Die Post hat eine Umfrage gemacht

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1 Die Post hat eine Umfrage gemacht Bei der Umfrage ging es um das Thema: Inklusion Die Post hat Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung gefragt: Wie zufrieden sie in dieser Gesellschaft sind. Das sind die Ergebnisse von der Umfrage: 1. Wie zufrieden sind Menschen mit Behinderung? In unserer Gesellschaft werden viele Menschen oft benachteiligt. Zum Beispiel : Weil sie aus einem anderen Land kommen, weil sie eine Behinderung haben oder weil sie arm sind. Benachteiligt bedeutet: Manche Menschen werden schlechter behandelt, als andere Menschen. Das soll jetzt besser werden. Weil viele Menschen Inklusion gut finden. Inklusion bedeutet: Alle Menschen können überall dabei sein. Alle Menschen können überall mit-machen. Niemand wird aus-geschlossen. 1

2 Viele Menschen mit Behinderung sind nicht so zufrieden, wie Menschen ohne Behinderung. Obwohl in den letzten Jahren schon viel für eine inklusive Gesellschaft getan wurde. Inklusive Gesellschaft bedeutet: Viele verschiedene Menschen leben in einem Land zusammen. Und alle werden gleich behandelt. Ältere Menschen, Menschen aus anderen Ländern oder Menschen mit und ohne Behinderung. Forscher sagen: Eine inklusive Gesellschaft ist wichtig, damit alle Menschen zufrieden sind. 2

3 2. Warum sind Menschen mit Behinderung nicht zufrieden? Viele Menschen mit Behinderung sind nicht zufrieden: Weil sie wegen ihrer Behinderung nicht überall dabei sein können. Und weil sie bei vielen Dingen Unterstützung brauchen. Menschen mit Behinderung sind oft nicht zufrieden, zum Beispiel: Mit der Arbeit, mit dem Geld, mit ihrer Gesundheit und mit dem Familien-Leben. Forscher sagen: Inklusion macht Menschen mit Behinderung glücklich. Und Inklusion macht das Leben von allen Menschen besser. Weil jeder Mensch überall dabei sein kann. Und weil niemand aus-geschlossen wird. In der Freizeit, bei der Arbeit oder in der Schule. 3

4 3. Gemeinsamer Arbeits-Platz für eine inklusive Gesellschaft Menschen mit Behinderung sollen überall dabei sein können. Sie sollen auf dem 1. Arbeits-Markt arbeiten können. Das bedeutet: Sie sollen in den Betrieben arbeiten können, wo Menschen ohne Behinderung arbeiten. In einem Super-Markt, im Büro oder in einem Kranken-Haus. 4. Gemeinsamer Unterricht für eine inklusive Gesellschaft Viele Menschen wollen eine Schule für alle. Das bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderung können zusammen lernen. Damit es noch mehr Inklusion gibt. 4

5 Doch einige Menschen wollen das nicht. Weil sie denken: Kinder mit Behinderung bekommen zu wenig Unterstützung beim Lernen. Oder sie werden oft geärgert. Wenn alle Kinder zusammen in eine Schule gehen. Viele Menschen haben verschiedene Meinungen dazu. Deswegen streiten sie sich. 5. Warum ist eine inklusive Gesellschaft schwierig? Menschen mit und ohne Behinderung machen oft wenig zusammen. Deshalb kennen sie sich nicht so gut. Darum haben Menschen ohne Behinderung oft Vorurteile. Das bedeutet: Sie denken falsche Sachen über Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können ihre Arbeit nicht richtig machen. Sie können bei vielen Sachen nicht mit-machen. Weil sie eine Behinderung haben. Sie sind oft krank. Menschen ohne Behinderung haben die Meinung: Menschen mit Behinderung geht es jetzt besser, als vor einigen Jahren. Menschen mit Behinderungen sagen aber: Es hat sich nicht viel verändert. 5

6 Es geht ihnen genauso, wie vor einigen Jahren. Viele Menschen wollen eine inklusive Gesellschaft haben. Aber nur wenig Menschen sagen: Eine inklusive Gesellschaft ist für alle möglich. Sie denken: Es wird noch sehr lange dauern, bis alle Menschen gleich behandelt werden. Weil viele Menschen Vorurteile haben. Damit alle Menschen gleich behandelt werden müssen noch viele Sachen anders werden. 6. Wie bekommen wir eine inklusive Gesellschaft? Viele Menschen sagen: Die Politiker und Politikerinnen können nur die Regeln für eine inklusive Gesellschaft machen. Aber sie können nicht bestimmen, dass alle Menschen dabei mit-machen. Die Menschen sagen auch: Die Gesellschaft muss sich um eine inklusive Gesellschaft kümmern. Die Gesellschaft muss mehr über Menschen mit Behinderung lernen. Menschen mit und ohne Behinderung müssen sich öfter treffen. 6

7 Und jeder Mensch muss überall dabei sein können. Dann kann es eine inklusive Gesellschaft geben. Politiker und Politikerinnen werden von den Menschen in einem Land gewählt. Sie bestimmen die Regeln in einem Land. Den Text in Leichter Sprache hat Leicht ist klar geschrieben. Diese Experten für Leichte Sprache haben die Texte geprüft: Nina Rademacher und Daniel Lederer Die Bilder sind von: Die Bilder sind von: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.v. gemalt von: Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013 Das Europäische Zeichen für Leichte Sprache ist von: European Easy-to-Read Logo: Inclusion Europe 7

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