Ausbildungszeugnisse richtig schreiben

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1 Ausbildungszeugnisse richtig schreiben Ein Leitfaden zur Erstellung von Ausbildungszeugnissen auch für vorzeitig gelöste Ausbildungsverhältnisse

2 Ausbildungszeugnisse richtig schreiben Ein Leitfaden zur Erstellung von Ausbildungszeugnissen auch für vorzeitig gelöste Ausbildungsverhältnisse

3 Inhalt Einleitung 4 Teil I: Was Sie über Ausbildungszeugnisse wissen sollten Wer hat Anspruch auf ein Ausbildungszeugnis? Wann muss das Ausbildungszeugnis ausgehändigt werden? Was ist beim Schreiben eines Ausbildungszeugnisses zu beachten? Was nicht ins Ausbildungszeugnis darf Äußere Form des Ausbildungszeugnisses Arten von Ausbildungszeugnissen Aufbau eines Ausbildungszeugnisses und Beispiele 13 Teil II: Wie erstelle ich ein Ausbildungszeugnis? Beurteilungsbogen Formulierungsbeispiele für die einzelnen Leistungskriterien und das Sozialverhalten Einleitung Aufgabenbeschreibung für Auszubildende Ausbildungsbefähigung Ausbildungsbereitschaft Fertigkeiten und Kenntnisse Besondere fachliche Fähigkeiten Lern- und Arbeitsweise Arbeits- und Lernerfolg Zusammenfassende Leistungsbeurteilung Sozialverhalten gegenüber Internen Sozialverhalten gegenüber Externen Prüfungsergebnis Art der Beendigung des Ausbildungsverhältnisses Zeugnisvergabegrund bei einem Zwischenzeugnis Schlussformel Checkliste Ausbildungszeugnis 49 Teil III: Wichtige Urteile 51 3

4 Einleitung Das Ausbildungszeugnis spielt bei der Bewerbung des Auszubildenden eine wesentliche Rolle. Für sein berufliches Fortkommen ist er daher darauf angewiesen, ein aussagekräftiges Zeugnis vom Ausbildungsbetrieb zu erhalten, das vom kundigen Leser auch so verstanden wird, wie es gemeint war. Für den Ausbildungsbetrieb wird dagegen das Abfassen eines sorgfältig geschriebenen und rechtssicheren Zeugnisses schnell zum Problem, wenn keine eigene Personalabteilung vorhanden ist, die in solchen Dingen geübt ist. Im Tagesgeschäft fehlt im klein- und mittelständischen Betrieb oft die Zeit und auch das Know-how, um ein Ausbildungszeugnis richtig zu formulieren. Vor allem Ausbildungsabbrecher erhalten oft kein oder kein brauchbares Ausbildungszeugnis. Der Westdeutsche Handwerkskammertag hat daher den vorliegenden Leitfaden im Rahmen des Projektes»Ziellauf Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen«erstellt, um Ausbildungsbetrieben bei der Formulierung eines ordnungsgemäßen Ausbildungszeugnisses zu unterstützen und Auszubildenden zu einem aussagekräftigen und eindeutigen Zeugnis zu verhelfen. Gegenstand des Projekts»Ziellauf Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen«ist die Initiierung konkreter Aktivitäten zur Prävention von Ausbildungsabbrüchen im Handwerk. Das Projekt wird in Kooperation mit den Handwerkskammern Düsseldorf und Dortmund durchgeführt, gefördert wird es aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. 4

5 Teil I Was Sie über Ausbildungszeugnisse wissen sollten Wir haben die hier zusammengestellten Informationen sorgfältig auf Richtigkeit und Vollständigkeit hin überprüft. Jede Haftung für Schäden, die sich aus der Verwendung dieser Informationen ergeben, schließen wir jedoch ausdrücklich aus. 5

6 1.1 Wer hat Anspruch auf ein Ausbildungszeugnis? Der Auszubildende hat einen gesetzlichen Anspruch auf Ausstellung eines Zeugnisses, wenn das Ausbildungsverhältnis endet. AUSZUG AUS DEM BERUFSBILDUNGSGESETZ ( BBIG) 8 Zeugnis (1) Der Ausbildende hat dem Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ein Zeugnis auszustellen. Hat der Ausbildende die Berufsausbildung nicht selbst durchgeführt, so soll auch der Ausbilder das Zeugnis unterschreiben. (2) Das Zeugnis muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse des Auszubildenden. Auf Verlangen des Auszubildenden sind auch Angaben über Führung, Leistung und besondere fachliche Fähigkeiten aufzunehmen. Dieser Anspruch besteht bei jeder Form der Beendigung des Ausbildungsverhältnisses, also auch im Falle des vorzeitigen Abbruchs bzw. der Kündigung. Ein Ausbildungszeugnis ist auch dann zu erstellen, wenn der Auszubildende nach Beendigung der Ausbildung vom selben Betrieb übernommen wird. Das Zeugnis ist selbst dann zu erstellen, wenn der Auszubildende es nicht beantragt oder ausdrücklich darauf verzichtet.vereinbarungen, in denen der Auszubildende auf ein solches Zeugnis verzichtet, sind gemäß 8, 18 BBiG unwirksam. 6

7 Der Auszubildende kann auch vor Ausbildungsende ein Zeugnis (Zwischenzeugnis) verlangen, wenn der ihn betreuende Ausbilder vor Ausbildungsende wechselt er sich um eine andere Berufsausbildung oder bereits vor Ausbildungsende anderweitig um eine Stelle (z.b. als Geselle) bewerben möchte die Ausbildung für längere Zeit unterbrochen wird (Wehrdienst, Erziehungsurlaub). 7

8 1.2 Wann muss das Ausbildungszeugnis ausgehändigt werden? Die Zeugniserstellung muss so rechtzeitig erfolgen, dass es dem Auszubildenden am Tage der Beendigung der Ausbildung ausgehändigt werden kann, denn der Auszubildende benötigt das Zeugnis als Bewerbungsunterlage bei der Arbeitsplatzsuche. Hat der Betrieb dem Auszubildenden das Zeugnis nicht bis zum letzten Tag des Ausbildungsverhältnisses ausgehändigt, ist er verpflichtet, dem Auszubildenden das Zeugnis auf Betriebskosten zuzusenden. Der Betrieb hat kein Zurückbehaltungsrecht für das Zeugnis gegenüber dem Auszubildenden wegen noch bestehender vertraglicher Ansprüche. Wird das Zeugnis nicht rechtzeitig oder nicht richtig erteilt, so kann der Auszubildende beim Arbeitsgericht auf Erteilung des Zeugnisses bzw. Neuformulierung des Zeugnisses des Gerichtes klagen. Entsteht dem Auszubildenden durch die Nichtbzw. Falschausstellung nachweislich ein Schaden, kann er diesen gerichtlich geltend machen. 8

9 1.3 Was ist beim Schreiben eines Ausbildungszeugnisses zu beachten? Ein Zeugnis muss genau und umfassend beschreiben, was der Auszubildende während des Ausbildungsverhältnisses gemacht hat, damit sich der künftige Arbeitgeber ein klares Bild davon machen kann. Es ist Sache des Ausbildungsbetriebes, das Zeugnis im einzelnen zu formulieren. Der Auszubildende hat keinen Anspruch auf bestimmte Formulierungen. Um dem Auszubildenden die weitere berufliche Zukunft nicht unnötig zu erschweren, soll das Zeugnis von verständigem Wohlwollen für den Auszubildenden getragen sein. Dieses Wohlwollen darf aber nicht dazu führen, dass das Zeugnis unwahr wird. Das Zeugnis muss wahr sein und daher alle wesentlichen Tatsachen (bei einem qualifizierten Zeugnis auch Wertungen) enthalten, die für die Gesamtbeurteilung des Auszubildenden wichtig sind. Einmalige Vorfälle, die für den Auszubildenden, seine Führung und Leistung nicht typisch sind, dürfen nicht in das Zeugnis aufgenommen werden. Wortwahl, Satzstellung oder Auslassungen dürfen nicht dazu führen, dass beim Leser eine falsche Vorstellung entsteht. Wer ein unrichtiges Zeugnis ausstellt, haftet einem späteren Arbeitgeber für den Schaden, der daraus entsteht, dass er den Auszubildenden im Vertrauen auf die Richtigkeit des Zeugnisses eingestellt hat. 9

10 1.4 Was nicht ins Ausbildungszeugnis darf Krankheiten (auch längerfristige) und Schwerbehinderteneigenschaft des Auszubildenden dürfen im Ausbildungszeugnis grundsätzlich nicht erwähnt werden. Straftaten und Strafverfahren dürfen nur im Zeugnis erwähnt werden, wenn sie mit dem Arbeitsverhältnis direkt in Zusammenhang stehen und die Straftat durch gerichtliche Entscheidung nachgewiesen ist. Alkoholismus und Drogensucht dürfen im Zeugnis ebenso wenig erwähnt werden wie Dinge aus dem Privatleben des Auszubildenden. Der Beendigungsgrund (z.b. Kündigung durch den Ausbildungsbetrieb) darf im Ausbildungszeugnis ohne Zustimmung des Auszubildenden grundsätzlich nicht erwähnt werden. Ausnahme: Kündigung durch den Auszubildenden oder wegen Betriebsaufgabe. Die gewerkschaftliche Tätigkeit des Auszubildenden oder seine Mitarbeit in der Jugendvertretung darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auszubildenden ins Zeugnis aufgenommen werden. Unterbrechungen der Lehrzeit (Wehrdienst, Erziehungsurlaub) sind dagegen im Zeugnis zu erwähnen. 10

11 1.5 Äußere Form des Ausbildungszeugnisses Das Zeugnis muss fehlerlos und sauber auf dem üblichen Firmenbriefbogen geschrieben werden und ist vom Betriebsinhaber oder seinem Vertreter zu unterschreiben. Hat dieser die Berufsausbildung nicht selbst durchgeführt, soll auch der Ausbilder mit unterschreiben und damit eine Mitverantwortung für den Zeugnisinhalt übernehmen. Das Zeugnis muss ein Ausstellungsdatum tragen (Erstelldatum, spätestens letzter Tag der Ausbildung). Insgesamt soll die äußere Form des Zeugnisses seiner Bedeutung für den weiteren beruflichen Werdegang des Auszubildenden entsprechen. Ein handschriftlich oder unsauber geschriebenes Zeugnis (z. B. Durchstreichungen, Textverbesserungen, Tippfehler, Flecken oder ähnliches) kann der Auszubildende zurückweisen und ein neues Zeugnis verlangen. 11

12 1.6 Arten von Ausbildungszeugnissen Der Auszubildende kann zwischen einem einfachen oder einem qualifizierten Ausbildungszeugnis wählen. Er muss daher vor Zeugnisausstellung danach gefragt werden, welche Zeugnisform er haben möchte. Verlangt der Auszubildende z.b. nur ein einfaches Zeugnis, darf ihm der Betrieb kein qualifiziertes Zeugnis ausstellen Einfaches Ausbildungszeugnis Ein einfaches Ausbildungszeugnis muss lediglich Angaben enthalten über Art (betriebliche / außerbetriebliche Ausbildung) Dauer (rechtliche, nicht tatsächliche Dauer) Ziel der Berufsausbildung (Angabe des Ausbildungsberufes) sowie über die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse des Auszubildenden. Ein einfaches Zeugnis ist also eine reine Tätigkeitsbeschreibung ohne jegliche wertende Beurteilung. Bewertungen dürfen auch nicht»verpackt«in der Tätigkeitsbeschreibung enthalten sein Qualifiziertes Ausbildungszeugnis Ein qualifiziertes Ausbildungszeugnis enthält zunächst die selben Angaben wie ein einfaches Zeugnis. Darüber hinaus muss es eine Beurteilung von Leistung besondere fachliche Fähigkeiten Führung (Sozialverhalten) enthalten. 12

13 1.7 Aufbau eines Ausbildungszeugnisses und Beispiele Aufbau eines einfachen Ausbildungszeugnisses Ein einfaches Ausbildungszeugnis hat folgenden Aufbau: a) Überschrift Ausbildungszeugnis, Zwischenzeugnis b) Einleitung Anrede,Vorname, Name, Geburtstag des Auszubildenden, Ausbildungsberuf, Ausbildungsbeginn und -ende, Firmenbeschreibung c) Tätigkeitsbeschreibung Auflistung der Ausbildungsstationen und -inhalte. Die Tätigkeitsbeschreibung muss so genau sein, dass ein branchenfremder Dritter sich ein zutreffendes Bild davon machen kann. Ein bloßer Verweis auf das Berufsbild oder die Ausbildungsordnung genügt daher nicht. d) Ort, Datum e) Unterschrift des Zeugnisausstellers Name des Ausstellers zusätzlich maschinenschriftlich, Hinweis auf die Vertretungsmacht (z.b.»i.v«,»i.a«) 13

14 1.7.2 Beispiel für ein einfaches Ausbildungszeugnis Willi Beispiel GmbH Müllerstr Köln A U S B I L D U N G S Z E U G N I S Frau Erika Mustermann, geb. am , ist vom bis zum in unserem Betrieb, einem mittelständischen Handwerksunternehmen der Baubranche mit 20 Angestellten, zur Bürokauffrau ausgebildet worden. Im Rahmen dieser Ausbildung sind ihr die in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt worden. Frau Mustermann wurde im Rahmen ihrer Ausbildung mit folgenden Tätigkeiten befasst: Überschrift Einleitung Tätigkeitsbeschreibung Allgemeine Sekretariatsarbeiten Korrespondenz Bearbeitung der Zeiterfassung Registratur Bearbeitung von Statistiken Buchhaltung. Köln, den Ort, Datum Unterschrift des Betriebsinhabers Unterschrift 14

15 1.7.3 Aufbau eines qualifizierten Ausbildungszeugnisses Ein qualifiziertes Ausbildungszeugnis hat folgenden Aufbau: a) Überschrift Ausbildungszeugnis, Zwischenzeugnis b) Einleitung Anrede,Vorname, Name, Geburtstag des Auszubildenden, Ausbildungsberuf, Ausbildungsbeginn und -ende, Firmenbeschreibung c) Tätigkeitsbeschreibung Auflistung der Ausbildungsstationen und -inhalte. Die Tätigkeitsbeschreibung muss so genau sein, dass ein branchenfremder Dritter sich ein zutreffendes Bild davon machen kann. Ein bloßer Verweis auf das Berufsbild oder die Ausbildungsordnung genügt daher nicht. d) Leistungsbeurteilung Die Leistungsbeurteilung soll ein objektives Gesamtbild der regelmäßigen Leistung während der gesamten Ausbildungszeit geben. Zu einer ausführlichen Leistungsbeurteilung gehören Angaben über Ausbildungsbereitschaft (Leistungswille, Engagement, gezeigtes Interesse) Ausbildungsbefähigung (Auffassungsgabe, Denkvermögen, Belastbarkeit, Kreativität, Geschicklichkeit) erworbene Fertigkeiten und Kenntnisse 15

16 Lern- und Arbeitsweise (Fleiß, Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Selbständigkeit) Arbeitserfolg (Arbeitsmenge und -qualität, Termineinhaltung) zusammenfassende Leistungsbeurteilung. Grundsätzlich müssen nicht alle diese Punkte im Ausbildungszeugnis angesprochen werden. Die Leistungsbeurteilung kann auch nur in Form der zusammenfassenden Beurteilung erfolgen. Je besser aber der Auszubildende ist, desto mehr einzelne Leistungsaspekte sollte das Zeugnis enthalten. In einem guten / sehr guten Zeugnis sollten alle Leistungsaspekte angesprochen werden. Bei einer guten bis sehr guten Gesamtbeurteilung wird erwartet, dass auch detailliert deutlich gemacht wird, worin sich die überdurchschnittliche Qualifikation gezeigt hat. Nur so wird die gute Beurteilung glaubwürdig. Enthält das Zeugnis dagegen nur eine gute Gesamtbeurteilung, ohne konkrete und aussagekräftige Aussagen zu den einzelnen Leistungskriterien, wird dies allgemein dahingehend verstanden, dass es sich um einen weniger guten Auszubildenden handelt. Besondere Leistungen des Auszubildenden sollten gesondert erwähnt werden (z.b. Jahrgangsbester, vorzeitige Zulassung, besondere Kenntnisse). Bei der zusammenfassenden Leistungsbeurteilung entsprechen folgende Formulierungen bestimmten Noten: stets zu unserer vollsten Zufriedenheit 1 zu unserer vollsten Zufriedenheit 1 2 stets zu unserer vollen Zufriedenheit 2 16

17 zu unserer vollen Zufriedenheit 3 stets zu unserer Zufriedenheit 3 4 zu unserer Zufriedenheit 4 im großen und ganzen zu unserer Zufriedenheit 5 e) Führung (Sozialverhalten) Bei der Beurteilung der Führung geht es um das Sozialverhalten des Auszubildenden am Arbeitsplatz, sein Benehmen, sein Verhalten im Umgang mit anderen Menschen, seine Kooperations- und Anpassungsfähigkeit. Es geht dabei ausschließlich um das dienstliche Verhalten, außerdienstliches Verhalten darf nicht erwähnt werden. Dabei sollte stets das persönliche Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen angesprochen werden, und zwar in dieser Reihenfolge. Schweigt das Zeugnis über das Verhalten gegenüber einer dieser Personengruppen, so könnte dies als Hinweis auf Schwierigkeiten mit Vorgesetzten oder Kollegen gedeutet werden. Die umgekehrte Reihenfolge»gegenüber Arbeitskollegen und Vorgesetzten«könnte zu dem Missverständnis führen, dass das Verhältnis gegenüber den Vorgesetzten nicht so gut war wie das zu den Kollegen. f) Prüfung Eine Angabe über das Bestehen der Gesellen- / Abschlussprüfung ist nicht erforderlich, aber allgemein üblich. g) Beendigungsgrund Angabe des Beendigungsgrundes erfolgt grundsätzlich nur auf Wunsch des Auszubildenden. Eine Beendigung aufgrund Kündigung durch den 17

18 Auszubildenden, wegen Kündigung aus betrieblichen Gründen sollte stets erwähnt werden, damit nicht beim Leser der falsche und für den Auszubildenden nachteilige Eindruck entsteht, dem Auszubildenden sei wegen seinem untragbaren Verhalten gekündigt worden. h) Schlussformel Die sogenannte Schlussformel enthält den Dank für die Zusammenarbeit, Bedauern über den Fortgang und Wünsche für die berufliche (und private) Zukunft. Eine solche Schlussformel muss das Zeugnis nicht enthalten, bei einem (sehr) guten Zeugnis wird sie jedoch erwartet ihr Fehlen könnte sonst so verstanden werden, dass der Auszubildende doch nicht so gut war, wie zuvor geschildert. i) Ort, Datum j) Unterschrift des Zeugnisausstellers Name des Ausstellers zusätzlich maschinenschriftlich, Hinweis auf die Vertretungsmacht (z.b.»i.v«,»i.a«) Beispiele für qualifizierte Ausbildungszeugnisse Die nachfolgenden Musterzeugnisse liefern Beispiele für Ausbildungszeugnisse. Sie können lediglich als Orientierungshilfe dienen. Ein bloßes Abschreiben dieser Formulierungsbeispiele ist daher nicht ratsam, da sie dem individuellen Leistungsprofil Ihres Auszubildenden so nicht gerecht werden. 18

19 Qualifiziertes Ausbildungszeugnis Note: sehr gut A U S B I L D U N G S Z E U G N I S Willi Beispiel GmbH Müllerstr Köln Frau Erika Mustermann, geb. am , ist vom bis zum in unserem Betrieb, einem mittelständischen Handwerksunternehmen der Baubranche mit 20 Angestellten, zur Bürokauffrau ausgebildet worden. Aufgrund der guten Leistungen in Schule und Betrieb konnte der ursprünglich auf 3 Jahre abgeschlossene Ausbildungsvertrag um ein halbes Jahr verkürzt werden. Im Rahmen dieser Ausbildung sind ihr sämtliche in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt worden. Frau Mustermann wurde im Rahmen ihrer Ausbildung mit folgenden Tätigkeiten befasst: Allgemeine Sekretariatsarbeiten Korrespondenz... Frau Mustermann hat ihre Berufsausbildung von Anfang an mit starkem Engagement und großem Interesse betrieben. Dank ihrer sehr guten Auffassungsgabe gelang es ihr jederzeit, sich schnell und umfassend in neue Sachverhalte einzuarbeiten. Sie hat sich ein weit überdurchschnittliches Fachwissen angeeignet, das sie auch hervorragend in die Praxis umsetzen kann. Frau Mustermann arbeitete mit größter Sorgfalt und Genauigkeit Ihre Arbeitsergebnisse waren, auch bei gesteigerten Anforderungen, immer von sehr guter Qualität. Sie war bereits nach kurzer Zeit in der Lage, die ihr übertragenen Aufgaben vollkommen selbständig auszuführen. Ihre Leistungen waren stets zu unserer vollsten Zufriedenheit. Frau Mustermann war jederzeit freundlich, aufgeschlossen und flexibel. Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen war stets vorbildlich. Ihre hilfsbereite und zuverlässige Art hat erheblich zur Verbesserung des Betriebsklimas beigetragen. Für unsere Kunden war sie immer eine höfliche und zuvorkommende Ansprechpartnerin. Frau Mustermann hat die Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer zu Köln mit der Note sehr gut als Kammerbeste bestanden. Frau Mustermann verlässt unseren Betrieb mit Ende der Ausbildung, um ein Studium aufzunehmen, wofür wir Verständnis haben. Wir bedauern ihren Weggang außerordentlich und bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen ihr beruflich weiterhin viel Erfolg und privat alles Gute. Einleitung, Firmenbeschreibung Verkürzung Tätigkeitsbeschreibung Leistungsbeurteilung: Ausbildungsbereitschaft Ausbildungsbefähigung Fertigkeiten und Kenntnisse Lern- u. Arbeitsweise Arbeitsergebnisse Besondere Fähigkeiten Gesamtbeurteilung Führung: Intern Extern Prüfung Schlussformel Köln, den Unterschrift des Betriebsinhabers Unterschrift des Ausbilders 19

20 Qualifiziertes Ausbildungszeugnis Note: gut A U S B I L D U N G S Z E U G N I S Willi Beispiel GmbH Müllerstr Köln Frau Erika Mustermann, geb. am , ist vom bis zum in unserem Betrieb, einem mittelständischen Handwerksunternehmen der Baubranche mit 20 Angestellten, zur Bürokauffrau ausgebildet worden. Aufgrund der guten Leistungen in Schule und Betrieb konnte der ursprünglich auf 3 Jahre abgeschlossene Ausbildungsvertrag um ein halbes Jahr verkürzt werden. Im Rahmen dieser Ausbildung sind ihr sämtliche in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt worden. Frau Mustermann wurde im Rahmen ihrer Ausbildung mit folgenden Tätigkeiten befasst: Allgemeine Sekretariatsarbeiten Korrespondenz... Frau Mustermann hat ihre Berufsausbildung von Anfang an mit starkem Engagement und großem Interesse betrieben. Dank ihrer guten Auffassungsgabe gelang es ihr, sich schnell und umfassend in neue Sachverhalte einzuarbeiten. Sie hat sich ein überdurchschnittliches Fachwissen angeeignet, das sie auch gut in die Praxis umsetzen kann. Ihre Arbeitsergebnisse waren stets von guter Qualität. Frau Mustermann hat die ihr übertragenen Aufgaben mit großer Sorgfalt und Genauigkeit und stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt. Wir freuen uns, dass wir Frau Mustermann als Angestellte in unserem Betrieb weiterbeschäftigen können und wünschen ihr auch zukünftig viel Erfolg. Einleitung, Firmenbeschreibung Verkürzung Frau Mustermann ist stets freundlich, aufgeschlossen und flexibel. Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei. Sie hat durch ihre Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit zur Verbesserung des Betriebsklimas beigetragen. Das Ausbildungsverhältnis hat mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung geendet. Tätigkeitsbeschreibung Leistungsbeurteilung: Ausbildungsbereitschaft Ausbildungsbefähigung Fertigkeiten und Kenntnisse Arbeitsergebnisse Lern- u. Arbeitsweise/ Gesamtbeurteilung Führung: Intern/Extern Prüfung Schlussformel Köln, den Unterschrift des Betriebsinhabers Unterschrift des Ausbilders 20

21 Qualifiziertes Ausbildungszeugnis Note: befriedigend Willi Beispiel GmbH Müllerstr Köln A U S B I L D U N G S Z E U G N I S Frau Erika Mustermann, geb. am , ist vom bis zum in unserem Betrieb, einem mittelständischen Handwerksunternehmen der Baubranche mit 20 Angestellten, zur Bürokauffrau ausgebildet worden. Im Rahmen dieser Ausbildung sind ihr sämtliche in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt worden. Frau Mustermann wurde im Rahmen ihrer Ausbildung mit folgenden Tätigkeiten befasst: Allgemeine Sekretariatsarbeiten Korrespondenz... Frau Mustermann hat ihre Berufsausbildung von Anfang an mit Engagement und Interesse betrieben. Sie hat sich ein solides Fachwissen angeeignet, das sie auch in die Praxis umsetzen kann. Ihre Arbeitsergebnisse waren stets brauchbar. Frau Mustermann hat die ihr übertragenen Aufgaben mit Sorgfalt und Genauigkeit und stets zu unserer Zufriedenheit erledigt. Frau Mustermann ist stets freundlich, aufgeschlossen und flexibel. Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war einwandfrei. Im Anschluss an ihre Ausbildung wird Frau Mustermann von uns im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses als Sachbearbeiterin übernommen. Einleitung, Firmenbeschreibung Das Ausbildungsverhältnis hat mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung geendet. Tätigkeitsbeschreibung Leistungsbeurteilung: Ausbildungsbereitschaft Fertigkeiten und Kenntnisse Arbeitsergebnisse Lern- u. Arbeitsweise/ Gesamtbeurteilung Führung: Intern/Extern Prüfung Schlussformel Köln, den Unterschrift des Betriebsinhabers Unterschrift des Ausbilders 21

22 Qualifiziertes Ausbildungszeugnis Note: ausreichend Willi Beispiel GmbH Müllerstr Köln A U S B I L D U N G S Z E U G N I S Frau Erika Mustermann, geb. am , ist vom bis zum in unserem Betrieb, einem mittelständischen Handwerksunternehmen der Baubranche mit 20 Angestellten, zur Bürokauffrau ausgebildet worden. Im Rahmen dieser Ausbildung sind ihr sämtliche in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt worden. Frau Mustermann wurde im Rahmen ihrer Ausbildung mit folgenden Tätigkeiten befasst: Allgemeine Sekretariatsarbeiten Korrespondenz... Frau Mustermann nutzte die ihr gebotenen Ausbildungsmöglichkeiten und arbeitete sorgfältig. Sie hat die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit erledigt. Frau Mustermann ist stets freundlich. Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war einwandfrei. Einleitung, Firmenbeschreibung Das Ausbildungsverhältnis hat mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung geendet. Tätigkeitsbeschreibung Leistungsbeurteilung: Ausbildungsbereitschaft/Lern- und Arbeitsweise Gesamtbeurteilung Führung: Intern/Extern Prüfung Köln, den Unterschrift des Betriebsinhabers Unterschrift des Ausbilders 22

23 Qualifiziertes Ausbildungszeugnis Note: mangelhaft Willi Beispiel GmbH Müllerstr Köln A U S B I L D U N G S Z E U G N I S Frau Erika Mustermann, geb. am , ist vom bis zum in unserem Betrieb, einem mittelständischen Handwerksunternehmen der Baubranche mit 20 Angestellten, zur Bürokauffrau ausgebildet worden. Im Rahmen dieser Ausbildung sind ihr sämtliche in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt worden. Frau Mustermann hat im Rahmen ihrer Ausbildung folgende Tätigkeiten kennengelernt: Allgemeine Sekretariatsarbeiten Korrespondenz... Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war im Wesentlichen einwandfrei. Einleitung, Firmenbeschreibung Sie hat die ihr übertragenen Aufgaben weitgehend zu unserer Zufriedenheit erledigt. Tätigkeitsbeschreibung Leistungsbeurteilung: Gesamtbeurteilung Führung: Intern/Extern Köln, den Unterschrift des Betriebsinhabers Unterschrift des Ausbilders 23

24 Teil II Wie erstelle ich ein Ausbildungszeugnis? 24

25 Ein dem Auszubildenden gerecht werdendes Zeugnis lässt sich am schnellsten schreiben, wenn man zunächst anhand des nachstehenden Beurteilungsbogens ein Leistungsprofil des Auszubildenden erstellt. Die so gefundene Beurteilung des Auszubildenden muss nun noch in die richtigen Worte gegossen werden. Hierzu sollten Sie sich an den Formulierungen aus unserer Zusammenstellung orientieren, die zu der Beurteilung passen. Daraus stellen Sie dann den Zeugnisentwurf zusammen. Dieses müssen Sie gegebenenfalls so ergänzen, dass Sie auch wirklich den konkreten Auszubildenden zutreffend beschreiben. Das so erstellte Zeugnis muss anschließend noch so überarbeitet werden, dass sich das Zeugnis flüssig liest und keine Bandwurmsätze enthält. Mit Hilfe der Checkliste können Sie abschließend prüfen, ob Sie bei der Erstellung des Zeugnisses an alles gedacht haben. 25

26 2.1 Beurteilungsbogen LEISTUNG sehr gut gut befriedi- ausrei- mangelgend chend haft Ausbildungs- Engagement bereitschaft Interesse Ausbildungs- Auffassungsgabe befähigung Belastbarkeit Kreativität Geschicklichkeit Flexibilität Urteilsvermögen Kenntnisse Umfang Anwendung Lern- und Fleiß Arbeitsweise Sorgfalt Zuverlässigkeit Selbständigkeit Ausdauer Planung Sauberkeit Lern- und Arbeitsmenge Arbeitserfolg Arbeitsqualität Termintreue Besondere Fertigkeiten und Kenntnisse Zusammenfassende Leistungsbeurteilung Grundsätzlich müssen nicht alle diese Punkte im Ausbildungszeugnis angesprochen werden. Die Leistungsbeurteilung kann auch nur in Form der zusammenfassenden Beurteilung erfolgen. 26

27 FÜHRUNG sehr gut gut befriedi- ausrei- mangel- ( SOZIALVERHALTEN) gend chend haft Intern Vorgesetzte Kollegen Extern Kunden Berufsschule Überbetriebliche Ausbildung Sonstiges Teamfähigkeit Kommunikation Ehrlichkeit Offenheit 27

28 2.2 Formulierungshilfen für die einzelnen Leistungskriterien und das Sozialverhalten Wir haben im Folgenden einige gebräuchliche Zeugnisformulierungen als Formulierungshilfe für Sie zusammengestellt. Da das Ausbildungszeugnis eine individuelle Leistungs- und Verhaltensbeurteilung des konkreten Auszubildenden sein soll, dürfen diese Formulierungen nicht einfach rein mechanisch übernommen werden. Es ist vielmehr stets zu prüfen, ob die jeweilige Formulierung wirklich dem gezeigten Leistungsprofil und Sozialverhalten des konkreten Auszubildenden gerecht wird. Textbausteine müssen dann gegebenenfalls entsprechend abgeändert bzw. ergänzt werden EINLEITUNG AUSBILDUNG BEENDET Herr / Frau [Name], geboren am [Geburtsdatum], hat bei uns vom [Ausbildungsbeginn] bis [Ausbildungsende] den Beruf der [Ausbildungsberuf] erlernt. Herr / Frau [Name], geboren am [Geburtsdatum], hat bei uns vom [Ausbildungsbeginn] bis [Ausbildungsende] die Ausbildung zum / zur [Ausbildungsberuf] absolviert. Herr / Frau [Name], geboren am [Geburtsdatum], ist vom [Ausbildungsbeginn] bis [Ausbildungsende] in unserem Unternehmen zum / zur [Ausbildungsberuf] ausgebildet worden. Herr / Frau [Name], geboren am [Geburtsdatum], ist entsprechend dem Berufsbild und der Ausbildungsordnung vom [Ausbildungsbeginn] bis [Ausbildungsende] zum / zur [Ausbildungsberuf] ausgebildet worden. 28

29 AUSBILDUNG NOCH NICHT BEENDET (ZWISCHENZEUGNIS) Herr / Frau [Name], geboren am [Geburtsdatum], begann bei uns am [Ausbildungsbeginn] eine Ausbildung zum / zur [Ausbildungsberuf]. VERKÜRZUNG Aufgrund der guten Leistungen in Schule und Betrieb konnte der ursprünglich auf [Zeitangabe] Jahre abgeschlossene Ausbildungsvertrag um ein halbes Jahr verkürzt werden. Die Dauer der Berufsausbildung konnte um [Zeitangabe] verkürzt werden, da Herr / Frau [Name] die allgemeine Hochschulreife / Fachschulreife / Fachoberschulreife besitzt. Die Dauer der Berufsausbildung konnte um [Zeitangabe] verkürzt werden, da Herr / Frau [Name] bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung zum [Ausbildungsberuf] verfügt AUFGABENBESCHREIBUNG FÜR AUSZUBILDENDE... durchlief die Abteilungen [tabellarische Aufzählung]. Dort erwarb er / sie folgende Fertigkeiten und Kenntnisse in [tabellarische Aufzählung].... wurde nach festem Ausbildungsplan mit allen Arbeiten vertraut gemacht. Er / Sie lernte die Abteilungen [tabellarische Aufzählung] kennen. Dabei erwarb er / sie sich alle im Berufsbild [Ausbildungsberuf] festgelegten Fertigkeiten und Kenntnisse, so unter anderem [tabellarische Aufzählung]. 29

30 ... lernte im Rahmen seiner Ausbildung alle von der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Tätigkeiten kennen: [tabellarische Aufzählung]. Ihm / Ihr wurde folgende Fertigkeiten und Kenntnisse nach der Ausbildungsordnung vermittelt: [tabellarische Aufzählung] AUSBILDUNGSBEREITSCHAFT SEHR GUT... interessierte sich weit überdurchschnittlich für alle Ausbildungsinhalte und war stets sehr gut motiviert hat von Anfang an seine / ihre Berufsausbildung mit außerordentlichem Engagement und stets sehr regem Interesse betrieben.... zeichnete sich durch eine jederzeit sehr hohe Arbeits- und Lernbereitschaft aus.... interessierte sich überdurchschnittlich für alle Ausbildungsinhalte und war stets gut motiviert. GUT 2... hat von Anfang an seine / ihre Berufsausbildung mit starkem Engagement und großem Interesse betrieben.... zeichnete sich durch konstant hohe Arbeits- und Lernbereitschaft aus. 30

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