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Transkript:

Inhaltsverzeichnis 1 Leise rieselt der Schnee 2 Schneeflöckchen, Weißröckchen 3 Schlittenfahrt (Jingle Bells) 4 Morgen kommt der Weihnachtsmann 5 Lasst uns froh und munter sein 6 Alle Jahre wieder 7 Fröhliche Weihnacht überall 8 Vom Himmel hoch da komm ich her 9 Kling, Glöckchen, klingelingeling 10 Süßer die Glocken nie klingen 11 O Tannenbaum, o Tannebaum 12 Der Christbaum ist der schönste Baum 13 Oh, es riecht gut, oh es riecht fein 14 Sind die Lichter angezündet 15 Ihr Kinderlein kommet 16 O du fröhliche, o du selige 17 Kommet ihr Hirten 18 Es ist ein Ros entsprungen 19 Morgen Kinder wird s was geben 20 Lieb Nachtigall wach auf 21 Joseph lieber Joseph mein 22 Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen 23 Macht hoch die Tür, 24 Stille Nacht, heilige Nacht

1 Leise rieselt der Schnee 1. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See, weihnachtlich glänzet der Wald, freue dich, Christkind kommt bald! 2. In den Herzen ist s warm, still schweigt Kummer und Harm, Sorge des Lebens verhallt, freue Dich, Christkind kommt bald! 3. Bald ist heilige Nacht, Chor der Engel erwacht, hört nur, wie lieblich es schallt: Freue dich, Christkind kommt bald! T. u. M. Eduard Ebel

2 Schneeflöckchen Weißröckchen 1. Schneeflöckchen Weißröckchen, wann kommst du geschneit? Du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit. 2. Komm, setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern, malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern. 3. Schneeflöckchen, du deckst uns die Blümelein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh. 4. Schneeflöckchen Weißröckchen, komm zu uns ins Tal, dann baun wir nen Schneemann und werfen den Ball. trad.

3 Schlittenfahrt (Jingle Bells) Schlittenfahrt, Schlittenfahrt; Glocken klingen hell, wenn wir durch den Winter fahr n Pferdchen laufe schnell. Schlittenfahrt, Schlittenfahrt über Berg und Tal, über zugeschneite See n, Weihnacht überall. 1. Kinder gebet acht, bald ist es soweit, Mandelduft und Kerzenschein, es kommt die Weihnachtszeit, Schlitten in den Hof, Pferdchen aus dem Stall, schon beginnt die Schlittenfahrt durch den Weihnachtswald. Schlittenfahrt, Schlittenfahrt, Glocken klingen hell, wenn wir durch den Winter fahr n Pferdchen laufe schell. Schlittenfahrt, Schlittenfahrt über Berg und Tal, über zugeschneite See n, Weihnacht überall. 2. In den Stuben hell leuchtet schon der Baum, Weihnachtslieder klingen froh und festlich durch den Raum. Kinderaugen schau n durch das Fenster rein, Pferdchen lauf schneller, denn das Chriskind will herein. Schlittenfahrt, Schlittenfahrt, Glocken klingen hell wenn wir durch den Winter fahr n Pferdchen laufe schnell. Schlittenfahrt, Schlittenfahrt über Berg und Tal, über zugeschneite See n, Weihnacht überall.

Morgen kommt der Weihnachtsmann 4 1. Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben Bunte Lichter, Silberzier, Kind mit Krippe, Schaf und Stier Zottelbär und Pantertier Möchte ich gerne haben 2. Bring uns lieber Weihnachtsmann Bring auch morgen bringe, eine schöne Eisenbahn Bauernhof mit Huhn und Hahn, einen Pfefferkuchenmann lauter schöne Dinge. 3. Doch du weißt ja unsren Wunsch, kennst ja unsre Herzen. Kinder, Vater und Mama, auch sogar der Großpapa, alle, alle sind wir da, warten dein mit Schmerzen. Textfassung und Strophen 1 und 2: Hilger Schallehn, Strophe 3 v. Fallersleben

5 Lasst uns froh und munter sein 1. Lasst uns froh und munter sein und uns recht von Herzen freun. Lustig, lustig tra-le-ral-le-ra, bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da. 2. Dann stell ich den Teller raus, Niklaus legt gewiss was drauf. Lustig, lustig tra-le-ral-le-ra bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da. 3. Wenn ich aufgestanden bin, lauf ich schnell zum Teller hin. Lustig, lustig tra-le-ral-le-ra, bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da. 4. Niklaus ist ein guter Mann, den man nicht g nug loben kann. Lustig, lustig tra-le-ral-le-ra, bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da. T+M: Joseph Annegarn

6 Alle Jahre wieder 1. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind. 2. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus. 3. Steht auch mir zur Seite still und unerkannt, dass es treu mich leite an der lieben Hand. Text: Wilhelm Hey 1837 Melodie: Friedrich Silcher (1789-1860)

7 Fröhliche Weihnacht überall 1. Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall. Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum. Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall. Darum stimmen alle ein in den Jubelton, denn es kommt das Licht der Welt von des Vaters Thron. 2. Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall. Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum. Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall. Licht auf dunklem Wege, unser Licht bist du, denn du führst, die dir vertraun, ein zu selger Ruh. 3. Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall. Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum. Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall. Was wir anderen taten, sei getan für dich, Dass bekennen jeder muss, Christkind kam für mich. Text: Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Melodie: aus England

8 Vom Himmel hoch da komm ich her 1. Vom Himmel hoch, da komm ich her, ich bring euch gute neue Mär. Der guten Mär bring ich so viel, davon ich singen und sagen will. 2. Euch ist ein Kindlein heut gebor n, von einer Jungfrau auserkor n, ein Kindelein, so zart und fein, Das soll eu r Freud und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führ n aus aller Not, er will eu r Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein. 4. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen eignen Sohn, des freuet sich der Engel Schar und singet uns solch neues Jahr. Text und Melodie: Martin Luther (1483-1546)

Kling, Glöckchen, klingelingeling 9 1. Kling, Glöckchen, klingelingeling kling, Glöckchen, kling. Lasst mich ein, ihr Kinder, ist so kalt der Winter, öffnet mir die Türen, lasst mich nicht erfrieren. Kling, Glöckchen, klingelingeling kling, Glöckchen, kling. 2. Kling, Glöckchen, klingelingeling kling, Glöckchen, kling. Mädchen hört, und Bübchen, macht mir auf das Stübchen, bring euch viele Gaben, sollt euch dran erlaben. Kling, Glöckchen, klingelingeling kling, Glöckchen, kling. 3. Kling, Glöckchen, klingelingeling kling, Glöckchen, kling. Hell erglüh n die Kerzen, öffnet mir die Herzen, will drin wohnen fröhlich, frommes Kind, wie selig. Kling, Glöckchen, klingelingeling kling, Glöckchen, kling. trad.

10 Süßer die Glocken nie klingen 1. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit, grad` als ob Engelein singen wieder von Friede und Freud`. wie sie gesungen in seliger Nacht, wie sie gesungen in seliger Nacht, Glocken mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang. 2. Und wenn die Glocken dann klingen, gleich sie das Christkindlein hört, tut sich vom Himmel dann schwingen, eilet hernieder zur Erd`, segnet den Vater, die Mutter das Kind, segnet den Vater, die Mutter das Kind, Glocken mit heiligem Klange, klinget die Erde entlang. 3. Klinget mit lieblichem Klange über die Meere noch weit, das sich erfreuen doch alle seeliger Weihnachtszeit. Alle dann jauchzen mit frohem Gesang, alle dann jauchzen mit frohem Gesang, Glocken mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang. Text: Friedrich Wilhelm Kritzinger Melodie: Volksweise

11 O Tannenbaum 1. O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter. 2. O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen. Wie oft hat doch zur Weihnachtszeit ein Baum von dir mich hoch erfreut. O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen. 3. O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren. trad.

12 Der Christbaum ist der schönste Baum 1. Der Christbaum ist der schönste Baum, den wir auf Erden kennen. Im Garten klein, im engsten Raum, wie lieblich blüht der Wunderbaum, wenn seine Lichter brennen, wenn seine Lichter brennen, ja brennen. 2. Denn sieh, in dieser Wundernacht ist einst der Herr geboren. Der Heiland, der uns selig macht, hätt er den Himmel nicht gebracht, wär alle Welt verloren, wär alle Welt verloren, verloren. 3. Doch nun ist Freud und Seligkeit, ist jede Nacht von Kerzen. auch dir, mein Kind, ist das bereit, dein Jesus schenkt dir alles heut, gern wohnt er dir im Herzen, gern wohnt er dir im Herzen, im Herzen. 4. O lass ihn ein, es ist kein Traum, er wählt dein Herz zum Garten, will pflanzen in den engen Raum den allerschönsten Wunderbaum und seiner treulich warten, und seiner treulich warten, ja warten. Text: Johannes Karl (1806-1887) Melodie: Georg Eisenbach 1842

13 Oh, es riecht gut 1. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. In der Küche wird gebacken, helft nur alle Mandeln knacken. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 2. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Butter, Zucker glatt gerührt und die Bleche eingeschmiert! Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 3. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Eier in den Topf geschlagen und die Milch herzugetragen. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 4. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Weißes Mehl das woll n wir sieben, aber nichts danebenstieben! Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 5. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Bärbel trägt heut Mutters Schürze, und sie mischt schon die Gewürze. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 6. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Peter rollt den Teig ganz stolz mit dem runden Nudelholz. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 7. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Inge sticht die Formen aus,

Herzen Sterne werden draus. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 8. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. Wenn sie auf den Blechen liegen, heißt es in den Ofen schieben. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 13 9. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rühr n wir Teig zu Plätzchen ein. So, nun woll n wir Ordnung machen von den vielen Backesachen. Oh es riecht gut, oh, es riecht fein! 10. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Die Plätzchen werden fertig sein. Weihnachtskringel braun und rund eins zum Kosten in den Mund. Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein!

Sind die Lichter angezündet 14 1. Sind die Lichter angezündet, Freude zieht in jeden Raum, Weihnachtsfreude wird verkündet unter jedem Lichterbaum. Leuchte Licht, mit hellem Schein, überall, überall soll Freude sein. 2. Süße Dinge, schöne Gaben gehen nun von Hand zu Hand. Jedes Kind soll Freude haben, jedes Kind in jedem Land. Leuchte Licht, mit hellem Schein, überall, überall soll Freude sein! 3. Sind die Lichter angezündet, rings ist jeder Raum erhellt: Weihnachtsfriede wird verkündet, zieht hinaus in alle Welt. Leuchte, Licht, mit hellem Schein, überall, überall soll Friede sein. T.: Erika Engel M.: Hans Sandig

15 Ihr Kinderlein kommet 1. Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all! Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall und seht, was in dieser hochheiligen Nacht der Vater im Himmel für Freude uns macht! 2. O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall, seht hier bei des Lichtes hellglänzendem Strahl den lieblichen Knaben, das himmlische Kind, viel schöner und holder, als Engelein sind. 3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh. Die redlichen Hirten knien betend davor, hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie, erhebet die Hände und danket wie sie; stimmt freudig, ihr Kinder wer wollt sich nicht freun, stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein! 5. Was geben wir Kinder, was schenken wir dir, du bestes und liebstes der Kinder, dafür? Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt, ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt. 6. So nimm unsere Herzen zum Opfer denn hin; wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn; und mache sie heilig und selig wie deins, und mach sie auf ewig mit deinem in eins. Text: Christoph von Schmid 1811 Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1794

16 Oh du fröhliche 1. Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, o Christenheit! 2. Oh du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit! 3. O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit! Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit! Text: 1. Strophe: J. Falk (1768-1826) 2.u.3. Strophe: Holzschuher 1829, Melodie: Sizilianische Volkweise 1803

17 Kommet Ihr Hirten 1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau`n kommet, das liebliche Kindlein zu schaun. Christus, der Herr, ist heute geboren, den Gott zum Heiland euch hat erkoren. Fürchtet Euch nicht! 2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall, was uns verheißen der himmlische Schall. Was wir dort finden, lasset uns künden, lasset uns preisen in frommen Weisen. Halleluja! 3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud`. Nun soll es werden Friede auf Erden, den Menschen allen ein Wohlgefallen. Ehre sei Gott! Text: Karl Riedel (1827 1888) Melodie: Böhmische Weihnachtslied

18 Es ist ein Ros` entsprungen 1. Es ist ein Ros` entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht. 2. Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt, hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd. Aus Gottes ew gem Rat hat sie ein Kind geboren wohl zu der halben Nacht. 3. Das Blümelein, so kleine, das duftet uns so süß, mit seinem hellen Scheine vertreib`s die Finsternis. Wahr Mensch und wahrer Gott, hilf uns aus allen Leiden, rettet von Sünd und Tod. 4. Wir bitten dich von Herzen, Maria Rose zart, durch dieses Blümlein Schmerzen, die es empfunden hat wollst uns behilflich sein, dass wir ihm mögen machen ein Wohnung hübsch und fein. Text: vor 1600, Strophe 3 erstmals 1832 Melodie: Speyerer Gesangbuch, Köln 1599

19 Morgen, Kinder, wird s was geben, 1. Morgen, Kinder, wird s was geben, morgen werden wir uns freun! Welch ein Jubel, welch ein Leben wird in unserm Hause sein! Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag! 2. Wie wird dann die Stube glänzen von der großen Lichterzahl! schöner als bei frohen Tänzen ein geputzter Kronensaal. Wisst ihr noch, wie vor ges Jahr es am Heil gen Abend war? 3. Wisst ihr noch mein Räderpferdchen, Malchens nette Schäferin, Jettchens Küche mit dem Herdchen, und dem blankgeputzten Zinn? Heinrichs bunten Harlekin mit der gelben Violin? 4. Welch ein schöner Tag ist morgen! Neue Freude hoffen wir. Unsre guten Eltern sorgen, lange, lange schon dafür. O gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert! trad.

20 Lieb Nachtigall, wach auf 1. Lieb Nachtigall, wach auf. Wach auf du schönes Vögelein auf deinem grünen Zweigelein, wach hurtig auf, wach auf. Dem Kindelein auserkoren, heut geboren, fast erfroren sing, sing, sing dem zarten Jesulein. 2. Flieg her zum Krippelein, flieg her, du kleines Schwesterlein, blas an dem feinen Psalterlein, sing Nachtigall, gar fein. Dem Kindelein musiziere, koloriere, jubiliere, sing, sing, sing dem süßen Jesulein. aus dem Bamberger Gesangbuch

21 Joseph, lieber Joseph mein 1. Joseph, lieber Joseph mein, hilf mir wiegen mein Kindelein! Gott, der wird dein Lohner sein im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria. 2. Gerne, liebe Maria mein, helf ich dir wiegen dein Kindelein, Gott, der wird mein Lohner sein, im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria. 3. Süßer Jesu auserkorn, weißt wohl, dass wir warn verlorn, still uns deines Vaters Zorn, dich hat geborn die reine Magd Maria. Hochdeutsche Textfassung : Hilger Schallehn

22 Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen 1. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, wie glänzt er festlich lieb und mild, als spräch er: wollt in mir erkennen getreuer Hoffnung stilles Bild. 2. Die Kinder sehn mit hellen Blicken, das Auge lacht, es lacht das Herz. O fröhlich-seliges Entzücken, die Alten schauen himmelwärts. 3. Zwei Engel sind hereingetreten, kein Auge hat sie kommen sehn. Sie gehen zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und gehen. 4. Gesegnet seid ihr alten Leute, gesegnet sei du kleine Schar. Wir bringen Gottes Segen heute dem braunen wie dem weißen Haar. 5. Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen, unsichtbar jedes Menschen Blick sind sie gegangen wie bekommen, doch Gottes Segen blieb zurück. Text: Hermann Klerke Melodie: Aus Österreich

23 Macht hoch die Tür 1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Segen mit sich bringt, der Halben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat. 2. Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt`, sein Königskron` ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland, groß von Tat. 3. O Wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat! Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn`, bringt mit sich lauter Freud` und Wonn`. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh uns spat. Text: Georg Weissel (1590-1635) Melodie: Halle 1704

24 Stille Nacht 1. Stille Nacht! Heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht nur das traute hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar, schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh! 2. Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht. Durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: I: Christ, der Retter ist da! :I 3. Stille Nacht! Heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund, I: Christ, in deiner Geburt. :I Text: Joseph Franz Mohr 1818 Melodie: Franz Xaver Gruber 1818