Gesamtarbeitsvertrag 2015 Cabin Crew Member

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1 Gesamtarbeitsvertrag 05 Cabin Crew Member Gültig ab. Mai 05

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3 Inhaltsverzeichnis Anhänge zum GAV5 3 Abkürzungen 4 Begriffsbestimmungen / Definitionen 5 I. Allgemeine Bestimmungen 6 Artikel Zweck 6 Artikel Geltungsbereich 6 Artikel 3 Dienstort 6 Artikel 4 Unterwanderungsschutz / Quotenregelung 6 Artikel 5 Rechtsgrundlagen 7 Artikel 6 Koalitionsfreiheit 7 Artikel 7 Vollzugskostenbeitrag 8 Artikel 8 Friedenspflicht 8 Artikel 9 Mitwirkung 8 II. Arbeitsvertragliche Bestimmungen 0 A) Beginn und Beendigung des Anstellungsverhältnisses 0 Artikel 0 Anforderungsprofil 0 Artikel Anstellung 0 Artikel Wiedereintritt / Übertritt - Anrechnung früherer Dienstjahre 0 Artikel 3 Probezeit 0 Artikel 4 Kündigung Artikel 5 Kündigung zur Unzeit (Sperrfristen) 3 Artikel 6 Weiterbeschäftigung beim Bodenpersonal 3 Artikel 7 Pensionierung / Rücktrittsalter für CCM 4 B) Allgemeine Rechte und Pflichten 6 Artikel 8 Gleichstellung 6 Artikel 9 Persönlichkeits- und Gesundheitsschutz 6 Artikel 0 Datenschutz 6 Artikel Ärztliche Untersuchungen / Vertrauensärzte 7 Artikel Pflicht zur Dienstleistung 7 Artikel 3 Nebenbeschäftigungen / Ausübung öffentlicher Ämter 8 Artikel 4 Bodeneinsätze 8 Artikel 5 Einsätze in Krisengebiete 8 Artikel 6 Operationelle Zusammenarbeit mit anderen Luftverkehrsunternehmungen 9 Artikel 7 Streikbrecher Flüge 9 Artikel 8 Verhalten 9 Artikel 9 Verantwortlichkeit 9 Artikel 30 Leistungsbeurteilung 0 Artikel 3 Rechtsweg 0 Artikel 3 Ausbildung Artikel 33 Berufsprüfung Artikel 34 Laufbahn Artikel 35 Übertritte von anderen Luftverkehrsunternehmungen Artikel 36 Uniform Artikel 37 Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Ruhemöglichkeiten -kapers

4 C) Arbeitszeit, Ferien, Absenzen 3 Artikel 38 Arbeitszeit 3 Artikel 39 Ferien 4 Artikel 40 Ferienkürzung bei Verhinderung an der Arbeitsleistung 4 Artikel 4 Ereignisgebundene Freitage / Austritt 5 Artikel 4 Bildungsurlaub 5 Artikel 43 Jugendurlaub 6 Artikel 44 Teilzeit- und Freelance-Verträge 6 Artikel 45 Unbezahlter Langzeiturlaub (UBU+) 6 Artikel 46 Ruhendes Arbeitsverhältnis (RAV) 6 Artikel 47 Transition into Pension (TIP) 6 D) Entlöhnung 7 Artikel 48 Salär 7 Artikel 49 Teuerungsanpassung 7 Artikel 50 Verkaufsumsatzbeteiligung 7 Artikel 5 Familienzulage 8 Artikel 5 Ersatz von Dienstauslagen 8 E) Salärfortzahlung bei Verhinderung an der Arbeitsleistung 9 Artikel 53 Salär bei Krankheit 9 Artikel 54 Salär bei Unfall und Berufskrankheiten 30 Artikel 55 Salär bei Militär-, Schutz-, Zivil- sowie Rotkreuzdienst 30 Artikel 56 Heilungskosten bei Krankheit und Unfall 30 Artikel 57 Besondere Ereignisse 3 Artikel 58 Salärfortzahlung bei Todesfall 3 Artikel 59 Mutter- und Vaterschaftsurlaub 3 F) Vorsorge 34 Artikel 60 Berufliche Vorsorge 34 G) Massnahmen bei wirtschaftlichen und strukturellen Veränderungen 35 Artikel 6 Betriebsbedingter Personalabbau 35 Artikel 6 Existenzielle wirtschaftliche Bedrohung der SWISS/ Höhere Gewalt (Force Majeure) 35 III. Schlussbestimmungen Artikel 63 Geltungsdauer / Integrierende Bestandteile kapers

5 Anhänge zum GAV5 Anhang I Anhang II Anhang III Anhang IV Anhang V Anhang VI Anhang VII Anhang VIII Anhang IX Anhang X Anhang XI Anhang XII Saläre und Salärzulagen Laufbahn Salär bei Militär-, Schutz-, Zivil- sowie Rotkreuzdienst Weiterführung/Auflösung des Arbeitsverhältnisses bei Schwangerschaft Teilzeitverträge Vorsorge Flugleistungen Ferien Unbezahlter Langzeiturlaub (UBU+) Ruhendes Arbeitsverhältnis (RAV) Transition into Pension (TIP) Einsatzmodell, Wunschsystem und Recurrent Training (RT) für FCCM -kapers 3

6 Abkürzungen Erklärung der im Gesamtarbeitsvertrag verwendeten Abkürzungen: Abs. AHV Art. ATC SBFI BP BVG CCM EBIT EBM EMV EO FCG FCCM FDR ff. GAV IV LH lit. LT MCCM M/C-ASP M/C-EU M/C-INT OR PK RT S/C SDJ SH SUVA TZV WEF Ziff. Absatz Eidgenössische Alters- und Hinterlassenen Versicherung Artikel Air Traffic Control Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation Berufsprüfung Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge Cabin Crew Member(s) (siehe Definition) Gewinn vor Steuern und Finanzlasten Erfolgsbeteiligungsmodell Eidgenössische Militärversicherung Erwerbsersatzordnung First Class CCM Free Lance CCM (siehe Definition) Flight Duty Regulations (Flugdienstregelungen) und fortfolgende Gesamtarbeitsvertrag Eidgenössische Invalidenversicherung Long-haul (Langstreckenbereich) Littera Local Time Monthly paid CCM (siehe Definition) Maître de Cabine in Ausbildung Maître de Cabine Europe Maître de Cabine Intercont Schweizerisches Obligationenrecht Pensionskasse Recurrent Training Senior Cabin Crew Member Salärdienstjahr Short-haul (Kurzstreckenbereich) Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Teilzeitvertrag Wohneigentumsförderung Ziffer -kapers 4

7 Begriffsbestimmungen / Definitionen kapers Vereinigung des Kabinenpersonals SWISS Im nachfolgenden Gesamtarbeitsvertrag GAV5 und den integrierenden Bestandteilen sind - wo nicht abweichend erwähnt - unter dem Begriff "SWISS" jeweils Swiss International Air Lines AG und Swiss Global Air Lines AG zu verstehen. SWISS Dienstjahr (technisches Eintrittsdatum) ist relevant für - Jubiläum - Stafftravel Prioritäten - Ferienberechnungen/-anspruch - Lohnfortzahlungs-Berechnungen SWISS Salärdienstjahr = Summe Anzahl Jahre zu 00% gearbeitet Instruktionstätigkeit Der Begriff Instruktionstätigkeit umfasst Einführungsaufgaben an Bord in gleicher und/oder tieferer Funktion, für welche das entsprechende CCM qualifiziert ist. CCM Der Begriff CCM (Cabin Crew Member) umfasst die Gesamtheit der Kabinenbesatzungsmitglieder, unabhängig von Rang, Qualifikation oder Arbeitsmodell. MCCM Der Begriff MCCM (monthly-paid Cabin Crew Member) umfasst alle Kabinenbesatzungsmitglieder - unabhängig von Rang und/oder Qualifikation - welche auf Monatsbasis entlöhnt werden. FCCM Der Begriff FCCM (Freelance Cabin Crew Member) umfasst alle Kabinenbesatzungsmitglieder - unabhängig von Rang und/oder Qualifikation - welche auf Tagesbasis entlöhnt werden. F/A Der Begriff F/A (Flight Attendant) umfasst alle CCM ohne Führungsfunktion, unabhängig von ihrem Arbeitsmodell. M/C Der Begriff M/C (Maître de Cabine) umfasst alle CCM mit Führungsfunktion (M/C-ASP, M/C-EU, M/C-INT), unabhängig von ihrem Arbeitsmodell. -kapers 5

8 Im Bestreben, eine konstruktive und nachhaltige Sozialpartnerschaft zu gewährleisten, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen und gleichzeitig Wachstumsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit zu schaffen, schliessen die Vertragsparteien Swiss International Air Lines AG und Swiss Global Air Lines AG Kabinenpersonals I. Allgemeine Bestimmungen Artikel Zweck Der vorliegende Gesamtarbeitsvertrag (GAV5) regelt die arbeitsvertraglichen Beziehungen zwischen der Swiss International Air Lines AG als auch der Swiss Global Air Lines AG (nachfolgend SWISS genannt) und deren Kabinenbesatzungsmitgliedern, nachfolgend Cabin Crew Members (CCM) genannt. Artikel Geltungsbereich 3 Der GAV gilt für alle CCM mit Ausnahme von leitenden und höheren Angestellten mit fliegerischer Tätigkeit, unabhängig ob sie bei Swiss International Air Lines AG oder Swiss Global Air Lines AG eingesetzt werden. Die Arbeitsverhältnisse werden zwischen den CCM und Swiss International Air Lines AG begründet. Die CCM können sowohl bei Swiss International Air Lines AG wie auch bei Swiss Global Air Lines AG eingesetzt werden. Die Umsetzung dieses GAV wird von Swiss Global Air Lines AG vollumfänglich an Swiss International Air Lines AG delegiert. Vorbehalten bleiben die Ausnahmeregelungen unter Art. 4 Unterwanderungsschutz / Quotenregelung. Artikel 3 Dienstort Dienstort der CCM unter diesem GAV ist Zürich-Flughafen. Für weitere Dienstorte ist die Zustimmung von kapers (gem. Art. 9 Ziff. lit. d) GAV) erforderlich. Eine Änderung des Dienstortes bedarf der Zustimmung des CCM. Artikel 4 Unterwanderungsschutz / Quotenregelung. Quotenregelung 5% des Bruttobedarfs der Operation (Flight Duty, Reserve, Freitage; Werte und Begriffe gemäss Betriebsstatistik) kann durch CCM erbracht werden, die nicht einem GAV zwischen SWISS und der kapers unterstellt sind. Die massgebliche Bemessungsperiode ist das Kalenderjahr. SWISS stellt der kapers die zur Überprüfung erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. -kapers 6

9 3 4 Bei Unterschreitung der Quote wird diese für das Folgejahr um die Unterschreitung erhöht. Bei Überschreitung der Quote wird diese für das Folgejahr um die Überschreitung reduziert. Eine Kumulation (Unter- oder Überschreitung) über das Folgejahr hinaus ist nicht zulässig. Für CCM, welche innerhalb der Quote von 5% angestellt sind, können abweichende oder eigenständige Flugdienstregelungen angewandt werden. Davon ausgenommen sind Foreign CCM (gem. Art. 4 Ziff. Abs. GAV). Arbeiten in einer diensttuenden Kabinenbesatzung CCM mit unterschiedlichen Flugdienstregelungen zusammen, kommen die unter diesem GAV vereinbarten Flugdienstregelungen zur Anwendung. Davon abweichende Regelungen bedürfen der Zustimmung der kapers.. CCM mit Dienstort im Ausland (Foreign CCM) Maximal 40% der 5% gemäss Ziff. können durch Foreign CCM mit Crew Base im Ausland geleistet werden. Die Foreign CCM unterstehen denselben Einsatzbedingungen wie die CCM unter diesem GAV (FDR, Dienstauslagen und Hotelunterkunft bei Flugeinsatz, Uniform). 3 Die Foreign CCM mit Dienstort im Ausland können auf allen Strecken, welche direkt von ihrem jeweiligen Dienstort ausgehen bzw. direkt zu ihrem Dienstort führen, eingesetzt werden. Die maximale Anzahl der Foreign CCM beträgt vier pro Flugteilstück. Für den Einsatz von Foreign CCM mit Crew Base im Ausland auf anderen Strecken bzw. mehr als vier Foreign CCM pro Flugteilstück bedarf es der Zustimmung der kapers. 4 Die Foreign CCM mit Dienstort im Ausland können auf max. 5 Destinationen eingesetzt werden, welche nicht von der jeweiligen Homebase des Foreign CCM ausgehen oder zu dieser führen. Die maximale Anzahl der Foreign CCM auf diesen Strecken beträgt zwei pro Flugteilstück. 3. Anstellung von CCM mit eingeschränktem Einsatzgebiet unter diesem GAV Beabsichtigt SWISS, CCM, die unter den Geltungsbereich dieses GAV fallen, für ein grundsätzlich eingeschränktes Einsatzgebiet einzustellen, bedarf es des Einvernehmens (MB) mit der kapers. Nicht davon betroffen sind laufbahnbedingte Einschränkungen. Artikel 5 Rechtsgrundlagen Für das Anstellungsverhältnis sind die massgeblichen eidgenössischen und kantonalen Gesetze, insbesondere die Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) und des Luftrechts anwendbar, sofern und soweit in diesem GAV nichts Abweichendes festgehalten ist. Artikel 6 Koalitionsfreiheit Die Koalitionsfreiheit ist gewährleistet. Aus der Zugehörigkeit resp. Nichtzugehörigkeit bzw. der Tätigkeit für die Gewerkschaft erwächst einem CCM seitens der Vertragsparteien kein Nachteil. SWISS anerkennt die Gewerkschaft kapers als langjährigen Sozialpartner. SWISS stellt sicher, dass alle diesem GAV unterstellten CCM Zugang zu den relevanten arbeitsrechtlichen Informationen erhalten. -kapers 7

10 Artikel 7 Vollzugskostenbeitrag CCM, welche diesem GAV gemäss Art. unterstellt, jedoch nicht Mitglied der kapers sind, wird ein Vollzugskostenbeitrag von höchstens 60% des jeweils geltenden ordentlichen kapers- Mitgliederbeitrages abgezogen und der kapers überwiesen als Beitrag an die Kosten, welche der kapers im Zusammenhang mit dem Ausbau und dem Vollzug des GAV erwachsen. Die kapers verwendet die erhaltenen Vollzugskostenbeiträge ausschliesslich für ihre Aufwendungen für den GAV. Artikel 8 Friedenspflicht Solange dieser Vertrag gilt, ist der absolute Arbeitsfriede zu wahren. Jegliche Kampfmassnahmen wie Streik, Aussperrung oder andere vertragswidrige Vorkehren sind ausgeschlossen, ob sich nun eine Differenz auf den GAV oder auf andere Fragen bezieht. Artikel 9 Mitwirkung. Zweck Die nachfolgenden Bestimmungen regeln die Zusammenarbeit zwischen der SWISS und der kapers zum Zweck der: - Wahrnehmung der Mitgestaltungsrechte und Mitverantwortung durch die kapers - Förderung einer konstruktiven sozialpartnerschaftlichen Beziehung zwischen der SWISS und der kapers.. Stufen und Verfahren der Mitwirkung Die jeweiligen GAV Artikel regeln, welche der nachgenannten Mitwirkungsstufen zur Anwendung gelangen. Folgende Mitwirkungsstufen werden unterschieden: a) Information Die SWISS informiert die kapers rechtzeitig und umfassend über alle Angelegenheiten, deren Kenntnis für die kapers zur Wahrnehmung ihrer Funktion als Vertreterin des Kabinenpersonals erforderlich ist oder die auf dieses direkten Einfluss haben. b) Mitsprache (MS) Die kapers wird im Rahmen der Entscheidungsfindung zu den Beratungen beigezogen. Entscheidet die SWISS gegen den Antrag der kapers, ist der Entscheid schriftlich zu begründen. c) Mitbestimmung (MB) Wo dies in diesem GAV ausdrücklich vorgesehen ist, kann ein Entscheid nur unter Mitbestimmung der kapers getroffen werden. In diesen Fällen informiert SWISS die kapers rechtzeitig und umfassend über das beabsichtigte Vorhaben und fordert schriftlich zur Stellungnahme innert einer Frist von höchstens 0 Tagen auf. Nach Ablauf dieser Frist läuft eine Verhandlungsdauer von höchstens 30 Tagen. Kommt in deren Verlauf keine Einigung zu Stande, wird die Nichteinigung in einem gemeinsamen Schlussprotokoll mit den jüngsten Anträgen und Ablehnungsgründen festgehalten. -kapers 8

11 Danach steht es den Parteien offen die Streitfrage gemäss nachfolgendem Verfahren dem Schiedsgericht zu unterbreiten: - Im Anschluss an das Schlussprotokoll haben sich die Parteien innert 0 Tagen auf einen gemeinsamen Schiedsrichter zu einigen. - Sollte dies nicht möglich sein, ernennt jede Partei einen Schiedsrichter. Diese bezeichnen zusammen einen Obmann. Können sich die beiden Schiedsrichter innerhalb von 0 Tagen nicht auf einen Obmann einigen, oder versäumt eine der Parteien innert Frist die Ernennung eines Schiedsrichters, so ernennt auf Ersuchen der jeweiligen Partei oder der Parteischiedsrichter das Obergericht des Kantons Zürich gestützt auf Art. 36 Abs. lit. a. und b. in Verbindung mit Art. 356 Abs. der Schweizerischen Zivilprozessordnung den Parteischiedsrichter und/oder den Obmann. - Das Schiedsgericht hat seinen Sitz in Kloten. Verhandlungssprache ist Deutsch. Das Verfahren untersteht der Schweizerischen Zivilprozessordnung. d) Zustimmung Wo dies in diesem GAV ausdrücklich vorgesehen ist, kann ein Entscheid nur mit Zustimmung der kapers getroffen werden. In diesen Fällen informiert SWISS die kapers rechtzeitig und umfassend über das beabsichtigte Vorhaben und fordert schriftlich zur Stellungnahme innert einer Frist von höchstens 0 Tagen auf. Nach Ablauf dieser Frist läuft eine Verhandlungsdauer von höchstens 30 Tagen. Kommt in deren Verlauf keine Einigung zu Stande, wird die Nichteinigung in einem gemeinsamen Schlussprotokoll mit den jüngsten Anträgen und Ablehnungsgründen festgehalten. -kapers 9

12 II. Arbeitsvertragliche Bestimmungen A) Beginn und Beendigung des Anstellungsverhältnisses Artikel 0 Anforderungsprofil Das Anforderungsprofil für CCM wird von SWISS definiert. Die kapers hat Mitsprache (MS). Artikel Anstellung 3 4 Die Anstellung erfolgt durch einen schriftlichen Anstellungsvertrag mit Beginn der SWISSspezifischen Ausbildung bzw. mit Aufnahme des Anstellungsverhältnisses bei SWISS. CCM können innerhalb ihres Anstellungsverhältnisses bei SWISS für Zusatzaufgaben ausserhalb ihres Aufgabenbereichs auf freiwilliger Basis herangezogen werden (z.b. Sachbearbeitung, Instruktionstätigkeit ausserhalb von Flugzeugen) und unterstehen insofern ebenfalls diesem GAV. Nicht unter Zusatzaufgaben fallen Bodeneinsätze aus medizinischen oder betrieblichen Gründen (vgl. Art. 4 GAV). SWISS legt Inhalt und Umfang der Zusatzaufgaben und eine allfällige Zusatzentschädigung fest. Einzelheiten werden zwischen dem CCM und SWISS geregelt. Artikel Wiedereintritt / Übertritt - Anrechnung früherer Dienstjahre Bei Wiedereintritt in die SWISS werden die früheren Dienstjahre als CCM bei SWISS (inkl. der Zeit einer allfälligen Aushilfs- und/oder Free-Lance-, respektive FCCM-Tätigkeit) grundsätzlich angerechnet. Die Details sind im Anhang I, Ziff. geregelt. Bei einem Übertritt vom Bodenpersonal der SWISS zum Kabinenpersonal werden die Dienstjahre (inkl. Lehrjahre) voll angerechnet. Artikel 3 Probezeit Die ersten drei Monate des Anstellungsverhältnisses gelten als Probezeit. Fallen Absenzen wie Krankheit, Unfall, Erfüllung gesetzlicher Pflichten usw. von insgesamt mehr als zwei Wochen in die Probezeit, so kann diese um die gesamte Dauer der Absenzen verlängert werden. -kapers 0

13 Artikel 4 Kündigung. Im Allgemeinen / Frist Der Anstellungsvertrag kann unter Einhaltung nachstehender Fristen beidseitig gekündigt bzw. geändert werden (z.b. Rückversetzung in Funktion und/oder Salär): - während der Probezeit mit sieben Tagen - im ersten Anstellungsjahr mit zwei Monaten auf das Ende eines Kalendermonats - im überjährigen Anstellungsverhältnis mit drei Monaten auf das Ende eines Kalendermonats Kündigungen durch SWISS bei Fluguntauglichkeit aus gesundheitlichen Gründen ab vollendetem 58. Altersjahr sind ausgeschlossen. In diesen Fällen kommen die Bestimmungen gemäss Art. 7 Ziff. 6 GAV zur Anwendung. Die Kündigung muss spätestens am letzten Tag vor Beginn der Kündigungsfrist bei der Gegenpartei eintreffen. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.. Stufen-Verfahren: Grundsatz / Ausnahmen Für CCM bis und mit 5. Dienstjahr gilt: Nach Ablauf der Probezeit darf SWISS den Anstellungsvertrag mit einem CCM grundsätzlich nur unter Einhaltung des folgenden Stufen-Verfahrens kündigen bzw. ändern: Stufe I. Stufe II. Stufe III. nicht anwendbar schriftliche Kündigungsandrohung ordentliche Kündigung Die schriftliche Kündigungsandrohung erlischt zwei Jahre nach ihrer Verhängung Für CCM ab 6. Dienstjahr gilt: SWISS darf den Anstellungsvertrag mit einem CCM grundsätzlich nur unter Einhaltung des folgenden Drei-Stufen-Verfahrens kündigen bzw. ändern: Stufe I. schriftliche Ermahnung Stufe II. schriftliche Kündigungsandrohung Stufe III. ordentliche Kündigung Die schriftliche Ermahnung und die schriftliche Kündigungsandrohung erlöschen drei Jahre nach ihrer Verhängung. Bei einem Wechsel vom 5. in das 6. Dienstjahr und einer laufenden schriftlichen Kündigungsandrohung (Stufe II, mit -jähriger Frist) wird diese beim Dienstjahreswechsel in eine schriftliche Ermahnung (Stufe I, mit 3-jähriger Frist) umgewandelt. Die bereits abgelaufene Zeit (der -jährigen Frist unter Stufe II) wird von der 3-jährigen Frist (unter Stufe I) abgezogen. Kündigungsandrohung und Kündigung sind gegenüber dem CCM schriftlich zu begründen. Von diesem Stufen-Verfahren ausgenommen sind: - die fristlose Kündigung (gemäss Art. 337 OR) - die Kündigung infolge schwerwiegender Pflichtverletzung bzw. schwerwiegenden Fehlverhaltens. -kapers

14 - Kündigungen wegen betriebsbedingten Personalabbaus (namentlich bei Überbestand) gemäss Art. 6 GAV - Kündigungen infolge Nichtvorliegens flugsicherheitsrelevanter Qualifikationen - Kündigungen infolge Fluguntauglichkeit aus gesundheitlichen Gründen 3. Recht auf Anhörung Dem CCM ist jeweils hinreichend Gelegenheit zu bieten, sich zu den Vorwürfen zu äussern und seine Einwände dagegen vorzubringen. 4. Beistandschaft Das CCM ist berechtigt, zu Führungsgesprächen mit dem/der Vorgesetzten, die eine Massnahme gemäss Art. 4 Ziff. Abs., und 5 nach sich ziehen könnten, eine Vertrauensperson seiner Wahl zuzuziehen. 5. Information / Mitsprache der kapers Über eine schriftliche Ermahnung, eine schriftliche Kündigungsandrohung oder eine Kündigung wird die kapers unmittelbar informiert, sofern das CCM damit einverstanden ist. 6. Rechtsmittel Das CCM kann die Kündigung wegen Nichteinhaltung des Stufen-Verfahrens gemäss Art. 4 Ziff. Abs. und GAV oder wegen Missbräuchlichkeit im Sinne von Art. 336 OR gegenüber SWISS innert 0 Tagen seit Erhalt des Kündigungsschreibens anfechten und die Schlichtungskommission gemäss Art. 3 GAV anrufen. 7. Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung des Stufen-Verfahrens, Nichtvorliegen einer schwerwiegenden Pflichtverletzung oder bei missbräuchlicher Kündigung Wird in einem rechtskräftigen Urteil erkannt, dass eine Kündigung unter Nichteinhaltung des Stufen-Verfahrens ausgesprochen worden ist, dass die der Kündigung zugrundeliegende Pflichtverletzung bzw. das Fehlverhalten nicht schwerwiegend oder dass die Kündigung missbräuchlich im Sinne von Art. 336 OR war, kann SWISS das Anstellungsverhältnis fortsetzen, sofern das zu Unrecht gekündigte CCM damit einverstanden ist. Wird das Anstellungsverhältnis fortgesetzt, gilt eine allfällig durch das Gericht auferlegte Strafzahlung zu Gunsten des CCM im Sinne von Art. 336a OR als abgegolten und es erfolgt unter Einhaltung des Stufen-Verfahrens entweder eine schriftliche Ermahnung oder eine schriftliche Kündigungsandrohung. Ausserdem verpflichtet sich SWISS in diesem Fall zu einer allfällig erforderlichen Nachschulung des betroffenen CCM für die Wiedererlangung der notwendigen Qualifikationen. 8. Freistellung nach Kündigung Wird das CCM nach einer Kündigung freigestellt, gelten - unter Berücksichtigung der gesetzlichen Mindestanforderungen - noch offene Ansprüche auf Ferien, Freitage und/oder Überstunden (z.b. aus Bodeneinsätzen) insoweit in dieser Zeit kompensiert, als sie die Anzahl freigestellter Tage nicht überschreiten. 9. Kündigungsschutz für gewerkschaftliche Tätigkeit Vorstandsmitgliedern der kapers kann während ihrer Amtszeit sowie zwei Jahre darüber hinaus nicht gekündigt werden. Ausgenommen davon bleiben Kündigungen während der Probezeit, -kapers

15 Kündigungen infolge Nichtvorliegens flugsicherheitsrelevanter Qualifikationen und Kündigungen infolge definitiver Fluguntauglichkeit aus gesundheitlichen Gründen. Artikel 5 Kündigung zur Unzeit (Sperrfristen) 3 Nach Ablauf der Probezeit darf SWISS das Anstellungsverhältnis nicht kündigen: - während CCM den schweizerischen obligatorischen Militär-, Schutz-, Zivil- und Rotkreuzdienst leisten sowie, sofern die Dienstleistung mehr als Tage dauert, während vier Wochen vorher und nachher; - während ein CCM ohne eigenes Verschulden durch Krankheit oder Unfall ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert ist, und zwar im ersten Dienstjahr während 30 Tagen, ab zweitem bis und mit fünftem Dienstjahr während 90 Tagen und ab sechstem Dienstjahr während 80 Tagen; - während der Schwangerschaft und in den 6 Wochen nach der Niederkunft sowie während eines unmittelbar darauffolgenden, bewilligten unbezahlten Urlaubs; - während der Zeit, in der CCM mit Zustimmung der SWISS an einer von der zuständigen Bundesbehörde angeordneten Dienstleistung für eine Hilfsaktion im Ausland teilnehmen. Die Kündigung, die während einer der vorstehenden festgesetzten Sperrfristen erklärt wird, ist nichtig; ist dagegen die Kündigung vor Beginn einer solchen Frist erfolgt, aber die Kündigungsfrist bis dahin noch nicht abgelaufen, so wird deren Ablauf unterbrochen und erst nach Beendigung der Sperrfrist fortgesetzt. Gilt für die Beendigung des Anstellungsverhältnisses ein Endtermin, wie das Ende eines Monats oder einer Arbeitswoche und fällt dieser nicht mit dem Ende der fortgesetzten Kündigungsfrist zusammen, so verlängert sich diese bis zum nächstfolgenden Endtermin. Artikel 6 Weiterbeschäftigung beim Bodenpersonal 3 SWISS erklärt sich bereit, mit CCM, die ohne ihr Verschulden aus dem Flugdienst ausscheiden, einen Anstellungsvertrag für eine andere Funktion abzuschliessen. Vorbehalten bleiben Bedarf und persönliche Eignung. Für eine Weiterbeschäftigung beim Bodenpersonal gelten grundsätzlich die Anstellungs- und Versicherungsbedingungen für das Bodenpersonal. Ergibt sich eine Weiterbeschäftigung als Folge einer sich im Einsatz als CCM zugezogenen Teilinvalidität, bleibt der Besitzstand im Rahmen des zuletzt bezogenen Salärs gewahrt. Arbeitsvertragliche Versicherungsleistungen fallen an die SWISS. -kapers 3

16 Artikel 7 Pensionierung / Rücktrittsalter für CCM. Ordentliches Pensionierungsalter CCM mit Eintrittsdatum bei SWISS vor dem. Juli 04 erreichen das ordentliche Pensionierungsalter am Ende des Kalendermonats, in welchem sie ihr 60. Altersjahr vollenden. CCM mit Eintrittsdatum bei SWISS ab dem. Juli 04 erreichen das ordentliche Pensionierungsalter am Ende des Kalendermonats, in welchem sie ihr 6. Altersjahr vollenden.. Transition into Pension (TIP) MCCM mit Eintrittsdatum bei SWISS vor dem. Juli 04 können im Rahmen des TIP-Modells (Anhang XI) bis zum Ende des Kalendermonats weiterarbeiten, in welchem sie ihr 6. Altersjahr vollenden. 3. Flexible Pensionierung Auf Wunsch des CCM ist eine vorzeitige Pensionierung ab vollendetem 58. Altersjahr möglich. Pro Jahr früherer Pensionierung vor Alter 60 erfolgt zum Zeitpunkt der Frühpensionierung eine Arbeitgebereinlage in die Pensionskasse in der Höhe von 5% des pensionskassenversicherten Jahressalärs. Unterjährige Pensionierungen werden pro rata temporis berechnet. Als Berechnungsbasis für die Höhe der Arbeitgebereinlage gilt das durchschnittliche pensionskassenversicherte Jahressalär der letzten 5 Jahre. Eine Anmeldung zur vorzeitigen Pensionierung muss 6 Monate im Voraus erfolgen. Nach betrieblichen Bedürfnissen und unter Berücksichtigung des Pensionskassenreglements kann SWISS auf Antrag des CCM diese Ankündigungsfrist verkürzen. Eine Teilpensionierung ist für MCCM ab vollendetem 58. Altersjahr möglich. Teilpensionierungen berechtigen nicht zu einer Arbeitgebereinlage gemäss Abs.. Eine Anmeldung zur Teilpensionierung muss 6 Monate im Voraus erfolgen. Nach betrieblichen Bedürfnissen und unter Berücksichtigung des Pensionskassenreglements kann SWISS auf Antrag des MCCM diese Ankündigungsfrist verkürzen. Die Bestimmungen für die 3 Alle MCCM, welche nach vollendetem 58. Altersjahr nahtlos von einer Festanstellung ins FCCM Korps wechseln, werden seitens Pensionskasse pensioniert und sind als FCCM nicht mehr pensionskassenpflichtig. Sie erhalten keine Arbeitgebereinlage gemäss Abs.. 4. Weiterbeschäftigung nach erfolgter Pensionierung bis zum Erreichen des AHV- Alters Pensionierte CCM können bis zum Erreichen des AHV-Alters als FCCM weiterarbeiten. Weiterbeschäftige FCCM sind nicht mehr pensionskassenpflichtig. Voraussetzung für die Weiterbeschäftigung ist ein nahtloser Übergang von der Festanstellung in das FCCM Korps. Bis Alter 6 besteht Anspruch auf eine Weiterbeschäftigung als FCCM. Die Weiterbeschäftigung ab Alter 6 ist abhängig von den betrieblichen Bedürfnissen und dem Nachweis der Flugtauglichkeit durch eine jährliche, flugmedizinische Untersuchung gemäss OM A. 3 Eine Anmeldung für die Weiterbeschäftigung als FCCM muss 6 Monate im Voraus erfolgen. Nach betrieblichen Bedürfnissen kann SWISS auf Antrag des CCM diese Ankündigungsfrist verkürzen. -kapers 4

17 5. Vorzeitiger Austritt ab Alter 55 Für CCM ab vollendetem 55. Altersjahr besteht bis vor Vollendung des 58. Altersjahres die Möglichkeit eines vorzeitigen Austritts. Pro Jahr früherem Austritt vor Alter 60 erfolgt zum Zeitpunkt des Austritts eine Arbeitgebereinlage in die Pensionskasse in der Höhe von 5% des pensionskassenversicherten Jahressalärs. Unterjährige Austritte werden pro rata temporis berechnet. Als Berechnungsbasis für die Höhe der Arbeitgebereinlage gilt das durchschnittliche pensionskassenversicherte Jahressalär der letzten 5 Jahre. Diese CCM werden in Sachen Staff Travel Berechtigungen gleich gestellt wie regulär pensionierte Mitarbeitende. CCM können zwischen einem Austritt oder einer externen Mitgliedschaft (siehe Abs. ) bei der Pensionskasse wählen. Sofern die externe Mitgliedschaft bei Vollendung des 58. Altersjahres noch besteht, erfolgt zu diesem Zeitpunkt die Frühpensionierung durch die Pensionskasse. Eine Wiederanstellung als CCM ist ausgeschlossen. Externe Pensionskassen-Mitgliedschaft Unter Vorbehalt der Bestimmungen des Pensionskassenreglements besteht die Möglichkeit auf externe Mitgliedschaft bei der Berufsvorsorgeeinrichtung. Die maximale Dauer einer externen Mitgliedschaft wird im Pensionskassenreglement festgeschrieben. Während der Dauer der externen Mitgliedschaft müssen die Risikobeiträge bei der Berufsvorsorgeeinrichtung durch den Destinatär selber entrichtet werden. Die externe Mitgliedschaft ist nur möglich so lange kein Anschluss an eine Pensionskasse eines anderen Arbeitgebers erfolgt. Erfolgt eine Aufnahme in eine andere Pensionskasse, erfolgt zeitgleich ein Austritt aus der SWISS Pensionskasse. 6. Vorzeitige Pensionierung infolge Fluguntauglichkeit Wird nach dem vollendetem 58. Altersjahr des CCM eine definitive Fluguntauglichkeit aus gesundheitlichen Gründen durch einen Vertrauensarzt gem. Art. GAV festgestellt, so wird das CCM, sofern es von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht oder keine Weiterbeschäftigung am Boden möglich ist, vorzeitig pensioniert. Die vorzeitige Pensionierung erfolgt per Ablauf/Einstellung des Leistungsanspruchs der Krankentaggeldversicherung und/oder SUVA, spätestens mit dem Erreichen des ordentlichen Pensionierungsalters. Auf Wunsch des CCM kann trotz laufendem Leistungsanspruch der Krankentaggeldversicherung und/oder SUVA die vorzeitige Pensionierung jederzeit ab Vollendung des 58. Altersjahres erfolgen, jedoch frühestens 30 Tage nach der durch den Vertrauensarzt attestierten, definitiven Fluguntauglichkeit auf Ende des Kalendermonates. SWISS leistet in diesen Fällen eine Arbeitgebereinlage in die Pensionskasse in der Höhe der vollen Pensionskassenbeiträge bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge). Als Berechnungsbasis für die Höhe der Arbeitgebereinlage gilt das durchschnittliche pensionskassenversicherte Jahressalär der letzten 5 Jahre. -kapers 5

18 B) Allgemeine Rechte und Pflichten Artikel 8 Gleichstellung SWISS sorgt dafür, dass CCM unter Vorbehalt flugsicherheitsrelevanter Vorschriften vor Diskriminierung, insbesondere wegen der Kultur, der Herkunft, des Glaubens, der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität, einer körperlichen oder psychischen Behinderung, dem Alter oder der Lebensform geschützt sind. Die vertragsschliessenden Parteien setzen sich für die Verwirklichung der Chancengleichheit von Mann und Frau in der SWISS ein, vor allem in Bezug auf Anstellung, Aufgabenzuteilung, Aus- und Weiterbildung, Laufbahnmodell(e), Beförderung, Wiedereinstieg, Entlöhnung, Mitwirkung in Arbeitsgruppen und Entscheidungsgremien sowie Altersvorsorge. Sie streben die Überwindung aller hier direkt und indirekt wirkenden Diskriminierungsfaktoren an. Artikel 9 Persönlichkeits- und Gesundheitsschutz Die CCM haben Anspruch auf Achtung und Schutz der Persönlichkeit. SWISS achtet darauf, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Würde von Frauen und Männer am Arbeitsplatz zu jeder Zeit respektieren. SWISS ist besorgt, dass unter den Angestellten ein Klima des gegenseitigen Respekts und der Toleranz gepflegt wird, das Diskriminierung und Benachteiligung ausschliesst. SWISS nimmt gebührend Rücksicht auf die Gesundheit der CCM. Zur Verhütung von Erkrankungen kann SWISS zu ihren Lasten die Vornahme von Schutzimpfungen und andere prophylaktische Massnahmen verlangen. Ausnahmsweise kann das CCM Impfungen auch ausserhalb der SWISS vornehmen lassen. SWISS trifft zum Schutz von Leben und Gesundheit die Massnahmen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind, soweit es mit Rücksicht auf das einzelne Anstellungsverhältnis und die Natur der Arbeitsleistung ihr billigerweise zugemutet werden kann. Die CCM sind verpflichtet, die Sicherheitsvorschriften gewissenhaft zu befolgen, die zur Verhütung von Unfällen und Krankheiten zur Verfügung stehenden Geräte und Einrichtungen richtig zu benützen und Anstrengungen zur Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung zu unterstützen. Artikel 0 Datenschutz Die Vertragsparteien garantieren den Schutz der Personendaten und verpflichten sich: Die Bearbeitung von personenbezogenen Daten auf das betrieblich Sinnvolle und Angemessene zu beschränken. Den Zugang zu den besonders schützenswerten personenbezogenen Daten auf jene Mitarbeitenden zu beschränken, die auf Grund ihrer Funktion Einsicht in diese Daten haben müssen. -kapers 6

19 Auskünfte über CCM an Aussenstehende nur zu erteilen, wenn das betroffene CCM zugestimmt hat oder wenn eine öffentliche Behörde rechtmässig darum ersucht oder es die datenschutzrechtlichen Bestimmungen erlauben. Den CCM im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen auf Verlangen Einsicht in die sie betreffenden Dokumente des Personaldossiers oder die sie betreffenden elektronisch gespeicherten Daten zu gewähren. Die Auskunft ist gemäss den gesetzlichen Bestimmungen zu erteilen. Fehlerhafte personenbezogene Daten zu berichtigen. Bei Beendigung des Anstellungsverhältnisses die Personaldaten für maximal 0 Jahre aufzubewahren und nur noch für notwendige Zwecke zu verwenden. SWISS- und kapers-mitarbeitende, welche im Rahmen ihrer Funktion personenbezogene Daten erfassen, verwenden oder aufbewahren, tragen für deren Schutz die Verantwortung und sind verpflichtet, die sachgerechten Massnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes zu treffen. Alle Mitarbeitende sind verpflichtet, die Persönlichkeitsrechte von anderen Mitarbeitenden und Dritten, insbesondere den Kunden und Lieferanten zu respektieren. Diese Verpflichtungen gelten sowohl während als auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Artikel Ärztliche Untersuchungen / Vertrauensärzte Die CCM haben sich den zur Überprüfung ihrer Flugtauglichkeit von Fall zu Fall angeordneten ärztlichen Untersuchungen zu unterziehen und die flugärztlichen Weisungen zu befolgen. Die Kosten solcher Untersuchungen gehen zu Lasten SWISS. Für freiwillige Untersuchungen übernimmt SWISS die Kosten, sofern sie der Abklärung der Flugtauglichkeit (inkl. Vorsorgeabklärungen) dienen. Vertrauensärzte zur Abklärung der Flugtauglichkeit werden im Einvernehmen (MB) mit der kapers bezeichnet und durch SWISS publiziert. Artikel Pflicht zur Dienstleistung Der Aufgabenbereich der CCM umfasst die Verantwortlichkeit für zugewiesene Sicherheitsbelange sowie die Betreuung von Passagieren an Bord von Verkehrsflugzeugen. In Notlagen haben die CCM ihre vollen Kräfte in erster Linie für die Rettung der Fluggäste einzusetzen; im Übrigen haben sie die Weisungen des Bordkommandanten zu befolgen. Die Rechte und Pflichten der CCM sind in Handbüchern und Weisungen festgelegt. Werden dadurch für die CCM gesamtarbeitsvertragliche Rechte eingeschränkt oder gesamtarbeitsvertragliche Pflichten erweitert, bedarf es zwingend der Zustimmung der kapers. Die CCM haben sich mit den Dienstaufträgen ihrer Vorgesetzten, den dienstlichen Reglementen, Handbüchern und Weisungen, den ihnen von SWISS abgegebenen gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Verfügungen regelmässig und gewissenhaft vertraut zu machen und diese pflichtgemäss auszuführen. Die CCM dürfen nur fliegen, wenn sie in ihrer Leistungsfähigkeit nicht ernstlich beeinträchtigt sind und wenn im Verlaufe des Fluges keine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist. Kosten für Arbeitsbewilligung, Pass/Visa-Verlängerung und -Erneuerung gehen zu Lasten SWISS. -kapers 7

20 Artikel 3 Nebenbeschäftigungen / Ausübung öffentlicher Ämter Nebenbeschäftigungen mit Erwerbszweck dürfen die Interessen der SWISS nicht beeinträchtigen und unterstehen vor deren Annahme der Meldepflicht an SWISS. Für die Ausübung öffentlicher Ämter bewilligt SWISS im Einzelfall in angemessenem Umfang bezahlte Freizeit. Die Annahme öffentlicher Ämter ist SWISS zu melden. Artikel 4 Bodeneinsätze Die CCM können aus betrieblichen oder medizinischen Gründen sowie bei Schwangerschaft im Bodendienst eingesetzt werden. Bodeneinsätze aus betrieblichen Gründen bedürfen grundsätzlich des Einvernehmens (MB) mit der kapers. Ausnahmen bilden: - Tätigkeiten, die in direkter Verbindung mit der Aufgabe als CCM stehen. Die Einsatzbedingungen für diese Tätigkeiten sind in den FDR geregelt; - kurzfristige Repräsentationsaufgaben zugunsten der SWISS, sofern sie die Dauer von sechs Tagen, inklusive Hin- und Rückreise, nicht überschreiten; - freiwillige Angebote, soweit sie für das betreffende CCM drei Monate innerhalb von zwölf Monaten nicht übersteigen. Bei Einsatz der CCM im Bodendienst gelten die Arbeitsbedingungen des Bodenpersonals, mit Ausnahme der Lohn-, Versicherungs- und Vorsorgebestimmungen. Das bisherige Salär des CCM bleibt in jedem Fall gewahrt. Jegliche weitere Zulagen sind ausgeschlossen. - Tätigkeiten aufgrund extremer Verhältnisse im Zusammenhang mit dem Flugbetrieb, operationellem Notstand wie Wetterverhältnisse, ATC usw. Artikel 5 Einsätze in Krisengebiete 3 Einsätze in Zeiten erhöhter Gefährdung des Luftverkehrs, im Besonderen in Gebieten politischer und kriegerischer Wirren bedürfen des Einvernehmens mit dem Delegierten der kapers für Sicherheitsfragen. Flüge mit offensichtlich erhöhtem Risiko werden nur aus humanitären Gründen durchgeführt. Für solche Flüge ist zusätzlich zum Einvernehmen mit dem Delegierten der kapers für Sicherheitsfragen das persönliche Einverständnis der CCM einzuholen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Flüge, welche SWISS im Auftrag einer schweizerischen Behörde aufgrund einer zwingenden gesetzlichen Vorschrift durchführt. Unabhängig von der Regelung gemäss Abs. und kann es für jedes CCM Gründe psychischer Natur (z.b. Angst) geben, welche es dem einzelnen CCM aufgrund dieser psychischen und persönlichen Belastung nicht erlauben, einen bestimmten Flug an eine bestimmte Destination durchzuführen. Das CCM steht für andere Einsätze uneingeschränkt zur Verfügung. Eine solche Abmeldung erfordert zwingend ein persönliches Gespräch mit dem Linienvorgesetzten, welches zum frühestmöglichen Zeitpunkt, jedoch in jedem Fall vor der Reporting Time zu erfolgen hat. -kapers 8

21 Artikel 6 Operationelle Zusammenarbeit mit anderen Luftverkehrsunternehmungen 3 Der Einsatz von SWISS CCM mit Kabinenbesatzungen anderer Luftverkehrsunternehmungen auf Flugzeugen, operierend unter einem AOC der Swiss International Air Lines AG oder Swiss Global Air Lines AG, erfolgt im Einvernehmen (MB) mit der kapers. Der Einsatz von SWISS CCM auf Flugzeugen, welche unter einem AOC einer anderen Airline operieren, bedarf der Zustimmung der kapers. Der Einsatz von SWISS CCM mit Cockpitbesatzungen anderer Luftverkehrsunternehmungen auf Flugzeugen, operierend unter einem AOC der Swiss International Air Lines AG oder Swiss Global Air Lines AG, erfolgt unter Mitsprache (MS) der kapers. Vorgängig muss die Zustimmung der jeweiligen Pilotengewerkschaft für den Einsatz der entsprechenden Cockpitbesatzung erfolgt sein. Artikel 7 Streikbrecher Flüge SWISS darf ohne Zustimmung der kapers die CCM nicht im Dienste anderer Luftverkehrsunternehmungen einsetzen, die mit ihren eigenen Kabinenbesatzungsmitgliedern in einem Arbeitskonflikt stehen. Ausgenommen sind Fälle, in denen für Rechnung der SWISS gebuchte Passagiere fremder Luftverkehrsgesellschaften durch SWISS befördert werden oder soweit es sich um die Verstärkung von Pool-Strecken handelt. Diese Fälle gelten nicht als Streikbruch. Artikel 8 Verhalten 3 4 Die CCM haben alles zu tun, was die Interessen der SWISS fördert, sowie alles zu unterlassen, was diese beeinträchtigt. Die CCM verpflichten sich zu einem taktvollen, guten und die Zusammenarbeit fördernden Benehmen gegenüber Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Gegenüber Kunden, Vertragspartnern und Amtsstellen ist Höflichkeit und Zuvorkommen zu beachten. Die CCM wahren eine gepflegte Erscheinung und sind gemäss dem Uniformenreglement entsprechend sorgfältig gekleidet. Die CCM sind verpflichtet, während ihrer Anstellung und nach Beendigung ihres Anstellungsverhältnisses keine Informationen vertraulicher Natur über SWISS oder ihre Kunden an Aussenstehende zu vermitteln. Artikel 9 Verantwortlichkeit Die CCM sind der SWISS nur für Schäden verantwortlich, welche sie ihr in Ausübung der dienstlichen Tätigkeit grobfahrlässig oder vorsätzlich zufügen. Wird SWISS von einem Dritten belangt, steht ihr der Rückgriff auf das haftbare CCM nur bei Grobfahrlässigkeit und Vorsatz zu. Die CCM sind für Haftpflichtansprüche Dritter, welche im Zusammenhang mit der Ausübung der dienstlichen Verpflichtungen entstehen, durch die Haftpflichtversicherung der SWISS abgedeckt. Vorbehalten bleibt Abs.. -kapers 9

22 Artikel 30 Leistungsbeurteilung 3 SWISS qualifiziert die CCM nach freiem Ermessen. Leistungsbeurteilungen werden schriftlich festgehalten und dem CCM zur Einsicht vorgelegt. Dem CCM steht es frei, von seiner Leistungsbeurteilung Kopien zu erstellen. Leistungsbeurteilungen können auf dem Dienstweg bis zum Leiter Kabinenpersonal weiter gezogen werden. Das CCM hat ein Recht auf mündliche Anhörung und kann eine Vertrauensperson seiner Wahl beiziehen. Artikel 3 Rechtsweg. Streitigkeiten zwischen SWISS und einem CCM Streitigkeiten zwischen der SWISS und einem CCM aus diesem Vertrag können von jeder Streitpartei der betriebsinternen Schlichtungskommission (Ziff. 3.) unterbreitet werden. Kommt keine Einigung zu Stande, kann das CCM den ordentlichen Rechtsweg beschreiten. Gerichtsstand ist Kloten.. Streitigkeiten zwischen SWISS und der kapers SWISS und die kapers bemühen sich ihre Streitigkeiten aus diesem Vertrag einvernehmlich beizulegen. Kann auch nach einem Einigungsversuch auf Stufe kapers Präsident oder Präsidentin / COO SWISS keine Lösung gefunden werden, können beide Parteien nach ihrer Wahl die ordentlichen Gerichte am Gerichtsstand Kloten oder das Schiedsgericht anrufen. Die betriebsinterne Schlichtungskommission findet bei Streitigkeiten zwischen der kapers und SWISS keine Anwendung. Bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit der vertraglich vorgesehenen Mitwirkung kommt ausschliesslich das in Art. 9 Ziff. lit. c) Abs. GAV geregelte Verfahren zur Anwendung. 3. Betriebsinterne Schlichtungskommission und Schiedsgericht 3. Betriebsinterne Schlichtungskommission Die betriebsinterne Schlichtung muss mit eingeschriebenem Brief an die Gegenpartei verlangt werden. Die betriebsinterne Schlichtungskommission wird von SWISS nach Rücksprache mit dem betroffenen CCM einberufen. Sie hat innerhalb von 30 Tagen ab Eingang des eingeschriebenen Briefes zusammenzutreten. Das Verfahren ist innerhalb von 4 Tagen nach der ersten Sitzung abzuschliessen. 3 Die betriebsinterne Schlichtungskommission setzt sich aus vier Personen zusammen. Zwei Vertreter werden durch SWISS und zwei Vertreter durch das CCM ausgewählt. 4 Die betriebsinterne Schlichtungskommission ordnet ihr Verfahren unter Einhaltung nachfolgender Bestimmungen selbst: a) Die betriebsinterne Schlichtungskommission entscheidet in ihrer ersten Sitzung: über Eintreten, resp. Nichteintreten -kapers 0

23 ob der Vollzug der angefochtenen Massnahme bis zum Abschluss des betriebsinternen Schlichtungsverfahrens aufgeschoben wird, ausgenommen bei Kündigung. b) Die Verhandlungen der betriebsinternen Schlichtungskommission werden nicht protokolliert. Der Beschluss wird schriftlich festgehalten, durch die Schlichtungs- Kommissionsmitglieder unterzeichnet und den Streitparteien mit eingeschriebenem Brief mitgeteilt. c) Kommt bei Streitigkeiten ein Schlichtungsvorschlag zustande, kann dieser von beiden Streitparteien angenommen oder abgelehnt werden. Die Streitparteien haben ihr Einverständnis mit dem Schlichtungsvorschlag innerhalb der von der betriebsinternen Schlichtungskommission gesetzten Frist schriftlich mitzuteilen. Andernfalls gilt der Vorschlag als abgelehnt. 3. Schiedsgericht Ist ein Schiedsgericht einzuberufen, ernennen beide Vertragsparteien innerhalb von 0 Tagen je einen Schiedsrichter. Diese bezeichnen zusammen den Obmann. Können sich die beiden Schiedsrichter innerhalb von 0 Tagen nicht auf einen Obmann einigen, so ernennt auf Ersuchen der jeweiligen Partei oder der Parteischiedsrichter das Obergericht des Kantons Zürich gestützt auf Art. 36 Abs. lit. a. und b. in Verbindung mit Art. 356 Abs. der Schweizerischen Zivilprozessordnung den Parteischiedsrichter und/oder den Obmann. Das Schiedsgericht hat seinen Sitz in Kloten. Verhandlungssprache ist Deutsch. Das Verfahren untersteht der Schweizerischen Zivilprozessordnung. Artikel 3 Ausbildung SWISS legt Art und Zeitpunkt sowie Dauer sämtlicher Ausbildungsschritte für alle CCM, inkl. Spezialisten- (z.b. FCG) und Führungsfunktionen (M/C) fest. Alle CCM sind während der SWISS-spezifischen Ausbildung salariert. Artikel 33 Berufsprüfung 3 Weiterbildung. Die Zulassungsbedingungen zur Prüfung richten sich nach der Prüfungsordnung der Schweizerischen Organisation Berufsprüfung Flight Attendants. CCM einen schweizerisch anerkannten Fachausweis, welcher Auswirkungen auf das Salär hat. Für das Auswahlverfahren zu Karriereschritten (Spezialisten, Führungsfunktionen) werden Kandidaten mit bestandener Berufsprüfung bevorzugt eingeladen und behandelt. Bei positiv assessierten Kandidaten mit gleichen Qualifikationen erhalten diejenigen mit Berufsprüfung den Vorzug. Die Berufsprüfung ist für Karriereschritte jedoch keine Voraussetzung. -kapers

24 Artikel 34 Laufbahn Das Laufbahnkonzept definiert die Ausbildungsstufen, Entwicklungsmöglichkeiten und Karrieremodelle innerhalb des Kabinenpersonals und ist in Anhang II dieses GAV geregelt. Die Bedingungen im Zusammenhang mit Instruktionstätigkeiten sind in Anhang I bei der entsprechenden Salärtabelle geregelt. Artikel 35 Übertritte von anderen Luftverkehrsunternehmungen Für CCM, welche bei anderen Luftverkehrsunternehmen Berufserfahrung als Kabinenbesatzungsmitglied erworben haben, kann die Ausbildungsdauer entsprechend angepasst werden. CCM mit Berufserfahrung bei anderen Luftverkehrsunternehmungen werden per Eintrittsdatum in das. Salärdienstjahr der jeweiligen Funktion eingereiht. Artikel 36 Uniform SWISS stellt den CCM die Uniform grundsätzlich kostenlos zur Verfügung und ist für deren Unterhalt und Reinigung besorgt. Der Umfang der Kostenbeteiligung an Uniformteilen, die von SWISS nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden, wird einvernehmlich zwischen SWISS und der kapers festgelegt. Einzelheiten werden im Uniformenreglement geregelt, welches von SWISS erstellt wird. Die kapers hat Mitsprache (MS). Einzelne im Uniformenreglement gekennzeichnete Punkte bedürfen des Einvernehmens (MB) mit der kapers. Die Ordnung der Abzeichen ist Sache der SWISS. Artikel 37 Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Ruhemöglichkeiten Vor Neugestaltungen und Änderungsvorhaben in Bezug auf Arbeitsplätze, Arbeitsmittel und Ruhemöglichkeiten ist die kapers rechtzeitig zu orientieren. Sie hat Mitsprache (MS). -kapers

25 C) Arbeitszeit, Ferien, Absenzen Artikel 38 Arbeitszeit Die Flugleistungen der CCM sind im Anhang VII geregelt. Weitere Grenzwerte und Einsatzbedingungen für CCM sind in den Flugdienstregelungen (FDR) geregelt, welche einen integrierenden Bestandteil des GAV bilden. Zusätzlich gelten Sie gelten ab dem ersten Tag, an dem ein CCM als diensttuendes Crew Member eingesetzt wird. Besatzungsrotationen innerhalb der FDR Limiten werden im Einvernehmen (MB) mit der kapers festgelegt. Besteht kein Einvernehmen, kann die kapers das Schiedsverfahren gemäss Art. 9 Ziff. lit. c) GAV einleiten und die SWISS die Rotation bis zum Entscheid des Schiedsgerichts fliegen. Bei Besatzungsrotationen ausserhalb der FDR Limiten ist die Zustimmung der kapers gemäss Art. 9 Ziff. lit. d) GAV nötig. Besatzungsrotationen ausserhalb der FDR dürfen erst nach der Zustimmung der kapers eingeplant und operiert werden. Alterserleichterungen Anspruchsberechtigt sind CCM (ausgenommen FCCM), bei welchen die Summe von Lebensalter und Dienstjahren zusammen mind. 80 ergibt (Index 80). Diese haben wahlweise Anspruch auf Alterserleichterungen (Option ) oder zwei zusätzliche Ferientage (Option ). Die Entscheidung ist einmalig und muss spätestens 6 Monate im Voraus mitgeteilt werden. Bei einem Rangwechsel (z.b. von M/C-INT zu M/C-EU) kann die Option erneut gewählt werden. Option : F/A und M/C-INT haben die Möglichkeit Shorthaul- und/oder geplante Reserve-Einsätze (auch in Kombination) auf max. 5 Tage im Monat zu beschränken. M/C-EU werden keine Reserven geplant. Option : Zwei zusätzliche Ferientage 6 Während Bodendiensteinsatz >30 Tage infolge Schwangerschaft, Unfall oder Krankheit sind die FDR nicht anwendbar und bzgl. Arbeitszeiten gelten die Bestimmungen des Bodenpersonals (inkl. Freitages- und Feiertagsregelung). Bei Rückkehr in die Flugdiensttätigkeit stellt SWISS die Anwendbarkeit der FDR ab dem ersten Tag sicher. -kapers 3

26 Artikel 39 Ferien Der Ferienanspruch pro Kalenderjahr ist in Anhang VIII geregelt. Für die Berechnung des Ferienanspruchs gilt das Dienstjahr. Bei Ein- und Austritt im Laufe eines Kalenderjahres wird den MCCM der Ferienanspruch pro rata temporis gewährt. Bei einem Wechsel in einen anderen Ferienanspruch (infolge Dienstjahres- oder Altersjahreswechsel) erfolgt die Berechnung des Ferienanspruchs pro rata temporis. Bei Austritt werden zu viel bezogene Ferien verrechnet. Der Ferienbezug für MCCM richtet sich nach dem Ferienreglement, das im Einvernehmen (MB) mit der kapers erstellt wird. Bei der Festlegung des Zeitpunktes der Ferien nimmt SWISS auf die Wünsche der MCCM Rücksicht, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist. Der Ferienanspruch für MCCM wird auf zwei Stellen nach dem Komma berechnet und im Ferienkonto geführt. Ferienkürzungen jeglicher Art werden auf zwei Stellen nach dem Komma berechnet und im Ferienkonto abgezogen. Ferienschlussberechnungen werden auf zwei Stellen nach dem Komma festgehalten und entsprechend verrechnet. Artikel 40 Ferienkürzung bei Verhinderung an der Arbeitsleistung Die nachfolgenden Bestimmungen betr. Ferienkürzung gelten nur für MCCM. Für FCCM finden sie keine Anwendung. Bei Verhinderung an der Arbeitsleistung wird der jährliche Ferienanspruch im Verhältnis zur Dauer der Abwesenheit gekürzt. Die Kürzung beträgt für jeden vollen Monat der Absenz / des Ferienanspruchs, wenn die Verhinderung während eines Kalenderjahres zusammengezählt länger dauert als: - 30 Tage infolge unbezahlten Urlaubs und freiwilligen Militärdienstes, z.b. Wehrsport Tage infolge Krankheit, Nichtbetriebsunfall, Erfüllung gesetzlicher Pflichten (z.b. Militärdienst, Beförderungsdienste, Schutzdienst, Feuerwehr) oder Ausübung eines öffentlichen Amtes oder Jugendurlaubs. Bei der Berechnung der Kürzung fällt der erste Absenzmonat ausser Betracht Tage infolge Schwangerschaft oder Niederkunft (Krankheit und bezahlter Mutterschaftsurlaub), wobei die ersten zwei Absenzmonate für die Kürzung ausser Betracht fallen Tage infolge Berufsunfalls oder Berufskrankheit. -kapers 4

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