Wege zu den Gesundheitsberufen
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- Til Schwarz
- vor 9 Jahren
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1 Infos Wege zu den Gesundheitsberufen Berufstätigkeit 24 Jahre + Tertiärstufe Höhere Fachschule Aktivierungsfachfrau/-mann Biomedizinische/r Analytiker/in Dentalhygieniker/in Fachfrau/-mann für Med.-Tech. Radiologie Pflegefachfrau/-mann Rettungssanitäter/in Fachfrau/-mann Operationstechnik Fachhochschule Ergotherapeut/in Ernährungsberater/in Hebamme Pflegefachfrau/-mann Physiotherapeut/in Universität zurzeit ein Angebot in Pflegewissenschaft in Basel 19/20 Jahre Berufsmatur Fachmatur Eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) andere Berufslehre FMS-Ausweis Fachmittelschule Gymnasiale Matur Gymnasium 18/19 Jahre Sekundarstufe I Sekundarstufe II Eidg. Berufsattest EBA Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS) Primar-/Sekundar-/Realschule 15/16 Jahre
2 Infos Die Gesundheitsberufe im Kanton Bern: Überblick und wichtige Links Die beruflichen Grundbildungen Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS) und Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) ermöglichen den Einstieg ins Gesundheitswesen bereits nach der obligatorischen Schulzeit. AGS können nach erfolgreichem Abschluss ihrer Grundbildung eine FaGe-Ausbildung absolvieren. Die FaGe-Ausbildung öffnet den Zugang zu den Ausbildungen auf Stufe Höhere Fachschule resp. Fachhochschule (nur mit Berufsmatur). Die HF-Ausbildungen werden im Kanton Bern von zwei Kompetenzzentren angeboten, die FH-Studiengänge von der Berner Fachhochschule. Studiengänge an der Fachhochschule Berner Fachhochschule, Fachbereich Gesundheit, Bern Ernährungsberater/in BSc BFH (Bachelor of Science BFH in Ernährung und Diätetik) Hebamme BSc BFH (Bachelor of Science BFH Hebamme) Pflegefachfrau/Pflegefachmann BSc BFH (Bachelor of Science BFH in Pflege; auch Master of Science BFH möglich) Physiotherapeut/in BSc BFH (Bachelor of Science BFH in Physiotherapie; auch Master of Science BFH in Physiotherapie möglich) Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur Ergotherapeut/in BSc ZFH (Bachelor of Science ZFH in Ergotherapie) Ausbildungen an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung, Bern Berner Bildungszentrum Pflege, Bern und Thun Dipl. Aktivierungsfachfrau/fachmann HF Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF Dipl. Biomedizinische/r Analytiker/in HF Dipl. Dentalhygieniker/in HF Dipl. Fachfrau/Fachmann für Medizinisch-Technische Radiologie HF Dipl. Fachfrau/Fachmann Operationstechnik HF Dipl. Rettungssanitäter/in HF Berufliche Grundbildung/Vorbildung Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ Fachmittelschulen
3 Infos 10 Gründe für einen Gesundheitsberuf 1. Hervorragende Verbindung von Theorie und Praxis Ob Berufslehre, HF-Ausbildung oder FH-Studiengang: Die Ausbildungsinhalte verbinden die aktuellen Erkenntnisse von Wissenschaft und Praxis. Sie lernen nach modernen Methoden und können Ihr im theoretischen Unterricht gewonnenes, neues Wissen im Berufsalltag praktisch umsetzen. 2. Arbeit für und mit Menschen Sie leisten sinnvolle Arbeit für und mit Menschen. Das macht Freude, bereichert und motiviert Sie jeden Tag. 3. Einzigartige Kombination Die meisten Gesundheitsberufe bieten Ihnen eine einzigartige Kombination von Arbeit für Menschen, manueller Tätigkeit, Umgang mit Technik und Anwendung von grossem Fachwissen. 4. Teamarbeit Sie arbeiten oft im Team, was ebenso herausfordert wie bereichert. Sie verbessern Ihre Fähigkeit, mit Menschen verschiedener Herkunft und unterschiedlichen Ausbildungen über längere Zeit gemeinsame Ziele anzustreben. 5. Berufliche Perspektiven Der Bedarf an Fachleuten im Gesundheitswesen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Ihre beruflichen Perspektiven sind hervorragend, in der Schweiz und im Ausland. Und falls Sie eine Pause einschalten möchten, können Sie danach wieder einsteigen. 6. Vielfältige Weiterbildung möglich Das Gesundheitswesen bietet Ihnen ausgezeichnete und vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Ihr Arbeitgeber wird Sie dabei unterstützen, denn er ist darauf angewiesen, dass Ihr Wissen und Können auf dem neusten Stand bleiben. 7. Freiräume in der Freizeit Je nach Beruf und Arbeitsort haben Sie unregelmässige Arbeitszeiten. Dies hat durchaus Vorteile, schafft es doch Freiräume in der Freizeit: Sie können Ihre Hobbys ausüben und sonstigen Verpflichtungen nachgehen, wenn andere arbeiten. 8. Gute Entlöhnung Sie erhalten einen guten Lohn, welcher der anspruchsvollen Arbeit und der Verantwortung angemessen ist. 9. Persönliche Entwicklung Sie lernen, sich und andere Menschen besser wahrzunehmen und zu verstehen. Ein Gesundheitsberuf trägt wesentlich zu einer positiven persönlichen Entwicklung bei. 10. Lernen für das Leben Sie eignen sich Wissen und Können an, das Ihnen im Alltag nützt. Zum Beispiel wissen Sie Bescheid über Funktionen des Körpers, betreuen Menschen auf professionelle Weise oder erwerben Fähigkeiten im Umgang mit hochspezialisierten Geräten.
4 Berufliche Grundbildung Assistentin Gesundheit und Soziales EBA Assistent Gesundheit und Soziales EBA Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS) betreuen in ambulanten und stationären Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens Menschen aller Altersstufen. Sie unterstützen Klientinnen und Klienten bei der Alltagsgestaltung, im Haushalt und bei der Körperpflege. Nach Abschluss der Grundbildung können sie auf dem Beruf arbeiten oder das eidg. Fähigkeitszeugnis als Fachfrau/ Fachmann Gesundheit (FaGe) oder Fachfrau/Fachmann Betreuung (FaBe) erlangen. Bei genügender Eignung kann die Ausbildung um ein Jahr verkürzt werden. Die Ausbildung... ist eine zweijährige Berufslehre und schliesst mit einem eidgenössischen Berufsattest als «Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales EBA» ab. Sie findet in einem anerkannten Lehrbetrieb (Spital, Alters-, Pflege- und Behindertenheim, Spitex, psychiatrische Klinik oder Rehabilitationszentrum), in der Berufsfachschule und in den überbetrieblichen Kursen (ÜK) statt. Sie erlernen Kompetenzen in den sechs Bereichen Mitwirken und Unterstützen bei Gesundheits- und Körperpflege, Begleiten und Unterstützen von Klienten im Alltag, Unterstützen im Haushalt, Einhalten und Umsetzen von Hygiene und Sicherheit, Mitwirken bei Administration, Logistik und Arbeitsorganisation und Entwickeln und Beachten der Berufsrolle und der Zusammenarbeit. Kontakt und weitere Informationen OdA Gesundheit Bern Bernstrasse Ostermundigen Tel Offene Lehrstellen: Kantonaler Lehrstellennachweis (LeNa):
5 Mein Alltag als Assistentin Gesundheit und Soziales Die Voraussetzungen Um AGS zu werden, sollten Sie... die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben. ein Flair für praktische Arbeit haben. sorgfältig arbeiten. Sie arbeiten in einem Umfeld, in dem Hygiene und Sicherheit oberste Priorität haben. Freude am Umgang mit Menschen haben. Sie sind eine wichtige Ansprechperson für die Klientinnen und Klienten und haben immer ein offenes Ohr für deren Bedürfnisse. körperlich gesund und belastbar sein. Als AGS sind Sie mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. flexibel und teamfähig sein. Jeder Arbeitstag hält neue Aufgaben und Herausforderungen bereit, die Sie oft in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen lösen. sich verständlich mündlich und schriftlich in deutscher Sprache ausdrücken können. Das Gespräch mit den Klientinnen und Klienten und mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen ist zentral im Arbeitsalltag. «Nach Arbeitsbeginn im Alters- und Pflegeheim lese ich mich zunächst in die Pflegedokumentation ein. Dabei unterstützt mich normalerweise eine Fachperson Gesundheit. Dann gehe ich zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aufs Zimmer und helfe ihnen beim Aufstehen und bei der Körperpflege. Wie viel Unterstützung sie benötigen, hängt von der körperlichen und geistigen Verfassung ab. Eine Bewohnerin zum Beispiel braucht meist nur Hilfe bei der Intimpflege. Den Oberkörper wäscht sie selber am Lavabo. Während dieser Zeit räume ich das Zimmer auf, mache das Bett zurecht und beziehe es falls nötig neu. Beim Anziehen braucht diese Bewohnerin normalerweise nur bei den Unterhosen, Strümpfen, Hosen und Schuhen Unterstützung. Heute morgen habe ich jedoch bemerkt, dass sie mit den Knöpfen ihrer Bluse nicht zurechtkam. Da habe ich ihr natürlich geholfen. Sie war dankbar für die Hilfe und ich zufrieden, dass ich sie unterstützen konnte. Nachdem sie sich gekämmt und den Schal zurechtgezupft hatte, war sie bereit für das Zmorge im Aufenthaltsraum. Auf einer Liste ist vermerkt, was sie gerne isst. Ich habe ihr das Frühstück zusammengestellt, und sie ass dann selbständig. Wie viel Unterstützung eine Bewohnerin oder ein Bewohner braucht, ist bei allen unterschiedlich. Muss bei den Bewohnerinnen und Bewohnern Blutzucker gemessen und Insulin gespritzt werden, übernimmt das eine Fachperson Gesundheit (FaGe) oder eine diplomierte Pflegefachperson. Solche medizinaltechnischen Verrichtungen gehören nicht zu den Aufgaben von uns Assistentinnen Gesundheit und Soziales. Ich erhalte viel Unterstützung von den FaGe und den Pflegefachpersonen, besonders in anspruchsvollen Situationen, die es bei unseren dementen Bewohnern geben kann. Die Krankheit ist oft Thema bei uns im Wohnbereich und auch in der Schule. Das so gewonnene Wissen hilft mir, mit anspruchsvollen Situationen umzugehen. Heute morgen beispielsweise habe ich einen Bewohner bei der Körperpflege unterstützt, der an Demenz erkrankt ist. Er war schlechter Laune und abweisend, was die Pflege erschwerte. Ich erinnerte mich, dass er früher gerne Wandern ging. Da es ein schöner Tag war, habe ich ihn gefragt, ob heute nicht ein wunderbarer Wandertag wäre. Sofort hat er mich angeschaut, seine Miene hellte sich auf, und während des Gesprächs konnte ich die Körperpflege beenden. Gegen Ende des Vormittags mache ich jeweils Einträge in den Pflegebericht. Ich notiere, was mir bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, die ich gepflegt und betreut habe, aufgefallen ist. Am Nachmittag verteile ich die Wäsche, die von der Wäscherei geliefert wurde, helfe bei Küchenarbeiten, koche frischen Tee und kontrolliere die Temperatur des Kühlschranks. Auch die Blumenpflege gehört zu meinen Aufgaben. Manchmal unterstütze ich die FaGe bei der Alltagsgestaltung, helfe bei der Planung und der Organisation von Gruppenaktivitäten. Arbeite ich am Abend, unterstütze ich die Bewohnerinnen und Bewohner wieder individuell beim Essen und betreue sie beim Zubettgehen. Bei meiner Arbeit komme ich den Bewohnerinnen und Bewohnern nahe und erlebe sie auch in intimen Momenten. Dabei gilt es einfühlsam zu sein, aber dennoch eine professionelle Distanz zu wahren. Die verschiedenen Hintergründe, Kulturen und Gewohnheiten, die sie mitbringen, interessieren mich sehr, strengen mich aber auch an. Jedes zufriedene Lächeln und jeder dankbare Blick ist die Anstrengung aber wert.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
6 Berufliche Grundbildung Fachfrau Gesundheit EFZ Fachmann Gesundheit EFZ Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) arbeiten in Spitälern, Alters-, Pflege- und Behindertenheimen, bei der Spitex, in psychiatrischen Kliniken und Rehabilitationszentren. Sie pflegen, betreuen und begleiten Personen jeden Alters und führen anhand ihres Kompetenzbereiches medizinaltechnische Verrichtungen aus. Sie gestalten mit ihnen ihren Alltag und erbringen administrative und logistische Dienstleistungen. Nach Abschluss der Ausbildung können FaGe auf dem Beruf arbeiten oder eine weiterführende Ausbildung im Gesundheitswesen absolvieren. Die Ausbildung... ist eine dreijährige Berufslehre und schliesst mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als «Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ» ab. Sie findet in einem anerkannten Lehrbetrieb (Spital, Alters-, Pflege- und Behindertenheim, Spitex, psychiatrische Klinik oder Rehabilitationszentrum), in der Berufsfachschule und in den überbetrieblichen Kursen (ÜK) statt. Sie erlernen Kompetenzen in 14 Bereichen, beispielsweise in Pflege und Betreuung, Alltagsgestaltung, Hygiene, Kleidung und Wäsche, Medizinaltechnik oder Arbeitsorganisation, und können entweder während (BMS 1) oder nach (BMS 2) der Grundbildung die Berufsmatur erlangen. Wenn Sie über 22 Jahre alt sind und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Gesundheitsoder Sozialwesen haben, können Sie die FaGe-Ausbildung in einer verkürzten Zeit absolvieren. Kontakt und weitere Informationen OdA Gesundheit Bern Bernstrasse Ostermundigen Tel Offene Lehrstellen: Kantonaler Lehrstellennachweis (LeNa):
7 Mein Alltag als Fachmann Gesundheit Die Voraussetzungen Um FaGe zu werden, sollten Sie... die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben. Einfühlungsvermögen und eine wertschätzende Grundhaltung haben sowie gerne kommunizieren. Sie sind eine wichtig Ansprechperson für die Klientinnen und Klienten und haben immer ein offenes Ohr für deren Bedürfnisse. aufmerksam sein und sorgfältig arbeiten. Sie arbeiten in einem Umfeld, in dem Hygiene und Sicherheit oberste Priorität haben. flexibel sein und gut organisieren können. Jeder Arbeitstag als FaGe hält neue Aufgaben und Herausforderung bereit. Deutschkenntnisse haben verantwortungsbewusst sein. gerne im Team arbeiten. körperlich und psychisch belastbar sein. Als FaGe sind Sie mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. «Der Alltag als Fachmann Gesundheit in einem Alters- und Pflegeheim ist äusserst vielseitig. Nach Arbeitsbeginn lese ich mich zunächst in die Pflegedokumentation ein. Dann unterstütze ich die Heimbewohnenden beim Aufstehen und der Kurztoilette und messe Blutzucker. Pflegerische und medizinaltechnische Arbeiten wie das Wechseln bestimmter Verbände und das Spritzen von Insulin führe ich im Auftrag einer diplomierten Pflegefachfrau aus. Danach unterstütze ich die Bewohnenden beim Morgenessen, streiche Brote, gebe wenn nötig das Essen ein. Dabei erfasse ich die verschiedenen Essgewohnheiten und achte auf die zeitgerechte Medikamentenverabreichung. Nach dem Morgenessen räume ich das Geschirr weg. Im weiteren Verlauf des Morgens helfe ich beim Duschen oder Baden und wähle gemeinsam mit den Bewohnenden die Kleidung für den Tag aus. Dabei nutze ich vorhandene Ressourcen der Bewohner und versuche, diese auch zu fördern. Ich kontrolliere, ob noch genügend Pflegematerial und Medikamente vorhanden sind und gebe Bestellungen für die Abteilung auf. Beim Mittagessen unterstütze ich die Bewohnenden wieder; wenn ich abends Dienst habe auch beim Abendessen und bei den Vorbereitungen auf die Nacht. Die Schwerpunkte der Tätigkeit von Fachfrauen und Fachmännern Gesundheit unterscheiden sich je nach Arbeitsort. Bei uns im Alters- und Pflegeheim nimmt die Freizeitgestaltung mehr Raum ein als im Spital oder in der Spitex. Vor allem am Nachmittag spiele, singe, bastle ich mit Bewohnenden oder führe ein Gespräch mit ihnen, lese vor, gehe mit ihnen spazieren, räume mit ihnen das Zimmer auf. Die Unterstützung und Betreuung, welche die Bewohnenden benötigen, ist ganz unterschiedlich. Einer Bewohnerin wasche ich jeweils den Intimbereich, weil sie es selber nicht mehr kann. Die Socken und Hosen zieht sie selber an. Dann rutscht sie zum Bettrand und stützt sich auf eine Gehhilfe. Ich fahre das Bett etwas weg, stelle den Rollstuhl parat, sie setzt sich hinein und fährt selber zum Lavabo, wo ich ihr Waschtücher und ein Becken mit Wasser parat gestellt habe. Den Oberkörper wäscht sie sich weitgehend selbständig, den Rücken übernehme ich. Dann zieht sie sich fertig an, kämmt sich das Haar, cremt sich das Gesicht ein und ordnet ihre Toilettenutensilien im Necessaire. Jetzt ist sie bereit für den Tag. Ich mache das Bett und räume die Wäsche und den Abfall weg. Dann sprechen wir über das Wetter, das Heimfest oder die Nachrichten in Fernsehen und Radio. Je nachdem wie es ihr gerade geht, ist sie gesprächig oder eher ruhig den Tag über und ich passe mich dieser Situation an. Durch die körperliche und emotionale Nähe zu den Menschen entwickelt sich eine besondere Beziehung. Es ist schön, jemandem die letzte Phase des Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten, die traurigen wie fröhlichen Zeiten mit ihnen zu erleben und wo nötig zu unterstützen. Bei aller Vertrautheit bleibt die Verbindung aber eine rein berufliche. Die Ausbildung und Arbeit als Fachmann Gesundheit hat mich verändert. Ich bin spontaner und offener. Viel besser nehme ich heute betagte Menschen als Persönlichkeiten mit einer Fülle von Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken wahr. Dieser neue Blick bereichert meinen Alltag.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
8 Höhere Fachschule Dipl. Pflegefachfrau HF Dipl. Pflegefachmann HF Pflegefachleute HF sind verantwortlich für die patientenzentrierte Pflege und Betreuung in Spitälern, psychiatrischen Kliniken, Heimen und Spitex. Sie führen den ganzen Pflegeprozess von Eintritt bis Austritt in ihrer Verantwortung, beraten Patienten und Angehörige, evaluieren die pflegerischen Massnahmen, übernehmen die Pflege in komplexen Situationen und besprechen mit den Ärzten den Zustand der Patienten und die weiteren Behandlungen. Sie versorgen Wunden, verabreichen Medikamente und koordinieren den Einsatz von Spezialisten. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule Berner Bildungszentrum Pflege statt und beginnt in Bern oder Thun jeweils im Frühling und im Herbst. Sie absolvieren die Ausbildung zu gleichen Teilen in der Schule und in der Praxis. Die Praxisorte sind auf den ganzen Kanton Bern verteilt. Möglich ist auch ein Teilzeit- Bildungsgang in vier Jahren. Haben Sie bereits ein EFZ als FaGe, können Sie die Ausbildung in zwei Jahren Vollzeit absolvieren oder zu 50% berufsbegleitend über vier Jahre. Sie erhalten einen Ausbildungslohn und schliessen mit dem Titel «Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF» ab. Kontakt und weitere Informationen Berner Bildungszentrum Pflege Campus Freiburgstrasse 133, 3008 Bern Tel Das BZ Pflege hat auch einen Standort in Thun.
9 Mein Alltag als Pflegefachfrau HF Die Voraussetzungen Um Pflegefachfrau/Pflegefachmann zu werden, sollten Sie eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. die Eignungsabklärung erfolgreich bestanden haben. körperlich und psychisch belastbar sein. Als Pflegefachperson HF sind Sie mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. geschickte Hände haben. Sie müssen Arbeiten ausführen, die manuelles Geschick erfordern beispielsweise das Stecken einer Infusion. einfühlsam, kommunikations- und teamfähig sein. Sie arbeiten oft im Team. Gute Zusammenarbeit und offene, angepasste Kommunikation sind dabei zentral. selbständig, verantwortungsbewusst und zuverlässig sein. Als Pflegefachperson HF müssen Sie selbständig Entscheide treffen. «Wenn ich Tagdienst habe, fange ich um 7 Uhr im Spital an. Als erstes lese ich die neusten Einträge in der Pflegedokumentation, dann gehe ich zu den mir zugeteilten Patienten: Wie fühlen Sie sich? Wie haben Sie geschlafen? Verspüren Sie Schmerzen? Was brauchen Sie? Ich messe Blutdruck, Puls und Temperatur, helfe beim Aufstehen und bei der Körperpflege. Aufgrund der Messwerte, der Auskünfte des Patienten und meiner Einschätzung beurteile ich seinen Zustand. Alle wichtigen Informationen notiere ich in der Pflegedokumentation. Wenn der Arzt kommt, gebe ich ihm die nötigen Informationen und bespreche mit ihm den Zustand der Patienten; danach folgt die Arztvisite. Oft haben die Visiten gerade in komplexen Situationen zusätzliche Untersuchungen, die Verabreichung anderer Medikamente und ein Gespräch mit den Patienten zur Folge. Ich erledige die nötigen medizinaltechnischen Verrichtungen, beispielsweise das Einlegen einer Ernährungssonde, und organisiere notwendige Termine. Während des Tages schaue ich regelmässig nach den Patienten, lege Venenkatheter ein und wechsle Medikamenten-Infusionen. Ich helfe dem Assistenzpersonal die Mahlzeiten zu verteilen und rede mit Angehörigen. Das klingt zwar nach Routine, aber keine Patienten-Situation ist gleich wie die andere. Kürzlich begann beispielsweise eine Patientin nach einer Operation stark zu bluten, was lebensbedrohlich sein kann. In solchen Situationen alarmiere ich sofort meine Kolleginnen und unternehme was möglich ist, um die Blutung zu stoppen. Ich beobachte die Patientin genau, spreche mit ihr, frage nach Symptomen, messe Blutdruck und Puls, stelle zur Stabilisierung des Blutdrucks das Bettende hoch und rufe den Arzt. Verlässt ein Patient das Spital, plane ich den Austritt im Vorfeld, kläre den Unterstützungsbedarf zu Hause und organisiere Spitex. Ich sorge dafür, dass der Arzt das Rezept für die Medikamente ausstellt, schule und berate den Patienten zum Beispiel in der Verabreichung von Injektionen und gebe Tipps zur schmerzschonenden Bewegung. Jede Arbeit, die ich ausführe, halte ich in einem elektronischen Leistungserfassungs-System fest. Mit diesem planen wir die Arbeiten des nächsten Tages. Das Spital verwendet die Daten für die Berechnung der Stellenpläne und für die Leistungserfassung pro Patient. Zu meinen Aufgaben gehört auch die Begleitung von Lernenden und Studierenden, die ihr Praktikum absolvieren und von meinem Wissen profitieren und lernen können. Ich überprüfe ihre Tagesplanung, leite sie in Pflegeverrichtungen an, überwache ihre Arbeit und nehme die Auswertung mit ihnen vor. Als Pflegefachfrau komme ich den Menschen nahe. Beispielsweise dem Mann, der sich nach einer Herztransplantation drei Monate lang in einem sehr schlechten Zustand befand. Ich habe ihm die Zähne geputzt, Medikamente gegeben, Mut zugesprochen, seine Operations-Wunde behandelt, ihn nach Durchfällen gewaschen und frisch angezogen. Ich habe bei der körperlichen Mobilisierung mitgearbeitet, Untersuchungs- und Behandlungstermine organisiert, mit den Angehörigen geredet und regelmässig mit dem Arzt besprochen, wie es weitergehen soll. Diese Nähe erfordert professionelle Haltung. Der Patient soll fühlen, dass ich ihn ernst nehme. Meine Arbeit gilt ihm als ganzem Menschen, nicht nur seiner Krankheit.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel , [email protected],
10 Höhere Fachschule Dipl. Aktivierungsfachfrau HF Dipl. Aktivierungsfachmann HF Die Aktivierungsfachfrau und der Aktivierungsfachmann arbeiten mit betagten, chronisch kranken oder behinderten Erwachsenen. Sie fördern und erhalten durch ausgewählte Mittel und Methoden die körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Klientinnen und Klienten. Sie unterstützen sie, ihre Ressourcen und Interessen aktiv zu nutzen, damit sie so viel wie möglich selbstständig tun und entscheiden können. Arbeitsorte sind Alters-und Pflegeheime, Tagesstätten, psychiatrische Kliniken und Behindertenwohnheime. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung statt und beginnt jeweils im August. Die Ausbildung setzt sich aus Schulunterricht (zwei Tage pro Woche plus Blockwochen), Selbststudium und praktischer Arbeit in zwei unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammen. Sie bezahlen Semestergebühren, erhalten während der ganzen Ausbildung eine Entschädigung und schliessen mit dem Titel «Dipl. Aktivierungsfachfrau/Aktivierungsfachmann HF» ab. Kontakt und weitere Informationen medi, Zentrum für medizinische Bildung Aktivierung Max-Daetwyler-Platz Bern Tel [email protected]
11 Mein Alltag als Aktivierungsfachmann Die Voraussetzungen Um Aktivierungsfachfrau/fachmann zu werden, sollten Sie eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. Freude am Umgang mit hochbetagten Menschen und Menschen mit Einschränkungen oder Behinderungen haben. einfühlsam und geduldig sein. Als Aktivierungsfachfrau/fachmann arbeiten Sie täglich mit Menschen, die körperliche und/oder geistige Einschränkungen mitbringen. kommunikativ und teamfähig sein. Sie arbeiten mit Angehörigen und im Team. Gute Zusammenarbeit und offene, adäquate Kommunikation sind dabei zentral. gestalterisches und musisches Interesse sowie organisatorisches Geschick mitbringen. körperlich und psychisch belastbar sein. Sie sind mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. verantwortungsbewusst, reflexionsund konfliktfähig sein. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. über ein Pflegepraktikum oder Erfahrung im Geriatriebereich verfügen. «Als Aktivierungsfachmann im Alters- und Pflegeheim arbeite ich mit verschiedenen Gruppen von Klientinnen und Klienten. Da ist zum Beispiel der Männerstammtisch, der sich an einem Abend pro Woche trifft. Wir sprechen über den Armeedienst, über die ehemaligen Berufe oder über Autos. Ich nehme Militärschuhe und einen Militärrucksack mit, Bücher und Bilder, Autozeitschriften und Modellautos. Kürzlich hat ein Bewohner von seiner früheren Arbeit als Automechaniker erzählt, worauf die Runde lange gefachsimpelt hat. Jede Woche arbeite ich auch mit fünf Klientinnen und Klienten, die einen Schlaganfall erlitten haben und halbseitig gelähmt sind. Wir sitzen im Kreis, die Bewohner im Rollstuhl, und stupsen einander einen Ballon zu. Oder sie tanzen mit den Rollstühlen, üben mit Bällen Zielwurf, schlagen mit Rhythmus-Instrumenten. Wir lachen viel. Am Schluss sind sie wacher, entspannter, voll Freude. Die Kochgruppe bereitet einmal in der Woche ein Abendessen zu, meist Apfelkuchen oder Gemüsesuppe mit Würstli. Die Mitglieder der Gruppe rüsten, schneiden, rühren, kneten und wallen. Ich koche und backe an der fahrbaren Kochstation. Während der Arbeit sprechen wir über Gemüse, Kräuter, Rezepte und wie die Frauen Früchte eingemacht haben. Nach dem Essen singen wir oft. Beliebt ist auch die Vorlese-Gruppe. Am Anfang und Schluss können die Teilnehmenden Musik wünschen, die ich ab CD vorspiele. Dazwischen lese ich Geschichten aus dem Alltag vor, Humorvolles und Besinnliches, über die wir dann sprechen. Treten Klientinnen und Klienten neu ins Heim ein, führe ich während den ersten drei Monaten eine Einzeltherapie durch. Ich erfasse die Lebensgeschichte, die Bedürfnisse und die Vorlieben. Für jede Person stelle ich Ziele auf. Zum Beispiel betreue ich eine Frau, die gerne gebacken hat. Ich backe mit ihr Kuchen, und sie bekommt Komplimente für das Zvieri. Das stärkt ihr Selbstvertrauen. Nach den drei Monaten soll sie Mitglied der Kochgruppe werden. Ich arbeite gerne mit diesen Menschen, gebe gerne Anstösse, wie sie ihre Lebensqualität halten oder sogar wieder steigern können. Eine wertschätzende Haltung ist dabei grundlegend. Oft lerne ich von ihnen. Zum Beispiel von der Frau, die viel Sport getrieben und ein Verkaufsgeschäft geleitet hat. Jetzt ist sie an Demenz erkrankt, kann weder gehen noch reden. Ich staune über ihre innere Freude und wie sie fähig ist, sich trotz ihrer Krankheit wohl zu fühlen. Ich erfahre, dass selbst in einer solchen Situation das Leben lebenswert ist. Meist kommunizieren wir ohne Worte. Wenn sie mich anlacht und wir uns die Hände drücken, spüre ich Verbundenheit. Die meisten unserer Bewohnerinnen und Bewohner sterben im Heim. Mit meiner Arbeit trage ich dazu bei, dass sie möglichst erfüllte letzte Jahre verleben und schliesslich auf eine gute Art gehen können.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
12 Höhere Fachschule Dipl. Biomedizinische Analytikerin HF Dipl. Biomedizinischer Analytiker HF Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker untersuchen mit modernen Analysegeräten Körperflüssigkeiten, Zellen und Gewebe. Eigenverantwortlich bestimmen sie Blutgruppen, beurteilen Blut- und Knochenmarkzellen, analysieren Urin und Körperflüssigkeiten, suchen und identifizieren Mikroorganismen oder untersuchen krebsverdächtige Gewebeproben. Damit leisten sie wichtige Beiträge zur Diagnose von Krankheiten und zur Überwachung von Therapien sowie zur Prävention. Sie arbeiten in Spitälern, Privatlabors, Instituten von Universitäten und in der Industrie. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung statt und beginnt jeweils im September. Drei Schul- und drei Praktikumsphasen wechseln sich jeweils ab. Sie bezahlen Semestergebühren, erhalten während der ganzen Ausbildung eine Entschädigung und schliessen mit dem Titel «Dipl. Biomedizinische Analytikerin/Biomedizinischer Analytiker HF» ab. Kontakt und weitere Informationen medi, Zentrum für medizinische Bildung Biomedizinische Analytik Max-Daetwyler-Platz Bern Tel [email protected]
13 Mein Alltag als Biomedizinischer Analytiker Die Voraussetzungen Um Biomedizinische/r Analytiker/in zu werden, sollten Sie. eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. genau, konzentriert, ordentlich und sauber arbeiten können. Als Biomedizinische/r Analytiker/in müssen Sie äusserst sorgfältig mit den zu untersuchenden Proben umgehen. technisches Geschick mitbringen. Hightech-Geräte zu programmieren, zu bedienen und zu überwachen gehört zu Ihrem Arbeitsalltag. analytisch denken, selbständig und verantwortungsbewusst sein. Für die erarbeiteten Resultate übernehmen Sie die Verantwortung. sich sehr gut in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik auskennen. gute Deutsch- und Englischkenntnisse mitbringen. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Ich arbeite in einem Allgemeinlabor eines Regionalspitals. Wir führen Analysen in den Fachbereichen Hämatologie, klinische Chemie, Blutgruppenserologie und Bakteriologie durch. Neben der täglichen Routinearbeit absolviere ich auch regelmässig Nacht- und Wochenenddienste. In unserem Spital finden jährlich ca. 500 Geburten statt. In meinem heutigen Nachtdienst hat sich morgens um 01:00 Uhr eine Notfallsituation im Gebärsaal eingestellt. Kurz nach der Geburt kam es bei der Patientin zu einem lebensbedrohlichen Blutverlust. Der Arzt verordnete eine Blutentnahme zur Bestimmung von Hämoglobin und Hämatokrit. Diese Werte bestätigten den massiven Blutverlust, worauf der Arzt bei mir mehrere Erythrozytenkonzentrate zur Bluttransfusion anforderte. Der Zustand der Patientin verbesserte sich trotzdem nicht. Weitere notfallmässige Abklärungen im Bereich der Hämostase (Blutgerinnung) wurden in Auftrag gegeben. Die massive Blutung führte zu einem Verbrauch der Gerinnungsfaktoren, den ich mit meinen Laborergebnissen bestätigen konnte. Da die Blutung nicht gestoppt werden konnte, erhielt ich den Auftrag, weitere zehn Erythrozytenkonzentrate bereitzustellen. Zur Behebung der Blutgerinnungsstörung wurden Gerinnungskomponenten transfundiert. Nach rund drei Stunden kam Entwarnung aus dem Gebärsaal. Die Patientin konnte erfolgreich stabilisiert werden und die erneut durchgeführten Kontrollanalysen normalisierten sich. Die Proben erhalten wir jeweils mit den dazugehörenden Auftragsformularen. Ich erfasse sie bei Eingang im Labor im Computersystem und versehe sie mit einer Identifikationsnummer. Ein grosser Teil der Analysen werden mit Hilfe von computergesteuerten Analysengeräten durchgeführt, andere fordern manuelle Testansätze. Ich überprüfe die Resultate auf Plausibilität und Richtigkeit und übermittle sie an den Einsender. Es erstaunt mich immer wieder, wie viele Erkenntnisse aus menschlichem Probematerial gewonnen werden können. Im Spital und im Privatlabor gehören Blutentnahmen am Patienten zum Laboralltag. Meist wirken wir Biomedizinische Analytiker im Hintergrund und unterstützen den Arzt durch unsere Analysen bei der Diagnosefindung und der Therapieüberwachung. Das gibt mir Befriedigung.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
14 Höhere Fachschule Dipl. Dentalhygienikerin HF Dipl. Dentalhygieniker HF Dentalhygienikerinnen und -hygieniker arbeiten im zahnmedizinischen Team als Fachpersonen für die Prophylaxe und in der nicht-chirurgischen und erhaltenden Parodontaltherapie. Sie untersuchen ihre Patienten klinisch und radiologisch, um frühzeitig Erkrankungen und Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch, Schleimhäuten und dem Zahnhalteapparat erkennen und behandeln zu können. Dentalhygienikerinnen arbeiten als selbständig Erwerbende oder als Angestellte in zahnmedizinischen Praxen, Heimen, Spitälern, Universitäten, in der Industrie oder bei Bildungsanbietern. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung statt und beginnt jeweils im September. Die Ausbildung setzt sich aus Schulunterricht und Praxiserfahrung zusammen. Sie bezahlen Semestergebühren, erhalten während der ganzen Ausbildung eine Entschädigung und schliessen mit dem Titel «Dipl. Dentalhygienikerin/Dentalhygieniker HF» ab. Kontakt und weitere Informationen medi, Zentrum für medizinische Bildung Dentalhygiene Max-Daetwyler-Platz Bern Tel [email protected]
15 Mein Alltag als Dentalhygienikerin Die Voraussetzungen Um Dentalhygieniker/in zu werden, sollten Sie eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. kontaktfreudig und kommunikativ sein. Als Dentalhygieniker/in haben Sie jeden Tag mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun. verantwortungsbewusst, konzentriert, genau und beharrlich sein. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verhütung und Behandlung von Zahn- und Zahnbetterkrankungen. einfühlsam, sorgfältig und geschickt mit den Händen arbeiten. Sie arbeiten in einem intimen Bereich des Menschen, dem Mund. körperlich und psychisch belastbar sein. Situationen, mit denen Sie konfrontiert sind, können belastend sein. Grundkenntnisse in Physik, Chemie und Biologie mitbringen. über gute Deutschkenntnisse verfügen. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Bei meiner Arbeit geht es in erster Linie darum, frühzeitig zu erkennen, ob Schäden oder Erkrankungen im Mundbereich vorhanden sind. Entdecke ich Entzündungen, die durch bakteriellen Zahnbelag verursacht sind, behandle ich diese mit einer individuell dem Patienten angepassten Therapie. Dazu stehen mir spezielle Handinstrumente sowie maschinelle Geräte wie beispielsweise ein Ultraschall zur Entfernung von weichen und harten Zahnbelägen oberhalb wie unterhalb des Zahnfleisches zur Verfügung. Ein sehr wichtiger Aufgabenbereich sind die Anamnese und Befundaufnahme, also das Zusammenstellen bisheriger Krankheitsbilder und das Erfassen des aktuellen Gesundheitszustandes. Der Gesundheitszustand der zu behandelnden Person hat grossen Einfluss auf den Therapieplan und den Erfolg einer Behandlung. Ich betreue viele unterschiedliche Patienten, von Kindern bis zu älteren Personen. Auch Personen aus verschiedenen Kulturkreisen und Bevölkerungsschichten gehören zu meinen Patienten. Eine spezielle Herausforderung stellt die Gruppe der Risikopatienten dar. Dazu gehören z.b. Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Epileptiker, aber auch Schwangere und Raucher. Die verschiedenen Hintergründe, Krankheitsgeschichten und Behandlungen der Patienten erfordern von mir im Praxisalltag sehr viel Verständnis, Geduld, Empathie und gute psychische wie physische Belastbarkeit. Sollte eine Behandlung schmerzhaft sein, kann ich dank meiner Nachdiplomausbildung in Absprache mit dem Zahnarzt selber Lokalanästhesien setzen. Immer wichtiger für unsere Patienten ist heute auch der Faktor Ästhetik. Durch einfache Politur der Zahnoberfläche kann ich Verfärbungen, die durch Nahrungsmittel, Kaffee, Tee oder Rauchen entstehen, entfernen. Auf Wunsch der Patienten ist auch ein Bleaching der Zähne möglich, also ein Bleichen. Die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Patienten fordern mich in meinem Arbeitsalltag immer wieder aufs Neue. Ich erstelle das passende persönliche Mundhygieneprogramm für jeden einzelnen Patienten, sei dies mit Hand- oder Schallzahnbürsten, Zwischenraumbürstchen, Sticks oder Zahnseide, liefere Ernährungsinformationen und gebe Fluoridempfehlungen zur Kariesprophylaxe ab. Dabei steht der Patient immer im Vordergrund. Mein Fachwissen erlaubt es mir, für jeden Einzelnen eine optimale Lösung zu finden. Mit dem Erhalt einer guten Mundgesundheit trägt meine Arbeit als Dentalhygienikerin sehr viel zum Wohlbefinden und zu einer guten Allgemeingesundheit bei.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
16 Höhere Fachschule Dipl. Fachfrau/Fachmann für Medizinisch- Technische Radiologie HF Fachleute für Medizinisch-Technische Radiologie erstellen Bilddokumente wie Röntgenaufnahmen, Magnetresonanz- und Computer-Tomogramme (diagnostische Radiologie), führen nach ärztlichen Vorgaben Bestrahlungen durch (Radio-Onkologie) und untersuchen mit radioaktiven Substanzen Körperorgane (Nuklearmedizin). Sie bereiten die Patientinnen und Patienten vor und betreuen sie während der Untersuchung oder Behandlung. Arbeitsorte sind vor allem Spitäler und Institute für medizinische Radiologie. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung statt und beginnt jeweils Mitte September. Die Ausbildung setzt sich aus theoretischem und praktischem Schulunterricht sowie Praktika in Spitälern und Radiologischen Instituten zusammen. Sie bezahlen Semestergebühren, erhalten während der ganzen Ausbildung eine Entschädigung und schliessen mit dem Titel «Dipl. Fachfrau/Fachmann für Medizinisch-Technische Radiologie HF» ab. Kontakt und weitere Informationen medi, Zentrum für medizinische Bildung Medizinisch-Technische Radiologie Max-Daetwyler-Platz Bern Tel [email protected]
17 Mein Alltag als Fachfrau für Medizinisch-Technische Radiologie Die Voraussetzungen Um Fachfrau/Fachmann für Medizinisch-Technische Radiologie zu werden, sollten Sie eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. über gute Grundlagen in Physik, Chemie, Biologie, Mathematik und Informatik verfügen. sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse mitbringen. genau und geschickt mit den Händen arbeiten können. Als Fachfrau/ Fachmann für Medizinisch-Technische Radiologie arbeiten Sie mit hochkomplexer Spitzentechnologie. Sie stellen die Geräte präzise ein und halten Vorschriften ein. ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen. einfühlsam sein. Sie begleiten und betreuen Patientinnen und Patienten in oft schwierigen Situationen. selbstständig, verantwortungsbewusst und zuverlässig arbeiten können. Ihre Arbeit ist zentral für Diagnosen und die Durchführung von Therapien. teamfähig sein. Gute Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsfachleuten und offene, adäquate Kommunikation sind zentral in Ihrem Arbeitsalltag. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Am Morgen nehme ich am Rapport der diagnostischen Radiologie teil, dann schaue ich die Unterlagen der mir zugeteilten Patienten an. Bei vielen besteht Verdacht auf Krebs oder auf eine andere Krankheit. Oder ein bekannter Tumor könnte gewachsen sein. Verständlich, dass sie verunsichert, sogar verängstigt sind, wenn sie zu uns kommen. Ausserdem kennen sie in der Regel weder mich noch den Radiologie-Arzt. Auch Hightech-Geräte können einschüchternd wirken. Schnell entsteht so der Eindruck, einer unpersönlichen Maschinerie ausgeliefert zu sein. Vom ersten Moment an versuche ich deshalb, ihnen ein gutes Gefühl zu geben. Ich hole den Patienten jeweils im Wartezimmer ab und führe ihn in den Raum mit dem Gerät, zum Beispiel mit dem Computertomographen. Ich frage ihn, ob er schon Erfahrung mit Röntgen habe, und beginne, den Ablauf der Untersuchung zu erklären. Ich zeige ihm den Tomographen, den Ring, durch den er gefahren wird. Wenn der Patient auf dem Tisch liegt, stecke ich ähnlich wie bei einer Infusion einen dünnen Plastikschlauch in eine Vene am Arm. Den Schlauch schliesse ich an eine Druckspritze an, die ein Kontrastmittel enthält. Dann positioniere ich ihn mit Hilfe des Lasers genau so, wie es für die Tomographie, beispielsweise der Lunge, erforderlich ist. Während der Untersuchung befinde ich mich mit dem Radiologen in einem Nebenraum. Löse ich eine Aufnahme aus, fährt der Tisch mit dem Patienten durch den Ring, der Röntgenstrahlen sendet und empfängt. Je nach Fragestellung wiederholen wir die Aufnahme bis zu drei Mal. Wenn nötig, wird das Kontrastmittel gespritzt, das Blutgefässe und Organe deutlicher hervortreten lässt. Dies geschieht auf Anordnung des Radiologen. Ein Durchgang dauert 7 bis 20 Sekunden. Sobald die letzte Aufnahme beendet ist, gehe ich in den Raum und frage den Patienten, wie er sich fühlt. In seltenen Fällen kann das Kontrastmittel allergische Reaktionen auslösen. Der Computer erstellt aus den Aufnahmedaten zweidimensionale Bilder, die ich am Bildschirm bearbeite. Zum Beispiel verändere ich den Blickwinkel oder rekonstruiere dreidimensionale Ansichten. Der Radiologe beurteilt die Bilder und verfasst den Befund, der an den Stationsarzt oder Hausarzt geschickt wird. Mehrmals täglich, und natürlich in der Nacht und am Wochenende, röntge ich Notfallpatienten: Opfer von Verkehrsunfällen, Sportler mit Knieverletzungen, Menschen, die einen Herzinfarkt erlitten haben. Dafür setze ich entweder das konventionelle Röntgengerät, den Computertomographen oder den Magnetresonanztomographen ein. Mein Beruf ist eine ideale Kombination: Ich arbeite mit modernster Technik und Computersoftware und habe zugleich mit Menschen zu tun.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel , [email protected],
18 Höhere Fachschule Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF Dipl. Fachmann Operationstechnik HF Fachpersonen Operationstechnik stehen vor, während und nach Operationen im Einsatz. Sie bereiten die Eingriffe vor, stellen Material, Instrumente und Geräte bereit. Sie sind für die Betreuung und Sicherheit der Patientinnen und Patienten mitverantwortlich. Sie reichen den Chirurginnen und Chirurgen die Instrumente und bedienen die technischen Geräte. Ein herausfordernder und spannender Beruf für Frauen und Männer, die den Umgang mit Technik und Menschen schätzen. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung statt und beginnt jeweils am 1. Oktober. Die Ausbildung setzt sich aus Schulunterricht und Praktika zusammen. Sie bezahlen Semestergebühren, erhalten während der ganzen Ausbildung einen Lohn und schliessen mit dem Titel «Dipl. Fachfrau/Fachmann Operationstechnik HF» ab. Kontakt und weitere Informationen medi, Zentrum für medizinische Bildung Operationstechnik Max-Daetwyler-Platz Bern Tel [email protected]
19 Mein Alltag als Fachfrau Operationstechnik Die Voraussetzungen Um Fachfrau/Fachmann Operationstechnik zu werden, sollten Sie. eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. über Grundkenntnisse in Physik, Chemie und Biologie verfügen. gute Deutsch- und Englischkenntnisse mitbringen. Freude am Umgang mit Menschen haben. Als Fachperson Operationstechnik betreuen Sie Patientinnen und Patienten und sind Teil eines interdisziplinären Teams. körperlich und psychisch belastbar sein. Sie werden mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. sich gut konzentrieren können, geistig fit und flexibel sein. Sie können sicher und präzise auf rasch wechselnde und komplexe Situationen reagieren. technisch geschickt sein. Sie arbeiten mit modernster Technik. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Vor Arbeitsbeginn heisst es für mich erst einmal umziehen. Die Strassenkleider und -schuhe tausche ich gegen grüne oder blaue Hosen, Oberteil, Papierhaube und spezielle OP-Schuhe. Nun bin ich bereit für den Operationssaal. Als Erstes studiere ich das Tagesprogramm mit der Zuteilung der Fachpersonen auf die verschiedenen Operationssäle. Meine Hauptaufgaben bestehen im Instrumentieren oder Zudienen während der Operation. Fachpersonen Operationstechnik arbeiten mehrheitlich im Zweierteam. Eine Person instrumentiert, d.h. sie reicht dem operierenden Arzt die Instrumente. Die andere dient ihr zu, überwacht Geräte und holt beispielsweise fehlendes Material aus dem Lager ausserhalb des Operationssaals. Ebenso wichtig wie die Arbeit während des Eingriffs ist die Vorbereitung. Das für den Eingriff benötigte Material wie Abdecksets und die Container mit den Instrumenten werden im Operationssaal bereitgestellt. Instrumentiere ich, muss ich die Instrumente kurz vor der Operation auf verschiedenen steril abgedeckten Tischen ausdecken. Während der Operation bin ich dicht beim mit sterilen Tüchern abgedeckten Patienten und muss deshalb auch immer steril bleiben. Während des Eingriffs darf ich den Operationssaal nicht verlassen. Diene ich zu, bin ich nicht steril. Ich muss die Geräte im Saal bedienen und diesen zwischendurch verlassen können. Während der Operation herrscht höchste Konzentration. In häufig schnell wechselnden Situationen ist das Zusammenspiel von uns Fachpersonen Operationstechnik mit den Chirurginnen und Chirurgen von grösster Bedeutung. Jeder Griff und der präzise Einsatz des richtigen Instruments sind entscheidend. Diene ich zu, muss ich immer den Überblick haben und schnell reagieren, wenn etwas fehlt oder nicht rund läuft. Instrumentiere ich, muss ich vorausschauen können. Ich muss immer wissen, was als Nächstes kommt. Routine ist das A und O. Ein gut eingespieltes Team braucht keine Worte während der Operation. Nach dem Eingriff entsorgen ich und die zweite Fachperson Operationstechnik die gebrauchten Materialien und bereiten den Operationssaal für den nächsten Eingriff vor. Die Instrumente werden in der Zentralsterilisation gereinigt, neu verpackt und sterilisiert. Im Operationsaal zu arbeiten heisst, sich auf Schicht- und Wochenenddienst einzulassen. Früh-, Spät- und Nachtschicht wechseln sich ab, mit dem Vorteil, während der Woche auch einmal frei zu haben. Das Faszinierende an meinem Beruf ist, dass ich gleichermassen mit Menschen und Technik zu tun habe. Ich muss präzise und hochkonzentriert arbeiten und brauche ein Gespür im Umgang mit anderen Menschen, mit Patienten ebenso wie mit Ärzten und den Teamkollegen. Die Arbeit im Operationssaal ist zudem sehr abwechslungsreich und die Operationstechnik entwickelt sich immer weiter.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel , [email protected],
20 Höhere Fachschule Dipl. Rettungssanitäterin HF Dipl. Rettungssanitäter HF Rettungssanitäterinnen und -sanitäter leisten verunfallten oder erkrankten Menschen ausserhalb des Spitals professionelle erste Hilfe. Sie untersuchen und betreuen Patienten und entscheiden mit fundiertem Fachwissen über die weiteren medizinisch-pflegerischen und bergungstechnischen Massnahmen. Wenn nötig legen sie Infusionen und verabreichen Medikamente. Sobald der Patient versorgt ist, transportieren sie ihn mit der Ambulanz ins geeignete Zielspital. Sie arbeiten in unabhängigen oder spitalgebundenen Rettungsdiensten. Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet an der Höheren Fachschule medi, Zentrum für medizinische Bildung statt und beginnt jeweils im März. Pflegefachpersonen mit einem vom SRK anerkannten Diplom können das Studium in zwei Jahren absolvieren. Die Ausbildung setzt sich zusammen aus Schulunterricht, Einsatz im Ausbildungsbetrieb und Spezialpraktika. Sie bezahlen Semestergebühren, erhalten während der ganzen Ausbildung eine Entschädigung und schliessen mit dem Titel «Dipl. Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter HF» ab. Kontakt und weitere Informationen medi, Zentrum für medizinische Bildung Rettungssanität Max-Daetwyler-Platz Bern Tel [email protected]
21 Mein Alltag als Rettungssanitäterin Die Voraussetzungen Um Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter zu werden, sollten Sie. eine abgeschlossene Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, einen Fachmittelschulabschluss oder eine gymnasiale Matur mitbringen. über Grundkenntnisse in Physik, Chemie und Biologie verfügen. Freude am Umgang mit Menschen haben. körperlich und psychisch belastbar sein. Als Rettungssanitäter/in sind Sie mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. sich gut konzentrieren können, geistig fit und flexibel sein. Sie müssen sicher und präzise auf rasch wechselnde und komplexe Situationen reagieren können. an naturwissenschaftlichen und technischen Zusammenhängen interessiert sein. gute Deutsch- und Englischkenntnisse mitbringen. über einen Führerausweis der Kategorie B verfügen. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Zu Beginn der Schicht kommt die Equipe zusammen. Sie besteht aus zwei Rettungssanitätern oder einem Rettungssanitäter und einem Notarzt. Wenn Menschenleben bedroht sind, fahren wir zu dritt aus. Als Erstes kontrollieren wir das Material: Haben die Sauerstoffflaschen genügend Druck, sind die Akkus der Überwachungsgeräte geladen, die Medikamente aufgefüllt, die Notfallkoffer vorhanden? Dann erhalten wir die erste Meldung: ein Mann in einem Büro, mit Druck auf der Brust und Atemnot, Verdacht auf Herzinfarkt. Innert 60 Sekunden müssen wir ausgerückt sein. Vor Ort verschaffen wir uns den Überblick, erkundigen uns beim Patienten nach seinen Beschwerden und untersuchen ihn. Wir messen den Blutdruck, geben Sauerstoff und überprüfen mit dem Monitor die Herzaktivität. Wir legen eine Infusion und verabreichen wenn nötig Medikamente. Dafür brauchen wir in der Regel Minuten. Unser Ziel ist, dem Patienten die Schmerzen zu lindern und ihn mit einem möglichst stabilen Kreislauf ins Spital zu bringen. Liegen schwere Verletzungen oder auch innere Blutungen vor, zum Beispiel bei einem schweren Verkehrsunfall, verlieren wir möglichst wenig Zeit vor Ort, da wir in diesen Situationen nur wenig helfen können und der Patient möglichst schnell operiert werden muss. Oft arbeiten wir mit der Feuerwehr oder der Polizei zusammen. Vor kurzem ist ein Bauarbeiter fünf Meter tief in einen Schacht gestürzt. Wir haben die Wunden verbunden und den ganzen Patienten mit einer Vakuummatratze fixiert. Über eine Infusion bekam der Patient starke Schmerzmittel und wurde dann mit Hilfe der Feuerwehr und eines Krans aus dem Schacht geborgen. Wir werden täglich mit den verschiedensten Situationen konfrontiert. Oft müssen wir unsere eigenen Emotionen zurückstellen, wenn wir mit besonders tragischen und belastenden Situationen konfrontiert werden. Besonders traurig sind Unfälle, bei denen Kinder involviert sind. Darüber sprechen wir nach dem Einsatz im Team. Wir haben auch die Möglichkeit, bei Bedarf mit psychologisch geschulten Fachpersonen die Einsätze zu besprechen und so zu verarbeiten. Angst davor, Fehler zu machen, habe ich nicht, aber Respekt vor der Aufgabe. Wir arbeiten immer als Team und treffen Entscheidungen gemeinsam. Mein Beruf ist wunderschön, so seltsam das tönen mag. Ich kann für Menschen arbeiten, die sich in einer Notsituation befinden.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel , [email protected],
22 Fachhochschule Pflegefachfrau BSc BFH Pflegefachmann BSc BFH Pflegefachleute mit einem Bachelor of Science (BSc) in Pflege nehmen anspruchsvolle Pflegeaufgaben wahr, führen den Pflegeprozess und beraten die Patienten und deren Angehörige. Sie tragen nebst den pflegerischen Tätigkeiten die Verantwortung für die fachliche Führung auf Abteilungsebene, die Mitarbeit in der Qualitätssicherung und bei Projektarbeiten. Dank ihrer Ausbildung sind sie in der Lage, neuste pflegewissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Der Bachelorabschluss berechtigt ausserdem zu einem nachfolgenden Masterstudium. Das Bachelorstudium... dauert drei Jahre, findet an der Berner Fachhochschule statt und beginnt im September. Für dipl. Pflegefachpersonen HF dauert das Studium zwei Jahre. Zwei Drittel des Studiums absolvieren Sie an der Fachhochschule, ein Drittel erfolgt als studienbegleitende Praxisarbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern. Im Anschluss an das Studium absolvieren Sie ein 10-monatiges Zusatzmodul in der Praxis. Sie bezahlen Semestergebühren und schliessen mit dem Titel «Bachelor of Science (BSc) BFH in Pflege» ab. Der Bachelor ist Grundlage für den Master of Science in Pflege. Beide Abschlüsse sind eidg. anerkannt, europakompatibel und gelten international als Hochschulabschluss. Kontakt und weitere Informationen Berner Fachhochschule Fachbereich Gesundheit Bachelorstudiengang Pflege Murtenstrasse Bern Tel
23 Mein Alltag als Pflegefachmann BSc BFH Die Voraussetzungen Um Pflegefachfrau/fachmann BSc BFH zu werden, sollten Sie eine Berufs- oder Fachmatur oder eine gymnasiale Matur mitbringen. gute kommunikative Fähigkeiten haben und kontaktfreudig sein. eine rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe zeigen und fähig sein, komplexe Zusammenhänge zu analysieren, zu verstehen und weiterzuvermitteln. Freude daran haben, Menschen und deren Angehörige aus unterschiedlichen Kulturen zu betreuen und zu begleiten. interessiert sein an der interdisziplinären und multiprofessionellen Zusammenarbeit in Institutionen. über ein hohes Mass an Verantwortungsgefühl und Belastbarkeit verfügen. Sie müssen schnell selbständig Entscheide treffen, die eine grosse Tragweite haben können. sich für eine Berufskarriere mit akademischem Hintergrund interessieren. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Seit drei Tagen liegt ein Mann, der vor einer Woche einen Herzinfarkt erlitten hat, auf unserer Abteilung. Um 7 Uhr, zu Beginn meines Tagdienstes, stelle ich bei ihm eine abnormale Atmung fest. Ich höre mit dem Stethoskop die Lunge ab und höre Geräusche im linken Lungenflügel, die auf eine Erkrankung hindeuten. Gestern war noch nichts Abnormes zu hören. Ich beschliesse, die Ärztin zu rufen. Sie diagnostiziert eine Lungenentzündung und verordnet ein zusätzliches Medikament sowie häufigere Atemtherapie. Nachdem ich das Medikament verabreicht habe, nehme ich dazu Kontakt mit der Physiotherapeutin auf. Diese Situation scheint mir lehrreich zu sein und ich nehme mir vor, sie an der nächsten Sitzung unseres Pflegeteams zu besprechen. Die Vorbereitung und Leitung solcher Pflegefachdiskussionen gehören zu meinen Aufgaben. Heute Morgen betreue ich auch eine Frau, deren Wunde am Bein sich seit drei Wochen kaum bessert. Die Stationsleiterin bittet mich, mit der Wundexpertin Kontakt aufzunehmen und die Wundsituation gemeinsam mit ihr zu besprechen, damit diese Art von Wunde nach dem aktuellsten Stand des Wissens behandelt und die Heilung beschleunigt werden kann. Kurz nach dem Mittag ruft mich eine Kollegin zu einem Patienten. Er ist wegen der angeblich lauten Besucher seines Zimmernachbarn wütend geworden und lässt sich nicht beruhigen. Ich habe während der Ausbildung im Kommunikationstraining den Umgang mit solchen Patienten gründlich geübt. Ich analysiere, was geschehen ist, erfrage den Hintergrund des Konflikts und schlichte. In solchen Situationen muss ich mich einerseits gut in die Menschen einfühlen, anderseits mit einer gewissen Bestimmtheit und Sicherheit auftreten. Sicher aufzutreten ist auch dann wichtig, wenn ich Patienten berate und so Sicherheit im Umgang mit den Herausforderungen vermitteln muss. Da ist beispielsweise eine ältere Frau, die ihre Medikamente nicht mehr einnehmen will, weil ihr davon übel wird. Ich erkläre ihr, wie die Nebenwirkungen entstehen und warum die weitere Einnahme trotzdem sinnvoll ist, und zeige ihr, wie sie die Übelkeit eindämmen oder gar verhindern kann. Teil meiner Arbeit ist auch die Begleitung von Lernenden und Studierenden, die ihre Praktika auf unserer Abteilung absolvieren. Gerne vermittle ich ihnen Hintergrundwissen zu Pflegehandlungen und erkläre ihnen, wie sich die Krankheitsbilder unserer Patienten entwickelt haben und was zu erwarten ist. Ich schätze auch den Kontakt mit den Angehörigen von Patienten. Wenn nötig instruiere ich sie, wie sie Ehepartner, Kind, Mutter oder Vater zu Hause betreuen können. Ab nächstem Jahr arbeite ich unter der Leitung einer Pflegeexpertin in einer Arbeitsgruppe des Spitals mit. In der Gruppe sind Pflegefachpersonen und Vertreterinnen anderer Disziplinen, zum Beispiel Fachpersonen für Medizinisch-Technische Radiologie, und Ärzte vertreten. Wir werden einen halben Tag im Monat zusammensitzen und einen neuen Standard dafür entwickeln, wie die Haut von Krebspatienten während der Bestrahlungstherapie gepflegt werden soll. Dabei ist es meine Aufgabe, die aktuelle Literatur zu suchen, zu analysieren und meine klinischen Erfahrungen einzubringen. Mein Beruf gefällt mir sehr: Ich kann anspruchsvolles Fachwissen und wissenschaftliche Methoden praktisch anwenden zugunsten von Menschen.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel , [email protected],
24 Fachhochschule Ergotherapeutin BSc ZFH Ergotherapeut BSc ZFH Krankheiten, Unfälle, Behinderungen oder erschwerende Umweltbedingungen können die Handlungsfähigkeit von Menschen einschränken. Ergotherapeutinnen und -therapeuten unterstützen Betroffene darin, für sie wichtige Tätigkeiten in Alltag, Schule, Beruf und Freizeit zu erlernen oder wieder ausführen zu können. Sie analysieren die Tätigkeiten und erarbeiten mit den Betroffenen Lösungen. Ihr Arbeitsort ist in ambulanten, teilstationären oder stationären Bereichen des Gesundheitswesens, in Institutionen des Sozial- und Erziehungswesens oder in der eigenen Praxis. Das Bachelorstudium... dauert drei Jahre, findet an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften statt und beginnt jeweils im September. Die Ausbildung setzt sich aus ca. 40 Prozent Präsenzveranstaltungen wie Vorlesungen und praktische Übungen und 60 Prozent Selbstlernanteilen wie E-Learning oder Lerngruppen zusammen. Während des Studiums absolvieren Sie Praktika in verschiedenen ergotherapeutischen Arbeitsfeldern innerhalb der Schweiz oder auf Wunsch auch im Ausland. Sie bezahlen Semestergebühren und schliessen mit dem Titel «Bachelor of Science (BSc) ZFH (Zürcher Fachhochschule) in Ergotherapie» ab. Das Bachelordiplom ist eidg. anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss. Kontakt und weitere Informationen ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Departement Gesundheit Institut für Ergotherapie Postfach 8401 Winterthur Tel
25 Mein Alltag als Ergotherapeut Die Voraussetzungen Um Ergotherapeut/in zu werden, sollten Sie. eine Berufs- oder Fachmatur, eine gymnasiale Matur oder einen Fachmittelschulausweis (spezielle Bedingungen) mitbringen. daran interessiert sein, mit beeinträchtigten Menschen zu arbeiten. Als Ergotherapeut/in arbeiten Sie mit Menschen aller Altersstufen, die vorübergehend oder langfristig eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. eine gute Beobachtungsgabe haben. vernetzt und analytisch denken können. Sie ziehen bei der Bestimmung der Mittel und Methoden zahlreiche Komponenten wie Bedürfnisse, Werte und Ziele Ihrer Klientinnen und Klienten, den kulturellen Hintergrund oder die Umweltbedingungen und Ressourcen mit ein. sozialkompetent und teamfähig sein. Sie arbeiten mit Klient/innen, Angehörigen, Berufskolleg/innen und Fachleuten anderer Bereiche des Gesundheitswesens. Gute Zusammenarbeit ist dabei zentral. Freude am konkreten Arbeiten haben. Ihr Denken und Handeln reflektieren können. sich mit dem Berufsbild Ergotherapie intensiv auseinandergesetzt und Erfahrungen im selbstorganisierten Lernen gesammelt haben. je nach Vorbildung 1 Jahr Arbeitswelterfahrung, davon 8 Monate im Gesundheits- oder Sozialwesen, oder zwei Monate Arbeitswelterfahrung im Gesundheits- oder Sozialwesen mitbringen. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Am Morgen aufstehen, das Pyjama ausziehen, zur Toilette gehen, sich duschen, die Haare föhnen für die meisten Menschen einfache Handlungen. Nicht so für Menschen, deren Fähigkeit zu handeln nach Unfall oder Krankheit eingeschränkt ist. Sie müssen neue Lösungen finden, wie sie Tätigkeiten zu Hause, im Beruf oder in der Freizeit möglichst selbständig verrichten können. Auf meiner Abteilung in der Klinik arbeite ich mit Patienten, die einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Viele sind halbseitig gelähmt und leiden unter Orientierungsschwierigkeiten und Gedächtnis- oder Sprachstörungen. Nach den ersten Wochen im Akutspital kommen sie zu uns in die Frührehabilitation, die mehrere Monate dauert. Zuerst lerne ich den Patienten kennen, erfasse seine Lebenssituation und lege zusammen mit ihm und den Ärzten, Neuropsychologen, Physiotherapeuten, Logopäden und Pflegefachleuten das Ziel für die Rehabilitation fest. Mit den Angehörigen bespreche und übe ich, wie sie den Patienten im Alltag unterstützen können. Mit jedem Patienten führe ich pro Woche vier bis fünf stationäre Behandlungen durch, dazu bis zu viermal therapeutische Anleitung zur Körperpflege am Morgen: Wie gelangt er in den Rollstuhl? Wie zieht er den Pullover über den Kopf? Wie kann er essen? Ich zeige diese Handlungen nicht einfach vor. Der Patient soll mit der Einschränkung, die für ihn neu ist, Erfahrungen sammeln. Gemeinsam erarbeiten wir, wie er eine Handlung am besten planen und ausführen könnte. Wo nötig und möglich wird die Umwelt des Patienten an seine Fähigkeiten angepasst. Während der ersten Zeit zurück im gewohnten Umfeld begleiten wir die Patienten. Wir unterstützen sie darin, mit Alltagssituationen umzugehen, zum Beispiel in der Stadt unterwegs zu sein. Wir begleiten auch den beruflichen Wiedereinstieg. Früher habe ich als Ergotherapeut in einer orthopädischen Klinik gearbeitet, wo wir hauptsächlich Patienten nach Handoperationen betreut haben. Meine Aufgabe bestand darin, diese Patienten nach der Operation therapeutisch zu begleiten. Bereits zwei bis drei Tage nach dem Eingriff fand meistens der erste Kontakt statt. Zusammen mit dem Patienten habe ich die Therapie geplant und die Ziele der Behandlung festgelegt. Während der Erstbehandlung habe ich jeweils den nach der Operation angelegten Verband gewechselt. Dabei fand zugleich ein Erstbefund der Hand statt: Wie sieht die Haut aus? Ist die Hand stark geschwollen? Hat der Patient Schmerzen? Wie ist die Beweglichkeit? Wozu möchte der Patient die Hand wieder einsetzen im Alltag? Danach habe ich ihm je nach Verordnung des Arztes eine Schiene angepasst. Dazu kamen Übungen, die der Patient zu Hause machen sollte, sowie eine Aufklärung zu Vorsichtsmassnahmen und die Planung der weiteren Termine. Eine ambulante Behandlung dauert in der Handrehabilitation meistens zwischen sechs Wochen und drei Monaten, je nach Einschränkungen des Patienten im Alltag und Beruf sowie Verlauf der Therapie. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen lernen können, mit Einschränkungen zu leben. Durch die Ergotherapie erlangen sie mehr Handlungsfähigkeit und gewinnen dadurch an Selbständigkeit. Der Beruf des Ergotherapeuten ist sehr vielseitig. Immer wieder kommt es zu neuen Situationen und Erfahrungen.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel , [email protected],
26 Fachhochschule Ernährungsberaterin BSc BFH Ernährungsberater BSc BFH Ernährungsberaterinnen und -berater arbeiten in Spitälern, Heimen, Ärztenetzwerken, der eigenen Praxis oder öffentlichen Beratungsstellen sowie in der Gemeinschaftsverpflegung und der Lebensmittelindustrie. Sie beraten Menschen zu Ernährungsfragen vom Kind bis zur Betagten, vom Sportler bis zum Schwerkranken. Zudem beteiligen sie sich an Projekten zur Gesundheitsförderung und leisten Öffentlichkeitsarbeit. Das Bachelorstudium... dauert drei Jahre, findet an der Berner Fachhochschule statt und beginnt jeweils im September. Die Anzahl der Studienplätze ist limitiert. Sie müssen deshalb eine Eignungsabklärung durchlaufen. Zwei Drittel des Studiums absolvieren Sie an der Fachhochschule, ein Drittel erfolgt als Praktika in verschiedenen Arbeitsfeldern. Im Anschluss an das Vollzeitstudium absolvieren Sie einen 10-monatigen Arbeitseinsatz in der Praxis. Sie bezahlen Studiengebühren und schliessen mit dem Titel «Bachelor of Science (BSc) BFH in Ernährung und Diätetik» ab. Das Bachelordiplom ist geschützt, eidg. anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss. Kontakt und weitere Informationen Berner Fachhochschule Fachbereich Gesundheit Bachelorstudiengang Ernährung und Diätetik Murtenstrasse Bern Tel
27 Mein Alltag als Ernährungsberater Die Voraussetzungen Um Ernährungsberater/in zu werden, sollten Sie eine Berufs- oder Fachmatur oder eine gymnasiale Matur mitbringen. gerne mit Menschen arbeiten und bereit sein, sich auf Personen in unterschiedlichen Lebenssituationen und aus verschiedenen Kulturen einzulassen. Ernährungsberater/ innen haben mit Menschen aller Altersstufen und Bevölkerungsgruppen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen zu tun. Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen übernehmen. über ein grosses Interesse an Lebensmitteln sowie deren Herkunft, Produktion und Verarbeitung verfügen sowie Freude am Essen haben und kochen können. ein gutes Vorwissen in naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen. eine rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe zeigen und fähig sein, komplexe Zusammenhänge zu analysieren, zu verstehen und kreativ weitervermitteln. Sie beziehen Ziele, Befürchtungen, Erwartungen, Erfahrungen und die persönliche Situation der Betroffenen in die Beratungen mit ein, um Veränderungen erfolgreich zu unterstützen. über gute Englischkenntnisse verfügen oder bereit sein, sich diese neben dem Studium anzueignen. mit anderen Menschen im Team zusammenarbeiten können. «Die Frau in meiner Praxis ist 40 Jahre alt. Sie hat jahrelang an Durchfall gelitten und ist abgemagert. Der Arzt hat Zöliakie festgestellt, eine Unverträglichkeit von Gluten (Klebereiweiss). Sie muss von nun an eine strikte glutenfreie Ernährung einhalten und auf Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Grünkern und Emmer verzichten. Ich erkläre ihr, wie das Gluten ihre Dünndarmschleimhaut schädigt und warum diese so schlecht Nährstoffe aufnehmen kann. Ich bespreche mit ihr, welche Kohlenhydratlieferanten kein Gluten enthalten: beispielsweise Kartoffeln, Reis, Mais und Hirse. Zusammen passen wir ihren Speiseplan an. Ich gebe ihr Rezepte und Hinweise, wie sie kochen kann. Ich ermuntere sie, trotz Zöliakie ihr Essen zu geniessen. Die Umstellung fällt ihr schwer. Jeden Tag hat sie mit Brot, Butter und Konfitüre begonnen. Und für ihre Familie muss sie weiterhin kochen. Nach sechs Sitzungen und vier Monaten isst sie glutenfrei und hat Freude daran. Ihr Dünndarm hat sich erholt, und es geht ihr wieder gut. Übergewichtige kommen meist dann zu mir, wenn sie jede Diät ausprobiert haben. Ich kläre zuerst, was möglich ist und was nicht. Sie dürfen nicht schnell abnehmen, da sie die Kilos ebenso rasch wieder zulegen würden. Zudem zeige ich auf, dass nebst der Ernährungsumstellung auch regelmässige körperliche Betätigung nötig ist, um zuerst erfolgreich abnehmen zu können und danach das erreichte Zielgewicht stabilisieren zu können. Dann lege ich mit ihnen eine auf sie zugeschnittene Ernährung fest, abgestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse und meine Berufserfahrungen. Häufig kommen Menschen mit Diabetes in die Beratung. Bei ihnen ist eine gute Blutzuckereinstellung sehr wichtig für den weiteren Krankheitsverlauf und eine gute Lebensqualität. An diesem Ziel arbeiten wir zusammen. Menschen bringen ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Erfahrungen mit und das berücksichtige ich in der Beratung. Mit Krebspatienten entwickelt sich oft eine enge Beziehung, da ich sie über längere Zeit betreue. Bei ihnen besteht die Gefahr einer schweren Mangelernährung, weil sie an Appetitlosigkeit leiden oder starke Schluckbeschwerden haben. Die Betreuung soll dazu führen, dass sie genügend Nahrung zu sich nehmen und dass ihr körperlicher Zustand so lang wie möglich stabil bleibt. Als Ernährungsberater weiss ich: Ein Mensch muss sein Ernährungsverhalten selber ändern. Ich gebe Anstösse, berate und unterstütze.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
28 Fachhochschule Hebamme BSc BFH Hebammen begleiten Frauen und ihre Familien während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett selbständig. Sie führen Kontrollen von Mutter und Kind durch, beraten, informieren oder geben auch Kurse (z.b. Geburtsvorbereitung, Babymassage). Sie arbeiten in Spitälern, Geburtshäusern, Hebammenpraxen, Schulen oder als freiberufliche Hebammen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen immer die Frau, ihr Kind und ihre Familie. Hebammen arbeiten im Team, mit den werdenden Eltern und mit anderen Berufsgruppen (z.b. Ärzte, Physiotherapie). Das Bachelorstudium... dauert drei respektive für dipl. Pflegefachpersonen zwei Jahre, findet an der Berner Fachhochschule statt und beginnt jeweils im Februar und September. Zwei Drittel des Studiums absolvieren Sie an der Fachhochschule, ein Drittel erfolgt als Praktika in den verschiedenen Arbeitsfeldern. Im Anschluss an das Vollzeitstudium absolvieren Studierende ohne Vorerfahrungen als Pflegefachperson ein 10-monatiges Zusatzmodul in der Praxis. Sie bezahlen Semestergebühren und schliessen mit dem Titel «Bachelor of Science (BSc) BFH Hebamme» ab. Das Bachelordiplom ist eidg. anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss. Kontakt und weitere Informationen Berner Fachhochschule Fachbereich Gesundheit Bachelorstudiengang Hebamme Murtenstrasse Bern Tel
29 Mein Alltag als Hebamme Die Voraussetzungen Um Hebamme zu werden, sollten Sie eine Berufs- oder Fachmatur oder eine gymnasiale Matur mitbringen. frauen- und familienorientierte Arbeit in den Mittelpunkt stellen. sich für das Wohlergehen von Frauen, Neugeborenen und deren Familien interessieren, unabhängig von deren Herkunft und Weltanschauung. sich von ethischen Werten und Prinzipien leiten lassen. sich für gender- und kulturspezifische Belange und gesundheitsund frauenpolitische Fragen interessieren. über gute Kenntnisse der englischen Sprache (First certificate oder vergleichbares Niveau) und Medienkompetenz (z.b. Computer driver licence) verfügen. über sehr gute Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern verfügen (Anatomie und Physiologie, Biologie, Chemie und Physik auf Niveau der gymnasialen Matur). eine rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe haben. Als Hebamme müssen Sie komplexe Zusammenhänge schnell verstehen und vermitteln können. gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten. in sich schnell verändernden und komplexen Situationen Ruhe bewahren können. Als Hebamme müssen Sie in solchen Situationen effizient und effektiv handeln. sehr kommunikativ sein und Konflikte konstruktiv bearbeiten können. psychisch und physisch belastbar sein. Als Hebamme sind Sie mit Situationen konfrontiert, die belastend sein können. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. «Während der Geburt erlebe ich, wie die Frau tief und rhythmisch atmet, wie sie schwitzt und die Wehen verarbeitet, sich bewegt und entspannt, wie sie kraftvoll ihr Kind auf die Welt bringt. Ich begleite die Frau zusammen mit dem Partner, gebe etwas zu trinken, massiere, lege Wickel auf, bestätige und unterstütze die angehende Mutter im Stehen und Herumlaufen, die Geburtsarbeit zu leisten. Ich überprüfe die Wehen und die Herztöne des Kindes. Dann erscheint das Köpfchen, der Körper, der erste Schrei ertönt. Ich lege das nackte Kind auf die Haut der Mutter. Die Mutter strahlt und ist konzentriert auf das Kind, der Vater findet keine Worte, die Eltern greifen sich an den Händen und halten staunend das Neugeborene in den Armen. Es schmiegt sich an die Brust der Mutter und trinkt die erste Muttermilch. Auch nach Hunderten von Geburten bin ich berührt von der Intimität dieser Situation. In solchen Situationen bekomme ich die tiefsten Gefühle von Menschen mit und muss gleichzeitig konzentriert und professionell handeln. Ich muss geduldig sein, freundlich, aber auch bestimmt und selbstsicher. Als Hebamme trage ich grosse Verantwortung, jede Geburt wird sorgfältig vorbereitet. Ich arbeite mit meinen Händen zum Ertasten des Kindes im Bauch, mit einfachen Hilfsmitteln wie das Herztonrohr, aber auch mit moderner Technik. Ich habe gelernt, aufgrund beobachtbarer Merkmale und meiner fachlichen Kompetenz zu erkennen, wann eine Schwangerschaft, Geburt oder das Wochenbett normal verläuft. Sobald sich Probleme abzeichnen, unterstütze ich weiterhin den normalen Verlauf und ziehe weitere medizinische Fachpersonen bei. Selten stirbt ein Kind während der Geburt oder muss eine Frau ein Kind gebären, das bereits vor der Geburt gestorben ist. Für Mutter und Vater ist das eine grosse Belastung und für eine Hebamme eine grosse Herausforderung. Ich unterstütze die Eltern in ihrer Trauer und dieser Situation des Verlusts. Sie sollen würdig von ihrer Tochter oder ihrem Sohn Abschied nehmen können. Die Nähe zur Frau und zum Partner entwickelt sich schon während der Schwangerschaft wenn das Paar in die Kontrolle kommt und ich Gewicht, Bauchumfang, Puls, Blutdruck messe, Herztöne des Kindes abhöre, ein Ultraschallbild aufnehme, mit ihnen über ihr Befinden, ihr Ernährungsverhalten, ihre beruflichen und/oder familiären Verpflichtungen und andere Herausforderungen spreche. Nach der Geburt erlebe ich die Mutter und den Vater mit ihrem Kind zusammen, leite sie beim Stillen und in der Pflege ihres Kindes an. Ich unterstütze sie, sich in der neuen Rolle als Eltern zu finden. Die Begleitung und Unterstützung kann bis zu einem Jahr dauern und wird in Zusammenarbeit mit der Mütter- und Väterberatung sowie anderen Fachpersonen geleistet. Hebamme bin ich immer. Ich lege meinen Beruf nicht ab, wenn ich das Spital oder das Privathaus einer Frau verlasse. Als Hebamme ist mir bewusst, dass ich in einer sehr bedeutsamen Lebensphase einen wichtigen professionellen Beitrag leiste. Die traditionellen Anteile und die neuen Erkenntnisse aus der Wissenschaft bilden die Basis für meine tägliche Arbeit.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
30 Fachhochschule Physiotherapeutin BSc BFH Physiotherapeut BSc BFH Physiotherapeutinnen und -therapeuten unterstützen Menschen darin, beeinträchtigte Körperfunktionen wieder herzustellen oder besser mit Einschränkungen umgehen zu können. Sie arbeiten vermehrt auch präventiv und tragen so zur Gesundheitsförderung in der Bevölkerung bei, zum Beispiel mit Bewegungsprogrammen für Kinder. Arbeitsorte sind Spitäler, Rehabilitationszentren, Alters- und Pflegeheime, Institutionen für Behinderte, Kurkliniken und Privatpraxen. Ein weiteres Betätigungsfeld bietet die Betreuung von Sportlern und Sportvereinen. Das Bachelorstudium... dauert drei Jahre, findet an der Berner Fachhochschule statt und beginnt jeweils im September. Zwei Drittel des Studiums absolvieren Sie an der Fachhochschule, ein Drittel erfolgt als Praxismodule in den Ausbildungsbetrieben wie z.b. Spitäler. Im Anschluss an das Studium absolvieren Sie ein obligatorisches 10-monatiges Zusatzmodul in der Praxis. Sie bezahlen Semestergebühren und schliessen mit dem Titel «Bachelor of Science (BSc) BFH in Physiotherapie» ab. Das Bachelordiplom ist Grundlage für den Master of Science in Physiotherapie. Beide Abschlüsse sind eidg. anerkannt, europakompatibel und gelten international als Hochschulabschluss. Kontakt und weitere Informationen Berner Fachhochschule Fachbereich Gesundheit Bachelorstudiengang Physiotherapie Murtenstrasse Bern Tel
31 Mein Alltag als Physiotherapeutin Die Voraussetzungen Um Physiotherapeut/in zu werden, sollten Sie eine Berufs- oder Fachmatur oder eine gymnasiale Matur mitbringen. geschickt mit den Händen arbeiten können. eine vielfältige Bewegungserfahrung mitbringen und Interesse an der Bewegung haben. sich für Ihre Mitmenschen interessieren und gute kommunikative Fähigkeiten haben. ein gutes Vorwissen in naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen. über gute Englischkenntnisse verfügen oder bereit sein, sich diese neben dem Studium anzueignen. eine rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe haben. Als Physiotherapeut/in müssen Sie auch komplexe Zusammenhänge analysieren und verstehen können. verantwortungsbewusst sein. fähig sein, mit anderen Menschen im Team zusammenzuarbeiten. das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren. ein obligatorisches, zweimonatiges Pflegepraktikum vor Beginn des Studiums absolviert haben. «Die meisten Patienten kommen auf Verordnung des Arztes in meine Praxis. Der Arzt erstellt eine Diagnose und gibt das grundsätzliche Ziel an: zum Beispiel Rückenschmerzen und als Ziel Schmerzlinderung und Kräftigung der Rückenmuskulatur. Den Weg zum Ziel, die Massnahmen, lege ich fest. Bei der ersten Behandlung nehme ich den Befund auf. Ich befrage den Patienten zu den Beschwerden und untersuche den Körper. Dann formuliere ich, wenn möglich mit dem Patienten zusammen, detaillierte Ziele und erstelle einen Behandlungsplan. Ursache der Rückenschmerzen kann eine Blockierung von Gelenken der Lendenwirbelsäule sein, verbunden mit einer Verhärtung der Muskulatur. Schuld daran sind beispielsweise eine einseitige Körperhaltung bei der Bildschirmarbeit oder Bewegungsmangel. Mit meinen Händen mobilisiere ich die Gelenke der Lendenwirbelsäule, um Blockierungen zu lösen. Unter Anleitung kräftigt der Patient an Trainingsgeräten die Rückenmuskulatur, und ich zeige ihm Übungen für den Rücken, die er täglich zu Hause durchführen soll. Ich gebe ihm Tipps für Entspannungsübungen während der Arbeit und instruiere ihn, wie er den Arbeitsplatz ergonomisch gestalten kann. Und wir besprechen, welcher Sport als Ausgleich für ihn geeignet wäre. Ein anderes Beispiel: Ein Patient hat sich beim Fussballspielen das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Ziel ist, nach einer Ruhephase die Stabilität des Knies wiederherzustellen. Die Beinmuskulatur stärkt der Patient mit gymnastischen Übungen, Gerätetraining und Velofahren. Daneben arbeite ich mit ihm an der Koordination der Muskeln: Die richtigen Muskeln sollen sich im richtigen Moment in der richtigen Intensität zusammenziehen. Er steht beispielsweise mit einem Bein auf einem schwankenden Brett und fängt Bälle, die ich ihm zuwerfe. Schliesslich will ich die Beweglichkeit des Kniegelenks verbessern. Damit er das Knie besser biegen kann, entspanne ich mit den Händen die Gegenmuskulatur, die Kniestrecker, und mobilisiere das Gelenk. Während Jahren habe ich in einem Spital Patienten behandelt, in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegefachleuten und Ergotherapeutinnen. Zum Beispiel eine Frau, die nach einem Baucheingriff grosse Schmerzen verspürte und deshalb nicht mehr tief genug atmete. Teile der Lunge erhielten zu wenig Luft, weshalb die Gefahr einer Lungenentzündung bestand. Ich habe mit der Patientin eine Atemtherapie durchgeführt, so dass wieder alle Teile der Lunge belüftet wurden, und habe sie beim Abhusten von überschüssigem Lungensekret unterstützt. Ich schätze es, wenn ich mit meiner Arbeit Menschen dabei unterstützen kann, ihre Bewegung im Alltag zu verbessern und aktiv etwas für ihre Gesundheit zu machen. Es freut mich zu sehen, wenn sie Bewegung als etwas Positives erleben und ihr Leben selbständig gestalten können. Dies bestätigt mich in meiner Berufswahl immer wieder von Neuem.» 8/2012 «Gesundheitsberufe Profis für Menschen». Erhältlich bei: OdA Gesundheit Bern, Tel ,
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