B6. 3D-Computergrafik mit Java
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- Jens Raske
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1 B6. 3D-Computergrafik mit Java B6.1 Grundlagen der 3D-Computergrafik (teilweise Wiederholung zu Vorlesung Digitale Medien) B6.2 Einführung in Java 3D B6.3 Animation B6.4 Geometrie, Material, Beleuchtung Literatur: Alan Watt: 3D Computergrafik, 3. Auflage, Pearson Studium 2002 Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-1 Dreidimensionale Darstellung Dimensionenkonflikt: Die reale Welt ist dreidimensional Bilddarstellungen (wie bisher betrachtet) sind zweidimensional» Verdeckte Ansichten und Details Dreidimensionale Darstellung: Setzt Modell mit den Informationen in allen drei Dimensionen voraus» Alle möglichen Ansichten ohne Informationsverlust Anwendungsbereiche für dreidimensionale Darstellung: Virtuelle Welten, Cyberspace Ingenieuranwendungen:» CAD (z.b. Maschinenbau)» Designmodelle von Produkten» (Interaktive) Architekturmodelle Produktpräsentation Geovisualisierung Animation im Film (Trickfiguren in klassischem Film, Vollanimation) Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-2
2 3D-Eingabegeräte Zeigegeräte: Siehe früheres Kapitel der Vorlesung 3D-Scanner: Abtastung realer Objekte z.b. mit Ultraschall, Laser Regelmässige Abtastung von 2D-Daten: Z.B. Bildgebende Verfahren der Medizin» Computertomographie (Röntgenbilder)» Magnetresonanztomographie (Kernspin-Prinzip) Errechnung eines Volumendatensatzes» Nicht nur Aussenansicht, sondern Information über alle möglichen Schnitte» Filterung anhand verschiedener Kriterien, z.b. Farb-Schwellwerte Indeed Amira Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-3 3D-Ausgabegeräte Echte 3D-Darstellung: 3D-Drucker (erzeugt Gegenstände) Stereo-Vision: Separate Bildinformation für die beiden Augen Polarisations- und Farbbrillen Shutterbrillen (abwechselnd ein Auge abgedunkelt) Immersive Verfahren: Head Mounted Display (HMD) Spezialräume mit Rundum-Projektion (Cave) Anpassung der Darstellung an Position und Bewegung des Betrachters durch tracking Einfachste Darstellungsform: 2D-Rendering in Fenster zur Welt 2D-Darstellung wird flexibel aus 3D-Daten berechnet Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-4
3 3D-Koordinatensystem Y Z X Kartesisches Koordinatensystem Merkhilfe: Rechte-Hand-Regel Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-5 3D-Rendering-Pipeline 3D-Modell Geometrie-Bearbeitung (Erstellung der Ansicht) Translation Transformation Beleuchtung Tesselation Schattierung Texturmapping Alpha-Blending Antialiasing Z-Buffer Mip-Mapping Rendering-Engine (meist mit Hardwareunterstützung der Grafikkarte) 2D- Rasterbild Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-6
4 Transformation Änderung der Objektposition Verschieben (oft auch translation genannt) In 3 Freiheitsgraden Änderung der Objektausrichtung Rotation In 3 Freiheitsgraden Änderung der Objektgröße Skalierung 1 Freiheitsgrad bei Erhaltung der Proportionen 3 Freiheitsgrade bei Verzerrung Bewegung der Betrachterposition in einer virtuellen Welt: Obige Operationen treten (kombiniert) extrem häufig auf Schnelle Implementierung wichtig Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-7 Z-Buffer Z-Buffer speichert für jeden Bildpunkt des 2D-Bildes die niedrigste Entfernung zu einem Objekt Beschleunigung des Rendering: Offensichtlich verdeckte Objekte bzw. Objektteile müssen nicht betrachtet werden Grössere Wahlfreiheit bei der Abarbeitung des Rendering Hintergrundbild muss nicht unbedingt zeitlich vor den Vordergrundobjekten gerendert werden Hardwareunterstützung in Grafikkarten Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-8
5 Textur-Mapping Textur: Muster oder Bild, das auf Oberflächen von 3D-Objekten gelegt wird Kann oft Anzahl der benötigten Polygone drastisch reduzieren Textur-Mapping: Darstellung der Flächen eines Objekts mit Textur Erweiterung: Perspektivische Korrektur der Textur Mip-Mapping: Textur in mehreren Auflösungen verfügbar (und automatisch passende Fasssung ausgewählt) Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-9 B6. 3D-Computergrafik mit Java B6.1 Grundlagen der 3D-Computergrafik B6.2 Einführung in Java 3D B6.3 Animation B6.4 Geometrie, Material, Beleuchtung Literatur: D. Selman: Java 3D Programming, Manning 2002 A. E. Walsh, D. Gehringer: Java 3D API Jump-Start, Prentice-Hall Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-10
6 Java 3D Java 3D API Ist eine Schnittstelle zum Erstellen von Programmen, die dreidimensionale Grafik darstellen können und Interaktion mit dreidimensionaler Grafik ermöglichen Ist (wie Java 2D) auf höherer Abstraktionsebene angesiedelt als maschinennahe Grafik-Schnittstellen wie DirectX und OpenGL Wichtige Eigenschaften: Verwendung von Nebenläufigkeit (Threads), wo möglich Benutzung der Szenengraph-Abstraktion (analog zu VRML) Erlaubt die Erzeugung von eigenständigen Programmen oder Applets zur Einbindung in Webseiten Pakete: javax.media.j3d com.sun.j3d.utils Java 3D utility classes Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-11 Szenengraph Baumstruktur aus Knotenobjekten (Node objects) Terminologie stark an VRML angelehnt Die Darstellung eines einzelnen Knotens hängt von dem Pfad von der Wurzel des Szenengraphs bis zum Knoten ab» Transformations-Knoten» Zusatzknoten mit weiterer Information, z.b. über Texturen Sharing von Knoten (d.h. Directed Acyclic Graph = DAG) nur unter sehr speziellen Umständen erlaubt Java-Szenengraph ist eine Datenstruktur Kann dynamisch modifiziert werden Teilweise sehr umfangreich» Optimierungen Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-12
7 Grafische Darstellung von Szenengraphen VirtualUniverse: Global root Locale: A landmark to determine the location of visual objects in the virtual universe Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-13 Beispiel eines Szenengraphen Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-14
8 Terminologie für Szenengraphen VirtualUniverse: Üblicherweise die Wurzel des Szenengraphen Locale: Referenzpunkt im Universum (z.b. für Raum, Gebäude) Typischerweise hat ein Locale-Knoten zwei Untergraphen:» Ansichts-Szenengraph (view branch graph)» Inhalts-Szenengraph (content branch graph) BranchGroup: Allgemeiner Begriff für die Wurzel eines Untergraphen Einzig zulässige Kinder für Locale-Knoten Node: Beliebiger Knoten in den Untergraphen Group: Gruppierungsknoten Leaf: Blattknoten, z.b. für elementare Objekte, Beleuchtung, Ton NodeComponent: Knoten, die Zusatzeigenschaften darstellbarer Knoten definieren (Geometrie, Material, Textur,...) Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-15 Klassenstruktur Bestandteil des Szenengraphen - Wird gerendert SceneGraphObject Kein Bestandteil des Szenengraphen - Zusatzinformationen Node NodeComponent Composite- Entwurfsmuster Group Leaf Knotenkomponenten werden in Knoten referenziert und tragen indirekt zum Erscheinungsbild bei, z.b. Material, Appearance, Geometry Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-16
9 Basisrezept für Java 3D-Programme 1. Erzeuge ein Canvas3D-Objekt 2. Erzeuge ein VirtualUniverse-Objekt 3. Erzeuge (mindestens) ein Locale-Objekt, binde es an das VirtualUniverse-Objekt 4. Erzeuge einen Ansichts-Szenengraph a. Erzeuge ein View-Objekt b. Erzeuge ein ViewPlatform-Objekt c. Erzeuge ein PhysicalBody-Objekt d. Erzeuge ein PhysicalEnvironment-Objekt e. Binde ViewPlatform-, PhysicalBody, PhysicalEnvironment- und Canvas3D-Objekte an View-Objekt an 5. Erzeuge einen Inhalts-Szenengraph 6. Compiliere Untergraphen 7. Füge Untergraphen zum Locale-Objekt hinzu Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-17 SimpleUniverse Eine Hilfsklasse aus com.sun.j3d.utils enthält bereits wesentliche Teile eines Standard-Universums: Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-18
10 Beispiel: HelloJava3Da.java public class HelloJava3Da extends Applet { public HelloJava3Da() { setlayout(new BorderLayout()); Canvas3D canvas3d = new Canvas3D(null); add("center", canvas3d); BranchGroup scene = createscenegraph(); scene.compile(); //Optional SimpleUniverse simpleu = new SimpleUniverse(canvas3D); simpleu.getviewingplatform().setnominalviewingtransform(); simpleu.addbranchgraph(scene); } public BranchGroup createscenegraph() { BranchGroup objroot = new BranchGroup(); objroot.addchild(new ColorCube(0.4)); return objroot; } public static void main(string[] args) { Frame frame = new MainFrame(new HelloJava3Da(), 256, 256); } } Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-19 Konzeptionelle Grundsituation beim Rendering Y Z X Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-20
11 Hilfsfunktionen In SimpleUniverse: ViewingPlatform getviewingplatform() Das SimpleUniverse enthält bereits ein ViewingPlatform-Objekt Liefert das ViewingPlatform-Objekt des SimpleUniverse void addbranchgraph(branchgroup bg) Fügt einen Inhalts-Szenengraph zum Locale-Objekt des SimpleUniverse hinzu In ViewingPlatform: void setnominalviewingtransform() Verschieben der ViewingPlatform nach hinten» Um 2,41 m zurück auf (0, 0, 2.41) (so dass 2 x 2 m große Objekte (Koordinaten von 1 bis +1) gut sichtbar sind) Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-21 Live und Compiled Teilbäume des Szenengraphen können drei Zustände haben Tot : Szenengraph, der nicht in ein Locale-Objekt eingebunden ist Live: Szenengraph ist direkt oder indirekt an ein Locale-Objekt angebunden Betreffender Szenengraph wird gerendert Änderungen von Eigenschaften sind nur über vorher definierte capabilities möglich Compiled: BranchGroup-Objekte können mit compile()in eine Form überführt werden, die effizienter gerendert werden kann Empfehlenswert als letzter Schritt vor der Live-Schaltung Testprädikate: islive(), iscompiled() Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-22
12 Import-Statements für HelloJava3D.java import java.applet.applet; import java.awt.borderlayout; import java.awt.frame; import java.awt.event.*; import com.sun.j3d.utils.applet.mainframe; import com.sun.j3d.utils.universe.*; import com.sun.j3d.utils.geometry.colorcube; import javax.media.j3d.*; import javax.vecmath.*; Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-23 ColorCube Geometrie-Objekt Aus sun.com.j3d.utils.geometry Spezialfall von Shape3D Quader mit verschiedenfarbigen Flächen Standardort: Mitttelpunkt = Koordinatenursprung Standardgrösse: 2 x 2 x 2 m Konstruktor: ColorCube(double scale) scale gibt einen Skalierungsfaktor an ColorCube(0.4): Ecken an den Koordinatenpositionen +/- 0.4 m Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-24
13 Transformations-Objekte In Analogie zu VRML werden Transformationen durch Knoten im Szenengraphen beschrieben Transform3D: Von Knoten referenziert (ähnlich zu Knotenkomponenten), nicht direkt Bestandteil des Szenengraphen Repräsentiert 4 x 4-Matrix von Gleitkommazahlen Standard-Konstruktor erzeugt Identitäts-Transformation void rotx(double angle), analog roty, rotz: stellt Matrix als Rotation gegen den Uhrzeigersinn ein Multiplikation (mul-operation) kombiniert Transformationen void set(vector3f translate): stellt Matrix als Translation um gegebenen 3D-Vektor (Float) ein TransformGroup: Knoten, Bestandteil des Szenengraphen Beschreibung der genauen Transformation durch Transform3D-Objekte Transform3D-Objekt kann übergeben werden:» Als Konstruktorargument»Mit settransform(transform3d t) Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-25 Beispiel: HelloJava3Db.java public BranchGroup createscenegraph() { BranchGroup objroot = new BranchGroup(); Transform3D rotate = new Transform3D(); Transform3D temprotate = new Transform3D(); rotate.rotx(math.pi/4.0d); // 45 Grad temprotate.roty(math.pi/5.0d); // 36 Grad rotate.mul(temprotate); TransformGroup objrotate = new TransformGroup(rotate); objroot.addchild(objrotate); objrotate.addchild(new ColorCube(0.4)); objroot.compile(); return objroot; } Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-26
14 Capabilities Szenengraph live oder compiled ==> Eigenschaften von Objekten festgeschrieben Ermöglicht Optimierungen beim Rendering Capability-Bits: Definiert für jedes Szenengraph-Objekt Setzen des Bits bedeutet Änderbarkeit der entsprechenden Eigenschaft void clearcapability(int bit) Boolean getcapability(int bit) void setcapability(int bit) Beispiel: Capabilities für TransformGroup-Knoten ALLOW_TRANSFORM_READ ALLOW_TRANSFORM_WRITE ALLOW_CHILDREN_READ ALLOW_CHILDREN_WRITE ALLOW_CHILDREN_EXTEND Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-27 B6. 3D-Computergrafik mit Java B6.1 Grundlagen der 3D-Computergrafik B6.2 Einführung in Java 3D B6.3 Animation B6.4 Beleuchtung Literatur: D. Selman: Java 3D Programming, Manning 2002 A. E. Walsh, D. Gehringer: Java 3D API Jump-Start, Prentice-Hall Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-28
15 Animation: Behavior Mit Behavior-Objekten können Objekte dynamisches Verhalten aufweisen (Animation) Scheduling region: Bereich des Raums, in dem sich das Verhalten abspielt Verhalten wird erst berechnet, wenn sich das sogenannte activation volume des Betrachterstandpunkts (der ViewingPlatform) mit der scheduling region des Verhaltens überschneidet Zweck: Reduzierung des Berechnungsaufwandes Einfache Möglichkeit zur Erzeugung einer scheduling region:» Kugel BoundingSphere(Point3d center, double radius)» setschedulingbounds(bounds region)» BoundingSphere-Objekt als region übergeben Einfache Behavior-Objekte: Interpolatoren Analog zu VRML Beispiel RotationInterpolator Verhalten abhängig von einem Parameter, der zwischen 0 und 1 variiert wird» Java3D-Bezeichnung: Alpha-Wert Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-29 Zeitabhängige Werte in Java 3D Generierung von zeitabhängigen Alpha-Parameterwerten Objekt der Klasse Alpha Analog zu TimeSensor in VRML, etwas vereinfacht Konstruktor Alpha(int loopcount, long increasingalphaduration) loopcount: Anzahl der gewünschten Durchläufe, in denen der Wert linear von 0 auf 1 ansteigt Wert-1 bedeutet unendlich viele Wiederholungen increasingalphaduration: Dauer einer Periode in Millisekunden Während dieser Zeitdauer steigt der Wert kontinuierlich von 0 auf 1 Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-30
16 Beispiel: HelloJava3Dc.java public BranchGroup createscenegraph() { BranchGroup objroot = new BranchGroup(); TransformGroup objspin = new TransformGroup(); objspin.setcapability (TransformGroup.ALLOW_TRANSFORM_WRITE); objroot.addchild(objspin); objspin.addchild(new ColorCube(0.4)); Alpha rotationalpha = new Alpha(-1, 4000); RotationInterpolator rotator = new RotationInterpolator(rotationAlpha, objspin); BoundingSphere bounds = new BoundingSphere(); rotator.setschedulingbounds(bounds); objspin.addchild(rotator); } return objroot; Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-31 Szenengraph für animierte Szene Behavior objspin Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-32
17 B6. 3D-Computergrafik mit Java B6.1 Grundlagen der 3D-Computergrafik B6.2 Einführung in Java 3D B6.3 Animation B6.4 Geometrie, Material, Beleuchtung Literatur: D. Selman: Java 3D Programming, Manning 2002 A. E. Walsh, D. Gehringer: Java 3D API Jump-Start, Prentice-Hall Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-33 Verfeinerte Klassenstruktur SceneGraphObject Node NodeComponent Group Leaf Appearance Background Behavior Fog Morph Shape3D Sound Geometry Material Texture Light ViewPlatform Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-34
18 Formen in Java 3D: Shape3D Knoten der Klasse Shape3D definieren Blattknoten für sichtbare Objekte Referenz auf Geometry- Knotenkomponente Referenz auf Appearance- Knotenkomponente (optional) Festlegung der Referenzen im Konstruktor oder mit set- Methoden Capability Bits für Shape3D: ALLOW_APPEARANCE_READ...WRITE ALLOW_GEOMETRY_READ...WRITE ALLOW_COLLISION_BOUNDS _READ...WRITE Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-35 Geometrische Primitive Java 3D unterstützt die gleichen primitiven geometrischen Objekte wie VRML Box, Cone, Cylinder, Sphere Klassen in com.sun.j3d.utils.geometry Unterklassen von Group Konstruktoren spezifisch für die jeweiligen Formen Länge, Breite, Radius etc. Allgemeine Funktionen für alle geometrischen Primitive (deklariert in com.sun.j3d.utils.geometry.primitive) Shape3D getshape(int partid) Liefert das Unterelement mit gegebener Nummer void setappearance(appearance app) Einstellen einer gewünschten Präsentationsform ColorCube: Spezialklasse (abgeleitet von Shape3D) vor allem zu Testzwecken Allgemein: Formen aus Polygonen zusammensetzbar Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-36
19 Beispiel zu Geometrischen Primitiven public BranchGroup createscenegraph() { BranchGroup objroot = new BranchGroup();... TransformGroup objspin = new TransformGroup(); objspin.setcapability(transformgroup.allow_transform_write);... objroot.addchild(objrotate); objrotate.addchild(objspin); Appearance app = new Appearance(); app.setcoloringattributes( new ColoringAttributes (new Color3f(1.0f, 0.0f,0.0f), ColoringAttributes.SHADE_FLAT)); objspin.addchild(new Box(0.4f, 0.4f, 0.4f, app));... RotationInterpolator rotator =...;... objspin.addchild(rotator); } return objroot; Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-37 Appearance und Attribute Appearance-Knoten können eine Vielzahl von Attributen tragen: PointAttributes LineAttributes PolygonAttributes ColoringAttributes TransparencyAttributes RenderingAttributes Material TextureAttributes Texture TexCoordGeneration Z.B. Färbungen können auf verschiedenen Wegen erreicht werden: einfach mit ColoringAttributes komplex mit Material und Lighting Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-38
20 Beispiel zu Material und Lighting public BranchGroup createscenegraph() { BranchGroup objroot = new BranchGroup();... TransformGroup objspin = new TransformGroup();... Appearance app = new Appearance(); Material mat = new Material(); mat.setdiffusecolor(new Color3f(1.0f, 0.0f, 0.0f)); app.setmaterial(mat); objspin.addchild(new Box(0.4f, 0.4f, 0.4f, app));... DirectionalLight light1 = new DirectionalLight(); light1.setdirection(new Vector3f(1.0f, -1.0f, -0.5f)); light1.setinfluencingbounds(new BoundingSphere()); objroot.addchild(light1); SpotLight light2 = new SpotLight(); light2.setdirection(new Vector3f(-1.0f, +1.0f, 0.f)); light2.setposition(2.0f, -1.0f, 0.0f); light2.setinfluencingbounds(new BoundingSphere()); objroot.addchild(light2); } return objroot; Ludwig-Maximilians-Universität München - Medieninformatik - SS Prof. Butz Medientechnik B6-39
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