Einführung in die Wachstumstheorie

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1 Einführung in die Wachstumstheorie Professur für Volkswirtschaftslehre und quantitative Methoden Fachbereich Wirtschaft und Recht

2 Langfristige Trends beim BSP pro Kopf (1960 US-$ und Preise) Heute entwickelte Länder "Dritte" Welt

3 Durchschnittliche Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts Ostasien (inkl. China) 7,3 8,0 7,9 Südasien 3,9 5,7 5,7 Afrika (Sub-Sahara) 1,6 2,3 4, Lateinamerika 1,7 3,6 5,

4 Langfristig wirken kleine Wachstumsunterschiede Wachstum 0,3% Wachstum 0,7% Wachstum 1,2% Well, let s do some simulations

5 Durchschnittliche Wachstumsraten BIP pro Kopf 1950 bis ,00 5,00 4,00 3,00 2,00 1,00 0,00-1,00-2,00-3,00 Taiwan Südkorea Malta Oman Japan Hongkong China Singapur Thailand Spanien Zypern Griechenland Irland Portugal Israel Österreich Malaysia Italien Myanmar Finnland Norwegen Deutschland Türkei Indonesien Luxemburg Island Frankreich Bulgarien Belgien Saudi Arabien Indien Niederlande Vietnam Ägypten Ungarn Dänemark Brasilien Albanien Schweden Syrien Polen Pakistan Kanada Rumänien Australien Sri Lanka Iran UK USA Jemen Mexiko Chile Bahrain Jordanien Kolumbien Schweiz Philippinen Ecuador Algerien Neuseeland Marokko Südafrika Bangladesh Peru Argentinien Guatemala Kenia Nigeria Äthiopien Tansania UAE Ghana Elfenbeinküste Sudan Irak Venezuela DR Kongo Qatar Kuwait Quelle: Groningen Growth and Development Centre and the Conference Board, Total Economy Database, May 2006, Eigene Berechnungen.

6 Weltweite absolute Konvergenz der BIP pro Kopf 1950 bis 2004? 0,06 Wachstumsrate ,05 0,04 0,03 0,02 0,01 0-0,01-0,02 y = -0,0033x + 0,0471 R 2 = 0, ,03 ln(bip 1950) Quelle: Groningen Growth and Development Centre and the Conference Board, Total Economy Database, May 2006, Eigene Berechnungen.

7 Absolute Konvergenz der BIP pro Kopf 1950 bis 2004 in Westeuropa, USA, Japan, Australien und Neuseeland? 0,06 Wachstumsrate ,05 0,04 0,03 0,02 0,01 Malta Japan Zypern Griechenland Portugal Türkei Spanien Irland y = -0,0117x + 0,1269 R 2 = 0,7919 Österreich Italien Norwegen Finnland Deutschland Luxemburg Frankreich Island Belgien Niederlande Dänemark Australien Kanada Schweden Großbritannien Schweiz Neuseeland USA 0 6,5 7 7,5 8 8,5 9 9,5 ln(bip 1950) Quelle: Groningen Growth and Development Centre and the Conference Board, Total Economy Database, May 2006, Eigene Berechnungen.

8 Weltweite Verlangsamung des Wachstums des BIP pro Kopf? Qatar Syrien Saudi Arabien UAE Elfenbeinküste Jemen DR Kongo Algerien Ägypten Ghana Äthiopien Südafrika Sudan Tansania Nigeria Marokko Kenia Österreich Belgien ZypernDänemark Finnland Frankreich Deutschland Griechenland Island Irland Italien Luxemburg Malta Niederlande Norwegen Portugal Spanien Schweden Oman Schweiz Kuwait Jordanien Türkei UK Israel Irak Kanada USA Iran Bahrain Venezuela Peru Mexiko Guatemala Ecuador Japan Australien Neuseeland Albanien Bulgarien Ungarn Polen Kolumbien Chile Brasilien Argentinien Vietnam Thailand Taiwan Sri Lanka Südkorea Singapur China Hongkong Indien Indonesien Malaysia Myanmar Pakistan Philippinen Quelle: Groningen Growth and Development Centre and the Conference Board, Total Economy Database, May 2006, Eigene Berechnungen. Rumänien Bangladesh

9 Verlangsamung des Wachstums des BIP pro Kopf in Westeuropa, USA, Japan, Australien und Neuseeland? Japan Malta Griechenland Spanien Österreich Portugal Italien Deutschland Zypern Frankreich Finnland Türkei Island Norwegen Belgien Niederlande Irland Dänemark Kanada Schweden Schweiz USA Australien UK Luxemburg Neuseeland ,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 Quelle: Groningen Growth and Development Centre and the Conference Board, Total Economy Database, May 2006, Eigene Berechnungen.

10 Stilisierte Fakten von Kaldor und Romer (nach Bretschger, 1998) I Die Produktion pro Arbeitsplatz zeigt ein kontinuierliches Wachstum ohne Tendenz zu sinkenden Raten der Produktivitätszunahmen. Die Kapitalausstattung je Arbeitsplatz ist durch ein stetiges Wachstum gekennzeichnet. Der Ertrag des Kapitals bleibt im Zeitablauf konstant. Das Verhältnis von Kapital zur gesamten Produktion ist konstant. Arbeit und Kapital erhalten je einen konstanten Anteil des Gesamteinkommens. Es existieren große Unterschiede beim Produktivitätswachstum zwischen den einzelnen Ländern.

11 Stilisierte Fakten von Kaldor und Romer (nach Bretschger, 1998) II Das Bevölkerungswachstum ist im internationalen Querschnitt mit der Wachstumsrate des Pro-Kopf- Einkommens negativ korreliert. Große Anteile von qualifizierter bzw. hoch qualifizierter Arbeit an der gesamten Erwerbsbevölkerung beeinflussen das Wachstum positiv. Die Zunahmen im Außenhandelsvolumen sind im internationalen Querschnitt mit den Wachstumsraten der Pro-Kopf-Einkommen positiv korreliert. Es gibt keinen einfachen Zusammenhang zwischen den Einkommensniveaus zu Beginn einer Periode und den nachfolgenden Wachstumsraten, d. h. ärmere Länder wachsen nicht grundsätzlich schneller als reiche.

12 Entwicklung der Wachstumstheorie Quelle: Jungmittag (2005)

13 Literatur Bretschger, L. (1998), Wachstumstheorie, München/Wien. Grupp, H. (1997), Messung und Erklärung des technischen Wandels Grundzüge einer empirischen Innovationsökonomik, Berlin u. a. Jungmittag, A. (2005), Internationale Innovationsdynamik, Spezialisierung und Wirtschaftswachstum in der EU, Heidelberg. Mankiw (2003), Makroökonomik, Stuttgart.

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