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Transkript:

SMART HOMES WOHNEN WIE IN DER ZUKUNFT Martin Vesper wohnt in einem sogenannten Smart Home. Viele technische Geräte sind hier miteinander vernetzt. Über sein Smartphone kann Vesper die Geräte bedienen. Mit dem Lichtschalter kann er beispielsweise sowohl die Beleuchtung als auch die Musik anund ausschalten. Solche technischen Spielereien scheinen das Leben einfacher zu machen. Doch Experten warnen vor den Gefahren des Smart Homes. MANUSKRIPT Das Licht im Wohnzimmer einschalten. COMPUTER: Alles klar. Licht im Wohnzimmer wird eingeschaltet. Martin Vesper zuhause in Wuppertal. Was aussieht wie ein normales Wohnhaus, ist in Wirklichkeit ein Smart Home. Ich hätte gerne einen grünen Tee. Sein Wasserkocher weiß, bei welcher Temperatur grüner Tee aufgebrüht wird. COMPUTER: Das Wasser hat jetzt die richtige Temperatur für grünen Tee. Die Musikanlage kann er vom Sofa aus über einen Lichtschalter steuern. Man ist noch ein bisschen bequemer geworden, natürlich, auf der einen Seite, weil viele Dinge entweder automatisch laufen oder wie hier ich jetzt nicht extra aufstehen muss oder ein Smartphone rausholen muss, um die Musik zu starten. Das ist ein großes Thema. Man ändert so ein bisschen seinen Lebensstil. Seite 1/5

Bei der Firma digitalstrom hat der IT-Fachmann das System selbst mitentwickelt. Am Rechner kann er jedem Lichtschalter eine bestimmte Funktion zuweisen. Einmal tippen fürs Licht, zweimal für die Musik. Im Stromnetz sind intelligente Lüsterklemmen verbaut. Durch diese kommunizieren alle Geräte miteinander. Der Rauchmelder gibt bei Feuer Befehle. Die Rollläden machen dann die Fluchtwege frei. 7.000 Euro hat der Umbau zum Smart Home gekostet. Experten wie Sven Gábor Jánszky beschäftigen sich mit der neuen Technik. Sie warnen vor potenziellen Gefahren. SVEN GÁBOR JÁNSZKY (Trendforscher): Tatsächlich ist natürlich jedes Gerät hackbar, ja? Und je mehr Geräte angeschlossen sind, desto größer ist der Schaden, falls mal gehackt werden soll[te]. Aber nach dem, was wir bisher kennen, und wie wir die Endkunden sozusagen bisher beobachten, ist es relativ klar, dass man damit umgeht wie mit einem normalen Einbruch. Also, auch in eine normale Wohnung kann man einbrechen. Das Internet der Dinge spielt sich nicht nur in der Wohnung ab. Ein intelligentes Smartphone hat heute fast jeder in der Tasche. Sogenannte Wearables, also vernetzte Uhren oder Datenbrillen, werden immer populärer. SVEN GÁBOR JÁNSZKY: Der übernächste Schritt sind Tapeten, sind Spiegel, sind Tische, sind ICE-Sitze, sind Autos all diese Dinge um uns herum werden zu Internetgeräten, sie kriegen eine IP-Adresse und kriegen ein Display und einen An- und Ausschalter. Viele technische Spielereien sind in der Entwicklung: Ein BH, der Herzfrequenzen misst und angeblich nur aufgeht, wenn die Trägerin verliebt ist. Oder ein Pflaster, das Fieber bei Kindern misst. Die Eltern können die Temperatur auf ihrem Tablet ablesen. SVEN GÁBOR JÁNSZKY: Wir müssen davon ausgehen, dass die meisten Technologieinnovationen nicht in die Welt kommen, weil Kunden es sich wünschen oder um die Welt besser zu machen, sondern schlicht deshalb, weil Unternehmen neue Geräte verkaufen wollen. Nicht mal ein Prozent der Häuser in Deutschland sind Smart Homes. Dabei bietet die individuelle Konfiguration viele Vorteile. Bei Martin Vesper blinkt das Licht, wenn es an der Haustür klingelt. Ideal auch für Hörgeschädigte oder ältere Menschen. Das System wird sicherlich auch zu einem Butler. Ein digitalstrom -System soll eben dazu führen, dass Sie an allen Ecken und Enden unterstützt werden mit möglichst wenig Aktion Ihrerseits. Seite 2/5

Energieverschwendung? Nicht hier. Mit einer Handbewegung schaltet Martin Vesper sein gesamtes Haus aus. SPRECHER: Shift meint: Die Zukunft wird smart. Seite 3/5

GLOSSAR etwas auf brühen ein Getränk (z. B. Tee) mit kochendem Wasser zubereiten etwas steuern hier: etwas bedienen; etwas bestimmen bequem hier: so, dass man sich nicht anstrengt laufen hier: funktionieren; passieren Lebensstil, -e (m.) die Art und Weise, wie man lebt IT-Fachmann, -männer (m.) ein Spezialist für Informationstechnologie (z. B. Computer) Rechner, - (m.) hier: der Computer einer Sache etwas zu weisen hier: etwas mit einer Sache verbinden in etwas verbaut sein in etwas eingebaut sein; in etwas enthalten sein Befehl, -e (m.) die Aufforderung; der Auftrag Rollladen, -läden (m.) die Abdeckung aus Holz oder Plastik, die man vor Fenstern herunterlassen kann, um den Raum sicherer und dunkler zu machen Lüsterklemme, -n (f.) ein kleiner Gegenstand aus Plastik, mit dem man mehrere Stromkabel verbindet Fluchtweg, -e (m.) ein Weg, auf dem man sich z. B. bei Feuer in Sicherheit bringen soll Experte, -n/expertin, -nen eine Person, die zu einem Thema sehr viel weiß potenziell hier: möglich hackbar so, dass etwas gehackt werden kann etwas an schließen hier: etwas mit einem Strom- oder Computernetz verbinden etwas hacken sich ohne Erlaubnis Zugang zu Computersystemen verschaffen Endkunde, -n (m.) der Konsument; der Verbraucher mit etwas um gehen etwas behandeln; sich in einer Situation auf eine bestimmte Art verhalten sich ab spielen passieren; existieren Seite 4/5

vernetzt hier: mit dem Internet oder anderen Geräten verbunden Datenbrille, -n (f.) eine technische Brille, die dem Träger digitale Bilder oder Texte anzeigt populär beliebt; bekannt ICE, -s (m.) kurz für: Intercity-Express; ein deutscher Schnellzug IP-Adresse, -n (f.) eine Zahl, durch die man ein Gerät im Internet identifizieren kann Display, -s (n.) der Bildschirm Spielerei,-en (f.) ein Gegenstand, der zwar nützlich, aber nicht unbedingt notwendig ist Herzfrequenz, -en (f.) die Anzahl der Herzschläge in einer Minute Tablet, -s (n.) ein tragbarer Computer, den man durch Berührung des Bildschirms bedient von etwas aus gehen etwas vermuten; etwas glauben Innovation, -en (f.) hier: die neue Idee; etwas, das es vorher noch nicht gab schlicht einfach Konfiguration, -en (f.) die technische Einstellung; die Art und Weise, wie ein Computersystem aufgebaut ist etwas blinkt Licht geht im Wechsel an und wieder aus ideal perfekt Hörgeschädigte, -n (m./f.) eine Person, die nicht gut hören kann Butler, - (m.) der Diener an allen Ecken und Enden umgangssprachlich für: überall; komplett Energieverschwendung, -en (f.) das unnötige Verbrauchen von Energie Autorinnen: Friedel Taube/Benjamin Wirtz Redaktion: Barbara Syring Seite 5/5