Vom 5. Mai bis zum 10. Mai habe ich mich in St. Petersburg aufgehalten. In diesem Bericht möchte ich nicht komplett alles wiedergeben was man auch in Wikipedia finden kann. Sondern eigentlich nur meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke. Das ich teilweise auch auf die Geschichte eingehe liegt einfach daran, dass die Stadt lebende Geschichte ist. Ab er nun zu meiner Tour. Der Zug fährt um 07:00 Uhr und braucht 4 Stunden bis St. Petersburg. SABSAN ist der Name des Zuges. Bei dem Zug handelt es sich um einen Umgebauten ICE 3 der anders wie in Deutschland hier teilweise 230 km/h fahren darf. Der Rekord liegt bei 280 km/h. Die Russen sind allerdings nicht gerade von dem Zug begeistert. Er ist teuer. Damit er Konkurenzfähig ist, wurden einfach alle anderen Züge abgeschafft außer einem Bummelzug der 8 Stunden brauchen würde. Im Gegensatz zu Deutschland, gelten hier auch andere Sicherheitsbestimmungen oder Schutzvorkehrungen. So ist es auch schon vorgekommen, dass Personen die an einem Bahnsteig standen von der Druckwelle des Zuges erfasst wurden und unter den Zug gerissen wurden. Hier stört das keinen. In diesem Punkt ist Siemens nicht gerade beliebt in Russland. Es kommt auch vor, dass Personen die an der Bahnstrecke wohnen diesen mit Steinen angreifen. Habe ich nicht erlebt. Habe ich aber gesehen. Außerdem war der Zug auch schon Anschlagsziel. Deswegen gibt es Sicherheitskontrollen. Diese sind aber nur Proforma, da sie ehrlich gesagt nichts bringen. So genug Vorgeschichte. Da ich früher los musste, man muss 30 Minuten vor Abfahrt am Eincheckpoint sein, bin ich um 05:00 Uhr los. Da das Wohnheim noch geschlossen hat, habe ich mich vorher angemeldet. Also stand ich um 05:00 Uhr an der Tür die Leiterin des Flurs öffnete dann die magnetisch verriegelte Tür. Ich bin dann mit meiner Tasche, die etwas schwer war zur Metro gelaufen. Die Metro öffnet um 05:30 Uhr. Hier mein erster interessanter Eindruck 4 Beamte mit Maschinenpistolen stehen auf dem Platz. Es wird wohl etwas Ärger die nächsten Tage erwartet auch ein Grund warum ich Moskau verlassen will über die Feiertage. Zum Bahnhof lief alles glatt. Zum Zug auch. Dann das Einchecken. Erst mal durch die Sicherheitskontrolle, das dauerte 20 Minuten. Dann zum Zug dort werden das erste Mal vor dem Einstieg die Tickets geprüft. Dann in den Zug Platz suchen und los geht s. Die Ausstattung ist wie bei uns. Nur zweimal der Service mit Getränken und Sandwiches vorbei. So sieht ein Ticket aus Der Bahnsteig
Um pünktlich 11:00 Uhr erreichten wir Stank Petersburg. Die Stadt wurde von Peter I errichtet nach europäischem Vorbild. Deswegen und wegen der Lage an der Baltischen See und den vielen Flüssen und Kanälen die die Stadt durchziehen wird sie auch das Venedig des Nordens genannt. Das ist normale Geschwindigkeit Danach ging es erst mal zum Hotel, einchecken und Registrieren lassen. Den Reisepass musste ich nur für 30 Minuten an der Rezeption abgeben. Danach ging es in die Stadt auch etwas außerhalb der Touristengebiete. Hier einige Eindrücke. Zur Erinnerung so sehe ich aus Nun folgen einige Impressionen von der Fahrt Die Hafenanlage, als ich diese sah fand ich die Stadt erinnert mich mehr an Hamburg als an Venedig An dieser Stelle wurden die ersten Schiffe gebaut unter Peter I
Ein Museum, leider konnte ich es nicht besichtigen Überall findet man Erinnerungen an den Erbauer der Stadt Skyline Eine der ältesten Kirchen der Stadt Ein umgebautes Segelschiff Unsere Partneruniversität in St. Petersburg, leider kann ich sie nicht besichtigen, da der Präsident der TFH es verboten hat
Auch hier wie überall in Russland laufen die Vorbereitungen auf den 9 Mai. Außer mit der Metro kann man sich auch mit Bussen durch die Stadt bewegen Das war mein erster Tag, Regen gab es auch aber nur kurz. Es beginnen übrigens gerade die weißen Nächte. Das heißt Nachts wird es nicht dunkel. Zum Höhepunkt gibt es gar keine Nacht mehr. 06. Mai St. Petersburg besteht aus mehreren Inseln. Einige der Inseln, sind Wohngebiete und normalerweise nicht von Touristen besucht werden, hier einige Eindrücke davon. Auch hier existieren neue und alte Architektur nebeneinander Ehrlich gesagt ich bin in den falschen Bus gestiegen deswegen bin ich hier gelandet. Ich hatte keine Lust mit der Metro zu fahren oder zu laufen und wollte mit dem Bus fahren. Als ich den Busfahrer fragte meinte er ja richtige Richtung und schon ist man am anderen Ende der Stadt. Aber so habe ich etwas von der Stadt gesehen. Mein eigentliches Ziel war die Erimitage. Gegründet als Museum um den Russen schon im 17. Jhr zu zeigen wie groß und reich Russland ist. Übrigens die Eremitage besteht aus 9 Gebäuden, war mir auch Neu. Jetzt folgen einige Bilder aus dem Inneren. Das interessante war, die haben wirklich meine International Student Card akzeptiert.
Ob die meine Bewerbung akzeptieren? Das ist eine Uhr Handgefertigt und die Figuren bewegen sich zu jeder vollen Stunde. Die Szene wurde komplette aus Hand gefertigt und ist komplett aus Metall. Stammt übrigens aus Deutschland Angeblich eine der berühmtesten Ansichten der Eremitage. Ich war schon beeindruckt. Allerdings 1 Tag reicht nicht aus um alles zu sehen. Ich war in nur einer Ausstellung.
Im Anschluss gings noch etwas über den Nevskij Prospekt. Dabei fand ich folgendes Warnschild aus der Zeit als die Deutschen die Stadt im II Weltkrieg belagerten. As Schild warnt davor, dass die Straßenseite bei deutschem Artilleriebeschuss gefährlich ist. Das Artilleriemuseum, leider geschlossen 07. Mai heute habe ich meine Tour am Fluss begonnen. Die Peter und Paulfestung Wasserbusse zum Peterhof. Das Stammstadion von Zenit. Fußball. Marineakademie Bei der Besichtigung des alten Gefängnisses.
War übrigens ein Gefängnis für politische Gefangene zu Zar Zeiten Abends bin ich noch ins Marinskij Theater gegangen und habe Ballet gesehen. Eigentlich waren es 3 Einzelstücke. War gut gemacht. Dafür ist das Theater Weltberühmt. Nach dem Theater bin ich noch etwas durch die Gegend gelaufen und habe mir Teile der Stadt bei Nacht angesehen. Ein Restaurant. Der Panzerkreuzer Aurora bei Nacht. Auf diesem Schiff begann die Oktoberrevolution, zu mindestens der Legende nach. 08. Mai heute habe ich etwas verschlafen. Also kein Peterhof. Dafür etwas Stadt ansehen und eine Flussrundfahrt. Außerdem habe ich meine neuen Schuhe eingelaufen und dabei die Füße zerlaufen. Das wohl am meisten geschossene Foto von St. Petersburg. Die Statue von Peter I, dem Gründer der Stadt. Was kaum bekannt ist, das Pferd zertritt eine Schlange. Symbol für das Böse und Niederträchtige. Der Nevskij Prospekt. Die wohl bekannteste Straße von Russland. Auf dem Schiff. Die Rundfahrt dauerte 2 Stunden und führte bis an den Beginn des Meeres. Wenn man zu spät kommt kann man bis zu 3 Stunden warten um mit dem Schiff zum Peterhof zu fahren. Auch die Brückenpfeiler werden für den 9. Mai geschmückt.
9. Mai Der Weg zum Meer. Nochmal die Aurora von der Seeseite So sieht die ganze Stadt aus. Fotos schießen war unmöglich bei den Massen die unterwegs waren. Einige sagen die ganze Stadt war auf den Straßen und Plätzen unterwegs. Nachts bin ich nochmal losgezogen. 10. Mai mein letzter Tag in St. Petersburg. Da ich abends wieder zurück fahre genieße ich den letzten Tag bei schönem Wetter. Also bin ich nochmal zur Peter und Paul Festung gegangen. Eine der berühmtesten Nachtansichten von St. Petersburg. Die letzte Ruhestätte von Peter I Das Wappen der Zaren Die Eremitage bei Nacht Die Ruhestätte der letzten Zarenfamilie. Hier Ruhen alle. Auch Anastasia. In Russland ist diese Legende schon lange ausgelöscht. Im Anschluss bin ich zum Bahnhof und 4 Stunden später war ich wieder in Moskau.