Gemeindebrief. Advent/Weihnachten. Evangelische Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt. Dezember 2010 Januar 2011. Jesus ist kommen... ...



Ähnliche Dokumente
M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

Gemeindeblatt. Der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hilmersdorf. Ausgabe 30. Januar / Februar Gott nahe zu sein ist mein Glück.

5. Treffen Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder,

Stadtkirche Gottesdienste

Informationen zur Erstkommunion 2016

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Gemeindebrief. Januar / Februar 201 4

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben.

Er steht für Versöhnung ein Ein PLO-Scharfschütze wird Gottes Visitenkarte. Datum: , Autor: Daniel Gerber, Quelle: Livenet.

Gottesdienste am Sonntag

PREDIGT ZUM 1. ADVENT Was wünschst du dir?

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft

Krippenspiel für das Jahr 2058

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

Bilder des Lebens Bilder des Glaubens

Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache

Das Weihnachtswunder

Böckingen St. Kilian mit St. Maria Nordheim

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Hebr. 13,14

Fürbitten für die Trauung - 1

predigt am , zu römer 16,25-27

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte.

schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, um das Programm des Geistlichen Zentrums

SEGEN. geschenkt. Kirchlich heiraten Hinweise und Hilfen zur Vorbereitung

Erntedankfest. Danken und Teilen (Entwurf für Eltern Kindgruppen)

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

Domvikar Dr. Michael Bredeck Paderborn

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen

Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache

der Katholischen Kindertagesstätten St. Peter, Grünstadt und St. Nikolaus, Neuleiningen

Evangelisieren warum eigentlich?

1!

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Dies fällt oft deshalb schwerer, da der Angehörige ja von früher gewohnt war, dass der Demenzkranke funktioniert. Was also kann oder soll man tun?

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal!

Newsletter Oktober 2015

Wien = Menschlich. freigeist.photography

Kerstin Hack. Worte der Freundschaft. Zitate und Gedanken über wertvolle Menschen

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.

Rosmarinchen. Ostern Evangelischer Kindergarten. Rosmarinstraße Reutlingen (Gönningen)

Gebete von Anton Rotzetter

Nützliche Webadressen:

Die Post hat eine Umfrage gemacht

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Das Leitbild vom Verein WIR

KUW Kirchliche Unterweisung in der Münstergemeinde Bern

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt Oliver Braun

Eingeschrieben?

Mit Gott rechnen. 3. Ausgeben. 3. Ausgeben. Einzelübung. Mammons Trick der Konsumtempel. Was war Dein bisher schönster Lustkauf?

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Studieren- Erklärungen und Tipps

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von Dir. Hast auch uns heut nicht vergessen, lieber Gott wir danken Dir. Amen

Schulseelsorge an der Kerschensteinerschule Schweinfurt. Offenes Ohr. für alle Schüler, Eltern und Lehrer. Anja Oberst-Beck

Markus 13, Wie ist es, wenn die Welt aufhört? Und wenn die neue Welt von Gott anfängt.

Seniorenwohnanlage Am Baumgarten

Alle gehören dazu. Vorwort

Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November

Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache

Jetzt entscheide ich selbst!

Konzept Wohnverbund Annagarten in leicht verständlicher Sprache

1. Was ihr in dieser Anleitung

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise.

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila

Donnerstag, 21. Juli Freitag, 22. Juli Samstag, 23. Juli

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten

Leben im Alter im Erzbistum Köln Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v.

Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz

Impulse Inklusion 2014 Beteiligungskulturen - Netzwerke - Kooperationen (Leichte Sprache Version)

Kreativ visualisieren

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Was wir gut und wichtig finden

Liebe oder doch Hass (13)

Unsere Ideen für Bremen!

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Der Klassenrat entscheidet

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache

Eine freundliche und hilfsbereite Bedienung ist doch die Seele des Geschäfts! Wir sind noch ein Dienstleistungsbetrieb im wahrsten Sinne des Wortes!

Offene Kirchen. Im Kirchenkreis Dithmarschen

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte

Infoblatt Streichorchester Life on Stage 2016

Der Tag hat 24 Stunden. Bitte schreibt in die linke Spalte alles auf, was ihr gestern getan habt und euch noch einfällt: War es ein stressiger

HANDELSUMFRAGE 2014 DIE UMFRAGE IM DETAIL! ARBEITSSITUATION DER LEHRLINGE IM HANDEL EINE UMFRAGE DER GPA-DJP JUGEND.

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben.

EVANGELISCHES SCHULZENTRUM LEIPZIG in Trägerschaft des Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirks Leipzig

Es ist nicht jedermann auf die Hochzeit geladen. Liebe ist ein privates Weltereignis (Alfred Polgar) feiert mit uns unser Weltereignis!

Wir planen unsere Unterstützung mit!

FBA 6-16, Version für Jugendliche

Transkript:

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt Advent/Weihnachten Dezember 2010 Januar 2011 Gemeindebrief Jesus ist kommen...... Grund ewiger Freude! Evang. Gesangbuch Nr. 66

Evangelische Kirchengemeinde Freudenstadt In dieser Ausgabe lesen Sie: S. 2 Adressen S. 3 Liebe Leserin, lieber Leser S. 4 Thema: Weihnachten S. 7 Gottesdienste an Weihnachten S. 8 Musik in der Stadtkirche S. 10 Freudenstädter Adventskranz Hausgebet im Advent S. 11 Allianz-Gebetswoche 2011 S. 15 Berichte aus der Stadtkirche S. 20 Berichte aus der Martinskirche S. 24 Berichte vom Kniebis S. 30 Stellenanzeige S. 31 Neues vom Diakonieverein S. 32 Freizeit für Frauen S. 33 Gruppen, Kreise, Termine S. 34 Treffpunkt 55 plus S. 36 Freud und Leid S. 37 Die Apis - Impressum S. 38 CVJM-Seiten S. 40 Übersicht der Gottesdienste Evangelische Gesamtkirchenpflege Freudenstadt Kirchenpfleger Markus Rebhuhn Alfredstr. 79 Tel. 07441-860130 Kantor Jörg Michael Sander Schulstr. 37 Tel. 07441-8605261 Joerg.M.Sander@ev-kirche-fds.de Diakon Siegfried Mayer Sonnenhalde 33 Tel. 07441-84452 Siegfried.Mayer@ev-kirche-fds.de Dekanatamt Dekan Harald Stumpf Marktplatz 34 Tel. 07441-6087 Harald.Stumpf@ev-kirche-fds.de Pfarrer zur Dienstaushilfe Enno Knospe Ringstr. 47 Tel. 07441-9329357 Enno.Knospe@ev-kirche-fds.de Pfarramt Nord Pfarrer Ulrich Müller Ringstr. 47 Tel. 07441-3075 Ulrich.Mueller@ev-kirche-fds.de Pfarramt West Pfarrer Thomas Strohhäcker Marktplatz 36 Tel. 07441-6554 Thomas.Strohhaecker@ ev-kirche-fds.de Büro Pfarramt Nord + West Schulstr. 37 Tel. 07441-572692 ek.fds-nord@t-online.de Pfarramt Martinskirche Pfarrer Uwe Stierlen Vogelsangweg 16 Tel. 07441-3076 Uwe.Stierlen@ev-kirche-fds.de Pfarramt Kniebis Pfarrer Michael Buck Baiersbronner Str. 15 Tel. 07442-2997 Michael.Buck@ev-kirche-fds.de Krankenhauspfarramt Pfarrer Christoph Döttling Tel. 07441-542335 dienstlich Tel. 07441-84661 privat 2

Liebe Leserin, lieber Leser, Pfarrer z. A. Enno Knospe Herr der Töpfe und der Pfannen, ich habe keine Zeit, eine Heilige zu sein und dir zum Wohlgefallen in der Nacht zu wachen, auch kann ich nicht meditieren in der Morgendämmerung und im stürmischen Horizont. Mach mich zu einer Heiligen, indem ich Mahlzeiten zubereite und Teller wasche. Nimm an meine rauen Hände, weil sie für dich rau geworden sind. Kannst du meinen Spüllappen als einen Geigenbogen gelten lassen, der himmlische Harmonie hervorbringt auf einer Pfanne? Dieses Gebet wird Theresa von Avila zugeschrieben, einer spanischen Christin, die vor fast 500 Jahren lebte. Es könnte ebenso aus unserer Zeit stammen, auch wenn wir die moderne Errungenschaft einer Spülmaschine unser eigen nennen. Vielleicht wäre das Gebet bei uns auch an den Herrn der Akten und Bücher, den Herrn der Apparate und Maschinen oder den Herrn der Terminkalender und Handys gerichtet, je nachdem, was unseren Alltag bestimmt. Wenn Ende November die Adventszeit beginnt, will ich mich an dieses Gebet erinnern. Es ist noch überhaupt nicht adventlich! Wenn mich am Vorabend des ersten Advents dieser Gedanke überfällt, dann hoffe ich, dass ich jenes Gebet zur Hand habe. Ich will mich in der Adventszeit nicht in Besinnungsstress bringen lassen. Gewiss: ich werde auch in diesem Jahr Kerzen auf einem Adventskranz entzünden und Sterne am Fenster aufhängen, werde auch in diesem Jahr einmal über den Weihnachtsmarkt schlendern und Adventslieder singen. Aber ich hoffe, dass ich diese Zeit so gestalten kann, dass sie mich auf Weihnachten vorbereitet und nicht ermüdet. Ich will einen anderen Advent erleben: nicht stressig und überladen, sondern verheißungsvoll. Als Hilfe habe ich mir dafür den Wandkalender Der andere Advent (www. anderezeiten.de) ausgesucht. Er bietet mit kurzen Texten und Bildern Anregungen, der alten Adventszeit einen neuen Sinn zu geben und mitten im Alltag Ausschau nach dem zu halten, den Theresa den Herrn der Töpfe und der Pfannen genannt hat. Eine gute Adventszeit wünscht Ihnen Ihr 3

Weihnachten - Friedensfest Weihnachten steht vor der Tür und mit ihr die Hoffnung, dass die Verkündigung der Engel einmal in Erfüllung geht: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden. Ich selbst freue mich auch in diesem Jahr wieder darauf, mit der Familie und Freunden zusammen zu sein, gute Musik zu hören, Weihnachtsgebäck und Weihnachtsdüfte zu genießen. Aber das ist noch nicht alles. Wie in jedem Jahr freue ich mich auf das Fest der Geburt Jesu Christi und hoffe darauf, dass die Welt durch Weihnachten und die Mensch gewordene Liebe Gottes wenigstens in kleinen Bereichen ein wenig friedvoller wird. Selbstverständlich bin ich Realist genug, um zu wissen, dass unserer Welt eher neue Dimensionen von Gewalt drohen. Die Zunahme der Erderwärmung, der maßlose Verbrauch von Rohstoffen in den traditionellen Industrieländern und nun auch in China, die nach wie vor unerträglich hohe Zahl hungernder Menschen, die auch in unserem Land auseinanderklaffende Schere zwischen Armen und Reichen, die fortdauernden Auslandseinsätze der Bundeswehr, die Wut vieler Bürger über politische Entscheidungen, die häufige Anwendung häuslicher Gewalt, selbst hier in Freudenstadt, Krankheiten und Schmerzen... all dies bereitet auch mir Sorgen. Aber gerade deshalb scheint es mir nicht nur sinnvoll, sondern geradezu notwendig zu sein, Weihnachten als ein Fest des Friedens zu feiern und dazu auch andere Menschen einzuladen. Das Wort Frieden - hebräisch Shalom, griechisch Eirene - meint in der Bibel nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern viel weitergehender das umfassende Heilsein aller Lebensbereiche und Verhältnisse, in denen wir Menschen stehen: 4

Friede gibt es dann, wenn das Verhältnis zu den Mitmenschen in Ordnung ist, das Verhältnis zur Natur als Gottes Schöpfung stimmt das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und das Verhältnis des Menschen zu Gott ins Reine kommt. In den Jahren 2001 bis 2010 fand - aufgrund eines Beschlusses der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im Jahr 1998 in Harare - eine Dekade zur Überwindung von Gewalt statt. In zahlreichen Veranstaltungen wurden während dieser zehn Jahre in den Mitgliedskirchen des ÖRK, also auch in der Evangelischen Kirche in Württemberg Möglichkeiten eingeübt, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Was hat diese Dekade gebracht? Sicher sind die eingangs erwähnten großen Probleme der Welt nicht geringer geworden, doch wurden - soweit ich das beurteilen kann - viele Kontakte zwischen Christen weltweit hergestellt, Erfahrungen ausgetauscht, Menschen sensibilisiert für die Friedensbotschaft des Evangeliums. Die Dekade neigt sich nun ihrem Ende zu. Höhepunkt und Abschluss wird eine Friedenskonvokation sein, die vom 17. bis 25. Mai 2011 in Kingston, Jamaika stattfinden wird. Am 22. Mai 2011 (Sonntag Kantate) sind die Kirchen in aller Welt eingeladen, gemeinsam Gottes Geschenk des Friedens zu feiern. Ein Friedensgebet, das die Gastgeber der Friedenskonvokation geschrieben haben, wird derzeit in viele Sprachen übersetzt. Diese Friedenskonvokation hat nun genau diesen Vers aus dem Lukasevangelium zum Thema: Ehre sei Gott und Friede auf Erden. Die Vorbereitungsgruppe des ÖRK hat sich nun überlegt, was dieser Vers in unserer heutigen Zeit für eine Bedeutung haben könnte. Die Themen halte ich für sehr bedenkenswert: Gewalt in der Theologie und Theologie gegen Gewalt Es gibt eine Erbschaft der Gewalt in der Geschichte des Christentums. Wie gehen wir damit um? Innerer Friede Es gibt viel Selbstzerstörung. Wo liegen die Ursachen? Häuslicher Friede Es gibt Gewalt in den eigenen vier Wänden, vor allem Gewalt gegen Frauen, aber auch gegenüber Kindern und Pflegebedürftigen. Was können wir als Christen und Kirchen zur Überwindung tun? 5

Friede in der virtuellen Welt Gewaltfilme und -spiele werden konsumiert. Wie müsste unsere Friedensfaszination aussehen, um diese Gewaltfaszination zu überwinden? Frieden auf Erden ist Frieden mit der Erde Wie können wir deutlicher nach einer Ethik leben, die das Wohl der Menschen mit dem Wohlergehen von Erde, Luft und Wasser verbindet? Wie können wir dem Artensterben und der Grausamkeit gegen Tiere Einhalt gebieten? Friede in der Wirtschaft Die indirekte Gewalt der wirtschaftlichen Ungleichheit stellt eine kontinuierliche Bedrohung des Friedens innerhalb einer Gesellschaft und zwischen Völkern dar. Wie können wir weltweit zusammenarbeiten, um zum Aufbau von nachhaltigen und gerechten Wirtschaftsformen beizutragen? Friede statt Krieg Konflikte sind mit Krieg nicht zu lösen. Welche Alternativen gibt es zu nationalen Armeen in einer globalisierten Welt? Zum Abschluss möchte ich noch einige Worte zitieren aus dem ersten Entwurf einer Ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden. Die Weihnachtsgeschichte in Lukas 2 ist uns so vertraut geworden, dass wir manchmal ihre politische Reichweite übersehen. Sie beginnt in Vers 1 mit einem Hinweis auf Kaiser Augustus und endet in Vers 21 mit dem Namen des Heilands: Jesus. Mithin ist die Wirklichkeit des Römischen Reiches die gewalttätige Realität, gegen die sich die Ökumene des Friedensfürsten (Jes 9,5) richtet. Hier sehen wir die unauflösliche Spannung zwischen dem Frieden Gottes und der pax romana und all der Friedensdiktate der imperialen Mächte bis zum heutigen Tag. Wir blicken auf das Leben Jesu, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung von den Toten und bekräftigen: Das ist die Alternative zu den Mächten der Welt. Die Friedensbotschaft von Weihnachten hat somit viele Facetten. Neben Weihnachtsgebäck, Zimtgeruch und der häuslichen Feier, die ich natürlich sehr schätze, ist für mich das Weihnachtsfest mehr: Ein Fest, das auch meiner Sehnsucht Ausdruck verleiht, der Sehnsucht nach Frieden auf dieser Welt. Ihr Pfr. Uwe Stierlen rossmann_pixelio.de 6

Gottesdienste an Weihnachten Heiligabend, Freitag, 24. Dezember 15.30 Uhr Stadtkirche Familiengottesdienst mit Weihnachtsmusical Chor Allegro und Kinderkirche (Müller) 15.30 Uhr Kniebis Familiengottesdienst mit dem impulse Team und Chörle (Buck) 17.00 Uhr Martinskirche Christvesper (Stierlen) 17.30 Uhr Stadtkirche Gottesdienst mit dem Posaunenchor (Stumpf) 22.00 Uhr Martinskirche Christmette (Stierlen) 22.30 Uhr Stadtkirche Meditativer Gottesdienst mit der CVJM-Band und dem CVJM-Team (Strohhäcker) 22.30 Uhr Kniebis Meditativer Gottesdienst (Buck) 1. Weihnachtsfeiertag, Samstag, 25. Dezember 10.00 Uhr Stadtkirche Gottesdienst mit der Kantorei (Stumpf) 10.00 Uhr Kniebis Abendmahlsgottesdienst mit der Trachtenkapelle Kniebis (Buck) 10.15 Uhr Martinskirche Abendmahlsgottesdienst (Elsner) 2. Weihnachtsfeiertag, Sonntag, 26. Dezember 10.00 Uhr Stadtkirche Gottesdienst mit der Kinder- und Jugendkantorei, mit Taufen (Strohhäcker) 10.00 Uhr Kniebis Gottesdienst (Müller) 10.15 Uhr Martinskirche Gottesdienst (Stumpf) 7

Musik in der Stadtkirche Weihnachtskonzert Inzwischen ist das Weihnachtskonzert der Freudenstädter Kantorei am Spätnachmittag des 4. Advent schon zu einer vielbeachteten jährlich wiederkehrenden Einrichtung geworden. Weihnachtsoratorien von Schütz, Bach, Graun und Herzogenberg waren in den vergangenen Jahren zu hören. Doch für dieses Jahr hat sich Kantor Sander etwas Besonderes ausgedacht. Weihnachtliche Musik aus der Zeit um 1600, also der Zeit, in der Freudenstadt und die Stadtkirche gebaut wurden, soll die Besucher des Konzerts mit hineinnehmen in den Lauf der Weihnachtsgeschichte. Motetten, Geistliche Konzerte und Weihnachtslieder lassen die ganz eigene Weihnachtsstimmung der ausgehenden Renaissance und des Frühbarock erfahren. Einstimmiger gregorianischer Choral und der prächtige Klang venezianischer Mehrchörigkeit bilden die Eckpunkte, zwischen denen sich der besondere Weihnachtsklang entfaltet. Es erklingen Werke von Orlando di Lasso, Hans Leo Hassler, Johannes Eccard, Michael Praetorius, Heinrich Grimm und Andreas Hammerschmidt. Im Mittelpunkt stehen Orlando di Lassos Motette Angelus ad Pastores ait (Der Engel verkündete den Hirten) und Michael Praetorius Vertonung des Lobgesangs der Maria Magnificat super Angelus ad Pastores, in der er in vielfältiger Weise auf die Motette Lassos Bezug nimmt. Zusätzlich fügt er in die lateinische Komposition deutschsprachige Weihnachtslieder ein, die den besonderen weihnachtlichen Geist atmen, der auch aus Praetorius weltbekanntem Lied Es ist ein Ros entsprungen spricht. Das Konzert findet statt am Sonntag, 19. Dezember 2010, um 17 Uhr in der Stadtkirche. Neben der Kantorei wirken mit: Kinder- und Jugendkantorei, cappella vocale freudenstadt, Bezirksbläserchor, ein Streicherensemble und Karl Echle (Orgel) unter der Leitung von Bezirkskantor Jörg Michael Sander. Eintritt: 12 / ermäßigt 6. 8

Mit Pauken und Trompeten wird das Jahr 2011 in der Stadtkirche gleich zweifach eröffnet: Zunächst mit einem festlichen Neujahrsgottesdienst am 1.1.2011 um 17 Uhr, der vom Bezirksbläserchor unter der Leitung von Bezirkskantor Jörg M. Sander musikalisch gestaltet wird. Die Predigt zur Jahreslosung hält Dekan Stumpf. Im Anschluss findet ein Neujahrsempfang statt. Am Sonntag, 9.1.2011 findet um 17 Uhr ein festliches Konzert für zwei Trompeten und Orgel mit dem Stuttgarter Barock-Collegium statt. Dieses setzt sich zusammen aus den beiden Trompetern Prof. Eckhard Schmidt und Rudi Scheck sowie dem Karlsruher Stadtkirchen-Organisten KMD Christian-Markus Raiser. Salomon in der Stadtkirche Der alttestamentlichen Gestalt des Königs Salomo haftet bis heute etwas Geheimnisvolles an, das die Menschen fasziniert: Ist es sein Ruf als genialer Planer und Erbauer des Tempels in Jerusalem, ist es die sprichwörtliche Salomonische Weisheit, oder sein Reichtum und die besondere Beziehung zur Königin von Saba, die diesen König so interessant machen? Auch Georg Friedrich Händel konnte sich der Faszination dieser Gestalt nicht entziehen und komponierte noch in seinen letzten Lebensjahren eines seiner reifsten und wie ich finde schönsten Oratorien: Solomon, dessen drei Akte der Tempelweihe, dem salomonischen Urteil und dem Besuch der Königin von Saba gewidmet sind. Die Freudenstädter Kantorei macht sich nun an die Arbeit, um dieses Oratorium am 17. Juli 2011 zur Aufführung zu bringen. Da das Werk über weite Strecken doppelchörig angelegt ist, kann der Chor noch gut Verstärkung in allen Stimmen gebrauchen besonders in den Männerstimmen. Interessierte Sänger und Sängerinnen können sich bei mir telefonisch anmelden (07441-572686). Wir haben zwar in das eine oder andere Stück des Oratoriums schon mal hineingesehen, doch die eigentliche Probenarbeit daran beginnt im Januar. Sie können also noch gut einsteigen. Jörg Michael Sander Werke von Manfredini, Telemann, Bach, Dvorak u. a stehen auf dem Programm. Eintritt: 12 / ermäßigt 6. 9

Freudenstädter Adventskranz 2010 Ökumenische Andacht. Advent und Weihnachten. 28.November 24.Dezember 2010. 17:00 Stadtkirche Freudenstadt. Advent und Weihnachten neu entdecken! 20 min Zeit für Advent und Weihnachten. Mo-Fr. 17:00-17:20 Uhr. Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Die Bibel. Evangelisch-methodistische Friedenskirche Freudenstadt. Katholische Taborkirche Freudenstadt. Evangelische Stadtkirchengemeinde Freudenstadt. Hausgebet im Advent So nahe kann Gott sein! Die Glocken der christlichen Kirchen in Baden-Württemberg laden auch am Abend des 6. Dezember 2010 um 19.30 Uhr wieder zum Ökumenischen Hausgebet im Advent ein. Dieses Hausgebet ist für viele Menschen inzwischen zu einer wertvollen Tradition in der Adventszeit geworden. Sie feiern gemeinsam als Familie, unter Freunden und Bekannten, als Nachbarschaft, in Gruppen und Kreisen auch über die Konfessionsgrenzen hinweg und vielleicht sogar als einander noch Fremde. Faltblätter für das Hausgebet liegen in den Kirchen auf. 10

Allianz-Gebetswoche 2011 ALLIANZGEBETSWOCHE 2011 - GEMEINSAM BETEN UND DIENEN AUCH IN FREUDENSTADT LÄDT DIE EVANGELISCHE ALLIANZ ZUR GEBETSWOCHE EIN. Gemeinsam beten und dienen... Sonntag, 9. Januar, Altpietistische Gemeinschaft, 19.30 Uhr, Kleinrheinstr. 3, Thema:... weil Jesus es will Montag, 10. Januar, Evang.-meth. Friedenskirche 19.30 Uhr, Stuttgarter Str. 23, Thema:... mit Respekt und Demut Dienstag, 11. Januar Altpietistische Gemeinschaft, 15.00 Uhr, Kleinrheinstr. 3 Thema:... bleibt nicht ohne Folgen Dienstag, 11. Januar Evang. Martinsgemeindehaus 19.30 Uhr, Parkweg 13 Thema:... bleibt nicht ohne Folgen Mittwoch, 12. Januar, Agape Gemeinde, Gebetsfrühstück 9.00 Uhr, Ludwig-Jahn-Str. 19 Thema:... weil wir nicht für uns selbst da sind Mittwoch, 12. Januar, Martin-Haug-Stift, 16.30 Uhr, Karl-von-Hahn-Str. 9 Thema:... weil wir nicht für uns selbst da sind Mittwoch, 12. Januar, Volksmission, 19.30 Uhr, Wallstraße 5 Thema:... weil wir nicht für uns selbst da sind Donnerstag, 13. Januar Crossroads International Church 19.30 Uhr, Rudolf-Diesel-Straße 7/1 Thema:... weil wir einander brauchen Freitag, 14. Januar, Jugendhaus 19.30 Uhr, Ringstraße 47 (Hinter dem Ringhof) Thema:... trotz Widerstand und Rückschlägen Samstag, 15. Januar, Christus-Gemeinde (Mühlheimer Verband) 19.30 Uhr, Martin-Luther-Str. 17 Thema:... hat seinen Preis Sonntag, 16. Januar, Evangelische Kirchengemeinde 17 Uhr, Evang. Stadtkirche Thema:... damit die Welt glaubt Christoph Fischer ist Pastor der Volksmission und Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Freudenstadt. Gemeinsam beten und dienen ist unsere Aufgabe als Christen. Deshalb laden wir Sie auch 2011 herzlich zur Allianzgebetswoche ein. 11

Anzeigen Private Rentenversicherung Risiko-Lebensversicherung Kapital-Lebensversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Unfallversicherung Unfall Aktiv 50 Plus Wohngebäudeversicherung Hausratversicherung Haftpflichtversicherungen Rechtsschutzverungen KFZ-Versicherung 12

Anzeigen Norbert Schnabel Weihnachten, wie es damals war 72 Seiten, geb. 27cm x 27cm, 15,95 Ein nostalgisches Weihnachtsbuch (großformatig) mit wunderschönen Geschichten und historischen Aufnahmen in Schwarzweiß erinnern an Weihnachten in früheren Jahrzehnten. 13

Anzeigen Martin-Haug-Stift Sicherheit und Geborgenheit im Alter! Café Höflesblick täglich für Sie geöffnet 14:00 bis 17:30 Uhr Das Martin-Haug-Stift ist ein modernes und wohnliches Pflegezentrum mit allen Angeboten, die eine individuelle Unterstützung und Pflege für Senioren ermöglicht. Dauer-, Kurzzeit-, Tagespflege Mobile Dienste & Mobiler Mittagstisch Betreutes Wohnen Betreutes Wohnen zu Hause Karl-von-Hahn-Straße 9 72250 Freudenstadt Telefon (0 74 41)8 69-0 www.martin-haug-stift.de 14

Stadtkirche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen 28.11. 1. Advent 05.12. 2.Advent 12.12. 3. Advent 19.12. 4. Advent 10 Uhr Jeremia 23, 5-8 Abendmahlsgottesdienst (Müller) 10 Uhr Matthäus 24, 1-14 Ende oder Wende! Gottesdienst mit Taufe (Strohhäcker) 11 Uhr G.11 10 Uhr Lukas 1, 26-38 Gottesdienst mit Taufen (Stumpf) 24.12. Heiligabend 24.12. Heiligabend 15.30 Uhr 17.30 Uhr Freude, Freude! (Lukas 2) Weihnachtsmusical/ Familiengottesdienst mit dem Chor Allegro und der Kinderkirche (Müller, Stumpf, Jung) Johannes 3, 16-21 mit Posaunenchor (Stumpf) 24.12. Heiligabend 22.30 Uhr 2.Samuel 7, 4-14 X-Mette (Strohhäcker mit CVJM und X-Mas-Band) 25. 12. Christfest 26.12. 2.Weihnachtsfeiertag Stephanus- Tag 31.12. Silvester 10 Uhr Micha 5, 1-4 mit Kantorei (Stumpf) 10 Uhr Matthäus 23, 34-37 Die Lage ist ernst! 17.30 Uhr Gottesdienst mit Taufen (Strohhäcker) Kinder- und Jugendkantorei FDS Jesaja 30,15-17 Kraft aus der Stille, mit Abendmahl (Müller) 31.12. Silvester 23.30 Uhr Ökumenische Feier zum Jahreswechsel (Stumpf/Lorleberg) 01.01.2011 Neujahr 17 Uhr Jahreslosung Römer 12,21, Bezirksbläserchor (Stumpf) anschließend Neujahrs-Empfang der Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt 02.01. 10 Uhr Johannes 1, 43-51 Wer kennt hier wen!? (Strohhäcker) 15

Stadtkirche Fortsetzung Gottesdienste 06.01. Epiphanias 10 Uhr Johannes 1, 15-18, Wo zeigt sich Gott heute? mit Abendmahl (Müller) 09.01. 10 Uhr Markus 1,16-20 Willst du mit mir gehen? Familiengottesdienst zu Beginn von Konfi 3 (Müller mit Team) 16.01. 10 Uhr 2.Mose 33, 17-23. Gottes Herrlichkeit - unglaublich! Gottesdienst mit Taufen (Strohhäcker) 23.01. 10 Uhr Johannes 4, 46-54, (Stumpf) 30.01. 11 Uhr G.11 Tauftermine in der Stadtkirche 5. Dez. 10 Uhr 19. Dez. 10 Uhr 26. Dez. 10 Uhr / 11.30 Uhr 16. Jan. 10 Uhr 20. Febr. 10 Uhr Weitere Termine auf Anfrage beim Pfarramt Nord. Anmeldungen in den Pfarrämtern der Stadtkirche Freudenstadt: Pfarramt Nord (572692) Pfarramt West (6554) Pfarramt Mitte (6087) Wochenschlussgottesdienste 18 Uhr 4.12. Buck 8.1.11 11.12. Strohhäcker 15.1. Stierlen 18.12. kein WS-Gottesdienst 22.1. Strohhäcker 29.1. Musikalische Vesper Strohhäcker 16

Stadtkirche Der Gottesdienst um 11 Uhr Termine / Vorschau Sonntag, 12. Dezember um 11 Uhr Mit Mittagessen nach dem Gottesdienst Termine 2011 30. Jan., 20. März, 1. Mai, 10. Juli, 22.Okt., 11. Dez. Minikirche Seniorentreff 14.30 Uhr Goldene Hochzeiten Offener Gemeindetreff 19.30 Uhr Donnerstags 18.30 Uhr 23. Jan. Martinskirche, 27. März Stadtkirche, 22. Mai Martinskirche, 24. Juli Stadtkirche, 25. Sept. Martinskirche, 27. Nov. Martin-Haug-Stift 9. Dezember 17. März, 14. April Ausflug, 14. Juli 27. Okt. und 8. Dez. 2011 Feiern Sie in diesem Jahr Goldene Hochzeit und möchten Sie diesem Tag einen kirchlichen Rahmen geben? Sprechen Sie bitte mit Ihrem Pfarrer! Jeweils am 4. Donnerstag im Monat im Gemeindehaus Ringhof Liturgisches Abendgebet (Vesper) in der Stadtkirche Turmwächter besucht Konfi 3 Kinder und Senioren Der Freudenstädter Turmwächter und Zinkenist Benedikt Eisenmann (1729-1804, alias Kirchengemeinderat Uwe Nimmergut) erzählte den Konfi 3 - Kindern bei der Kirchennacht in der Stadtkirche und den Senioren am Seniorentreff vom Leben auf dem unteren Kirchturm, wo er in 2 Stuben mit seiner Familie wohnte. Zu seinen Aufgaben gehörte: Das Läuten der Sturm - und Wetterglocke, das Nachschlagen der Glocke nach dem Stundenschlag und das Turm - oder Choralblasen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, wacht der Wächter umsonst. Psalm 127, 1. 17

Stadtkirche Elsa Grosch feiert ihren 100. Geburtstag Am 1. November feierte Elsa Grosch im Kreis ihrer Familie im Martin-Haug- Stift ihren 100. Geburtstag. Pfr. Müller überbrachte mit Psalm 103 Grüße der Kirchengemeinde. Der Posaunenchor Freudenstadt spielte unter der Leitung von Richard Kaufmann für die Jubilarin. Frau Grosch kam mit ihrem Mann, Pfarrer Friedrich Grosch, der der Bekennenden Kirche angehörte, 1947 nach Freudenstadt, wo er zum 3. Stadtpfarrer ernannt wurde. Für Frau Grosch und ihre Kinder war es sicher eine schwere Entscheidung, aus dem Hohenloher Landpfarrhaus in Michelbach / Heide in eine weitgehend zerstörte Stadt zu ziehen. Frau Grosch war als Pfarrfrau alter Art an vielen Tätigkeiten ihres Mannes beteiligt, der neben seiner Predigt- und Gemeindearbeit noch für das kirchliche Hilfswerk, den Mädchenkreis und auch für die christlichen Pfadfinder zuständig war. Frau Grosch war in Freudenstadt auch mehrere Jahre für die Gustav- Adolf- Frauenarbeit zuständig. 1965 zog sie mit ihrem Mann nach Besigheim, wo er Dekan wurde, um 1977 wieder nach Freudenstadt zurückzukehren. 18

Stadtkirche DIE KIRCHE BIST DU: Ergebnisse der Umfrageaktion Teil I Gottesdienst-Umfrage Die Umfrage wurde von Mitgliedern des Ausschusses Forum Gemeindeleben, der im Mai 2008 vom Kirchengemeinderat einberufen wurde, durchgeführt. Von Februar bis Mai 2010 wurden die Gottesdienstbesucher in der Stadtkirche zu vier verschiedenen Gottesdiensten befragt. In jedem Gottesdienst gaben stets deutlich mehr als die Hälfte der Anwesenden einen ausgefüllten Bogen zurück. Die gute Beteiligung der Gemeindeglieder kann als Beleg dafür gewertet werden, dass die Gottesdienstbesucher offen und gesprächsbereit sind. Die Ergebnisse von insgesamt 668 eingegangenen Bögen bei insgesamt 1172 GD-Besuchern - wurden zunächst dem Kirchengemeinderat, anschließend der Gemeinde an einem öffentlichen Gemeindeabend am 10.11.2010 im Ringhof vorgestellt. Als markante Themenbereiche ergaben sich: Liedauswahl und Instrumentierung Bedeutung der Predigt Gestaltung des Gottesdienstes durch Pfarrer allein / mit Team Alters- und Sozialstruktur der Besucher Wunsch nach Gemeinschaft In vielen Bereichen ergaben die Aussagen ein Sowohl - Als auch, besonders bei dem Thema, das die Umfrage-Teilnehmer am meisten bewegte: Musik im Gottesdienst. Wichtig waren auch Atmosphäre im Gottesdienst, Gemeinschaft, Predigt. Die Gottesdienste werden allgemein akzeptiert, erwartet werden aber auch eine Ausweitung der Beteiligung von Gemeindegliedern und kreative Elemente im Gottesdienst. Ein deutliches Votum ergab sich dafür, dass der Gottesdienst von einem Pfarrer mit Team gestaltet werden sollte. Die detaillierten Ergebnisse der 4 Gottesdienstumfragen sind für alle Gemeindeglieder auf 4 Plakaten einzusehen, die in der Stadtkirche und im Gemeindehaus Ringhof ausgestellt sind. Sobald die Ergebnisse der Umfrageaktion Teil II Gemeindeumfrage (Mai/Juni 2010) vorliegen - über die an einem weiteren Gemeindeabend berichtet wird - wird sich der Kirchengemeinderat mit der Frage befassen: Welche Rückschüsse sind zu ziehen und welche Veränderungen sind in die Wege zu leiten? 19

Martinskirche Liebe Leserin, lieber Leser, hiermit grüße ich Sie sehr herzlich und wünsche Ihnen, dass Sie in der Advents- und Weihnachtszeit neben allen äußeren Vorbereitungen auch Zeit zur Besinnlichkeit und zur Einstimmung auf das Fest finden. Die nachfolgend beschriebenen Veranstaltungen können hierzu beitragen. Das Wichtigste an Advent und Weihnachten ist jedoch das, was im Verborgenen heranwächst: Gottes Liebe, die Gestalt annimmt und erlebbar wird. Adventskonzert der Martinskirche am 2. Adventssonntag, 5.12.2010 um 17.00 Uhr in der Martinskirche Freudenstadt Das traditionelle Adventskonzert der Martinskirche findet dieses Jahr wieder am 2. Advent um 17.00 Uhr in der Martinskirche Freudenstadt statt. 20

Martinskirche Zur Einstimmung in das adventliche Geschehen erklingt das Duett Er weidet seine Herde aus Händels Messias für Sopran und Alt. Daran schließt sich die Missa brevis in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart an. Die beiden Arien aus der Kantate Schwingt freudig euch empor von Johann Sebastian Bach greifen das Thema Advent wieder auf mit den Sätzen Nun komm der Heiden Heiland und Auch mit gedämpften schwachen Stimmen. Der Chor antwortet jeweils mit einem Adventschoral. Das Adventskonzert schließt mit der Kantate Auf, auf, ihr Herzen seid bereit von Gottfried August Homilius, Schüler von Johann Sebastian Bach und von 1755 bis 1785 Kantor an der Dresdner Kreuzkirche. Ausführende sind der Chor und das Orchester der Martinskirche, Konzertmeisterin ist Diana Dobers. Das Orgelpositiv spielt Thomas Früchtl. Als Gesangssolisten sind zu hören: Petra Dieterle (Sopran), Livia Kretschmann (Alt), Christian Wilms (Tenor) und Traugott Salzer (Bass). Die Leitung hat Werner Wilms. Der Eintritt beträgt 10.-, Familienkarte 20.-, Schüler 6.-. Gehörlosenseelsorge am 3. Advent, 12. Dezember 2010 um 14 Uhr werden im Rahmen eines Gottesdienstes Pfarrer Uwe und Renate Stierlen in das Amt der Gehörlosenseelsorge eingeführt. Die Einführung wird Dekan Harald Stumpf vornehmen. Zu dem Gottesdienst - wie auch zum anschließenden Kaffeetrinken - sind auch Hörende sehr herzlich eingeladen. Wir tanzen Bachs Weihnachtsoratorium Wir lassen uns vom Weihnachtsoratorium von J.S. Bach und Choreografien von Wilma Vesseur leiten und feiern in Vorfreude auf Weihnachten, spüren den Atem dieser heiligen Zeit und lassen uns auch Zeit zur Stille. Ein warmer Tee steht bereit. Bitte ziehen Sie bequeme Kleidung und Schuhe bzw. Socken an, die nicht rutschen. am Freitag, 17.12.2010 von 18.00 bis 21.00 Uhr in der Martinskirche in Freudenstadt, Vogelsangweg 16 Beitrag: 10.-. Infos und Anmeldung bis 14.12. telefonisch bei Christa Wilms, Tel. 87306 oder im Pfarramt der Martinskirche Freudenstadt. 21

Martinskirche Neue Betreuungsgruppe für Menschen, die an Demenz erkrankt sind Wir möchten in unserem Gemeindehaus unter Leitung der Diakoniestation eine neue Gruppe für diese Menschen und ihre Angehörigen anbieten. Das Angebot soll jeweils freitags, von 10-13 Uhr stattfinden, entlasten und fördern. Haben sie Zeit und Lust zur Mitarbeit? Sie können - für sich selbst mit den Patienten und mit unserer Fachkraft lernen. - dieses Ehrenamt als Gewinn erleben. - nach Hause gehen, zufrieden und glücklich. Melden Sie sich bitte baldmöglichst im Pfarramt oder bei unserer Diakoniestation. Start ist für Januar 2011 geplant; die Schulungen beginnen im Dezember. Wir freuen uns auf Sie. Ihre Martinskirche und Diakoniestation Tel.: 3076 Tel.: 9175-0 Konzert Nordische Weihnacht am 6. Januar 2011 um 17 Uhr in der Martinskirche Die Musik des Nordens vermittelt eine breite Palette festlicher wie auch nachdenklicher Momente. Ein großer Bogen spannt sich von Volksweisen und Weihnachtsliedern Norwegens über spätromantischer Musik bis zur Vertonung zeitgenössicher norwegischer Lyrik. Die norwegische Sopranistin Åselinde Wiland präsentiert vielseitige Gesangskunst vom romantischen Liedgesang bis zur norwegischen Folklore. Mit dem Ensemble Sorpresa, bestehend aus Musikern aus dem Karlsruher Raum, steht ihr ein äußerst wandlungsfähiges Ensemble zur Seite. Auf dem Programm stehen: - Edvard Grieg: Lieder für Sopran und Klavier - Ralph Vaughan Williams: Blake songs für Sopran und Oboe - Felix Treiber: Das überwinterte Licht - Fünf Lieder nach Texten von Paal- Helge Haugen - Jean Sibelius: Streichtrio g-moll - Norwegische Volksweisen und Weihnachtslieder Ausführende sind: Åselinde Wiland, Sopran und das Ensemble Sorpresa, bestehend aus: Fabio Croce, Oboe - Andrea Laprebende, Horn - Felix Treiber, Violine Martin Höfler, Viola - Pia Maisch, Violoncello 22

Martinskirche Termine So, 05.12. 10.15 Gottesdienst zum 2. Advent (Stierlen) unter Mitwirkung des Posaunenchors 17.00 Adventskonzert der Martinskirche unter Leitung von Werner Wilms Mo, 06.12. Hausgebet im Advent Sa, 11.12. 17.00 Weihnachtsfeier des Kindergartens der Martinskirche (Stierlen) So, 12.12. 10.15 Gottesdienst zum 3. Advent (Stierlen) unter Mitwirkung der Maki-Band 14.00 Gottesdienst in Gebärdensprache mit Einführung des Ehepaares Stierlen in die Gehörlosenseelsorge (Dekan Stumpf / Karin Haag) Di, 14.12. 14.30 Seniorennachmittag im Advent So, 19.12. 10.15 Gottesdienst zum 4. Advent mit Krippenspiel der Kinderkirche (Stierlen/Rühle) Fr, 24.12. 17.00 Gottesdienst an Heiligabend - mit dem Kirchenchor der Martinskirche (Stierlen) 22.00 Christmette (Stierlen(v. Bibra)) Sa, 25.12. 10.15 Abendmahlsgottesdienst z. Christfest (Elsner) So, 26.12. 10.15 Gottesdienst (Stumpf) Fr, 31.12. 17.00 Abendmahlsgottesdienst z. Altjahrsabend (Knospe) Sa, 01.01. Gottesdienst nur in der Stadtkirche! So, 02.01. 10.15 Gottesdienst (Buck) Do, 06.01. 10.15 Gottesdienst (Mayer) 17.00 Konzert Nordische Weihnacht So, 09.01. 10.15 Gottesdienst (Knospe) Di, 11.01. 14.30 Seniorentreff zum Thema: Die Bibel von A bis Z Fr, 14.01. 18.00 Konfi 3 - Elternabend und 1. Unterricht So, 16.01. 10.15 Gottesdienst mit Vorstellung Konfi 3 - Kinder (Stierlen) So, 23.01. 10.15 Abendmahlsgottesdienst (Stierlen) 17.00 Minikirche So, 30.01. 10.15 Gottesdienst (Stierlen) 23

Kniebis Das wertvollste Geschenk und die größte Liebe. Die Szenen aus der Kirche Kniebis jetzt in zwei Bildbänden. Wie Maria und Josef nach Bethlehem, so wandern in diesem Jahr auch wieder die Biblischen Erzählfiguren in unsere Kirche. In der geöffneten Kirche erzählen sie dann für große und kleine Besucher an verschiedenen Stationen die Geschichte von der Geburt unsers Heilands. Um auch zu Hause für sich oder mit Kindern noch einmal an diesen Bildern und Stationen der Weihnachtsgeschichte entlanggehen zu können, wird der Bildband Das wertvollste Geschenk wegen großer Nachfrage ein zweites Mal aufgelegt. Sabine Bohnet und Eva Buck haben für dieses Buch die Szenen meisterlich fotografiert (siehe auch Titelbild des Gemeindebriefs) und weisen in diesem ansprechenden Buch auf das wertvollste Geschenk hin, das Gott den Menschen in jener Nacht von Bethlehem gemacht hat: Jesus Christus seinen Sohn. Weil die Geschichte von Jesus nach Weihnachten jedoch weitergeht, haben die beiden Autorinnen, die jedes Jahr die Szenen in der Kirche aufbauen, nun aktuell einen weiterer Bildband herausgegeben. Unter dem Titel: Die größte Liebe wird darin die Passions- und Ostergeschichte nacherzählt mit der das Kind aus Bethlehem an sein Ziel gelangt. Beide Bücher sind ideal zum Verschenken, zum Betrachten und Vorlesen, für Erwachsene und Kinder. Preis:19,80 je Buch, beide Bände im Set: 38,00. 24

Kniebis Nähere Informationen und Bestellungen bei: Sabine Bohnet, Baiersbronner Str. 61, 72250 Freudenstadt-Kniebis Telefon: 0 74 42 / 12 14 40 Fax: 0 74 42 / 6 01 28 E-Mail: Sabine.Bohnet@t-online.de Eva Buck, Baiersbronner Str. 15, 72250 Freudenstadt-Kniebis Telefon: 0 74 42 / 12 10 24 E-Mail: eva-buck@gmx.de Oder: Evangelisches Pfarramt Baiersbronner Str. 15 72250 Freudenstadt-Kniebis Telefon: 0 74 42 / 29 97 Fax: 0 74 42 / 12 18 95 Herzliche Einladung zur Seniorenadventsfeier am 8.12. Alle über 65 jährigen Gemeindeglieder sind mit ihren Ehepartnern recht herzlich eingeladen am Mittwoch, 8.12.2010 um 14.30 Uhr in den kleinen Kursaal. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir wieder zusammen einen gemütlichen und besinnlichen Nachmittag im Advent erleben. Gerne holen wir Sie auch mit dem Auto ab. Ein kurzer Telefonanruf im Pfarramt (Tel. 2997) genügt dazu. Liederreise 2011 startet am 6. Januar auf dem Kniebis Im Jahr 2011 gibt es im Kirchenbezirk Freudenstadt eine besondere, das ganze Jahr durchziehende Veranstaltung. Bezirkskantor Jörg Michael Sander wird jeden zweiten Monat eine Kirchengemeinde besuchen und zu einem Offenen Singen einladen. Ziel dieser Liederreise des Bezirkskantors ist es, das Singen in unseren Gemeinden zu fördern und auf die besonderen Liedschätze des Gesangbuchs und anderer Liederbücher aufmerksam zu machen. Den Auftakt bildet ein Weihnachtsliedersingen am Donnerstag, 6. Januar 2011, dem Epiphaniasfest, um 17 Uhr, in der noch weihnachtlich geschmückten Kirche auf dem Kniebis. Es spielen dazu die Bläserinnen und Bläser des Bezirksbläserchores. 25

Kniebis Gottesdienste in der Evangelischen Kirche Kniebis im Dezember 2010 und Januar 2011 2. Advent: Sonntag 5.12.2010 10 Uhr Gottesdienst (Buck) 3. Advent: Sonntag 12.12.2010 10 Uhr Familiengottesdienst mit dem Kindergarten (Buck) 4. Advent: Sonntag 19.12.2010 10 Uhr Gottesdienst (Buck) 18 Uhr Waldweihnacht an der Abendwiese mit den Jungscharen und dem Posaunenchor Freudenstadt Heiliger Abend: Freitag 24.12.2010 15.30 Uhr Familiengottesdienst mit der Trachtenkapelle Kniebis 22.30 Uhr Christmette, meditativer Gottesdienst zur Heiligen Nacht. 1.Weihnachtsfeiertag: Samstag 25.12.2010 10 Uhr Festgottesdienst mit Feier des Abendmahls (Buck) 2.Weihnachtsfeiertag: Sonntag 26.12.2010 10 Uhr: Gottesdienst ( Müller) Freitag 31.12.2010: Silvester 17.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst zum Altjahresabend. (Buck) Neujahr: Samstag 1.1.2011 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Buck) Sonntag, 2.1.2011 10 Uhr Gottesdienst (Stierlen) Epiphanias: Donnerstag 6.1.2011 10 Uhr: Gottesdienst (Knospe) 17 Uhr: Offenes Weihnachtsliedersingen mit Bezirkskantor Sander und dem Bezirksposaunenchor Sonntag 9.1.2011 10 Uhr Gottesdienst (Mayer) Sonntag 16.1.2011 10 Uhr Gottesdienst (Buck) Sonntag 23.1.2011 10 Uhr: Gottesdienst (Strohhäcker) Sonntag 30.1.2011 10 Uhr: Gottesdienst (Buck) Singen in der weihnachtlich geschmückten Kirche auf dem Kniebis mit Bezirkskantor Sander und dem Bezirksposaunenchor am 6. Januar, 17 Uhr. 26

Anzeigen 27

Anzeigen Wir kommen zu Ihnen nach Hause. Grund- und Behandlungspflege Hauspflege/Nachbarschaftshilfe Palliativpflege (Sterbebegleitung) Beratung, Schulungsangebote 24-Stunden-Rufbereitschaft Fußpflege Hausnotrufsystem Neu: Betreuungsgruppen (Demenz) Helfen Sie mit werden Sie Mitglied im Diakonieverein Freudenstadt Diakoniestation Diakonieverein Tel. 0 74 41 / 91 75-0 Tel. 0 74 41 / 43 22 28

Anzeigen Ich bin Mitglied im Diakonieverein und arbeite im Diakonischen Besuchsdienst mit, weil: ich mit älteren, einsamen Menschen zusammen sein kann und ich durch Unterhaltung, Zuhören und Spazieren gehen die Einsamkeit der Menschen verschönern kann. es auch für mein Leben eine große Bereicherung ist. Werden auch Sie schon heute Mitglied im Diakonieverein FDS! Christel Tzschupke Jahresbeitrag derzeit 15,00 für die ganze Familie. Freudenstadt Anträge sind erhältlich bei: Christiane Eberhart Tel. 4322 Pfarramt Nord Tel. 3075 Büro d. Stadtkirche Tel. 572692 29

Stellenanzeige Die Evang. Stadtkirchengemeinde Freudenstadt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Büro der Stadtkirche, Schulstr.37, 72250 Freudenstadt, eine/n Mitarbeiter/in. Die dienstliche Inanspruchnahme beträgt 12 Wochenstunden. Folgende Aufgabengebiete erwarten Sie zusammen mit unserer Mitarbeiterin: Anlaufstelle für unsere Gemeindeglieder, Gemeindedienste, Besucher Sekretariatsarbeit eines Pfarrbüros Bearbeitung aller Amtshandlungen Meldewesen Einladungen und Anmeldungen für alle Bereiche der Gemeindearbeit Mitarbeit und Versand des Gemeindebriefes durch den Gemeindedienst Einladungen und Protokolle für den Kirchengemeinderat erstellen Wir erwarten von Ihnen: Gute PC-Kenntnisse in Word, Excel und Outlook, sowie Grund- Kenntnisse in Microsoft Publisher und Microsoft Power Point. Einarbeitung in das kirchliche PC-Programm Ahas (Amtshandlungsverzeichnis) Einsatz von Serienbrieffunktionen aus verschiedenen Programmen heraus und etwas Geschick in Gestaltung von Flyern, Liedblättern etc. Eine aktive Beziehung zur kirchlichen Gemeindearbeit Wir bieten Ihnen: eine unbefristete Stelle im Angestelltenverhältnis und Bezahlung nach der Kirchlichen Anstellungsordnung (KAO) eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Tätigkeit ein gut ausgestattetes Büro eine sorgfältige Einarbeitung Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 10. Dezember 2010 an das Evang. Pfarramt, Pfr. Ulrich Müller, Ringstr. 47, 72250 Freudenstadt, Tel. 07441 / 3075. 30

Diakonieverein dankt Christiane Eberhart Die Rechnerin und Schriftführerin des Diakonievereins Freudenstadt, Frau Christiane Eberhart, hat aus privaten und familiären Gründen ihre Tätigkeit zum 31. Dezember 2010 gekündigt. Wir haben in Frau Eberhart 7 Jahre lang eine sehr engagierte Mitarbeiterin gehabt, die den Ausbau der Vereinsarbeit, die Mitgliedergewinnung und die Öffentlichkeitsarbeit mit allen Kräften gefördert hat. Die Finanzen des Vereins waren bei ihr immer in guten Händen. Der Diakonieverein dankt Frau Eberhart für alle geleistete Arbeit, besonders auch für ihr ehrenamtliches Engagement, das sie zugunsten der Ziele des Diakonievereins und seiner Mitglieder immer gerne geleistet hat. Ihr Einsatz für den Verein und ein zusammenfassender Tätigkeitsbericht werden bei der Mitgliederversammlung am 4. Mai 2011 auf der Tagesordnung stehen. Für den Diakonieverein Freudenstadt, der Vorstand, Pfr. Ulrich Müller Stellenanzeige Der Diakonieverein Freudenstadt e.v. sucht auf 1. Januar 2011 eine(n) Mitarbeiterin/ Mitarbeiter für das Rechneramt und / oder die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Zu den anfallenden Aufgaben gehört zum Beispiel die Buchhaltung, die Mitgliederverwaltung, die Organisation von Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit des ca. 1.100 Mitglieder zählenden Vereins. Der Diakonieverein sucht eine Person, (Mitgliedschaft im Verein wird vorausgesetzt), die zur kirchlichen Gemeindearbeit und zur Sache der Diakonie eine Beziehung hat. Für beide Tätigkeitsbereiche werden 30 Stunden pro Monat vergütet. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung wird auf Wunsch zugesandt. Bewerbungen sind bis zum 10. Dezember 2010 an den Vorstand des Diakonievereins Freudenstadt e.v. Pfarrer Ulrich Müller, Ringstr. 47, 72250 Freudenstadt, Tel. 07441 / 3075 zu richten. Sonntags-Familientreff 15-17 Uhr Für alle, die den Sonntag Nachmittag nicht alleine verbringen wollen... 23. Januar Ort wird noch bekannt gegeben Kontakt: Kerstin und Sven Markovits Hoopii, sofatreff@gmx.de oder 07441-5203111 31

Bildungs- und Erholungstage für Frauen Jenseits von Eden Heimkehr ist möglich Vom 10. bis 13. Januar (Anmeldeschluss: 10. Dezember) und vom 7. bis 10. März (Anmeldeschluss: 14. Februar) finden wieder Bildungsund Erholungstage für Frauen im Haus Bittenhalde in Tieringen statt. Sie stehen unter dem Motto Jenseits von Eden Heimkehr ist möglich. Das Thema greift die Fragen von Versuchung und Schuld im Kampf zwischen Gut und Böse auf. Es möchte Perspektiven eröffnen, wie Befreiung und Versöhnung mit Gott, den Mitmenschen und sich selbst gelingen kann. Neben Bibelarbeiten, Gesprächen, Vorträgen und Geselligkeit bleibt viel Zeit zu Erholung. Nähere Informationen und Anmeldung bei Diakonin Roswitha Eberbach Telefon 07441 / 87871. 32

Gruppen, Kreise und Termine Frauen- und Mütterkreis Jeweils dienstags im Ringhof Dienstag, 7. Dezember, 15.00 Uhr, Wir feiern Advent! Dienstag, 18. Januar, 15 Uhr, Jahreslosung mit Pfr. Thomas Strohhäcker Gemeindedienst Mittwoch, 8. Dezember, Ringhof, 19.30 Uhr, Adventsfeier Dienstag, 1. Februar, Ringhof, 15 Uhr und Mittwoch, 2. Februar, Martinsgemeindehaus, 18.30 Uhr, mit Pfr. Thomas Strohhäcker Gesprächskreis für Männer Jeweils mittwochs im Ringhof Mittwoch, 15. Dezember, 19.00 Uhr, Adventlicher Abend Danken und Feiern nach Jesaja 25, 1-9, mit Werner Graue Mittwoch, 19. Januar 19.30 Uhr Gespräch über die Jahreslosung, nach Römer 12, 21, mit Pfr. i.r. Wolfgang Schmidt Gebet für die Stadt Jeden Freitag, 18 Uhr, Ringhof Gesprächskreis für Trauernde Dienstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr, Dienstag, 11. Januar, 19.30 Uhr Ringhof, mit Rotraut Strauß, Tel. 51493 Dank aus Bethel Pastor Ulrich Pohl von Bethel bedankte sich für die 5000 kg Kleidung die am 7. Juli 2010 in Freudenstadt und auf dem Kniebis gesammelt wurden. Im Namen derer, denen Ihre Zuwendung zugute kommt, danke ich Ihnen herzlich! Ihre freundliche Unterstützung ist ein ermutigender Beitrag für die diakonische Arbeit Bethels. Gelegentlich erfahren wir auch etwas über die Geschichte der gespendeten Dinge und die Beweggründe, sich von ihnen zu trennen. Den Spenderinnen und Spender ist nicht gleichgültig, was mit ihrer Gabe geschieht. Entsprechend sorgsam gehen die Mitarbeiter in der Brockensammlung mit den ihnen anvertrauten Sachen um. Sie sind zufrieden, wenn behinderte und bedürftige Menschen die gespendeten Dinge wertschätzen und sich an ihnen erfreuen. 33

Treffpunkt 55 plus Der Treffpunkt 55 plus ist ein offenes Angebot der Evang. Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt. Gäste sind zu allen Angeboten willkommen! Dezember 2010 Donnerstag, 2. Dezember, 14.30 Uhr Ringhof, Gustav-Adolf-Frauenkreis: Adventsfeier Montag, 6. Dezember, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, 1. Samuel 21, 1-22, 23 Donnerstag, 9. Dezember, 14.30 Uhr Ringhof, Seniorentreff der Stadtkirche, Adventsfeier mit Pfr. Ulrich Müller und Pfr. Thomas Strohhäcker Montag, 13. Dezember, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, 1. Samuel 23, 1-24, 23 Donnerstag, 16. Dezember, 14.30 Uhr Ringhof, Treffpunkt 55 plus, Adventsfeier mit dem Team des Treffpunkt Montag, 20. Dezember, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, Lukas 2 Januar 2011 Montag, 10. Januar, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, 1. Samuel 25, 1-44 Donnerstag, 13. Januar, 14.30 Uhr Ringhof, Gustav-Adolf-Frauenkreis: Jahreslosung Montag, 17. Januar, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, 1. Samuel 26, 1-28, 2 Donnerstag, 20. Januar, 14.30 Uhr Ringhof, Treffpunkt 55 plus, Lebensbild von Ehepaar Haß Bild: Kaffeepause auf einer Busfahrt Montag, 24. Januar, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, 1. Samuel 28, 3-29, 11 Donnerstag, 27. Januar, 14.30 Uhr Ringhof, Treffpunkt 55 plus, Seit über 150 Jahren für benachteiligte Menschen tätig. Frau Marianne Herter-Lutz informiert über die Bruderhausdiakonie im Landkreis Freudenstadt 34

Treffpunkt 55 plus Die BruderhausDiakonie ist mit Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, für alte und junge Menschen im Landkreis Freudenstadt tätig Der Gründer der BruderhausDiakonie, Gustav Werner, errichtete mit Hilfe von Freunden im Schwarzwald schon vor 150 Jahren Einrichtungen in Loßburg, Freudenstadt, Alpirsbach, Göttelfingen und Schernbach. Frau Herter-Lutz wird über diese Arbeit informieren. Ausflug zur Kürbisausstellung Der Treffpunkt 55 plus besuchte die Kürbisausstellung in Ludwigsburg. Montag, 31. Januar, 15 Uhr Ringhof, Bibelgespräch am Nachmittag, 1. Samuel 30, 1-31, 13 Das Thema der Ausstellung war 2010 Fische und andere Wassertiere Freizeit in Berlin 4. - 8. Mai 2011 Die Kirchengemeinde Freudenstadt bietet vom 4. - 8. Mai 2011 eine Gemeindefreizeit in Berlin an. Die Gruppe wohnt zentral im Gästehaus des CVJM, dem Sophienhof, in der Sophienstraße. Den Freizeitprospekt sendet Ihnen Diakon Siegfried Mayer auf Wunsch gerne zu. Telefon 07441-84452. 35

Freud und Leid in der Gemeinde Mitte September bis Anfang November 2010 Es wurden getauft Wir trauern um In der Stadtkirche: Xenia Keer, Wittlensweiler Melissa Sophie Doerfer, Forststr. 22 Elias Paul Wurster, Herzog-Friedrich- Str. 3/1 Marlene Luisa Wurster, Herzog-Friedrich-Str. 3/1 In der Martinskirche: Melisande Felice Vogler, Sonnenhalde 19 Kirchlich getraut wurden In der Martinskirche: Susann Zerwinsky und Thomas Heinz Vogler, Sonnenhalde 19 Silberhochzeit in der Martinskirche: Jutta und Richard Jänichen, Ludwig Jahn Str. 29 Goldene Hochzeit in der Stadtkirche Heinz Wirth und Renate geb. Rahm, Staufenstraße 7 Goldene Hochzeit in der Michaelskirche: Ilse und Günter Hagewald, Christophstr. 45, Christophstal Dr. Herbert Ludwig, Freudenstadt/ Regensburg, 75 Jahre Anna Henßler geb. Häderle, Karl-von- Hahn-Str. 9, 94 Jahre Alma Kroll, Durrweiler, früher Schulstr. 45 Nikolai Albach, Badstr. 49, 63 Jahre Carola Oest geb. Hummel, Frühlingsauweg 5, 90 Jahre Dietrich Kühne, Stuttgarter Str. 40, 81 Jahre Anneliese Faust geb. Hofmann, Am Wilhelmsbau 3, 84 Jahre Fritz Pfeifle, Lauterbadstr. 20, 84 Jahre Richard Schleh, Dornstetten/ Freudenstadt, 88 Jahre Jürgen Gude, Suttnerstr. 6/1, 69 Jahre Helmut Günther, Lauterbadstr. 61, 74 Jahre Ursula Voit geb. Görner, Karl-von- Hahn-Str. 9, 91 Jahre Margit Raue geb. Wohlfahrt, Karl-von- Hahn-Str. 9, 90 Jahre Rolf Klima, Herzog-Eberhard-Str. 28, 85 Jahre Traude Farkas geb. Hornberger, Salenbergstr. 38, 76 Jahre Raimund Geiger, Waldachtal, früher Schillerstr., 72 Jahre Josef Schneider, Gottlieb Daimler- Str. 72, zuletzt Karl-von Hahn-Str. 9, 85 Jahre Lydia Vogt geb. Maurer, Lauterbadstr. 103, 95 Jahre Gertrud Simon geb. Krämer, Kärntner Str. 39, 87 Jahre Christine Krenz geb. Nowak, Saarstr. 4, 61 Jahre Fanny Klenk geb.balz, Kärntner Str. 74, 87 Jahre Jürgen Haug, Johann-Sebastian- Bach-Weg 8, 54 Jahre 36

Fortsetzung Freud und Leid... Waltraud Broß geb. Wichmann, Bahnhofstr. 67, 54 Jahre Ernst Gärtner, Karl-von-Hahn-Str. 9, früher Hohenrieder Str. 16, 89 Jahre Albert Müller, Hölderlinstr. 7, 90 Jahre Hans Windmeisser, Glockenstr. 5, 85 Jahre Kurt Fahrner, Dornstetten-Aach, früher Ulanenstr. 20, 90 Jahre Die Apis. Evangelische Gemeinschaft Freudenstadt in der Kleinrheinstraße 3, FDS: Sonntag: 18:00 Uhr Sonntagstreff (1.+3. So. im Monat) 19:30 Uhr Gemeinschaftsstunde Montag: 9:30 Uhr Purzelgruppe (Eltern mit Kinder bis 3 Jahre) Mittwoch: 9:30 Uhr Purzelgruppe (Eltern mit Kinder bis 3 Jahre) 17:30 Uhr Mädchenjungschar 17:30 Uhr Bubenjungschar Donnerstag: 19:00 Uhr Jugendtreff 19:30 Uhr Bibel- und Gebetsstunde Freitag: 15:00 Uhr Kinderstunde (3-9 Jährige) Weitere Infos: bei Christoph Meyer, : 07441 / 913103 Impressum: Beilagenhinweis: Diesem Gemeindebrief liegt ein Prospekt Brot für die Welt bei. Bankverbindung: Konto Nr. 1188, BLZ 642 510 60, Kreissparkasse Freudenstadt Herausgeber: Evangelische Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt Redaktionsteam: Michael Buck, Ingrid Deuschle, Siegfried Mayer, Ulrich Müller, Wolfgang Schmidt Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 14. Januar 2011 Unsere Kirchengemeinde im Internet: www.ev-kirche-freudenstadt.de 37

38 So war ChurchNight 2010... In der altehrwürdigen Stadtkirche in den Reformationstag rocken? Geht nicht? Ging doch! Zum ersten Mal fand der evangelische Gegenpol zu Halloween, die Churchnight, in der Freudenstädter Stadtkirche statt. Bundesweit feierten mehr als 100.000 Menschen an knapp 1.000 Orten ChurchNight. Die ersten sieben Bankreihen in der Stadtkirche wurden ausgebaut. Im Altarbereich entstand eine Bühne, inklusive professioneller Sound- und Lichtanlage. Vor der Stadtkirche luden Sofas und Schwedenfeuer zum Verweilen ein. Ein Gyrosstand sorgte für die Verpflegung der etwa 400, überwiegend jugendlichen, Besucher. Mit einem Auftritt der Loßburger Band Maleback begann der etwas andere Kirchenbesuch. Im Anschluss folgte der Impuls von Martin Dreyer der das Churchnight-Thema Die Entdeckung deines Lebens aufnahm. Dreyer ist einer der Autoren der Volxbibel, die die Bibel in die Jugendsprache übersetzt und Jugendlichen so einen leichteren Einstieg in die Thematik ermöglicht. Der in Berlin lebende, studierte Pädagoge ist Pastor einer Freikirche und Gründer der Jesus Freaks, einer alternativen christlichen Jugendbewegung. Martin Dreyer erzählte begeisternd von seiner Entdeckung des christlichen Glaubens, die seinem Leben wieder Sinn gegeben und ihn aus dem Drogensumpf gerettet hat. Dazwischen las er Passagen aus der Volxbibel. In der Volxbibel bewaffnet sich David mit einem Taschenmesser, um gegen Pitbull und Pumpgun Goliaths bestehen zu können. Beim Publikum kamen die Neuinterpretationen gut an, sorgten für eine lockere Atmosphäre und zahlreichen Zwischenlachern. Nach dem etwas anderen Ausflug in die biblische Geschichte und einem mit Power, so Dreyer, gebeteten Vaterunser, wurde mit den Stagedivers aus Freudenstadt weiter ausgelassen in die Nacht gefeiert. Die Mischung aus christlichem Rock und Pop gefiel dem jungen Publikum. Dekan Harald Stumpf zeigte sich mit dem Verlauf des Abends zufrieden. Die Churchnight gehört in die Kirche, so Stumpf. Der Impuls von Martin Dreyer sei ein guter Beitrag zur Reformation. Auch Luther hat die Bibel in die Sprache des Volkes übersetzt, meinte der Dekan. Die Kirche so zu erneuern, dass sie die Menschen erreiche, sei ein ständiger Prozess. Die Volxbibel erreicht Menschen, die die Amtskirche nicht erreichen kann. Deswegen hat sie eine Berechtigung, so Harald Stumpf. Einen Denkanstoß andere Zielgruppen mit dem Evangelium zu erreichen erhofft sich auch Jugendreferent und Diakon Bernhard Körner von der ChurchNight. Für viele ist nicht Jesus das schwierige, sondern die Kultur, welche die Gemeinde z.b.: im Sonntagmorgen-Gottesdienst aufbaut. Nach dem Aufräumen in der Nacht war für den Reformationsgottesdienst alles bereit: Die BAK-Band sorgte für Musik. Dekan Stumpf führte durch den Gottesdienst. Martin Dreyer sprach von den gemeinsamen Entdeckungen, die er und Martin Luther gemacht hatten. Nach dem Kirchencafe gab es noch die Möglichkeit in einer Podiumsdiskussion seine Fragen an Martin Dreyer zu stellen.