Marathon K F E L D H J C A B M Name: Klasse: Stückliste: Teile: Werkzeugvorschlag: 2 Holzleisten 490 / 10 / 3 mm C, D Bleistift, Lineal 2 Holzleisten 125 / 10 / 3 mm B Bohrmaschine, Bohrer Ø 4 mm 2 Balsaprofile 460 / 100 / 10 mm J, K Schmirgelpapier 2 Profilleisten 460 / 3 / 3 mm L Feinsäge, Laubsäge, Holzfeilen 2 Balsabrettchen 150 / 75 / 15 mm E Laubsägebrettchen (Unterlage) 1 Balsabrettchen 100 / 75 / 15 mm F Kleber, Holzleim, Hammer 2 Balsaleisten 75 / 10 / 4 mm G, H Uhu - coll - express - hart 1 Balsaleiste 245/ 45 /10 mm A Bauunterlage, Folie 2 Flugzeugsperrholz 110 / 40 / 1 mm M Karton mit Höhe 150 mm -Stütze 1 Stoffband 700 / 15 mm Alleskleber transparent 2 Rundstäbe 30 / Ø 4 mm Cuttermesser, Stecknadeln 3 Gummibänder Ø 50 / 0,3 mm breit eventuell Wäscheklammern 3 Bleistreifen 100 / 8 / 1,5 mm Klebeband (Tesaband) Stückliste
DIE BAUANLEITUNG: 1. VORBEREITUNGEN: Damit einzelne Teile zum Zusammenleimen besser fixiert werden können, kann ein ebenes Brett (Kieferplatte) oder ein dickeres Stück Wellpappe als Bauunterlage verwendet werden. Damit keine Teile ankleben, sollte die Bauunterlage mit einer Folie abgedeckt werden. Als Klebstoff empfehlen wir Uhu - coll express und Uhu hart. Hilfsmittel zum Fixieren der Teile während des Klebens sind Stecknadeln, Klebeband (Tesaband), eventuell Wäscheklammern. Die Reihenfolge beim Bau bleibt jedem selbst überlassen, da während der Trocknungszeit des Leims andere Teile vorbereitet und geklebt werden können. 2. DER RUMPF: Eine Leiste (B) (125 / 10 / 3 mm) auf der vorderen Seite des Rumpfes (A) (245 / 45 / 10 mm) (Rumpfspitze) bündig in den Schlitz leimen. Mit einem Klebeband fixieren und gut trocknen lassen, siehe Plan 1. Die Schablone für die Form des Rumpfkopfes (A) von Plan 2 ausschneiden und mit einem Klebeband gut auf (A) festkleben. 2 Löcher Ø 4 mm für die Rundstäbe (30 mm / Ø 4 mm) bohren. Damit du die Bleikammer mit der Laubsäge aussägen kannst, bohrst du zuerst ein Loch zum Einfädeln des Laubsägeblattes. Mit einer Laubsäge den Rumpfkopf (A) aussägen und mit Schmirgelpapier so nacharbeiten, dass er mit der Form der Bleikammerabdeckungen (M) übereinstimmt. C D A Anschließend die Leiste (C) (490 / 10 / 3 mm) in den Schlitz der Rumpfkopfleiste (A) so einleimen, dass sie an die Leiste (B) anstoßt. Die Leiste mit Klebebändern fixieren. Gut trocknen lassen! Die Leiste (D) (490 / 10 / 3 mm) 10 mm nach vorne versetzt aufleimen und mit Klebebändern fixieren. Jetzt eine Bleikammerabdeckung (M) aufleimen und mit Klebebändern fixieren. Die zweite Bleikammerabdeckung (M) darf erst nach dem Auswiegen geleimt werden. Die 2 Rundstäbe (30 mm / Ø 4 mm) einleimen.
3. DAS LEITWERK -> SEITEN- UND HÖHENLEITWERK PLAN 3: Die Teile für das Höhenleitwerk (E) auf die Balsabrettchen (150 / 75 / 15 mm) aufzeichnen. Das Seitenleitwerk (F) auf das Balsabrettchen (100 / 75 / 15 mm) aufzeichnen. Die Teile mit einem scharfen Cuttermesser vorsichtig ausschneiden, siehe Plan 3. Achtung: Bei Längsschnitten immer von der breiteren Seite zur schmäleren Seite schneiden. Die Leitwerksteile laut Plan 3 mit Schmirgelpapier abrunden und nachschleifen. Auf das Seitenleitwerk (F) links und rechts je eine Höhenleitwerksrippe (G) leimen und mit Stecknadeln befestigen, siehe Abbildung rechts. F E Anschließend gut trocknen lassen! Die zwei Brettchen (E) für das Höhenleitwerk mit einem nassen Tuch leicht anfeuchten. Dann die Brettchen (E) aufleimen und mit Stecknadeln fixieren. -> Gut trocknen lassen! G 4. DER FLÜGEL PLAN 2: Die zwei Nasenleisten (L) (460 / 3 / 3 L mm) auf die zwei Flügelprofile (J) und K + J (K) (460 / 100 / 10 mm) leimen und mit Klebebändern fixieren, siehe Plan 2 (Querschnitt). Anschließend gut trocknen lassen! Nach dem Trocknen die Stufen zwischen Nasenleisten und den Flügelprofilen verschleifen. Das leichtere Profilbrett (wenn erkennbar) in der Mitte auseinander schneiden und den Rand nach Plan 2 formen und schleifen. Bei den schräg geschnittenen Seiten (Gehrungen) der Flügelprofile die Nasenleiste der Schräge anpassen. Das Flügelmittelstück auf ein Stück Folie legen und mit Stecknadeln auf einer Weichholzunterlage (Kieferplatte) fixieren. Zwei Stützen (Holzstück / Karton) mit ca. 70 mm Höhe zum Unterstellen vorbereiten. Die Stoßseiten der Flügelohren (K) kräftig mit Leim bestreichen und mit dem Mittelstück (J) exakt nach Abbildung rechts zusammenleimen. Dabei Kartonstützen mit Hohe 70 mm unterstellen. Nach dem Trocknen die Flügelauflageleiste (H) genau in der Mitte des Flügelmittelstückes (J) im rechten Winkel aufleimen. Kartonstützen mit Höhe 70 mm links und rechts unterstellen. K J H K 5. STOFFBÄNDER ALS VERSTÄRKUNG DES FLÜGELS: Die Stoffbänder dienen zur Verstärkung von stark belasteten Leimverbindungen. An welchen Stellen die Stoffbänder angebracht werden, erkennst du am Bild auf der ersten Seite. Vom Stoffband (700 / 15 mm) zwei Stücke mit 75 mm (Höhenleitwerk), vier Stücke mit 100 mm (Flügelohren) und zwei Stücke mit 50 mm (Gummiauflage) abschneiden.
Die Stoffbänder mit Leim einstreichen und aufkleben. Um eine bessere Festigkeit zu erreichen, müssen die Stoffbänder mit Leim vollkommen durchtränkt (imprägniert) werden. Dabei gehst du wie folgt vor: Klebebänder (Tesa) in einem Abstand von ca. 2 mm zu den Stoffbändern aufkleben. Die Klebebänder dienen lediglich zur Begrenzung der Leimfläche und werden danach wieder entfernt. Die Stoffbänder mit Leim deckend einstreichen. 6. BEMALEN / LACKIEREN: Schleife alle Teile mit feinem Schleifpapier. Den Holzstaub mit einem Tuch abwischen. Zeichne dein Design auf den Flügel und Rumpf usw. Dann mit Acryllack bemalen. Achtung: Der Bereich des Rumpfkopfes (A), auf dem später die zweite Bleikammerabdeckung (M) geleimt wird, darf nicht lackiert werden! 7. DEN SCHWERPUNKT AUFZEICHNEN UND DEN FLÜGEL AUSWIEGEN: Auf der Unterseite des Flügels eine Linie mit 40 mm Abstand zur Vorderkante ziehen. Zum Auswiegen, den Flügel genau entlang der Mittellinie (Mittelachse) auf Daumen und Mittelfinger legen. Oder besser, du legst den Flügel auf zwei an den Spitzen abgerundeten durch ein Brett geschlagene Nägel. Wenn nötig, auf der leichteren Seite soviel Gewicht hinzugeben, bis der Flügel waagrecht stehen bleibt. -> Dazu entweder kleine Nägel in den Flügel stecken oder kleine Bleireste aufkleben. Nun den Flügel mit zwei Gummibänder am Rumpf befestigen, das Leitwerk mit einem Gummiband befestigen. 8. AUSWIEGEN: Den Flieger sowie vorhin beim Flügel beschrieben auswiegen. Die beiliegenden Bleistreifen in den Bleitank geben. Soviel Blei wegschneiden bis sich der Flieger in der Waage hält. Befestige die zweite Bleikammerabdeckung provisorisch mit einem Klebeband. 9. EINFLIEGEN DES MODELLS: 1 richtig = ausgewogen 2 zu wenig Blei 3 zu viel Blei 1 3 2 Wähle zum Einfliegen einen windstillen Tag und ein genügend großes Fluggelände, das frei von Hindernissen ist. Neige die Rumpfspitze leicht nach unten und schiebe das Modell nicht zu kräftig in die Luft. Es sollte nun im sanften Gleitflug geradeaus fliegen. Steigt es nach dem Loslassen stark nach oben, so muss vorne mehr Blei angebracht werden. Geht es dagegen steil nach unten, wird Blei weggenommen. Sobald man die richtige Einstellung gefunden hat, kann die zweite Bleikammerabdeckung endgültig auf den Rumpf geleimt werden. Damit ist das Modell eingeflogen und es können ab jetzt Handstarts am Hang oder, nach Anbringen eines kleinen Hakens am Rumpf, auch Hochstarts mit der Schnur durchgeführt werden. Viel Spaß und gutes Gelingen!!!