OpenWIS Installationsanleitung
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- Gottlob Gärtner
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1 Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten öffentlich PLaPB Planungshandbuch der ASFiNAG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT Rotenturmstraße 5 9, 1010 WIEN, Telefon +43 (0) , Telefax + 43 (0)
2 Änderungsberechtigte Name Firma / Abteilung Telefon - Nummer Fax - Nummer E - Mail Kloimstein Josef ASFINAG BMG / TU +43 (0) (0) [email protected] Dokumentenfreigabe Erstellt von: Geprüft von: Prüfung gem. RL_012_ASF: Freigegeben von/ im: BMG / TU / J.Kloimstein e.h. Gesellschaft/Abt./Name Gesellschaft/Abt./Name BMG / GF / G. Brandtner e.h. Gesellschaft/Abt./Name BMG / TU / G. Eberl e.h. Gesellschaft/Abt./Name Jour Fixe Technische Geschäftsführer Nr.: Datum: Datum: Datum: Datum: Dokumentenhistorie Version gültig ab Dokumenten- Status Verteiler-Status Verantwortlicher Änderungsgrund öffentlich ASFiNAG Übernahme aus PLaPB mit Überarbeitungen Druckdatum: Seite 2 von 13 Dokumentname: PLaPB
3 Inhaltsverzeichnis 1 Schaltschrank Anschluss des Energiemoduls Einbau des OpenWIS-Steuerteils Anschluss der Sensoren Klemmleiste X10 Sensorik Stecker-/Klemmleiste -XD 11 DC-Verteilung Inbetriebnahme Web-Interface Druckdatum: Seite 3 von 13 Dokumentname: PLaPB
4 1 Schaltschrank Der Schaltschrank besteht aus einem Energieversorgungsmodul (Energieteil) unten und dem Steuerteil mit dem OpenWIS-PC und den Sensorik-Interfaces oben. In der Mitte (hinten) befinden sich die Kabeleinführungen. Die Sensorkabel werden an die Klemmleisten -XD10 und -XD11, links bzw. rechts der Einführungen angeschlossen. Die Verbindung erfolgt über mehrpolige Steckverbinder, ausgeführt in Zugfedertechnik. Mittels einem geeigneten Schraubenziehers, der in die rechteckige Aussparung gesteckt und gekippt - oder verdreht werden muss, wird die Klemmstelle für die Leitungseinführung geöffnet. Nach Einführen des Sensors-Drahtes in die Klemme wird der Schraubenzieher entfernt und somit die Klemme geschlossen. Die Kabelenden sind ca mm abzuisolieren. Abbildung 1: UDE Steuerkasten Druckdatum: Seite 4 von 13 Dokumentname: PLaPB
5 2 Anschluss des Energiemoduls Abbildung 2: Energiemodul In der oberen Reihe befinden sich die FI/LS-Schutzschalter für Schrankleuchte und Heizung, 12- und 24V DC-Netzgeräte bzw. dem Abgang zu einer externen Einheit sowie die Service-Schukosteckdose. Angereiht an die Schukosteckdose befindet sich der Energieversorgungsstecker (-XD01) für die Versorgung des Steuerteils. In der unteren Gerätereihe befindet sich links der Überspannungsableiter (-FA00), daneben die beiden Netzgeräte (12V DC / 24V DC), die Klemmleiste XD02 für die DC- Stromkreise sowie die Klemmleiste XD04 für ein externes Netzteil. Abbildung 3: Anschluss der Versorgung Bei 3~400V-Versorgung wird das Zuleitungskabel an die Klemmleiste XD01 angeschlossen Bei 1~230V-Einspeisung müssen bei dieser Klemmleiste die Klemmen durch eine beigelegte, schraubbare Brücke verbunden werden. Druckdatum: Seite 5 von 13 Dokumentname: PLaPB
6 3 Einbau des OpenWIS-Steuerteils Die Montageplatte des Steuerteiles ist auf die im UDE-Steuerschrank vorhandenen Befestigungsbolzen zu stecken (siehe Abbildung 4) und anschließend mit M8-Muttern und Beilagscheiben zu befestigen. Abbildung 4: UDE Steuerkasten mit Befestigungsbolzen Der OpenWIS-Steuerteil wird mit dem OpenWIS-Energieteil über einen mehrpoligen Kabelbaum verbunden. Dieser Kabelbaum ist auf die die Stecker-/Klemmleiste XD02 zu stecken. Abbildung 5: Versorgung OpenWIS- Steuerteil Druckdatum: Seite 6 von 13 Dokumentname: PLaPB
7 4 Anschluss der Sensoren Die Anschlussleitungen der Sensoren sind 30cm abzumanteln, wobei die Schirmung erhalten bleiben muss. Die Länge des ummantelten Teiles sollte ca cm betragen (vom Austritt aus der Durchführung weg gemessen). Die Datenadern der Sensoren werden an der linken Stecker-/Klemmleiste (-XD10), die Versorgungsadern der Sensoren an der rechten Stecker-/Klemmleiste (-XD11) über mehrpolige Steckern angeschlossen. 4.1 Klemmleiste X10 Sensorik Die Stecker-/Klemmleiste XD10 unterteilt sich in 10 zweipolige und 3 dreipolige Steckverbindungen. Abbildung 6: Klemmleiste XD10 Sensorik Die zweipoligen Steckverbinder sind für RS485-Kommunikation ausgelegt. Die zugehörigen USB/Seriell-Konverter (-TF01 bis TF0X) befinden sich links oben am OpenWIS Steuerteil (über dem OpenWIS-PC) Die USB/Seriell-Konverter (von links nach rechts) sind mit der Stecker-/Klemmleiste Druckdatum: Seite 7 von 13 Dokumentname: PLaPB
8 -XD10 (von unten nach oben) verbunden. Zur leichteren Identifizierung sind die Datenkabel (9-pol. Sub-D) mit den entsprechenden Klemmleistenabschnitten beschriftet (z.b.: -XD10 1-2). Achtung: Die nicht verwendeten USB/Seriell-Konverter sind USB-seitig abzuschließen. (dazu das USB Kabel am Konverter abstecken)! Die dreipoligen Steckverbinder sind für 1-Wire und E2-Bus Sensoren ausgelegt, wobei der oberste Stecker (27-29) für interne 1-Wire Sensoren (Temperaturüberwachung), der mittlere (24-26) für externe 1-Wire Sensoren (Kroneis 1-Wire Temperatur) und der letzte für E2Bus Sensoren der Firma E+E Elektronik verwendet werden. 4.2 Stecker-/Klemmleiste -XD 11 DC-Verteilung Die rechte Stecker-/Klemmleiste (-XD11) wird zur Spannungsversorgung der Sensoren und zum Anschluss der Schirmung verwendet. Abbildung 7: Klemmleiste -XD11 DC-Verteilung Das erste Stecker-/Klemmenpaket (oben) dient der 24V DC-Spannungsversorgung, das zweite Stecker-/Klemmenpaket (unten) der 12V DC-Versorgung. Die Stecker-/Klemmenbelegung von oben nach unten ist immer Plus, GND, Erdung. Zudem sind die Stecker farblich kodiert (Rot ist +, blau ist GND). Druckdatum: Seite 8 von 13 Dokumentname: PLaPB
9 5 Inbetriebnahme Nachdem der OpenWIS- Steuerteil und die Sensoren verkabelt sind, kann die Station in Betrieb genommen werden. Dazu vorher noch einmal alle Verbindungen kontrollieren: Versorgungsspannung Energieteil Verbindung Energieteil OpenWIS Steuerteil Verbindung Sensoren RS485, Konverter, USB, OpenWIS-PC Versorgung der Sensoren (Farben, Spannung) Ist alles richtig verkabelt, kann man die beiden FI/LS- Schutzschalter im Energieteil einschalten. Die LED s an den Netzteilen sollten Leuchten, die Beleuchtung im Kasten sollte eingeschaltet werden können, am OpenWIS- PC sollte hinten eine blaue LED leuchten. Die USB Konverter sollten nach einigen Sekunden ebenfalls eingeschaltet werden und nach einiger Zeit sollten die Konverter zu blinken beginnen (suche nach Sensoren beginnt). Die IP-Konfiguration des Open WIS- PC s muss vorne aufgedruckt sein, wenn nicht, so ist die Standardkonfiguration folgende: IP-Adresse: Netzmaske: Um auf das Web-Interface der OpenWIS- Station zugreifen zu können, ist eine jeweils kompatible Netzwerkkonfiguration auf dem Laptop einzustellen. Eine gültige Konfiguration eines Laptops für die Standardkonfiguration des OpenWIS PC s wäre folgende: IP-Adresse: Netzmaske: Das Web-Interface kann dann unter geöffnet werden. Wichtig! In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass das Web-Interface immer über Port 8080 zu erreichen ist!!! Druckdatum: Seite 9 von 13 Dokumentname: PLaPB
10 5.1 Web-Interface Das Web-Interface hat links eine Navigationsleiste. Im Folgenden werden die relevanten Einträge kurz erklärt. Wichtig! Alle Änderungen müssen mit einem Klick auf den Submit- Button übernommen werden. 1 Ethernet Hier können die Netzwerkparameter eingestellt werden. Durch Klick auf Submit werden die Daten übernommen und wenig später automatisch geändert. Achtung! Anschließend ist die Station nur mehr über die neue IP-Adresse erreichbar! 2 NTP Abbildung 8: Konfiguration Ethernet Hier können die Timeserver eingestellt werden. Es wird der aktuelle Synchronisationszustand angezeigt. Abbildung 9: Konfiguration NTP Druckdatum: Seite 10 von 13 Dokumentname: PLaPB
11 3 Zuweisung USB-Gerät Sensor Da eine automatische Konfiguration aller Sensoren aufgrund der Diversität der unterstützten Sensoren nicht zuverlässig genug durchgeführt werden kann, müssen die verwendeten Sensoren den Konvertern manuell zugeordnet werden. Diese Zuweisung erfolgt über den Menüpunkt Device/Interface- Mapping. Abbildung 10: Zuweisung Konverter Sensortyp Auf der Seite werden alle USB-Geräte angezeigt für die es Treiber in der OpenWIS- Software gibt. Die jeweils möglichen Interfaces (Sensortypen) können in einer Selectbox ausgewählt werden. Alle Änderungen sind mit Submit zu bestätigen. Achtung Durch Submit werden nur die sichtbaren Zuweisungen gespeichert - allfällige Zuweisungen von USB-Geräten die derzeit nicht angeschlossen sind, gehen dadurch verloren. Es empfiehlt sich immer nur einen neuen Konverter anzuschließen, die Seite neu zu laden und dann die Zuweisung vorzunehmen und mit Submit zu bestätigen. Die ID der USB/Seriell- Konverter (WTxxxxxxx) ist auch auf den Konvertern unten zu finden. Dadurch kann die Zuordnung auch manuell erfolgen. Der Verbindungsstatus (ob der Sensor erkannt wurde) wird ebenfalls auf dieser Seite angezeigt (Connected). Druckdatum: Seite 11 von 13 Dokumentname: PLaPB
12 4 All Sensors Hier werden alle gefundenen Sensoren und deren Messwerte angezeigt. Es können die im System verwendeten (periodisch gemessenen und in der Datenbank archivierten) Messwerte ausgewählt werden. 5 Boschung Basic Abbildung 11: Anzeige Aller Sensoren Hier können die Parameter der simulierten Boschung- Station eingetragen werden. Wichtig ist der Eintrag Main- address of the station der die ID der Boschung- Station setzt. Achtung Beim Speichern mit Submit kann es vorkommen, dass ein Fehler auftritt (vor allem wenn die Station noch nicht lange läuft). In diesem Fall die ganze Seite durchscrollen und nach rotem Text Ausschau halten! Gibt es keinen roten Text wurden die Änderungen angenommen, andernfalls nochmals Submit klicken bis kein roter Text mehr auftritt (dieses Verhalten verschwindet wenn die Station einige Minuten läuft). Abbildung 12: Boschung Konfiguration Druckdatum: Seite 12 von 13 Dokumentname: PLaPB
13 6 Reboot Am Ende der Inbetriebnahme empfiehlt es sich die Station einmal neu zu starten und nochmals zu überprüfen ob alle Einstellungen richtig übernommen worden sind. Dazu auf der Restart/Reboot- Seite des Web-Interfaces Reboot Device anklicken und dann auf Submit klicken - im Feld "Status Configurator" sollte "restart pending "... erscheinen und kurze Zeit später sollte der PC neu starten. Nach ein bis zwei Minuten sollte die Station wieder erreichbar sein. 7 Allgemeines Abbildung 13: Reboot der Station Sollte beim Web-Interface ein Fehler auftreten, am besten den "Zurück Button" des Web-Browsers verwenden um zur vorherigen Seite zu gelangen und diese noch einmal mit Klick auf Submit abschicken. Manchmal kommt keine Fehlermeldung, aber die angeforderte Seite ist (teilweise) leer - in diesem Fall die Seite einfach neu laden. Die Seite "All Sensors" kann lange zum Laden benötigen (je nach Anzahl der Sensoren sogar mehrere Minuten) Das Web-Interfaces ist erst verfügbar wenn alle Konverter abgefragt wurden, deshalb empfiehlt es sich nicht verwendete Konverter vom USB zu trennen. Druckdatum: Seite 13 von 13 Dokumentname: PLaPB
BEDIENABLAUFSCHEMA (ÜZ)
Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 1.00 01.03.2012 öffentlich 000 20 PLaPB Technisches Planungshandbuch der ASFiNAG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Standard - Verkehrsmatrix
Dokument- Nummer Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 2.00 01.01.2016 öffentlich 000 27 PLaPB Technisches Planungshandbuch der ASFINAG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
FOTOS (ÜZ) Anlagen freigegeben öffentlich PLaPB. Technisches Planungshandbuch der ASFiNAG
Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 1.00 01.03.2012 öffentlich 000 12 PLaPB Technisches Planungshandbuch der ASFiNAG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Tunnel - Lüftung (TLü)
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Tunnel - Lüftung (TLü)
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Tunnel - Funk (TFu) Änderungsdokument freigegeben öffentlich PLaPB. Planungshandbuch der ASFiNAG
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LB-TI: Nummerierungsregel
Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 3.00 01.01.2013 öffentlich 000 6 PLaHELP Richtlinie der ASFiNAG BMG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Videomasterplan - Schnittstellendokument
Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 1.00 01.01.2016 öffentlich 000 5 PLaPB Planungshandbuch der ASFiNAG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Erweiterte Meldungstypen der FG6
Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 1.00 01.01.2016 öffentlich 000 15 PLaPB Technisches Planungshandbuch der ASFiNAG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
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Türen Tore (TuT) Technische Richtlinie Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 2.00 01.01.2013 öffentlich 000 10 PLaPB Planungshandbuch der ASFiNAG
Türen Tore (TuT) Technische Spezifikation. Änderungsdokument freigegeben öffentlich PLaPB
Türen Tore (TuT) Technische Spezifikation Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 2.00 01.01.2013 öffentlich 000 11 PLaPB Planungshandbuch der ASFiNAG
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Dokument-Nr. Version Gültig ab Dokumenten- Status Verteilerstatus Arbeitsgruppe Anzahl Seiten 2.00 01.01.2013 öffentlich 000 7 PLaHELP Richtlinie der ASFiNAG BMG AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
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