JOSEF-LAUTEN-STIFTUNG DOKUMENTATION

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1 JOSEF-LAUTEN-STIFTUNG DOKUMENTATION

2 DAS MOTIV FÜR DEN TITEL 03 DOKUMENTATION Das Gestell der Sitzlandschaft ist sozusagen ein Sieb. Insgesamt 40 Löcher nehmen mit Stroh gefüllte Kissen auf, die je nach Lust und Laune in die gewünschte Position gezogen werden können. Entwurf Voglio ballare : Sonja van Dülmen. 31 Teilnehmergruppe am Designprojekt Teilnehmergruppe am Marketing-Projekt 2007 Herausgeber: Geschäftsführer der Stiftung: Kuratorium: Redaktion: Redaktionsassistenz: mit Beiträgen von: Fotos: Konzeption und Realisation: Support: Josef-Lauten-Stiftung Hauptstr Rhedda-Wiedenbrück Tel.: Franz Hampel Matthias A. Wiemann (Vorsitz) Johannes Genske (stv. Vorsitz) Prof. Herbert Jakob Weinand Dipl.-Hdl. Dieter Müller Wilfried Wadsack Wilfried Wadsack Cornelia Hackenbruch Bianca Schmand-Hannemann Janine Hempelmann Matthias A. Wiemann Prof. Herbert Jakob Weinand Dipl.-Hdl. Dieter Müller Peter Jost, Hürth Jochen Linke Wilfried Wadsack Marketing + PR-Service Wilfried Wadsack GmbH Bismarckstr Bad Oeynhausen Tel.: mail: Garant-Möbel-Gruppe Hauptstraße Rheda-Wiedenbrück Schutzgebühr: Spendenkonto: 20 zugunsten der Josef-Lauten-Stiftung Josef-Lauten-Stiftung Konto: BLZ: Volksbank Gütersloh Diese Dokumentation erscheint im November 2010 im Auftrag der Josef-Lauten-Stiftung. Das Urheberrecht liegt beim Herausgeber und den Autoren. Vervielfältigung oder Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet.

3 05 PROLOG Die offizielle Stiftungsurkunde der Josef-Lauten-Stiftung, ausgefertigt vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, datiert vom 11. Juli Dieses Datum gilt als Start einer eigenen Historie. Das 20. Jubiläum steht jedoch für mehr als nur die mathematische Differenz zwischen Gründungsjahr und Jetztzeit. Die Vorgeschichte basiert auf unvergessener Erinnerung des Stifters an harte Zeiten. Folglich liegt die Keimzelle der Stiftung in der Garant-Möbel-Gruppe in Rheda-Wiedenbrück, die der 1910 geborene Architekt Josef Lauten nach 17-jähriger Tätigkeit als selbständiger Innenarchitekt 1956 gründete. Bei seinem 50-jährigen Berufsjubiläum im Mai 1988 verkündet er seine Absicht zur Gründung einer Stiftung, die sich der Förderung des Nachwuchses der Möbelbranche widmen solle. Satzungsgemäß initiiert die Stiftung seither in enger Gemeinschaft mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der Fachschule des Möbelhandels in Köln Design- und Marketing-Wettbewerbe sowie Projekte, um die Studierenden zu fördern. Im jährlichen Wechsel zwischen den in der Satzung verankerten Bildungsinstituten werden Projekte gesponsert, die den Ausbildungszielen dienen. Die Fördermittel beschafft sich die Stiftung ausschließlich durch Spenden und Zinsen aus dem Stiftungsvermögen. Administrativ unterstützt durch die Garant-Möbel-Gruppe sowie durch ehrenamtliches Engagement der Kuratoren arbeitet die Stiftung nahezu ohne eigene Kosten. Diese Dokumentation beschreibt die 20-jährige Geschichte der Josef- Lauten-Stiftung. Sie erwähnt die geförderten Projekte, nennt die beteiligten Studierenden, ihre Dozenten sowie die ehrenamtlich engagierten Kuratoren, Juroren und die in der Geschäftsführung tätigen Verantwortlichen. Gleichzeitig spiegelt die Dokumentation ein Stück Zeitgeschichte wider. Sie zeigt Trendentwicklungen im Design und belegt, mit welchen Marketing- Themen sich die Branche in den zurückliegenden zwei Dekaden auseinander setzte. Gleichzeitig nimmt die Dokumentation für sich in Anspruch, beispielgebend Aktivitäten für eine übergeordnete Branchenverantwortung aufzeigen zu wollen. Sie liefert den Beleg dafür, wie sehr sich Nachwuchsförderung durch Eigeninitiative lohnt. Und sie will Grundstock sein, um diese Unterstützung auf ein breiteres Fundament zu stellen. Nicht zuletzt dankt die Dokumentation allen, die die Aktivitäten der Stiftung ermöglichten. Sie will darüber hinaus motivieren, den Kreis der Förderer zu erweitern.

4 INHALT DER DOKUMENTATION 08 Hommage an Josef Lauten Der Gründer der Stiftung wäre 2010 einhundert Jahre alt geworden 10 Chronologie der 20 Jahre 14 Die Auflagen der Stiftung 16 Der Stiftungsvorstand 18 Das Kuratorium Matthias A. Wiemann plädiert dafür, die Nachwuchsförderung im Sinne des Stifters fortzusetzen. 19 Spannende Projektförderung Mit Bezug zur Praxis und Freude am Teamgeist Nachwuchsförderung für das Design Nachwuchsförderung im Marketing Nachfuchsförderung ist Unternehmenssicherung Dipl.-Hdl. Dieter Müller fordert mehr Branchenverantwortung 50 Mit den Augen der Kunden Image-Analyse im mittelständischen Möbelhandel (Marketing-Wettbewerb 1994) 52 Möbelkennzeichnung: Welche Informationen erwartet der Verbraucher? (Marketing-Wettbewerb 1997) 55 Kundenorientierung im Möbelfachhandel (Marketing-Wettbewerb 1998) 57 Wie viele Messen braucht der Handel (Marketing-Projekt 2000) 20 Die Schrankwand - oder allerlei nützliche Möbel Alternative Ideen zum Thema Möbel (Designwettbewerb 1993) 22 HiFi-Möbel: Stauraum oder Bühne der Wohnelektronik (Designwettbewerb 1995) 24 Multifunktionsmöbel für die Singlewohnung (Designwettbewerb 1997) 26 Die neue Küche 2000 (Designwettbewerb 2000) 28 Schlafen und Wohnen - multifunktionale Möbel (Designwettbewerb 2002) 30 Josef Lauten hatte eine geniale Idee Prof. Herbert Jakob Weinand begeistert die Stiftungsarbeit 31 Möbel 2003: Gesten und Gebärden prägen Entwürfe (Designprojekt 2003) 34 Repräsentative Möbel (Designprojekt 2005) 38 Zeitgemäße Möbel für einen Rokoko Palast (Designprojekt 2006) 42 Design-Impulse für das Hotel Gutkowski in Syrakus (Designprojekt 2008) 47 Die verunglückte Dokumentation der Stiftung (Designprojekt 2010) 59 Handeln ohne Rabattgesetz Werbung des Möbelhandels in Zeiten des Umbruchs (Marketing-Projekt 2002) 62 Sinn und Zweck von Events im Möbelfachhandel (Marketing-Projekt 2004) 65 Verstehen sich Möbelhandel und Verbraucher? (Marketing-Projekt 2006) 68 Generationen-Integration im Möbelfachhandel (Marketing-Projekt 2007) 70 Die Rolle des Außendienstes Zwischen Regalpflege, Beratung und Existenzsicherung (Marketing-Projekt 2009) 72 Wie nutzt die Branche Design-Awards Verkaufsargument Design (Marketing-Projekt ) 73 Kraftakt Finanzierung 74 Ausblick 75 Schlusswort Die handelnden Personen Studierende in Detmold 77 Studierende in Köln 78 Dozenten 78 Juroren

5 HOMMAGE AN JOSEF LAUTEN Kurz gesagt: Er war nicht immer einfach. Übertriebenes Lob war ihm fremd, Anerkennung ja, aber stets fordernd treibend, trotzdem stolz auf den Fortschritt. Wir schreiben den 21. März Es ist Sonntag und kalendarischer Frühlingsanfang. Lange herbei gesehnt nach hartem Winter. In den Sonntagszeitungen geht es um den Teufelskreis der Rekordverschuldung, die Bankenkrise, von Anlageberatern genarrte Rentner; also um das übliche Szenario dieser Zeit. Und doch hat der 21. März 2010 Erinnerungswert. Heute wäre Josef Lauten einhundert Jahre alt geworden. Ein denkwürdiger Geburtstag, wenn er ihn erlebt hätte. Doch dafür ist es 17 Jahre zu spät. Er verstarb am 15. August Eine unheilbare Krankheit riss ihn aus dem aktiven Leben. Der Blick ins Archiv erinnert an sein Schaffen. Mehr noch: Es zeigt, wie er sein Lebenswerk selbst einschätzte. In seinen Rückblicken zu seinem 50- jährigen Berufsjubiläum als Innenarchitekt im Jahr 1988 schreibt er: Küchen und Wohnmöbel, zwischen 120 und 220 cm breit, farbig in Holzarten imitiert oder in echten Holzarten furniert, meistens Eiche gebeizt und mattiert, abgesetzt mit Edelholzfurnieren wie Nussbaum, oft stark gemasert oder mit Wurzelholzfurnieren veredelt, selbst in finnischer Birke und hochglanzpoliert, repräsentierten alles, was den Beinamen Gelsenkirchener Barock begründete. Für die besser verdienende Arbeiterschaft des Ruhrgebietes waren diese Möbel damals die Statussymbole schlechthin. Besser lässt sich seine Schaffensperiode in den 40er und 50er Jahren nicht umschreiben. Er entwirft seinerzeit, was als Zeitgeschmack gilt. Seine visionären Designs gelten damals als Nischenprodukt. Und wer sie fertigt, drückt die Lizenzgebühr. Er fühlt sich getrieben von der von Eugen Roth charakterisierten und von ihm gern zitierten Lebenshaltung Oh armes Schwein, im Kampf ums Dasein ganz allein. So liest es sich dann auch in seinem Rückblick von 1988: Nach 50-jähriger Selbständigkeit steht heute eine Unternehmensgruppe, die mir erlaubt, mich zukünftig mit mehr Freizeit privaten Interessen zuzuwenden. In seinem 1946 geborenen Sohn Hans-Dieter, der bereits 1972 sein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Marketing an der Universität Münster als Diplom-Kaufmann absolviert hatte, stand ein zielstrebiger Unternehmer an der Spitze des Verbandes. Mit der von ihm konzipierten Modulentwicklung waren die Weichen längst gestellt, das Unternehmen zu seiner heutigen internationalen Bedeutung zu führen. So nahm sich Josef Lauten die nötige Zeit, um sich um die Belange der Josef-Lauten-Stiftung zu bemühen. Auch in seinem hohen Alter lag ihm das Kulturgut Wohnen am Herzen. Seine Stiftung erhielt die große Aufgabe, dem Wohnen durch Nachwuchsförderung den ihm zukommenden gesellschaftlichen Stellenwert auf Dauer zu sichern. Ein neues Jubiläum steht bevor: 20 Jahre Josef-Lauten-Stiftung. Doch wie gesagt: Wir schreiben den 21. März 2010, den einhundertsten Geburtstag von Josef Lauten, der durch seine Stiftung weiter lebt. Wilfried Wadsack Doch so bleibt es nicht. Hören wir ihm zu: Meine enge Branchenverbundenheit erschloss mir dagegen sehr bald die Möglichkeit, erfolgreich tätig zu werden. Nachdem mein erster Versuch, über Rationalisierungsmethoden eine Gemeinschaft von Herstellerbetrieben in einer Kooperation zu vereinen, fehlgeschlagen war, gründete ich die Firma Garant-Möbel. Mit ihr sollten die von mir entworfenen Möbel hergestellt von einem ausgesuchten Herstellerkreis über selektierte Möbelhäuser vertrieben werden. Das war die Geburtsstunde der Garant-Möbel-Gemeinschaft im Mai Meine erste Begegnung mit Josef Lauten dürfte im trüben Spätherbst des Jahres 1976 gewesen sein. Lange hatte er Abschied genommen von der Vermarktung des eigenen Designs, sein Verband hatte sich der modern gewordenen Konditionenjagd gebeugt und sich als Einkaufsverband mit Zentralregulierung etabliert. Wie habe ich ihn erlebt? Wissbegierig, lernbereit aber durchsetzungsstark. Manchmal grob knurrig, oft charmant, dabei aber immer wenn auch mit mehreren Anläufen - lenkbar. Seine Ungeduld setzte Zeichen, sein Unternehmerwille gab unverkennbar die Richtung vor.

6 CHRONOLOGIE DER 20 JAHRE Nach Ausfertigung der Stiftungsurkunde am 11. Juli 1990 nimmt am 17. Dezember 1990 das Kuratorium seine Arbeit auf. Der Gründungsvorstand besteht aus dem Stifter, Innenarchitekt Josef Lauten, als Vorsitzendem sowie seinem Sohn, Dipl.-Kfm. Hans-Dieter Lauten als stellvertretendem Vorsitzenden. In der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums finden sich erste ehrenamtlich tätige Branchenkenner. Als erster Vorsitzender des Kuratoriums agiert aus dem Kreis der Vertragslieferanten der Garant-Möbel-Gruppe seither Mathias A. Wiemann. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wird Handelspartner Heinrich Siebert gewählt. Zum ersten Kuratorium gehören weiterhin Prof. Felix Nitsch für die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sowie Oberstudiendirektorin Waltraud Stienecke für die Fachschule des Möbelhandels in Köln. In dieser ersten Kuratoriumssitzung entsteht der Arbeitsplan, wonach im jährlichen Wechsel zwischen den beiden Institutionen in Detmold und Köln Förderungsaktivitäten veranlasst werden sollen. Dennoch ist aller Anfang schwer. Die ersten zwei Jahre dienen allein der konstruktiven Konzeption, um den Mittelfluss zu systematisieren. Die Ansätze der Design- und Marketing-Wettbewerbe mussten semesterkonform geplant werden, um sie in die jeweiligen Curricula der Ausbildung zu integrieren. Die komplizierten Anfänge fordern durch die Zeit auch personelle Veränderungen im Kuratorium. In den Ruhestand verabschieden sich 1991 Prof. Felix Nitsch und 1993 Oberstudiendirektorin Waltraud Stienecke. Ihnen folgen für die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob und für die Möbelfachschule Oberstudiendirektor Dipl.-Handelslehrer Manfred Strauch. Der erste Design-Wettbewerb an der Detmolder Schulde für Architektur und Innenarchitektur startet schließlich Das Thema lautet: Die Schrankwand - oder allerlei nützliche Möbel. Alternative Ideen zum Thema Wohnmöbel. Im April 1993 gilt es dann, die ersten Preisträger zu prämieren. Und Josef Lauten erlebt mit großer Freude, dass sein Projekt Fahrt aufnimmt. Am 15. August 1993 stirbt der Stifter Josef Lauten. Sein Sohn Hans-Dieter Lauten, der von Anfang an als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung agierte, setzt die Arbeit der Stiftung unverändert fort. Franz Hampel wird zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der Stiftung bestellt. Erstmalig hebt 1994 auch die Möbelfachschule in Köln ein Projektthema der Stiftung in den Ausbildungsplan des Wintersemesters 1994/1995. Das erste Thema lautet: Mit den Augen unserer Kunden, Image-Analyse im mittelständischen Möbelhandel. Das Ergebnis des gründlich erarbeiteten Themas präsentiert die Projektgruppe im Januar Im Wintersemester 1994/1995 läuft in Detmold parallel zur Projektarbeit in der Möbelfachschule der zweite Design-Wettbewerb. Das Thema: Hi-Fi- Möbel, Bühne oder Stauraum der Wohnelektronik. Die Preisverleihung folgt im Juni Im Wintersemester 1995/1996 nimmt sich die Möbelfachschule eines von der Stiftung geförderten neuen Projektes an. Die Aufgabe ist überschrieben mit dem Titel: Möbelkennzeichnung, welche Informationen erwartet der Verbraucher. Die aufschlussreichen Arbeiten bewertet das Kuratorium bei der Präsentation im Januar In Zusammenarbeit mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur entsteht der dritte Design-Wettbewerb für das Wintersemester 1996/1997. Passend zur Veränderung der Haushaltsstrukturen heißt die Aufgabe: Multifunktionsmöbel für Single-Wohnungen. Am 30. April 1997 erhalten die stolzen Gewinner ihre Preise. Im Laufe des Geschäftsjahres 1997 tritt Heinrich Siebert wegen Erreichung der Altersgrenze als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender zurück. Ihm folgt als Repräsentant des Handels Heinz Schäfer, Düren. Mathias A. Wiemann wird durch die neue Zusammensetzung des Kuratoriums in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Heinz Schäfer übernimmt die Position des stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden. Mit der Unterstützung der Möbelfachschule Köln führt die Josef-Lauten- Stiftung im Wintersemester 1997/1998 ihren dritten Marketing-Wettbewerb durch. Die Aufgabenstellung lautet: Kundenorientierung im Möbelfachhandel unter besonderer Berücksichtigung der Reklamationsbearbeitung. Der Abschluss dieses Wettbewerbes folgt im Juli Zum Ausklang des Jahrtausends laufen zwei parallele Wettbewerbe in Detmold und Köln. Der Innenarchitektur studierende Nachwuchs beschäftigt sich mit dem Thema Die neue Küche. In Köln erarbeiten mehrere Teams die Antwort auf die Projektfrage Wieviel Messen braucht der Handel. Die Designaufgabe Die neue Küche ist das letzte Projekt unter Verantwortung von Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob, der sich mit Ablauf des Sommersemesters 2000 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der Dekan der FH Lippe delegierte als Nachfolger Prof. Herbert Jakob Weinand, der auch im Studiengang Innenarchitektur die Nachfolge von Prof. Jacob antritt. Darüber hinaus bestellt das Kuratorium einstimmig Wilfried Wadsack als fünftes Kuratoriumsmitglied. Wilfried Wadsack gilt als Architekt der Stiftung. Er begleitete den Stifter bei der Gründung und steuerte seither als Koordinator zwischen der Stiftung und den Bildungsinstitutionen sämtliche Projekte. Auch die Politik nimmt Einfluss auf die Arbeitsthemen. Der Wegfall des Rabattgesetzes stellt 2001 den Handel vor neue Probleme. Im Februar 2001 diskutiert das Kuratorium eine neue Aufgabe für die Möbelfachschule. Werbung des Möbelhandels in Zeiten des Umbruchs heißt die neue Projektarbeit, die in ihrer Ausarbeitung Aspekte abhandelt, die sich mit den

7 Zielgruppen, der Preisstellung, der Werbequalität und dem Handelsimage beschäftigen. Das Ergebnis wird im April 2002 vorgestellt. Die Fachpresse berichtet ausführlich darüber. In der Kuratoriumssitzung am 6. Februar 2002 übernimmt Prof. Herbert Jakob Weinand das Arbeitsthema Schlafen und Wohnen multifunktionale Möbel. Das zügig durchgezogene Projekt findet mit der Präsentation im Mai 2002 seinen Abschluss. Oberstudiendirektor Dipl.-Handelslehrer Manfred Strauch kündigt im Februar 2002 an, dass er am 1. August 2002 in den Ruhestand gehen wird. Seine Nachfolge sowohl in der Möbelfachschule als auch als Kurator der Josef-Lauten-Stiftung tritt übergangslos Dipl.-Hdl. Dieter Müller an. Unter der Leitung von Prof. Weinand beschreitet der Studiengang Innenarchitektur neue Wege, die auch auf die geförderten Projekte einwirken. Für das Jahr 2003 steht das Thema Gesten & Bräuche bestimmen den Entwurf auf dem Plan. Verbunden damit ist eine Exkursion nach Sizilien, um die Definition der Formensprache vor geschichtlichem und kulturellem Hintergrund zu ergründen. Aus den gewonnenen Eindrücken entstanden Entwürfe, die Anfang Mai 2003 an einem Tag der offenen Tür in Detmold der Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Jahr 2003 startet an der Möbelfachschule die Projektarbeit mit dem Thema Sinn & Erfolg von Events zur Frequenzsteigerung im Handel. Anfang Mai 2004 geht auch diese Projektarbeit vielbeachtet und mit Erfolg über die Präsentationsbühne. Nach dem Rhythmus des zweijährigen Wechsels steht 2004/2005 die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur auf der Förderliste der Stiftung. Prof. Weinand schlägt als Arbeitsthema den Bereich Repräsentative Möbel vor. Das Kuratorium stimmt diesem Vorschlag zu. Am 18. März 2005 präsentiert die Gruppe der zehn Studentinnen und drei Studenten ihre Ergebnisse, die nicht zuletzt auch von einer Exkursion nach Sizilien beeinflusst sind. Für ein weiteres Projekt, das sich aufbauend auf die abgeschlossene Aufgabe stützt, nimmt sich die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur das Thema Repräsentative Möbel für einen Rokoko-Palast vor. Die Förderung der Stiftung trug erheblich dazu bei, dass die Innenarchitektur-Studierenden in eine enge Kooperation mit der Architektur-Fakultät der Universität in Syrakus eintreten. Das Projekt läuft im Ausbildungssemester 2006/2007. Neben den Design-Projekten startet parallel bei der Möbelfachschule anlässlich der Möbelmesse 2005 das Projekt Informationstechnologie in der Möbelbranche. Im Rahmen der Projektarbeit ändert die Projektgruppe die Zielsetzung, so dass sich der ursprüngliche Arbeitstitel in das Thema Sprechen Möbelhandel und Verbraucher dieselbe Sprache? verändert. Am 10. Februar 2006 liegen die Ergebnisse vor Im Februar 2006 fällt der Startschuss für das nächste Projekt der Möbelfachschule, das sich dem Zielgruppen-Marketing unter Berücksichtigung der silver age -Generation widmen soll. Das Ergebnis wurde am 17. April 2007 vorgestellt und fand großes Interesse bei den Premierengästen und in der Fachpresse. In der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur läuft im Zeitraum 2007/2008 das vierte von der Stiftung geförderte Sizilien-Projekt, das Prof. Weinand mit dem Titel Möbel- und Produktdesign für das Hotel Gutowski in Syrakus überschreibt. Die Präsentation der Ergebnisse folgt am 17. März 2008 in Detmold. Am 12. Februar 2008 beschließt das Kuratorium eine personelle Veränderung. Nach dem Ausscheiden von Heinz Schäfer aus dem Kuratorium wird Johannes Genske aus Köln als Nachfolger vorgeschlagen. Als Möbelhändler erfüllt Johannes Genske die satzungsmäßige Verankerung, nach der es stets einen Kurator aus dem Möbelhandel geben muss. Die Kuratoriumssitzung stimmt dem Vorschlag einstimmig zu. Die in der Informationstechnologie immer kürzer werdenden Wege der Kommunikation werfen die Frage auf, welche Rolle der Außendienst der Möbelindustrie noch spielt. Für den Ausbildungszeitraum 2008/2009 setzt die Möbelfachschule das Thema Zwischen Regalpflege, Beratung und Existenzsicherung die Rolle des Außendienstes auf die Agenda. Die Projektgruppe stellt ihre Ergebnisse am 26. Mai 2009 in einer beeindruckenden Präsentation mit Rollenspiel und Podiumsdiskussion in der Aula der Möbelfachschule vor. Am 17. Februar 2010 übernimmt Prof. Weinand die Aufgabe, an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur eine Arbeitsgruppe aufzurufen, im Rahmen eines Studienprojektes die von der Stiftung geförderten Projekte an beiden Bildungsinstitutionen in einer Dokumentation zusammen zu fassen. Die Entwürfe dienen schließlich partiell als Vorlage für dieses zum 20. Jubiläum der Stiftung erarbeitete Werk. Über das historische Datum des 20. Gründungstages der Stiftung hinaus schließt sich symbolisch der Kreis der 20-jährigen Aktivität. Die Möbelfachschule übernimmt die Aufgabe, das Möbeldesign als Verkaufsfaktor zu untersuchen. Mit Blick auf die zunehmende Zahl der Design-Auszeichnungen lautet das für den Zeitraum 2010/2011 fixierte Arbeitsthema Verkaufsargument Design Wie nutzt die Branche Design-Awards? Der Dank gebührt allen, die die Aktivitäten der Stiftung durch Spenden unterstützt haben. Trotz des letztlich dennoch schmalen Budgets beeindruckt die Aufzählung der Aktivitäten, die die Stiftung anstoßen konnte und die engagiert von den Studierenden der in der Satzung verankerten Bildungsinstitute realisiert wurden /2011

8 DIE AUFLAGEN DER STIFTUNG werden. Das Stiftungsvermögen ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Die Erträge des Stiftungsvermögens und die Zuwendungen sind zur Erfüllung des Stiftungszweckes zu verwenden. Wie alle rechtsfähigen Stiftungen unterliegt auch die Josef-Lauten-Stiftung der staatlichen Stiftungsaufsicht. Den Auflagen muss sowohl der Stiftungszweck als auch die Satzung entsprechen, in der die Organe festzulegen sind und die der Verwirklichung der Aufgaben klare Regeln vorgibt. Um die Aktivitäten der Josef-Lauten-Stiftung nachvollziehen zu können, sollen Auszüge aus der Satzung das Regelwerk verdeutlichen. Zweck der Stiftung Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung und Erziehung sowie von Kunst und Kultur jeweils auf dem Gebiet des Entwurfs, der Herstellung und des Vertriebs von Möbeln und Gegenständen der Wohnungseinrichtung. Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck insbesondere durch die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der Bildung und Erziehung durch die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchiektur (früher: Fachhochschule Lippe, Abteilung: Detmold, Studiengang Innenarchitektur) Bielefelder Str. 66, Detmold und/oder der Fachschule des Möbelhandels Köln, Frangenheimstr. 6, Köln. (Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck durch) die Durchführung von eigenen künstlerisch oder kulturell bedeutsamen Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Durchführung von Ausstellungen, z.b. über Wohnkultur einzelner Stilepochen oder Werkstoffe im Heim von Morgen sowie die Ausschreibung und Prämierung von Wettbewerben z.b. über die Gestaltung bestimmter Möbeltypen. Die Stiftung kann sich zur Erfüllung dieses Zwecks der vorstehend genannten Institutionen als Hilfspersonen im Sinne des 57 Abs. 1 2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt. Sie kann ihre Mittel teilweise den vorstehend genannten Institutionen zur Verwendung für die in Satz 2 genannten kulturellen Zwecke zuwenden, wenn nicht die Stiftung, sondern die Institutionen diese Veranstaltungen durchführen. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Den durch die Stiftung Begünstigten steht aufgrund dieser Satzung ein Rechtsanspruch auf Leistung der Stiftung nicht zu. Vorstand und Kuratorium In der Satzung ist festgelegt, dass Vorstand und Kuratorium die einzigen Organe der Stiftung sind. Festgelegt ist auch, wie die Organe zu besetzen sind. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden und einem stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand ist jeweils für fünf Jahre bestellt und wird vom Kuratorium gewählt. Das Kuratorium soll nach dem Willen des Stifters aus fünf Mitgliedern bestehen. Festgelegt ist, dass zwei Mitglieder Möbelindustrie und handel repräsentieren und zwei weitere Mitglieder von den begünstigten Bildungsinstitutionen zu delegieren sind. Das Kuratorium wählt aus sich heraus seinen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Mitglieder des Vorstandes haben Vorschlagsrecht für weitere Mitglieder des Kuratoriums, dürfen aber selber nicht Mitglied des Kuratoriums sein. Im Kuratorium haben Mitglieder des Vorstandes kein Stimmrecht. Aufgaben des Kuratoriums An erster Stelle legt die Satzung dem Kuratorium die Verpflichtung auf, die Beachtung des Stifterwillens sicherzustellen. Das Kuratorium bestellt den Vorstand, und entscheidet über die Mittelverwendung. Sollten sich die Verhältnisse derart ändern, dass die Erfüllung des Stiftungszweckes vom Vorstand und Kuratorium nicht mehr für sinnvoll gehalten werden, können beide Organe gemeinschaftlich einen neuen gemeinnützigen Stiftungszweck beschließen, dem drei Viertel aller Mitglieder beider Organe zustimmen müssen, wobei zwingend eine Stimme aus dem Vorstand stammen muss. Vorstand und Kuratorium können auch gemeinsam mit der vorgenannten Mehrheitsverpflichtung die Auflösung der Stiftung beschließen. In diesem Falle würde das Vermögen an die Stadt Rheda-Wiedenbrück fallen, die die Mittel im Sinne des Stiftungszweckes verwenden muss. Haushaltsverordnung In den Paragraphen 3 bis 4 der Satzung ist festgelegt, wie mit dem Geld umzugehen ist. Auch hier einige Auszüge: Die Mittel der Stiftung dürfen nur die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

9 DER STIFTUNGSVORSTAND Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes: Franz Hampel Der kurze Blick in die Satzung erklärt, dass der Stiftungsvorstand aus einem Vorsitzenden und einem stellvertretenden Vorsitzenden zu bestehen hat. Den Vorstand wählt jeweils das Kuratorium für eine Amtsperiode von fünf Jahren. Der Gründungsvorstand geht 1990 mit dem Stifter Josef Lauten als Vorsitzendem und seinem Sohn, Dipl.-Kfm. Hans-Dieter Lauten als stellvertretendem Vorsitzenden, an den Start. Nach dem Tod des Stifters am 15. August 1993 übernimmt Hans-Dieter Lauten den Vorsitz des Vorstandes. Gleichzeitig bestellt er Franz Hampel zu seinem Stellvertreter. In ihrer Sitzung am 3. Februar 1994 wählt das Kuratorium satzungsgemäß Franz Hampel zum stellvertretenden Vorsitzenden und überträgt ihm die Aufgabe der Geschäftsführung der Josef-Lauten-Stiftung. Vorsitzender des Stiftungsvorstandes: Dipl.-Kfm. Hans-Dieter Lauten Hans-Dieter Lauten, geb. am 28. März 1946, studiert an der Universität Münster Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing tritt er in das Unternehmen seines Vaters ein. Bereits 1973 wird er zum gleichberechtigten und geschäftsführenden Gesellschafter der Garant-Möbel Service GmbH & Co. KG, die für sich in Anspruch nimmt, mit ihrer neuen Zentralregulierung Maßstäbe in der Branche gesetzt zu haben. Weitere Firmengründungen folgen, um die Unternehmensgruppe strategisch neu auszurichten. Ab 1986 forciert Hans-Dieter Lauten die Modularisierung der Marketing-Aktivitäten, die in der Folge zu starkem Zuwachs der Handelspartner führt. In dieser Entwicklung basieren auch die Grundlagen zur Internationalisierung von Garant-Möbel, die durch eigene Tochterunternehmen und Partnerschaften kontinuierlich zunimmt. Heute zählt die Garant-Möbel Gruppe innerhalb der Möbelbranche zu den international aktivsten Verbundgruppen. Franz Hampel, geb. 21. Juli 1946, ist ausgebildeter Möbel-Groß- und Außenhandelskaufmann. Nach leitenden Funktionen im Möbelhandel wechselt er 1970 in den Außendienst kommt er als Repräsentant zur Garant-Möbel Gruppe. Aufgrund seiner Erfolge beim Aufbau und bei der Beratung der Handelspartner wird er 1993 zum Geschäftsführer aller in Rheda-Wiedenbrück ansässigen Gruppenfirmen mit Ausnahme des A2 Forums bestellt. Seine Aufgabenfelder umfassen die Bereiche Vertrieb, betriebswirtschaftliche Beratung und Erfahrungsaustausch. Intensiv widmet er sich der Förderung der Junioren-Gruppen. Intern ist er für die kaufmännische Organisation sowie für den Aufbau neuer strategischer Geschäftsfelder inklusive der Informationstechnologie zuständig. Bei Gründung der Garant-Möbel Holding AG im Oktober 2000 wird er in den Vorstand berufen, dessen Vorstandsvorsitzender er seit April 2002 ist. In Personalunion fungiert er als Geschäftsführer der Garant-Möbel Marketing GmbH sowie der ProÖko-Servicegesellschaft ökologischer Einrichtungshäuser mbh, Köln. Als Mitglied des Direktoriums der Garant-Möbel Asia Ltd., Bangkok, Boardmitglied der Garant-Möbel Japan und Direktor von Eleganz Furniture in Singapur forciert er die Auslandsaktivitäten der Unternehmensgruppe. Seine langjährig erworbenen und breitgefächerten Branchenerfahrungen gelten ihm als Referenz, als die Mitglieder der Fachgruppe Möbel im Zentralverband gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) ihn im Januar 2010 zu ihrem Sprecher wählen. Als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Josef-Lauten-Stiftung agiert er seit 1994 als deren Geschäftsführer. Im Jahr 1994 legt er den Grundstein zum Bau des A2-Forums, das mit seinen m2 Nutzfläche zum größten Investitionsvorhaben der Unternehmensgruppe wird. Um die Unternehmensgruppe zukunftsorientiert zu festigen, gründet Hans-Dieter Lauten am 31. Oktober 2000 die Garant-Möbel Holding AG, die ihre Funktion als geschäftsleitende Holding der Unernehmensgruppe übernimmt. Zur Jahrtausendwende gehören Handelspartner in Deutschland und Verkaufsstellen in 16 europäischen und asiatischen Ländern zum Einflussbereich der Garant-Möbel Gruppe. Zum Anfang des Jahres 2002 wechselt Hans-Dieter Lauten in den Aufsichtsrat, um sich frei vom operativen Geschäft künftig der internationalen strategischen Ausrichtung des Verbandes widmen zu können. Hans-Dieter Lauten lebt heute in Rheda-Wiedenbrück und in Bangkok/Thailand.

10 DAS KURATORIUM SPANNENDE PROJEKTFÖRDERUNG Wer Josef Lauten kannte, spürte nach kurzer Zeit, dass ihm an gründlicher Ausbildung junger Menschen sehr viel gelegen war. Da verwundert es nicht, dass er am Ende seiner erfolgreichen Laufbahn eine Institution schuf, die in seinem Sinne über seine persönliche Zeit hinaus die Möglichkeit bot, gezielte Ausbildungsprojekte zu fördern. Die von ihm gegründete Josef-Lauten-Stiftung dient ausschließlich diesem einen Zweck, und das Kuratorium der Stiftung wacht im Sinne von Josef Lauten sehr genau darüber. Die personelle Zusammensetzung des Kuratoriums ist vom Gründer Josef Lauten so gewollt und hat sich bis heute bewährt. In seinem Sinne wirken wir weiter. Mathias A. Wiemann Die Satzung der Stiftung stattet das Kuratorium mit großer Verantwortung aus. An erster Stelle legt die Satzung dem Kuratorium die Verpflichtung auf, die Beachtung des Stifterwillens sicherzustellen. Das Kuratorium bestellt den Vorstand, und entscheidet über die Mittelverwendung. Das Kuratorium soll nach dem Willen des Stifters aus fünf Mitgliedern bestehen. Festgelegt ist, dass zwei Mitglieder Möbelindustrie und handel repräsentieren und zwei weitere Mitglieder von den begünstigten Bildungsinstitutionen zu delegieren sind. Das Kuratorium wählt aus sich heraus seinen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Die zwanzigjährige Geschichte zeichnet etliche personelle Veränderungen nach. In allen Fällen gilt der Wechsel in den persönlichen Ruhestand als Grund für die Aufgabe des Ehrenamtes. Jedem Einzelnen gebührt der Dank für das Engagement für die Aufgaben der Josef-Lauten-Stiftung. Vorsitzender Seit 1990: Mathias A. Wiemann, Wiemann Oeseder-Möbelindustrie Matthias Wiemann GmbH & Co. KG, 3124 Georgsmarienhütte-Oesede Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums Heinrich Siebert, Siewa-Möbelhaus GmbH, Willingshausen-Warenberg Heinz Schäfer, Schäfer Möbelgesellschaft mbh & Co. KG, Düren-Niederau ab 2008 Johannes Genske, BioMöbel Genske GmbH, Köln Weitere Kuratoren: Josef Lauten als Stifter Ab 2001 Wilfried Wadsack, Marketing + PR-Service W. Wadsack GmbH, Bad Oeynhausen Kuratoren (Detmolder Schulde für Architektur und Innenarchitektur) Prof Felix Nitsch Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob Ab 2001 Prof. Herbert Jakob Weinand Kuratoren (Fachschule des Möbelhandels in Köln) Oberstudiendirektorin Waltraud Stienecke Oberstudiendirektor Dipl.-Hdl. Manfred Strauch Ab 2009 Oberstudiendirektor Dipl.-Hdl. Dieter Müller Vom Ende her zu denken motiviert. Mit enormer Spannung, glühend im Lampenfieber und mit strahlenden Augen präsentieren die Studierenden ihre Arbeiten. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Coolen der Innenarchitektur und den in feinem Zwirn daherkommenden Eleven der Betriebswirtschaft. Beide müssen vor Leuten auftreten, die ihnen vielleicht nutzen, die ihr Können multiplizieren, die von ihnen lernen möchten. Niemand braucht zuzuhören, um sich mitreißen zu lassen. Die Ausstrahlung der zum Vortragen Genötigten nimmt alle in ihren Bann. Und doch zählt das Ergebnis. Zunächst als Teil des Curriculums, wofür es schließlich den heißbegehrten Schein gibt. Dann aber auch als Versatzstück eines Leistungspaketes, das ihre Bildungsinstitution liefert. Nicht zuletzt aber auch mit dem Ziel, einen Sponsoren wie die Josef-Lauten-Stiftung nicht zu enttäuschen. Die geliebte Schule braucht ihn weiterhin. Willkommen sind Fördergelder, um die Schmerzen des den Haushalt abschnürenden Korsetts zu lindern. Willkommen sind aber auch Projektaufgaben, die Bezug zur Praxis haben und dennoch kreative Spielräume für Veränderungen und Visionen eröffnen. 20 Projekte, zehn im Design und zehn im Marketing, schiebt die Stiftung in den zwanzig Jahren ihres Bestehens an. Jedes einzelne Projekt greift Designund Markttrends auf, schildert in der Aufgabenstellung die Ausgangslage und formuliert die Aufgabe. Eng abgestimmt mit den begleitenden Dozenten nimmt das Thema in den Arbeitsgruppen Fahrt auf, variiert im Entstehungsprozess und glänzt mit seinem Ergebnis. Als Zeichen der Zeit mag gelten, dass in den ersten Jahren die Juroren individuelle Preisträger mit Urkunde und Preisgeld beglücken. Inzwischen erreichen die immer noch projektbezogenen Fördermittel die Bildungsinstitutionen direkt. Gearbeitet wird in Gruppen, was Teamgeist unterstützt und Ergebnisse optimiert. So die pädagogische Zielsetzung, auf die die Stiftung keinen Einfluss nimmt. Ihr bleibt die Formulierung der Aufgabenstellung. Im Kuratorium stets angedacht, gegen Alternativen abgewogen und abschließend mit dem Lehrkörper diskutiert, kristallisieren sich Projekte heraus, die den Zeitgeist abgreifen. Zur zeitlichen Zäsur der seit zwanzig Jahren laufenden Aktivitäten schließt sich ein Kreis. Das in der Fachschule des Möbelhandels angeschobene Projekt verbindet Design und Marketing. Die Aufgabe lautet: Verkaufsargument Design Wie nutzt die Branche Design-Awards. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse diese Projektarbeit hervorbringt. Man darf sich darauf freuen, den Spannungsbogen der Präsentation zu erleben. Es ist ein Thema, das für weitere Aufgaben erneut motivieren kann.

11 DESIGNWETTBEWERB 1993 Die Schrankwand oder allerlei nützliche Möbel Alternative Ideen zum Thema Möbel Der erste Designwettbewerb der Josef-Lauten-Stiftung suchte Vorschläge, wie es in Zukunft in den Wohnzimmern der Idealfamilie aussehen könnte. Zum Mitmachen aufgefordert waren Innenarchitekturstudenten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Die Idee für das Thema lieferte im Januar 1992 ein Bericht in der FAZ. Darin verkündete Michael Mönninger den Untergang der Schrankwand und begründete ihn so: Die einheitliche Schrankwand, die fast schon einen Hang zum Gesamtkunstwerk, zum Haus im Haus, zeigte, wird längst vom Systemmöbel verdrängt, das eine Mischung aus Regalsystem und kombinierbaren Containern ist. Ästhetische Homogenität versprechen allenfalls noch die einheitliche Materialwahl und die Normung der anbaufähigen Elemente Thema Behältnismöbel den dritten Platz. Die Preise vier bis sechs gingen an Martin Engelbert (Modell Yacht ), Chris Wadsack (Modell Varanob ) und Tabea Sturm (Serie Kontrast ). Den Sonderpreis erhielt Cynthia Greenfield mit ihrem Entwurf eines zweckorientierten und funktionellen Möbels. Stiftungsgründer Josef Lauten überreichte die Preise im Mai Die Ausschreibung von 1992 Unter dem Motto: Die Schrankwand oder allerlei nützliche Möbel waren alternative Ideen zum Thema Wohnmöbel gefordert. Gesucht wurden so die damalige Ausschreibung - zukunftsweisende, kreative Vorschläge für Möbel. Zweckorientiert und funktionell sollten die Entwürfe Wohnlust vermitteln: mit Stauraum für alles und jedes in der Wohnung, ohne wie eine Schrankwand zu wirken - oder gerade doch. Ausgangsbasis für die Arbeit war ein Standardwohnraum von 25 bis 30 m2. Unter Leitung von Professor Dipl.-Des. Dieter Jacob hatten sich 16 Studierende verschiedener Semester der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur im Wintersemester 1992/1993 der Aufgabe gestellt. Den Arbeiten bescheinigte die Jury, die sich aus Mitgliedern des Kuratoriums und des Stiftungsvorstandes zusammensetzte, viel Fantasie und erstaunliche Präzision. Da die Ausschreibung viel gestalterischen Spielraum gelassen hatte, wurden die einzelnen Arbeiten nach folgenden Kriterien bewertet: Teilnehmer: Ludger Schwarze-Blanke Oliver Reinelt Stefan Grothe Thomas Reimann Martin Engelbert Chris Wadsack Tabea Sturm Cynthia Greenfield und weitere Das Konzept der Lösung, seine Originalität, Funktion und Verwendungsfä higkeit. Der ästhetische Gesamteindruck die Anmutung der Formen, Farben und Materialien. Die Ausarbeitung hinsichtlich Gestaltungsqualität im Ganzen und in Details sowie der funktionellen und ergonomischen Aspekte. Die Präsentation, ihre Verständlichkeit und Qualität der Ausführung. Das ausgelobte Preisgeld von insgesamt DM verteilte sich auf sechs Preise sowie einen Sonderpreis. Der erste Preis ging an Ludger Schwarze-Blanke für seine Idee eines Paneelsystems mit anschraubbaren Funktionselementen. Platz 2 belegte Oliver Reinelt mit seiner Raumscheibe, einer dekorativen Wand im Raum, hinter der bei Bedarf Schrankelemente hervorgezogen werden konnten. Stefan Grothe und Thomas Reimann belegten mit ihren alternativen Ideen zum

12 DESIGNWETTBEWERB 1995 HiFi - Möbel: Stauraum oder Bühne der Wohnelektronik Der 2. Möbeldesignwettbewerb der Josef-Lauten-Stiftung fokussierte die Wohnelektronik. Zusammen mit den Innenarchitekturstudentinnen und -studenten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur unter Leitung von Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob galt es, Ideen zu finden, um die Wohnelektronik ansprechend und technisch zeitgemäß in die Wohnatmosphäre zu integrieren. Zukunftsweisende, kreative Vorschläge für die Aufnahme der verschiedenen technischen Bausteine einer Hi-Fi-Anlage im Wohnbereich sollten aus der Ausschreibung resultieren. Dabei wurden drei Interpretationsmöglichkeiten zugelassen: das HiFi-Möbel als integrierter Bestandteil eines Innenausbaus oder einer Raummöblierung, zum Beispiel im Verbund mit einem Schrankmöbel respektive einer Schrankwand; als das besondere Einzelmöbel, das den Status des Kultobjekts im Raum einnimmt; visionäre Vorstellungen zum HiFi-Möbel der Zukunft unter dem Einsatz neuester technischer Entwicklungen und Möglichkeiten des HiFi-Marktes Preis in Höhe von 2000 Mark ging mit 254 Wertungspunkten an Elmar Rocholz. Platz Nummer drei belegte die Arbeitsgemeinschaft Simone Tack und Stefan Seidenfaden, die sich das Preisgeld von 1500 Mark teilen. Weitere Preisträger waren Peter Meier, Jan Krahmer, Ingo Kuhn und Heino Wilking. Teilnehmer = Preisträger Nikolaus Cladouras Markus Locher Stefan Hofmann Elmar Rocholz SimoneTack Stefan Seidenfaden Peter Meier Jan Krahmer Ingo Kuhn Heino Wilking. Roland Jäger Astrid Wolff Silke Mrotzeck Dieter Hayck Monika Lassak D. Weischer Elke Geertzen Christian Kolde Imke Behrens M.T. Fernández Fontanillo Andrea Momme Alle geeigneten Materialien konnten zum Einsatz kommen. Die Durchführbarkeit einer industriellen Herstellbarkeit sollte bei den beiden Interpretationen in Richtung Raummöblierung oder Kultobjekt beachtet und bei visionären Lösungen zumindest nicht ganz aus den Augen verloren werden. Im Wintersemester 1994/95 nahmen die Detmolder Innenarchitektur- Studenten das HiFi-Projekt in Angriff. Die zehnköpfige Jury der Stiftung, zusammengesetzt aus Kuratorium, Geschäftsführung und Beratern, hatte sich im Juni 1995 mit den eingereichten Arbeiten auseinander zu setzen. Von den vorgegebenen drei Alternativen kamen zwei gar nicht erst in die Vorauswahl der Studierenden. Ohne Ausnahme entschieden sich alle Teilnehmer für die Aufgabe, das HiFi-Möbel das Kultobjekt zu stilisieren. Überraschende Lösungen auf hohem Designniveau waren mit diesem Lösungsansatz verbunden. Der Jury hatte die Aufgabe, nach einem Punktsystem die Bewertungskriterien innovative Originalität, gestalterische Qualität, Funktionalität, Herstellbarkeit, Darstellung und Präsentation in ihre Urteilsfindung mit einzubeziehen. Den mit 3000 Mark dotierten ersten Preis erhielt der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Nikolaus Cladouras, Markus Locher und Stefan Hofmann, der mit 265 von insgesamt 300 möglichen Punkten bewertet wurde. Der zweite

13 DESIGNWETTBEWERB J Multifunktionsmöbel für die Singlewohnung Teilnehmer: Claudia Haubrock Silvia Tirre Klaus Kuhmann André Backemeier Susanne Schneider Frank Clobes Jens Birkholz Gerald Galonska Matthias Szarafinski Bettina Brüggemann Natalie-Claire Gay Götz Freiberg Christine Schwieger Kerstin Puche Kirsten Braun Christoph Dewenter Norbert Kriechel Hanno Denker Jörg Arndt Bernd Caffier Andreas Backs Patrick Jürgens Sabine Dullweber Katrin Wollenweber Anne Weinrich Der dritte Designwettbewerb der Josef-Lauten-Stiftung stellte 25 Teilnehmer vor die Herausforderung, ein multifunktionelles Möbelstück für Singles zu entwerfen. Im Wintersemester 1996/1997 nahmen die Innenarchitekturstudenten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur die Arbeit unter Aufsicht von Prof. Dipl.- Des. Dieter Jacob auf. Die Ausschreibung forderte ein Möbelsystem aus einer Anzahl an beliebig kombinierbaren Elementen. Die Funktionseinheiten sollten sich auf der Basis eines Maßrasters ergeben und so die besonderen Ansprüche einer Singlewohnung erfüllen. Leichte und platzsparende Konstruktion war eine der Anforderungen an die Teilnehmer. Es galt, verschiedene Nutzen wie Aufbewahren und Arbeiten, Essen und Arbeiten oder Schlafen praktisch zu kombinieren und im Design zu realisieren. Die zehnköpfige Jury hatte die Aufgabe, die sechs besten Arbeitsergebnisse unter den insgesamt überzeugenden Leistungen zu küren. Die Beurteilung erfolgte an Hand der Kriterien Originalität, Qualität, Funktionalität, Herstellbarkeit und Art der Präsentation, in Form eines Punktesystems mit bis zu maximal 300 Punkten pro Arbeit. Neben den Mitgliedern des Kuratoriums und den beiden Geschäftsführern der Stiftung komplettierten der Innenarchitekt, die Modulmanager, der Marketingleiter und Werbeberater der Garant-Möbel-Gruppe die Fach-Jury. Da die Stiftung den Preis im Rahmen der Wohndesign-Tage in Rheda- Wiedenbrück überreichte, ergab sich neben den lohnenden Preisgeldern die nützliche Gelegenheit für die Studierenden, sich und ihre Ergebnisse der anwesenden Öffentlichkeit von Industrie und Handel zu präsentieren. Die Arbeitsgemeinschaft Claudia Haubrock und Silvia Tirre entwarf das singlefreundlichste Möbelstück und gewann mit 269 erreichten Punkten die 3000 DM. Knapp dahinter mit 249 Punkten räumten Klaus Kuhmann und André Backemeier die 2000 DM für den zweiten Rang ab. Den dritten Platz belegten Susanne Schneider und Frank Clobes. Sie erhielten 1000 DM für die 229 erzielten Punkte. Weitere Preisträger waren die Arbeitsgemeinschaften Jens Birkholz, Gerald Galonska und Matthias Szarafinski auf Platz 4, Bettina Brüggemann und Natalie-Claire Gay auf Platz 5 und die Arbeitsgemeinschaft Götz Freiberg und Christine Schwieger auf Platz 6. Kerstin Puche und Kirsten Braun durften sich über einen Sonderpreis freuen. Ihr auffällig funktionales Möbel für die Unterbringung von Computer und Zubehör veranlasste die Jury zu einer Würdigung außerhalb der Reihe. Mit klarem Kriterienkatalog bewertet die Jury aus Mitgliedern des Kuratoriums und fachkundigem Beirat die Arbeiten der Teilnehmergruppe. Zwischen Hans-Dieter Lauten (links) und Franz Hampel der Architekt der Garant-Möbel-Gruppe Christian Brielmann.

14 DESIGNWETTBEWERB 2000 Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob (ganz rechts) leitete die Projektgruppe zum Thema Küche Teilnehmer: Beate Brümmer Nina Tippkemper Andrea Hemkentokrax Jane Vaale Andre Büker Andrea Heemeier Anke Krimpmann Carsten Wenig Sandra Könning Nicole Wenzel Burkhard Bals Nicole Jarms Jan Voßiek Martina Heskamp Nina Nazari Sabine Rüter Mirjam Otto Silke Ackmann Maike Sabolewski Ulrike Kerber Anne Homann Thorsten Luttmann Anke Preywisch Torsten Berge Anja Ackermann Britta Langanke Anneke Rulfs Silke Neubert Die neue Küche 2000 Einbauküche adé? Spezielle Küchenformen für bestimmte Personenkonstellationen? In welchem Maß wird eine mögliche Ernährungsumstellung die Küchenarchitektur beeinflussen? Über diese Fragen grübelten die Innenarchitekturstudenten der Detmolder Schulde für Architektur und Innenarchitektur im Wintersemester 1999/2000. Unter dem Motto Die neue Küche 2000 rief die Josef-Lauten-Stiftung zum vierten Mal zum Designwettbewerb auf, der fachlich von Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob geleitet wurde. Die 28 Teilnehmer stellten sich der Aufgabe, die Bereiche Küche und Kochen zu analysieren, Trends aufzuspüren und auf Grund dieser Ergebnisse mögliche Küchenkonzeptionen zu planen. Durchgängig strebten die Studenten eine Gestaltung an, in der die Küche integraler Bestandteil des Wohnens ist. Abgeschlossene Räume und Orientierung an Wänden sucht man bei den Lösungen vergeblich. Mitglieder des Kuratoriums, die Geschäftsführung der Stiftung und fachliche Beiräte bildeten die Jury. Nach einem mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur abgestimmten Kriterienkatalog hatten die Juroren sämtliche Arbeiten im Hinblick auf ihre Originalität, Funktionalität und Verwendungsfähigkeit zu bewerten. In das dafür festgesetzte Punktsystem floss auch die subjektive Benotung der Juroren für den ästhetischen Eindruck, die gestalterische Qualität und die Präsentationsform mit ein. Im Juni 2000 vergab die Jury insgesamt fünf Preise und einen Sonderpreis für herausragende Kreativität. Alle Wettbewerbsbeiträge dokumentierten nach Ansicht der Juroren nicht nur das hohe Ausbildungsniveau, sondern boten ein kreative Fundgrube neuer Gestaltungsmöglichkeiten für die Küchen der Zukunft. Die Entwürfe, denen die Jury die ersten drei Preise zuerkannten, lösen sich in starkem Maße von den gängigen Marktangeboten. Ihnen war gemeinsam, dass sie eine neue Raumnutzung anstreben, die nicht mehr die traditionelle Anordnung der Küchenelemente an der Wand vorgab. Alle drei ausgezeichneten Entwürfe setzten voraus, dass die Küche nicht mehr in einen abgeschlossenen Raum gehörte, sondern als integraler Bestandteil des aktiven Wohnens zu interpretieren war DM für den ersten Platz bekamen Anke Prewisch und Thorsten Luttmann für ihre Küche als skulpturale Einheit. Die freistehende Einheit entsprach dem Trend zu immer häufiger ineinanderfließenden Raumkonzepten in Singlewohnungen oder 2-Personen-Haushalten. Tragende Struktur des Kochobjektes bildete ein innen liegendes Gerüst mit eingehängten Küchenblöcken. Durch die verdichteten Arbeitsbereiche Kochen, Aufbewahren und Reinigen entstand die in ihren Ausmaßen optimierte kubische Raumskulptur Mirjam Otto und Sabine Rüter, die den zweiten Platz belegten (Foto rechts), bekamen 2000 DM für ihre Interpretation der Küche als Alternative zu gängigen Programmen. Statt Variantenvielfalt umzusetzen, konzentrierten sich die Jungdesignerinnen auf drei durchdachte Elemente, die in bestimmter Stellung zueinander optimale Arbeitsabläufe gewährleisteten. Jedes Möbelelement konnte frei im Raum stehend als Raumteiler fungieren. Hängeschränke, sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes, wurden von der Decke abgehängt. Die reduzierte Formensprache folgte der Funktion. Den dritten Rang erreichten Anneke Rulfs und Silke Neubert (Foto rechts). Ihr mit 1500 DM gewürdigter Vorschlag zur traditionsbezogenen Küche griff den Gedanken der Feuerstelle auf und stellte den runden Herd in den Mittelpunkt. Die zylindrische, schwebende Dunstabzugshaube betonte die Herdfunktion. Durch die frei im Raum angeordnete Küche muss niemand einem anderen den Rücken zuwenden. Die schneckenförmige Anordnung der 8 cm dicken Arbeitsplatte drückte Dynamik aus und betonte das Ideal, wonach sich alles ums Kochen dreht. Anke Prewisch und Thorsten Luttmann entwarfen ihre Küche als skulpturale Einheit. Sie entsprach dem Trend zu immer häufiger ineinanderfließenden Raumkonzepten in Singlewohnungen oder 2-Personen- Haushalten.

15 DESIGNWETTBEWERB Teilnehmer am Design-Wettbewerb 2002 unter Leitung von Prof. Herbert Jakob Weinand (ganz rechts) und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Ingmar Rohlf (2. von rechts) waren (von links nach rechts) Nicolai Ostermann (1. Preis), Daniel Strob, Doreen Andrich (2. Preis), Christian Schulze, Stephanie Kunz (3. Preis), Christoph Unthan und Torsten Cramer. Schlafen und Wohnen multifunktionale Möbel Beim fünften Designwettbewerb der Josef-Lauten-Stiftung dokumentierten die realitätsnahen Entwürfe der Teilnehmer den hohen praxisorientierten Ausbildungsstand der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Die Entwürfe galten den Bereichen Wohnen und Schlafen. Sieben Studentinnen und Studenten setzten ihre Kreativität frei und entwickelten innovative Ideen, Wohnen und Schlafen miteinander zu verbinden. Die Aufgabe forderte einen Einrichtungsgegenstand mit multifunktionaler Nutzung und Spielraum für die Möblierung. Diese Herausforderung orientierte sich am Trend der Zeit. Das Leben verlagerte sich in die Innenstädte und die Zahl der Ein-Personen-Haushalte stieg. Eine Entwicklung, die bis heute nachwirkt. Prof. Herbert Jakob Weinand und der wissenschaftliche Mitarbeiter Ingmar Rohlf standen den Nachwuchsdesignern im Wintersemester 2001/2002 bei dem Projekt zur Seite. Auf sechs Bewertungskriterien prüfte die sechsköpfige Jury die Modelle. Der Innovationsgrad spielte neben der Funktionalität eine genauso bedeutende Rolle, wie die Ästhetik, Qualität, Verwendbarkeit und die Präsentation. Gerade letztere war bei allen Anwärtern nahezu perfekt und erschwerte so die Entscheidung. Mit großer Übereinstimmung benannte die Jury Nicolai Ostermann als Sieger. Sein Modell Nostris Satellitum überzeugte mit großer Wandlungsfähigkeit. Die durch seitliche Dreiecke konstruktiv stabilisierte Liege ließ sich durch jeweilige Drehungen um 120 Grad auch als Tresen oder Bank nutzen. Die Auflage verschwand dabei im Inneren des Korpus. Nostris Satellitum nennt Nicolai Ostermann sein drehbares Vielzweckmöbel, mit dem er den 1. Preis gewann. Doreen Andrich gewann mit ihrer Asyl genannten Muschel aus Rattan und Weidengeflecht den 2. Preis. Teilnehmer: Daniel Strob Stephanie Kunz Doreen Andrich Torsten Cramer Christoph Unthan Christian Schulze Nicolai Ostermann Der zweite Platz ging an Doreen Andrich, die ein Sitzmöbel in Korbflechtoptik entwarf. Genannt Asyl suggerierte es Zuflucht in Muschelform und fungierte als einladende Kuschelliege. Auf Grund besonderer Originalität hob die Jury das Modell von Stephanie Kunz auf den dritten Platz. Hinter dem Namen Froschkönig verbarg sich eine aus Sperrholz gesägte und aufrollbare Liege mit verschieden hohen Füßen. Nachfolgende Ränge ließen kaum merkliche Unterschiede in Präzision und Ästhetik erkennen und wurden jeweils mit 200 Euro dotiert. Die Jury räumte außerdem einen Sonderpreis für die innovative Idee von Torsten Cramer ein. Er schuf ein Behältnissmöbel, das sich zum Rücksack umfunktioniert ließ. Die aufwickelbare Liege von Stephanie Kunz (3. Preis) wird zusammengerollt mit ihren vielen Füßen zum dekorativen Froschkönig.

16 JOSEF LAUTEN HATTE EINE GENIALE IDEE DESIGNPROJEKT 2003 Prof. Herbert Jakob Weinand Inhaber des Lehrstuhls für Möbelund Produktdesign an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur Nach Abschluss des Designwettbewerbs 2002 zum Thema Schlafen und Wohnen wurde ich zur nächsten Kuratoriumssitzung der Josef-Lauten- Stiftung eingeladen. Mit einem Auftrag in der Tasche bin ich zurück an die Hochschule gefahren. Die Kuratoriumsmitglieder konnte ich für meine Idee gewinnen, eine Exkursion der Studenten nach Sizilien zu unterstützen. Ziel der Exkursion: Workshop und Austausch mit den Studenten der Universitá Catania/Siracusa, Studium der Formen, Farben, Gesten, Gewohnheiten und vor allem das sehr gute Essen. Die Fahrt mit Kleinbussen über die Alpen, vorbei an den faszinierenden Kulturorten Florenz, Rom, Neapel, Pompeji, dem Furcht und Frucht bringenden Vulkan Ätna, führt zum Ziel der Exkursion. Sizilien, die größte und unglaublich verzauberte und schöne Insel, liegt 2500 km weit von der Hochschule entfernt. Die Entfernung, der Weg, die Anstrengung, das Miteinander auf der paradiesischen Insel, befreundet die oft vereinsamten Studenten. Gemeinsam lernen und arbeiten stärkt das Selbstwertgefühl und die Freude am Entwerfen. Die Exkursion ist Projekt, und das Projekt endet für die Studenten mit der Präsentation ihrer Entwürfe, ihrem Modell- und Prototypenbau. Die Entwürfe, Möbel und Produkte spiegeln den Spirit der weiten, bis an den südlichsten Punkt Europas führenden Reise wider. Möbel 2003: Gesten und Gebärden prägen den Entwurf Der heutige Design-Begriff deckt alle ästhetischen Bereiche zwischen Kunst und Industrie ab. Doch vieles wird inzwischen mit dem Etikett Design versehen, das nicht mehr nur funktional und schön sein will. So hieß es in der Einführung der Josef-Lauten-Stiftung zum Projekt Möbel Zunächst profan anmutend, entpuppte sich der Titel als Überschrift eines vielseitigen Kreativ-Projektes an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Das Studienprojekt forschte nach den Ursprüngen der Entwurfsarbeit, griff geographische und mentale Einflüsse auf und leitete zum Design der Möbel 2003 über. Ziel der Projektarbeit war, den Spannungsbogen von den Ursprüngen zur futuristischen Vision als Horizonte erweiternde Perspektive für künftiges Design im Wohn- und Einrichtungsbereich aufzuzeigen Euro der Josef-Lauten- Stiftung finanzierten eine Exkursion nach Sizilien, die als Grundlage des deutsch-italienischen Design- Projekts galt. Prof. Herbert Jakob Weinand, Lehrstuhlinhaber für Möbel- und Produktdesign, begleitete mit seiner Kollegin Prof. Eva Filter die acht Studentinnen und Studenten des Studiengangs Innenarchitektur der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Teilnehmer: Lars Kemper Arne Krüger, Stefan Heiden Yvonne Kölling Sonja van Dülmen Wendy Godt Yvonne Marxcord Sabine Lesny Es war mein Ziel, die finanzielle Unterstützung der Josef-Lauten-Stiftung für die Entwicklung im Möbelbau zu nutzen. Die Entwürfe, wie Herr Hampel es formulierte, würden Josef Lauten gut gefallen. Herzlichen Dank für die geniale Idee der Stiftung. Prof. Herbert Jakob Weinand Erlebte Stadtkultur mit der Vitalität der Menschen, Gesten und Eindrücken schufen Denkansätze. Die Zusammenarbeit mit der Architektur-Fakultät der Universität Syrakus ermöglichte Einblicke in Vielvölker-Epochen. Besichtigungen berühmter Ruinen und Gebäude, wie dem Dom oder dem griechischen Theater prägten und boten Ansatzpunkte für die eigenen Kreationen. Im September fand die Präsentation der Prototypen vor den Professoren, den Sizilianern und den Mitgliedern des Kuratoriums statt. Nicht nur die beeindruckenden Ergebnisse spiegelten das Erfahrene wider. Die Nachwuchs-Designer demonstrierten eindrucksvoll italienisches Temperament und angenehme Lockerheit während der Veranstaltung. Yvonne Kölling verschaffte ihren Eindrücken in dem Modell Onda - die Gruppenbild nach Abschluss einer erfolgreichen Semesterarbeit (von links nach rechts): Lars Kemper, Arne Krüger, Stefan Heiden, Yvonne Kölling, Sonja van Dülmen, Wendy Godt, Yvonne Marxcord, Sabine Lesny, Prof. Herbert Jakob Weinand, Projektkoordinator Antonio Genaro, Prof. Eva Filter und Prof. Arch. Guiseppe Pagnano.

17 32 33 Welle, ein geschwungener Stahlrohrstuhl mit Filzgeflecht - Ausdruck. Sonja van Dülmen wollte tanzen Voglio ballare. Ihre Sitzlandschaft bot mit Löchern Platz für 40 Kissen. Die schöne Insel Isola bella von Stefan Heiden weckte Assoziationen zum Strandkorb, war aber offener und geschwungen. Noah nannte Sabine Lesny ihre hängende Babywiege, die an die Umarmung einer italienischen Mutter erinnerte. Das Modell Zwilling war eine 230 cm lange Kombination aus Deckchair und Récamier, die Lars Kemper zu einem Sitz-, Liege- und Diskussionsmöbel verschmolz. Mit Dormi bene stellte Yvonne Maxcord ihre Lösung für den Schönheitsschlaf zwischendurch vor. Passend zu dem italienischen Credo Freudig freundlich angedientes Essen schafft Glücksgefühle, kreierte Arne Krüger den kreativ gestalteten Servierwagen Il Siciliano. Wendy Godt entwarf eine Wunderkammer La camera meraviglié als Sammler-Reservoir mit Kästchen und Fächern. In der Verarbeitung vereinte sie verspielte, gerahmte und gedrechselte Elemente. Ökologische Rücksichtnahme bestimmte bei allen Entwürfen die Materialauswahl. Farblich unaufdringlich, naturbelassen oder erdig. Bemerkenswert auch die Ideen, Wellpappe konstruktiv auf zuwerten, dem Filz neue Einsatzbereiche zu erschließen und dem Materialmix neue Bedeutung zu geben. Die Veranstaltung schloss mit dem Fazit, dass die Möbelbranche viel von der Jugend, die aus dem vollen Leben schöpft, lernen kann. Eine Präsentationsbühne erhielten die Stücke im Rahmen des Garant-Möbel-Partnerforums im November Werkstoff der Liege für den Schönheitsschlaf zwischendurch soll Pappe sein, für die ein stabiles, spiralförmig angeordnetes Konstruktionsprinzip gleich mit erdacht wurde. Gerundete Holzbretter schaffen den Schaukeleffekt. Entwurf Dormi bene : Yvonne Marxcord. Eine stabile Filzmatte, eingehängt in ein Holzoval, nimmt das Baby auf und wiegt es schwingend in den Schlaf. Entwurf Noah : Sabine Lesny. Das Gestell der Sitzlandschaft ist sozusagen ein Sieb. Insgesamt 40 Löcher nehmen mit Stroh gefüllte Kissen auf, die je nach Lust und Laune in die gewünschte Position gezogen werden können. Entwurf Voglio ballare : Sonja van Dülmen.

18 DESIGNPROJEKT 2005 Repräsentative Möbel Die Aufgabe hatte es in sich. Das Thema lautete Repräsentative Möbel. Zehn Studentinnen und drei Studenten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur nahmen die Aufgabe als Herausforderung an. Unter Leitung von Professor Herbert Jakob Weinand, Lehrstuhlinhaber für Möbel- und Produktdesign, erarbeiteten sie individuelle Umsetzungen, die überraschten. Im März 2005 präsentierten sie ihre Arbeitsergebnisse vor dem Kuratorium der Josef-Lauten-Stiftung. Vertretend, wirkungsvoll, würdig, so lässt sich der Ausdruck repräsentativ vielleicht am besten einordnen. Und doch verkörpert er eine breite, wenn nicht gar für angehende Innenarchitekten und Designer abschreckende Interpretationsvielfalt. In einem vorbereitenden Workshop zog die Gruppe ihre eigene Quintessenz. Sie gab der Aufgabe die Marschrichtung wirkungsvoll. Wichtige Impulse für die Projektrealisierung vermittelte eine Exkursion nach Sizilien. Professor Herbert Jakob Weinand organisierte zusammen mit seiner Kollegin Professor Eva Filter eine Studienfahrt nach Sizilien, wo mit der Architektur-Fakultät der Universität in Syrakus eine enge Kooperation besteht. Die Detmolder Studentinnen und Studenten spürten einen Hauch der Antike, besichtigten archäologische Museen und verinnerlichten die Stadtkultur, das tägliche Leben und die Vitalität der Menschen Einschlüpfmöglichkeiten. Das wichtigste für den Tag wollte Andrea Tensing in ihrem Wandbehang Servicio unterbringen. Mit Blattgold verziert und mit Koffertüren ausgestattet lenkte der Sekretäraufsatz Ca d`oro von Verena Sicking die Aufmerksamkeit auf sich. Einen eleganten Beistelltisch, der mit hochstellbaren Klappen zum dekorativen Behälter mutierte, offenbarte Eva Siekmanns Interpretation von Repräsentation. Blieb letztlich das Modell Angelehnt von Jan Koschinowski, ein parallel gestaltetes Leitersystem, das eine in jeder gewünschten Höhe platzierbare Arbeitsplatte aufnahm. Teilnehmer: Anja Wiglinghoff Ines Weide Verena Sicking Eva Siekmann Sabine Weingarten Alke Martens Ellen Cuypers Theresia Jungert Dorothea Beckmann Jan Koschinowski Jens Roestel Benedikt Frisse-Bremann Andrea Tensing Alle Teilnehmer konnten überzeugend vermitteln, wie aus den Eindrücken neue Design-Ideen entstehen. Die dreizehn Entwürfe spiegelten die italienische Lebensart, Alltagssituationen, Kommunikation, die Esskultur aber auch Rückzug und Erholungswünsche wider. Inspiriert vom gemütlichen und allgegenwärtigen Plausch entwarf Anja Wiglinghoff die Sitzbank Le Ossa. Occhiata bezeichnete einen Paravent von Ines Weide, der den Wind mit beweglichen und floristisch anmutenden Elementen spielen ließ. Alke Martens stellte einen Klapptisch Zitronen-Falter als Symbol für organisch-sinnliche Kommunikation vor. Von der Esskultur beeinflusst designte Sabine Weingarten einen Brottisch. Kaffee als Bestandteil des Tages veranlasste Benedikt Frisse-Bremann zu seinem Kleinen Café. Er integrierte ein Handmalwerk, Schubladen und eine italienische Kaffeemaschine, die ein Bunsenbrenner beheizte, in sein Möbelstück. Jens Roestel kreierte ein Möbel, das nicht vorschreibt, was man damit machen muss. Isola betitelt ein kreisrundes Kissen, das sich durch Schütteln unkompliziert in die gewünschte Form bringen lässt. Durch eine Drehung um 180 Grad ließ sich gleichnamiges Flechtmöbel von Theresia Jungert beliebig in einen Sitz oder gemütliche Liegemulde verwandeln, die mit Decke und Fußsack ausgestattet war. Dorothea Beckmann präsentierte einen Stuhl mit überdimensionalen Seiten und Rückenwänden, der als Rückzugsort fungierte. Molle nannte Ellen Cuypers ihren Filzteppich mit Gruppenbild zur Präsentation: von links nach rechts Professorin Eva Filter, Anja Wiglinghoff, Ines Weide, Verena Sicking, Eva Siekmann, Sabine Weingarten, Alke Martens, Ellen Cuypers, Theresia Jungert, Dorothea Beckmann und Professor Herbert-Jakob Weinand. Sitzend von links nach rechts: Jan Koschinowski, Jens Roestel, Benedikt Frisse-Bremann und Andrea Tensing. Im Arbeitsgespräch vertieft (von links): Franz Hampel, Vorstand der Stiftung, Professorin Eva Filter, Professor Herbert Jakob Weinand, Heinz Schäfer, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Josef-Lauten- Stiftung.

19 36 37 Linke Spalte von oben nach unten: Entwurf Wandbehang Servicio von Andrea Tensing Entwurf Molle - Filzteppich zum Hineinschlüpfen von Ellen Cuypers Entwurf eines überdimensionierten Stuhls von Dorothea Beckmann Linke Spalte von oben nach unten: Entwurf Paravent Occhiata von Ines Weide Entwurf Angelehnt von Jan Koschinowski Entwurf Klapptisch Zitronen- Falter von Alke Martens Rechte Spalte von oben nach unten: Rechte Spalte von oben nach unten: Entwurf Sitzbank Le Ossa von Anja Wiglinghoff Entwurf Kleines Café von Benedikt Frisse-Bremann Entwurf Beistelltisch mit hochstellbaren Klappen von Eva Siekmann Entwurf Isola - kreisrundes Kissen, das durch Schütteln Wunschformen annimmt - von Jens Roestel Entwurf Brottisch von Sabine Weingarten Entwurf 180 Grad - Flechtmöbel zum Sitzen und Schlafen - von Theresia Jungert Entwurf Sekretäraufsatz Ca d oro mit Blattgold verziert von Verena Sicking

20 DESIGNPROJEKT 2006 Teilnehmer: Andrea Senf Anja Kaiser Jörg Lakämper Julia Hess Sandra Eltzschig Zeitgemäße Möbel für einen Rokoko Palast Das außergewöhnliche Design-Studienprojekt konfrontierte zehn Studenten und Studentinnen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur mit dem 18. Jahrhundert. Ziel war es, sich von den zierlich-leichten, grazil und fast spielerisch anmutenden Formen des Rokoko inspirieren und die für die Epoche freudvollen Ideen in die Gestaltung zeitgemäßer Möbel einfließen zu lassen. Die Josef-Lauten-Stiftung förderte die deutsch-italienische Zusammenarbeit mit 5000 Euro. Professor Herbert Jakob Weinand, Lehrstuhlinhaber für Möbel- und Produktdesign an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, und seine Kollegin Prof. Eva Filter organisierten im Wintersemester 2005/2006 die Exkursion nach Sizilien. An der Universität Syrakus lernten die Teilnehmer typische Elemente des Rokoko kennen. Kleinteiligkeit machte den Stil der Zeit ebenso aus wie Zierlichkeit und das Umsetzten verfeinerter Ornamentierungen in großem Rahmen. Vor allem das einem Rokoko-Saal mit allen denkbaren Stilsymbolen des 18. Jahrhunderts gleichende Arbeitszimmer des italienischen Professors Giuseppe Pagnano inspirierte die Arbeiten konzipierte Tisch war in seiner Form einem antiken Emblem entlehnt. Genial gelöst wurde die enorme freitragende Spannweite des Tisches ohne Mittelfuß oder Metallbeschläge, da traditionelle Handwerkskunst Stabilität bot. Mit einem Raumteilersystem schuf Diana Kitzinski Voraussetzungen, um Ordnung für Sammler zu programmieren. Mit offenen und geschlossenen Fächern, beidseitig zugänglich und detailverliebt realisiert, überzeugte die Präsentation. Sandra Eltzschig nannte ihr Stehpult als Reminiszenz an den Hausherren des Rokoko-Salons Pagnano. Kreative Vielfalt steckte in den Details der hochklappbaren Platte, der seitlichen Fächer und in der Verarbeitung von Holz und Naturleder. Ein Möbel, das dazu einlud, sich bei der Arbeit vereinnahmen zu lassen. Eine fahrbare Bibliotheks-Leiter mit Transportfach für gesuchte oder wieder einzuordnende Bücher realisierte Sandra Horn. Andrea Heinrichs rundete die gesamte Vorstellung mit ihrer Arbeit Trono Comme Arte mit einem Sitzmöbel als Kunstwerk ab. Formal vollendet hing es zusammengeklappt an der Wand. Heruntergenommen und aufgeklappt wurde es zum überdimensionierten Ohrenbackenstuhl. Die Arbeiten wurden im Oktober 2006 in Syrakus ausgestellt. Eine deutsch-italienische Dokumentation der Arbeiten war mehr als nur eine perfekte Gedächtnisstütze für eine beeindruckende Semesterarbeit. Semka Muratovic Diana Kitzinski Peter Klein Sandra Horn Andrea Heinrichs Im März 2006 stellten die Studierenden des Fachbereichs Möbel- und Produktdesign ihre Modelle dem Publikum in Detmold vor. Dies bestand zum einen aus den Professoren, die die Semesterarbeit benoteten, den Sizilianern, die die italienischen Einflüsse wiedererkennen wollten, und den Mitgliedern des Kuratoriums, die eine Rechtfertigung der Mittelverwendung brauchten. Bei allen Arbeiten fiel das Bewusstsein auf, nach dem nur ökologisches Material einzusetzen ist und eine ökonomische Produktion ermöglicht werden müsse. Dabei wurde die Vorgabe eingehalten, die Möbel zerlegbar zu konzipieren. Anja Kaiser präsentierte mit dem Modell acicompagno einen multifunktionalen Stuhl mit einschiebbarem oder auf die Lehnen auflegbarem Tablett. Ihre Konstruktion griff die für das Rokoko typische Asymmetrie auf und lief in geschwungenen Rundungen aus. Andrea Senf zeigte einen im Rokoko- Schwung entworfenen Klappstuhl, der in ein Wandpaneel integriert war. Jörg Lakämper, der seine Ideen und Renderings den Formen und Proportionen des Salons entlehnte, stattete seinen Flechtstuhl mit ornamentierten Rädern aus. Als besonders beeindruckend wirkte das Fehlen einer Achse bei den Rädern, die mit eingefräster Gummilippe auf vier integrierten Rollen liefen. Bild unten: Julia Hess und Peter Klein präsentieren ihren Ateliertisch Trinagria dem Kuratorium der Josef-Lauten-Stiftung. Bildmitte von links: Heinz Schäfer, stv. Vorsitzender des Kuratoriums, Christian Brielmann, Architekt Garant-Möbel, Dieter Müller, Kuratoriumsmitglied und Leiter der Möbelfachschule Köln sowie Franz Hampel, Stiftungsvorstand und Vorstandsvorsitzender der Garant-Möbel-Holding AG. Bild oben: Die Kooperationspartner der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der Architektur-Fakultät der Universität in Syrakus, Professor Herbert Jakob Weinand sowie die Professoren Giuseppe Pagnano und Antonio Genaro begleiteten das Projekt und bereiteten die Ausstellung der Arbeiten im Oktober in Syrakus vor. In eine gleich mitentworfene Tragetasche passte der Hocker mit hochklappbarer Lehne von Semka Muratovic. Julia Hess und Peter Klein als Arbeitsgemeinschaft entwarfen mit ihrem Modell Trinagria einen Ateliertisch, der sechs bis acht Personen zur Teamarbeit ermunterte. Der aus drei ungleich großen und geschwungenen Flügeln sowie einem Mittelteil

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