4. 0 8 8 MEMO-Board Hinweis Bei den OPITEC Bausätzen handelt es sich nach Fertigstellung nicht um Artikel mit Spielzeugcharakter allgemein handelsüblicher Art, sondern um Lehr- und Lernmittel als Unterstützung der pädagogischen Arbeit.
. Sachinformation: Art: Verwendung: Zettelhalter aus Kunststoff als Werkpackung; Im Werkunterricht für die 5. - 9. Jahrgangsstufe; 2. Materialkunde: Werkstoff: Bearbeitung: Verbindung: Oberfläche: Acrylglas; Thermoplast; PMMA (Polymethylmethacrylat), transparent; Acrylglas muß gebohrt, gesägt, gefeilt und geschliffen werden; Klebeverbindung (Acrylklebstoff, Alles-, Zweikomponentenkleber) keine Behandlung notwendig. Werkzeuge: sägen: Laubsäge für Rundungen und Schnitte, die mit anderen Sägen nicht durchgeführt werden können; Beachte! Kunststoffsägeblätter verwenden! Laubsägeblätter mit den Zähnen nach vorn unten in den Bogen einspannen Laubsägetischchen verwenden; Laubsägebogen konstant, gerade und ruhig bewegen; Werkstück drehen; feilen: schleifen: zum Verfeinern wird gefeilt; richtige Feilenauswahl treffen; Beachte! Feile nur auf Schubbewegung belasten Schleifklotz für Kanten und Flächen, Schleifpapier für individuelle Formen verwenden; 4. Stückliste: Baugruppe Material Menge Größe Abbildung / Teile-N Memo-Board Acrylglasplatte 2 x 50 x 20 mm Stopper Acrylglasrundstab ø 4 x ca. 245 mm 2 Klemmkörper Glasmurmeln 7 ø 6 mm Aufhängung Klebepads 2 oder Senkkopfschrauben 2 x 6 mm 4 5 2
5. Explosionszeichnung: 2a 2a 5 6. Bauanleitung Übersicht Allgemein: Das MEMO-Board kann als Biege- (Warmverformung) oder Klebearbeit gefertigt werden. 6. Herstellung Version I (Biegearbeit/Warmverformung) 6.2 Herstellung Version II (Klebearbeit) Wichtig: Die Schutzfolie auf dem Plexiglas nicht vor Beendigung der Arbeiten abziehen - das erspart manchen Kratzer. Nur wenn das Plexiglas geklebt werden soll, muss sie natürlich vorher abgezogen werden.
6. Herstellung Version I 6.. Bohrungen und Biegekanten nach Schablone mit einem Bleistift oder Edding auf die Acrylplatte () 2 x 50 x 200 mm übertragen. Hinweis: Schutzfolie noch nicht entfernen! 6..2 Löcher bohren. Hinweis: Schutzfolie noch nicht entfernen! Schablone 5,0 5,0 0,0 A Ø 4,0 bzw. ø 4,5 Biegekante Ø 8,0 5,0 8,0 B 7,0 Ø 4,0 20,0 0,0 M : 4
6.. Mit einem Warmverformungsgerät die erste Biegekante A erwärmen und nach Biegeschablone vorsichtig 45 umbiegen. Anschließend die zweite Biegekante B erwärmen und 90 umbiegen. B Hinweis: Die Biegelinie, also die Linie, die zunächst erwärmt und dann abgewinkelt wird, sollte zunächst mit einem Bleistift oder einem Filzstift angezeichnet werden. Das Kunststoffteil wird dann so auf die Auflagefläche gelegt, daß die Anreißlinie direkt über dem Heizdraht zu liegen kommt. Nach der Aufwärmphase kann das Kunststoffteil durch leichtes Biegen abgewinkelt werden. Rechwinklige Profile werden z.b. durch Anpressen an die Tischkante erreicht. Biegeschablone A 90 45 2 M : 6..4 Vom Acrylrundstab (2) ø4 x ca. 245 mm zwei Zuschnitte (2a) mit 25 mm Länge absägen und an den Enden verschleifen. Schutzfolie vom MEMO-Board entfernen. 6..5 Einen Rundstabzuschnitt in eine 4mm-Bohrung als Stopper stecken und die Murmeln () in die Öffnung schieben. Den zweiten Stopper in die noch freie 4mm-Bohrung stecken (s. Zeichnung oben). 6..6 Zur Befestigung des MEMO-Boards gibt es zwei Möglichkeiten: a) die Klebepads (4) auf die Rückseite des MEMO-Boards kleben (s. gestrichelte Linien auf der Schablone) b) mit den beiden Senkkopfschrauben (5) befestigen (Bohrungen in der Rückwand). 5
6.2 Herstellung Version II (Klebearbeit) 6.2. Bohrungen und Schnittlinien nach Schablone mit einem Bleistift oder Edding auf die Acrylplatte () übertragen. Hinweis: Schutzfolie noch nicht entfernen! 6.2.2 Löcher bohren. 6.2. Teile (a) 2 x 27 x 50 mm und (b) 2 x x 50 mm absägen. Schablone 5,0 5,0 a 27,0 Ø 4,0 b Ø 8,0 8,0 8,0 0,0,0 7,0 Ø 4,0 20,0 c M : 6
6.2.4 Teil (a) nach Zeichnung 45 mit einer Feile oder Schmirgelpapier anschrägen. a 27,0 45 6.2.5 Schutzfolie abziehen und Teile (a/b/c) mit Acryfix zusammenkleben. Teile mit Klebeband fixieren bis der Kleber ausgehärtet ist. Hinweis: Verarbeitungshinweise auf der Verpackung beachten! Acryfix härtet bei Tageslicht aus! b a c 6.2.6 Vom Acrylrundstab (2) ø4 x ca. 245 mm zwei Zuschnitte (2a) mit 25 mm Länge absägen und an den Enden verschleifen. 6.2.7 Nach dem Trocknen einen Rundstabzuschnitt in eine 4mm-Bohrung als Stopper stecken und die Murmeln () in die Öffnung schieben. Den zweiten Stopper in die noch freie 4mm-Bohrung stecken (s. Zeichnung). 2a 7
7. Allgemein: Papier klemmen: Papier von unten hinter die Murmeln schieben. Die Schwerkraft der Murmeln klemmt das Papier an die Rückwand und kann dadurch nicht mehr herausfallen. Papier entnehmen: Den Merkzettel zur Seite schieben. Die Kugeln drehen sich mit und der Zettel kann entnommen werden. Den Zettel nach unten herauszuziehen ist nicht möglich, weil die Kugeln durch den Zug nach unten den Zettel noch stärker an die Rückwand klemmen. In die freie 8mm-Bohrung kann zur Aufbewahrung ein Stift gesteckt werden. 8