OWAtecta
Akustik-Performance in Metall Metalldecken von OWA verbinden faszinierende Design-Optionen und räumliche Gestaltungsmöglichkeiten mit exzellenten Klima- und Hygieneeigenschaften. Auch Brandschutz ist möglich. Hinzu kommen ihre überraschend guten Schalldämm-Leistungen für neue Anwendung auch in akustisch sensiblen Bereichen. Kommunikation und Konzentration in Balance Wohlfühl-Büros werden zu wichtigen Assets im Wettbewerb der Unter nehmen um qualifizierte Mitarbeiter. Dagegen stehen arbeitsökonomi sche Forderungen nach flexiblen Arbeitsplätzen und offenen, kommu ni kationsfreundlichen Bürolandschaften. Gute Büroakustik schafft eine Atmosphäre, die Kommunikation und Konzentration gleichermaßen fördert. OWAtecta Metalldecken leisten dazu entscheidende Beiträge. Wichtig: frühzeitige Planung am Maßstab der späteren Raumnutzung. Im Folgenden erläutern wir wichtige Fachbegriffe und Kenngrößen als erste Grundlage zur Auswahl eines OWAtecta Metalldeckensystems. Nachhallzeit entscheidet Die Nachhallzeit ist die älteste und bekannteste Beurteilungsgröße in der Raumakustik und wird in Sekunden angegeben. Man definiert die Nachhallzeit als die Zeitspanne, die der Schalldruck im Raum benötigt, um nach dem Abschalten der Schallquelle um 60 db abzunehmen. L [db] erzeugtes Geräusch Schallquelle wird abgeschaltet Kenngröße Die gibt an, wie stark der Schall an den Raum begrenzungsflächen reduziert wird. Sie ist wichtigste Kenngröße bei der akustischen Ausgestaltung von Räumen. Werden die Schall absorptionseigenschaften der Bauteiloberflächen richtig ausgelegt, entspricht die Raumakustik der Raumnutzung. Meist reichen Akustikprodukte im Deckenbereich hierzu völlig aus, in Sonder fällen empfiehlt sich eine kombinierte Decken- und Wandmaßnahme. Wichtig dabei: Reflektierende und absorbierende Flächen müssen korrekt positioniert sein! sgrad Der sogenannte sgrad (a) definiert das Verhältnis von reflektierter zu absorbierter Schallenergie. Ein Wert von 0 entspricht einer totalen Reflexion ein Wert von 1 dagegen einer vollständigen Absorption. Wenn man den sgrad mit 100 multipliziert, so erhält man die in Prozent. a = 0,75 bedeutet Absorptionsgrad z. B. 0,75 a = 0,75 x 100 % = 75 % (die restlichen 25 % sind Schallreflexion) Absorption z. B. 75 % 60 db Grundgeräusch t t [s] Reflexion z. B. 25 % Nachhallzeit: t = T 60 [s] Jeder Raum klingt anders Die Nachhallzeitanforderung fällt je nach Raumnutzung (Büroraum, Besprechungsraum, Unterrichtsraum, Cafeteria etc.) und Raumgröße sehr unterschiedlich aus. Welche Nachhallzeiten jeweils empfohlen bzw. gefordert sind, geben die einschlägigen Normen (z. B. DIN 18041) und Richtlinien an. Äquivalente sfläche A Die äquivalente sfläche hat den sgrad a=1 und wird als Produkt aus dem sgrad des Absorbers a und der dazugehörigen tatsächlichen Fläche S ermittelt: A = a*s Eine Fläche von 10 m² mit einem sgrad von 0,70 (70 %) hat somit eine äquivalente sfläche von 7 m² mit einem sgrad von a = 1 (100 %).
Nachhallzeit und äquivalente sfläche In vielen Projektauslegungen wird die Nachhallzeit mit einer Formel berechnet, die den Zusammenhang zwischen Nachhallzeit T, Raumvolumen V und äquivalenter sfläche A darstellt. T = 0,163 V A Raumvolumen Nachhallzeit = 0,163 äquivalente sfläche A = a Boden Fläche Boden + a Wände Fläche Wände + a Decke Fläche Decke + Absorption Einrichtung A... Die äquivalente sfläche A ist die gesamte im Raum befindliche Pegelminderung ΔL durch Wird schallabsorbierendes Material in einen Raum eingebracht, sinkt auch sein Schallpegel. Die Höhe der Minderung ergibt sich in diffusen Schallfeldern zu: DL = 10 lg A 2 = 10 lg T 2 in[db] A 1 T 1 Der Index 1 steht für den ursprünglichen Raumzustand (ohne Absorptionsmaßnahmen), der Index 2 für den Raum mit zusätzlichem Dämmmaterial. Achtung: Die volle Pegelminderung wird nur in großem Abstand von der Schallquelle erreicht. Nahe der Schallquelle (wo der Direktschall dominiert) wirkt sich eine schallabsorbierende Verkleidung der Raumbegrenzungsflächen nur geringfügig aus. Einzahlwerte der Um die Wirksamkeit von Akustikprodukten einfacher zu vergleichen, hat man Verfahren für sogenannte Einzahlangaben, d. h. Mittelwerte, festgelegt. Diese Einzahlangaben widerspiegeln jedoch nicht das gesamte Absorptionsspektrum eines Produkts und eignen sich nicht für eine differenzierte raumakustische Auslegung. grad Um die Einzahlwerte eines Produkts zu ermitteln, muss man in einem sogenannten Hallraum gemäß DIN EN ISO 354 den frequenzabhängigen sgrad bestimmen. Durch die Labormessungen erhält man für 18 Einzelfrequenzen zwischen 100 und 5000 Hz eine Zahl zwischen 1 (totale Absorption) und 0 (keine Absorption bzw. totale Reflexion). Aus diesem detaillierten Datensatz können folgende Einzahlwerte ermittelt werden: grad a i.m. Die im Labor ermittelten 18 swerte werden einfach aufaddiert und durch 18 geteilt, so dass ein arithmetischer Mittelwert entsteht. Der ermittelte Zahlenwert wird nicht auf- oder abgerundet. z. B. a i. M. = 2 (62 %) Bewerteter sgrad Für die Ermittlung des bewerteten sgrades wird die Norm DIN EN 11654 angewendet. Der bewertete sgrad wird nach einer festgelegten Beurteilungsprozedur ermittelt und entspricht dem Wert der verschobenen Bezugskurve bei 500 Hz. Der informative Anhang B der DIN EN 11654 enthält zusätzlich die Klassifizierung der Einzahlangabe in folgende Absorptionsklassen: Absorptionsklasse -Wert [-] A 0,90; 0,95; 0 B 0; 5 C 0; 5; 0,70; 0,75 D 0,30; 0,35; 0; 5; 0,50; 0,55 E 0,15; 0; 5 nicht klassifiziert 0; 5; 0,10 Noise Reduction Coefficient NRC Die amerikanische Norm ASTM C 423 entspricht der internationalen Messnorm ISO 354. Die Norm ASTM C 423 enthält aber zusätzlich die Bestimmung einer Einzahlangabe. Der Einzahlwert NRC wird dabei wie folgt ermittelt: NRC = a + a + a + a 250Hz 500Hz 1000Hz 2000Hz 4 Das Ergebnis wird im Anschluss in Schritten von 5 auf- bzw. abgerundet. Beispiel: NRC = 0,39 + 0,58 + 0,73 + 1 4 = 0,58 NRC = 0
Bauakustik Schall-Längsdämm-Maß Schall-Längsdämmung zwischen benachbarten Räumen In vielen Gebäuden werden die Trennwände zwischen benach barten Räumen nicht bis zur Rohdecke geführt, sondern enden in der Ebene der abgehängten Unter decken. Mit dieser Vorgehensweise möchte man bei Bedarf die Raumabmessungen durch Verschieben der Trennwände schnell und flexibel auf das neue Anforderungsprofil an passen können. Skizze: Deckenhohlraum Bei einen solchen Unterdeckenkonstruktion muss ein besonderes Augenmerk auf das Thema Schallüber tragung über den Deckenhohlraum gerichtet werden. Wenn die mit akustischen Aufgaben versehene Unterdecke nicht gut geplant wurde, dann kann es sehr schnell zu einem akus tischen Kurzschluss der nebeneinander befindlichen Räume kommen. Bei solchen Räumen kann auch die notwendige Dis kretion zwischen zwei Räumen nicht aufrecht erhalten werden! Büro 1 Büro 2 Die Schall-Längsdämm-Maß-Eigenschaften von OWAtecta- Metalldecken können durch verschiedene Zusatzmaßnahmen erhöht werden: Geräusche aus dem Deckenhohlraum Kombination mit OWAcoustic -Mineralfaserplatten zusätzliche Dämmauflage im PE-Folienbeutel zusätzliche Dämmauflage mit Alukaschierung zusätzliche Dämmauflage mit ungelochter Blechabdeckung einem senkrechten Schallschott über der Trennwand Luftschalldämmung OWAtecta-Metalldecken verbessern auch die Luftschalldämmung einer Rohdecke. Mit den richtigen Produkten, eventuell kombiniert mit einer akustisch wirksamen Hinterlegung, lassen sich sogar Geräusche aus dem Deckenhohlraum effektiv reduzieren.
Schallaborptionsübersicht OWAtecta-Perforationen Produktbezeichnung Prüfaufbau praktischer sgrad NRC-Wert -Wert Absorberklasse OWAtecterfora E200 5 5 5 0 0,35 5 0,50 0 (LM) D OWAtecta Rg0701 E200 0,35 0 0,70 0 0,50 5 0,55 0,55 (L) D OWAtecta Rd1522 E200 5 5 5 5 0,70 0,70 0,70 0,70 C OWAtecta Rg1821 E200 0 0,55 0,75 0 5 0,75 0 5 C OWAtecta Rd2508 E200 0,30 5 0 0,70 0,70 0,70 0,70 0,75 C OWAtecta Rg2516 E200 0,35 0,70 5 0,75 0,75 0,75 0,75 0 B OWAtecta Rg3012 E200 0,30 5 5 0,70 0,75 0 0,70 0,75 C OWAtecta Rg3024 E200 0 0 0 0 5 0,75 5 5 C OWAtecta Rg4022 E200 5 0 5 5 0,70 0 0,70 0,70 C OWAtecta Lg25042 E200 0 0 0 0 0,70 0,75 5 0,70 C OWAtecta Qg4025 E200 5 0 0 5 0,70 0 5 0,70 C OWAtecta Qg8043 E200 5 0 0 0 0,70 0,75 5 0,70 C
OWAtecterfora sgrad 5,0 5,0 0,5 Freq. [Hz] 125 4 5 0,11 0,10 3 5 0,38 5 250 4 0 3 5 5 5 6 0 500 0 0 0,79 0,75 0,70 5 0 5 1000 0,70 0,70 0,56 0,55 0,38 0 2 0 2000 0,36 0,35 0,33 0,35 0,32 0,35 0,33 0,35 4000 6 5 7 5 6 5 1 0 NRC 5 0,55 0,50 5 0 (M) 0 (LM) 0 (LM) 0,35 (L) OWAtecta Rg0701 sgrad 5,0 5,0 0,7 Freq. [Hz] 125 8 0,15 0 0 0,30 0,35 2 5 250 2 0 0,57 0,55 0,54 0 0 0,55 500 6 5 0,75 0,75 9 0,70 0,55 0,55 1000 0,72 0,70 0,70 0,70 0,55 0 0,57 0,55 2000 0 0 0,51 0,50 0,51 0,50 0,52 0,55 4000 4 5 5 5 5 5 0 0 NRC 0 5 0,55 0,55 0 0,55 0,55 (L) 0,55
OWAtecta Rg1821 3,5 sgrad 3,5 1,8 Freq. [Hz] 125 5 5 9 0,10 0,19 0 0,35 0 250 0,19 0,15 0,34 0,35 0,56 0,55 5 5 500 0,34 0,35 1 0 0 0,75 9 0,55 1000 4 5 4 0 0,50 0 0,56 0 2000 6 5 0,53 0 1 5 4 5 4000 0 5 5 0,70 0,74 0,75 9 0,70 NRC 0,50 0 0 0 0 (MH) 0 5 0 (L) OWAtecta Rg2508 1 5,5 sgrad 5,5 1 2,5 Freq. [Hz] 125 8 0,10 0,16 0,15 9 0,30 2 5 250 0,32 0,30 0,51 0,50 0 5 0,71 0,70 500 0,59 0,55 0,78 0,75 2 0 0 5 1000 0 0 5 5 2 0,70 7 0,70 2000 2 0 5 0,70 7 0,70 0,70 0,70 4000 1 5 4 5 8 0,70 5 5 NRC 5 0,70 0,70 5 0,55 (MH) 0,75 0,75 0,70
OWAtecta Rg2516 sgrad 5,5 2,5 Freq. [Hz] 125 0,11 0,10 0 0 9 0,35 0,35 0 250 0,30 0,30 0,53 0,50 0,75 0,70 0,78 0,70 500 0,56 0,55 1 0 8 5 8 0,70 1000 0,77 0 0,93 0,90 0,70 0,75 0,74 0,75 2000 9 0,90 0,71 0,75 0,72 0,75 0,78 0 4000 9 0,75 9 0,70 0,73 0,75 0,77 0,75 NRC 5 0,75 0,75 0,75 0,55 (MH) 0,75 0 0,75 OWAtecta Rg4022 sgrad 7,5 5,5 7,5 4,0 Freq. [Hz] 125 5 0,10 0,12 0,15 2 5 0,37 5 250 2 0 0,39 0 0,59 0 0,71 0,70 500 3 0 0,70 0,70 7 5 0,55 5 1000 0,73 0,70 0,92 0,90 0,56 5 2 5 2000 0,90 0,90 4 0,70 8 0,70 0,71 0,70 4000 6 0,70 0,75 0 0,78 0 0,74 0,75 NRC 0,55 5 0,70 5 5 (MH) 0,70 0,70 0,70
OWAtecta Lg25042 25,0 3,0 sgrad t1=5,0 O t2=schritt Freq. [Hz] 125 5 5 0,10 0,10 0 0 0,37 0 250 0 0 0,35 0,35 0,56 0 9 0,70 500 0,39 0 4 0 1 0 0,51 0 1000 7 0,70 6 5 0,52 0 0,58 0 2000 7 5 0,56 5 4 0,70 8 5 4000 1 0,70 5 0,70 0,72 0,75 8 0,70 NRC 0,55 0 5 0 5 (MH) 0 (M) 0,70 5 (L) OWAtecta Rd1522 4,0 2,0 sgrad 2,0 4,0 1,5 Freq. [Hz] 125 8 5 0,12 0,10 4 5 2 0 250 0,16 0,15 0,31 0,30 6 5 3 0,75 500 0,35 0,35 0,72 0,70 5 5 0,52 0 1000 7 0,70 8 5 0,57 5 7 0,70 2000 6 5 0,57 5 8 0,70 0,70 0,70 4000 3 0,70 5 0,70 7 0,70 0,74 0,75 NRC 0,50 0 0,70 0,70 0 (MH) 0 (M) 0,70 0,70 (L)
OWAtecta Qg8043 12,2 8,0 8,0 sgrad 12,2 Prüfaufbau E200 Prüfaufbau E400 Freq. [Hz] 125 1 5 4 5 250 0,57 0 0,72 0,75 500 3 0 0,52 0,55 1000 0,53 0 1 5 2000 5 0,70 8 0,70 4000 0,75 0,75 8 0,70 NRC 5 5 0,70 5 (L) OWAtecta Rd3012 10,3 sgrad 5,15 5,15 10,3 3,0 Prüfaufbau E200 Freq. [Hz] 125 6 0,30 250 3 5 500 7 5 1000 2 0,70 2000 9 0,75 4000 0,78 0 NRC 0,70 0,75
OWAtecta Rg3024 sgrad 5,15 5,15 3,0 Prüfaufbau E200 Freq. [Hz] 125 0 0 250 0,57 0 500 0 0 1000 0,51 0 2000 3 5 4000 0,76 0,75 NRC 5 5 OWAtecta Qg4025 8,0 4,0 4,0 sgrad 8,0 Prüfaufbau E200 Freq. [Hz] 125 2 5 250 0,59 0 500 5 0 1000 0,55 5 2000 6 0,70 4000 0,78 0 NRC 5 0,70
OWAtecta Diese Broschüre bietet einen Überblick über die swerte der OWAtecta Standardperforationen. Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Akustik haben, stehen Ihnen die Spezialisten unserer Beratungsabteilung OWAconsult gerne zur Verfügung. Abidin Uygun Thomas Plötzner Telefon: 09373 2 01-3 61 Telefon: 09373 2 01-1 61 OWAconsult Hotline: 09373 2 01-2 22 Telefax: 09373 2 01-1 11 E-Mail: info@owaconsult.de www.owaconsult.de Bei Fragen zu Metalldecken und deren Einsatzmöglichkeiten können Sie sich an das OWAtecta Team wenden. Profitieren Sie von unserem Know-how aus über 60 Jahren Deckenforschung. Wir beraten, unterstützen und betreuen Sie gerne bei der Realisierung Ihrer Projekte. Kontakt: Klaus Eberle Daniel Ruppert Christian Scheurich Sylvia Herkert Telefon: 09373 2 01-3 81 Telefon: 09373 2 01-2 11 Telefon: 09373 2 01-2 91 09373 2 01-4 81 Odenwald Faserplattenwerk GmbH Dr.- F.-A.-Freundt-Straße 3 63916 Amorbach Tel. +49 9373 2 01-0 Fax +49 9373 2 01-1 30 www.owa.de E-Mail: info@owa.de Druckschrift 358 081002