H250 M40 Technisches Datenblatt
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- Fanny Schmitt
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1 H250 M40 Technisches Datenblatt Schwebekörper-Durchflussmessgerät Sicheres und kostengünstiges Messen und Anzeigen auch ohne Hilfsenergie Ein Gerät für alle Ex-Anforderungen, weltweit Robuste, geschlossene Konstruktion für hohe Druck,- Temperatur- und Messstoffbeständigkeit KROHNE
2 INHALT H250 M40 1 Produkteigenschaften Intelligente Modularität Optionen und Varianten Funktionsprinzip Technische Daten Technische Daten Abmessungen und Gewichte Messbereiche Installation Bestimmungsgemäße Verwendung Einbaubedingungen Anzugsmomente Magnetfilter Wärmeisolierungen Schwebekörper-Dämpfung Zeigerdämpfung Elektrische Anschlüsse Sicherheitshinweise Elektrischer Anschluss Anzeige M Grenzwertgeber K1/K Stromausgang ESK4 / ESK4A Grenzwertausgänge ESK4-T Pulsausgang ESK4-T Binäreingang ESK4-T Feldbuskommunikation ESK4-FF / ESK4-PA Erdungsanschlüsse Schutzart Bestellformular 45 6 Notizen 46 2
3 H250 M40 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Intelligente Modularität Die Ganzmetall-Durchflussmessgeräte H250 nach dem Schwebekörperprinzip decken die gesamte Anforderungsbandbreite der Prozessindustrie ab. Das modulare Gerätekonzept einerseits und eine flexible Fertigungsstruktur andererseits bilden die Basis für applikationsund kundenbezogene Geräteausführungen. Die rein mechanische Ausführung des H250 M40 bildet die Grundlage. Zusätzliche, elektronische Module können jederzeit ohne Prozessunterbrechung ergänzt oder ausgetauscht werden. Die Funktionalität des Gerätes passt sich auf diese Weise an geänderte Anforderungen an. Von der analogen Durchflussmessung ohne Hilfsenergie bis zur digitalen Integration in eine Feldbus-Anlage. Einfach Deckel abdrehen, Modul einschieben, einrasten, Deckel aufschrauben, fertig. Ebenso einfach kann auch die Messskala im Fall einer Applikationsänderung ausgetauscht werden. 1 1 oder 2 Grenzwertgeber, Typ NAMUR, Transistor (3-Leiter) oder Reed 2 2-Leiter Signalausgang ma mit HART 3 Zusätzliche LC- Anzeige für Durchflusswert und/oder Volumenzähler, 2 konfigurierbare binäre Ausgänge für Grenzwert- oder Pulsausgang und 1 binärer Eingang für Start / Stopp oder Rücksetzen des Zählers. 4 2-Leiter Feldbuskommunikation Foundation Fieldbus oder Profibus PA Alle Module sind eigensicher (Ex i) ausgeführt und können optional in ein druckfestes Gehäuse (Ex d, Ex t, Ex na) verbaut werden. 3
4 1 PRODUKTEIGENSCHAFTEN H250 M40 Highlights Einfache und kostengünstige Installation: Messen und Anzeigen ohne Hilfsenergie Universelles Ex-Konzept: Ex i und Ex d Modulare Skalierbarkeit: Von mechanisch bis Feldbus Beliebige Einbaulagen: Vertikal aufwärts, horizontal, vertikal abwärts Robuste Messrohrkonstruktion für hohe Prozesstemperaturen und extreme Betriebsdrücke Freie Werkstoffwahl: Edelstahl, Hastelloy, Titan, Monel, PTFE/TFM u. a. Viele Anschlussvarianten: Flansch, Verschraubung, Clamp, Anschweißenden u.a. Erweiterte Messbereichsspanne bis 100 : 1 Hohe Applikationssicherheit selbst bei sehr kleinen Durchflüssen Branchen Universell in allen Branchen einsetzbares Messgerät, wie zum Beispiel: Chemie Petrochemie Pharmazie Maschinenbau Lebensmittel & Getränke Öl & Gas Eisen, Stahl & Metall Kraftwerke Papier & Zellstoff Wasser & Abwasser Anwendungen Stickstoffinertisierung zur Vermeidung explosiver Atmosphären Messung von Zusatzstoffen wie z. B. Katalysatoren, Tensiden, Schaum- und Korrosionsschutzmitteln Messung von Chlor-, Schwefel- oder Ethylenverbindungen Messung von destilliertem oder demineralisiertem Wasser Überwachung von Schmier- oder Kühlmitteln an Prozesspumpen und rotierenden Maschinen Überwachung von Dichtungssystemen an Kompressoren Gasmessung an Industrieöfen Hygienische Anwendungen in der Lebensmittelindustrie und in der Pharmazie 4
5 H250 M40 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Optionen und Varianten Robustes Design für raue Prozessbedingungen Das Messprinzip erlaubt eine robuste, geschlossene Konstruktion ohne Sensordurchführung, da die Höhenstellung des Schwebekörpers mittels magnetischer Kopplung auf das Anzeigenteil übertragen wird. Dadurch lassen sich Hochdruckausführungen realisieren, die bis zu 900 barg / psig standhalten. Alle medienberührten, drucktragenden Teile werden standardmäßig aus Edelstahl /316L gefertigt und erfüllen die Anforderungen des Standards NACE MR0175. Um die Langlebigkeit des Gerätes auch bei chemisch anspruchsvollen Medien zu gewährleisten, ist eine Fertigung aus Sonderwerkstoffen wie Hastelloy, Titan, Monel etc. möglich. (Beispiel: H250 M40R) Darüber hinaus steht für Applikationen mit aggressiven Säuren und Laugen mit dem H250 M40 ein Gerät mit PTFE-Auskleidung zur Verfügung. Hygienisches Design für FOOD & PHARMA Das einzige EHEDG zertifizierte und für Food & Pharma zugelassene Schwebekörper-Durchflussmessgerät. Glatte Edelstahloberflächen mit einer Oberflächenrauheit der medienberührten Teile von 0,8 µm oder 0,6 µm erschweren Ablagerungen und sind sehr gut zu reinigen. In Kombination mit einem Aufbau ohne Toträume und Stagnationszonen haben Mikroorganismen keine Chance, haften zu bleiben und sich zu vermehren. Die Messgeräte können im eingebauten Zustand gereinigt (CIP) und sterilisiert (SIP) werden. Es stehen geeignete Anschlüsse und FDA-konforme Materialien für den Food & Pharmabereich zur Verfügung. (Beispiel: H250F M40R) 5
6 1 PRODUKTEIGENSCHAFTEN H250 M40 Ausführungen für besondere Einbaulagen Schwebekörper-Durchflussmessgeräte zeichnen sich üblicherweise durch einen senkrecht stehenden Messkonus aus, der von unten nach oben vom Messstoff durchströmt wird und damit einen Schwebekörper gegen die Gewichtskraft anhebt. Wenn es die Anlagenstruktur nicht anders erlaubt, kommen Ausführungen für horizontale oder umgekehrte (von oben nach unten) Einbaulagen zum Einsatz. Die fehlende Rückstellkraft des Schwebekörpergewichtes wird durch eine Feder ersetzt. (Beispiel: H250H / H250U) Ausführung mit erweiteter Messbereichsspanne 100 : 1 Die übliche Messbereichsspanne des H250 Messgeräts ist 10 : 1. Durch Einbringen einer Feder, die ab einem definierten Schwebekörperhub zusätzlich zur Gewichtskraft als Rückstellkraft wirkt, kann eine Messbereichsspanne von 100 : 1 erreicht werden. Das erspart ein Zusatzmessgerät für Kleinstmengen. Anzeigeoptionen M40 Aluminium, einschichtige Pulverlackierung (Polyester) M40S Aluminium, zweischichtige Pulverlackierung (Epoxy / Polyester) M40R Edelstahl ohne Lackierung M40HT Hochtemperaturausführung Offshore-Nasslackierungen für Aluminium oder Edelstahl - Gehäuse sowie für das Messteil auf Anfrage 6
7 H250 M40 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Funktionsprinzip Das Durchflussmessgerät H250 arbeitet nach dem Schwebekörper-Messprinzip. Das Messteil besteht aus einem Metallkonus, in dem sich ein Schwebekörper frei auf und ab bewegen kann. Das Durchflussmessgerät wird von unten nach oben durchströmt. Der Schwebekörper stellt sich so ein, dass die an ihm angreifende Auftriebskraft F1, der Formwiderstand F2 und sein Gewicht F3 im Gleichgewicht sind: F3 = F1 + F2 1 Anzeigeprinzip M40 Magnetkopplung 2 Magnetkopplung Sensoren 1 Bei der Anzeige wird die durchflussabhängige Höhenstellung des Schwebekörpers im Messteil durch eine magnetische Kopplung übertragen und auf einer Skale angezeigt. 2 Bei eingebautem Messumformer (ESK4 / ESK4A) wird die durchflussabhängige Höhenstellung des Schwebekörpers im Messteil von den Magnetfeldsensoren S1 und S2 erfasst und elektronisch verarbeitet. Funktionsprinzip der Geräte H250H und H250U Abbildung 1-1: Funktionsprinzip H250H und H250U 1 H250H - horizontale Durchflussrichtung 2 H250U - Durchflussrichtung von oben nach unten Das Durchflussmessgerät arbeitet nach einem modifizierten Schwebekörper-Messprinzip. Der geführte Schwebekörper stellt sich so ein, dass die an ihm angreifende Durchflusskraft und die entgegenwirkende Federkraft im Gleichgewicht sind. Die durchflussabhängige Stellung des Schwebekörpers im Messteil wird durch eine magnetische Kopplung auf eine Skale angezeigt. 7
8 2 TECHNISCHE DATEN H250 M Technische Daten Die nachfolgenden Daten berücksichtigen allgemeingültige Applikationen. Wenn Sie Daten benötigen, die Ihre spezifische Anwendung betreffen, wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren lokalen Vertreter. Zusätzliche Informationen (Zertifikate, Arbeitsmittel, Software,...) und die komplette Dokumentation zum Produkt können Sie kostenlos von der Internetseite (Downloadcenter) herunterladen. Messsystem Anwendungsbereich Arbeitsweise / Messprinzip Messgröße Primäre Messgröße Sekundäre Messgröße Durchflussmessung von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen Schwebekörper-Messprinzip Schwebekörperhub Betriebs- und Norm-Volumendurchfluss Messgenauigkeit Richtlinie VDI/VDE 3513, Blatt 2 (q G = 50%) H250 /RR /HC /F 1,6% H250/C (Keramik, PTFE) 2,5% H250H, H250U, H250 (100 : 1) Präzision (Wiederholgenauigkeit) H250 /RR /HC /F 0,25% H250H, H250U, H250 (100 : 1) 0,5% Einsatzbedingungen Temperatur Max. Betriebstemperatur TS Druck Max. Betriebsdruck PS Max. Prüfdruck PT Min. erforderlicher Betriebsdruck Schutzart C / F Je nach Ausführung (siehe Typenschild) Je nach Ausführung (siehe Typenschild) Je nach Ausführung (siehe Typenschild) 2-fach größer als Druckverlust (siehe Messbereiche) M40, M40S, M40R IP66/68 nach EN 60529, NEMA 4/4X/6 nach NEMA 250 M40R IP69K nach DIN Schwebekörperdämpfung bei Gasmessung empfohlen DN / ½"...1" DN / 2"...4" Einbaubedingungen nach VDI/VDE 3513 Blatt 3 Betriebsdruck <0,3 barg / 4,4 psig Betriebsdruck <0,2 barg / 2,9 psig Einlaufstrecke Auslaufstrecke 5 x DN 3 x DN 8
9 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 Werkstoffe Gerät Flansch Messrohr Schwebekörper Führung Ringblende H250/RR Edelstahl CrNi-Stahl / 316L H250/HC Hastelloy C4 (2.4610) massiv oder plattiert Hastelloy C4 H250/F - Food CrNi-Stahl CrNi-Stahl / H250/C - Keramik/PTFE 1 CrNi-Stahl mit Auskleidung aus TFM/PTFE 2 1 DN100/4" nur PTFE 2 TFM/PTFE (elektrisch nicht-leitend), leitfähiges PTFE auf Anfrage PTFE oder Al 2 O 3 mit FFKM Dichtung Al 2 O 3 und PTFE Al 2 O 3 Weitere Optionen auf Anfrage: Sonderwerkstoff: z. B. SMO 254/6Mo/1.4547, Titan Grade 2, Hastelloy C276/2.4819, Monel /2.4360, Inconel / u.a. Schwebekörper-Dämpfung: Keramik oder PEEK Standarddichtung bei Geräten mit Innengewinde als Einlegeteil: O-Ring FPM / FKM, andere optional z. B. FFKM, EPDM M40 M40S M40R Offshore Aluminium, einschichtige Pulverlackierung (Polyester) Aluminium, zweischichtige Pulverlackierung (Epoxy / Polyester) Edelstahl ohne Lackierung / CF8M Nasslackierungen auf Anfrage Temperaturen Bei Geräten, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, gelten gesonderte Temperaturbereiche, die Sie der Ex Zusatzanleitung entnehmen. Temperaturen H250/M40 - mechanische Anzeige ohne Hilfsenergie Werkstoff Messstofftemperatur Umgebungstemperatur Schwebekörper Auskleidung [ C] [ F] [ C] [ F] H250/RR Edelstahl H250/RR Verschraubungsarmatur FPM/FKM H250/HC Hastelloy H250/C PTFE H250/C Keramik PTFE H250/C Keramik TFM / Keramik H250 H/U Federmaterial Edelstahl Federmaterial Hastelloy
10 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 Umgebungstemperaturen T amb mit elektrischen Komponenten Ausführung [ C] [ F] ESK4, ESK4A, ESK4-FF, ESK4-PA Grenzwertgeber SJ3,5-SN / I7S23,5-N / Reed SPST Grenzwertgeber SC3,5-N0 / SJ3,5-S1N / SB3,5-E Kontrast des Displays außerhalb des Temperaturbereichs C / F abnehmend. Maximale Messstofftemperaturen H250/M40 - mit elektrischen Komponenten [ C] T amb < +40 C T amb < +60 C 1 EN ASME Ausführung mit Standard HT Standard HT DN15, ½", 1" ESK4 / ESK4A, -FF, -PA DN25 ESK4-T Grenzwertgeber NAMUR Grenzwertgeber 3-Leiter DN50 2" ESK4 / ESK4A, -FF, -PA ESK4-T Grenzwertgeber NAMUR Grenzwertgeber 3-Leiter DN80, 3", 4" ESK4 / ESK4A, -FF, -PA DN100 ESK4-T Grenzwertgeber NAMUR Grenzwertgeber 3-Leiter Maximale Messstofftemperaturen H250/M40 - mit elektrischen Komponenten [ F] T amb < +104 F T amb < +140 F 1 EN ASME Ausführung mit Standard HT Standard HT DN15, ½", 1" ESK4 / ESK4A, -FF, -PA DN25 ESK4-T Grenzwertgeber NAMUR Grenzwertgeber 3-Leiter DN50 2" ESK4 / ESK4A, -FF, -PA ESK4-T Grenzwertgeber NAMUR Grenzwertgeber 3-Leiter DN80, 3", 4" ESK4 / ESK4A, -FF, -PA DN100 ESK4-T Grenzwertgeber NAMUR Grenzwertgeber 3-Leiter ohne Wärme-Isolierungsmaßnahmen ist ein wärmebeständiges Kabel erforderlich (Dauerbetriebstemperatur der zu verwendenden Kabel: +100 C / 212 F) 10
11 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 Kurzbezeichnung HT Hochtemperatur-Ausführung ESK4 / ESK4A Stromausgang 2-Leiter Technik 4 20 ma mit HART 5 / HART 7 ESK4-T ESK4 mit LCD-Anzeige, binären Statusausgängen, digitalem Zähler und Pulsausgang ESK4-FF FOUNDATION FIELDBUS Schnittstelle ESK4-PA PROFIBUS PA Schnittstelle Kabelverschraubungen Werkstoff Leitungsdurchmesser Grenzwertgeber K1/K2 Stromausgang ESK4 / ESK4A [mm] [Zoll] M20x1,5 Standard PA , ,512 M20x1,5 Messing vernickelt , ,552 M20x1,5 Edelstahl , ,552 Klemmenanschluss 2,5 mm 2 Grenzwertgeber I7S23,5-N SJ3,5-SN 1 SJ3,5-S1N 1 SB3,5-E2 Reed SC3,5-N0 NAMUR (IEC ) Ja Ja Ja Nein Nein Anschlusstyp 2-Leiter 2-Leiter 2-Leiter 3-Leiter 2-Leiter Schaltelementfunktion Öffner Öffner Schließer PNP Schließer Öffner SPST Nennspannung U 0 8,2 VDC 8,2 VDC 8,2 VDC VDC max. 32 VDC 2 Zeigerfahne nicht erfasst 3mA 3mA 1mA 0,3 VDC U 0 Zeigerfahne erfasst 1mA 1mA 3mA U B -3 VDC 0VDC Dauerstrom Max. 100 ma Max. 100 ma Leerlaufstrom I ma - Schaltspiele sicherheitsgerichtet 2 keine Induktivitäten Klemmenanschluss 2,5 mm 2 Hilfsenergie VDC ( VDC ohne ESK4-T) Min. Hilfsenergie bei HART 20 VDC bei 250 Ω Bürde Messsignal 4, ,00 ma = % Durchflusswert in 2-Leiter Technik Hilfsenergieeinfluss <0,1% Außenwiderstandsabhängigkeit <0,1% Temperatureinfluss <5 µa/k Max. Außenwiderstand / Bürde 650 Ω bei 30 VDC Min. Bürde bei HART 250 Ω 11
12 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 ESK4 HART -Parametrierung Herstellername (Code) KROHNE Messtechnik (0x45 = 69) Modellname / HART Revision ESK4 (214 = 0xD6) / HART 5.9 ESK4A (17854 = 0x45BE) / HART 7.4 Physical Layer FSK ESK4 / ESK4A Prozessvariable Werte [%] vom Messbereichsendwert Signalausgang [ma] Obere Messbereichsgrenze +102,5 (±1%) 20, ,56 Geräte Fehlererkennung > 106,25 >21,00 Maximal Stromaufnahme 131,25 25 Multidrop-Betrieb 4,5 ESK4-FF Physical Layer Kommunikationsstandard IEC und FISCO Modell H1 Foundation Fieldbus Protokoll ITK Version 5.2 Hilfsenergie Nennstrom Fehlerstrom Anlaufstrom nach 10 ms Bus-Speisung 16 ma 23 ma < Nennstrom Für weitere Details siehe Zusatzanleitung "H250 M40 Foundation Fieldbus". ESK4-PA Physical Layer IEC und FISCO Modell Kommunikationsstandard Profibus PA Profil 3.02 PNO ID Hilfsenergie Nennstrom Fehlerstrom Anlaufstrom nach 10 ms 4531 HEX Bus-Speisung 16 ma 23 ma < Nennstrom Für weitere Details siehe Zusatzanleitung "H250 M40 Profibus PA". 12
13 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 ESK4-T mit LCD-Anzeige, binären Ein- und Ausgängen und digitalem Zähler Binärausgang Zwei Binärausgänge Galvanisch getrennt; passiv Betriebsart Schaltausgang NAMUR oder Transistor (OC) Konfigurierbar als Schaltkontakt oder Pulsausgang Öffner / Schließer oder max. 10 Pulse/s Schaltausgang NAMUR Hilfsenergie 8,2 VDC Signalstrom > 3 ma Schaltwert nicht erreicht; < 1 ma Schaltwert erreicht Schaltausgang Transistor (Open Collector) Hilfsenergie nominal 24 VDC, maximal 30 VDC P max 500 mw Dauerstrom Leerlaufstrom I 0 Max. 100 ma 2mA Pulsausgang T ein T aus Konfigurierbar von ms Abhängig vom Durchfluss Pulswertigkeit Konfigurierbar in Durchflusseinheiten z. B. 5 Pulse/m 3 Binäreingang Eingang Betriebsart Konfigurierbar als H-Signal Innenwiderstrand R i T ein (aktiv) LC-Display Technologie Anzeige Konfiguration Galvanisch getrennt Reset Zähler oder Start / Stopp aktiv HI / aktiv LO VDC Typ. 20 kω 500 ms Passives Graphik-LCD Messwert mit Einheiten und/oder Zählerstand mit Einheiten. Zählerstand max. 11-stellig mit netzausfallsichere Speicherung. Binäre Flags für Grenzwertstatus % Bargraph für Messwert. NE 107 Diagnosestatussymbole. Klartextmenü für Konfiguration. Lokale Klartext-Menübedienung über Mikroschalter oder Magnetstift oder über Software DD/DTM 13
14 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 Zulassungen Standard Anzeige Kennzeichnung ATEX / IECEx M40 mechanisch II2GD IIC II3GD IIC M40 elektrisch II2G Ex ia IIC T6 Gb II2G Ex d IIC T6 Gb II3G Ex na IIC T6 Gc II2D Ex t IIIC T70 C Db II2D Ex ia IIIC T85 C Db FM (USA) NEC500 FM (Kanada) NEC505 M40 elektrisch IS Class I Div 1 XP Class I Div 1 NI Class I Div 2 DIP Class II / III Div 1 NEPSI M40 elektrisch Ex ia, Ex d, Ex na, Ex t CCOE/PESO M40 elektrisch Ex ia, Ex d EAC/GOST M40 elektrisch Ex ia, Ex d INMETRO M40 elektrisch Ex ia, Ex d, Ex na, Ex t KGS M40 elektrisch Ex ia, Ex d, Ex na, Ex t 14
15 H250 M40 TECHNISCHE DATEN Abmessungen und Gewichte Abmessungen H250/M40 Frontansicht Seitenansicht mit Beheizung Hochtemperatur a b d h [mm] ["] [mm] ["] [mm] ["] [mm] ["] H250/RR Flansch H250/F Clamp/Verschraub. H250/RR ab 2" 600 lb ISO 228 / ASME B / SMS 141 5, , , , ,82 EN ASME c 1 e 2 Ø f g j [mm] ["] [mm] ["] [mm] ["] [mm] ["] [mm] ["] DN15 ½" 94 3, , , , ,76 DN25 1" 94 3, , , , ,23 DN50 2" 107 4, , , , ,74 DN80 3" 107 4, , , , ,37 DN100 4" 107 4, , , , ,76 1 ohne Kabelverschraubung; 2 Ex d, Ex t, Ex na +10 mm / 0,39" ISO 228 / ASME B Innengew. verschraubt ISO 228 / ASME B Innengew. verschweißt H250/F 1 Clamp Verb. H250/F Verschraubung DIN Edelstahl EHEDG geprüft - messstoffberührende Flächen Ra 0,8 / 0,6 µm 15
16 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 Gewichte H250 Beheizung Nennweite EN mit Flanschanschluss mit Ermeto Anschluss EN ASME [kg] [lb] [kg] [lb] [kg] [lb] DN15 ½" 3,5 7,7 5,6 12,6 3,9 8,6 DN25 1" ,5 16,5 5,8 12,8 DN50 2" 8,2 18,1 11,2 24,7 9,5 21 DN80 3" 12,2 26,9 14,8 32,6 13,1 28,9 DN100 4" 14 30,9 17,4 38,4 15,7 34,6 H250/C [Keramik / PTFE] Verschraubung Nennweite EN ASME 150 lb ASME 300 lb DIN EN ASME [kg] [lb] [kg] [lb] [kg] [lb] [kg] [lb] DN15 ½ 3,5 7,7 3,2 7,1 3,5 7,7 2 4,4 DN ,2 11,5 6,8 15 3,5 7,7 DN , , , DN , , ,1 7,6 16,8 DN , , ,5 10,3 22,7 Prozessanschlüsse Höhere Druckstufen und andere Anschlüsse auf Anfrage Norm Anschlussmaße Druckstufe Flansche (H250/RR /HC /C) EN DN PN ASME B16.5 ½...6" lb JIS B K Clampverbindungen (H250/RR /F) DIN DN bar ISO 2852 Größe , bar Verschraubungen (H250/RR /HC /F) DIN DN bar SMS " 6barg/ 88,2psig Innengewinde verschweißt (H250/RR /HC) ISO 228 G½...G2" 50 barg / 735 psig ASME B ½ 2" NPT Innengewinde verschraubt (H250/RR /HC) mit ISO 228 G½ 2" 50 barg / 735 psig Einlegeteil, FPM-Dichtung und Überwurfmutter ASME B ½ 2" NPT Verschraubung aseptisch (H250/F) DIN DN15 50 PN40 DN PN16 Flansch aseptisch (H250/F) DIN DN15 50 PN40 DN80 DN100 PN16 Messgeräte (H250/RR /HC) mit Beheizung: Beheizung mit Flanschanschluss EN DN15 PN40 ASME B16.5 ½" 150 lb / RF Beheizung mit Rohranschluss für Ermeto - E12 PN40 16
17 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 Schraubenbolzen und Anzugsmomente Bei Messgeräten mit PTFE-Auskleidung bzw. Keramik-Auskleidung und PTFE-Dichtfläche sind die Flanschverschraubungen mit folgenden Drehmomenten anzuziehen: Nennweiten EN Schraubenbolzen Anzugsmomente Nennweite nach EN Anzahl x Größe [Nm] [lb-ft] DN15 PN40 1 4x M12 9,8 7,1 DN25 PN40 1 4x M DN50 PN40 1 4x M DN80 PN16 1 8x M DN100 PN16 1 8x M Standardanschlüsse; andere Anschlüsse auf Anfrage Nennweiten ASME Schraubenbolzen Anzugsmomente Nennweite nach ASME B16.5 Anzahl x Größe [Nm] [lb-ft] Unterdruckfestigkeit (Vakuum) H250/C 150 lb 300 lb ½" 150 lb / 300 lb 1 4x ½" 4x ½" 5,2 3,8 1" 150 lb / 300 lb 1 4x ½" 4x 5/8" 10 7,2 2" 150 lb / 300 lb 1 4x 5/8" 8x 5/8" " 150 lb / 300 lb 1 4x 5/8" 8x ¾" " 150 lb / 300 lb 1 8x 5/8" 8x ¾" Standardanschlüsse; andere Anschlüsse auf Anfrage Nennweite Max. Prozesstemperatur +70 C / +158 F +150 C / +302 F +250 C / +482 F Schwebekörper Auskleidung Minimaler Betriebsdruck [mbara] [psia] [mbara] [psia] [mbara] [psia] DN PTFE PTFE 100 1, DN Keramik PTFE 100 1, , DN Keramik TFM / Keramik 100 1, , ,45 17
18 2 TECHNISCHE DATEN H250 M Messbereiche H250/RR - Edelstahl, H250/HC - Hastelloy Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia Wasser Luft Max. Druckverlust Schwebekörper TIV CIV DIV TIV Alu. TIV DIV TIV Alu. TIV CIV DIV Nennweite Konus [l/h] [Nm 3 /h] [mbar] DN15, ½" K ,42 0, K , K , K ,7 2, K ,5 3, K ,2 5, K , K K DN25, 1" K , K K K K DN50, 2" K K K DN80, 3" K K DN100, 4" K P >0,5 bar 2 mit TR Schwebekörper mbar mit Dämpfung (Gasmessung) Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf Nl/h bzw. Nm 3 /h: Volumenstrom im Normzustand 0 C - 1,013 bara (DIN 1343) 18
19 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 H250/RR - Edelstahl, H250/HC - Hastelloy Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia Wasser Luft Max. Druckverlust Schwebekörper TIV CIV DIV TIV Alu. TIV DIV TIV Alu. TIV CIV DIV Nennweite Konus [GPH] [SCFM] [psig] DN15, ½" K ,76 6,60-0,26 0,40-0,18 0,31 0,38 - K ,93 10,6-0,43 0,62-0,18 0,31 0,38 - K ,5 16,6-0,62 0,93-0,18 0,31 0,38 - K ,1 26,4-1,05 1,36-0,18 0,31 0,38 - K ,7 42,3-1,55 2,23-0,18 0,31 0,38 - K ,8 66,0-2,60 3,41-0,18 0,31 0,38 - K , ,15 6,20 11,2 1 0,18 0,31 0,41 0,56 K ,20 8,68 17,4 1 0,19 0,32 0,47 0,74 K , ,25 DN25, 1" K ,89 8,68-0,16 0,35 0,47 1,06 K ,30 14,3-0,16 0,35 0,49 1,09 K ,6 21,7-0,16 0,37 0,50 1,10 K ,9 31,0 68,2 1 0,18 0,38 0,56 1,15 K ,4 58, ,19 0,44 0,66 1,51 3 DN50, 2" K ,0 49, ,12 0,19 1,09 0,88 K ,7 68, ,12 0,19 1,13 1,01 K ,2 93, ,13 0,19 1,23 1,53 DN80, 3" K ,12 0,24 1,00 1,40 K ,13 0,24 1,31 1,84 DN100, 4" K ,76 3,23 1 P >7,4 psig 2 mit TR Schwebekörper 3 4,4 psig mit Dämpfung (Gasmessung) Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf SCFM bzw. SCFH: Volumenstrom im Standardzustand 15 C - 1,013 bara (ISO 13443) 19
20 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 H250/C - Keramik/PTFE Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia Durchfluss Max. Druckverlust Wasser Luft Wasser Luft Auskleidung / Schwebekörper PTFE Keramik PTFE Keramik PTFE Keramik PTFE Keramik Nennweite Konus [l/h] [Nm 3 /h] [mbar] DN15, ½" E , E ,1 1, E ,8 2, E , E ,8 6, E E DN25, 1" E E E E E DN50, 2" E E E E DN80, 3" E E E DN100, 4" E E Sonderschwebekörper Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf Nl/h bzw. Nm 3 /h: Volumenstrom im Normzustand 0 C - 1,013 bara (DIN 1343) 20
21 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 H250/C - Keramik/PTFE Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia Durchfluss Max. Druckverlust Wasser Luft Wasser Luft Auskleidung / Schwebekörper PTFE Keramik PTFE Keramik PTFE Keramik PTFE Keramik Nennweite Konus [GPH] [SCFM] [psig] DN15, ½" E ,60 7,93 0,43-0,94 0,90 0,94 0,90 E ,6 13,2 0,68 1,12 0,96 0,93 0,96 0,93 E ,6 18,5 1,12 1,49 0,96 0,96 0,96 0,96 E ,4 34,3 1,74 2,48 0,99 0,99 0,99 0,99 E ,3 52,8 2,98 4,03 1,04 1,02 1,02 1,02 E ,0 66,0 4,34 5,58 1,25 1,04 1,25 1,04 E ,2-1,61-1,61 - DN25, 1" E ,92 11,2 1,02 0,80 1,02 0,80 E ,6 13,6 1,16 0,87 1,16 0,87 E ,9 18,6 1,57 1,02 1,57 1,02 E ,4 31,0 2,29 1,19 2,29 1,19 E ,4 46,5 4,21 1,45 2,81 1,45 DN50, 2" E ,2 86,8 1,18 1,02 1,18 1,02 E , ,60 1,16 1,60 1,16 E ,47 1,60 2,47 1,60 E , DN80, 3" E ,18 1, E ,38 1,23 - E , DN100, 4" E , E , Sonderschwebekörper Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf SCFM bzw. SCFH: Volumenstrom im Standardzustand 15 C - 1,013 bara (ISO 13443) 21
22 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 H250H - Horizontale Einbaulage Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia EN ASME Konus Wasser [l/h] Luft [Nm 3 /h] Druckverlust [mbar] DN15 ½ K ,8 195 K K ,5 195 K ,5 225 K K K K K DN25 1" K K K K K K DN50 2" K K K K DN80 3" K K K DN100 4" K K Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf Nl/h bzw. Nm 3 /h: Volumenstrom im Normzustand 0 C - 1,013 bara (DIN 1343) 22
23 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 H250H - Horizontale Einbaulage Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia EN ASME Konus Wasser [GPH] Luft [SCFM] Druckverlust [psig] DN15 ½ K ,5 1,12 2,87 K ,7 1,86 3,00 K ,6 2,79 2,87 K ,0 4,65 3,31 K ,44 3,68 K ,2 4,78 K ,6 8,68 K ,8 14,0 K ,2 23,5 DN25 1" K ,7 1,79 K ,0 1,54 K ,6 1,71 K ,6 2,13 K ,19 K ,94 DN50 2" K ,53 K ,38 K ,23 K ,17 DN80 3" K ,91 K ,91 K ,26 DN100 4" K ,68 K ,00 Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf SCFM bzw. SCFH: Volumenstrom im Standardzustand 15 C - 1,013 bara (ISO 13443) 23
24 2 TECHNISCHE DATEN H250 M40 H250U - Vertikale Einbaulage Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia Durchflussrichtung Von oben nach unten EN ASME Konus Wasser [l/h] Luft [Nm 3 /h] Druckverlust [mbar] DN15 ½" K ,6 175 K ,5 178 K K K K K K DN25 1" K K K K K DN50 2" K K K Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf Nl/h bzw. Nm 3 /h: Volumenstrom im Normzustand 0 C - 1,013 bara (DIN 1343) 24
25 H250 M40 TECHNISCHE DATEN 2 H250U - Vertikale Einbaulage Messspanne: 10 : 1 Durchflussangaben: Werte = 100% Wasser: +20 C / +68 F Luft: +20 C / +68 F, 1,013 bara / 14,7 psia Durchflussrichtung Von oben nach unten EN ASME Konus Wasser [GPH] Luft [SCFM] Druckverlust [psig] DN15 ½" K ,2 0,99 2,57 K ,1 1,55 2,62 K ,9 2,48 2,65 K ,7 3,72 2,94 K ,20 3,23 K ,92 4,26 K ,4 7,64 K ,8 12,3 DN25 1" K ,6 1,42 K ,9 1,25 K ,4 1,35 K ,4 1,69 K ,53 DN50 2" K ,23 K ,38 K ,53 Der Betriebsdruck sollte bei Flüssigkeiten mindestens das 2-fache, bei Gasen das 5-fache des Druckverlustes betragen. Die angegebenen Druckverluste gelten für Wasser und Luft bei max. Durchfluss. Andere Durchflussmessbereiche auf Anfrage. Die Umrechnung auf andere Messstoffe oder Betriebsdaten erfolgt mit Hilfe des Berechnungsverfahrens nach VDI/VDE Richtlinie Referenzbedingung bei Gasmessungen: Die Durchflussmessungen bei Gasen sind zurückgeführt auf SCFM bzw. SCFH: Volumenstrom im Standardzustand 15 C - 1,013 bara (ISO 13443) 25
26 3 INSTALLATION H250 M Bestimmungsgemäße Verwendung Die Verantwortung für den Einsatz der Messgeräte hinsichtlich Eignung, bestimmungsgemäßer Verwendung und Korrosionsbeständigkeit der verwendeten Werkstoffe gegenüber dem Messstoff liegt allein beim Betreiber. Dieses Gerät ist ein Gerät der Gruppe 1, Klasse A gemäß CISPR11:2009. Es ist für den Einsatz in industrieller Umgebung bestimmt. In anderen Umgebungen kann es möglicherweise infolge von leitungsgeführten sowie gestrahlten Störeinflüssen zu Schwierigkeiten bei der Einhaltung der elektromagnetische Verträglichkeit kommen. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die aus unsachgemäßem oder nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch entstehen. Die Schwebekörper-Durchflussmessgeräte sind für die Messung von sauberen Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten geeignet. Bestimmungsgemäße Verwendung: Der Messstoff darf keine ferromagnetischen Partikel oder Feststoffe enthalten. Gegebenenfalls sind Magnetfilter oder mechanische Filter einzubauen. Der Messstoff muss ausreichend fließfähig und ablagerungsfrei sein. Druckschläge sowie pulsierende Durchflüsse sind zu vermeiden. Ventile sind langsam zu öffnen. Magnetventile sollten nicht verwendet werden. Kompressionsschwingungen bei Gasmessungen sind durch geeignete Maßnahmen zu beseitigen: Kurze Rohrleitungsstrecken bis zur nächsten Drosselstelle Rohrnennweite nicht größer als Gerätenennweite Verwendung von Schwebekörpern mit Dämpfung Erhöhung des Betriebsdrucks (unter Beachtung der sich daraus ergebenden Dichteänderung und damit Skalenänderung) Einbaubedingungen gemäß VDI/VDE sind zu beachten. Bei Geräten, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, gelten zusätzlich die sicherheitstechnischen Hinweise in der Ex-Dokumentation. Verwenden Sie keine abrasiven Messstoffe und keine Messstoffe mit Feststoffpartikeln oder hohen Viskositäten. 26
27 H250 M40 INSTALLATION Einbaubedingungen Beim Einbau des Geräts in die Rohrleitung sind folgende Punkte zu beachten: Das Schwebekörper-Durchflussmessgerät muss senkrecht eingebaut werden (Messprinzip). Durchflussrichtung von unten nach oben. Einbauempfehlung siehe auch Richtlinie VDI/VDE 3513, Blatt 3. H250H werden waagerecht eingebaut und H250U Geräte werden senkrecht mit der Durchflussrichtung von oben nach unten eingebaut. Eine gerade ungestörte Einlaufstrecke von 5 DN vor dem Gerät und eine gerade Auslaufstrecke von 3 DN hinter dem Gerät werden empfohlen. Schrauben und Dichtungen sind bauseits bereitzustellen und entsprechend der Druckstufe des Anschlusses bzw. des Betriebsdrucks zu wählen. Der Innendurchmesser der Flansche weicht von Normabmessungen ab. Flanschdichtungsnorm DIN 2690 kann ohne Einschränkung angewandt werden. Dichtungen ausrichten. Muttern mit den Anzugsmomenten der entsprechenden Druckstufe festziehen. Bei Geräten mit PTFE-Auskleidung bzw. Keramik-Auskleidung und PTFE-Dichtflächen siehe Kapitel "Anzugsmomente". Regelorgane sind in Durchflussrichtung hinter dem Messgerät anzuordnen. Absperrorgane sind in Durchflussrichtung vorzugsweise vor dem Messgerät anzuordnen. Die Rohrleitungen zum Gerät sind vor dem Anschließen durch Ausblasen oder Spülen zu reinigen. Die Rohrleitungen für Gasdurchfluss sind vor dem Einbau des Geräts zu trocknen. Der Anschluss erfolgt mit Anschlussstücken, die der Geräteausführung entsprechen. Die Leitungen sind zentrisch und möglichst spannungsfrei auf die Anschlussbohrungen des Messgeräts zu führen. Die Rohrleitungen sind gegebenenfalls abzufangen, um die Übertragung von Vibrationen auf das Messgerät zu reduzieren. Verlegen Sie Signalkabel nicht direkt neben Kabeln für die Energieversorgung. 27
28 3 INSTALLATION H250 M40 Mindestabstand zwischen den Geräten Werden mehrere Geräte nebeneinander installiert, so ist ein Mindestabstand a > 300 mm / 11,8" zwischen den Geräten erforderlich. Bei H250H mit horizontaler Durchflussrichtung ist die Einbaulage zu beachten: Zur Einhaltung der thermischen Kenngrößen und der Messgenauigkeit sind die Durchflussmessgeräte H250H für horizontalen Einbau so in die Rohrleitung zu montieren, dass sich die Anzeige seitlich des Messrohrs befindet. Die angegebenen, maximalen Messstoff- und Umgebungstemperaturen sowie die Messgenauigkeit beziehen sich auf eine seitliche Montage der Anzeige. 28
29 H250 M40 INSTALLATION Anzugsmomente Bei Messgeräten mit PTFE-Auskleidung bzw. Keramik-Auskleidung und PTFE-Dichtfläche sind die Flanschverschraubungen mit folgenden Drehmomenten anzuziehen: Magnetfilter Nennweite nach Schraubenbolzen Max. Anzugsmoment EN ASME B16.5 EN ASME EN ASME 150 lb DN PN Zoll lb 150 lb 300 lb Nm ft*lbf Nm ft*lbf ½" 150/300 4x M12 4x ½" 4x ½" 9,8 7,1 5,2 3, " 150/300 4x M12 4x ½" 4x 5/8" , " 150/300 4x M16 4x 5/8" 8x 5/8" " 150/300 8x M16 4x 5/8" 8x ¾" " 150/300 8x M16 8x 5/8" 8x ¾" Es wird empfohlen Magnetfilter einzusetzen, wenn der Messstoff magnetisch beeinflussbare Teilchen enthält. Der Magnetfilter ist in Durchflussrichtung vor dem Durchflussmessgerät einzubauen. In dem Filter sind Stabmagnete wendelförmig angeordnet, so dass bei geringem Druckverlust eine optimale Wirkung erzielt wird. Zum Schutz gegen Korrosion sind die Magnete einzeln mit PTFE umhüllt. Werkstoff: /316L Magnetfilter 1 Typ F - Passstück mit Flansch - Baulänge 100 mm 2 Typ FS - Passstück ohne Flansch - Baulänge 50 mm 29
30 3 INSTALLATION H250 M Wärmeisolierungen Das Anzeigegehäuse darf nicht wärmeisoliert werden. Die Wärmeisolierung 3 darf nur maximal bis an die Gehäusebefestigung 4 reichen. 1 Standardanzeige M40 2 Anzeige mit HT-Verlängerung Die Wärmeisolierung 1 darf maximal bis an die Gehäuserückseite 2 reichen. Der Bereich der Kabeleinführungen 3 muss frei zugänglich sein. Abbildung 3-1: Isolierung - Schnittbild 30
31 H250 M40 INSTALLATION Schwebekörper-Dämpfung Die Schwebekörper-Dämpfung zeichnet sich durch hohe Standzeiten und Selbstzentrierung aus. Die Dämpfungshülse besteht je nach Messstoff und Anwendung aus HochIeistungskeramik oder PEEK. Eine Schwebekörper-Dämpfung kann auch beim Anwender nachgerüstet werden (Siehe Service). Einsatz einer Dämpfung Bei Gasmessung mit CIV- und DIV-Schwebekörpern. Bei TIV-Schwebekörper (nur für H250/RR und H250/HC) mit einem Betriebsvordruck: Nennweite nach Betriebsvordruck EN ASME B16.5 [bar] [psig] DN15 ½" 0,3 4,4 DN25 1" 0,3 4,4 DN50 2" 0,2 2,9 DN80 3" 0,2 2,9 DN100 4" 0,2 2, Zeigerdämpfung Das Zeigersystem mit seinem Magnetsystem beinhaltet im Prinzip eine Zeigerbedämpfung. Bei schwankenden oder pulsierenden Durchflüssen ist eine zusätzliche Wirbelstrombremse vorteilhaft. Die Magnete der Wirbelstrombremse umschließen berührungslos die Zeigerfahne und bedämpfen ihre Bewegung. Dies führt zu einer deutlich beruhigten Zeigerstellung, ohne den Messwert zu verfälschen. Eine Spannschraube sorgt für einen sicheren Sitz. Die Wirbelstrombremse kann nachträglich ohne Neukalibrierung bei laufendem Betrieb eingebaut werden (Siehe Service). 1 Wirbelstrombremse 2 Zeigerfahne 3 Halterung 4 Zeigerzylinder 31
32 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M Sicherheitshinweise Arbeiten an den elektrischen Anschlüssen dürfen nur bei ausgeschalteter Spannungsversorgung durchgeführt werden. Beachten Sie die auf dem Typenschild angegebenen elektrischen Daten. Beachten Sie die nationalen Installationsvorschriften! Bei Geräten, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, gelten zusätzlich die sicherheitstechnischen Hinweise in der Ex-Dokumentation. Die örtlich geltenden Gesundheits- und Arbeitsschutzvorschriften müssen ausnahmslos eingehalten werden. Sämtliche Arbeiten am elektrischen Teil des Messgeräts dürfen nur von entsprechend ausgebildeten Fachkräften ausgeführt werden. Prüfen Sie anhand der Typenschilder, ob das gelieferte Gerät Ihrer Bestellung entspricht. Prüfen Sie, ob auf dem Typenschild die korrekte Spannungsversorgung angegeben ist. 32
33 H250 M40 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Elektrischer Anschluss Anzeige M Grenzwertgeber K1/K2 Die Anzeige M40 kann mit max. zwei Grenzwertgebern ausgerüstet werden. Der Grenzwertgeber arbeitet als Schlitzinitiator, der durch die halbkreisförmige Metallfahne des Zeigers induktiv betätigt wird. Die Einstellung der Schaltpunkte erfolgt durch die Kontaktzeiger. Die Stellung der Kontaktzeiger wird auf der Skala angezeigt. Grenzwertgebermodul 1 Min. Kontakt 2 Max. Kontakt 3 Arretierungsschraube 4 Schleppzeiger 5 Anschlussklemme Die Anschlussklemmen sind steckbar ausgeführt und können zum Anschließen der Leitungen abgenommen werden. Die eingebauten Grenzwertgeber-Typen sind dem Typenschild der Anzeige zu entnehmen. Elektrischer Anschluss der Grenzwertgeber Kontakt MIN MAX Klemmennr Anschluss 2-Leiter NAMUR Anschluss 3-Leiter Anschluss Reed SPST
34 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M40 Anschlussklemmen Grenzwertgeber 1 Grenzwertgeber 2-Leiter NAMUR 2 Grenzwertgeber 3-Leiter 3 Grenzwertgeber Reed SPST 4 Klemmenanschluss Min. Kontakt 5 Klemmenanschluss Max. Kontakt 6 Bürde 3-Leiter 7 Trennschaltverstärker NAMUR 8 Spannungsversorgung 3-Leiter Grenzwerteinstellung Abbildung 4-1: Grenzwertgeber Einstellung 1 Kontaktzeiger MAX 2 Kontaktzeiger MIN 3 Arretierungsschraube Die Einstellung erfolgt direkt über die Kontaktzeiger 1 und 2: Skale beiseite schieben. Arretierungsschraube 3 etwas lösen. Skale bis zum Einrastpunkt zurückschieben. Kontaktzeiger 1 und 2 auf den gewünschten Schaltpunkt einstellen. Nach der Einstellung: Die Kontaktzeiger mit der Arretierungsschraube 3 fixieren. 34
35 H250 M40 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 4 Schaltkontaktdefinition 1 MIN Kontakt 2 MAX Kontakt 3 Messzeiger mit Schaltfahne Taucht die Messzeigerfahne in den Schlitz ein, so wird ein Alarm ausgelöst. Ist die Messzeigerfahne außerhalb des Schlitzinitiators, führt ein Kabelbruch bei einem NAMUR- Kontakt ebenfalls zur Alarmauslösung. Der 3-Leiter Grenzwertgeber besitzt keine Kabelbrucherkennung. Definition MinMin - MaxMax 1 MIN 2 Kontakt oder MAX 1 Kontakt 2 MIN 1 Kontakt oder MAX 2 Kontakt Stromaufnahme in der gezeigten Stellung: Kontakt Typ Strom MIN 1 NAMUR 1mA MIN 2 NAMUR 1mA MAX 1 NAMUR 3mA MAX 2 NAMUR 3mA 35
36 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M Stromausgang ESK4 / ESK4A Die Anschlussklemme des ESK4 / ESK4A ist steckbar ausgeführt und kann zum Anschließen der Leitung abgenommen werden. Anschluss ESK4 / ESK4A 1 ESK4 / ESK4A Stromausgang 2 Hilfsenergie VDC 3 Messsignal ma 4 Externe Bürde, HART -Kommunikation Spannungsversorgung M40 mit galvanischer Trennung Die Beschaltung beim Anschluss an andere Geräte wie digitale Auswerteeinheiten oder Prozessleittechnik ist sorgfältig zu konzipieren. Unter Umständen können interne Verbindungen in diesen Geräten (z. B. GND mit PE, Masseschleifen) zu nicht erlaubten Spannungspotentialen führen, die den Messumformer selbst oder ein angeschlossenes Gerät in seiner Funktion beeinträchtigen. In diesen Fällen ist eine Funktionskleinspannung mit sicherer galvanischer Trennung (PELV) empfohlen. 1 Klemmenanschluss 2 Messumformerspeisetrenner mit galvanischer Trennung 3 Hilfsenergie (siehe Angaben Speisetrenner) 4 Messsignal ma 5 Externe Bürde, HART -Kommunikation 36
37 H250 M40 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 4 Spannungsversorgung Die Speisespannung muss zwischen 14 VDC und 30 VDC liegen. Sie richtet sich nach dem gesamten Messschleifenwiderstand. Um diesen zu bestimmen müssen die Widerstände jeder Komponente in der Messschleife (ohne Messgerät) addiert werden. Die erforderliche Versorgungsspannung lässt sich nach folgender Gleichung berechnen: U ext. = R L * 24 ma + 14 V mit U ext. = minimale Versorgungsspannung R L = gesamter Messschleifenwiderstand Die Stromversorgung muss mindestens 30 ma liefern können. HART -Kommunikation Wird eine HART -Kommunikation mit dem ESK4 durchgeführt, beeinträchtigt sie in keiner Weise die analoge Messwertübertragung ( ma). Ausnahme bei Multidrop-Betrieb. Im Multidrop-Betrieb können maximal 15 Geräte mit HART - Funktion parallel betrieben werden, wobei deren Stromausgänge inaktiv geschaltet werden (I ca. 4,5 ma pro Gerät). 37
38 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M40 Bürde für die Kommunikation über HART Bei HART Kommunikation wird eine Bürde von mindestens 230 Ω benötigt. Der maximale Bürdenwiderstand berechnet sich wie folgt: Verwenden Sie ein doppeladriges verdrilltes Kabel, damit keine elektrischen Einstreuungen das Gleichstrom-Ausgangssignal stören. In einigen Fällen kann ein geschirmtes Kabel erforderlich sein, wenn Störpegel höher als NE 21- Spezifikation zu erwarten sind. Parametrierung Der ESK kann über eine HART -Kommunikation parametriert werden. Zur Parametrierung stehen DD (Device Description) für AMS und PDM sowie ein DTM (Device Type Manager) für PACTware TM zur Verfügung. Diese können kostenlos von der Internetseite des Herstellers heruntergeladen werden. Mit der integrierten HART -Kommunikation kann der aktuelle Durchfluss übertragen werden. Ein Durchflusszähler kann parametriert werden. Zwei Grenzwerte können überwacht werden. Die Grenzwerte sind entweder Durchflusswerten zugeordnet oder dem Überlauf des Zählers. Selbstüberwachung - Diagnose Bei Inbetriebnahme, sowie während des Betrieb, werden zyklisch verschiedenste Diagnosefunktionen im ESK4 / ESK4A ausgeführt, um die Funktionssicherheit zu gewährleisten. Bei Erkennung eines Fehlers wird über den Analogausgang ein Ausfallsignal (hoch) aktiviert (Strom > 21 ma, typisch 22 ma). Zusätzlich können genauere Informationen über HART (CMD#48) abgefragt werden. Bei Informationen und Warnungen wird das Ausfallsignal nicht aktiviert. Diagnosefunktionen (Überwachung): Plausibilität der Daten im FRAM Plausibilität der Daten im ROM Arbeitsbereich der internen Referenzspannung Signalerfassung innerhalb der Messgrenzen der internen Sensoren Temperaturkompensation der internen Sensoren Kalibrierung bezogen auf die Applikation Plausibilität des Durchflusszählwertes Plausibilität zwischen physikalischem Einheiten System und ausgewählter Einheit Bei ESK4A (HART 7) wird die Diagnose NE 107 konform gemeldet. 38
39 H250 M40 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Grenzwertausgänge ESK4-T Nach Abschrauben des Gehäusedeckels kann die Skala abgezogen werden. Die Anschlussklemmen sind steckbar ausgeführt und können zum Anschließen der Leitungen abgenommen werden. 1 Binärausgang 1 2 Spannungsversorgung / Stromausgang ESK4 / ESK4A 3 Binärausgang 2 4 Binäreingang Die binären Ein-/Ausgänge sind galvanisch untereinander und vom Stromausgang ESK4 / ESK4A getrennt. Die binären Ein-/Ausgänge können nur betrieben werden, wenn die Spannungsversorgung am ESK4 / ESK4A Klemme 11+ und 12- angelegt ist. Die binären Ein-/Ausgänge sind standardmäßig inaktiv und müssen daher vor der ersten Verwendung aktiviert werden. Anschluss Binärausgänge Entsprechend der gewünschten Signalübertragung ist für die binären Ausgänge B1 und B2 eine der folgenden Anschlussarten auszuwählen: NAMUR (Gleichstromschnittstelle nach EN ) Transistorausgang (passiv, Open Collector) Binärausgang B1 B2 Klemmennr Anschluss NAMUR Anschluss Transistorausgang + B OC + B OC 39
40 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M40 1 Klemmenanschluss NAMUR 2 Trennschaltverstärker 3 Klemmenanschluss Schaltausgang OC 4 Hilfsenergie U ext. 5 Bürde R L Wertebereich NAMUR Wertbereich gilt nur bei Anschluss an einen Schaltverstärker mit den folgenden Eckdaten: Leerlaufspannung U 0 = 8,2 VDC Innenwiderstand R i = 1 kω Öffner Schließer Schaltwert erreicht < 1 ma > 3 ma Schaltwert nicht erreicht > 3 ma < 1 ma Wertebereich Transistorausgang Signalspannungen U L [V] U H [V] untere Grenze obere Grenze untere Grenze obere Grenze über Bürde R L Signalströme I L [ma] I H [ma] untere Grenze obere Grenze untere Grenze obere Grenze Kategorie Zur Sicherstellung der Wertebereiche wird bei einer Nennspannung von 24 VDC eine Bürde R L zwischen 250 Ω und 1 kω für den passiven Transistorausgang empfohlen. Werden andere Bürden verwendet so ist Vorsicht geboten, da die Wertebereiche der Signalspannungen dann nicht mehr den Wertebereichen der Eingänge von Prozessleitsystemen und Steuerungen (DIN IEC 946) entsprechen. Die obere Grenze des Signalstroms darf nicht überschritten werden, da dies den Transistorausgang schädigen kann. 40
41 H250 M40 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Pulsausgang ESK4-T Die Binärausgänge können auch als Pulsausgang betrieben werden. Bei der Nutzung der Binärausgänge als Pulsausgang sind zwei getrennte Signalkreise erforderlich. Jeder Signalkreis erfordert eine eigene Speisespannung. Der Gesamtwiderstand 4 ist so abzustimmen, dass der Gesamtstrom I ges 100 ma nicht übersteigt. Elektrischer Anschluss Pulsausgang 1 Klemme Spannungsversorgung - Stromausgang 2 Klemme B2 3 Durchflussmessung ma 4 Bürde Pulsausgang z. B. Zähler 5 Spannungsversorgung ESK4 6 Spannungsversorgung Pulsausgang Der Pulsausgang B2 ist ein passiver "open collector" Ausgang, der galvanisch vom Stromausgang und dem Ausgang B1 getrennt ist. Er kann als niederohmiger Ausgang oder als NAMUR Ausgang betrieben werden. Abbildung 4-2: Daten für Pulsausgang 1 f max = 10 Hz 2 t ein 3 t aus Die Pulsbreite t ein kann im Menü der Anzeige von ms konfiguriert werden. 41
42 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M Binäreingang ESK4-T Der Binäreingang kann zum Steuern des internen Durchflusszählers (Starten/ Stoppen/ Rücksetzen) verwendet werden. Wertebereich NAMUR Binäreingang B3 Klemmennr. 7 8 Anschluss + - Binäreingang 1 Funktion Aktiv HI 2 Funktion Aktiv LO Im Menü der Anzeige lässt sich dieser Binäreingang aktivieren und entweder auf AKTIV HI oder AKTIV LO konfigurieren. Ist der Eingang als AKTIV LO eingestellt, führt eine Unterbrechung zu Rücksetzen des Zählers. Wertebereich Eingangsspannung U L [V] U H [V] untere Grenze obere Grenze untere Grenze obere Grenze Klemme (7) (8) Der Binäreingang besitzt einen Innenwiderstand R i von 20 kω. 42
43 H250 M40 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Feldbuskommunikation ESK4-FF / ESK4-PA 1 FF HSE Bus / Profibus DP 2 Linking Device / Buskoppler 3 FF H1 Bus / Profibus PA, 2-Draht mit Schirmung 4 H250/M40/ESK4-FF / H250/M40/ESK4-PA ESK4-FF / ESK4-PA 2-Draht, busgespeist Verpolungsgeschützt Busspannung VDC Nennstrom 16 ma 43
44 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE H250 M Erdungsanschlüsse 4.4 Schutzart Abbildung 4-3: Erdungsanschlüsse 1 Erdungsanschluss in der Anzeige 2 Erdungsanschluss außen Die Erdungsleitung darf keine Störspannungen übertragen. Erden Sie keine weiteren elektrischen Geräte mit dieser Erdungsleitung. Das Messgerät erfüllt alle Anforderungen gemäß Schutzart IP66/68. Nach allen Service- und Wartungsarbeiten am Messgerät muss die angegebene Schutzklasse wieder gewährleistet werden. Folgende Punkte sind deshalb unbedingt zu beachten. Verwenden Sie nur Originaldichtungen. Diese müssen sauber sein und dürfen keine Beschädigungen aufweisen. Defekte Dichtungen müssen ersetzt werden. Die elektrischen Kabel müssen unbeschädigt sein und den Vorschriften entsprechen. Die Kabel müssen vor dem Messgerät als Schlaufe 3 verlegt werden, um einen Wassereintritt in das Gehäuse zu vermeiden. Die Kabeldurchführungen 2 müssen fest angezogen sein. Verschließen Sie nicht verwendete Kabeldurchführungen mit einem Blindstopfen 1. 1 Blindstopfen verwenden, wenn kein Kabel durchgeführt wird 2 Kabeldurchführung fest anziehen 3 Kabel als Schlaufe verlegen 44
45 H250 M40 BESTELLFORMULAR 5 Damit wir Ihnen bestmöglich behilflich sein können, geben Sie uns bitte die folgenden Informationen: Gerätedaten Anschlusstyp: Anschlussnennweite: Druckstufe: Dichtfläche: Rohrleitungswerkstoff: Anzeigeoptionen: _ K1: _ K2: _ ESK4: _ ESK4-T: _ ESK4-FF: _ ESK4-PA: Auslegungsdaten Kontaktdaten _ M40 _ M40S _ M40R Zulassungen: _ Keine _ ATEX / IECEx 1 Grenzwert 2 Grenzwerte ma / HART ma / HART / LCD Zähler, Pulsausgang Foundation Fieldbus Profibus PA Aluminium, einschichtige Pulverlackierung (Polyester) Aluminium, zweischichtige Pulverlackierung (Epoxy / Polyester) Edelstahl ohne Lackierung _ FM / FMc _ NEPSI _ Andere: Messstoff: Betriebsdruck: _ Absolutdruck _ Überdruck Auslegungsdruck: Betriebstemperatur: Auslegungstemperatur: Dichte: _ Normdichte _ Betriebsdichte Viskosität: Durchflussbereich: Bemerkungen: Firma: Ansprechpartner: Telefonnummer: Faxnummer: 45
46 6 NOTIZEN H250 M40 46
47 H250 M40 NOTIZEN 6 47
48 K K K KROHNE - Änderungen ohne vorherige Ankündigungen bleiben vorbehalten. KROHNE Prozessinstrumentierung und Messlösungen Durchfluss Füllstand Temperatur Druck Prozessanalyse Services Hauptsitz KROHNE Messtechnik GmbH Ludwig-Krohne-Str Duisburg (Deutschland) Tel.: Fax: [email protected] Die aktuelle Liste aller KROHNE Kontakte und Adressen finden Sie unter:
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