Gas- Hausinstallation
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- Philipp Beutel
- vor 8 Jahren
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1 Planungshilfe Gas- Hausinstallation der N-ERGIE Netz GmbH TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
2 Inhaltsverzeichnis 1 ALLGEMEIN Geltungsbereich Standorte, Gebietskarte Telefonverzeichnis, Ansprechpartner Kaminkehrerverzeichnis Formulare TECHNIK Gasart und Anschlussdruck Netzanschluss und Gasdruckregler Netzanschluss Eigentumsgrenze und Übergabestelle Hausanschlussraum in Anlehnung an DIN Gasdruckregelgeräte Messeinrichtungen Allgemeines Balgengaszähler Luftverbund Inbetriebsetzung der Gasanlage Betrieb und Instandhaltung Störungen und Bereitschaftsdienst Maßnahmen bei Gasgeruch (Anschlussnehmer- oder Anschlussnutzerseite) TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
3 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Gebietskarte 6 Abbildung 2: Allgemeine Anschlussfragen 9 Abbildung 3: Anmeldung einer Gasanlage 10 Abbildung 4: Inbetriebsetzung einer Gasanlage 11 Abbildung 5: Zählerentfernungsblatt 12 Abbildung 6: Netzanschluss 14 Abbildung 7: Eigentumsgrenze 15 Abbildung 8: Gasdruckregelgeräte und Beruhigungsstrecke 17 Abbildung 9: Gaszähler 19 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Abkürzungen und Definitionen 4 Tabelle 2: Telefonverzeichnis 7 Tabelle 3: Zählergrößen 18 TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
4 Abkürzungen und Definitionen Abkürzung und Definitionen EnWG NNG VIU Anschlussnehmer NDAV ND MD HD DVGW BGZ HAE IBS MSB MessZV GS G 600 G 687 G 689 Nm³/h Langtext Energiewirtschaftsgesetz N-ERGIE Netz GmbH Vertragsinstallationsunternehmen Anschlussnehmer ist jedermann im Sinne des EnWG 18 Abs. 1 Satz 1, in dessen Auftrag ein Grundstück oder Gebäude an das Niederdrucknetz angeschlossen wird, oder im Übrigen jeder Eigentümer oder Erbbauberechtigte eines Grundstücks oder Gebäudes, das an das Niederdrucknetz angeschlossen ist. Niederdruckanschlussverordnung Niederdruck: Netzdruck bis max. 100 mbar Mitteldruck: Netzdruck bis max mbar (1 bar) Hochdruck: Netzdruck größer 1000 mbar (1 bar) Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.v. Balgengaszähler Hauptabsperreinrichtung Inbetriebsetzung Messstellenbetreiber Messzugangsverordnung Gasströmungswächter Technische Regeln Gasinstallation Technische Mindestanforderungen an die Gasmessung Technische Mindestanforderungen an den Messstellenbetrieb Gas Normkubikmeter je Stunde Tabelle 1: Abkürzungen und Definitionen TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
5 1. Allgemein 1.1 Geltungsbereich Die Planungshilfe Hausinstallation Gas gilt für die Planung, Errichtung, Änderung und Instandhaltung von Gasanlagen mit einem maximalen Anschlusswert von 180 kw und einem maximalen Netzanschluss DN 50. Die Planungshilfe Hausinstallation Gas enthält Hinweise zum Umgang mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik, insbesondere den Technischen Regeln der Gasinstallation (DVGW-TRGI 2008, Arbeitsblatt G 600) einschließlich den gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen. Mit Hilfe der Planungshilfe Hausinstallation Gas soll auch eine klare Abgrenzung der Verantwortung und Zuständigkeit von NNG, VIU und den Anschlussnehmer erreicht werden, um Komplikationen zu vermeiden und das Verhältnis der einzelnen Partner zueinander zu festigen. Des Weiteren soll die Planungshilfe Hausinstallation Gas als Leitfaden für Installationsunternehmen im Versorgungsgebiet der NNG definiert werden sowie Abläufe und Schnittstellen zwischen VIU und NNG beschreiben und festlegen. Darüber hinaus sind die Technischen Mindestanforderungen an den Netzanschluss Gas sowie die Technischen Mindestanforderungen an Messeinrichtungen, welche auf Grundlage des 19 des EnWG veröffentlicht sind, zu berücksichtigen. Diese sind zu finden unter: TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
6 1.2 Standorte und Gebietskarte Das Netzgebiet der NNG teilt sich in die Standorte Nürnberg, Rothenburg und Weißenburg auf. Abbildung 1: Gebietskarte TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
7 1.3 Telefonverzeichnis Im Telefonverzeichnis sind die Ansprechpartner zu den jeweiligen Standorten aufgeführt. Standort Nürnberg: Telefon Fax: Dötzer, Friedrich (0911) (0911) Groß, Karl-Heinz (0911) (0911) Sperber, Eberhard (0911) (0911) Glück, Gerhard (0911) (0911) Standort Rothenburg: Einbecker, Ralf (0911) (0911) Kaiser, Gerhard (0911) (0911) Standort Weißenburg: Schülein, Günter (0911) (0911) Albrecht, Günter (0911) (0911) Tabelle 2: Telefonverzeichnis 1.4 Kaminkehrerverzeichnis Das Kaminkehrerverzeichnis ist zu finden unter: TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
8 1.5 Formulare Alle für den Netzanschluss und die Gasinstallation notwendigen Formulare sind nachstehend aufgeführt und im Internet unter entsprechend dem Verweis zu finden. - Wie komme ich zu meinem Netzanschluss Pfad: -> Gasnetz -> Netznutzung -> Netzanschluss In 5 Schritten zum Netzanschluss TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
9 - Allgemeine Anschlussfragen Pfad: -> Gasnetz -> Technische Unterlagen Gas Abbildung 2: Allgemeine Anschlussfragen Die Anschlussfragen zum Anschluss an die Netze sind vollständig auszufüllen. Sollten Unklarheiten beim Ausfüllen des Antrages bestehen, stehen Ihnen unsere Ansprechpartner (siehe Seite 7) gerne zur Verfügung. TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
10 - Anmeldung und Inbetriebsetzung einer Gasanlage Pfad: -> Gasnetz -> Technische Unterlagen Gas ankreuzen Abnehmer und Kostenträgerdaten vollständig ausfüllen Art der Anmeldung und Standort ankreuzen Mustermann zuständigen Kaminkeh- Muster Sternenstr Musterstadt KG Herrn Kleeblatt rermeister eintragen ankreuzen, Baier Susanne Glücksplatz Musterstadt 0171/ Zähler Nr. und Zählerstand bei vorhandenen Zähler eintragen EG Gaszählereckhahn KG Muster Gas Brennwert Kessel GBF Gerätedaten vollständig ausfüllen 11 GH auch bei Änderung von Bauteilen, z.b. auswechseln eines Gaszähler-Eckhahn ist dies hier anzuzeigen Unterschrift Auftraggeber Unterschrift Grundstücks- Eigentümer Konzessionsträger Abbildung 3: Anmeldung einer Gasanlage Das Formular ist vollständig ausgefüllt an die NNG zu senden (Fax-Nr. siehe Standort). Mit der Ausführung der Anlage darf erst nach Erhalt des Formulars Freigabe, welches Sie von der NNG bekommen, begonnen werden. TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
11 Mustermann Muster KG Sternenstr Musterstadt Herrn Kleeblatt Baier Susanne Glücksplatz Musterstadt 0171/ EG Gaszählereckhahn erneuert KG Muster Gas Brennwert Kessel BWM GH ankreuzen Fertigstellungs-Datum Unterschrift Konzessionsträger sowie Firmenstempel und Tel. Nr. Unterschrift Auftraggeber/ Kostenträger Abbildung 4: Inbetriebsetzung einer Gasanlage Die Inbetriebsetzung der Gasanlage ist im Original an die NNG zu senden (Postweg). TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
12 - Zählerentfernungsblatt Pfad: -> Gasnetz -> Technische Unterlagen Gas Straße Hausnr. PLZ Ort eintragen Sparte ankreuzen ankreuzen, und oder Bemerkung erforderlich Kundendaten vollständig ausfüllen Tel. Nr. unbedingt angeben Unterschrift vom Kunden erforderlich Kostenträgerdaten falls abweichend vom Kunden vollständig ausfüllen Unterschrift vom Kostenträger erforderlich Tel. Nr. unbedingt angeben Abbildung 5: Zählerentfernungsblatt TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
13 2 Technik 2.1 Gasart und Anschlussdruck - Erdgas der Gruppe E (früher H-Gas) nach dem DVGW-Arbeitsblatt G wichtigste Kennwerte (ermittelte Durchschnittswerte Stand 2008, die aktuellen Brennwerte sind zu finden unter: Brennwerte H s,n = 11,13 kwh/m³ Heizwert H i,n = 10,03 kwh/m³ rel. Dichte d = 0,57 kg/m³ Wobbeindex W s,n = 14,76 kwh/m³ W i,n = 13,30 kwh/m³ - Der Übergabedruck am Ausgang des Gasdruckregelgerätes beträgt ca. 23 mbar in Abhängigkeit der Regelgruppe. 2.2 Netzanschluss und Gasdruckregler Netzanschluss Der Netzanschluss verbindet das Gasversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung mit der Gasanlage des Anschlussnehmers, gerechnet von der Versorgungsleitung bis zu den Innenleitungen der Gebäude und Grundstücke. Er besteht aus: - Anbohrarmatur, ggf. mit Absperreinrichtung - einem Strömungswächter in der Netzanschlussleitung am Abzweig der Versorgungsleitung - der Netzanschlussleitung (Hausanschlussleitung) - der HAE mit Isolierstück und lösbarer Verbindung - dem Gasdruckregelgerät Der Netzanschluss ist Eigentum der NNG und kann ausschließlich von der NNG bzw. einem beauftragten Dritten hergestellt, unterhalten, erneuert, geändert, abgetrennt und beseitigt werden. Grundlage für die Erstellung des Gas-Netzanschlusses ist das DVGW-Arbeitsblatt G 459/I (Gas-Hausanschlüsse). TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
14 Der Netzanschluss sollte in einem Hausanschlussraum nach DIN enden. Abbildung 6: Netzanschluss Quelle: Mertik Maxitrol, Friatec, Pipelife Nähere Informationen zum Netzanschluss finden Sie in der Planungshilfe Gas-Netzanschluss TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
15 2.2.2 Eigentumsgrenze, Übergabestelle Die Eigentumsgrenze bzw. Übergabestelle ist die Ausgangsverschraubung am Gasdruckregelgerät. Niederdruck Mittel- und Hochdruck AN ^ NNG AN NNG Abbildung 7: Eigentumsgrenze Die Messeinrichtung ist im Eigentum der NNG, sofern die NNG den Messstellenbetrieb durchführt. TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
16 2.2.3 Hausanschlussraum in Anlehnung an DIN Für Wohngebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten oder im Gewerbe oder Industriebetrieben ist ein Hausanschlussraum nach DIN erforderlich. Bis zu 4 Wohneinheiten ist die DIN sinngemäß anzuwenden. Folgende Sachverhalte müssen gegeben sein und eingehalten werden. Hausanschlussraum muss als solcher kenntlich gemacht werden Hausanschluss und Gasdruckregelgerät müssen frei zugänglich sein Hausanschlussrum muss eine Lüftungsmöglichkeit haben Gasdruckregelgeräte Folgende Festlegungen der NNG sind beim Einbau eines Gasdruckregelgeräts in der Kundenanlage zu berücksichtigen und einzuhalten. Anschlussnennweite DN 25 und DN 50 Montage möglichst direkt an den Ausgangsflansch bzw. Ausgangsverschraubung der Hauptabsperreinrichtung (siehe Freigabeblatt der NNG, Montage des Reglers durch die NNG) Es ist kein Gasströmungswächter im Gasdruckregelgerät integriert. Der Gasströmungswächter ist unmittelbar nach dem Gasdruckregelgerät durch VIU zu installieren (Belastungsgrenze ist zu beachten). Ab einem Anschlusswert von 180 kw ist eine gesonderte Abstimmung mit NNG erforderlich. Eine Einbeziehung des Gasdruckreglers in die Druckprüfung der Leitungsanlage ist unzulässig. Das einzubauende Passstück ist gegen Durchfluss zu sichern. Im HD-Bereich ist ab 110 kw eine Ausblaseleitung vorzusehen. Die Verlegung der Ausblaseleitung ist mit dem Ansprechpartner der NNG abzustimmen. Die Gasdruckregler sind im Eigentum der NNG Beruhigungstrecke nach dem Gasdruckregelgerät: 5 mal DN, jedoch mindestens 250 mm. TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
17 Gasdruckregelgeräte gehören zu der Betriebsanlage der NNG und sind deren Eigentum. Die Instandhaltung obliegt demzufolge der NNG. Der Anschlussnehmer oder Anschlussnutzer hat Beschädigungen unverzüglich dem NB mitzuteilen. Gas-Druckregelgeräte müssen für Instandhaltungsarbeiten und Auswechslungen zugänglich sein. Niederdruck Mittel- und Hochdruck 5xDN AN Zähler NNG AN 5xDN GS NNG Regler HAE Abbildung 8: Gasdruckregelgeräte und Beruhigungsstrecke TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
18 2.3 Messeinrichtungen Allgemeines Messeinrichtungen gehören in der Regel zu den Betriebsanlagen der NNG oder eines MSB und sind in deren Eigentum. Messeinrichtungen, die Eigentum der NNG sind, dürfen nur von der NNG, deren Beauftragten oder mit Zustimmung der NNG auch von VIU ein- oder ausgebaut werden. Art und Größe der Gaszähler sowie der Gas-Druckregelgeräte bzw. Passstücke sind vor Beginn der Arbeiten mit der NNG abzustimmen. Gaszähler und Gas-Druckregelgeräte sind am Einbauort sowie bei eventuellem Transport vor Feuchtigkeit, Verschmutzung, Erschütterung, Erwärmung sowie mechanischer Beschädigung zu schützen. Die Öffnungen ausgebauter Gaszähler bzw. Gas-Druckregelgeräte sind unverzüglich zu verschließen (siehe hierzu auch BGV D2 Arbeiten an Gasleitungen). Die Instandhaltung obliegt dem NB oder MSB. Der Anschlussnehmer oder Anschlussnutzer hat Beschädigungen und Störungen unverzüglich dem NB bzw. MSB mitzuteilen Balgengaszähler Sofern die NNG Messstellenbetreiber ist, sind folgende Festlegungen für die Nutzung und den Einbau eines BGZ in die Kundeninstallationsanlage zu beachten und einzuhalten. Balgengaszähler sind im Eigentum der NNG Zählergrößen nach Nennwärmebelastung: Zählergröße Volumenstrom Anschlussnenn- Nennwärmebelastung [Nm³/h] weite [DN] [kw] G 4 ca. 4,4 DN 25 (1") max. 40 G 6 ca. 7,7 DN 25 (1") max. 70 G 16 ca. 20 DN 40 (1½") max.180 Tabelle 3: Zählergrößen TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
19 Installationsanlagen sind je nach Anschlusswert in den Zählergrößen G 4, G 6 und G 16 und nach Gebieten in Einrohr- oder Zweirohrausführung vorzusehen (siehe Formular Freigabe durch NNG). Der Einbau des Zählers erfolgt durch die NNG bzw. deren Beauftragten. Aufstellungsort entsprechend TRGI und NDAV Anschlussstück mit Zählerplatte ist Bestandteil der Installationsanlage und ist vom VIU beizustellen. Einrohrzähler Zweirohrzähler Abbildung 9: Zähler Sollte die NNG nicht die Aufgabe des Messstellenbetreibers wahrnehmen, so sind des Weiteren die MessZV sowie die DVGW Arbeitsblätter G 687 und G 689 zu beachten. 2.4 Luftverbund Luftverbund und Schutzziel Bei Gasgeräten Typ A (z.b. Gasherd) ist darauf zu achten, dass der Aufstellungsraum ein Volumen von mindestens 15 m³ hat. Bei Gasgeräten Typ B (raumluftabhängig mit Abgasanlage) ist vor der Inbetriebsetzung der Luftverbund zu erstellen. Es ist zu prüfen, dass die Schutzziele (Schutzziel 1 und 2), wie in der TRGI beschrieben, eingehalten wurden. Die Verantwortung obliegt dem VIU. TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
20 Es wird empfohlen, das Schutzziel 1 und das Schutzziel 2 nach Möglichkeit nur mit Türgittern zu erstellen. 2.5 Inbetriebsetzung der Gasanlage Die Inbetriebsetzung der Gasanlage erfolgt auf Basis der NDAV 14 sowie der TRGI Bei der Inbetriebsetzung öffnet die NNG bzw. deren Beauftragte nach erfolgtem Einbau der Messeinrichtung und des Gasdruckregelgerätes die HAE öffnet und gibt die Gaszufuhr frei. Folgende Punkte müssen beachtet werden, um eine Inbetriebsetzung durchzuführen: Das vollständig unterzeichnete Dokument Anmeldung und Inbetriebsetzung einer Gasanlage muss der NNG mindestens 3 Werktage vor dem geplanten Termin vorliegen. Das VIU muss bei der IBS anwesend sein. Die Kundenanlage muss betriebsbereit sein. Die Kundenanlage muss einer Belastungs- und Dichtheitsprüfung entsprechend TRGI Kapitel 5.6 unterzogen worden sein. Um sicherzustellen, dass alle Leitungsöffnungen bei der IBS dicht verschlossen sind, ist es erforderlich, dass die Gasleitung mindestens unter Betriebsdruck steht. Die Gaszufuhr wird im Beisein des VIU freigegeben. Die Begasung der Kundenanlage erfolgt durch das VIU. 2.6 Betrieb und Instandhaltung Der VIU hat nach Erstellung der Leitungsanlage den Anschlussnehmer auf den Betrieb und die Instandhaltung nach TRGI, Abschnitt 13, zu unterweisen. Hierbei ist insbesondere hinzuweisen auf die Wartung der Gasanlage Jährliche Sichtkontrolle Gebrauchsfähigkeitprüfung alle 12 Jahre Bauteile im Eigentum der NNG und des Anschlussnehmers Verbrennungsluftversorgung und Abgasanlage TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
21 Des Weiteren ist der Anschlussnehmer durch den VIU darauf aufmerksam zu machen, wie die Verhaltensweisen bei Störungen, Brand sowie Gasgeruch (TRGI, Abschnitt 13.5) sind. 2.7 Störung und Bereitschaftsdienst Störungsmeldungen innerhalb des Netzgebietes der NNG sind unverzüglich zu melden. Störungsnummer: oder Um eine Störung im Netzgebiet der NNG schnellstmöglich zu beheben, ist es wichtig, alle Details der Störung zu kennen. Deshalb sollte die Erstinformation so präzise wie möglich formuliert sein, so dass in kürzester Zeit alle nötigen Maßnahmen getroffen werden können. Um eine konkrete und präzise Auskunft über die Störung zu erhalten, sollten folgende Angaben erforderlich: Wer meldet? Wo befindet sich die Störungsstelle (allgemein)? Wann ist die Störung eingetreten oder festgestellt worden? Was wurde festgestellt (z.b. Gasgeruch, Beschädigung usw.)? Welche Maßnahmen wurden bereits eingeleitet? Maßnahmen bei Gasgeruch (Anschlussnehmer- oder Anschlussnutzerseite) Keine Panik Gashähne schließen Keine Flamme, keine Funken, keine Schalter betätigen, kein Telefon benutzen Mitbewohner warnen (klopfen, nicht klingeln) Alle Fenster und Türen aufmachen, für Durchzug sorgen Störungsnummer anrufen - von außerhalb des Hauses! TRN NZ G HA 05 A2, Datum: /21
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