Gebrauchsanweisung

Ähnliche Dokumente
Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung

Elektrizitätslehre. Bestimmung des Wechselstromwiderstandes in Stromkreisen mit Kondensatoren und ohmschen Widerständen. LD Handblätter Physik

Kurzeitmesser Didaline / Kurzzeitmesser Komplettset Best.-Nr. MD03248 / MD03247

Elektrizitätslehre. Bestimmung des Wechselstromwiderstandes in Stromkreisen mit Spulen und ohmschen Widerständen. LD Handblätter Physik P3.6.3.

Funktionsgenerator. Aufbau. Festo Didactic GmbH & Co. KG, 10/2007 Änderungen vorbehalten 1/6

Didaktik der Physik Demonstrationsexperimente. Digitalzähler Frequenzzähler als Uhr

LD DIDACTIC Leyboldstrasse 1 D Hürth Phone: (02233) Fax: (02233)

Geiger-Müller Zähler mit eingebautem Zählrohr

Mechanik LD Handblätter Physik P Versuchsziele Grundlagen Kinetische Energie: Potentielle Energie und Gesamtenergie:

Geiger-Müller Zähler

Messwerterfassung mit Sensoren Das CASSY-System von Leybold

RCD1750SI / Bedienungsanleitung Deutsch. Allgemeine Steuerelemente Hauptgerät

Elektrizitätslehre. Messung der Induktionsspannung in einer Leiterschleife bei veränderlichem Magnetfeld. LD Handblätter Physik P3.4.3.

Technische Daten. 10 Jahre, EEPROM Programmierung. 7-Segment LED-Anzeige, rot Anzahl Dekaden 4 Anzeigewert

TONHÖHE UND LAUTSTÄRKE

Mechanik. Drittes Newtonsches Axiom und Stoßgesetze. LD Handblätter Physik P Sel/Wei

IU1. Modul Universalkonstanten. Erdbeschleunigung

Benutzerhandbuch. Artikelnummer Kompatible Steuergeräte 500.x01 / 501.x01 / 502.x01 / 503.x01. Stand 01. September 2015

Laborübung, Funktionsgenerator und Oszilloskop

BEDIENUNGSANLEITUNG. Euroline IPD ipod Dockingstation Lautsprechersystem mit FM-Radio und Wecker

Thema: Vergleich und Handhabung verschiedener Lichtschranken

ELA-FEUERWEHRSPRECHSTELLE

Ballistischer Chronograph

Gebrauchsanleitung

Gebrauchsanweisung A

Optik. Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Ausbreitungsmedien. LD Handblätter Physik P Wei

RC-M-DIN V2.0 / Stand 11/2009

9 Inbetriebnahme MOVIMOT

Mechanik. Bestätigung des ersten und zweiten Newtonschen Axioms an geradlinigen Bewegungen. LD Handblätter Physik P

Leitfähigkeitsmesser mit manueller Temperaturkompensation Best.- Nr. MD22013

Anleitung i-r Wall Send

HANDBUCH. permanenter Personenerdungstester (PGT 52 mit Relais Ausgang)

Drehzahlmesser DT 2236

Die gleichmäßig beschleunigte Bewegung auf der geneigten Bahn mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4

Physikalisches Praktikum

Mechanik Translationsbewegungen des Massenpunktes Freier Fall

MONOTEST Digitales Schichtdickenmessgerät mit integrierter Sonde TT220

Impulserhaltung beim zentralen elastischen Mehrfachstoß mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4

Bedienungsanleitung. für. Kraftmessdosen-Anzeigegerät Typ B

Reziprok Zähler mit 9-stelliger Anzeigegenauigkeit 10 Hz 1300 MHz

LASER. Laser-Wegaufnehmer. Serie LAH-G1. Key-Features:

Bedienungsanleitung. Schwingungsmessstift. Modell VB400

Tragbarer CD-PIayer mit 20 Sek. Anti-Rolling MD 7934

Mechanik. Aufnahme der Weg-Zeit-Diagramme geradliniger Bewegungen. LEYBOLD Handblätter Physik P

Leitfähigkeitsmesser mit automatischer Temperaturkompensation Best.- Nr. MD22016

Geschwindigkeitsmesser Chrono für Luftdrucksportgeräte. Bedienungsanleitung

4.5 Gekoppelte LC-Schwingkreise

Modellunterstützung S.3. Produktbeschreibung S.4. Systemkomponenten S.5. Bedienkonzept S.9. Tastenfunktionen S.9. Sprintfunktion S.

VarioLab. Stationäres Erfassungssystem für physiologische Daten. Seite 1 von 7

Anweisungen und Hinweise für die Installation und die Bedienung

D ver BFT - MOTORSTEUERUNG ALCOR. MONTAGE- und BEDIENUNGSANLEITUNG

Technische Beschreibung. Analoge 4-fach Multiplexerkarte 7265

BESTIMMUNG DER SCHALLGESCHWINDIGKEIT IN LUFT BEI 0 C MIT HILFE EINES OSZILLOSKOPS

Tutorium Physik 2. Schwingungen

Betriebsanleitung. Digitales Multifunktionsmessgerät mit LED-Anzeige WPM 600 B-Z. Sicherheitshinweise

GPV 6: Luftkissenschiene

20 JAHRE. AC-Spannungsquellen. IT 7300-Serie. Ausgangsleistungen VA

LFM50. Frequenzmeter mit digitaler Anzeige. Type: Technische Daten

LCD-4 Display Fahrradcomputer. Bedienungsanleitung

Die gleichmäßig verzögerte Bewegung mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4

Anweisung für den Aufbau und die Verkabelung der Modulanlage mit DigiRef Vorwort

Leitfähigkeits-Messgerät N-LF V AC

BEDIENUNGSANLEITUNG KFG 2 KFG 2-3HE KFG 2-1HE

Die gleichmäßig beschleunigte Bewegung mit beschleunigender Masse mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4

Bolz electronic Albstr Neuhausen : Fax: Timer5-5. Stand: 3/97

Beispiele Berechnungen Hier ein paar Beispiele, was man alles ausrechnen kann.

1 Spannung messen mit Grenzwertüberwachung

Versuchsziele Messung des Magnetfeldes am geraden Leiter und an kreisförmigen Leiterschleifen in Abhängigkeit von der Stromstärke.

BEDIENUNGSANLEITUNG. KFG 1 Kennfrequenzgenerator 301 MHz

IM5. Modul Mechanik. Doppler-Effekt

Sportprogramm. Stoppuhr. Benutzerhandbuch

BEDIENUNGSANLEITUNG. Belichtungsmesser. Modell LT510. Weitere Benutzerhandbücher sind unter verfügbar

Handbuch. TeKoWin plus. Version 1.11

DMX-LED-Dimmer CC1. Bedienungsanleitung

Vielfachmessgerät digital Best.-Nr. MT01266

BEDIENUNGSANLEITUNG Cal. F900 (Kurzform)

14. Mechanische Schwingungen und Wellen

A. Bedienfeld. Memory 1/2/3 Speicher 1/2/3

Gerätetester TG uni 1

Testfunktionen. Übersicht

FZ_V7 2-Kanal-Frequenzzähler 2 Hz... >170 MHz

Deutsche Bedienungsanleitung

Kohlenmonoxid-Messgerät Modell CO10

Elektrische Filter Erzwungene elektrische Schwingungen

Gebrauchsanweisung

Digitaler Grenzwertmelder DGM 11/12

Kennenlernen der Laborgeräte und des Experimentier-Boards

Gebrauchsanweisung

Fadenpendel. Lagerbolzen

1 t in s. 1.1 Geben Sie die Zeitabschnitte (1; 2 ; 3; 4 und / oder 5) an, in denen sich der Wagen nach rechts bewegt.

Optik Lichtgeschwindigkeit Messung mit kurzen Lichtimpulsen

LEGO MINDSTORMS NXT MIT LABVIEW 2009 PROGRAMMIEREN

Impulserhaltung beim zentralen elastischen Stoß mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4

BEDIENUNGSANLEITUNG Cal. W770

Zusätzlich wird benötigt 1 PC mit USB-Schnittstelle, Windows XP oder höher. Abbildung 1: Versuchsaufbau.

Universal-Zähler Betriebsanleitung INHALTSVERZEICHNIS SICHERHEITSHINWEISE ZWECK UND EIGENSCHAFTEN TECHNISCHE BESCHREIBUNG HANDHABUNG

Feuchtigkeitsmessgeräte Moisture Meter Humidimètre. Bedienungsanleitung. Feuchtigkeitsmessgerät Typ C001 für Holz

BEDIENUNGSANLEITUNG. Kohlenmonoxid TischMonitor Modell CO50

ARALLELDISPLAY Seite 1. Inhaltsverzeic 1. ALLGEMEIN Zeitmessung mit dem ALGE TdC Zeitmessung mit dem ALGE Timer S3...

Transkript:

06/05-W97-Hund Gebrauchsanweisung 575 451 Zählgerät P (575 451) 1 Beschreibung Das Zählgerät P ist ein Messgerät zur Zählung von Zählrohrimpulsen, Impulsraten oder anderen elektrischen Signalen sowie zur Zeit- und Frequenzmessung. Es ist ausgestattet mit einer 5- stelligen Digitalanzeige, einem Anschluss mit integrierter Spannungsversorgung (500 V ) für Fensterzählrohre, einem internem Lautsprecher zur Signalisierung der Zählrohrimpulse, sowie zwei 4-mm-Buchsenpaaren und zwei Lichtschrankeneingängen (6-polig) für die Frequenz- und Zeitmessung. Die Möglichkeiten zur Messung von Zeiten werden durch einen Speicher für bis zu 6 Zeiten erweitert. Durch einen integrierten Rechner können direkt die Geschwindigkeiten (z.b. bei Stoßversuchen) und die Beschleunigung (bei beschleunigten Bewegungen) bestimmt werden. 2 Lieferumfang 1 Zählgerät P 1 Steckernetzgerät 230 V / 12 V (562 791) oder 1 Steckernetzgerät 115 V / 12 V (562 792) Sicherheitshinweise Eingänge B, E und F nur mit Kleinspannungsimpulsen beschalten! Keine Spannung an Ausgang OUT legen! 3 Technische Daten Messwert-Anzeige: Zeitbasis: 5-stellig 18 mm hoch quarzstabilisiert Torzeiten für Zählrohr: fest 10 s, 60 s, 100 s; wählbar bis 9999 s Anschlüsse: Eingang A: Koaxialbuchse, Zählrohrspannung 500 V (am Mittelleiter der Buchse): Eingang B: AC-gekoppelt, BNC-Buchse Eingänge E, F: DC-gekoppelt, Impulse bis 30 V, 4-mm-Buchsenpaar, 6-polige DIN-Buchse Ausgang: TTL-Pegel, 4-mm-Buchsenpaar Spannungsversorgung: Hohlbuchse für Steckernetzgerät, in der Gehäuserückwand Messbereiche: Ereignisse: 0... 99999 Impulse Frequenz: 0... 99999 Hz, 0... 999.99 khz Zeit: 0... 99.999 ms, 0... 99999 s Allgemeine Daten: Abmessungen: 30,3 cm 23 cm 14,3 cm Masse: 1,35 kg

Gebrauchsanweisung 575 451 Seite 2/6 4 Komponenten 1 Taster START 2 Taster STOP 3 Taster 0 4 Messwert-Anzeige 5 Einheiten-Anzeige 6 Ausgang OUT 7 Speicher-Anzeige 8 Taster a E,F 9 Taster v E,F 10 Taster t E,F 11 Eingang F 12 Eingang E 13 Eingang B 14 Eingang A 15 Torzeit-Anzeige 16 Taster GATE 17 Taster MODE 18 Betriebsart-Anzeige Taster MODE: Einstellung der Betriebsart N A,E, f B,E, t E,F, t E F oder t N A,E : Zählung von Impulsen an den Eingängen A und E f B,E : Messung von Frequenzen an den Eingängen B und E t E,F : Messung von Zeiten an den Eingängen E und F t E F : Messung der Laufzeit zwischen den Eingängen E und F t Manuelle Messung von Zeiten (Stoppuhr) Taster GATE: Wahl der Torzeit bei Impulszählung zwischen 10 s, 60 s und 100 s fest und manuell. Durch Druck von GATE + MODE lassen sich freie Torzeiten einstellen (MODE aufwärts, GATE abwärts) Taster START: Start einer Messung (alle Messungen außer der Frequenzmessung müssen manuell gestartet werden) Taster STOP: (Vorzeitiger) Stopp einer Messung Taster 0 : Anzeige zurücksetzen Taster t E,F : Auswahl einer der in der Betriebsart t E,F gespeicherten Zeiten t 1, t 2, t 3, t 4, t 1 2, t 1 3 zur Messwert-Anzeige. In der Speicher- Anzeige leuchtet die zur ausgewählten Zeit gehörende Leuchtdiode heller. Taster v E,F : Auswahl einer in der Betriebsart t E,F gespeicherten Zeit t 1, t 2, t 3 oder t 4 zur Berechnung und Anzeige der zugehörigen Geschwindigkeit d v i = ti aus der eingestellten Breite d der Unterbrecherfahne (Voreinstellung d = 5 mm). In der Speicher-Anzeige leuchtet die zur ausgewählten Zeit gehörende Leuchtdiode heller. Taster a E,F : Berechnung der Beschleunigung v a = d d 2 v1 t2 t1 = t1 2 t1 2 aus den in der Betriebsart t E,F gespeicherten Zeiten t 1, t 2 und t 1 2 und der eingestellten Breite d der Unterbrecherfahne (Voreinstellung d = 5 mm) Eingang A: Koaxialbuchse, mit integrierter Spannungsversorgung (500 V am Mittelleiter) für Fensterzählrohre (z.b. 559 01) Eingang B: BNC-Buchse, AC-gekoppelter Eingang zur Messung von Frequenzen. Eingänge E, F: 4-mm-Buchsenpaar, untere Buchse an Masse, Impulseingang für Impulse bis 30 V. 6-polige DIN-Buchse, Anschluss von Lichtschranken (337 46 oder 337 462) Ausgang OUT Impulsausgang, TTL, untere Buchse an Masse

Seite 3/6 Gebrauchsanweisung 575 451 5 Bedienung 5.1 Impulszählung (Betriebsart N A,E ): Entweder (vgl. 6.2.1-3) - Funktionsgenerator (z. B. 522 62), Universalmikrofon (586 26) oder andere Signalquelle unter Berücksichtigung der Polarität an Eingang E (Buchsenpaar) oder B (BNC-Buchse) anschließen. oder (vgl. 6.2.4) - Gabellichtschranke (337 46) bzw. Kombilichtschranke (337 462) an Eingang E (6-polige Buchse) anschließen. oder (vgl. 6.1.1) - Fensterzählrohr (z.b. 559 01) an Eingang A (Koaxialbuchse) anschließen. - Betriebsart N A,E mit Taste MODE wählen. Entweder - feste Torzeit mit Taste GATE wählen. oder zur Einstellung einer freien Torzeit - Taste GATE und vor dem Loslassen gleichzeitig Taste MODE drücken; beide Tasten loslassen und angezeigte Torzeit mit GATE vergrößern oder MODE verkleinern. Die Voreinstellung beträgt 0 s (keine Torzeit). - Impulszählung durch START beginnen. Nach Verstreichen der Torzeit wird die Messung automatisch gestoppt. Durch STOP kann sie auch manuell beendet werden. Bei der Impulszählung von Zählrohrimpulsen ertönt für jeden Zählrohrimpuls ein akustisches Signal. 5.2 Frequenzmessung (Betriebsart f B,E ): Entweder (vgl. 6.2.1-3) - Funktionsgenerator (z. B. 522 62), Universalmikrofon (586 26) oder andere Signalquelle unter Berücksichtigung der Polarität an Eingang E (Buchsenpaar) oder B (BNC- Buchse) anschließen. oder (vgl. 6.2.4) - Gabellichtschranke (337 46) bzw. Kombilichtschranke (337 462) an Eingang E (6-polige Buchse) anschließen. - Betriebsart f B,E mit Taste MODE wählen. Die Torzeit beträgt konstant 1 s und die Frequenzmessung startet automatisch. Durch STOP kann sie manuell beendet werden. 5.3 Zeitmessung (Betriebsart t E,F ): (vgl. 6.3.1-5): - Gabellichtschranke (337 46) oder Kombilichtschranke (337 462) an Eingang E und/oder F (6-polige Buchse) anschließen. Die Signalquelle darf nicht prellen (keine Schalter o.ä.), da die Zeit für jedes Flankenpaar erfasst wird (Dunkelzeit oder Hellzeit). - Betriebsart t E,F mit Taster MODE wählen. - Zeitmessung mit Taster START beginnen. Im Speicher werden bis zu 4 Dunkelzeiten (Lichtschranke beim START hell) bzw. Hellzeiten (Lichtschranke beim START dunkel) abgelegt, außerdem die ersten beiden Zeiten zwischen wiederholten gleichen Flanken (z. B. Zeit zwischen E und F auf der Fahrbahn oder halbe Periodendauern beim Pendel). - Zeitmessung ggf. mit Taster STOP manuell beenden. Bei vollem Speicher wird die Zeitmessung automatisch gestoppt. - Speicher mit Taster t E,F auslesen. Die im Speicher vorhandenen Werte werden in der Speicher- Anzeige durch Leuchtdioden signalisiert. Die aktuell angezeigte Zeit wird durch eine hellere Leuchtdiode gekennzeichnet. Zusätzlich geben die Leuchtdioden E und F der Speicheranzeige an, an welchem Eingang diese Zeit gemessen wurde. Einstellung einer Breite der Unterbrecherfahne: Die Breite der Unterbrecherfahne wird für die Berechnung der Geschwindigkeiten benötigt. Die Voreinstellung beträgt 5 mm. - Taste GATE drücken. Die eingestellte Breite wird angezeigt. - Eingestellten Wert mit Taste GATE vergrößern oder mit Taste MODE verkleinern. Berechnung der Geschwindigkeiten: Aus der Breite der Unterbrecherfahne und den gespeicherten Dunkelzeiten können die Beträge der Geschwindigkeiten ermittelt werden. Das Vorzeichen ergibt sich aus der experimentellen Anordnung und muss z. B. beim Stoß nachträglich berücksichtigt werden. - Taste v E,F drücken. Die aktuell angezeigte Geschwindigkeit wird durch eine hellere Leuchtdiode in der Speicheranzeige gekennzeichnet. Zusätzlich geben die Leuchtdioden E und F der Speicheranzeige an, an welchem Eingang die zugehörige Dunkelzeit gemessen wurde. Berechnung der Beschleunigung: Aus zwei Geschwindigkeiten und der dazwischen liegenden Zeit kann die Beschleunigung ermittelt werden. - Taste a E,F drücken. Die aktuell angezeigte Beschleunigung wird durch drei hellere Leuchtdioden gekennzeichnet. 5.4 Laufzeitmessung (Betriebsart t E F ): Entweder (vgl. 6.4.1-2) - Zwei Gabellichtschranken (337 46) oder Kombilichtschranken (337 462) an Eingänge E und F (6-polige Buchsen) anschließen. oder (vgl. 6.4.3-4) - Schalter, Universalmikrofon (586 26) usw. unter Berücksichtigung der Polarität an Eingänge E und F (Buchsenpaare) anschließen. - Betriebsart t E F mit Taster MODE wählen. - Laufzeitzeitmessung mit Taster START beginnen. Die erste Impulsflanke an Eingang E startet die Zeitmessung und die erste Impulsflanke an Eingang F stoppt die Zeitmessung. Alle anderen Impulsflanken bleiben unberücksichtigt. Im Gegensatz zur Zeitmessung in Betriebsart t E,F können daher auch prellende Signalquellen verwendet werden (z.b. für die Messung der Schalllaufzeit). 5.5 Manuelle Stoppuhr (Betriebsart t ): - Betriebsart t mit Taster MODE wählen. - Zeitmessung mit Taster START beginnen und mit Taster STOP beenden. - Vor einer erneuten Zeitmessung die Anzeige mit Taster 0 auf Null zurücksetzen.

Gebrauchsanweisung 575 451 Seite 4/6 6 Versuchsbeispiele 6.1 Impulszählung 6.1.1 Zählung von Zählrohrimpulsen 6.2.3 Bestimmung der Erregerfrequenzen für stehende Wellen Die Impulse werden durch radioaktive Strahlung in einem Fensterzählrohr ausgelöst. Die Torzeit ist beliebig wählbar. 6.2 Frequenzmessung 6.2.1 Messung der Frequenz einer Stimmgabel Erzeugung stehender Wellen auf einem Gummiseil (oder auf einer Schraubenfeder) mit Motor und Tachogenerator, der mit dem Funktionsgenerator betrieben wird. 6.2.4 Bestimmung der Eigenfrequenzen f eines Gummiseils 6.2.2 Bestimmung der oberen Hörgrenze Zählung der durch das schwingende Seil pro Sekunde verursachten Unterbrechungen der Lichtschranke n = 2 f. 6.3 Zeitmessung 6.3.1 Zeitmessung und Bestimmung der Geschwindigkeit Kontinuierliche Erhöhung bzw. Verminderung der Frequenz zwischen 10 khz und 20 khz am Funktionsgenerator. Messung der Frequenz, bei der die Testperson den Ton gerade nicht mehr bzw. gerade wieder wahrnimmt. Messung der Dauer der Unterbrechung der Lichtschranke E und Berechnung der mittleren Geschwindigkeit während der Unterbrechung aus der Breite d der Unterbrecherfahne.

Seite 5/6 Gebrauchsanweisung 575 451 6.3.2 Zeitmessung und Bestimmung der Beschleunigung 6.3.4 Zeitmessung und Stoß zweier Wagen Messung der beiden Verdunkelungszeiten an beiden Lichtschranken und der Laufzeit zwischen den beiden Verdunkelungen. Berechnung der Geschwindigkeiten und der mittleren Beschleunigung aus diesen Werten und aus der Breite der Unterbrecherfahne. 6.3.3 Zeitmessung und Bestimmung der Beschleunigung Registrierung der Geschwindigkeiten vor und nach dem Stoß zweier Wagen. 6.3.5 Messung der Periodendauer eines Fadenpendels Messung der beiden Verdunkelungszeiten an der Lichtschranke und der Laufzeit zwischen den beiden Verdunkelungen. Berechnung der Geschwindigkeiten und der mittleren Beschleunigung aus diesen Werten aus der Breite der Unterbrecherfahnen. Es werden die Dunkelzeiten der Lichtschranken sowie die Zeiten zwischen der ersten und der zweiten Verdunkelung t 1->2 und zwischen der ersten und der dritten Verdunkelung t 1->3 gespeichert. Die Periodendauer entspricht der Zeit t 1->3. 6.4 Laufzeitmessung 6.4.1 Laufzeitmessung mit zwei Lichtschranken Messung der Zeit von der Unterbrechung der Lichtschranke E bis zur Unterbrechung der Lichtschranke F.

Gebrauchsanweisung 575 451 Seite 6/6 6.4.2 Laufzeitmessung mit Haltemagnet und Lichtschranke Zeitmessung ab Bewegungsstart durch Unterbrechung eines Haltemagnet-Stromkreises bis zum Erreichen der Lichtschranke durch den Wagen. 6.4.3 Laufzeitmessung beim freien Fall Zeitmessung ab Bewegungsstart durch Unterbrechung eines Haltemagnet-Stromkreises bis zum Schließen eines Kontaktes (Erreichen der Kontaktplatte durch den Versuchskörper). 6.4.4 Messung der Schalllaufzeit Messung der Laufzeit zwischen der Schallerzeugung durch das Zusammenschlagen der beiden Stativstangen bis durch Registrierung des Schalls durch das Universalmikrofon. LD Didactic GmbH. Leyboldstrasse 1. D-50354 Huerth / Germany. Phone (02233) 604-0. Fax (02233) 604-222. e-mail: info@ld-didactic.de by LD Didactic GmbH Printed in the Federal Republic of Germany Technical alterations reserved