Vortrag Uni Darmstadt - Börsen-Team. Erfahrungen eines ökologisch sozialorientierten Privatanlegers

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1 Vortrag Uni Darmstadt - Börsen-Team Erfahrungen eines ökologisch sozialorientierten Privatanlegers

2 Inhalt 1) Zu meiner Person 2) Grundlagen 3) Wasserfassmodell 4) Ungenauigkeit im Zertifikate- Bewertungsmodell 5) Meine größten Gewinne und Verluste 6) Megatrends 7) Ökologische Anlagemöglichkeiten 8) Spekulative Anlagemöglichkeiten 9) Empfehlungen / Ratschläge

3 1) Zu meiner Person Alter: 49 Jahre Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder Studium: Elektrotechnik an der Uni Karlsruhe Vor 15 Jahren: Mitbegründer AK Umwelt Betriebsrat seit 14 Jahren

4 1) Zu meiner Person Mitglied in 14 Gruppen, z.b. Bund der Energieverbraucher Bund der Versicherten Bundesverband Windenergie Eurosolar Großes Vorbild: Alternativnobelpreisträger Dr. Hermann Scheer

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7 Hinweis zu Beginn: Man merkt sich nur ca. 7 Inhalte pro Vortrag Tipp: Schreiben sie bei Vorträgen mit!

8 2) Grundlagen Speculare (ital.) = voraussehen Eine Nachricht ist umso wertvoller, je seltener sie ist (Bsp. Morsealphabet, Zip, Rotschild-Schlacht von Waterloo) Gesunder Menschenverstand/ Eigenes Spezialwissen ist sehr wichtig, um gegenüber Insiderwissen gewinnen zu können Untersuchung eines französischen Wirtschaftswissenschaftler vor 110 Jahren: Aktienbeteiligung als Beteiligung am Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaft.

9 2) Grundlagen Bedeutung von Lebenszielen: Studie aus den 60er Jahren: 2 Vergleichsgruppen à 400 Studenten Gruppe 1: wollte Millionär werden Gruppe 2: wollte nicht bewusst Millionär werden Wie viele Personen aus jeder Gruppe haben nach 20 Jahren ihr Ziel erreicht?

10 2) Grundlagen Was gefällt jedem? Schnelle, hohe und risikolose Gewinne, möglichst noch ökologisch und sozial verträglich.

11 2) Grundlagen Wie kommt man zu einem kleinen Vermögen? weniger ausgeben als einnehmen Lebenserfahrung / Risikostreuung Nutzung staatlicher Lenkung (Steuerabschreibung, KfW Kredite) 10 Jahresplanung für Bankkredite Eingehen von kleineren Risikoinvests

12 2) Grundlagen Welche Informationsquellen nutze ich? TAZ, Internetportale, Ökoinvest Börsenbrief, persönliche Kontakte Bilanzen Gute Informationen kosten ggf. Geld!

13 2) Grundlagen Ethische Grundlagen: 1. Umweltgrundsatz Jeder Mensch darf die Umwelt gleich nutzen! 2. Umweltgrundsatz Hinterlasse den Kindern die Erde besser, als du sie vorgefunden hast!

14 3) Wasserfassmodell wenig bis viel Regen Wasser fließt aus dem Loch heraus

15 3) Wasserfassmodell Stabilitätszustände: Instabile Zustände: 1. Mehr Regen als durch das Loch herausfließt 2. Genauso viel Regen wie Wasser hinausfließt Stabiler Zustand Es hört irgendwann auf zu regnen -> Fass leer

16 3) Wasserfassmodell Beispiel: Goldnachfrage/-erzeugung Vor ca. 10 Jahren: Goldpreis bei 400$ die Unze Die Nachfrage war 3x so groß wie die Erzeugung! Was machte der Goldpreis? Er sank auf 250 $ Was machte das Verhältnis Nachfrage/Erzeugung? Steigt von 3:1 auf 4:1

17 4) Ungenauigkeit im Zertifikate- Bewertungsmodell Wirtschaftsnobelpreisträger Black&Scholes Bewertungsmodelle für Optionen, Terminkontrakte, Zertifikate, Grundlage Gaußverteilung (Glockenkurve) Problem: Seltene Ereignisse Bsp. Insolvenz größter Hedgefonds LMTC 1998

18 5) Meine größten Gewinne und Gewinne: Verluste Z.B. Microsoft / Netscape, Umweltbank, Verbio Versiko, Randanleihen, Goldaktien, Fonds Energie KG Beteiligungen Gesunkene Kreditzinsen (Hebelwirkung) Abitragegeschäfte vorbörsliche Händler

19 5) Meine größten Gewinne und Verluste: Verluste Z.B. Call a Bike, Cargolifter, Optionen Ökokaufhaus Rommelmühle, Ökobank-Genoss.- Anteile, Schwungrad-Energiespeicher Gewinne länger laufen lassen / Verluste begrenzen (Der Kursverlauf hat am Ende recht)

20 6) Megatrends Invests in Land statt Agrarrohstoffe Rohstoffe (u. a. Phosphate) Nanotechnik Regenerative Energien Mobilität Telekommunikation Soziale Netzwerke Globalisierung

21 6) Megatrends 1 Liter Öl kostet ca. 60 US-Cent 1 Liter Öl entspricht ca. 10 KWh 1 KWh Rohöl kostet ca. 6 US-Cent = 4,5 -Cent Solarstromerzeugung in Spanien Cent Wasserkraftwerke (Österreich) 2 - Cent Windstromerzeugungskosten Cent

22 6) (Mega)trends Langfristige Investitionen: Immobilie Aktien Aktieninvestmentfonds (Lebensversicherungen)

23 7) Ökologische Anlagemöglichkeiten Baumsparverträge Genossenschaftsanteile Holzkraftanlagen Regenerative Anlagen

24 8) Spekulative Anlagemöglichkeiten Silbermine.at Geschlossene Immobilienf. Ostdeutschland Firmenanleihen Bonuszertifikate Solar World, Freddy Mac CFD (Contract for Difference)

25 9) Empfehlungen / Ratschläge Man spekuliert nicht mit Nahrungsmitteln! Besser Investitionen in Land,-maschinen, Bildung In Menschen und Konzepte investieren Wagniskapitalfinanzierung ist chancenreich Kein Daytrading

26 9) Empfehlungen / Ratschläge Wichtiges zum Schluss: These: Die Zinswirtschaft ist immer instabil und führt deshalb zu Staatsbankrott, Inflation, Deflation, Massenarbeitslosigkeit und damit oft zu Krieg. Möglicher Ausweg: Bedingungsloses Grundeinkommen des DM Drogeriemarkt VV Prof. Götz Werner

27 9) Empfehlungen / Ratschläge Sonstiges: Riesterrente, VL-Leistungen (für viele sinnvoll) Bausparverträge (begrenzt sinnvoll) Gold / Silber als kleine Ergänzung Statt einer Lebensversicherung lieber eine Risikolebensversicherung (s. Bund der Versicherten e. V.)

28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Anlagestrategien

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