Gefahrenmeldesysteme

Ähnliche Dokumente
DM 210 LSN / SM 210 LSN

DT1101A / DT1102A / DO110xA Automatische Brandmelder

RAS 100 LSN Rauchansaugsysteme mit optischen Rauchmeldern O 400 LSN-RAS

DICTATOR Feststellanlagen für. Explosionsgefährdete Bereiche. Explosionsgeschützte Feststellanlagen. Technische Daten

Bedienungsanleitung. Analogeingang 4fach

Hausmeistertableau HMT 04

FDOOT241-9, FDO241, FDT241 Automatische Brandmelder

DO115xA / DT1152A / DOT115xA Automatische Brandmelder

FDSB291 / FDSB292 / FDS221-R / FDS221-W Signalsockel, Alarmtongeber

Kleinwächteranschlusstechnik

Bedienungsanleitung. Bereichs-/Linienkoppler

Antriebe VAP für VPA050-C bis VPA150-C

Bedienungsanleitung für

Rauchmelder RM Rauch- und Wärmemelder RM 3000 und WM mit Relaissockel RS 3000 für Feststellanlagen. Technische Daten

Rauchmelder RM Rauch- und Wärmemelder RM und WM mit Relaissockel RS 3000 für Feststellanlagen. Technische Daten

Automatische Brandmelder GLT FCP-320/FCH-320. Betriebsanleitung

LSN Brandmelder Serie 500 (EU)

FERION 3000 O Rauchmelder

Bedienungs- und Installationsanleitung Feuerwehrbedien- und Anzeigeteil (Schweiz) FMF-420-FBF-CH

Lichtgitter Typ LT20

Installationsanleitung. PIR-Bewegungsmelder (311) Merkmale und Anschluss. DALI-Anschluss

Automatische Brandmelder LSNi

Signalgeber. Technische Daten: Technische Daten: Blitz-und Rundumleuchte (LED-Ausführung) Technische Daten:

Bedienungsanleitung. Wetterstation

Im Rahmen von Planungsgesprächen, und Beratungen bietet ihnen die Brandschutzdienststelle der Feuerwehr Bonn folgende Optionen:

Produktinformation TKM Türöffner-Relais REG TKTR24REG

UGM de Anschaltehandbuch

Automatische Brandmelder der Serie 420 Intelligente Erkennung. Höchster Schutz.

Auswertgerät Typ 656 A/B

Analoger Temperatur-Transmitter Typ T91.10, Kopfversion DIN Form B Typ T91.20, Kopfversion Form J

TECHNISCHES DATENBLATT Inkrementalgeber RI 58-H

1 Sicherheitshinweise. 2 Geräteaufbau. 3 Funktion. Funk-Bussystem. Funk-Empfangsmodul REG Best.-Nr. : Bedienungsanleitung

Produktinformation Einbau-FDE-Strangtrenner für Audioanlagen FBC

KNX T-UN 100. Temperatursensor. Technische Daten und Installationshinweise

Bedienungsanleitung Instrumententafel IT 300 Solar Art.-Nr Seite 1 / 3

WGT. Temperatursensor für WS1 Color, WS1000 Color und KNX WS1000 Color. Technische Daten und Installationshinweise

BZ-IZ BETRIEBS-h / IMPULS-ZÄHLER LCD digital Baureihe 38

Betriebsanleitung. Thermomodule THM-100/THM-200 THM-100 THM-200

3E CAN Gateway. Beschreibung: Anschlüsse: 3E CAN Gateway

SOL-LX-W, SOL-LX-C, RoLP-LX, RoLP Akustische, optische und optischakustische

Montage- und Bedienungsanleitung

JUMO dtrans p31. Druckmessumformer für erhöhte Mediumstemperaturen. Technische Daten. Allgemeine Anwendung

FDOOT221, FDO221, FDT221

H 4011: (Ex)i-Schaltverstärker, sicherheitsgerichtet

CEDES. Funktionsbeschreibung CEDES 7-Segment Dualanzeige (CAN) Funktionsbeschreibung 7-Segment Dualanzeige (CAN) hergestellt unter ISO 9001: 2000

KNX I4-ERD. Auswerteeinheit für Erd-Sensoren. Technische Daten und Installationshinweise

Optische-Sensoren. Einweg-Schranken, Reflex-Schranken, Taster Miniaturbauform mit integriertem Verstärker

Faseroptische-Sensoren

Betriebsanleitung Schaltverstärker N00..A N05..A / / 2014

Kanaltemperaturfühler

Rauchmelder Gebrauchsanweisung

Bedienungsanleitung für. Bewegungsmelder

BZ-IZ

ABB i-bus KNX Bedien- und Anzeigegerät für GM/A, AP BT/A 1.1, 2CDG R0011

CAOM M.I.U. 05 UNIVERSELLER MIKROANZEIGER ZUR MESSUNG UND VISUALISIERUNG VON PROZEßGRÖßEN

TECHNISCHE DOKUMENTATION GSM MODEM SPZ-GSM-MODEM

Elektromotorische Stellantriebe

Inhaltsverzeichnis Seite Sicherheitshinweise... 2 Aufbau... 3 Anwendungsbeispiele... 3 Aufstellung und Montage... 4 Betriebsanleitung... 4 Typenschlüs

1 Sicherheitshinweise. 2 Geräteaufbau. RolloTec RolloTec Windsensor und Schnittstelle AP

Bedienungsanleitung. RK-Tec Zentralenumschaltung RKZ/UM. Version 1.2. Stand

Optische Signalübertragung für Drehgeber

BZ 872. Anzeige (Digital Display) 1. Funktion / Anforderung 2 2. Technische Daten 2 / 3 3. Blockschema 4 4. Massbild 5 / 6.

Zubehör. Feststellanlagen. Produktinformation SYSTEMTECHNIK FÜR DIE TÜR ECO

Brandmeldeanlagen. Alles im Griff. Brandmelderfamilie Integral CUBUS.

SVR 12/24 V und SVR Akku 12V Installationsanleitung

Inspektion und Wartung nach DIN 14676

Betriebsanleitung Rückfahrvideosystem 7Zoll Funk

Bedienungsanleitung AS-i Modul AC /00 06/2012

Biorhythmisches Licht Aktivierung und Entspannung 3000K 4000K 5000K 6000K 7000K

BWO VEKTOR Modul VIO. Digitale/analoge Module VEKTOR Input Output

FDL241-9 ASA Linearer Rauchmelder

histar 360 DUAL MADE BY TELENOT

Stromkreisfinder, FI Tester und Steckdosenprüfer PAN Stromkreisfinder

W23-2: Die ökonomische Konzentration auf das Wesentliche

MADE BY TELENOT INFRAROT- LICHTVORHANG IRL/2

- Rauchmelder. Digitronic Automationsanlagen GmbH. Rauchmelder mit D-BUS Anbindung für bluebox. Type: DWZ DBUS-RAUCH

Netzteil-Platine. Technisches Handbuch

Berührungslose Temperaturmessung

JUMO dtrans p30 Druckmessumformer

LCA-2. Auszug aus unserem Online-Katalog: Stand:

MODEL CG2 Zusammenschaltbar

LICHTVORHANG PRODUKTSERIE NETZGERÄT PRODUKTSERIE FPS PRODUKTSERIE

Produktinformation Kombigerät mit Binäreingang/- ausgang einfach BRE2-EB

Merkblatt. Feuerwehrschlüsseldepot (FSD) nach DIN Feuerwehrschlüsseldepots nach DIN F S D

Montage- und Bedienungsanleitung. Rauchmelder basic

Wechselspannung. Unterspannung Kontinuierliche Spannungsüberwachung (Umin) Baubreite 1TE ode 2TE

5 Feldbus-Technik. Ex e Feldgeräte-Koppler Reihe 9411/11

QAC... FW-T1G. Witterungsfühler

RF-Relais-UP. Funk-Relais. Technische Daten und Installationshinweise

RAUCHSCHALTER SRS24. Art.Nr.: B10188S VdS / IfBt Nr.: Z Technische Änderungen vorbehalten. Inhaltsverzeichnis:

Entwicklung eines optischen Verfahrens zur Erkennung von Störaerosolen und einer Prüfapparatur zum quantitativen Vergleich ähnlicher Methoden

Betriebsanleitung. Erkennt. Löcher. Risse Fehlstellen. Lochsuchgerät GLSL. Erfaßt Löcher > 1mm. Überwachungsbreite bis 2,8m

Inhalt. Kieback & Peter GmbH & Co KG Tempelhofer Weg 50 D Berlin Telefon 030 / Telefax 030 /

Zutrittsterminal IF-800

mit fest eingebauter 10-Jahres-Lithiumbatterie

KFV MONTAGEANLEITUNG. Elektromechanische Systeme. Montageanleitung: A-Öffner. Fenstersysteme Türsysteme Komfortsysteme

Gerätebeschreibung. Mit Hilfe der Schnittstelle PSEN i1 lassen sich mehrere Sicherheitsschalter oder Positionsschalter an Schutztürwächter

CMC III Door Control System DK Stand :

SBR03. Sollwert-Box für 635 / 637 Serie. Produkt Handbuch D-V0205.DOC

Transkript:

PRODUKTINFORMATION PI 34.64b Gefahrenmeldesysteme Optischer Melder OM 200 LSN Seite 1 Seite 1 A3.de / 29.12.2004

Inhaltsverzeichnis 1. Systembeschreibung............................. 3 1.1. Allgemeines.............................................. 3 1.2. Leistungsmerkmale........................................ 4 1.3. Prinzipdarstellung......................................... 5 1.4. Planungshinweise......................................... 6 2. Bestellumfang.................................... 7 2.1. Grundausbau............................................. 7 2.2. Ergänzungen............................................. 7 2.3. Zubehör.................................................. 7 2.4. Lieferbeginn.............................................. 7 3. Peripherie........................................ 8 4. Technische Beschreibung......................... 9 4.1. Funktionsbeschreibung.................................... 9 4.2. Konstruktiver Aufbau...................................... 10 4.3. Technische Daten......................................... 12 5. Montage......................................... 13 5.1. Montageanleitung......................................... 13 5.2. Anschaltung.............................................. 14 6. Hinweise für Wartung und Service................. 15 6.1. Allgemeines.............................................. 15 6.2. Service Zubehör.......................................... 16 6.3. Unterlagen............................................... 16 6.4. Ersatzteile................................................ 16 7. Abkürzungsverzeichnis........................... 16 Seite 2 von 17

1. Systembeschreibung 1.1. Allgemeines Der Optische Melder OM 200 LSN arbeitet nach dem Streulichtverfahren und eignet sich zum Einsatz in allen Fällen, bei denen im Brandfall mit der Bildung von Rauch zu rechnen ist. Eine besonders hohe Empfindlichkeit weist der Melder dann auf, wenn ein heller, sichtbarer Rauch entsteht (z.b. Schwelbrände). Bei anderen Raucharten (z.b. offenen Bränden mit kaum sichtbarem Rauch und bei dickem, schwarzem Rauch) ist die Detektionsempfindlichkeit prinzipbedingt zwar etwas geringer, entspricht aber in jedem Fall den nach EN 54 geforderten Werten. Der OM 200 LSN ist nicht geeignet für Flüssigkeitsbrände ohne Rauchentwicklung. Der Einsatz des LSN Melders erfolgt im Lokalen SicherheitsNetzwerk LSN in Ver bindung mit einer LSN Brandmelderzentrale. Die Anschaltung der Melder erfolgt je nach Anwendungsfall zusammen mit anderen LSN Elementen an Ring oder Stichleitungen. Die gesamte Spannungsversorgung erfolgt über die zwei Adern der Datenleitung. VdS Anerkennungsnummer: beantragt LPC Anerkennungsnummer: TE 86848 Seite 3 von 17

1.2. Leistungsmerkmale Melderabfrageroutinen mit Auswertung und Mehrfachübertragung folgender Kriterien Life Zero Überwachung (Störungsmeldung bei Sensorausfall) Melderaustauschaufforderung (Hinweis an Service) Melderstörung wegen zu starker Verschmutzung (anstelle Falschalarm) Interner Voralarm (Betriebs oder Umwelteinfluss) Alarmierung Automatisches Nachführen der Ansprechschwellen Meldereinzelidentifizierung Aktive Eigenüberwachung der Sensorik mit zugehöriger Auswerteelektronik Alarmanzeige über rote LED im Melder Staubabweisende Kappen und Labyrinthkonstruktion Ansteuerung einer abgesetzten Melderparallelanzeige Vollständiger Schutz der Melde und Übertragungs Elektronik im Melderkopf. Keine Elektronik oder Einstellelemente im Sockel, daher einfacher Austausch im Fehlerfall, ohne Einstellarbeiten Hohe Immunität gegen elektromagnetische Einwirkungen, nach VdS 2110. Zu sätzlich erhöhter Schutz im Bereich der Mobilfunkfrequenzen. Integrierte Trennelemente zum Funktionserhalt aller Melder im LSN Ring bei Drahtbruch oder Kurzschluss Installations und servicefreundlich Entnahmesicherung integriert (nicht umkehrbar) Für den Melder stehen verschiedene Sockelausführungen zur Verfügung (siehe hierzu: PI 34.95c Meldersockel MS 200 LSN) Anschließbar an die Brandmelderzentralen vom Typ: BZ 500 LSN UEZ 1000 LSN UEZ 2000 LSN UGM 2020 (LSN) Zentralen / Empfangsbaugruppen mit identischen Anschaltebedingungen Seite 4 von 17

1.3. Prinzipdarstellung OM 200 LSN LSN b a FET Schalter b a LSN Spannungs versorgung Daten empfangen Daten senden Mikroprozessor für Datenüber tragung Signal bewertung A/D Wandler Tableau punkt Open Collektor Empfänger rt optische Bank Messkammer Seite 5 von 17

1.4. Planungshinweise Einsatzempfehlung saubere, gepflegte Räume leicht verschmutzte Räume stark verschmutzte Räume 1 stark verschmutzte Räume 2 elektrische Risiken 1 elektrische Risiken 2 Räume mit korrosi ver Umgebungsluft Räume mit Rauch / und Dampfbildung 1 Räume mit Rauch / und Dampfbildung 2 Windkanal elektr. Risiken 1 empfohlen Büroräume, Hotels, Krankenhäuser, Altenheime, Warenhäuser, Theater, Museen, Kirchen, Versammlungs /Austellungsräume etc. Lager /Maschinenhallen, Produktions /Fertigungsstätten mit geringem Staubanfall etc. Räume mit Staub und Flusenanfall (Holz /Textilindustrie) Räume der Roh /Halbzeugproduktion des Maschinenbaus etc. mit Ausnahme von starkem ölhaltigem Niederschlag Kabelkanäle, Kabelschächte, Kabelböden, Räume mit elektrotechnischen /EDV /Schaltanlagen etc. mit einer Windgeschwindigkeit < 10m/s Objektüberwachung in Schalt /Vermittlungsschränken etc. Chemische Industrie, Kunststoffverarbeitung etc. Fertigungsstätten, Raucherbüros, Konferenzräume, Wäschereien Hallen mit Fahrzeugbetrieb (Verbrennungsmotoren) Windkanäle mit einer Windgeschwindigkeit < 20m/s nicht empfohlen Diebstahlsicherung Die Meldereinsätze können gegen Diebstahl oder unbeabsichtigtes Lösen mit der Verriegelung gesichert werden. Maximal anschließbare Melder Wegen der unterschiedlichen Stromaufnahme aus der LSN Datenleitung ist die Anzahl der maximal anschließbaren LSN Elemente (LSN Koppler und LSN Melder) unbedingt zu beachten. Die Grenzwerte sind den Produktinformationen der jeweils eingesetzten Gefahrenmeldezentrale zu entnehmen. Installationskabel Als Installationskabel für die LSN Leitung wird der Kabeltyp J Y(St)Y n x 2 x 0,6 oder J Y(St)Y n x 2 x 0,8 vorgeschrieben. Normen, Richtlinien, Projektierungsempfehlungen Die einschlägigen Normen, Richtlinien und Projektierungsempfehlungen bezüglich Montage, Überwachungsfläche usw. sind zu berücksichtigen (siehe Brandmeldehandbuch). Seite 6 von 17

2. Bestellumfang 2.1. Grundausbau Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 2.799.330.874 1 Optischer Melder OM 200 LSN *LE = Liefereinheit 2.2. Ergänzungen Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 11 2.799.330.863 1 Meldersockel MS 200 LSN mit Verriegelung 12 2.799.330.864 1 a.p. Zusatzsockel MZ 200 LSN 13 2.799.330.867 1 Satz PG7 Verschraubungen (2 Stk.) für Feuchtraumeinsatz *LE = Liefereinheit 2.3. Zubehör Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 2.799.330.669 1 Externe Melderanzeige MPA *LE = Liefereinheit 2.4. Lieferbeginn Alle Positionen lieferbar. Lieferung abhängig von Vertriebsfreigabe und Auftragsbestätigung. Seite 7 von 17

3. Peripherie Externe Melderparallelanzeige MPA Der Einsatz einer MPA wird dann erforderlich, wenn die Orte alarmgebender Melder schwer zugänglich, schlecht oder nicht unmittelbar sichtbar sind und sofort ermittelt werden müssen. Einsatzorte sind Flure und Zugänge zu einzelnen Brandabschnitten oder Zwischenböden und Zwischendecken in denen Brandmelder montiert sind. Aufgrund der drei Eingänge kann die MPA durch Verdrahtung den unterschiedlichen Linientechniken so angepasst werden, dass bei Auslösung immer eine blinkende Anzeige erfolgt. 85 85 39 11 Weitere Information siehe PI 34.95c (Meldersockel MS 200 LSN) Seite 8 von 17

4. Technische Beschreibung 4.1. Funktionsbeschreibung Der OM 200 LSN arbeitet nach dem Streulicht Prinzip. Eine lichtemittierende Halb leiterdiode sendet über eine Optik Lichtblitze in eine Messkammer, wo sie in einem sogenannten Lichtfänger absorbiert werden. Erst wenn Rauchpartikel in die Messkammer eindringen, wird dieses Licht durch Streuung an den Rauchpartikeln auf die Fotozelle gelenkt. Dadurch entsteht an der Fotozelle eine Spannungsänderung, die in der nachfolgenden Auswerteschaltung bei Überschreiten eines Schwellenwertes als Alarm ausgewertet wird. Die für die Empfindlichkeit maßgebende Impulshöhe ist werkseitig nach der EN 54 T7 eingestellt. Dieser Alarmzustand wird an die Brandmelderzentrale gemeldet und über eine rote LED im Melderkopf angezeigt. Prinzipdarstellung Ansprech schwelle Alarm Anzahl der Lichtblitze Lichtblitze für Rauchmessung Streulicht bei Rauch Seite 9 von 17

4.2. Konstruktiver Aufbau Der Melder besteht aus einem Meldereinsatz und einem Meldersockel. Das Meldergehäuse und der Meldersockel bestehen aus hochwertigem, schlag festem Kunststoff. Der Meldereinsatz enthält das Kammersystem, den Lichtsender und Lichtempfänger, die Auswerteelektronik, die optische Individualanzeige (LED), eine Abschirmung gegen elektrische Fremdfelder, sowie ein Drahtsieb als Insektenschutz. Der Meldersockel enthält die Kontaktfedern, die Anschlussklemmen für die Melde leitungen und die Individualanzeige, sowie den Verriegelungsmechanismus. Der Meldereinsatz rastet durch eine Steck /Drehbewegung in den Meldersockel ein. 52 106 Seite 10 von 17

Melder mit Sockel 61 Unterseite des Melders Ausbruch bei Verriegelung Seriennummer/ Herstellungsdatum Melderangaben Kontaktstifte Seite 11 von 17

4.3. Technische Daten Betriebsspannung Stromaufnahme (LSN) Alarmübertragung Indikatorausgang (schaltet 0V im Alarmfall über 1k5) Ansprechempfindlichkeit (nach EN 54 T7) zulässige Windgeschwindigkeit max. Überwachungsbereich max. Montagehöhe 12,5V bis 33V 0,7 ma per Datenwort über 2 adrige LSN Leitung offener Kollektor max. 15 ma < 0,2dB/m 20m/s 120m 2 (VdS Richtlinien beachten) 16m (VdS Richtlinien beachten) zul. Einsatztemperatur 253K bis 323 (Raumtemperatur) ( 20 bis + 50 C) zul. Betriebstemperatur zul. Lagertemperatur zul. Luftfeuchtigkeit Einsatzhöhe Maße ohne Sockel ( x H) Gewicht mit MS 200 LSN 253K bis 338K ( 20 bis +65 C) 248K bis 353K ( 25 bis +80 C) 95% rel. (o. Betauung) bis 6000 m über NN 106 x 52 mm ca. 0,155kg Gehäuse Material ABS Schutzart nach EN 60529 IP 42 Farbe ähnlich RAL 9010 weiß Seite 12 von 17

5. Montage 5.1. Montageanleitung Für den Melder steht ein Sockel zur Verfügung, der für eine Verriegelung (Entnahmesicherung bei Einsatz im Handbereich) vorgerüstet ist. Diese Verriegelung muss durch das Ausbrechen eines vorgestanzten Plastikteils am Melder aktiviert werden und ist nicht umkehrbar. An den Meldersockel lässt sich eine Individualanzeige (Melder Parallelanzeige) anschließen. Für die a.p. Kabelzuführung steht der Zusatzsockel MZ 200 LSN zur Verfügung. Über diesen Sockel können seitlich a.p. Leitungen eingezogen werden (vorgestanzte Öffnungen bzw. die PG7 Verschraubungen). Für die u.p. Kabeleinführung im Feuchtraum ist die Kabelzufuhr durch eine Gummimanschette auf der Rückseite des Sockels möglich. Isoliert man die Kabel ab und führt die einzelnen Adern durch die vorgestanzten Löcher der Gummimanschette, so ist eine Abdichtung gewährleistet. Der Meldersockel MS 200 LSN kann auf den Zusatzsockel mit zwei Plastikhaken aufgeschnappt werden. Montagemaße MS 200 LSN 70 Verriegelungs mechanismus Richtungspfeil für LED Öffnung 30mm für u.p. Kabeleinführung 108 Weitere Information siehe PI 34.95c (Meldersockel MS 200 LSN) Seite 13 von 17

5.2. Anschaltung MS 200 LSN LSN LSN + + + Kl. Kl. Kl. Kl. 1 2 3 4 MPA 3 anlt1 ws ankommend von der Zentrale oder vorhergehendem LSN Element 5 bnlt1 ge ankommend von der Zentrale oder vorhergehendem LSN Element 3 anlt2 ws abgehend zum nächsten LSN Element 8 bnlt2 ge abgehend zum nächsten LSN Element 2 LED Anschlussbelegung 7 Erdanschluss für die Kabelabschirmung Erdungsbeidrähte auflegen, zentralenseitig erden 1 F1 rt freie Klemmen, die zum Durchschleifen der Versorgungsspannung 4 F2 sw anderer LSN Elemente benutzt werden können. Die Anschlüsse 5 und 8 sind gleichwertig. ankommend und abgehend sind vertauschbar. Seite 14 von 17

6. Hinweise für Wartung und Service 6.1. Allgemeines Wartungs und Inspektionsmaßnahmen müssen in festgelegten Zeitabständen und durch entsprechendes Fachpersonal ausgeführt werden. Im übrigen gelten für alle diesbezüglichen Arbeiten die Bestimmungen der DIN VDE 0833. 6.2. Service Zubehör Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 2.799.330.868 1 1 Service Set bestehend aus: 1 Universaltauscher für Melder ohne Verriegelung 1 Melderprüfer für Optisch/Ionisations Melder 5 Verlängerungsstangen à 100cm 1 Adapterhülse 1 Transporttasche 02 2.799.330.871 1 Meldertauscher für Melder mit Verriegelung 03 2.799.330.869 1 Prüfgas FPA 16 *LE = Liefereinheit Seite 15 von 17

6.3. Unterlagen Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 3.002.218.156 1 Anschaltehandbuch AHB EMZ/BMZ 02 3.002.218.155 1 Anschaltehandbuch AHB UGM *LE = Liefereinheit 6.4. Ersatzteile Bei Defekt wird der Melder komplett ersetzt siehe Kundendienstinformation KI 7. 7. Abkürzungsverzeichnis BMZ LED LPC LSN MPA VdS Brandmelderzentrale Leuchtdiode Loss Prevention Council Lokales SicherheitsNetzwerk Melder Parallel Anzeige VdS Schadenverhütung GmbH Seite 16 von 17

Bosch Sicherheitssysteme GmbH Robert Koch Straße 100 D 85521 Ottobrunn Info Service zum Nulltarif Telefon 0800 700 04 44 Telefax 0800 700 08 88 www.bosch sicherheitssysteme.de info.service@de.bosch.com Seite 17 von 17