Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 1 / 6. Aufbau

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1 Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 1 / 6 Peer-to Peer-Netz oder Aufbau Serverlösung: Ein Rechner (Server) übernimmt Aufgaben für alle am Netz angeschlossenen Rechner (Clients) z.b. Daten bereitstellen (Dateiserver) Druckaufträge abwickeln (Druckserver) Internetseiten bereitstellen (Internetserver) Mailverkehr organisieren (Mailserver) Abbildung 1: Peer-to-Peer Abbildung 2: serverbasiert Verbindung Direktverbindung via gekreuztes Kabel (Crossover-Kabel, rote Markierung) Verbindung über Switch mit normalen Patchkabeln (Twisted Pair) Verbindung zwischen zwei Netzen: Router, er wickelt alle Aufträge ab, die von den Clients an ein anderes Netz geschickt werden. Abbildung 3: Twisted-pair Abbildung 4: Verbindung mehrerer Netze

2 Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 2 / 6 Datenübertragung Bei einer Netzwerkverbindung werden die Daten in kleine Pakete zerlegt und an das Ziel geschickt. Wo sie hin müssen und wie sie wieder zusammen gefügt werden steuert das TCP/IP-Protokoll. Vergabe der IP-Adresse Damit ein Rechner über TCP/IP angesprochen werden kann, muss seine Adresse, die IP-Adresse bekannt sein. Individuelle Zuweisung: in kleinen Netzen bis (empfohlen). Automatische Zuweisung (der verschiedenen IP- Adressen): über einen DHCP-Server Abbildung 5: IP-Einstellungen IP-Adressen im Internet Alle Server im Internet sind über ihre IP-Adresse ansprechbar, als URL wird aber z.b. eingegeben. Deshalb gibt es zentrale Server, die für die eingegebene Internetadresse die richtige IP-Adresse bereitstellen Domain Name Server. Ein DNS- Server führt eine Liste mit Domain-Namen und den IP-Adressen. Abbildung 6: DNS-Server

3 Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 3 / 6 Die Rolle des Routers Wird ein Netzwerk über einen Router mit dem Internet verbunden, stellt er alle Anfragen, die von den Clients kommen, und nimmt die Antworten entgegen und leitet sie innerhalb des heimischen Netzes an den passenden Rechner weiter. Es kann nicht mehr auf offene Ports (Datenübertragungskanäle) eines Rechners im Netz direkt von aussen zugegriffen werden. Abbildung 7: Verbindung eines LANs mit dem Internet über einen Router WLAN-Router Hardware Alle WLAN-Router besitzen die Access- Point-Technik --> Datenübermittlung zwischen WLAN und LAN WLAN-Adapter (Verbindung PC zum WLAN-Router): Steckkarten, USB, integriert im Chipsatz. Abb.8 : WLAN-Router FritzBox

4 Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 4 / 6 WLAN-Normen und -Standards Die gemeinsame Funk-Frequenz eines Netzes und die Verschlüsselungsart gehören u.a. zur Norm. Die Basisnorm heißt Die wichtigsten WLAN Standards unterhalb des IEEE Standards sind folgende: IEEE a Wireless LAN im 5 GHz Band mit Datenraten von bis zu 54 Mbit/s IEEE b Wireless LAN im 2,4 GHz Band mit Datenraten von bis zu 11 Mbit/s IEEE e Ein Einführung eines Quality of Service für die Standards b, g und a, um verschiedene Prioritäten an Pakete zu verteilen und so beispielsweise störungsarmes Voice over IP möglich zu machen. IEEE g - Ein Zusatzstandard für b, der die Datenraten abwärtskompatibel auf bis zu 22 Mbit/s heben soll IEEE h Der nicht abwärtskompatible Standard für a, der diesen vollständig ersetzen soll, um Interferenz- und Überlastungsprobleme zu beseitigen. IEEE i Dieser Standard soll WEP durch ein besseres, möglichst abwärtskompatibles Sicherheitsmodell ersetzen IEEE 802.1x Ein Standard mit besseren Authentifizierungsmechanismen Verschlüsselung: WEP (unsicher), WPA, WPA2 Router-Konfiguration Das Konfigurationsprogramm wird über den Browser z.b. über aufgerufen. Jedes WLAN-Netz besitzt einen Netzwerknamen (SSID) sämtliche WLAN-Geräte müssen diesen Namen kennen. Abbildung 9: Netzzugehörigkeitserkennung durch SSID Abbildung 10: WLAN-Netzwerke und ihre Reichweiten MAC-Adresse einrichten Router ausschalten WLAN-Router sicher konfigurieren Standardmäßig wird jedem drahtlosen PC, der mit einer korrekten SSID kommt, Zugang zu Ihrem drahtlosen Netzwerk gewährt. Jeder Router bietet jedoch eine MAC- Adressfilterung, bei der PCs basierend auf ihren MAC-Adressen eine Ver-bindung zum Router aufbauen dürfen oder nicht. Sämtliche drahtlosen Clients müssen zudem über die korrekten SSID- und WEP- bzw. WPA-Einstellungen verfügen, die in den Wireless- Einstellungen konfiguriert werden, um auch das WLAN nutzen zu können. Nicht nur gut für die Umwelt und den Geldbeutel, sondern auch für die Sicherheit des Heimnetzes.

5 Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 5 / 6 WEP/WPA-PSK/ WPA2 -Verschlüsselung nutzen Nutzen Sie die sicherste Verschlüsselung über das Funknetz, auch wenn es etwas Zusatzaufwand bei der Installation darstellt. DHCP ausschalten und feste IP-Adressen zuweisen Passwörter und Key regelmäßig ändern Router-Standardpasswort ändern Router-Firmware regelmäßig checken Firewall und Portsecurity aktivieren SSID-Rundumsendung ausschalten Der Router ist standardmäßig als DHCP-Server (Dynamic und Host Configuration Protocol) konfigoriert, wodurch die TCP/IP-Konfiguration aller an den Router angeschlossenen Computer festgelegt ist. Schalten Sie DHCP aus und vergeben Sie feste IP-Adressen, dann muss ein Angreifer mit Mühe und Not per Zufall eine verwendete IP-Adresse herausfinden. Der Nachteil: etwas höherer Konfigurationsaufwand beim WLAN-PC. Jede Verschlüsselung ist früher oder später knackbar. Des-halb ändern Sie regelmäßig die Passwörter sowie WEP-Schlüssel sowohl im Router als auch am WLAN-PC. Besonders wichtig: Kennt ein Angreifer das Passwort des WLAN-Routers, dann kann er machen, was er will. Deswegen sollten Sie umgehend nach der Konfiguration das Router-Passwort ändern. Kein Produkt ist perfekt und Sicherheitslücken kommen bei jedem Hersteller vor. Bessere Hersteller bieten hier eine neue Firmware, um Sicherheitslöcher zu stopfen und dem Router neue Funktionalitäten einzuhauchen. Ohne aktivierte Firewall sollte niemand mehr in das Internet gehen. Zu groß ist die Gefahr, Opfer eines Angrlffs zu werden. Jeder vernünftige DSL-WLAN-Router bringt eine mit aktivieren Sie diese auch! Wenn diese Option aktiviert ist, sendet der Wirelessrouter seinen Netzwerknamen (SSID, Service Set Identifter) nicht an alle Wireless-Stationen. Abbildung 11: Erkannte Netzwerkgeräte des Routers

6 Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 6 / 6 Abbildung 12: IP-Einstellungen des Routers Heimnetzwerk einrichten TCP/IP installieren: IP-Adresse vergeben. Entweder über DHCP-Server oder manuell über Systemsteuerung / Internetoptionen / Verbindungen / Einstellungen / Eigenschaft /... Arbeitsgruppennamen vergeben: über Systemsteuerung / System / Computername Neustart Ordner freigeben Netzwerkdrucker einrichten: 1. An dem PC, an dem der Drucker angeschlossen ist, den Drucker freigeben unter Systemsteuerung / Drucker und Faxgeräte 2. An allen Rechnern im Netz unter Systemsteuerung / Drucker und Faxgeräte den Drucker auswählen bzw. mit dem Druckerinstallations-Assistenten einen Netzwerkdrucker installieren.

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