WGII (ARWGII (AR4) :: Impacts, Adaptation & Vulnerability. 1. Beobachteter Klimawandel: Folgen und Verwundbarkeiten:

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1 WGII (ARWGII (AR4) :: Impacts, Adaptation & Vulnerability 1. Beobachteter Klimawandel: Folgen und Verwundbarkeiten: 1. Beispiele für Veränderungen physikalischer Art: Eisschmelze, Gletscherseen, Permafrostboden, Verschiebung der Schneeschmelze und des Winterabflusses Erwärmung von Flüssen und Seen 2. Beispiele für Veränderungen biologischer Art: Veränderung der Phänologie (Blattaustrieb, Reifung etc.) Verbreitungsgebiete von Tieren und Pflanzen verschieben sich Arktische und alpine Lebensgemeinschaften gehen verloren 3. Veränderungen bewirtschafteter und menschlicher Systeme: Geändertes Infektionspotenzial durch Stechmücken und Zecken Geänderte allergene Pollenbelastung Änderung der indigenen Lebensweise in der Arktis Änderungen des Wintersportpotenzials Erhöhte Sterblichkeit in Europa und Asien während Hitzewellen Änderung in Forst- und Landwirtschaft in hohen Breiten (Aussaat, Bekämpfung von Feuer und Schädlingen )

2

3 2. Zukünftiger Klimawandel: Absehbare Folgen und Verwundbarkeiten Anstieg der Temperatur: 1/6 der Weltbevölkerung lebt in gletscher- oder schneegespeisten Einzugsgebieten und wird von der verringerten Niederschlagsspeicherung in Form von Schnee und Eis betroffen sein, z.b. von verringerten Niedrigwasserabflüssen im Sommer Anstieg des Meeresspiegels: Versalzung von küstennahen Grundwässern und Ästuaren, Verringerung der Süßwasserressourcen für Menschen und Ökosysteme Anstieg der Niederschlagsvariabilität (mehr Starkregenereignisse, längere Trockenperioden): mehr Dürren und Hochwässer, verstärkter Transport von Krankheitserregern, verringerte Schadstoffverdünnung bei Niedrigwasser < 1.5 C (gegenüber ) o Gesundheitliche Beeinträchtigung durch Hitzestress, Unterernährung etc. o Schäden durch Hochwasser und Stürme verstärkt o Korallenbleiche nimmt zu C (gegenüber ) o weitreichendere und gravierende Folgen z.b. Gefährdung von Mio. Menschen an den Küstenstreifen o Artensterben o Beginn des unumkehrbaren Abschmelzens des grönländischen Eises und der Westantarktis >3.5 C (gegenüber ) o alle Systeme (physikalisch, biologisch, sozial) überschreiten ihre Anpassungsfähigkeit o weiträumiges Abstreben der Korallen o Verlust von 30% der küstennahen Feuchtgebiete Besonders bedrohte Systeme:

4 Tundra, boreale Wälder, alpine und mediterrane Ökosysteme, Mangroven, Korallen Flache Küstenregionen, Wasserressourcen in vielen Ländern Landwirtschaft, Landwirtschaft, menschliche Gesundheit Besonders bedrohte Regionen: Arktis Südliches Afrika Kleine Inseln Asiatischen Mündungsgebiete von Flüssen wie dem Ganges-Brahmaputra, dem Zhujing Folgen für Europa N: in zunehmenden Jahren Hochwässer, Ökosystemverlust, Bodeninstabilität M + O: generell zunehmende Wasserknappheit im Sommer, Gesundheitsrisiken durch Hitzewellen, Ausbreitung von Gesundheitserregern, Waldwachstum nimmt ab, Wald- und Moorbrände nehmen zu S: Deutlich zunehmende Trockenheit und steigende Temperaturen, Hitzewellen, Flächenbrände, Ernteverluste

5 Folgen für Deutschland : Viele Europäische Trends Risiken im Küstenschutz Trockenheit (weniger, schmutziger), insbesondere im Osten im Sommer, Artensterben Hitzewellen

6

7 Neuerungen im AR4: geringere Unsicherheiten Most of the observed increase in globally averaged temperatures since the mid-20th century is very likely due to the observed increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations. This is an advance since the TAR s conclusion that most of the observed warming over the last 50 years is likely to have been due to the increase in greenhouse gas concentrations. (Very likely: 90+ % Likely: 66+ %) Attribution Beobachtungen passen zur Erwärmungshypothese.(> 80% der Datensätze konsistent mit Erwärmungshypothese) Räumliche Übereinstimmung zwischen Änderungen und Temperaturzunahme. Computersimulationen zeigen, dass der Temperaturanstieg zwischen 1971 und 2000 nachvollziehbar ist, wenn der Einfluss von Treibhausgasemissionen berücksichtigt wird.

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