überprüfung und ggf. Korrektur der Dimensionierung gem. Tabelle 4 Weitere Gasströmungswächter ( unmittelbar vor jedem Gaszähler ) : 1. Ermittlung der Nennweite ( vorgegeben durch Zählergröße ) 2. Betriebsdruck am Strömungswächter ( 22,6 mbar ) 3. Summe aller Gasgeräte-Anschlusswerte ( ohne Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit ) je Verbrauchsleitung (!) 4. Festlegung der Einbaulage : waagerecht Typ "K 3", Schließfaktor f s = 1,45 senkrecht Typ "M 3", Schließfaktor f s = 1,8 5. Auswahl des GS : Typ "K 3" gem. Tabelle 3 Typ "M 3" gem. Tabelle 3 6. Dimensionierung der Verbrauchs- und Abzweigleitungen 7. Bei GS Typ "M 3" Überprüfung und ggf. Korrektur der Dimensionierung gem. Tabelle 3 Seite : 3 von 7
6. Tabellen Tabelle 1 - GS-Typen nach VP 305-1, Bauanforderungen und Einbauorte 25 bis 100 mbar K1 f S max = 1,45 ; p 2,5 mbar vor Druckregelgerät instationäre Prüfung bei 1,15 x V n 0,1 bis 5 bar K2 fs max = 1,45 ; p 15 mbar vor Druckregelgerät instationäre Prüfung bei 1,15 x Vn 15 bis 50 mbar K3 f S max = 1,45 ; p 1 mbar hinter Druckregelgerät instationäre Prüfung bei 1,15 x V n 25 bis 100 mbar M1 f S max = 1,8 ; p 2,5 mbar vor Druckregelgerät instationäre Prüfung bei 1,15 x V n 0,1 bis 5 bar M2 fs max = 1,8 ; p 15 mbar vor Druckregelgerät instationäre Prüfung bei 1,15 x Vn 15 bis 50 mbar M3 f S max = 1,8 ; p 1 mbar hinter Druckregelgerät instationäre Prüfung bei 1,15 x V n V n = Nennvolumenstrom V S max = Schließvolumenstrom f S max = V S max / V n ( Schließfaktor ) Tabelle 2 - Tabellarische Übersicht zur Anwendung der aktiven Maßnahmen Aktive Maßnahme GS K1 GS K2 GS K3 GS M1 GS M2 GS M3 Gasdruckregelgerät mit integriertem GS Auswahl des GS nach Tabelle 3, Spalte 2 a Diagramm 1 Tabelle 3, Spalte 2 a Tabelle 4, Spalte 2 Diagramm 1 Tabelle 3, Spalte 2 b Tabelle 4, Spalte 2 Überprüfung der Rohrdurchmesser bzw. Begrenzung der Leitungslänge nach entfällt entfällt entfällt Tabelle 4, Spalte 3 bis 6 Tabelle 4, Spalte 3 bis 6 *) Tabelle 3, Spalte 3 bis 6 Tabelle 4, Spalte 3 bis 6 *) Nutzung der Tabelle 4 in Anlehnung Seite : 4 von 7
Tabelle 3b - Auswahl des GS K3 bzw. M3 hinter dem Gas-Druckregelgerät sowie Bemessungsvorgaben für die Leitungslängen 1 2 3 4 5 6 Leistungsstufe maximale Rohrlänge Summenvolumenstrom V Gas (m³/h) bei Auswahl eines GS M3 nach Spalte 2b bis minimal Einzelzultng. bei vorhandenen Abzweigen V 1) a (m³/h) GS Typ di 2) Länge Verbrauchsltng. Abzweigltng. K3, M3 (mm) (m) Länge (m) Länge (m) M3 K3 M3 K3 M3 K3 13 14 22 7 11 7 11 Bis 2,0 2,5 16 35 56 17 28 17 28 20 100 160 50 80 50 80 13 5,5 9 2,5 4,5 2,5 4,5 2,1 bis 3,2 4,0 16 14 22 7 11 7 11 20 50 80 25 40 25 40 25 150 240 75 120 75 120 13 1,5 2 0,8 1 0,8 1 3,3 bis 4,8 6,0 16 4 6 2 3 2 3 20 20 32 10 10 10 10 25 67 107 33 53 33 53 20 3 5 1,5 2,5 1,5 2,5 4,9 bis 8,0 10,0 25 17 27 8 13 8 13 32 66 106 33 53 33 53 39 130 208 65 104 65 104 8,1 bis 12,8 32 20 32 10 16 10 16 16,0 (16) 3 39 45 72 22 36 22 36 1) 2) 3) Der Summenvolumenstrom berechnet sich als Summe der Anschlußwerte aller Gasgeräteohne Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit Gilt für Stahlrohre nach DIN EN 10255, DIN EN 10208-1, für Edelstahlrohre nach GW 541 und für Kupferrohre nach GW 392 Die Betriebstauglichkeit ist auch bis zu 16 m³/h abgesichert, wenn sich der Summenvolumenstrom aus der Anrechnung von mehreren zu versorgenden Einzelgeräten zusammensetz Tabelle 4b - Auswahl des Gas-Druckregelgerätes mit integriertem GS bzw. des GS M1 oder K1 vor dem Gasdruckregelgerät sowie Bemessungsvorgaben für die Leitungslängen 1 2 3 4 5 6 Leistungsstufe maximale Rohrlänge Summen- des integrierten bei Auswahl eines GS M3 nach Spalte 2b volumenstrom GS bzw. GS bis minimal Einzelzultng. bei vorhandenen Abzweigen V 1) K1, M1 di 2) a (m³/h) Länge Verbrauchsltng. Abzweigltng. V Gas (m³/h) (mm) (m) Länge (m) Länge (m) Integr.bzw. GS M1 K1 M3 K3 M3 K3 13 16 26 8 13 8 13 Bis 2,0 2,5 16 40 64 20 32 20 32 20 115 184 57 92 57 92 13 6 10 3 5 3 5 2,1 bis 3,2 4,0 16 16 26 8 13 8 13 20 57 91 28 45 28 45 25 173 276 86 138 86 138 13 1,7 2,7 0,9 1,3 0,9 1,3 3,3 bis 4,8 6,0 16 5 8 2,5 5 2,5 5 20 23 37 11 18 11 18 25 77 123 38 61 38 61 20 3,5 5,5 1,8 2,8 1,8 2,8 4,9 bis 8,0 10,0 25 20 32 10 16 10 16 32 76 122 38 61 38 61 39 150 240 75 120 75 120 8,1 bis 12,8 32 23 37 11 18 11 18 (16) 3 16,0 39 52 83 26 41 26 41 1) Der Summenvolumenstrom berechnet sich als Summe der Anschlußwerte aller Gasgeräte ohne Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit 2) Gilt für Stahlrohre nach DIN EN 10255, DIN EN 10208-1, für Edelstahlrohre nach GW 541 und für Kupferrohre nach GW 392 3) Die Bemessungsvorgaben der Leitungslängen gelten in Anlehnung auch für GS M2 2) Die Betriebstauglichkeit ist auch bis zu 16 m³/h abgesichert, wenn sich der Summenvolumenstrom aus der Anrechnung von mehreren zu versorgenden Einzelgeräten zusammensetz Seite : 5 von 7
7. Bestandschutz Aufgrund des hohen Sicherheitsniveaus der vorhandenen Gasanlagen, die auf Grundlage des technischen Regelwerkes errichtet wurden, wird seitens der öffentlich-rechtlichen Stellen keine allgemeine Nachrüstpflicht gefordert. Die in Betrieb befindlichen Gasanlagen sind somit grundsätzlich in ihrem Bestand nicht betroffen! Bei wesentlichen Änderungen an bestehenden Gasinstallationen oder Fall bezogen bei bekannten kritischen Nutzungsverhalten und -situationen ist eine Anpassung an die allgemein anerkannten Regeln der Technik notwendig. Bei durchzuführenden Nachrüstungen kann auch der Einsatz von Passivmaßnahmen in "allgemein zugänglichen Räumen" die allein mögliche und ausreichende Maßnahme darstellen. Eine allgemein gültige Definition für wesentliche Änderungen gibt es nicht! Die Beurteilung darüber liegt schlussendlich in der unmittelbaren fachmännischen Verantwortung des Ausführenden vor Ort. Von einer wesentlichen Änderung ist im Regelfall nicht auszugehen bei : - Inspektions- und Wartungsarbeiten an Gasgeräten - der Anlageninaugenscheinnahme und/oder Gebrauchsfähigkeitsprüfung - Turnuswechsel, -überprüfung von Gaszählern und/oder Gas-Druckreglern - Austausch eines Gasgerätes im etagenversorgten Mehrfamilienhaus Austausch des einzigen Heizkessels eines Hauses (auch EFH) allerdings wesentl. Änderung! - Wiederverbindung nach Austausch der Hausanschlussleitung Die wesentliche Änderung an der Hausanschlussleitung hat keine Auswirkungen auf die Hausinstallation! Die wesentliche Änderung an der Hausinstallation hat keine Auswirkungen auf die Hausanschlussleitung! 8. Inbetriebnahme, Druckprobe Vor Inbetriebnahme sind alle nachgeschalteten Geräte-Absperrhähne zu schließen. Bei der Druckprobe darf es zu keinem abrupten Anstieg des Prüfdruckes kommen, um so ein Schließen des s zu vermeiden. Ein geschlossener wird bei dichten Gasleitungen durch die Überströmöffnung automatisch wieder öffnen. Die Überströmmenge beträgt 3-30 l/h. Die Öffnungszeit ist abhängig von dem nachgelagerten Leitungsvolumen ( Länge, Dimension ) und kann bei verzweigten Netzen einige Minuten betragen. Seite : 6 von 7
9. Mögliche Anlagen-Varianten / notwendige Maßnahmen ( Beispiele aus Sicht evo-netz! ) 9.1. Neuanlagen 1. Einfamilienhaus Punkt 4.1. Bild < 1 > 2. Zweifamilienhaus, 1 Gaszähler Punkt 4.1. Bild < 1 > 3. Zweifamilienhaus, 2 Gaszähler Punkt 4.2. Bild < 2 > 4. Mehrfamilienhaus, 1 Gaszähler Punkt 4.1. Bild < 1 > 5. Mehrfamilienhaus, mehr als 1 Gaszähler Punkt 4.2. Bild < 2 > 6. Öffentliche Gebäude, Gewerbe, Industrie Keine Maßnahmen erforderlich (Einbau GS hinter HAE aber ggf. sinnvoll) 7. Nennweite Verteilungs-/ Verbrauchsleitung > DN 50 ggf. Passiv-Maßnahme erf. 9.2. Bestehende Anlagen wesentliche Änderung keine wesentliche Änderung 1. Gasgerätewartung, Anlagenprüfung X Keine Maßnahmen erforderlich 2. Tausch eines Gasgerätes im Mehrfamilienhaus X Keine Maßnahmen erforderlich 3. Tausch des einzigen Gasgerätes im Ein-/Mehrfamilienhaus X Punkt 4.1. Bild < 1 > 4. Sanierung der Verteilungs-/Verbrauchsleitung X Punkt 4.1. Bild < 1 > Einfamilienhaus 5. Sanierung aller Verteilungs-/Verbrauchsleitungen X Punkt 4.2. Bild < 2 > Zwei- oder Mehrfamilienhaus (ggf. Umbau Zähler-/ Hausdruckregler) 6. Sanierung einzelner Verteilungs-/Verbrauchsleitungen X Punkt 4.2. Bild < 2 > Zwei- oder Mehrfamilienhaus (ggf. Umbau Zähler-/ Hausdruckregler) 7. Anlagenerweiterung von z.b. 2 auf 3 Gaszähler X Punkt 4.2. Bild < 2 > (ggf. Umbau Zähler-/ Hausdruckregler) 8. Anlagenreduzierung von z.b. 3 auf 2 Gaszähler X ggf. Passiv-Maßnahme erf. ( ohne Abbau der Zählerkonsole ) (Mind. Sicherh.-Stopfen abgebauter Zähler) 9. Anlagenreduzierung von z.b. 3 auf 2 Gaszähler X Punkt 4.2. Bild < 2 > ( mit Abbau der Zählerkonsole ) (ggf. Umbau Zähler-/ Hausdruckregler) 10. Wiederverbinden nach Austausch Hausanschluss X Keine Maßnahmen erforderlich (Einbau GS hinter HAE aber ggf. sinnvoll) 11. Wesentliche Änderung an Verteilungs-/ Verbrauchsleitung X ggf. Passiv-Maßnahme erf. > DN 50 Seite : 7 von 7
Auswahl eines s Ermittlung bzw. Festlegung folgender Daten Festlegung der Nennweite Einbauort des Strömungswächters Summe aller Anschlußwerte der Gasgeräte DN 15 bis DN 50 vor Druckregler : K1 / M1 hinter Druckregler : K3 / M3 Σ V Gas Festlegung der Einbaulage des Strömungswächters Einbaulage H ( horizontal ) Einbaulage V ( vertikal ) TYP "K" TYP "K" TYP "M" Schließfaktor Schließfaktor Schließfaktor f S max = 1,45 f S max = 1,45 f S max = 1,8 Noch nicht am Markt erhältlich Überprüfung der Leitungsdimension und -länge nach TRGI - Ergänzung Auswahl der Anschlussvariante Innengewinde / Außengewinde Außengewinde / Innengewinde Gerätetyp je nach Hersteller auswählen
NWK-G / Füntmann Gebäude mit zentraler Gasanwendung ( 1 Gaszähler ) DVGW - Arbeitsblatt G 459-1 - B Verantwortungsbereich evo-netz G 600 - B ( TRGI ) Verantwortungsbereich VIU (Ausgenommen Gaszähler und Gas-Druckregelgerät ) Typ A H A E Typ K1 / M1 Zählerdruckregler p a = 22,0 mbar Verschraubung Z Aktivmaßnahmen : GS in Hausanschlussleitung Typ A GS hinter der HAE Typ K1 / M1 Passivmaßnahmen : Nicht erforderlich Bild < 1 >
NWK-G / Füntmann Gebäude mit dezentraler Gasanwendung ( mehr als 1 Gaszähler ) ( hier Beispiel mit 3 Gaszählern ) Typ K3 / M3 DVGW - Arbeitsblatt G 459-1 - B Verantwortungsbereich evo-netz G 600 - B ( TRGI ) Verantwortungsbereich VIU (Ausgenommen Gaszähler und Gas-Druckregelgerät ) Z Typ A H A E Typ K1 / M1 Typ K3 / M3 Hausdruckregler p a = 22,6 mbar Verschraubung ( gehört zum Regler ) Z Aktivmaßnahmen : GS in Hausanschlussleitung Typ A GS hinter der HAE Typ K1 / M1 GS vor jedem Gaszähler Typ K3 / M3 Typ K3 / M3 Passivmaßnahmen : Nicht erforderlich Z Bild < 2 >