Switch 560NMD01 Datenblatt
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- Adolf Diefenbach
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1 RTU500 Serie Switch Datenblatt Merkmale Zu Dokumentationszwecken sind die Ports mit den Ziffern 1-4 beschriftet. Es gibt keinen speziellen Uplink Port. Alle Ports sind in ihrer Funktion gleich. Der SDSL Port ist über einen Erweiterungsstecker nach Außen geführt. Der Verbindungs- (Link) und Geschwindigkeitsstatus aller und des SDSL Ports wird über LEDs an der Frontplatte angezeigt. Der Switch lernt -Adressen, indem er eingehende Rahmen analysiert. Die so erlernten Adressen werden in einer Adresstabelle (max Einträge) gespeichert und genutzt, um Rahmen an die korrekte Schnittstelle weiterzuleiten. Ein empfangener Rahmen wird nur dann an alle Schnittstellen weitergeleitet, wenn es sich um eine Broad- oder Multicastadresse handelt oder die Zieladresse in der Adresstabelle nicht gefunden wird. Werden Einträge in der Tabelle nicht durch entsprechend empfangene Rahmen bestätigt, so werden diese nach max. 304 Sekunden entfernt (voreingestellter Wert). Anwendung Der managed Layer-2-Switch stellt 4 Fast - Schnittstellen mit Auto MDI/X (Automatische Crossover Erkennung und Korrektur) sowie eine 2-Draht SDSL Schnittstelle zur Verfügung. Der Switch ist für das zur Verfügung stellen von innerhalb einer Station über -Schnittstellen (Verteilswitch) konzipiert. Die SDSL Schnittstelle kann für das Zusammenschalten von Stationen mit einem Abstand von bis zu 20 km (Kupferkabel, Durchmesser 0,8 mm) genutzt werden. Der Switch ist durch das (Rapid) Spanning Tree Protokoll in der Lage, redundante Topologlen zu realisieren. Eine VLAN Konfiguration nach IEEE 802.1Q wird unterstützt. Rahmen können transparent weitergeleitet oder einem (Access oder Trunk) VLAN zugeordnet werden. Quality-of-Service wird vom Switch unterstützt wenn ein IEEE 802.1p kompatibles Rahmenformat verwendet wird. Der Switch kann die ausgehenden Rahmen in bis zu vier prioritätsgesteuerte Warteschlangen aufteilen. Das Gerät verfügt über eine Weitbereichsversorgung und benötigt eine Spannung zwischen 24 und 60 V. Sowohl die Schnittstellen als auch die SDSL, RS232 (Con 0) und die Erweiterungsbus Schnittstelle (Ext) können im laufenden Betrieb gesteckt werden (hot-plug). Port 1 Port 2 Port 3 Port 4 Übertrager Übertrager Übertrager Übertrager Switch Abbildung 1: Prinzipschaltbild SDSL Management Alarmlogik Übertrager DSL 1 Con 0 Ext Relais Stecker & Indikatoren Das Gerät stellt vier gleichwertige Schnittstellen mit RJ-45 Anschlüssen, eine SDSL Schnittstelle sowie eine RS232 Schnittstelle für die Konfiguration und das Tunneln von seriellen Daten zur Verfügung. Jeder der RJ-45 Ports kann für hausinterne Kommunikation über Cat.3 (für 10Mbps) oder Cat.5 (für 100Mbps) Netzwerkkabel mit einer maximalen Länge von 100 m verbunden werden. Durch die Unterstützung von MDI/ X besteht keine Notwendigkeit für eine Nutzung von gekreuzten kabeln.
2 Die SDSL Schnittstelle kann über 2-Draht Kupferleitungen verbunden werden. Die maximal überbrückbare Distanz beträgt 20 km bei der Verwendung von Kupferleitungen mit einem Durchmesser von 0,8 mm und einer Übertragungsrate von 192 kbps. In Abhängigkeit von der Entfernung kann die Übertragungsrate auf bis zu 11 Mbps erhöht werden. Der Status aller Schnittstellen kann mittels zweier LEDs überwacht werden. Für die schnittstellen sind diese im unteren und oberen Teil der Buchse angebracht. () Eine grüne LED (Beschriftung: L) im oberen Teil der Buchse signalisiert eine aktive verbindung. Zustände Activity: Aus - Keine Verbindung Ein - Verbindung (Link) Blinkend - Aktivität (Empfang oder Senden von Rahmen) Eine gelbe LED (Beschriftung: S) im unteren Teil der Buchse signalisiert eine Verbindung mit 100 Mbps. Zustände Speed: Aus - Übertragungsrate 10 Mbps Ein - Übertragungsrate 100 Mbps DSL Der Zustand der DSL Schnittstelle kann über die LEDs, beschriftet mit Activity (Aktivität) und Link (Verbindung), überwacht werden. Zustände Link: Aus - Keine DSL Verbindung Ein - DSL Verbindung besteht Zustände Activity: Aus - Keine DSL Verbindung Blinkend - DSL Aktivität (Übertragung oder Emp-fang von Rahmen) Eine mit Master beschriftete LED zeigt die Konfiguration des DSL-Modus (Master oder Slave) an. Zustände Master: Aus - Modus ist Slave Ein - Modus ist Master Im Falle eines schwerwiegenden Fehlers signalisiert der Switch diesen Zustand mit einer roten LED (Beschriftung: Alarm). Der Alarmzustand kann ebenfalls über einen potentialfreien Relaiskontakt signalisiert werden. Die Faktoren die zu einem Alarm führen sind konfigurierbar. RS232 (RJ12) Die RS232 Schnittstelle kann mittels der LEDs DCD und Activity überwacht werden. Zustände DCD: Aus - DCD Signal inaktiv Ein - DCD Signal aktiv Zustände Activity: Aus - Es werden keine Daten gesendet oder empfangen Ein - Daten werden gesendet oder empfangen Allgemein Zwei weitere LED mit den Bezeichnungen Power und Ready geben den Zustand des Gerätes an. Zustände Power: Aus - Gerät ist spannungslos Ein - Versorgungsspannung liegt an Zustände Ready: Aus - Gerät ist nicht betribsbereit (z.b. während des Startvorgangs) Ein - Gerät ist betriebsbereit Ein Buchse für Erweiterungen (Beschriftung Ext) erlaubt u.a. den Anschluss eines portablen Konfigurationsspeichers. Topologie Der Switch stellt insgesamt 5 Ports für die Verbindung von Endgeräten, Switches, Bridges, Hubs und Routern zur Verfügung. Der Switch findet vor allem in Stern- (Punkt-zu-Punkt) oder Linientopologien Anwendung. Redundante Topologien werden automatisch erkannt und mit Hilfe des Rapid Spanning Tree Protokolls (RSTP) betrieben. Dieses ist voll abwärtskompatibel zum weit verbreiteten Spanning Tree Protocol (STP). Switch SDSL SDSL Abbildung 2: Typische Netztopologie für den Switch Management und Konfiguration Gerät Das Management und die Konfiguration des Switches können über Telnet, SSH, SNMP oder eine Web-Schnittstelle erfolgen. Alle Methoden können zum Lesen und Schreiben von Parametern des Gerätes verwendet werden. Zusätzlich kann der Schnittstellen- und Alarmzustand des Gerätes mittels IEC oder -104 überwacht werden. Eine bestehende Konfiguration kann sowohl gesichert, als auch zurückgespielt werden. Weiterhin ist eine externe Speicherung der Konfiguration auf einem portablen Konfigurationsstick (560NMA01) möglich, welcher den einfachen Gerätetausch ohne geschultes Personal ermöglicht. Standardmäßig ist die IP Adresse eines Switches auf , Subnetzmaske und Gateway IP gesetzt. Die SNMP Zeichenketten sind public für Nur-Lese Zugriff und private für Lese-Schreib Zugriffe. Das Gerät kann über ein 2 1KGT V Switch
3 Konsolenkabel während des Startvorgangs durch Betätigen der Taste i in diesen Zustand zurückversetzt werden. Verbindungen sind über jeden Port möglich. Alle Ports sind im voreingestellten Zustand aktiv. Die Standardeinstellung für die seriellen Schnittstellen sind Baud, keine Parität, 1 Stopbit (57600, 8N1). Auf die Kommandozeile zur Konfiguration kann mit einer beliebigen Terminalsoftware (z.b. Hyperterminal) zugegriffen werden. Ports Alle Port können aktiviert bzw. deaktiviert werden. Geschwindigkeit und Duplex Modus (bei ) eines Ports können manuell gesetzt werden. Die Einstellmöglichkeiten bei sind 10 oder 100 Mbps, sowie Voll- oder Halbduplexbetrieb. Bei der DSL Schnittstelle sind Geschwindigkeiten von 192 kbps bis zu 11 Mbps, bei einem Schrittabstand von 8 kbps einstellbar. Es ist auch möglich, eine automatische Erkennung zu nutzen. Für die SDSL Schnittstellen ist es empfehlenswert, die Geschwindigkeit des lokalen oder nahen Gerätes auf einen festen Wert einzustellen, während die entfernten Kommunikationspartner auf auto-detect einzustellen sind. Ports die mit einer RTU der RTU500 Serie verbunden werden, sollten auf auto-detect eingestellt werden. Der Switch unterstützt eine Vielzahl von erweiterten Funktionen, wie Portspiegelung, Bandbreitenkontrolle und Quality-of-Service. Alarmzustände, Meldungen und Protokollierung Redundante Verbindungen Die Redundanzprotokolle Spanning Tree Protocol (STP) und Rapid Spanning Tree Protocol (RSTP) werden voll unterstützt. Im Auslieferungszustand ist RSTP für alle Ports aktiviert. Das Umschalten von RSTP zu STP geschieht automatisch, um die Kompatibilität zu bestehenden STP Installationen zu gewährleisten. Für jeden Port können die (R)STP Parameter seperat eingestellt werden. Dies beinhaltet die Port-Priorität zur Steuerung der Verbindungen ebenso wie die Einstellungen für Point-to-Point oder Edge Verbindungen. Eine globale Bridge Priorität ist ebenfalls einstellbar. Authentifizierung Der Zugang zur Telnet- und SSH-Schnittstelle des Switches ist durch ein zweistufiges Passwortverfahren geschützt. Die erste Stufe berechtigt den Benutzer, Parameter des Gerätes auszulesen und muss eingegeben werden sobald eine Verbindung hergestellt ist. Um Parameter verändern zu können, muss das Gerät in einen Konfigurationsmodus versetzt werden, welcher ein zusätzliches Passwort verlangt. Beide Passwörter können abgeschaltet werden. Einige sicherheitslevante Informationen wie z.b. die Konfigurations- oder Logdaten sind im Nur- Lese -Modus nicht verfügbar. Neben der zweistufigen Passwortauthentifizierung wird auch eine serverbasierte Authentifizierung mittels des RADIUS-Protokolls unterstützt. Der Switch stellt Syslog und SNMP zur Verfügung, um Warnungen und Meldungen an ein oder mehrere vordefinierte Ziele zu senden. Ein Alarmrelais kann auf unerwartete bzw. konfigurierbare Systemzustände reagieren. Für jeden Syslog Server kann ein Schweregrad (Severity) der Fehlermeldung vorgegeben werden, um ausgehende Nachrichten zu filtern. Ein System Log speichert kritische Meldungen. Diese können über Telnet oder die Weboberfläche abgerufen werden. Jeder Logeintrag enthält einen Zeitstempel, der entweder die Standzeit oder die Datums- und Zeitinformationen eines Zeitservers beinhaltet. Für Syslog oder lokales Logging kann ein SNTP (Simple Network Time Protocol) Zeitserver genutzt werden. Das Gerät synchronisiert sich mit dem Server und ist somit in der Lage, einen Zeitstempel mit Datum und Uhrzeit, anstelle der Standzeit zu generieren. Switch - 1KGT V
4 Technische Daten Neben den generellen technischen Daten der RTU500 Serie gelten: Stomversorgung Versorgungsspannung VDC ± 20% Leistungsaufnahme Typ W, max W (Alle Ports aktiv) Elektromagnetische Verträglichkeit Stoßspannungen IEC Leitungsgebundene Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder IEC Gedämpft schwingende Wellen IEC kv (Klasse 4) 10 V (Klasse 3) 2.5 / 1 kv (Klasse 3) Alarm Status Indikator Relaiskontakt Rote LED, Beschriftung: Alarm Potentialfreier Wechselkontakt Status Indikatoren 4 x RJ-45 Geschwindigkeit (10/100 Mbps): Gelbe LED Verbindung/Aktivität: Relais, max. Schaltpannung / -strom 60 VDC (SELV), max. 0,5 A Grüne LED Mechanische Ausführung Abmessung 115 x 48 x 120 (H x B x T) Montage 35 mm Hutschiene Gewicht ca. 250 g Kabeltyp Max. Kabellänge EIA/TIA Kategorie 3 oder ISO/IEC Klasse C Kabel oder besser für 10 Mbps EIA/TIA Kategorie 5 oder ISO/IEC Klasse D Kabel oder besser for 100 Mbps 100 m für Anschlusstechnik Spannung/Alarm/DSL Spannung Alarm DSL über Steckverbinder Phoenix Contact Type MSTBT 2,5/4-ST BK Order-Nr Phoenix Contact Type MSTBT 2,5/4-ST BK Order-Nr Phoenix Contact Type MSTBT 2,5/3-ST BK Order-Nr Protokoll Fast- nach IEEE Cl. 25 und IEEE 802.3u-1995 nach IEEE Cl. 14 Auto-Negotiation (NWAY) nach IEEE Cl. 28 Auto-Crossover (Auto MDI/X) Serielle Schnittstelle 1 x RJ12 Status Indikatoren DCD: Grüne LED Activity: Grüne LED Umgebungsbedingungen Nomaler Betriebstemperaturbereich: -25 C C EN , 2-2, 2-14 Relative Feuchte % EN (nicht kondensierend) Elektromagnetische Verträglichkeit Max. Kabellänge 5 m Protokoll RS-232 Ext Connector Proprietär Zur Nutzung des Konfigurationssticks 1KHW027870R0001 um Kopien oder eine Siche-rung der Konfiguration anzufertigen. Entladung statischer Elektrizität IEC Hochfrequente elektromagnetische Felder IEC kv Luft / 6 kv Kontakt (Klasse 3) 10 V/m (Klasse 3) Switching Flusssteuerung Voll Duplex Flusssteuerung nach IEEE An. 31B und IEEE 802.3x-1997 Schnelle transiente elektrische Stör- 4 kv (Klasse X) Halb Duplex Back Pressure größen IEC Max. Rahmengröße Quality of Service 1552 Bytes IEEE 802.1p Tag basierende Prioritätssteuerung 4 1KGT V Switch
5 Switching Bestellangaben MAC Adresstabelle Max Einträge R0001 1KHW025096R0001 Max. 304 s Haltezeit Switching Modus Store and Forward Zusatzmaterial Konfigurationsadapter Digitale Anschlussleitung (DSL) 560NMA01 R0001 1KHW027870R x steckbare Schraubklemme Protokoll ETSI SDSL (ETSI TS V 1.2.1) ETSI SDSL.bis (ETSI TS V 1.2.2) ITU G.shdsl (ITU-T G.991.2) ITU G.shdls.bis (ITU-T G.991.2) ITU G.hs (ITU-T G.994.1) IEEE EFM (IEEE 802.3) Unterstützte Protokolle Telecontrol Comm. IEC IEC Link Layer Discovery Spanning Tree IEEE 802.1AB-2009 IEEE 802.1D-2004 Class of Service IEEE 802.1p VLAN Tagging Network Access Ctrl. UDP IP ICMP TCP ARP Telnet SNMP SNMP MIB-II TFTP CIDR RIP HTTP L2TP RADIUS Syslog SSHv2 SNTP IEEE 802.1Q-2005 IEEE 802.1X-2001 RFC-768 RFC-791 RFC-792 RFC-793 RFC-826 RFC-854 RFC-1155 bis RFC-1157 RFC-1901 bis RFC-1908 RFC-1213 RFC-1350 RFC-1519 RFC-2453 RFC-2616 RFC-2661 RFC-2865 RFC-3164 RFC-4254 und RFC-5251 RFC-4330 Switch - 1KGT V
6 ABB AG Energietechnik Systeme Postfach Mannheim, Germany Hinweis: Technische Änderungen der Produkte sowie Änderungen im Inhalt dieses Dokuments behalten wir uns jederzeit ohne Vorankündigung vor. Bei Bestellungen sind die jeweils vereinbarten Beschaffenheiten maßgebend. Die ABB AG übernimmt keinerlei Verantwortung für eventuelle Fehler oder Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Wir behalten uns alle Rechte an diesem Dokument und den darin enthaltenen Gegenständen und Abbildungen vor. Vervielfältigung, Bekanntgabe an Dritte oder Verwertung seines Inhaltes auch von Teilen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung durch die ABB AG verboten. Copyright ABB 2015 Alle Rechte vorbehalten 6 1KGT V Switch
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