Java für C++ Programmierer



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Ziel Allgemeiner Überblick Kennenlernen der Suchbegriffe

Warum Java? (Marketing) Objektorientiert Erheblich einfacher als C++ Typsicher Virtuelle Maschine compile once, run everywhere Umfangreiches Ökosystem

Überblick Theorie Die Java Umgebung Die Java Welt Die Java Sprache Praxis Übungsblatt 0

Die Java Umgebung

Abkürzungen SDK Software Development Kit JDK Java Developer Kit JRE Java Runtime Environment JVM Java Virtual Machine J2SE Java 2 Platform, Standard Edition J2EE Java 2 Platform, Enterprise Edition J2ME Java 2 Platform, Micro Edition

Dateien.java Quellcode.class Bytecode.jar Bibliothek

Virtuelle Maschine.java.class jvm jvm jvm jvm Linux Windows Solaris...

Werkzeuge javac der Compiler java die virtuelle Maschine javap der Disassembler jar das Archivierungswerkzeug

Die Java Welt

Ökosystem Umfangreiche Standardbibliothek Algorithmen, Datenstrukturen, XML, Kryptographie, Kommunikation, verteilte Systeme, graphische Benutzerschnittstellen,... Weitere Bibliotheken Datenbanken, Parser, Web, Graphik Bekannte Projekte Eclipse, TomCat, Ant, Hybernate

Integrierte Entwicklungsumgebung Editor Verwaltung Compiler Debugger Versionskontrolle Build System... z.b. Eclipse, IntelliJIDEA, BlueJ, Jbuilder, NetBeans

Javadoc Dokumentation durch strukturierte Kommentare Umwandlung in verschiedene Ausgabeformate

Unit Testing (JUnit) Automatisiertes Testen Generierung von Testberichten

Java Plattform Programmiersprachen Scala, Groovy, Clojure, Compiler OpenJDK, GCJ, ECJ Virtuelle Maschinen Java HotSpot, Jikes, Dalvik, Kaffe, Bytecodetransformatoren...

Die Java Sprache

Versionen JDK 1.0 1996 JDK 1.1 1997 J2SE 1.2 1998 J2SE 1.3 2000 J2SE 1.4 2002 J2SE 5.0 2004 Java SE 6 2006 Java SE 7??/2011

Pakete Vermeidung von Namenskollisionen Der Code wird kompakter Pakete bilden eine Hierarchie Vermittelt Kontext Weltweite Eindeutigkeit Definition durch package Navigation mittels '.'

Organisation Pro öffentliche Klasse oder Schnittstelle eine gleichnamige.java Datei Pro Klasse wird eine.class Datei generiert Die Pakethierarchie wird auf den Verzeichnisbaum abgebildet

Bibliotheken Sammeln von Paketen in.jar Dateien Distribution von.jar Dateien Suchpfade für.jar Dateien: classpath

Standardbibliothek Steht automatisch zur Verfügung http://java.sun.com/javase/6/docs/api/

Zugriff Nennung des vollständigen Namens Bekanntmachung eines Namens: import Die Namen aus java.lang sind immer bekannt Die Namen aus dem eigenen Paket sind auch immer bekannt

Zugriffsrechte private public protected package (Vorgabe) keine friends Deklaration pro Member und nicht blockweise

Objekte Instanzen von Klassen Zugriff ausschliesslich über Referenzen Erzeugung mit new Entfernung durch den Garbage Collector kein delete

Primitive Typen byte, short, int, long float, double boolean char Können auf dem Stack angelegt werden Instanzen sind keine Objekte Korrespondierende Klassen wie z.b Integer

Vererbung Keine Mehrfachvererbung Statt dessen Schnittstellen: interface Alle Funktionen sind virtuell (kein virtual) Funktionen und Klassen können abstract sein Von final Klassen kann nicht weiter abgeleitet werden final Funktionen können in abgeleiteten Klassen nicht überschrieben werden

static Nur eine Bedeutung von static Methode bzw. Objekt gehört zur Klasse und nicht zur Instanz Navigation mittels '.'

Fehlerbehandlung Error und Exception Auslössen mit throw Behandeln mit try/catch Methoden müssen nicht behandelte Ausnahmen deklarieren: throws ausgenommen RuntimeException Nicht behandelte Fehler führen zum Programmabbruch

Stack Traces java.lang.arrayindexoutofboundsexception: 3 at example.common.testtry.execute(testtry.java:17) at example.common.testtry.main(testtry.java:11)

weitere Features Reflection Generics Annotations