SAGA SAP Arbeitskreis SAP Arbeitskreis SAP Basis & Technologie

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1 SAGA SAP Arbeitskreis SAP Arbeitskreis SAP Basis & Technologie Performance Monitoring, Optimierung speziell im Java Environment Jürgen Traxler SAP NetWeaver Consultant SAP Österreich GmbH

2 Agenda 1. Systemarchitektur SAP NetWeaver Application Server Java SAP NetWeaver Application Server ABAP+Java 2. Grundlegende Konfiguration des SAP NW AS Java Administrations- und Konfigurationswerkzeuge des SAP NW AS Java Speicherbereiche des SAP NW AS Java Log und Tracedateien des SAP NW AS Java Weitere Administrationswerkzeuge Manager und Services des SAP NW AS Java 3. SAP Solution Manager Diagnostics - SMD E2E Change Analysis E2E Workload Analysis E2E Trace Analysis E2E Exception Analysis SAP 2008 / Page 2

3 Systemarchitektur SAP NetWeaver Application Server Java SAP 2008 / Page 3 Ein SAP System (usage type AS Java) besteht aus folgenden Komponenten: CentralService Instance [SCS] Java - Message Server Java - Enqueue Server Central Instance [CI] Java Dispatcher Server Process Software Deployment Manager [SDM] Datenbank mit JAVA-Schema [default: SAPSR3DB]

4 Systemarchitektur SAP NetWeaver Application Server ABAP+Java Ein SAP System (usage type AS ABAP+Java) besteht aus folgenden Komponenten: CentralService Instance [SCS] Java - Message Server Java - Enqueue Server Central Instance [CI] ABAP Message Server ABAP Dispatcher Work processes [DIA, BTC, UPD, SPO, ENQ] Gateway, ICM, IGS Java Dispatcher Server Process Software Deployment Manager [SDM] Datenbank mit ABAP und JAVA-Schema [default ABAP Schema: SAPSR3; default JAVA Schema: SAPSR3DB] SAP 2008 / Page 4

5 Systemarchitektur TCP/IP Ports SAP NW AS ABAP+Java Central Instance SAP NW AS ABAP Message Server 36NN Message Server http 81NN Dispatcher 32NN Gateway 33NN ICM http 80NN ICM smtp 25 SAP NW AS JAVA Dispatcher http 5NN00 P4 5NN04 telnet 5NN08 SDM 5NN18 Central Service Instance [SCS] Enqueue Server 32NN Message Server 36NN Message Server http 81NN NN = instance number SAP 2008 / Page 5

6 SAP NW AS Java - Administrationswerkzeuge SAP 2008 / Page 6

7 SAP NW AS Java - Administrationswerkzeuge ConfigTool Die Einstellungen die mit dem Config Tool vorgenommen werden, werden erst beim Start des SAP NW AS Java wirksam, d.h. Der SAP NW AS Java muss nach der Pflege von Einstellungen durchgestartet werden. Das Config Tool wird auf dem Rechner aufgerufen, auf dem die Zentralinstanz des SAP NW AS Java läuft. Die Authentifizierung erfolgt über die Anmeldung an das Betriebssystem des Rechners. \usr\sap\<sid>\<zentralinstance>\j2ee\configtool\ configtool.bat (.sh) SAP 2008 / Page 7

8 SAP NW AS Java - Administrationswerkzeuge Visual Administrator Mit dem Visual Administrator melden Sie sich an eine SAP NW AS Java Instanz an. Es ist daher notwendig, dass die SAP NW AS Java Instanz gestartet ist. Mit dem VA können Sie die Services und Manager aller Java Instanzen im Cluster konfigurieren. Die Änderungen an ausgewählten Parametern sind schon zur Laufzeit wirksam. Services lassen sich mit dem VA starten bzw. stoppen. \usr\sap\<sid>\<zentralinstance>\j2ee\admin\ go.bat (go) SAP 2008 / Page 8

9 SAP NW AS Java - Administrationswerkzeuge Telnet Mit dem Telnet melden Sie sich an eine SAP NW AS Java Instanz an. Es ist daher notwendig, dass die SAP NW AS Java Instanz gestartet ist. Mit dem Telnet können Sie die Services und Manager aller Java Instanzen im Cluster konfigurieren. telnet <hostname> 5NN08!!! Notfallwerkzeug only!!! SAP 2008 / Page 9

10 Speicherbereiche Speicherverwaltung - generation Der Speicherbereich einer JVM (Java Virtual Machine) ist hauptsächlich in drei Teile aufgeteilt, die young generation, tenured generation und permanent generation genannt werden. Die generation hat immer eine Maximalgröße, in der sie angelegt wird und die nie überschritten wird. Es wird hierbei von der max size bzw. von der maximalen Größe gesprochen. Dieser Platz wird von der VM intern verwaltet. Sie stellt immer einen Minimalbereich bereit, der belegt werden kann. Dieser Minimal bereich wird initial bzw. initial size genannt. Ist der initiale Platz verbraucht, stellt die VM weiteren Platz zur Verfügung, dies erfolgt stufenweise, bis. z.b. der gesamte Platz ( max size limit) aufgebraucht ist. Der Platz, der zur Verfügung steht, wird available memory genannt auch reserved bzw. reservierter Platz genannt. Der noch nicht reservierte Platz wird virtual memory genannt, die darf aber nicht mit dem virtual memory des OS verwechselt werden!!! SAP 2008 / Page 10

11 Speicherbereiche Speicheraufteilung der Java VM (vereinfacht) Die drei hauptsächlichen Speicherbereiche der VM, die young, tenured und permanent generation unterscheiden sich durch die Daten, die in ihnen abgelegt werden. young generation Objekte, die neu/frisch von einer Applikation erzeugt wurden tenured generation Objekte, die seit längerer Zeit von einer Applikation benötigt werden permanent generation Objekte, die von der VM permanent benötigt werden: Klassen, Methoden Objekte, die von den Applikationen nicht mehr benötigt werden, werden automatisch aus den generation entfernt. Dieser Vorgang wird garbage collection genannt! SAP 2008 / Page 11

12 Garbage Collection (GC) SAP 2008 / Page 12

13 Garbage Collection (GC) Minor Garbage Collection Die 'junge' Generation teilt sich noch einmal auf in 'Eden' und zwei 'Survivor Spaces', die abwechselnd benutzt werden. Außerdem enthalten die beiden Generationen noch zusätzlichen virtuellen Speicherraum, damit sie sich gegebenenfalls erweitern können. Alle Objekte werden zunächst einmal im 'Eden' Bereich erzeugt. Nach einer gewissen Zeit kommt die garbage collection, und zwar zunächst eine sogenannte 'minor garbage collection'. Diese durchsucht die junge Generation nach noch lebenden Objekten. Diese werden markiert und in einer der beiden Survivor Spaces kopiert. Anschließend wird der Rest der Jungen Generation wieder als verfügbar für neue Objekte gekennzeichnet. Bei der nächsten minor garbage collection passiert das gleiche, nur wird jetzt der andere Survivor Space benutzt. Objekte, die dort nicht mehr hineinpassen, oder die bereits eine Weile überlebt haben, werden in die alte Generation kopiert. Major Garbage Collection In gewissen Abständen, wird auch die alte Generation nach toten Objekten durchsucht. Diese sogenannte 'full (oder major) garbage collection' kann länger dauern, weil in der alten Generation erfahrungsgemäß mehr Objekte existieren, die noch aktiv sind. Der Prozess des Markierens und Komprimierens dauert daher länger. SAP 2008 / Page 13

14 Garbage Collection (GC) SAP 2008 / Page 14

15 Garbage Collection (GC) SAP 2008 / Page 15

16 SAP VM Parameter... SAP Hinweis # Java VM Einstellungen für J2EE 6.40 und J2EE Java Version verwenden Sie die aktuelleste Version aus der Java 1.4-Familie 2. Heap-Größen ServerProzess 32bit: -Xmx1024m Xms1024m 64bit: -Xms2048m Xms2048m Dispatcher -Xmx170m Xms170m (Wenn die Instanz mehr als 3 Serverprozesse enthält, dann pro weiteren Serverprozess + 50M) 3. Garbage Collection -verbose:gc (für eine ausführliche Garbage Collectin [GC]) -XX:+PrintGCTimeStamps 4. New Generation Empfehlung: NewSize & MaxNewSize ~ 1/6 des Heaps zu setzen 32bit: -XX:NewSize=160m XX:MaxNewSize=160m 64bit: -XX:NewSize=320m XX:MaxNewSize=320m -XX:SurvivorRatio=2 [Größe des Eden Space im Vergleich zum Survivor Space] -XX:TargetSurvivorRatio=90 [%für Survivor Space-Heap, bevor Objekte in old generation heraufgestuft werden. 5. Permament Space bit: -XX:MaxPermSize=192 XX:PermSize=192m bit: -XX:MaxPermSize=384 XX:PermSize=384m bit: -XX:MaxPermSize=256 XX:PermSize=256m bit: -XX:MaxPermSize=512 XX:PermSize=512m! mehr Permanent Space erforderlich, wenn zusätzliche Anwendungen installiert sind! Die maximale Heap-Größe aller Java-Server-Prozesse (+PermSize) muss vollständig in den physischen Arbeitsspeicher passen, um starke Auslagerungsaktivitäten (Paging) zu vermeiden! SAP 2008 / Page 16

17 SAP VM Parameter... SAP Hinweis # Java VM Einstellungen für J2EE 6.40 und J2EE 7.0 Faustregel für die Anzahl der Serverprozesse lt. SAP Hinweis : 32bit: Anzahl der Server-Prozesse = (Verfügbarer Speicher/1,5 GB) 64bit: Anzahl der Server-Prozesse = (Verfügbarer Speicher /2,5 GB)!!! Eine Instanz kann aus maximal einem Dispatcher und 16 Server-Prozessen bestehen!!! Ein weiterer Server-Prozess wird einer Instanz mit dem ConfigTool hinzugefügt Add server SAP BI_Java SAP Hinweis # Java Parametrisierung für BI Systeme SAP 2008 / Page 17

18 Weitere Administrationswerkzeuge Weitere Administrationswerkzeuge System InfoPage: System Information SAP 2008 / Page 18

19 Weitere Administrationswerkzeuge SAP NetWeaver Administrator [NWA] Werkzeug zur Administration Starten und Stoppen Benutzerverwaltung Werkzeug zur technischen Konfiguration Werkzeug zur Überwachung Monitoring (auch Detailanalyse) Anzeige von Log Informationen Werkzeug zur Systemanalyse Performanceanalyse Application Trace und Performance Trace Zentralisierung: SAP NWA als zentraler Einstiegspunkt SAP 2008 / Page 19

20 Weitere Administrationswerkzeuge jcmon Tool jcmon pf=<instance_profile> SAP 2008 / Page 20

21 Log & Trace Log & Tracedateien des SAP NW AS Java Die Trace- und Logdateien werden im work Verzeichnis einer Instanz abgelegt. Dieses Verzeichnis heißt /usr/sap/<sid>/<instancename>/work. dev_jcontrol:... ist die Tracedatei für den JControl Prozess. dev_jcontrol ist die wichtigste Tracedatei für Problemmeldungen beim Starten des NetWeaver AS Java. Aktuelle Meldungen werden an das Ende der Datei geschrieben. dev_<knotenname>:... ist die Tracedatei für JLaunch Prozesse. Die Tracedatei dev_<knotenname> wird pro gestarteten JLaunch Prozess geschrieben und damit für jeden Dispatcher- und Server-Prozess. jvm_<knotenname>.out:... ist die Ausgabedatei für die Java VM. Jeder JLaunch Prozess repräsentiert einen Java Knoten wie Dispatcher oder Server und damit eine JVM. Die Ausgabe einer JVM wird in die Datei jvm_<knotenname>.out im Work-Verzeichnis einer Java Instanz umgeleitet. std_server<x>.out & std_dispatcher.out:... sind die Standardausgabedateien für die gestarteten Manager und Services des jeweiligen Knotens. SAP 2008 / Page 21

22 Threads Weitere Manager und Services... Dispatcher- und Serverprozesse nutzen Threads für die Abarbeitung von Aufgaben. Threads werden dynamisch von den Prozessen erzeugt und abgebaut. Über Parameter lässt sich u.a. die maximale bzw. minimale Anzahl von Threads angeben. Die Verwaltung der Threads übernehmen die Thread Manager von Dispatcher und Server. Den Application Thread Manager gibt es nur bei den Server-Prozessen, die von ihm verwalteten Threads sind für die Applikation reserviert. Die von den Thread Managern verwalteten Threads sind für die Verarbeitung von internen Requests des SAP NW AS Java zuständig. SAP 2008 / Page 22

23 Going Live Check Empfehlung Beispiel: SAP 2008 / Page 23

24 Going Live Check Empfehlung Beispiel: SAP 2008 / Page 24

25 SAP Solution Manager Diagnostics - Überblick Quelle: SAP Kurs E2E100 SAP Kurs: SAP Solution Manager Diagnostic Setup Bootcamp SAP Hinweis # End-to-End Diagnostics SP15 SAP 2008 / Page 25

26 SAP Solution Manager Diagnostics - Überblick E2E Change Analysis Makes changes to the productive landscape transparent ( Yesterday it worked,today it does not work; What has changed? ) E2E Workload Analysis Isolates general performance bottlenecks in a solution landscape E2E Exception Analysis Isolates exceptional situations, such as fatal entries in logs or dumps in asolution landscape E2E Trace Analysis Records the activity of a single user or a single process in detail SAP 2008 / Page 26

27 SAP Solution Manager Diagnostics - Überblick SAP 2008 / Page 27

28 Installation of Solution Manager Diagnostics - Steps Managing System (Managing System Setup) Deployment ISAgent Software Change Work process for BI Reporting Activate BI Source System Change BI Authorization Concept Setup Wizard Configuration of Remote Connection for SAP Support Check SMD Server Administrator User Check CCMSBISETUP job status Installation Wily Introscope Enterprise Manager and Management Modules Advanced Setup Setup of Help Center Profile Generation of roles SAP_BI_E2E & SAP_SATELLITE_E2E_DISP Managed System SAP 2008 / Page 28 Installation of SMD Agent (Diagnostics Agent Installation) Define Landscape in Solution Manager (Landscape Definition) Setup RFC Destinations Connect Remote System (CEN) via RFC Destination Setup of ICM Logging (Managed Setup) Enable Flight Recorder Setup Wizard Setup Introscope Agents

29 SAP Solution Manager Diagnostics - Überblick SAP 2008 / Page 29

30 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 30

31 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 31

32 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 32

33 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 33

34 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 34

35 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 35

36 E2E Workload Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 36

37 E2E Trace Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 37

38 E2E Trace Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 38

39 E2E Exception Analysis - Screenshots SAP 2008 / Page 39

40 contact: Juergen Traxler SAP NetWeaver Consultant SAP Österreich GmbH Langgasse Linz / Austria Mobile +43 (0) SAP 2008 / Page 40

41 Copyright 2008 SAP AG All rights reserved No part of this publication may be reproduced or transmitted in any form or for any purpose without the express permission of SAP AG. The information contained herein may be changed without prior notice. Some software products marketed by SAP AG and its distributors contain proprietary software components of other software vendors. SAP, R/3, mysap, mysap.com, xapps, xapp, SAP NetWeaver, Duet, Business ByDesign, ByDesign, PartnerEdge and other SAP products and services mentioned herein as well as their respective logos are trademarks or registered trademarks of SAP AG in Germany and in several other countries all over the world. All other product and service names mentioned and associated logos displayed are the trademarks of their respective companies. Data contained in this document serves informational purposes only. National product specifications may vary. The information in this document is proprietary to SAP. 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