Zusammenfassung Workshop Arbeitskreisprojekt Biogas

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1 Zusammenfassung Workshop Arbeitskreisprojekt Biogas Funktion von Biogasanlagen und die Hauptkomponenten Eine Biogasanlage besteht im Wesentlichen aus einem Fahrsilo (Lagerstätte der Substrate), mehreren Stahlbetonbehältern mit Rührwerken (Hauptfermenter, Nachfermenter und Gärrestlager), einer Vorgrube, einer Beschickungsanlage, einer Pumpstation, und einem Blockheizkraftwerk. Dem Hauptfermenter wird über eine Beschickungsanlage, die 1x täglich vom Betreiber mittels Radlader befüllt wird, das zu vergärende Substrat zudosiert. Landesorganisation Steiermark Hamerlinggasse 3, 8010 Graz T: 0664 / F: 0316 / Die benötigte Flüssigkeit (Gülle, Oberflächenwässer und Sickersäfte des Fahrsilos) wird über die Vorgrube und eine Pumpstation im Pumpschacht zugeführt. Die Substrate und die Gülle werden im Hauptfermenter und im Nachfermenter bei einer Temperatur von Celsius vergoren und produzieren Biogas. Das Gas wird über das BHKW zu Strom und Wärme verarbeitet. Problematik Biogas ist eine neue Technologie. Die Technik ist noch nicht ganz ausgereift und die Lebensdauer der Technik ist verbesserungswürdig. Die Rohstoffpreise sind stark gestiegen und auf Grund starker Preisschwankungen kaum kalkulierbar. Sie machen einen großen Teil der Betriebskosten aus Die Wirtschaftlichkeit der Anlagen muss stark verbessert werden. Verbesserung können hauptsächlich über Betriebskosten, Rohstoffkosten, Wärmenutzung und eventuelle alternative Gasnutzung erzielt werden. Der AK Biogas ist ein sehr junges Projekt, wie auch die Technologie selbst. Biogas ist eine Zukunftstechnologie, hauptsächlich betrieben von der Landwirtschaft. Das Verbesserungspotential an den Anlagen ist vorhanden und wird über den AK Biogas ausgeschöpft werden Ein Teil des AK Biogas Projektes ist eine umfassende Datenerhebung. Über die Datenbank sind dann Betriebsvergleiche möglich wodurch die Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Jede Anlage bekommt eine Auswertung der Kennzahlen und kann gezielt an der Verbesserung einzelner Kosten arbeiten. Weiters wird im Zuge von Exkursionen der neueste Stand der Technik präsentiert. Die Anlagenbetreiber können sich ein Bild machen was möglich ist und Überlegungen für Ihre eigene Anlage anstellen. Im Rahmen der Arbeitskreissitzungen geben Spezialisten ihre Fachkenntnis weiter, wie z.b. zu alternativen Substraten, optimalen Wärmenutzungskonzepten oder auch alternativen Beschickungssystemen. Danach wird gemeinsam mit den Betreibern versucht möglicher Lösungsansätze für die Praxis zu finden. All dies dient der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Die Umsetzung durch die Betreiber gestaltet sich momentan allerdings schwierig, da kein Geld für große Investitionen vorhanden ist. Die Untersuchung der Anlagen mittels Gaskamera ist eine neue Technologie und ähnelt einer Wärmebildkamera. Kleinste Undichtheiten können festgestellt werden. Die Investkosten für Sanierung sind meist sehr gering (neue Dichtungen, Dichtungsmasse etc.), die Ersparnis von Inputmaterial teilweise enorm.

2 Hamerlinggasse 3 A-8010 Graz Tel. +43 (0) 316/ Fax +43 (0) 316/ Arbeitskreisprojekt Biogas Inhalt Funktion von Biogasanlagen Hauptkomponenten Problematik Datenbank Exkursionen Fachvorträge Gaskamera Zusammenfassung 1

3 Funktion von Biogasanlagen Funktion von Biogasanlagen Hauptkomponenten 2

4 Hauptkomponenten Beschickungsaggregat Rührwerk Rührwerk Hauptkomponenten Pumpe Gasspeicher auf Fermenter zentraler Verteiler BHKW 3

5 Problematik neue Technologie Technik noch nicht ganz ausgereift Lebensdauer der Technik verbesserungswürdig Rohstoffpreise stark gestiegen kaum kalkulierbar auf Grund starker Preisschwankungen machen einen großen Teil der Betriebskosten aus Wirtschaftlichkeit muss stark verbessert werden Verbesserung über Betriebskosten, Rohstoffkosten, Wärmenutzung und eventuelle alternative Gasnutzung möglich Datenerhebung und Betriebsvergleich über die Datenbank sind Betriebsvergleiche möglich jede Anlage bekommt eine Auswertung der Kennzahlen man kann gezielt an einzelnen Kosten arbeiten Verbesserungsmöglichkeiten werden aufgezeigt bei 500 kwel. 2% weniger Eigenstrombedarf % mehr Auslastung Volllaststunden mehr Betriebsvergleich 4

6 Exkursionen z.b. Besichtigung neuer Technologien Fachvorträge Spezialisten geben ihre Fachkenntnis weiter, z.b. zu alternativen Substraten um Kosten einzusparen optimalen Wärmenutzungskonzepten um einen höheren Gewinn zu erzielen alternativen Beschickungssystemen um Betriebskosten zu sparen Diskussion der Themen mit den Betreibern Erarbeitung möglicher Lösungsansätze in der Praxis Umsetzung durch die Betreiber Umsetzung ist derzeit schwierig, da kein Geld für große Investitionen vorhanden ist 5

7 Gaskamera kleinste Undichtheiten, selbst jene, die technisch noch im Rahmen liegen, können über längere Zeit hohe Verluste verursachen mittels Spezialkamera wurden die Anlagen überprüft sämtliche undichten Stellen werden von den Betreibern saniert Investkosten für Sanierung meist sehr gering (neue Dichtungen, Dichtungsmasse etc.) Ersparnis von Inputmaterial, da die Anlage zu 100% dicht ist und produziertes Gas nicht entweichen kann Kostenersparnis jährlich teilweise enorm Gaskamera Leckerkennung mittels Gaskamera 6

8 Zusammenfassung der AK Biogas ist ein sehr junges Projekt, wie auch die Technologie selbst das Verbesserungspotential ist vorhanden und wird über den AK Biogas ausgeschöpft werden Biogas ist eine Zukunftstechnologie, hauptsächlich betrieben von der Landwirtschaft die GESAMTE Wirtschaft baut auf einem endlichen Energieträger auf Biogas ist erneuerbar Biogas kann vielfältig eingesetzt werden (Strom- und Wärmeproduktion, Einspeisung in das bestehende Gasnetz, Treibstoff usw.) Biogasanlagen leisten eine hohe und gleichbleibende Jahresarbeit Hamerlinggasse 3 A-8010 Graz Tel. +43 (0) 316/ Fax +43 (0) 316/ Danke für Ihre Aufmerksamkeit 7

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