Rath international 02-2016 Neuer Durchbruch des Dr. Rath Forschungsinstituts! Synergien gegen Borreliose Mit den steigenden Frühlingstemperaturen beginnt in vielen Regionen wieder die Zeckensaison. Diese Parasiten, die bei milden Temperaturen die günstigsten Lebensbedingungen vorfinden, sind nun besonders aktiv und erfordern bei Ausflügen in die Natur unsere erhöhte Achtsamkeit in einem immer größer werdenden Verbreitungsbereich: Zecken gelten als Hauptüberträger der Borrelien- Bakterien, die bei Menschen und Tieren die Infektionskrankheit Borreliose auslösen können. Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojektes den Nachweis erbracht, dass eine aus gewählte Kombination von Mikronährstoffen die Erreger der Borreliose nicht nur eingrenzen kann sie ist gegen bestimmte Formen der Krankheit sogar wirksamer als herkömmliche Antibiotika. In Ergänzung unseres letzten Borreliose-Beitrages haben wir im folgenden Artikel die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie sowie weiterführende Informationen rund um diese Krankheit zusammengefasst. Borreliose eine unterschätzte Gefahr Die Borreliose ist auf allen Kontinenten verbreitet, tritt aber besonders häufig in der nördlichen Hemisphäre auf. In Europa sind alle Länder betroffen, insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz und andere zentraleuropäische Länder, aber auch Skandinavien. Zur Einschätzung des Infektionsrisikos ist ein Blick auf die jährlichen hochgerechneten Erkrankungszahlen in Europa hilfreich, die zwischen 65.000 und 80.000 liegen. Manche Quellen gehen sogar von über 100.000 Borreliose-Fällen pro Jahr alleine in Deutschland aus! Grund für diese stark variierenden Angaben ist die Tatsache, dass die Borreliose-Erkrankung verschiedenste Symptome zeigt, die sich nur schwer zuordnen lassen. Für eine eindeutige Borreliose- Diagnose müssen zudem mittels komplizierter Laborverfahren verschiedene Bluttests durchgeführt werden, die nicht immer klare Befunde liefern. Fest steht aber: Bei der Borreliose handelt es sich um eine weit verbreitete Erkrankung, die jeder ernst nehmen sollte. Eine Infektionsgefährdung besteht grundsätzlich schon ab Temperaturen über 7 Grad und in allen Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Gerade in den kommenden Frühlings- und Sommermonaten ist bei Spaziergängen in den Rückzugsgebieten der Zecke deshalb besondere Vorsicht geboten. Zeckenvorkommen Besonders gerne halten sich Zecken an Waldrändern und Waldlichtungen mit hohen Gräsern auf, wo sie auf einen Wirt ein Tier oder einen Menschen warten. Bevorzugte Körperregionen sind unsere
Kopfhaut, Achselhöhlen, die Leistengegend und andere geschützte Bereiche, in denen die kleinen Blutsauger auch aufgrund ihres schmerzlosen Stichs oft unbemerkt bleiben. Je nach Entwicklungsstadium (Larve, Nymphe, reife Zecke) saugen sie dort drei bis sieben Tage lang Blut, wobei sie die Krankheitserreger sowohl aufnehmen als auch weitergeben können. Zu erwähnen ist, dass nicht alle Zecken eine Borreliose-Infektion auslösen. Nur 5 35 % dieser Parasiten sind mit Borrelien befallen. Kommt es beim Menschen zur Infektion mit Borrelien, so sind Hautveränderungen, wie die Wanderröte (Erythema migrans), eine häufige Folge, die von Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen begleitet werden. Während die letzteren grippeähnlichen Anzeichen sich auch mit anderen Krankheiten in Verbindung bringen lassen, ist die Wanderröte ein deutliches Symptom für eine Borreliose. Im späteren Verlauf kann die Borreliose Nervensystem, Herz und Gelenke befallen und zu Lähmungen, Gelenkschwellungen oder Herzrhythmusstörungen führen. Bei einer besonders schweren Verlaufsform tritt in einigen Fällen noch Monate oder gar Jahre nach dem Zeckenstich eine chronische Gelenkentzündung, die Lyme-Arthritis, oder die Acrodermatitis atrophicans Herxheimer auf, eine spezielle Form von Hauterkrankung. Dr. Anna Goc (re.) und das gesamte Forscherteam haben sehr erfolgreich die Grundzüge der Einflussnahme von Mikronährstoffsynergien auf die Borrelien untersucht. Therapiemöglichkeiten der herkömmlichen Medizin sind begrenzt Die herkömmliche Behandlung der Borreliose sieht die Gabe von Antibiotika vor, z. B. Doxycyclin, Amoxicillin oder Cefuroxim-Axetil. Diese werden üblicherweise nur in der Frühphase der Krankheit verordnet. Eine langfristige Einnahme von Antibiotika wird nicht empfohlen, da es bisher keinen Nachweis über ihre nachhaltige Wirksamkeit in den fortgeschrittenen Erkrankungsphasen gibt. Bei 10 20 % der Patienten (manchmal sogar bei bis zu 50 %) treten nach abgeschlossener Antibiotika- Therapie erneut Symptome einer Lyme-Borreliose auf, die mehrere Monate oder Jahre andauern können. Selbstverständlich können bei einer Antibiotika-Anwendung wie bei nahezu jedem Medikament außerdem schädliche Nebenwirkungen auftreten.
Die Tatsache, dass viele Betroffene nach Abschluss einer Antibiotika-Behandlung erneut Rückfälle erleiden, beweist, dass eine effektive Bekämpfung bzw. wirksame Beseitigung der Borrelien- Bakterien durch Antibiotika nur eingeschränkt möglich ist. Umso wichtiger ist die Erforschung neuer Ansätze, die eine dauerhafte und wirksame Eindämmung der Borreliose erlauben. Ein wichtiger Durchbruch im Kampf gegen Borreliose ist jetzt den Wissenschaftlern des Dr. Rath Forschungsinstituts gelungen. Durchbruch der Zellular-Medizin-Forschung bei natürlichem Ansatz gegen Borreliose Am Dr. Rath Forschungsinstitut wurde die Wirksamkeit einer spezifischen Mikronährstoff- Kombination gegen die Borrelienarten Borrelia burgdorferi (Haupterreger der Borreliose in den USA) und Borrelia garinii (Haupterreger der Borreliose in Europa) untersucht. Besonderes Interesse galt dabei den drei Formvarianten von Borrelien, die im Wesentlichen auch die Stadien der Erkrankung widerspiegeln: Spirochäten, runde Form und Biofilm. Die Fähigkeit, sich aus der ursprünglichen spiralförmigen Gestalt (Spirochäte) in die Rundform umzuwandeln, ist ein wesentliches Charakteristikum von Borrelien. Diese Besonderheit ist als eine Art Schutzmechanismus der Bakterien zu verstehen, der insbesondere dann auftritt, wenn Patienten Antibiotika verabreicht bekommen. Auch im Biofilm-Stadium sind Borrelien hervorragend gegen Antibiotika gewappnet (beim Biofilm handelt es sich um eine Art Nest, in dem die Bakterien sich innerhalb des Körpergewebes regelrecht einnisten, um sich dort Jahre bzw. Jahrzehnte aufzuhalten). Einzig im ersten Stadium (Spirochätenform) zeigen Antibiotika eine deutliche Borrelien-hemmende Wirkung. In der ersten Versuchsreihe des Dr. Rath Forschungsinstituts wurden die Mikronährstoffe auf ihre Wirksamkeit zur Abtötung von Spirochäten erforscht. Eine Vergleichsuntersuchung führten die Wissenschaftler mit einem der bekanntesten Antibiotika, Doxycyclin, durch. Dabei stellte sich heraus, dass die Mikronährstoffe bei der Hemmung des Spirochäten-Wachstums genauso wirksam waren wie das Antibiotikum (siehe Abbildung 1). Abb. 1: Hemmung der Frühform (Spiro chäten) der Borreliose: Mikronährstoff-Kombination zeigt Wirksamkeit vergleichbar mit der von Antibiotikum.
In einer zweiten Versuchsreihe untersuchte das Forscherteam dieselbe Mikronährstoff-Kombination und dasselbe Antibiotikum bezüglich deren Wirksamkeit beim Abtöten der Rundformen der Borrelia- Bakterien. Wie Abbildung 2 zeigt, war das Antibiotikum in diesem Stadium kaum noch wirksam und der Prozentsatz der aktiven Bakterien blieb gleich hoch. Dagegen wurde durch den Einsatz von Mikronährstoffen der Prozentsatz der noch aktiven Bakterien auf die Hälfte reduziert. Abb. 2: Bei der Abtötung der verbleibenden Rundformen sind Mikronährstoff-Kombinationen deutlich wirksamer als Antibiotikum. Schließlich wurde in einer dritten Versuchsreihe die Wirksamkeit der ausgewählten Mikronährstoff- Kombination auf die Auflösung bereits bestehender Borrelia-Biofilm-Nester untersucht. Das Ergebnis dieses Versuchs war, dass die Mikronährstoffe deutlich wirksamer bei der Abtötung der Borrelia- Kulturen waren als das Antibiotikum (siehe Abbildung 3). Abb. 3: Gegen die verbleibenden Biofilm-Nester der Borrelien zeigt die Mikronährstoff-Kombination verglichen mit Antibiotikum erheblich größere Wirksamkeit!
Die Ergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zum einen zeigen sie die Überlegenheit einer Kombination von Mikronährstoffen gegenüber herkömmlichen Antibiotika im Kampf gegen Borreliose. Zum anderen vermindert die Einsatzmöglichkeit von Mikronährstoffen auch das Auftreten schwerer Nebenwirkungen, wie dies beim Langzeiteinsatz von Antibiotika immer wieder vorkommt. Die Studie ist damit einmal mehr ein Beleg für das außerordentliche Potenzial von Naturstoffen bei der Bekämpfung der verbreitetsten Volkskrankheiten. Link-Empfehlungen Weitere Informationen zu diesen Untersuchungen finden Sie unter http://onlinelibrary.wiley.com/resolve/doi?doi=10.1111/jam.12970 (im englischen Original). Nützliche Tipps für einen sorgenfreien Aufenthalt im Freien Damit Sie den Frühling und Sommer in vollen Zügen genießen können, sollten Sie vor jedem Aufenthalt im Freien, insbesondere in Wald- oder Wiesengebieten, unbedingt Vorkehrungen treffen. Tragen Sie langärmelige und eng anliegende helle Kleidung und stecken Sie die Säume in die Hose bzw. das Schuhwerk. Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Freien grundsätzlich sich, Ihre Familie sowie Ihre Haustiere nach Zecken ab. Vergessen Sie dabei auch Ihre Kleidungsstücke nicht. Waschen und trocknen Sie Ihre Kleidung mindestens 1 Std. bei hoher Temperatur. In der Kleidung verbleibende Zecken werden dadurch wirksam abgetötet. Ebenso sollte natürlich eine gründliche Dusche bzw. Haarwäsche erfolgen. Achtung! Chemische Zecken-Abwehrmittel sollten aufgrund ihrer Nebenwirkungen, insbesondere bei regelmäßiger oder hoch dosierter Anwendung, nur mit Vorsicht verwendet werden.
Die vorliegenden Studienergebnisse und weitere grundlegende Informationen zur Borreliose- Problematik sind in einer Broschüre zusammengefasst. Fordern Sie Ihr Exemplar einfach per E-Mail an. Art.Nr. 2098 info@rath-eduserv.com Impressum: Dr. Rath Health Foundation, Postbus 656, NL-6400 AR Heerlen Tel. 0031-457-1111-00, Fax -84, rathinternational@rath-eduserv.com V.i.S.d.P.: Dr. Matthias Rath Alle Rechte vorbehalten. Herausgeber ist die Dr. Rath Health Foundation. Dieser Artikel kann für private und nicht-kommerzielle Zwecke kopiert werden. Jegliche direkte oder indirekte kommerzielle Nutzung dieses Artikels oder von Teilen davon ist in jeder Form ohne die schriftliche Genehmigung der Autoren strikt untersagt.