Herzlich willkommen zur Informationsveranstaltung der BI Walsrode. Mittwoch, 30. März 2016 Ort: Ringhotel Forellenhof Hünzingen Beginn: 19:30 Uhr

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2 Herzlich willkommen zur Informationsveranstaltung der BI Walsrode Mittwoch, 30. März 2016 Ort: Ringhotel Forellenhof Hünzingen Beginn: 19:30 Uhr

3 Top 1.0 Begrüßung Tagesordnung: 1.0 Begrüßung durch den Moderator 2.0 Ergebnisse von Quecksilberuntersuchungen von Bodenproben im Umfeld des Clusterplatzes Walsrode (Bericht der AG Bodenproben der BI Walsrode) 3.0 Erdgas-Abfackeln Ende 2015 in Idsingen ( Bericht des Sprecherrates) 3.1 Ltd. Bergdirektor U. Windhaus stellt LBEG kurz vor (angefragt) 3.2 Info der Anwesenden über Anfrage dazu beim LBEG und dessen Stellungnahmen 4.0 Mögliche Ursachen für das Erdbeben in Fulde (Bernd Ebeling) 5.0 Diskussion zu den TOPs 2.0 bis 4.0

4 Top 2.0 Ergebnisse von Hg-Untersuchungen von Bodenproben im Umfeld des Clusterplatzes Walsrode Bericht der AG Bodenproben der BI Walsrode

5 Entwicklung eines Konzeptes für die Bodenanalytik Abstimmung des Analytikumfangs Wahl eines geeigneten Analytik Labors Festlegung der Lage der Bodenproben Kosten

6 Festlegung der Lage der Bodenproben Hinweis des Analytiklabors für die Probenentnahme durch die BI Walsrode: In einem Gebiet welches repräsentativ für die Fragestellung angesehen werden kann, z.b. eine gleichmäßig bewachsene Fläche im vermuteten Abstand zum Objekt, werden an ca. 10 Stellen mit einen Eßlöffel jeweils 50 g Proben aus den ersten 10 cm Erde entnommen. Diese 10 Proben werden als eine Probe in einen Plastikbeutel gegeben, verschlossen und verschickt.

7 Analyseergebnisse

8 Weitere Ergebnisse von HgUntersuchungen am Clusterplatz Walsrode Probenahme Bernd Ebeling 23. Juli 2014, Walsrode Z 4, Z 7, H 1 Probe MP 26: Graben, Mischprobe incl. Wurzelmasse 0,12 mg/kg TS Probe MP 27: Graben, Mischprobe incl. Wurzelmasse < 0,10 mg/kg TS Probe MP 28: Graben, Mischprobe incl. Wurzelmasse 1,03 mg/kg TS Die Untersuchung der Messproben (MP) erfolgte in dem Labor ALS GmbH aus Hamburg, akkreditiert von der Deutschen Akkreditierungsstelle D-PL Folgende Verfahren wurden vom Labor angewendet: Trockenrückstand nach DIN ISO Quecksilber nach DIN EN 1483 (E12) TS = Trockensubstanz Probe MP 29: Graben, Mischprobe incl. Wurzelmasse 0,65 mg/kg TS Probe MP 31: Wasserprobe aus Graben < 0,1 µg/l Probe MP 33: Wasserprobe aus Graben < 0,1 µg/l

9 Untersuchungen des LBEG in Walsrode -West Z1/Walsrode-West Z4 Im Rahmen des Bodenuntersuchungsprogamms Erdgasförderplätze sind auch bereits Proben in Walsrode-West Z1/Walsrode-West Z4 (Schneeheide) genommen worden. Die Ergebnisse sind am auf dem Nibis Server publiziert worden. Quecksilber minimaler Wert <0,05 mg/kg ph min 4,7 maximaler Wert 0,18 mg/kg. max 5,5

10 Bewertung der Analyseergebnisse Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmenwerte der BBodSchV Vorsorgewerte: Bodenwerte, bei deren Überschreiten unter Berücksichtigung von geogenen oder großflächig siedlungsbedingten Schadstoffgehalten in der Regel davon auszugehen ist, dass die Besorgnis einer schädlichen Bodenveränderung besteht. Prüfwerte: Liegen der Gehalt oder die Konzentration eines Schadstoffes unterhalb des jeweiligen Prüfwertes, ist der Verdacht einer schädlichen Bodenveränderung ausgeräumt. Bei einer Überschreitung der Prüfwerte ist unter Berücksichtigung der Bodennutzung eine einzelfallbezogene Prüfung durchzuführen. Maßnahmewerte: Werte für Einwirkungen oder Belastungen, bei deren Überschreiten unter Berücksichtigung der jeweiligen Bodennutzung in der Regel von einer schädlichen Bodenveränderung oder Altlast auszugehen ist und Maßnahmen erforderlich sind. Die Anwendung der Werte basiert u.a. auf Expositionsabschätzungen (z.b. Wirkungspfad Boden-Mensch) und damit auch auf festgelegten Probenahmetiefen.

11 Vorsorgewerte

12 Prüfwerte

13 Maßnahmenwerte

14 Einordnung der gemessenen Hg-Werte im Bereich des Clusterplatzes Walsrode Maximaler Wert: 1,03 mg/kg (Probe MP 28) Maximaler Wert Analyse BI Walsrode 0,2 mg/kg Vorsorgewert Sand 0,1mg/kg überschritten Prüfwert Boden-Nutzpflanze von 5,0 mg/kg unterschritten Maßnahmenwert Boden Nutzpflanze für Grünland 2,0 mg/kg unterschritten Fazit 1 (lokal): Die von der BI analysierten HgWerte sind relativ niedrig. An anderen Gasförderplätzen wurden deutlich höhere Quecksilberkonzentrationen an Bodenproben gemessen. Aussagen zu anderen umweltrelevanten und potentiell kritischen Stoffen können mangels vorliegender Analyseergebnisse von der BI Walsrode noch nicht gemacht werden.

15 Quecksilber in der Umwelt

16 Hintergrundwerte für Böden Niedersachsen

17 Fazit Bodenanalytik Maximaler Hg Wert: 1,03 mg/kg (Probe MP 28) Maximaler Hg Wert Analyse BI Walsrode 0,2 mg/kg Die Werte der Analysen BI Walsrode liegen flächendeckend im Bereich der Vorsorgewerte, 2 Werte überschreiten die Vorsorgewerte Die Werte der Analysen BI Walsrode liegen flächendeckend zwischen den Hintergrundwerten für die 90 P. Werte (90.Perzentil, d.h. 90% der Proben liegen unterhalb dieser Werte) von Acker, Grünland und Forst Oberboden

18 Forderungen I Wir fordern wirksame Vorsorgemaßnahmen am Clusterplatz Walsrode: Bislang ist der Clusterplatz Walsrode (H1, Z4,Z5,Z6,Z7,Z8) ist noch nicht Bestandteil des aktuellen Untersuchungsprogramms des LBEG an Erdgasförderplätzen unsere Forderungen: Aufnahme des Clusterplatzes Walsrode in das aktuelle Untersuchungsprogramm im Umfeld von Erdgasförderplätzen Wirksame Kontrolle und Transparenz der potentiellen Emissionspfade der umweltrelevanten und im Untersuchungsprogramm untersuchten Parameter (Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Zink, Quecksilber, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) als Summe und als Einzelkomponenten, Kohlenwasserstoffe mit 10 bis 40 Kohlenstoffatomen (C10 - C40), Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol, sowie Gesamtkohlenstoff (TOC) und ph-wert

19 Forderungen II Um zu vermeiden (Vorsorge), dass sich die Hintergrundwerte für Quecksilber langfristig in Niedersachsen flächendeckend den Vorsorgewerten annähern, ist als generelle Vorsorge eine Reduktion der anthropogenen Quecksilberemissionen und deren flächenmäßige Verteilung ( z.b. durch Kohlekraftwerke, Gasförderung, Klärschlamm, Gülle etc.) zu fordern. Dies betrifft dann alle potentiellen Emittenten und ist im Rahmen der Gesetzgebung zu regeln. Es sind vor allem schärfere Grenzwerte und eine umfassende Kontrolle erforderlich. Dies ist kein lokales Problem einer BI sondern eine staatliche Aufgabe zum Schutz der Umwelt und Gesundheit der Bürger.

20 Top 3.0 Erdgas-Abfackeln Ende 2015 in Idsingen 3.1 Ltd. Bergdirektor U. Windhaus stellt LBEG kurz vor (angefragt) 3.2 Info der Anwesenden über Anfrage beim LBEG und dessen Stellungnahmen (Bericht des Sprecherrates)

21 Top 4.0 Erdbeben in Fulde

22 Mögliche Ursachen für das Erdbeben in Fulde (Präsentation von Bernd Ebeling)

23 Top 5.0 Diskussion zu den TOPs 2.0 bis 4.0

24

ph-wert 9,00 8,50 8,00 7,50 7,00 6,50 6,00 5,50 5,00 1985 1990 1995 2000 2005 2010 GMS1 GMS2 GMS3 GMS4 GMS5 GMS6

ph-wert 9,00 8,50 8,00 7,50 7,00 6,50 6,00 5,50 5,00 1985 1990 1995 2000 2005 2010 GMS1 GMS2 GMS3 GMS4 GMS5 GMS6 ph-wert 9,00 8,50 8,00 7,50 7,00 6,50 6,00 5,50 5,00 U:\13h\U135009_DGW_Änderung_Planfeststellung\02_Daten\Chemie\Wasser\Analyseberichte_neu\GMS_Daten_v12.xls Seite 1/19 Leitfähigkeit in µs/cm 2000 1800

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