SCS-SCS Systemkoppler
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- Simon Walter
- vor 9 Jahren
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1 SS-SS Systemkoppler Beschreibung Der Systemkoppler dient der galvanischen Trennung bzw. Erweiterung mehrerer My Home Systeme. Er verfügt über zwei Anschlussmöglichkeiten: und. Die Status_LED signalisiert den Zustand des Kopplers: - Versorgung und Konfiguration in Ordnung (ständig E) - keine Busspannung (AUS) - Konfiguration falsch bzw. nicht erkannt (blinken) Der Koppler erlaubt je nach Konfiguration 5 Betriebsmodis: - Physische Erweiterung: bei großen Bus-Leitungslängen (>500m) oder mehreren Netzgeräten innerhalb eines Systems. - Logische Erweiterung: Wenn in einer My Home Anlage mehr als 81 bzw. 175 (virtuell) Adressen benötigt werden. - Schnittstelle Alarm/: Dieser Modus erlaubt die Kommunikation dieser beiden Appliktionen. - Galvanische Trennung: Dieser Modus koppelt die NetzGeräte bei Verwendung unterschiedlicher Applikationen innerhalb einer My Home Anlage (z.b. Beschallung und sbus). - Physische Aufteilung: In dieser Betriebsart werden Physische Erweiterung und Galvanische Trennung vereint. HWEIS: Unabhängig des verwendeten Betriebsmodus sind die Installations- und Konfigurationsvorschriften zu beachten Legende 1. Konfigurationssteckplätze 2. BUS-Anschlussklemme Technische Daten 3. Status-LED Versorgung (Bus): Betriebsspannung (SS): Stromaufnahme : Stromaufnahme : Eigenverbrauch: 27 Vdc Vdc 25 ma 5 ma max. 1 W 4. Taster zur virtuellen Konfiguration 5. -Klemme Abmessungen Breite: 2 TE D Konfiguration I1 I2 I3 I4 MOD 1) Betriebsmodus Physische Erweiterung - Konfigurator MOD = 1 Dieser Modus erlaubt die Erweiterung der max. Leitungslänge bzw. den Einsatz mehrerer Netzgeräte innerhalb eines Systems. Die Steckplätze I1 und I2 werden nicht konfiguriert; die in I3 und I4 verwendete Adresse trennt die Aktoren die an der - bzw. -Klemme angeschlossen werden. : I3 = 3 / - Aktoradressen an der -Klemme dürfen von A=0/PL=1 bis A=3 / PL=1 (somit von 01 bis 31) konfiguriert werden. - Aktoradressen an der -Klemme dürfen von A=3/PL=3 bzw. höher konfiguriert werden. D.h. Aktoradressen an der -Klemme sind kleiner als die des Kopplers und an der -Klemme entsprechend größer. Sensoren dürfen unabhängig der Adesse überall gesetzt werden. Produktdatenblatt - MY HOME Die Konfiguration des Systemkopplers kann wahlweise physisch mittels Konfiguratoren oder virtuell per Software erfolgen. 1
2 A/PL = A/PL = 78 Bereich 2 I1 = I2 = I3 = I4 = MOD= A/PL = Bereich ( ) Bereich 1 I1 = I2 = I3 = I4 = MOD= A/PL = 55 I1 = I2 = I3 = I4 = MOD= Bereich 3 ( ): max. 175 Adressen sind nur bei virtueller Konfiguration möglich. Installationsregeln: - zur Trennung der angeschlossenen Busse müssen die Steckplätze. I3 und I4 konfiguriert werden. - I1 und I2 werden nicht konfiguriert. - Bei Verwendung mehrerer Koppler müssen diese in Serie installiert werden (siehe ). - Es dürfen max. 4 Systemkoppler in Serie installiert werden; daraus ergeben sich max. 5 Einzelbereich, die separat mit Netzgeräten versorgt werden müssen. 2 - Alle Geräte, die im Selbstlernmodus arbeiten (z.b. Szenarienmodul, Memorymodul, Funkempfänger, u.a.), müssen entsprechend ihrer Adresse im richtigen Bereich installiert werden (z.b. ein Szenarienmodul mit der Adresse A=0/PL=5 muss im Bereich 1 installiert werden). MY HOME Produktdatenblatt - - Webserver und Zeit-/Verknüpfungsmodul MH200N müssen immer in dem Bereich mit der kleinsten Adresse installiert werden. - Alle Tastsensoren, die Punkt zu Punkt-, Bereichs-, oder Zentralbefehle senden dürfen unabhängig ihrer Adresse. in beliebeigen Bereichen installiert werden - Innerhalb eines Systems darf kein Busteilnehmer die gleiche Adresse wie der Systemkoppler haben.
3 2) Betriebsmodus Logische Erweiterung - Konfigurator - MOD = 2 Dieser Modus wird verwendet, wenn innerhalb einer Anlage mehr als 81/175 Verbraucher zu steuern sind. In diesem Fall können maximal 9 Systeme zu je 81/175 Verbrauchern miteinander über eine Hauptline (Backbone) verbunden werden. Diese Erweiterungsmöglichkeit ist nur für den sbus verfügbar. : Große Villa - jedem Geschoss wird ein System zugeordnet (EG - System1 / 1.OG - 2 / 2.OG - 3) Die Steckplätze I1 bis I3 dürfen nicht konfiguriert werden, in Steckplatz I4 wird die Adresse des jeweiligen Systems konfiguriert (z.b. 1.OG Steckplatz I4=2). A/PL = (*) A/PL = (*) A/PL = (*) System 1 System 2 System 3 I4 = 3 Hauptlinie ( ): max. 175 Adressen sind nur bei virtueller Konfiguration möglich. Installationsregeln: - Steckplatz I4 definiert die Nummer des Systems im Bus. - I1, I2 and I3 dürfen nicht konfiguriert werden.. - Die Hauptlinie muss immer an der -Klemme des verwendeten Systemkopplers angeschlossen werden. - Zentralen, wie z.b. die Heizungszentrale der Einzelraumtemperaturregelung, der Zeit-/Logikbaustein MH200N, oder die Steuereinheit des Lastmanagement müssen immer in der Hauptlinie an den Bus angeschlossen werden. - In dieser Betriebsart dürfen maximal 9 Systeme an die Hauptlinie angeschlossen werden. In jedem System dürfen maximal 81/175 Adressen verwendet werden. - Die in I4 verwendete Adresse darf innerhalb des zugeordneten Systems von anderen Teilnehmern nicht verwendet werden (d.h. im System 2 darf es keine weitere Adresse A=0/PL=2 geben. - Der Koppler stellt in dieser Betriebsart sicher, dass Punkt-zu Punkt Befehle im jeweiligen System bleiben und nicht ungewollt Aktoren gleicher Adresse in anderen Systemen ansteuern. Zentral- und Gruppenbefehle (Licht und Jalousie) werden vom Koppler in die einzelnen Systeme durchgelassen, wenn diese von Sensoren stammen, die in der Hauptlinie angeschlossen sind. Um Punkt-zu-Punkt Befehle von einem System in das andere zu senden gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: - mittels AUX-Befehl an spezielle Tastsensoren für Sonderfunktionen (xx4651m2) - mittels systemübergreifender Steuerbefehle, die an den Tastsensoren für Sonderfunktionen (xx4651m2) über einen eigenen Steckplatz (I) konfiguriert werden können. - mittels virtueller Konfiguration Produktdatenblätter - MY HOME 3
4 4) Schnittstelle Alarmsystem zu /Beschallung/ Sprechanlagen - Konfigurator MOD = 4 In dieser Betriebsart dient der Koppler zur Anbindung des Alarmsystems an den sbus, indem z.b. über die Alarmzentrale Steuerbefehle an den sbus gesandt werden oder die zentrale mittels TouchScreen scharf geschaltet wird. In dieser Betriebsart darf nur der Steckplatz I4 mit konfiguriert werden. 5) Betriebsmodus Galvanische Trennung Konfigurator MOD = 0/keine Konfiguration Diese Betriebsart erlaubt den Parallelbetrieb zweier Spannungsversorgungen, die in unterschiedlichen Systemen arbeiten (z.b. Beschallung und, oder eine eigene Spannungsversorgung für die Temperaturregelung, die jedoch ein Bestandteil des sbuses ist). In dieser Betriebsart darf nur der Steckplatz I4 mit konfiguriert werden. Dieser Betriebsmodus darf nicht als physische Erweiterung verwendet werden! Alarmsystem Sound system MOD= 4 MOD=, Videosprechanlage, Beschallung Installationsregeln: - Steckplatz I4 wird mit Werten von konfiguriert. - I1, I2 und I3 dürfen nicht konfiguriert werden. - Der Alarmbus muss an der -Klemme des Kopplers angeschlossen werden. - Der Alarmbus kann nicht durch weitere Koppler hinsichtlich größerer Leitungslängen oder mehr Teilnehmern erweitert werden. - Es darf nur ein Systemkoppler an den Alarmbus angeschlossen werden. - Die Adresse des Kopplers darf im sbus nicht nocheinmal verwendet werden. Installationsregeln: - Steckplatz I4 wird mit Werten von konfiguriert. - I1, I2 und I3 dürfen nicht konfiguriert werden. - Der sbus muss immer an der -Klemme des Kopplers angeschlossen werden. - Es dürfen nicht mehrere bus-systeme an ein Beschallungssystem angeschlossen werden.. - Über diesen Betriebsmodus erfolgt auch die Anbindung der Videosprechanlage separat oder in Verbindung mit dem Beschallungssystem. - Die Adresse des Kopplers darf im sbus nicht nocheinmal verwendet werden. 4 MY HOME Produktdatenblatt -
5 6) Betriebsmodus Physische Aufteilung Konfigurator - MOD = 6 Diese Betriebsart vereint die Eigenschaften der physischen Erweiterung und jener der galvanischen Trennung Die erforderlichen Bereiche können beliebig an der - oder -Klemme des Kopplers angeschlossen werden. Innerhalb der Bereiche können beliebige Adressen verwendet werden. Wie nachstehendes zeigt, ist die Eingabe einer Trennadresse in I3 und I4 nicht mehr erforderlich. Werden mehrere Koppler im MOD-6 betrieben, so müssen diese unterschiedliche Adressen haben. A/PL = 15 A/PL = 26 A/PL = 48 Bereich 2 A/PL = 27 A/PL = 35 A/PL = 78 Bereich 3 MOD= 6 MOD= 6 A/PL = 11 A/PL = 35 A/PL = 62 Bereich1 Produktdatenblatt - MY HOME 5
6 Fortsetzung Betriebsmodus Physische Aufteilung MOD = 6 Diese Betriebsart kann auch dann eingesetzt werden, wenn zusammenhängende Systeme über eigene Netzgeräte versorgt werden (nicht zwingend erforderlich). MOD= 6 Temperaturregelung Installationsregeln: - Jeder Bereich, der an der - oder -Klemme angeschlossen ist muss über ein eigenes Netzgerät versorgt werden. - Es können max. 4 Systemkoppler im MOD-6 betrieben werden, um, Temperaturregelung oder Lastmanagement zu verbinden. - Werden mehrere Bereich über Koppler verbunden, muss jeder Bereich mit der -Klemme des einen und der -Klemme des anderen Kopplers verbunden werden (- oder - ist nicht zulässig). - I1 und I2 dürfen nicht konfiguriert werden. - I3 (0...9) und I4 (1...9) müssen konfiguriert werden. Mehrere Koppler müssen unterschiedliche Adressen haben. - Die Adresse des Kopplers darf im sbus nicht noch einmal verwendet werden. - Das Szenrienmodul und andere Geräte, die im Selbstlernmodus arbeiten können in beliebige Bereiche gesetzt werden. Das Memorymodul muss in jenen Bereich gesetzt werden, der an der -Klemme des letzten Kopplers angeschlossen ist. - Alle Sensoren, die Punkt-zu-Punkt-, Bereichs-, Gruppen-, oder Zentralbefehle senden, können in jedem beliebigen Bereich der Anlage angeschlossen werden. -Es werden auch Aktoren im Slave-Modus verwaltet. - Punkt-zu-Punkt-, Bereichs-, Gruppen-, oder Zentralbefehle werden vom Koppler in beiden Richtungen durchgeleitet. Konfiguration: um den korrekten Betrieb sicherzustellen muss der Koppler: - eine Adresse innerhalb des Systems bekommen; - die Adressen aller anderen Busteilnehmer im System ermitteln Konfiguration der Adresse des Systemkopplers: Der Koppler kann auf drei Arten konfiguriert werden: - physische Konfiguration, I3 (0...9) und I4 (1...9); - virtuelle Konfiguration (mittels Software TiVirtualonfiurator); - mittels Selbstkonfigurationsmodus wie folgt: 1. Taster kurz drücken > LED blinkt langsam. 2. Taster gleich danach nochmals kurz drücken > LED blinkt schnell und startet die Selbstlernprozedur. 3. Nach erfolgreicher Beendigung leuchtet LED dauernd. Dieser Modus ist an jedem weiteren Koppler im System. anzuwenden. Hinweis: Ein in diesem Modus konfiguriertes Gerät kann virtuell nicht mehr ausgelesen werden (Reset erforderlich) Adressermittlung der angeschlossenen Geräte im System: Diese Prozedur darf erst durchgeführt werden, nachdem der Koppler (alle Koppler) adressiert wurden. - Taste am Koppler mind. 2 Sekunden lang drücken > Adressermittlung wird durch zyklisches kurzes blinken der LED signalisiert; nach Beendigung leuchtet die LED permanent Hinweis: Dieser Vorgang kann einige Minuten lang dauern! Die Adressermittlung ist nach jeder Änderung innerhalb des Systems durchzuführen!. 6 MY HOME Produktdatenblatt - Zurücksetzen des Kopplers (Reset): 1. Koppler ist physisch im MOD-1 zu konfigurieren 2. Koppler an Busspannung legen 3. Konfiguratoren im spannungslosen Zustand entfernen 4. Busspannung anlegen > LED blinkt schnell, Gerät befindet sich im Auslieferungszustand
7 7) Weitere e Für komplexere Anlagen kommen mehrere Koppler mit unterschiedlichen Betriebsmodis zum Einsatz. : Logische und physische Erweiterung mit MOD-6, Anbindung Alarmsystem Alarmsystem MOD= 6 MOD= Vac System 1 Hauptlinie Produktdatenblatt - MY HOME 7
8 : Mehrere Systeme mit Anbindung Beschallung und Alarmsystem A/PL = a (niedriger Adressbereich ) A/PL = b A/PL = (mittlerer Adressbereich ) (hoher Adressbereich ) 1c System 1 I3 = 3 MOD= 1 I3 = 5 I4 = 4 MOD= Hauptlinie I4 = 3 I4 = 4 MOD= 4 I4 = 5 MOD= System 2 System 3 Alarmsystem Beschallung 8 MY HOME Produktdatenblatt -
9 : sbus mit physischer Erweiterung und Anbindung Beschallung, Alarmsystem ohne Hauptlinie A/PL = b A/PL = c (mittlerer Adressbereich ) (hoher Adressbereich ) I3 = 3 MOD= 1 I3 = 5 I4 = 4 MOD= 1 A/PL = a (niedriger Adressbereich ) MOD= 4 MOD= Alarmsystem Beschallung Produktdatenblatt - MY HOME 9
10 8) Virtuelle Konfiguration Hinweis: Für die virtuelle Konfiguration des Systemkopplers steht nur die Adressierung der Steckplätze zur Verfügung. Das Zurücksetzen (Löschen) des Kopplers ist virtuell nicht möglich (Reset - siehe Seite 6) 10 MY HOME Produktdatenblatt -
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