Regelwerk Rally Obedience
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- Fritzi Böhme
- vor 9 Jahren
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1 Regelwerk Rally Obedience Leitfaden für Wettkämpfe, Version 4.0 Interessengemeinschaft Rally Obedience Deutschland Gültig ab 01.August 2012 Manuela Klucken, Stuhr, Januar 2009-Juli 2012 Überarbeitung seit 2011 in Zusammenarbeit mit Martina Radoy
2 Vorwort Mit dieser überarbeiteten Version 3.2 des Leitfadens für Wettkämpfe möchte ich weiterhin dazu beitragen, dass Rally Obedience nicht nur als "kleine Schwester oder einfache Vorstufe vom traditionellen Obedience oder sogar abwertend als "Leckerchen Obedience" betrachtet wird, sondern sich zu einem Sport entwickeln kann, der eigenen Regeln, Maßstäben und Bewertungen unterliegt, denn Rally Obedience mit dem traditionellen Obedience zu vergleichen und an diesen Maßstäben zu messen, wird dieser Sportart wenig gerecht. Auch wenn in beiden Sportarten Übungen des Gehorsams gefordert werden, ist der Unterschied gravierend, denn der Fokus ist unterschiedlich gelegt. Beim traditionellen Obedience gibt es ein relativ überschaubares Angebot von Übungen, die in festgelegten, deutlich von einander abgegrenzten Sequenzen vorgeführt werden, die u.a. durch das Einnehmen der Grundstellung gekennzeichnet sind. Der Schwerpunkt liegt hier auf der perfekten und präzisen Ausführung bekannter Übungen in festgelegter Reihenfolge auf einmalige, aus einem Wort bestehende Hörzeichen. Beim Rally Obedience gibt es ein vielfältiges Angebot aus Übungen und Übungskombinationen, die immer neu zusammengesetzt, fließend und ohne Abgrenzung zueinander in Eigenregie abgearbeitet werden müssen. Der Schwerpunkt liegt auf der akkuraten, fließenden Ausführung und Abfolge bekannter Übungen in jeweils neuen Kombinationen mittels vielfältigen Hör- und Sichtzeichen unter Berücksichtigung einer zeitlichen Komponente. Im Vordergrund steht das Energie geladene Zusammenspiel zwischen Hund und Hundeführer, das die Freude an der gemeinsamen Arbeit in einem Lächeln und einem Wedeln ausdrückt.meines Wissens wird die Hundesportart Rally Obedience (noch) nicht über den Verband für das Deutsche Hundewesen e.v. (VDH) geregelt, jedoch gibt es m.w. inzwischen bei unterschiedlichen Mitgliedsverbänden und Vereinen Überlegungen und Beschlüsse, Rally Obedience in das jeweilige Sportangebot aufzunehmen, denn die Zahl der Hundesportler, die sich für diese Sportart begeistern, wächst kontinuierlich. Damit wächst auch die Zahl der privaten, aber auch in Vereinen o.ä. organisierten Trainingsgruppen die nicht nur trainieren, sondern diesen Sport auch auf Wettkämpfen zeigen wollen. Aus diesem Grund wird eine Orientierungshilfe benötigt, die Rally Obedience Sportlern als Richtlinie für zu trainierende Übungen, aber auch als Hilfe für die Organisation, Durchführung und Bewertung der gezeigten Teilnehmerleistungen dient. Nur so können überhaupt vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. Eine solche Orientierungshilfe stellt dieser Leitfaden für Wettkämpfe der Interessengemeinschaft Rally Obedience Deutschland dar. Ausgehend von der m.w. ersten deutschen Fassung eines Rally Obedience Regelwerks, das Christina Sondermann 2002 in Anlehnung an die "Rules and Regulations" der APDT (Association of Pet Dog Trainers) auf veröffentlichte, habe ich im Januar 2009 begonnen, eine aktualisierte Fassung dieses Regelwerks gemäß den mittlerweile erfolgten Aktualisierungen der APDT zu erstellen. Dieser "Leitfaden Rally Obedience 1.0." berücksichtigte die Entwicklung dieser Sportart, insbesondere die neue Klasseneinteilung, weitere Übungsschilder und entsprechende Beschreibungen der APDT. In den folgenden Monaten führten Erfahrungen in der Trainings- und Gruppen-internen Wettkampfpraxis immer wieder zu kleineren oder größeren Änderungen des Leitfadens Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 2 von 65
3 (Version ). Aber insbesondere die Auseinandersetzung mit weiteren nationalen Regelwerken in den USA, Kanada, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, der Schweiz und einem anderen deutschsprachigen APDT orientierten Regelwerk zeigten mir die Bandbreite und Vielseitigkeit dieser Sportart. Diskussionen mit den Rally Obedience Teams der DOGGELS/CfBrH e.v. ermutigten mich Mitte 2010 zu einer vollständigen Überarbeitung des Leitfadens mit dem Ziel, ein eigenständiges deutschsprachiges Regelwerk zu erstellen. Die Anfang 2011 erschienene Version 2 des Leitfadens für Leistungen und Wettkämpfe trug deutlich andere Züge als die damals ausschließlich APDT orientierte 1. Fassung. Der Verzicht auf Leckerchengaben im Wettkampf, eine neue Klasseneinteilung, geänderte Zulassungs- und Aufstiegsmodalitäten, überarbeitete und neu erstellte Übungsschilder, -beschreibungen und -zuordnungen auf die einzelnen Leistungsstufen sowie Ausführungs- und Bewertungsbestimmungen verdeutlichten die Eigenständigkeit dieses neuen Regelwerks. Aufgrund der 2011 gemachten Erfahrungen und Rückmeldungen insbesondere bei Rally Obedience Wettkämpfen wurde eine erneute Aktualisierung des Leitfadens erforderlich. Im Januar 2012 wurde die Version 3.0 des Leitfadens veröffentlicht und im März 2012 um die fehlenden Anhänge ergänzt. Eine weitere Aktualisierung wird nun erforderlich, um Korrekturen vorzunehmen, die sich in der Wettkampfrealität 2011/2012 nicht bewährten. Diese noch junge Sportart wird sicherlich noch viele Wandlungen erfahren, wie die unterschiedlichen Regelwerke auf internationaler und inzwischen auch auf nationaler Ebene zeigten und zeigen aber auch die vielen Anpassungen und Änderungskataloge dieser Regelwerke verdeutlichen. Da zurzeit in Deutschland kein verbindliches Regelwerk des VDH vorliegt, haben alle Rally Obedience Sportler Zeit und Raum Ideen zu entwickeln, in die Praxis umzusetzen und in entsprechenden Regelwerken zu verankern. Eine dieser Ideen stellt der Leitfaden für Wettkämpfe, Version 3.2 der Interessengemeinschaft Rally Obedience Deutschland dar, der auch weiterhin offen für entsprechende Aktualisierungen aufgrund Erfahrungen in der Trainings- und Wettkampfpraxis der ihn praktizierenden Hundesportler und Wertungsrichter ist. Manuela Klucken, Stuhr, Januar 2009-Juli 2012; Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 3 von 65
4 Danksagungen Mein Dank geht an erster Stelle an Charles Kramer, der diese abwechselungsreiche Sportart erdacht hat. Bedanken möchte ich mich bei Pat Knepley und Ruthann McCaulley (AKC Rally Obedience Judges and Instructors), die bereit waren und sind, ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu den diversen Aspekten von Rally Obedience mit mir zu teilen und meine Fragen zu beantworten sowie bei Peg Munves und Ann Allums (APDT- Judges and Instructors) für die Informationen das APDT-Regelwerk betreffend. An dieser Stelle geht mein Dank natürlich an die Rally Obedience Teams der HSK Stuhre Hunde und an die Teams der AG DOGGELS, die mich zu diesem Projekt ermutigten, sich bereitwillig auf die Neuerungen einließen und diese im Training und in Wettkämpfen erprobten und weiterhin erproben sowie an Roberta Hoffman und ihrem Mann Peter für die vielen kleinen Korrekturhilfen bei der Texterstellung der Version 2 und Stephan Radoy für seinen Einsatz bei der Erstellung und Verwaltung der Rally Obedience Leistungsnachweise. Mein besonderer Dank geht jedoch an Martina Radoy für die andauernden Diskussionen, Beiträge, Hilfen bei der Sichtung und Korrektur der Texte und Materialien aller vorliegenden Versionen dieses Regelwerks, der Ausarbeitung eines Auswertungssystems für Wettkämpfe, der Entwicklung eines Qualifikationskurses für Wertungsrichter und ihr Engagement als RO-Wertungsrichterin. Nicht vergessen möchte ich meinen Mann Horst H. Klucken, der mich bei diesem umfangreichen Projekt immer wieder ermutigt, aufbaut und auf vielfältige Weise von anderen Verpflichten entbindet, entlastet und unterstützt, während ich am PC sitze und an diesem Regelwerk arbeite. Und viele Knuddler gehen an meine Hunde, die während dieser Zeit geduldig neben mir liegen und jederzeit bereit sind, Übungen gemäß der von mir verzapften Übungsbeschreibungen auszuprobieren. Ein allerletzter Dank geht an alle, die seit der ersten Veröffentlichung des Leitfadens durch Beiträge in Foren und Anregungen im Training, bei Seminaren und Wettkämpfen dazu beigetragen haben, diesen Leitfaden zu verbessern und natürlich an diejenigen, die auch weiterhin dazu beitragen werden, u.a. an unsere IG-Wertungsrichter. Manuela Klucken, Stuhr, Januar 2009-Juli 2012; Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 4 von 65
5 Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzung, Entstehung und Beschreibung 1.1 Zielsetzung 1.2 Entstehung 1.3 Beschreibung 2 Allgemeine Veranstaltungsbestimmungen 2.1 Veranstalter 2.2 Rally Obedience Wertungsrichter 2.3 Wettkampfleiter 2.4 Terminanzeige, Wettkampftage, Teilnehmerzahl, Nenngeld Terminanzeige Wettkampftage Teilnehmerzahl Empfohlenes Nenngeld 2.5 Meldung zum Rally Obedience Wettkampf 2.6 Teilnahmevoraussetzungen Teilnehmer Hunde Mobilitätseinschränkungen 2.7 Leistungs-/Wettkampfnachweis, Impfausweis, Identifizierung Leistungsnachweis Impfausweis Identifizierung 2.8 Sonstiges 3 Allgemeine Durchführungsbestimmungen 3.1 Allgemeine Bestimmungen 3.2 Wettkampfgelände 3.3 Disziplinarrecht 3.4 Halsband und Leine 3.5 Wettkampfumfang Anzahl Starts 3.6 Stewards 3.7 Zubehör Übungsschilder, Halterungen und Nummerierungen Pylonen Schalen und Abdeckungen Spielzeuge Hürden Sonstiges Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 5 von 65
6 4 Ablauf des Wettkampfes 4.1 Wettkampfbeginn 4.2 Startnummern 4.3 Parcoursbegehung und Briefing 4.4 Ablauf der Vorführung Vorbereitungsring Start- und Ziellinie 4.5 Zeitnahme und Bewertung 4.6 Laufzeit und Bewegungsgeschwindigkeit 5 Parcoursgestaltung 5.1 Position der Übungsschildern 5.2 Abstand zwischen den Übungsschildern 5.3 Kombination von Stationären Übungsschilder Obligatorische Kombination Optionale Kombination 5.4 Ort der Übungsausführungen 5.5 Die Übungen der einzelnen Leistungsstufen 5.6 Übungsbeschreibungen 5.7 Übungsschilder 6 Spezifische Startvoraussetzungen 6.1 Beginner-Klasse (RB) 6.2 Klasse (R1) 6.3 Klasse 2 (R2) 6.4 Klasse 3 (R3) 6.5 Senioren-Klassen (RS) 6.6 Auf- und Abstiegsmodalitäten 7 Bewertungsgrundlagen 7.1 Generelle Bewertung 7.2 Bewertungskriterien 7.3 Generelle Punktabzüge 7.4 Leine 7.5 Berühren des Hundes 7.6 Locken 7.7 Korrekturen 7.8 Lösen im Ring 7.9 Abzüge 7.10 Spezielle Bewertung Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 6 von 65
7 8 Abschluss des Wettkampfes 8.1 Siegerehrungen 8.2 Platzierungen 8.3 Werturteile 8.4 Ehrengaben 9 Schlussbestimmungen und Gültigkeit 10 Anhänge Die nachfolgenden Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. (A1) Übungsschilder (A2) Übungsbeschreibung (A3) Klassenspezifische Übungskontingente (A4) Bewertungstabelle 11 Unterlagen für Veranstalter (DOWNLOAD) Die nachfolgenden externen Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. Download unter Veranstaltungsmeldung Bewertungsbogen Auswertungsbogen Leitfaden für Stewards im Rally Obedience Leitfaden für die Wertungsrichter-Qualifikation Spesenregelung 12 Unterlagen für Teilnehmer (DOWNLOAD) Die nachfolgenden externen Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. Download unter Leistungsnachweise Meldeschein Mobilitätseinschränkung 13 Übungsschilder im Wettkampfformat DIN A 4 (DOWNLOAD) Die nachfolgendenexternen Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. Download unter Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 7 von 65
8 1 Zielsetzung, Entstehung und Beschreibung 1.1 Zielsetzung Das Ziel von Rally Obedience ist die Förderung einer positiven Beziehung zwschen Hunden und ihren Besitzern. Sie sollen Freude an der gemeinsamen Arbeit und eine gute Zusammenarbeit, basierend auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt erleben können. Eine Rally-Obedience-Vorführung soll die Fähigkeit des Teams demonstrieren an und zwischen den Übungsstationen partnerschaftlich zusammen zuarbeiten. Eine gelungene Rally-Obedience-Vorführung ist gekennzeichnet durch einen flotten, natürlichen Gang und eine Energie geladene, durchgängige Übungsabfolge gemäß den Übungsbeschreibungen. Sie vermittelt dem Wertungsrichter, den Teilnehmern und den Zuschauern Spaß und Enthusiasmus. Absolute Präzision wie im traditionellen Obedience wird jedoch nicht verlangt. 1.2 Entstehung Nach der Einführung der Sportart Agility in den USA stieg die Zahl der Agilitysportler rasant, während das Interesse der Hundesportler für die Sportart Obedience zunehmend schwand. Um diesem Trend entgegenzuwirken und neue Hundebesitzer für diesen Sport zu gewinnen, suchte Charles Kramer, selbst langjähriger Obediencesportler und Initiator des ersten amerikanischen Agilityprogramms, Ende 1999 nach einer Möglichkeit, diese Sportart weniger formal und dadurch attraktiver zu gestalten. Dies gelang ihm, indem er Übungen aus dem Traditionellen Obedience (Sitz, Platz, Steh, Fußarbeit etc.) um allgemeine Gehorsams-Übungen ( Doodles ) ergänzte, die Obediencesportler benutzen, um Abwechselung ins Training zu bringen (270 und 360 -Wendungen etc.). Diese verband er mit den charakteristischen und beliebten Merkmalen des Agility: eine durchgängige Vorführung ohne Anweisung eines Richters vielfältige Kommunikation zwischen Hund und Hundeführer wechselnde Parcours von Wettkampf zu Wettkampf Das daraus entwickelte Konzept nannte Charles Kramer aufgrund der im Parcours aufgestellten Schilder mit Übungsanweisungen, die dem Team den Weg durch den Parcours weisen, Rally Obedience. Im Februar 2000 stellte er dies Rally Konzept im amerikanischen Obedience- Magazin Front & Finish der Öffentlichkeit vor, wo es sofort auf großes Interesse, auch bei den amerikanischen Organisationen für Hundezucht und Hundesport stieß. Seine Ausführungen in der ersten Ausgabe seines Buches Rally O The Style of Rally Obedience (2000) sind die Basis aller heute bestehenden Rally Obedience-Programme und Regelwerke. Inzwischen ist Rally Obedience nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent verbreitet, sondern hat auch in Europa, nicht zuletzt in Deutschland viele Hundesportler erreicht. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 8 von 65
9 1.3 Beschreibung Wie Charles Kramer vorhergesehen hat, erfuhr diese noch junge Sportart in den letzten 12 Jahren viele Wandlungen. Dies zeigen die unterschiedlichen Regelwerke auf nationaler wie internationaler Ebene, doch das ursprüngliche Konzept ist bei allen gleich: Beim Rally Obedience gestaltet der Richter anstelle eines festen Übungsschemas einen Übungsverlauf, indem er Schilder mit Übungsanweisungen an verschiedenen Stellen im Parcoursfeld platziert und deren Reihenfolge bestimmt. Es handelt sich dabei um allgemeine Gehorsams- und Obedience-Übungen (Sitz, Platz, Steh, Bleib, Fußarbeit etc.), die durch Bewegungen und Übungen aus dem Freestyle und Agility bereichert werden, wie z.b. Wendungen und Drehungen um 90, 180, 270 und 360, Laufübungen um und durch Pylonen, Sprünge und in immer mehr Regelwerken auch der Wechsel der Führseite. Die Hundeführer haben wie beim Agility die Möglichkeit, sich den Parcoursverlauf anzuschauen, um eine Strategie zu entwickeln, den Hund möglichst ohne Fehler flott durch den Parcours zu führen. Nach der Startfreigabe durch den Rally-Obedience-Wertungsrichter führt das Team die im Parcours aufgestellten Übungsstationen in der angegebenen Reihenfolge eigenständig aus. Jede dieser Übungsstationen ist durch ein farbiges Übungsschild mit Formen und Übungsanweisungen gekennzeichnet. Die Teams laufen diesen Parcours in einer flotten Geschwindigkeit, jedoch, wenn nicht anders angegeben, in normaler Schrittgeschwindigkeit ab. Dabei wird der Hund mit Ausnahme bestimmter Übungen und Übungssequenzen auf der linken Seite des Hundeführers geführt. Während der gesamten Vorführung sollte eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Hund und dem Hundeführer und eine möglichst akkurate Übungsausführung an und zwischen den Übungsstationen gemäß den Übungsbeschreibungen erkennbar sein. Beides unterliegt jedoch nicht den Ausführungs- und Bewertungskriterien des traditionellen Obedience, sondern eigenen Bewertungsrichtlinien, wie sie im Kapitel "Bewertungen" beschrieben sind. Beim Rally Obedience ist der Hundeführer nicht auf ein Signalmuster festgelegt, sondern darf wie beim Agility seinen Hund unbegrenzt motivieren und ihm vielfältige Signale geben, um mit ihm gemeinsam die geforderten Übungsstationen zu absolvieren. Erlaubt sind reine Sichtzeichen und reine Hörzeichen. Auch die Kombination aus beiden wird nicht mit Punktabzug geahndet. Die Arme des Hundeführers müssen zu keiner Zeit in einer bestimmten Position gehalten werden. In Klassen, in denen der Hund an der Leine vorgeführt wird, kann die Leine mit der linken oder der rechten Hand, im Wechsel oder mit beiden Händen gehalten werden. Jedoch darf der Hund weder durch Hand- bzw. Körper- oder Stimmeinsatz noch mit der Leine harsch korrigiert werden. Dies führt in Abhängigkeit von der Schwere der Korrektur zu Punktabzügen oder zum Nichtbestehen der Übung bzw. Disqualifikation im Wettkampf. Jedes Team startet mit einer festgelegten Punktzahl und erhält bei Fehlern Punktabzüge. Zusätzlich wird die Durchlaufzeit gemessen. Punkte und Zeit entscheiden über die Platzierung des Teams. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 9 von 65
10 2 Allgemeine Veranstaltungsbestimmungen 2.1 Veranstalter Rally Obedience Wettkämpfe können von jeder Person und jeder Gruppe angeboten werden, die die Bestimmungen in diesem Leitfaden erfüllen. Die Wettkämpfe müssen von ihnen unter Einhaltung der Vorgaben dieses Leitfadens eigenverantwortlich durchgeführt werden. 2.2 Rally Obedience Wertungsrichter (RO-WR) Rally Obedience Wettkämpfe mit Aufstiegsrelevanten Ergebnissen müssen von lizenzierten Rally Obedience-Wertungsrichter der IG Rally Obedience Deutschland bewertet werden (Punkt 11). Diese können vom Veranstalter aus der entsprechenden RO-WR-Liste, der IG frei gewählt werden. Ein RO-WR darf an einem Tag nicht mehr als insgesamt 60 Vorführungen bewerten und haben Anspruch auf Kostenersatz gemäß Spesenregelung (Punkt 11). 2.3 Wettkampfleiter Der Veranstalter von Rally Obedience Wettkämpfen beauftragt einen sachkundigen Wettkampfleiter (Chef-Steward) mit der Durchführung der Wettkämpfe. 2.4 Terminanzeige, Wettkampftage, Teilnehmerzahl, Nenngeld Terminanzeige Wettkämpfe mit Aufstiegsrelevanten Ergebnissen, müssen spätestens 4 Wochen vor der Veranstaltung unter Nennung des/r eingesetzten RO-WR bei der IG Rally Obedience Deutschland angezeigt werden (Punkt 11) und müssen grundsätzlich offen für jedes Team sein, dass die in diesem Leitfaden genannten Voraussetzungen erfüllt (Offener Wettkampf) Wettkampftage Rally-Obedience Wettkämpfe können das ganze Jahr durchgeführt werden und sind nicht auf das Wochenende und/oder Feiertage beschränkt Teilnehmerzahl: Mindestens 10 und höchsten 60 Hunde pro Wertungsrichter/Tag Empfohlenes Nenngeld für Wettkämpfe mit Vergabe von Ehrengaben: 10,00 bei ein Wettkampfstart/Tag 15,00 bei zwei Wettkampfstarts/Tag 20,00 bei drei Wettkampfstarts/Tag Nur in Ausnahmen sollte von dieser Nenngeldregelung abgewichen werden Meldung zum Rally Obedience Wettkampf Die Meldung ist mit einem Vordruck durch den Eigentümer oder Führer des betreffenden Hundes beim Veranstalter einzureichen. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 10 von 65
11 2.5 Teilnahmevoraussetzungen Teilnehmer An Rally-Obedience Wettkämpfen kann jeder teilnehmen, der die Zulassungsbestimmungen im Sinne dieses Leitfadens erfüllt, die Anweisungen auf den Übungsschildern versteht und deren Ausführung gemäß den Übungsbeschreibungen mit dem Hund ausreichend trainiert hat. Eine Mitgliedschaft in einem Hundesportverein/-verband oder der Nachweis einer Begleithundeprüfung o.ä. ist zurzeit nicht verpflichtend. Die Teilnehmer akzeptieren mit der Abgabe der Meldung die Bestimmungen dieses Leitfaden Hunde Teilnahmeberechtigt an Rally-Obedience Wettkämpfen sind alle Hunde, ohne Rücksicht auf Größe und Abstammung, die über einen ausreichenden Trainingsstand verfügen und verträglich gegenüber Menschen und anderen Hunden sind. Das Mindest-Zulassungsalter wird wie folgt festgelegt Beginner-Klasse (RB) Klasse 1 (R1) Klasse 2 (R2) Klasse 3 (R3) 12 Monate 15 Monate 15 Monate 15 Monate Seniorenklasse (B, 1,2,3) 8 Jahre Mobilitätseinschränkungen Liegen Einschränkungen in der Mobilität von HF und/oder Hund vor, werden diese vom Teilnehmer auf dem Meldeschein und dem beigefügten Mobilitätsantrag vermerkt. Der Teilnehmer gibt an, bei welchen Übungsstationen welche Einschränkungen bestehen und wie diese abweichend vom Team ausgeführt werden können. Der Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) entscheidet, ob er diese Abweichungen so akzeptiert.m Zweifel ist dies vor der Meldung zu klären Ausschlussgründe Läufige Hündinnen dürfen zugelassen werden, wenn für die Leistungsklasse, für die sie gemeldet wurden, ein eigener Ring zur Verfügung steht. Die Vorführung läufiger Hündinnen erfolgt dann jeweils am Ende einer Leistungsklasse. Während des übrigen Wettkampftages sind diese Hündinnen vom Wettkampfgelände fern zu halten. Die Information über die Läufigkeit einer Hündin muss dem Veranstalter mindestens einen Tag vor der Veranstaltung bekannt gegeben werden.die Zulassung obliegt dem Veranstalter, der diese Entscheidung in Kenntnis des Wettkampfgeländes und der angebotenen Disziplinen trifft. Trächtige/tragende und säugende Hündinnen während der Schonfrist (Decktag bis Ende 12.Woche nach Wurftermin) sind nicht zugelassen. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 11 von 65
12 Kranke oder verletzte und ansteckungsverdächtige Hunde sind von der Veranstaltung auszuschließen. 2.6 Leistungs-/Wettkampfnachweis, Impfausweis, Identifizierung Leistungsnachweis Erbrachte Leistungen werden vom Veranstalter in einem Leistungsnachweis eingetragen. Dieser muss von den Teilnehmern rechtzeitig vor der ersten Wettkampfteilnahme bei der IG Rally Obedience Deutschland angefordert werden (Punkt 12) Impfausweis Am Wettkampftag muss der Eigentümer/Führer des Hundes dem Wettkampfleiter bzw. der Meldestelle des Veranstalters den Impfausweis des Hundes mit der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen rechtzeitigen und noch wirksamen Impfung vorlegen Identifizierung Für die zweifelsfreie Identifizierung des Hundes per Mikrochip/Tätowierung hat der Eigentümer/Führer selbst Sorge zu tragen Sonstiges Der Wettkampfleiter darf auf einem von ihm geleiteten Wettkampf keinen Hund führen. Ein bei einem Wettkampf eingesetzter Wertungsrichter darf selbst Hunde in Leistungsklassen führen, die er weder bewertet und/oder für deren Parcoursgestaltung er verantwortlich ist. Ein bei einem Wettkampf eingesetzter Wertungsrichter darf seine eigenen oder die im Besitz von Familienangehörigen stehenden Hunde bewerten, wenn diese von Familienangehörigen und/oder anderen Personen vorgeführt werden. 3 Allgemeine Durchführungsbestimmungen 3.1 Allgemeine Bestimmungen Der Leitfaden für Wettkämpfe muss dem Veranstalter am Wettkampftag in der aktuellen Version vorliegen. 3.2 Wettkampfgelände Der Veranstalter von Rally Obedience Wettkämpfen muss ein Gelände/eine Halle zur Verfügung stellen, das/die eine ausreichende Fläche für einen Rally Obedience Ring bietet. Parcours für alle Leistungsklassen werden idr auf einer Fläche von 15m x 25m aufgebaut. Abweichungen von diesen Maßen sind möglich und mit dem Wertungsrichter rechtzeitig im Vorfeld abzustimmen. Die minimale Fläche für einen Vorführring beträgt jedoch 10m x 15m. In Abstimmung mit dem Wertungsrichter ist an diesem Vorführring ein Eingangs- Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 12 von 65
13 und Ausgangsbereich zu markieren, an den ein Vorbereitungs- und ein Auslassring anschließt. Vorführring, Einlass- und Auslassbereich sind durch eine Absperrung (Band, Barrieren o.ä.) zu markieren. Um diese Fläche wird in einem Abstand von mindesten 2 m eine weitere Absperrung gezogen, die für Abstand von Zuschauern zum Vorführring sorgt. Wird ein zweiter Rally Obedience Ring eingerichtet, sollte die beiden Ringe etwa 5 Meter Abstand zueinander haben. 3.3 Disziplinarrecht Veranstalter und Wettkampfleiter (Chef-Steward) sind während der gesamten Veranstaltung für die Ordnung und Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände verantwortlich. Der Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) ist berechtigt, die Veranstaltung bei Verstößen gegen Ordnung und Sicherheit zu unterbrechen oder zu beenden. Grobe Verstöße von Hundeführern gegen diese Leitfaden, gegen die Regeln des Tierschutzgesetzes und gegen die guten Sitten können zum direkten Ausschluss von der Veranstaltung führen. Hunde, die zu irgendeiner Zeit Menschen und/oder andere Hunde beißen, zu beißen versuchen, attackieren oder zu attackieren versuchen, werden vom Wettkampf disqualifiziert und müssen das Wettkampfgelände verlassen. Dies gilt auch vor oder nach Beendigung der Vorführung sowie für nicht teilnehmende Hunde von Teilnehmern und Zuschauern. Das Urteil des Wertungsrichters ist unanfechtbar. Jegliche Kritik an dem Urteil kann die Verweisung vom Wettkampfgelände und eventuell weitere Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen. 3.4 Halsband und Leine Alle Hunde werden in einem flachen, handelsüblichen Halsband oder mit Standardgeschirr sowie einer einfachen Leine aus Leder, Nylon oder Baumwolle vorgeführt. Ein gut sitzendes Halsband muss im geschlossenen Zustand etwas weiter als der Halsumfang des Hundes sein. Dies muss vom Steward für den Einlass kontrolliert werden. Die Leine muss eine ausreichende Länge besitzen, um die geforderten Übungen ohne Zug auf das Halsband ausführen zu können (ca. 1,0 2,0 m). Einziehbare Leinen und Retrieverleinen, Metallketten, Würge-, Stachel-, Strom- oder Druckluft-Halsbänder o.a. Zwangsmittel und deren Attrappen sind ebenso wenig erlaubt wie Anti-Zuggeschirre oder Kopfhalfter. An Halsband und/oder Leine befestigte Anhänger mit Adress-, Impf- oder Steuerangaben sind erlaubt, solange sie den Hund nicht in seiner Bewegung stören oder gefährden. Hundedecken und -mäntel sowie andere Bekleidungen und Dekorationen am Hund sind während der Vorführung im Ring nicht erlaubt. 3.5 Wettkampfumfang Ein Rally Obedience Wettkampf umfasst idr die Leistungsklassen RB (Beginner), R1, R2 und R3 sowie die Seniorenklassen RSB (Beginner), RS1, RS2 und RS3. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 13 von 65
14 Die Zugangsvoraussetzungen, Qualifikationen und Durchführungsbestimmungen dieser Klassen werden in einem gesonderten Kapitel dieses Leitfadens geregelt. Es ist erlaubt maximal 3 Wettkämpfe pro Tag und Veranstalter anzubieten, wenn zwischen den einzelnen Wettkämpfen jeweils eine Siegerehrung durchgeführt wird und die maximale Zahl der pro Wertungsrichter zu bewertenden Teams nicht überschritten wird. Es müssen dann für jeden Wettkampf unterschiedliche Parcourssätze erstellt werden. Weiterhin steht es dem Veranstalter frei zusätzliche Spiele und/oder Trainingsläufe anzubieten, deren Ergebnisse jedoch für den Aufstieg innerhalb der Leistungsklassen nicht relevant sind. Teilnahmeberechtigt sind dann grundsätzlich alle Hunde, die die Zulassungsvoraussetzungen für die Klasse Beginner (RB, RSB) erfüllen. Spiele und/oder Trainingsläufe sind vor Spielbeginn vom Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR) oder vom Wettkampfleiter zu erklären. Da zurzeit (noch) keine Meisterschaften (Deutsche Meisterschaft, Weltmeisterschaft o.ä.) ausgetragen werden, sind weitere Regelungen bis auf Weiteres entbehrlich Anzahl Starts Jeder gemeldete Hund darf innerhalb eines Wettkampfes nur einmal und nur in der Leistungsklasse starten, deren Zulassungsvoraussetzung er erfüllt. Ein Hundeführer kann jedoch innerhalb eines Wettkampfes mit mehreren Hunden, auch in der gleichen Klasse, starten. Eine Begrenzung auf eine bestimmte Anzahl von Hunden pro Hundeführer kann jedoch notwendig werden, wenn die Meldezahlen bei Rally-Obedience Wettkämpfen die maximal möglichen Starterzahlen regelmäßig übersteigen. Daher wird jeweils zu Beginn eines Sportjahres (01.Januar) entschieden, ob und in welchem Umfang Begrenzungen eingeführt werden. Unabhängig von einer allgemeinen Regelung können Veranstalter Begrenzungen vorgeben. Diese müssen dann in den jeweiligen Ausschreibungen zum Wettkampf benannt werden. 3.6 Stewards Für die Vorbereitung und Vollständigkeit der Wettkampfunterlagen und um den reibungslosen Ablauf des Wettkampfes zu gewährleisten, stellt der Veranstalter dem Chef-Steward sachkundige Assistenten zur Verfügung. Dies sind:: Stewards für die Meldestelle Ringstewards (Schreiber) Stewards für den Einlass (Warm-Up Bereich & Vorbereitungsring) Stewards für die (doppelte) Zeitnahme Stewards für die Auswertung Stewards für den Leistungskarteneintrag und die Vorbereitung der Siegerehrung Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 14 von 65
15 3.7 Zubehör Übungsschilder, Halterungen und Nummerierungen Die jeweiligen Übungsstationen werden durch Schilder angezeigt, die farbige Zeichen und Symbole tragen. Diese müssen eine Mindestgröße von 21cmx29cm (A4) haben, dürfen 35cm x 50cm jedoch nicht überschreiten und müssen für jede angebotene Wettkampfklasse in ausreichender Anzahl vorhanden sein. Schilder, die in der Übungsliste mit einem Sternchen (*) versehen sind, müssen zweifach vorhanden sein. Alle anderen Schilder dürfen nur einmal im Parcours benutzt werden. Die Schilder müssen in entsprechenden Halterungen so befestigt sein, dass sie bei jedem Wetter (Nässe, Wind, Frost etc.) einsetzbar und standfest sind. Es werden pro Wettkampfring mindestens 22 dieser Schildhalterungen benötigt. Alle Übungsschilder werden zusätzlich mit einer Nummerierung (Zahlen von 1 bis 20) gekennzeichnet, ausgenommen Start- und Zielschild, die die Reihenfolge der Übungen vorgibt. Diese Nummernschilder sollen eine Mindestgröße von 10x10 cm haben Pylonen Für die Parcoursgestaltung stellt der Veranstalter dem Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR) für jeden Ring 20 Pylonen zur Verfügung. Die Pylonen müssen eine Höhe von ca. 20 bis 40 cm haben und eine ausreichende Standfestigkeit gegen Wind aufweisen. Gegebenenfalls müssen sie mit Erdhaken gesichert werden Schalen und Abdeckungen Weiterhin stellt der Veranstalter für jeden Ring mindestens 3 Schalen zur Verfügung, in die mehrere gut riechende Futterbrocken gelegt werden, die idr vom Veranstalter in Absprache mit dem Wertungsrichter zu stellen sind. Die Schalen sollten einen Durchmesser von ca. 15 bis 25 cm und eine maximale Höhe von 5 cm aufweisen. Für diese Schalen müssen Blick und Geruchs durchlässige Abdeckungen (Gitter o.ä.) vom Veranstalter bereit gestellt werden, die vom Hund nicht entfernt werden können Spielzeuge In Absprache mit dem Wertungsrichter stellt der Veranstalter für jeden Ring mindestens 3 verschiedene Spielzeuge zur Verfügung Hürden Für die Parcoursgestaltung sollten dem Wertungsrichter für jeden Ring 2 Hürden zur Verfügung stehen. Sie können als offene Hürde (Stangenhürde) oder als vollflächige Hürde (Obediencehürde) angeboten werden, müssen stabil und sicher gebaut sein und dürfen keine Verletzungsgefahr für den Hund darstellen. Die Hürden müssen alle 10 cm verstellbar sein und eine Mindestbreite von 100 cm (1 m) und eine Maximalbreite von 150 cm (1,5 m) nicht überschreiten. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 15 von 65
16 Die Sprunghöhe des Hundes richtet sich nach seiner Widerristhöhe und beträgt in allen Leistungsklassen: 10 cm für Hunde mit einer Widerristhöhe kleiner als 30 cm 20 cm für Hunde mit einer Widerristhöhe ab 30 cm und kleiner als 40 cm 30 cm für Hunde mit einer Widerristhöhe ab 40 cm und kleiner als 50 cm 40 cm für Hunde mit einer Widerristhöhe ab 50 cm In den Seniorenklassen werden die Höhen vom Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) um mindestens 10 cm bis maximal 20 cm reduziert. Messungen dürfen erst ab vollendetem 15. Lebensmonat und nur mit dem Körmaß vorgenommen werden. Berechtigung zum Messen haben die zertifizierten Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR). Messergebnisse von Zucht- und Leistungsrichtern des VDH und seiner angeschlossenen Verbände/Vereine werden anerkannt und übernommen, wenn entsprechende Dokumente (Leistungsnachweise, Ahnentafeln etc.) vorgelegt werden. Das Ergebnis der Messung wird in den Rally Obedience-Leistungsnachweis (9.5.2) eingetragen bzw. übertragen Sonstiges Werden weitere Gerätschaften und Geräte in Spielen verwendet, ist darauf zu achten, dass sie stabil und sicher (gebaut) sind, keine Verletzungsgefahr für den Hund darstellen und ggfs. in der Spielbeschreibung benannt und hinsichtlich Länge/Höhe/Breite etc. möglichst genau bestimmt werden. 4 Ablauf des Wettkampfes 4.1 Wettkampfbeginn Rechtzeitig vor dem jeweiligen Wettkampfbeginn muss die Starterliste mit allen startenden Teams einer Klasse und deren Startnummern auf dem Veranstaltungsgelände ausgehängt werden. Eine Kopie der Parcours der Leistungsklassen und Spiele kann zu Wettkampfbeginn auf dem Veranstaltungsgelände ausgehängt sein. Der Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) erhält rechtzeitig vor der Parcoursbegehung und Briefing alle Bewertungsunterlagen der jeweiligen Klasse. 4.2 Startnummern Die Startreihenfolge erfolgt über die Zuteilung von Startnummern. Diese sollte jeder Starter gut sichtbar an seiner Kleidung oder der Leine des Hundes befestigen. 4.3 Parcoursbegehung und Briefing Vor Beginn der jeweiligen Leistungsklasse haben die Teilnehmer zehn Minuten Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 16 von 65
17 Zeit, den Parcours ohne Hund abzugehen (maximal 15 Teilnehmer/Durchgang). Vor Beginn der Parcoursbegehung versammelt der Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR) alle Teilnehmer der jeweiligen Klasse, um ihnen Einzelheiten zur Startfreigabe, Laufzeit, Verhalten bei Disqualifikation etc. mitzuteilen. Nach der Parcoursbegehung bespricht der Rally Obedience-Wertungsrichter (RO- WR) ggfs. mit Hundeführer, die einen Antrag aufgrund Mobilitätseinschränkung gestellt haben, die gestellten Änderungsanträge und passt ggfs. betroffene Übungen und/oder die Bewegungsgeschwindigkeit entsprechend an. Abgewandelte Übungen müssen dabei so nah wie möglich an den ursprünglichen Übungen bleiben. Alle Anpassungen werden auf den jeweiligen Wertungsbögen der Teilnehmer vermerkt. 4.4 Ablauf der Vorführung Vorbereitungsring Der Einsatz von Futter und/oder Spielzeug o.ä. ist in diesem Ring nicht erlaubt, jedoch darf sich Futter und/oder Spielzeug in verdeckten Taschen am Körper des HF befinden, um nach Überschreitung der Ziellinie im Auslassring sofort als Belohnung eingesetzt werden zu können. Auf Anweisung des Stewards betritt jedes Team idr entsprechend der Startnummer den Vorbereitungsring, nimmt dort eine Grundposition ein und erwartet die Freigabe durch den Wertungsrichter. In Klassen, in denen ohne Leine vorgeführt wird, kann der Hund den Vorbereitungsring auch unangeleint betreten. Die Leine kann vor der Vorführung im Vorbereitungsraum abgelegt oder während der Vorführung am Körper, jedoch nicht in der Hand getragen werden (umbinden oder einstecken). Jedem Team steht es frei nach der Freigabe durch den Wertungsrichter sofort mit der Vorführung zu beginnen oder sich innerhalb des Vorbereitungsrings nach eigenem Ermessen, jedoch maximal 30 Sekunden aufzuwärmen und auf den Start vorzubereiten (Kontaktübungen), bevor es mit der Vorführung durch Überqueren der Startlinie beginnt. Eine erneute Einnahme einer Grundposition ist nicht erforderlich, ein Start aus der Bewegung ist erlaubt Start- und Ziel Start- und Ziellinie (Zeit auslösende Linien elektronisch oder per Stoppuhr gemessen) befinden sich innerhalb des Rally-Obedience-Vorführrings. Sie werden durch die entsprechenden Schilder gekennzeichnet. Diese werden in unmittelbarer Nähe ca. 1-2 Meter zum Rand des Vorbereitungs- bzw. Auslassrings platziert und haben einen Abstand von mindestens 3 m zum nächsten bzw. zum vorhergehenden Schild. Mit Überschreiten der Ziellinie endet Zeitnahme und Bewertung. Eine erneute Grundposition ist nicht erforderlich. Der Hund darf im Ausgangsring gelobt, gestreichelt und belohnt werden, bevor er angeleint wird und das Team diesen Bereich verlässt. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 17 von 65
18 4.5 Zeitnahme und Bewertung Zeitnahme und Bewertung beginnen, sobald ein Teampartner die Startlinie überquert und endet, wenn der letzte Teampartner die Ziellinie überquert. 4.6 Laufzeit und Bewegungsgeschwindigkeit Für alle Parcours legt der Rally Obedience-Wertungsrichter eine angemessene Laufzeit in Minuten und Sekunden fest (Format 00:00). Diese erhält er durch Division der gemessenen Parcourslänge (Meter) durch die Bewegungsgeschwindigkeit (Meter/Sekunde) zuzüglich Aufschlägen für bestimmte Übungen (Sekunden). Eine entsprechende Berechnungstabelle steht den Wertungsrichtern zur Verfügung. Die Wahl der Bewegungsgeschwindigkeit wird unter Berücksichtigung der Klassen, dem Schwierigkeitsgrad des Parcours sowie der Wetter- und Bodenverhältnisse getroffen und liegt bei 0,5 m/s bis 0,8 m/s. Für Hundeführer und Hunde, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und für Teams der Seniorenklasse, kann der Wertungsrichter die Laufzeit gesondert festlegen. Innerhalb dieser ermittelten Laufzeit müssen alle Übungsstationen zwischen Start und Ziel von den Teams versucht werden. Teams, die diese Zeit überschreiten, haben die Vorführung nicht bestanden (Werturteil NB). Spiele können mit oder ohne Zeitlimit beschrieben werden. Sie unterliegen der individuellen Festsetzung durch den Wertungsrichter und/oder Veranstalter oder sind in der Beschreibung des Spiels definiert. 5 Parcoursgestaltung 5.1 Position der Übungsschildern Alle Übungsschilder stehen idr rechts vom Weg des Hundeführers. Bei Übungen, die eine Richtungsänderung erfordern, steht das Schild im direkten Weg des Teams. Diese und andere Abweichungen werden in den Übungsbeschreibungen definiert (9.3). Eine korrekte Platzierung der Schilder ist notwendig, um den Startern mit Hunden jeder Größe einen flüssigen Weg durch den Parcours zu ermöglichen. Deshalb geht der Wertungsrichter vor der ersten Parcoursbegehung durch die Teilnehmer jeden Parcours selbst ab und korrigiert gegebenenfalls die Position von Schildern, Pylonen, Schalen und Hürden etc. Aufgrund dieser Begehung und Messung legt er die endgültige Laufzeit für diesen Parcours fest, bevor er diesen zur Begehung durch die Starter frei gibt. 5.2 Abstand zwischen den Übungsschildern Der Abstand zwischen den einzelnen Übungsstationen sollte idr vier bis fünf Meter betragen, der Mindestabstand zwischen den Übungsschildern muss jedoch 3 Meter betragen. Einige Übungen verlangen größere Abstände (sechs bis zehn Meter). Dies sind z.b. die Übungen Nr. 24, 31, 42, 52, 54, 55, 81 und 83. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 18 von 65
19 5.3 Kombination von Stationären Übungsschildern Obligatorische Kombination: Einige Übungsschilder fordern zur Vervollständigung der Übung ein 2.Übungsschild, das dem ersten in entsprechendem Abstand folgen muss (9.2/9.3). Übungsschild Nr. 36, 67, 68, 69, 70, 71 Obligatorisches Folgeschild Nr. 37, 38, 72, 73, 74, 75 Nr. 45 Nr. 46 Nr. 53 Nr. 54, 55 Obligatorisch miteinander kombinierte Übungsschilder werden jeweils getrennt bewertet Optionale Kombination Zwei bis maximal drei stationäre Übungsschilder werden an einer Übungsstation aufgestellt und über den gemeinsamen Übungsteil Sitz miteinander verbunden. Jedes Übungsschild, das mit einem Sitz des Hundes endet, kann mit einem Übungsschild kombiniert werden, das mit einem Sitz des Hundes beginnt. Diese Übungen können direkt verbunden abgearbeitet werden, es ist jedoch erlaubt, die auf den Schildern geforderten Übungen mit einem Zwischenschritt zu verbinden. Beispiel 1: Halt-Platz-Sitz + Halt-Hund umrunden a)halt-platz-sitz-hund umrunden b)halt-platz-sitz 1 Schritt + Halt-Hund umrunden Beispiel 2: Vorsitz-Rechts Herum-Halt + Halt-Platz-Sitz + Halt-Hund umrunden a) Vorsitz-Rechts Herum-Halt-Platz-Sitz-Hund umrunden b) Vorsitz-Rechts Herum-Halt 1 Schritt + Halt-Platz-Sitz 1 Schritt + Halt-Hund umrunden Optional kombinierte Übungsschilder werden ihrer Reihenfolge gemäß nebeneinander, hintereinander oder im rechten Winkel zueinander gestellt und entsprechend nummeriert. Optional miteinander kombinierte Übungsschilder werden jeweils getrennt bewertet. Bei der Parcoursgestaltung mit kombinierten Übungsschildern ist darauf zu achten, dass die Anzahl der Stationären Übungen innerhalb des Parcours nicht überschritten wird und die Bewegung des Teams nicht ins Stocken gerät, sondern der Parcours flüssig gearbeitet werden kann. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 19 von 65
20 5.4 Ort der Übungsausführungen Mit Ausnahme der Übungen, die einen Beginn mit dem Schild zur Linken des Hundeführers verlangen, werden alle Übungen nahe (ca. 80 cm-120 cm) dem Übungsschild entweder direkt vor oder seitlich vor dem Übungsschild ausgeführt bzw. begonnen (Anhang A1). 5.5 Die Übungen der einzelnen Leistungsstufen Die Übungen für die einzelnen Leistungsstufen sind in der Anlage Übungsliste & Klassenspezifischen Übungskontingente aufgeführt (Anhang A3). 5.6 Übungsbeschreibungen Die in der Anlage Übungsliste & Klassenspezifischen Übungskontingente (Anhang A3) genannten Übungen sind gemäß den Übungsbeschreibungen auszuführen (Anhang A2) 5.7 Übungsschilder Für die in der Anlage Übungsliste & Klassenspezifischen Übungskontingente (Anhang A3) genannten Übungen sind die entsprechenden Schilder zu verwenden (Anhang A1). Schilder für Wettkämpfe müssen das Format A4 haben. Kostenloser DOWNLOAD unter: Spezifische Startvoraussetzungen 6.1 Beginner-Klasse (RB) Ein Start in dieser Klasse liegt im Ermessen des Hundeführers, wenn der vorzuführende Hund den 12. Lebensmonat vollendet hat und bisher nicht in einer anderen Leistungsklasse gestartet ist. Eine Ausnahme besteht nach einem Abstieg aus einer nächsthöheren Leistungssklasse. Parcours der Klasse RB werden mit dem Hund an der Leine absolviert. Ein Rally Obedience-Parcours der Klasse RB besteht aus maximal Übungsstationen zuzüglich der Start- und Ziel-Schildern. Die Übungen für diese Klasse werden vom Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) aus den Schildern der Klasse Beginner (RB) ausgewählt. In Parcours der Klasse RB müssen mindestens 3 und sollten maximal 5 Stationäre Übungen verwendet werden, um eine fließende Vorwärtsbewegung in der Übungsabfolge zu ermöglichen. In Parcours der Klasse Beginner dürfen keine Optionalen Kombinationen gestellt werden und auf einen Tempowechsel folgt in dieser Klasse immer die Übung Tempo Normal. 6.2 Klasse (R1) Startberechtigt in dieser Klasse sind Hunde, die den 15. Lebensmonat vollendet haben, noch nicht in den Klassen R2 oder R3 gestartet sind und in der Klasse Beginner (RB) mindestens dreimal das Werturteil G, SG und/oder V unter Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 20 von 65
21 wenigstens 2 verschiedenen Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) erreicht haben. Eine Ausnahme besteht nach einem Abstieg aus einer nächsthöheren Leistungsklasse. Im Parcours der Klasse R1 wird der Hund ohne Leine vorgeführt. Ein Parcours der Klasse R1 besteht aus 15 bis 18 Übungsstationen, zuzüglich der Start- und Ziel-Schilder. Die Übungen werden vom Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR) aus den Schildern für die Klasse R1 gewählt. Es müssen mindestens 3 und sollten maximal 6 Stationäre Übungen verwendet werden, um eine fließende Vorwärtsbewegung in der Übungsabfolge zu ermöglichen. In Parcours der Klasse R1 müssen mindestens 7 Übungen vorkommen, die dem klassenspezifischen Übungskontingent der Klasse R1 zugeordnet sind, darunter mindestens eine 90 -Drehübung, eine weitere Stationäre Übung, sowie zwei Bewegungsübungen. Auf einen Tempowechsel folgt in dieser Klasse immer die Übung Tempo Normal. 6.3 Klasse 2 (R2): Startberechtigt in dieser Klasse sind Hunde, die den 15. Lebensmonat vollendet haben, noch nicht in der Leistungsklasse R3 gestartet sind und in der Klasse R1 mindestens mindestens dreimal das Werturteil G, SG und/oder V unter wenigstens 2 verschiedenen Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) erreicht haben. Eine Ausnahme besteht nach einem Abstieg aus einer nächsthöheren Leistungsklasse. Im Parcours der Klasse R2 wird der Hund ohne Leine vorgeführt. Ein Parcours der Klasse R2 besteht aus 18 bis 20 Übungsstationen, zuzüglich der Start- und Ziel-Schilder. Die Übungen werden vom Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR) aus den für diese Klasse vorgesehenen Schildern gewählt. Es müssen mindestens 5 und sollten maximal 7 Stationäre Übungen verwendet werden, um eine fließende Vorwärtsbewegung in der Übungsabfolge zu ermöglichen. In Parcours der Klasse R2 müssen mindestens 7 Übungen vorkommen, die dem klassenspezifischen Übungskontingent der Klasse R2 zugeordnet sind, darunter eine Bleib-, eine 180 -Drehübung sowie zwei Bewegungsübungen. Auf einem Tempowechsel darf auch eine Stationäre Übung folgen, wodurch zum Normaltempo zurückgekehrt wird. Nach einer Übung mit Wechsel des Hundes auf die rechte Seite des HF sollten maximal 2-3 weitere Stationen in Folge rechts geführt werden. Anschließend muss eine Übung mit Wechsel des Hundes auf die linke Seite des HF folgen. Eine rechts geführte Übungssequenz darf nur einmal im Parcours verwendet werden. 6.4 Klasse 3 (R3): Startberechtigt in dieser Klasse sind Hunde, die den 15. Lebensmonat vollendet haben und in der Klasse R2 mindestens dreimal das Werturteil G, SG und/oder Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 21 von 65
22 V unter wenigstens 2 verschiedenen Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) erreicht haben. Im Parcours der Klasse R3 wird der Hund ohne Leine vorgeführt. Ein Parcours der Klasse 3 besteht aus Übungsstationen, zuzüglich der Startund Ziel-Schilder. Die Übungen werden vom Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) aus den für diese Klasse vorgesehenen Schildern gewählt. Es müssen mindestens 5 und sollten maximal 7 Stationäre Übungen verwendet werden, um eine fließende Vorwärtsbewegung in der Übungsabfolge zu ermöglichen. In Parcours der Klasse R3 müssen mindestens 7 Übungen vorkommen, die dem klassenspezifischen Übungskontingent der Klasse R3 zugeordnet sind, darunter eine Distanzübung, eine Bleib-Übung, eine 180 -Drehübung sowie 2 Bewegungsübungen. Auf einem Tempowechsel darf auch eine Stationäre Übung folgen, wodurch zum Normaltempo zurückgekehrt wird. Nach einer Übung mit Wechsel des Hundes auf die rechte Seite des HF sollten maximal 2-4 weitere Stationen in Folge rechts geführt werden. Anschließend muss eine Übung mit Wechsel des Hundes auf die linke Seite des HF folgen. Eine rechts geführte Übungssequenz sollte nur maximal zweimal im Parcours verwendet werden. 6.5 Senioren-Klassen (RS) Ein Start in diesen Klassen liegt im Ermessen des Hundeführers, wenn der Hund das 8. Lebensjahr vollendet hat. Ein Hund, der bereits in einer der Seniorenklassen gestartet ist, darf nicht mehr in den Klassen RB, R1-3 starten. Die Klasse Senioren wird in den Stufen RSB und RS1-3 angeboten. Diese entsprechen hinsichtlich Zulassungsvoraussetzungen, Vorführung mit/ohne Leine und Parcoursgestaltung den Klassen RB und R1-3 entsprechen. Hunde, die in die Seniorenklasse eingestuft wurden und bisher nicht in einer anderen Klasse gestartet sind, beginnen in der Klasse RSB. Hunde, die bereits in den Leistungsklassen RB, R1, R2 und/oder R3 gestartet sind und aufgrund Erreichens der Altersgrenze in die Seniorenklasse eingestuft werden sollen, können in die Altersklasse übergehen, deren Voraussetzungen sie erfüllen. Ein Abstieg aus einer der Seniorenklassen ist nur in eine der Seniorenklassen möglich. Die Übungen werden vom Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) aus den für die Klasse RB, R1-3 vorgesehenen Übungskontingenten gewählt. Es dürfen jedoch nicht mehr als die in den Klassen RB und R1-3 genannte Anzahl an Stationäre Übungen genommen werden. Außerdem dürfen in den Seniorenklassen folgende Übungen nicht verwendet werden: nicht Verwenden Nicht verwenden In rechts geführten Sequenzen Nicht verwenden In links geführten Sequenzen 24, 31, 43, 55, 66, 70, 71, 81 34, 47, 49 35, 48, 50 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 22 von 65
23 Weiterhin darf jedes Signal einmal ohne Punktabzug wiederholt werden und es werden keine Punkte für langsame und oder verzögerte Übungsausführung abgezogen. Darüber hinaus werden die Sprunghöhen deutlich reduziert und es kann eine geringere Bewegungsgeschwindigkeit für die Vorführung festgelegt werden. 6.6 Auf- und Abstiegsmodalitäten Ein Team, das in einer Leistungsklasse unter mindestens zwei verschiedenen Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) mindestens dreimal das Werturteil G, SG und/oder V erzielt hat, kann aufsteigen, muss es aber nicht (optionaler Aufstieg). Ein Abstieg aus einer Leistungsklasse in die nächst niedrigere Leistungsklasse ist möglich. Für einen erneuten Aufstieg sind die spezifischen Voraussetzungen der jeweiligen Leistungsklasse erneut zu erfüllen. Ein Abstieg aus einer der Seniorenklassen ist nur in eine der Seniorenklassen möglich. Für einen erneuten Aufstieg sind die spezifischen Voraussetzungen der jeweiligen Seniorenklasse erneut zu erfüllen. Der Abstieg erfolgt auf eigenen Wunsch oder aufgrund dreimaliger aufeinander folgender Disqualifikation innerhalb einer Leistungsklasse. 7 Bewertungsgrundlagen 7.1 Generelle Bewertung Um eine Vorführung zu bestehen, muss das Team zwischen Start und Ziel alle Übungen in der vorgegebenen Reihenfolge zeigen, mindestens 70 Punkte erreichen und innerhalb des Zeitlimits bleiben. Vorführungen mit weniger als 70 Punkten und/oder Überschreitung des Zeitlimits sowie Vorführungen, bei denen eine oder mehrere Übungen ausgelassen wurden, gelten als Nicht Bestanden (Werturteil NB). Für angebotenen Spiele gelten die Bestimmungen in der Spielbeschreibung. 7.2 Bewertungskriterien Der Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) entscheidet über die Bewertung einer Übungsausführung. Diese Entscheidung ist verbindlich. Alle vom Wertungsrichter benannten Abzüge werden pro Schild vom Ringsteward auf dem Bewertungsbogen vermerkt. Bewertet werden die Ausführungen der einzelnen geforderten Übungen gemäß Übungsbeschreibung sowie das allgemeine Erscheinungsbild (Zusammenarbeit, Motivation, Arbeitseifer und der Fluss der Übungsabfolge) und das korrekte "bei Fuß Gehen" zwischen den Übungen. 7.3 Generelle Punktabzüge Sollte ein Punktabzug erforderlich sein, so beträgt dieser mindestens einen Punkt. Geringfügige Fehler, die beim traditionellen Obedience zu einem Abzug von einem halben Punkt führen würden, werden im Rally Obedience nicht gewertet und führen zu keinem Abzug, da hier nicht die absolute Präzision, sondern die fließende Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 23 von 65
24 Zusammenarbeit und harmonische Kommunikation des Teams im Vordergrund stehen. Deshalb werden verbale Aufmunterung und verbales Lob während der Vorführung nicht als Fehler bewertet und Signale sowohl als reines Sicht-, reines Hörzeichen oder die gleichzeitige Kombination dieser Signale als zulässiges Einzelsignal bewertet. Jedoch führen Signalwiederholungen zu einem Abzug, wenn sie aufgrund einer fehlerhaften, verzögerten oder nicht erfolgten Übungsausführung des Hundes erfolgen. 7.4 Leine Wenn die Übungen mit dem angeleinten Hund durchgeführt werden (RB/RSB), muss die Leine so gehalten werden, dass kein Zug auf den Hals des Hundes ausgeübt wird. Spannungen auf der Leine und das Fallenlassen der Leine führen zu Punktabzug. 7.5 Berühren des Hundes Anfassen und Streicheln des Hundes während oder zwischen den Übungen führen zu Punktabzug. 7.6 Locken Das Locken mit oder der Einsatz von Futter oder Spielzeug im Vorbereitungs- und Vorführring führen zum Nicht Bestehen der Vorführung (Werturteil NB). Als versuchtes Locken gilt bereits, wenn dem Hund der Anschein vermittelt wird, es befinde sich eine Belohnung in den Fingern, der Hand, Tasche etc. des HF. Das gilt auch für das Führen des Hundes mit ausgestrecktem/n Finger/n und/oder offener Handfläche gilt als Locken, wenn dies über eine längere Strecke oder einen längeren Zeitraum erfolgt. 7.7 Korrekturen Der Hund darf weder verbal noch körperlich harsch oder korrigiert werden. Dies führt in Abhängigkeit von der Schwere der Korrektur zu Punktabzügen und einer Verwarnung oder zur Disqualifikation vom Wettkampf (DIS). 7.8 Lösen im Ring Hunde, die sich im Vorführring lösen oder den Ring während der Vorführung verlassen, werden disqualifiziert. 7.9 Abzüge Innerhalb einer Rally Obedience-Vorführung muss jedes Team alle Übungen versuchen. Abzüge gibt es je nach Schwere und Art des Fehlers in der Übungsausführung oder des Verhaltens von Hundeführer und Hund (1-10 Punkte). Jede Übung kann einmal wiederholt werden. Davon ausgeschlossen sind Übungen, bei denen Schilder, Pylonen, Schalen und Spielzeuge verschoben oder umgeworfen wurden. Sprungübungen, bei denen der Hund beim Überqueren der Hürde die Stange abgeworfen oder auf dieser bzw. dem Brett aufgesetzt hat, können ebenfalls nicht wiederholt werden. Wird eine Übung in einem oder mehr Hauptbestandteil(en) unvollständig/unkorrekt Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 24 von 65
25 ausgeführt, wird diese mit 10 Fehlerpunkten geahndet. Um den Punktabzug zu reduzieren, kann das Team die Übung einmalig wiederholen, solange mit der nächsten Übung noch nicht begonnen wurde. Der Wertungsrichter weist durch eine Ansage UV auf die Wiederholungsmöglichkeit hin, jedoch kann ein Team eine Übung auch ohne Ansage des Wertungsrichters wiederholen. Auswirkungen der Wiederholung: 1. Wird eine unkorrekt/unvollständige gezeigte Übung nicht wiederholt, bleibt der erteilte Punktabzug von 10 Punkten bestehen und die Übung wird mit UV (Unkorrekt Vorgeführt ) bewertet. 2. Wird eine unkorrekt/unvollständige gezeigte Übung in der Wiederholung erneut nicht vollständig/korrekt gezeigt, bleibt der erteilte Punktabzug von 10 Punkten bestehen und die Übung wird mit UV (Unkorrekt Vorgeführt ) bewertet. 3. Wird die Übung in der Wiederholung vollständig/korrekt gezeigt, erhält das Team einen 5-Punkte-Abzug für die Wiederholung der Übung zzgl. eventueller weiterer Abzüge innerhalb der Wiederholung. Der vor der Wiederholung erteilte Abzug erlischt jedoch und die Übung gilt als korrekt/vollständig vorgeführt, wenn die Gesamtfehlerpunkte für diese Übung weniger als 10 Punkte betragen. Eine Disqualifikation wird vom Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR) durch ein deutliches akustisches Signal (Pfeifton) angezeigt. Die Bewertung wird sofort abgebrochen und das Team verliert alle Punkte. Der Rally Obedience- Wertungsrichter (RO-WR) kann jedoch erlauben, dass das Team den Parcours ohne Bewertung beendet oder er kann das Team aus dem Ring verweisen Spezielle Bewertung Für die Bewertung der Übungen mit Abzugspunkten gilt die Bewertungstabelle (Anhang A4). 8 Abschluss des Wettkampfes 8.1 Siegerehrungen Am Ende eines jeden Wettkampfes findet eine Siegerehrung statt. Anschließend kann ein weiterer Wettkampf durchgeführt werden. 8.2 Platzierungen Die Platzierung der Teams erfolgt unter Berücksichtigung der 1. Summe der erreichten Punkte 2. erreichten Laufzeit 3. Anzahl der Unkorrekten Übungen (UV) Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 25 von 65
26 Beispiel bei einer errechneten Laufzeit von 2:58 Minuten Rang Start Abzüge Erreichte Zeit Anzahl Anzahl Wert- Nr. Punkte Min:Sek Übungen UV Urteil 00: : V : SG : G : G : G : G : NB : NB : NB Futter NB 8.3 Werturteile In allen Leistungsklassen beträgt die maximal zu erreichende Punktzahl 100. Werturteile werden wie folgt erteilt: Vorzüglich V Von 90 Bis 100 Punkte Sehr Gut SG Von 80 Bis 89 Punkte Gut G Von 70 Bis 79 Punkte Nicht Bestanden NB Von 0 Bis 69 Punkte Disqualifikatiíon DIS 0 Punkte 8.4 Ehrengaben Rote Rosette: Blaue Rosette: Gelbe Rosette: erhalten Teams mit dem Werturteil Vorzüglich erhalten Teams mit dem Werturteil Sehr Gut erhalten Teams mit dem Werturteil Gut Mehrfarbige Rosette oder Pokal: Erstplatzierte Team jeder Leistungsklasse erhalten zusätzlich zur entsprechenden Bewertungs-Rosette eine mehrfarbige Rosette oder alternativ einen Pokal. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 26 von 65
27 9 Schlussbestimmungen und Gültigkeit Der Leitfaden für Wettkämpfe in seiner aktuellen Version ist Basis für Training und Wettkämpfe. Alles was dieser Leitfaden nicht vorsieht liegt in der Zuständigkeit der Interessengemeinschaft Rally Obedience Deutschland. Falls ein Fall eintritt, für den dieser Leitfaden oder die darauf basierenden Ausführungsbestimmungen nicht ausreichen, aber während der Leistung/des Wettkampfes eine Entscheidung getroffen werden muss, obliegt diese dem jeweils amtierenden Rally Obedience-Wertungsrichter (RO-WR). Hinweise und Fragen an die Interessengemeinschaft sind willkommen, um das Regelwerk weiter zu verbessern und zu gestalten. 10 Anhänge Die nachfolgenden Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. (A1) (A2) (A3) (A4) Übungsschilder Übungsbeschreibung Klassenspezifische Übungskontingente Bewertungstabelle 11 Unterlagen für Veranstalter (DOWNLOAD) Die nachfolgenden externen Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. Download unter Veranstaltungsmeldung Bewertungsbogen Auswertungsbogen Leitfaden für Stewards im Rally Obedience Leitfaden für die Wertungsrichter-Qualifikation Spesenregelung 12 Unterlagen für Teilnehmer (DOWNLOAD) Die nachfolgenden externen Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. Download unter Leistungsnachweise Meldeschein Mobilitätseinschränkung 13 Übungsschilder im Wettkampfformat DIN A 4 (DOWNLOAD) Die nachfolgenden externen Anhänge sind Bestandteil dieses Leitfadens. Download unter Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 27 von 65
28 Anhang A1 Übungsschilder / 1 Die Schilder stehen im Wettkampfformat A4 zum Download bereit unter: Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 28 von 65
29 Anhang A1. Übungsschilder / 2 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 29 von 65
30 Anhang A1 Übungsschilder / 3 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 30 von 65
31 Anhang A1 Übungsschilder / 4 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 31 von 65
32 Anhang A1 Übungsschilder / 5 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 32 von 65
33 Anhang A1 Übungsschilder / 6 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 33 von 65
34 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 1 Erklärungen: Grund-/Fußposition: Der Hund sitzt, liegt, steht oder läuft auf/an der linken Seite (in rechts geführten Sequenzen auf/an der rechten Seite) gerade und nah neben seinem HF mit dem Schulterblatt in/auf Beinhöhe. Deutlich erkennbare Abweichungen nach vorne, nach hinten und zur Seite sind fehlerhaft. Leichtes Nachhängen (Kopf des Hundes auf Kniehöhe des HF) und leichtes Vorpreschen (Becken des Hundes auf Kniehöhe des HF) bleiben ohne Punktabzug. Bis zu einem Winkel von ca. 30 gilt die Position des Hundes als gerade. Leichtes Nachhängen <-- --> Leichtes Vorpreschen Ca. 30 Vorsitzposition: Der Hund sitzt gerade und nah mit seiner Front vor dem HF. Der Hund befindet sich dabei inkl. Pfoten vor den Beinen des HF. Die Übung gilt bis zu einem Abstand von ca. 30 cm zum HF und zwischen den Füßen, jedoch vor den Beinen, als korrekt. Deutlich erkennbare Abweichungen nach vorne, nach hinten und zur Seite sind fehlerhaft oder unkorrekt ausgeführt (Hund (Vorderpfoten o.a.) befinden sich hinter den Beinen des HF (Durchrutschen). Bis ca. 30 In bereits eingenommenen Grund- und Vorsitzpositionen darf der HF die Position seiner Füße nur dann bewegen, wenn dies in der jeweiligen Übungsbeschreibung verankert ist. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 34 von 65
35 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 2 Erklärung Bewegungsübungen (B) sind Übungen, bei denen das Team gemeinsam ununterbrochen in Bewegung ist. Stationäre Übungen (S) sind Übungen, die die Vorwärtsbewegung des Teams durch eine Grundstellung oder eine eine Vorsitzübung unterbrechen oder Übungen, in denen ein Teampartner im Sitz, Platz oder Steh anhalten muss. Die Hauptteile der Übungen sind durch Fettdruck und Unterstreichen gekennzeichnet. 01. Start Kennzeichnet den Beginn des Parcours, der Bewertung und der Zeitnahme. Es ist nicht erforderlich direkt vor dem Startschild (erneut) eine Grundposition einzunehmen, ein Start aus der Bewegung ist erlaubt. Die Beurteilung des Teams (Bewertung und Zeitnahme) beginnt mit Überqueren der Startlinie, die durch das Startschild gekennzeichnet ist. 02. Ziel Kennzeichnet das Ende des Parcours, der Bewertung und der Zeitnahme. Die Beurteilung des Teams endet, sobald das Team die Ziellinie überschreitet, die durch das Zielschild gekennzeichnet ist. Das Einnehmen einer abschließenden Grundposition ist nicht erforderlich. 03. Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 4. Halt Platz (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Platz ein. Anschließend folgt der Hund dem HF aus der Platzpositon und in Fußposition zur nächsten Station. 5. Halt Platz Sitz (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Platz ein und auf erneutes Signal setzt er sich wieder. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 35 von 65
36 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 3 Pos. Vor Pos. Vor 6. Halt Hund umrunden (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Der HF signalisiert dem Hund zu bleiben, während er den Hund entgegen dem Uhrzeigersinn umrundet und sich erneut neben den sitzenden Hund stellt. In rechts geführten Sequenzen umrundet der HF den Hund mit dem Uhrzeigersinn. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. 7. Halt Platz Hund umrunden (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Platz ein. Der HF signalisiert dem Hund zu bleiben, während er den Hund entgegen dem Uhrzeigersinn umrundet und sich erneut neben den liegenden Hund stellt. In rechts geführten Sequenzen umrundet der HF den Hund mit dem Uhrzeigersinn. Anschließend folgt der Hund aus der Platzposition dem HF in Fußposition zur nächsten Station. 8: 90 Rechts (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 90 nach rechts und gehen ohne anzuhalten in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann winkelig 90 auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. 9: 90 Links (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 90 nach links und gehen ohne anzuhalten in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann winkelig 90 auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 36 von 65
37 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 4 Pos. Vor Pos. Vor Pos. Vor Pos. Vor 10: 180 Rechts (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 180 nach Rechts und gehen ohne anzuhalten in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. 11: 180 Links (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 180 nach Links und gehen ohne anzuhalten in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. 12: 270 Rechts (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 270 nach Rechts und gehen ohne anzuhalten in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. 13: 270 Links (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 270 nach Links und gehen ohne anzuhalten in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. 14: 360 Rechts (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 360 nach Rechts und gehen ohne anzuhalten in Laufrichtung und in Fußposition weiter zur nächsten Station. Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 37 von 65
38 Regelwerk Rally Obedience - Leitfaden für Wettkämpfe, Vers. 4.0, Stand Juli 2012 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 5 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 38 von 65
39 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 6 Pos. Vor 19: Vorsitz Hund Links Herum Halt (Stationäre Übung) Aus der Bewegung in Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF den Hund zum Vorsitz. Um dem Hund das Einnehmen der Vorsitzposition zu erleichtern, ist es dem HF erlaubt vor dem Anhalten max. 4 Schritte gerade rückwärts zu gehen, bevor er anhält. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund direkt an die linke Seite des HF und setzt sich in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. 20: Tempo Schnell (Bewegungsübung) Aus dem zuvor geforderten Tempo und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild beschleunigt der HF seine Gangart deutlich erkennbar, während sich der Hund in Fußposition dieser schnelleren Gangart anpasst. In diesem Tempo bewegt sich das Team zur nächsten Station. 21: Tempo Langsam (Bewegungsübung) Aus dem zuvor geforderten Tempo und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild verlangsamt der HF seine Gangart deutlich erkennbar, während sich der Hund in Fußposition dieser langsameren Gangart anpasst. In diesem Tempo bewegt sich das Team zur nächsten Station. 22: Tempo Normal (Bewegungsübung) Aus dem zuvor geforderten Tempo und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild verlangsamt bzw. beschleunigt der HF seine Gangart deutlich erkennbar zu seiner Normalgeschwindigkeit, während sich der Hund in Fußposition dieser neuen Gangart anpasst. In diesem Tempo bewegt sich das Team zur nächsten Station. 23: Aus Bewegung Schritt Zur Seite Rechts (Links) (Bewegungsübung) Aus der Bewegung und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild macht der HF mit dem rechten Fuß einen deutlichen Schritt nach rechts (links) und setzt mit dem linken (rechten) Fuß seinen Weg auf der neuen (seitlich versetzen) Lauflinie fort. Der Hund folgt dabei dem linken (rechten) Bein des HF in Fußposition. Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. Erläuterung: Diese Übung soll als Richtungsänderung (seitlich nach rechts bzw. in rechts geführten Sequenzen seitlich nach links, Schwesternschild ) ausgeführt werden. Um das Team zu einem deutlichen Seitwärtsschritt zu veranlassen, steht das Übungsschild im direkten Laufweg des Teams. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 39 von 65
40 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 7 24: Halt 1, 2, 3 Schritte Vorwärts (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Nun macht der HF 1 Schritt vorwärts und hält erneut an. Der Hund bleibt während der Bewegung des HF in Fußposition und setzt sich erneut in Grundposition neben den HF, wenn dieser anhält. Jetzt macht der HF 2 Schritte vorwärts und hält an und danach 3 Schritte vorwärts und hält erneut an. Der Hund bleibt jeweils während der Bewegung des HF in Fußposition und setzt sich in Grundposition neben den HF sobald dieser anhält. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 25: Spirale Rechts (Bewegungsübung) Im Abstand von 150 cm zueinander (zwischen den Pylonen am Boden gemessen) werden 3 Pylonen in gerader Linie aufgestellt. Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an der ersten Pylone platziert. In Fußposition umkreist das Team mit dem Uhrzeiger erst alle drei Pylonen, danach die ersten beiden Pylonen und zuletzt die erste Pylone. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Pos. Links 26: Spirale links (Bewegungsübung) Im Abstand von 150 cm zueinander (zwischen den Pylonen am Boden gemessen) werden 3 Pylonen in gerader Linie aufgestellt. Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an der ersten Pylone platziert. In Fußposition umkreist das Team gegen den Uhrzeiger erst alle drei Pylonen, danach die ersten beiden Pylonen und zuletzt die erste Pylone. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 40 von 65
41 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 8 Pos. Links 27: Einfach-Slalom (Serpentine) (Bewegungsübung) Im Abstand von 150 cm zueinander (zwischen den Pylonen am Boden gemessen) werden 4 Pylonen in gerader Linie aufgestellt. Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an der ersten Pylone platziert. In Fußposition durchquert das Team die Pylonen vollständig im Slalom. Zu Beginn dieser Laufübung befindet sich die erste Pylone auf der linken Seite des Teams. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Pos. Links 28: Doppel-Slalom (Bewegungsübung) Im Abstand von 150 cm zueinander (zwischen den Pylonen am Boden gemessen) werden 4 Pylonen in gerader Linie aufgestellt. Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an der ersten Pylone platziert. In Fußposition durchquert das Team die Pylonen im Slalom, umrundet die letzte Pylone im Uhrzeigersinn und bewegt sich im Slalom zurück zur ersten Pylone. Zu Beginn dieser Laufübung befindet sich die erste Pylone auf der linken Seite des Teams. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 29. Halt Steh (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Steh ein. Diese Position ist deutlich (etwa 1-2 Sekunden) zu zeigen Der HF darf die eingenommene Grundposition nicht verlassen, um dem Hund zu helfen, die Steh-Position einzunehmen. Anschließend folgt der Hund dem HF aus der Stehpositon in Fußposition zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 41 von 65
42 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 9 + Pos. Vor Kehrtwende (Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wendet sich der HF um 180 nach Links während sich der Hund gleichzeitig um 180 nach Rechts um den HF herum zurück in die Fußposition bewegt. Ohne anzuhalten gehen beide in Fußposition weiter zur nächsten Station. Erläuterung: Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von max. 80 cm Durchmesser) erlaubt.in rechts geführten Sequenzen wendet sich der HF um 180 nach Rechts während sich der Hund gleichzeitig um 180 nach Links um den HF herum zurück in die Fußposition bewegt ( Schwesternschild ). 31: Vorsitz 1, 2, 3 Schritte Rückwärts (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF den Hund aus der Bewegung zum Vorsitz. Um dem Hund das Einnehmen der Vorsitzposition zu erleichtern, ist es dem HF erlaubt vor dem Anhalten max. 4 Schritte gerade rückwärts zu gehen, bevor er anhält. Mit dem Hund in Vorsitzposition macht der HF 1 Schritt rückwärts und hält erneut an. Dabei bewegt sich der Hund mit dem HF und setzt sich, sobald der HF anhält, erneut in die Vorsitzposition. Nun macht der HF 2 Schritte Rückwärts und hält an und danach 3 Schritte Rückwärts und hält erneut an. Der Hund folgt jeweils und setzt sich, sobald der HF anhält, erneut in die Vorsitzposition. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt). Bevor der Hund die Fußposition erreicht, bewegt sich der HF zur nächsten Station, während der Hund zur Fußposition aufschließt. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen erfolgt bei dieser Übung nach dem Vorsitz ein Wechsel des Hundes zurück auf die linke Seite des HF. 32: Platz aus der Bewegung Anhalten (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF den Hund in die Platzposition, während er selbst anhält. Der Hund legt sich sofort, ohne sich vorher hinzusetzen, an die linke (rechte) Seite des HF. Anschließend folgt der Hund dem HF aus der Platzposition in Fußposition zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 42 von 65
43 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 10 Pos. Vor Pos. Vor 33: Halt Schnell vorwärts (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Jetzt signalisiert der HF dem Hund ihm in Fußposition zu folgen, während er sich aus dem Anhalten sofort im Tempo Schnell zur nächsten Station bewegt. 34. Halt 90 Rechts Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Der HF signalisiert dem Hund zu folgen, während er sich auf der Stelle um 90 nach rechts dreht. Sobald der HF anhält, setzt sich der Hund erneut neben den HF. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. 35. Halt 90 Links Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Der HF signalisiert dem Hund zu folgen, während er sich auf der Stelle um 90 nach links dreht. Sobald der HF anhält, setzt sich der Hund erneut neben den HF. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. 36. Halt Vorwärts ohne Hund (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF.Der HF signalisiert dem Hund zu bleiben, während er sich zur nächsten Übungsstation begibt. Erläuterung: Dieser Übung müssen die Übung 37, 38, 72, 73, 74 oder 75 folgen (Obligatorische Kombination) 37. Anhalten - ohne Umdrehen Heranrufen - Halt (Stationäre Übung) Etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF mit dem Rücken zum Hund an. Nun signalisiert der HF den Hund an seine linke (rechte) Seite in die Fußposition. Dort angekommen setzt sich der Hund an die linke (rechte) Seite des HF. Der HF darf sich bei dieser Übung mit dem Kopf oder Oberkörper zum Hund umdrehen, jedoch dürfen seine Füße die eingenommene Position nicht verlassen. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 43 von 65
44 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 11 Pos. vor Pos. Rechts o. Links Pos. Rechts o. Links 38. Anhalten Umdrehen Abrufen Vorsitz - Halt (Stationäre Übung) Etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und dreht sich zum Hund um. Nun signalisiert der HF den Hund zum Vorsitz. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt) und setzt sich in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen erfolgt bei dieser Übung nach dem Vorsitz ein Wechsel des Hundes zurück auf die linke Seite des HF. 39: Pyramide (Bewegungsübung) In Fußposition durchquert das Team die Pylonen ohne anzuhalten im versetzten Slalom. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: 3 Pylonen werden zu einem gleichseitigen Dreieck aufgestellt. Der Abstand zwischen den Pylonen beträgt jeweils 150 cm (am Boden gemessen). Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an der einer der 3 Pylonen platziert. Zu Beginn dieser Laufübung kann sich die erste Pylone dabei auf der linken oder rechten Seite des Teams befinden. 40: Raute 1 (Bewegungsübung) In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Acht um die Pylonen der längeren Achse. Das Zentrum der Figur muss dabei dreifach durchquert werden. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Laufschemata Erläuterung: 4 Pylonen werden zu einem Viereck in Form einer Raute aufgestellt. Die Pylonen bilden die Eckpunkte der Raute. Die Mitte der kurzen Achse schneidet die Mitte der langen Achse senkrecht. Der Abstand zwischen den beiden Pylonen auf der längeren Achse beträgt 300 cm, der Abstand der Pylonen auf der kürzeren Achse 150 cm (jeweils am Boden gemessen). 150 cm Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an einer der 4 Pylonen platziert. Zu Beginn dieser Laufübung kann sich die erste Pylone dabei auf der linken oder rechten Seite des Teams befinden. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 44 von 65
45 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 12 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 45 von 65
46 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 13 + Pos. Vor + Pos. Vor 43: HALT 1 Schritt zur Seite rechts / links Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke Seite des HF. Mit dem Hund in Fußposition macht der HF mit dem rechten Fuß beginnend einen Schritt zur Seite rechts und hält erneut an. Der Hund bewegt sich in Fußposition mit dem HF und setzt sich, sobald der HF anhält erneut in Fußposition neben den HF. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen setzt sich der Hund an die rechte Seite des HF. Mit dem Hund in Fußposition macht der HF mit dem linken Fuß beginnend einen Schritt zur Seite links und hält erneut an ( Schwesternschild ). Diese Übung muss als Richtungsänderung seitlich nach rechts bzw. in rechts geführten Sequenzen seitlich nach links ausgeführt werden. Um das Team zu einem deutlichen Seitwärtsschritt zu veranlassen, steht das Übungsschild im direkten Laufweg des Teams. 44: HALT Bleib 90 Drehung + 1 Schritt Heranrufen Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke Seite des HF. Nun signalisiert der HF dem Hund zu bleiben. Anschließend dreht sich der HF auf der Stelle um 90 nach rechts, während er gleichzeitig einen Schritt in die neue Richtung geht und erneut anhält. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund und setzt sich in Grundposition neben den HF. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen setzt sich der Hund an die rechte Seite des HF. Der HF signalisiert dem Hund zu bleiben. Nun dreht sich der HF auf der Stelle um 90 nach links, während er gleichzeitig einen Schritt in die neue Richtung geht und erneut anhält. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund und setzt sich in Grundposition neben den HF ( Schwesternschild ). Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 46 von 65
47 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 14 Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 47 von 65
48 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 15 Pos. vor Pos. vor Pos. rechts o. links 49. Halt 180 Rechts Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Mit dem Hund in Fußposition dreht sich der HF auf der Stelle um 180 nach rechts und hält erneut an. Sobald der HF anhält setzt sich der Hund erneut neben den HF. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. 50. Halt 180 Links - Halt (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Mit dem Hund in Fußposition dreht sich der HF auf der Stelle um 180 nach rechts und hält erneut an. Sobald der HF anhält setzt sich der Hund erneut neben den HF. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station 51: Raute 2 (Bewegungsübung) In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Acht um die Pylonen der längeren Achse. Das Zentrum der Figur muss dabei dreifach durchquert werden. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. Erläuterung: 2 Pylonen, eine Futterschale (mit Abdeckung) und ein Spielzeug werden zu einem Viereck in Form einer Raute aufgestellt. Die Pylonen bilden die Eckpunkte auf der längeren Achse, Futterschale und Spielzeug bilden die Eckpunkte auf der kürzeren Achse dieser Raute. Die Mitte der kurzen Achse schneidet die Mitte der langen Achse senkrecht. Der Abstand der Pylonen zueinander beträgt 300 cm, der Abstand zwischen Futterschale und Spielzeug beträgt 150 cm (jeweils am Boden gemessen). Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an einem der 4 Eckpunkte der Raute 150 cm platziert. Die/das erste Pylone, Futterschale oder Spielzeug kann sich dabei auf der linken oder rechten Seite des Teams befinden. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 48 von 65
49 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 16 52: Hund über Hürde schicken HF läuft nebenher 2 (Bewegungsübung) Pos. rechts o. links Aus der Bewegung in Fußposition signalisiert der HF dem Hund eine Hürde zu überspringen, während er selbst ohne anzuhalten in einem für seinen Hund angemessenen Tempo seitlich entlang der markierten Linie im Abstand von 180 cm an der Hürde vorbei geht oder läuft. Sobald der Hund den Sprung in der vorgeschriebenen Richtung absolviert hat, signalisiert der HF den Hund zurück in die Fußposition. Wenn der Hund schneller als der HF ist, kann der Hund in die Fußposition zurückgerufen werden ohne dafür Punktabzug zu erhalten. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: Seitlich der Hürde wird im Abstand von 180 cm am Boden eine Linie markiert, die ca. 4 Meter vor der Hürde beginnt und ca. 4 Meter hinter der Hürde endet. Die Übung beginnt ca. 4 Meter vor und 1,8 m seitlich der Hürde. Das Übungsschild wird seitlich der markierten Linie so aufgestellt, dass das Team ohne Probleme zwischen Linie und Schild passieren kann. 53: Halt- Vom Hund hinter Hürde entfernen (Stationäre Übung) Pos. Rechts o. Links Pos. vor Aus der Bewegung in Fußposition hält der HF seitlich des Übungsschildes und mittig zur Hürde an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Der HF signalisiert dem Hund zu bleiben, während er sich hinter die Hürde zum nächsten Übungsschild entfernt, das sich 4-6 m mittig hinter der Hürde befindet. Erläuterung: Die Übung beginnt ca. 4 Meter mittig vor der Hürde und seitlich des Übungsschildes. Dieser Übung müssen die Übung 54 oder 55 folgen (Obligatorische Übungen). 54: Umdrehen-Hund über Hürde abrufen-vorsitz-90 - Drehung links-hund rechts herum-halt (Stationäre Übung) Am Schild angekommen, dreht sich der Hundeführer um. Sein Rücken zeigt dabei zum Schild, seine Fußspitzen sind in Richtung Hürde gerichtet, die sich nun vor ihm befindet. Nun signalisiert der HF dem Hund über die Hürde zu springen und in den Vorsitz zu kommen. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF auf die linke Seite des HF, während sich der HF gleichzeitig um 90 nach links dreht. Sobald der HF anhält, setzt sich der Hund in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. Erläuterung: Diese Übung beginnt ca. 80 cm direkt vor dem Übungsschild, das sich 5-6 m mittig hinter der Hürde befindet. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 49 von 65
50 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 17 Pos. vor 55: Umdrehen-Hund über Hürde abrufen-vorsitz-90 - Drehung rechts-hund links herum-halt (Stationäre Übung) Am Schild angekommen, dreht sich der Hundeführer um; sein Rücken zeigt dabei zum Schild, seine Fußspitzen sind in Richtung Hürde gerichtet, die sich nun vor ihm befindet. Nun signalisiert der HF dem Hund über die Hürde zu springen und in den Vorsitz zu kommen. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund direkt an die linke Seite des HF, während sich der HF gleichzeitig um 90 nach rechts dreht. Sobald der HF anhält, setzt sich der Hund in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. Erläuterung:Diese Übung beginnt ca. 80 cm direkt vor dem Übungsschild, das sich 5-6 m mittig hinter der Hürde befindet. Pos. Links 56: Schleife links (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF dem Hund sich um 360 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Während der HF ohne anzuhalten in Laufrichtung weitergeht, schließt der Hund nach Vollendung der Drehung zur Fußposition zum Hundeführer auf. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 57: Brezel rechts (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF gemeinsam um 360 nach Rechts. Nach Vollendung des Kreises und ohne anzuhalten wenden sich Hund und HF in Fußposition um 360 nach Links. Nach Vollendung des 2. Kreises gehen Hund und HF ohne anzuhalten in Laufrichtung und in Fußposition weiter zur nächsten Station. Erläuterung: Beide 360 -Wendungen können auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist jeweils ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. Der HF kann die beiden Kreise mit einem Zwischenschritt verbinden ohne dafür einen Punktabzug zu erhalten. 58: Brezel links (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild wenden sich Hund und HF um 360 nach Links. Nach Vollendung des Kreises und ohne anzuhalten wenden sich Hund und HF in Fußposition um 360 nach Rechts. Nach Vollendung des 2. Kreises gehen Hund und HF ohne anzuhalten in Laufrichtung und in Fußposition weiter zur nächsten Station. Erläuterung: siehe Nr. 57 Brezel rechts Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 50 von 65
51 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 18 Erläuterung: : Welle rechts + Welle links 4 Pylonen werden zu einem Quadrat aufgestellt. Die Seitenlänge zwischen den Pylonen beträgt jeweils 150 cm (am Boden gemessen). Diese Übung beinhaltet 2 unterschiedliche Ausführungen, denn abhängig von der Seite, auf der der Hund geführt wird, findet ein Wechsel der Führseite statt oder nicht. Immer, wenn der HF sich in der Wendung vom Hund wegwendet, muss der Hund hinter dem Rücken des HF auf die andere Seite des HF wechseln. + 59: Welle rechts (Bewegungsübung) In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Welle, indem das Team zuerst links an der Pylonengruppe vorbei geht. An der zweiten Pylone wendet das Team um die Pylone 180 nach rechts zur Mitte der Pylonengruppe und durchquert sie in Fußposition. Nun wendet das Team um die dritte Pylone 180 nach links und geht bis zum Ende der Pylonengruppe mit den Pylonen auf der linken Seite. 150 cm Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. + 60: Welle links (Bewegungsübung) In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Welle, indem das Team zuerst rechts an der Pylonengruppe vorbei geht. An der zweiten Pylone wendet das Team um die Pylone 180 nach links zur Mitte der Pylonengruppe und durchquert sie in Fußposition. Nun wendet das Team um die dritte Pylone 180 nach rechts und geht bis zum Ende der Pylonengruppe mit den Pylonen auf der rechten Seite. Pos. Links 150 cm Anschließend bewegt sich Team zur nächsten Station. das Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 51 von 65
52 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 19 61: Switch rechts (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition auf der linken Seite des HF und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF dem Hund hinter ihm auf seine rechte Seite zu wechseln Während der HF ohne anzuhalten in Laufrichtung weitergeht, wechselt der Hund hinter dem Rücken des HF auf dessen rechte Seite und schließt zur Fußposition zum Hundeführer auf. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 62: Switch links (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition auf der rechten Seite des HF und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF dem Hund hinter ihm auf seine linke Seite zu wechseln s Während der HF ohne anzuhalten in Laufrichtung weitergeht, wechselt der Hund hinter dem Rücken des HF auf dessen linke Seite und schließt zur Fußposition zum Hundeführer auf. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 63: Cross rechts (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition auf der linken Seite des HF und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF dem Hund vor ihm auf seine rechte Seite zu wechseln Während der HF ohne anzuhalten in Laufrichtung weitergeht, wechselt der Hund zügig vor dem HF auf dessen rechte Seite, damit der HF zur Fußposition aufschließen kann. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. 64: Cross links (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition auf der rechten Seite des HF und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF dem Hund vor ihm auf seine linke Seite zu wechseln Während der HF ohne anzuhalten in Laufrichtung weitergeht, wechselt der Hund zügig vor dem HF auf dessen linke Seite, damit der HF zur Fußposition aufschließen kann. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 52 von 65
53 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 20 Pos. Rechts o. Links 65. Halt Steh Hund umrunden (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich in Grundposition an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Steh ein. Der HF signalisiert dem Hund in dieser Position zu bleiben, während er den Hund entgegen dem Uhrzeigersinn umrundet und sich erneut neben den stehenden Hund stellt. Die Position Steh ist zu zeigen, bis der HF in die Grundposition neben dem Hund zurückgekehrt ist. Anschließend folgt der Hund aus der Stehposition dem HF in Fußposition zur nächsten Station. Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen umrundet der HF den Hund mit dem Uhrzeigersinn. 66: Vorsitz 1 Schritt zur Seite Rechts oder Links herum Vorwärts (Stationäre Übung) Aus der Bewegung in Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF den Hund zum Vorsitz und hält an. Um dem Hund das Einnehmen der Vorsitzposition zu erleichtern, ist es dem HF erlaubt vor dem Anhalten max. 4 Schritte gerade rückwärts zu gehen, bevor er anhält. Mit dem Hund in Vorsitzposition macht der HF mit dem rechten Fuß beginnend einen Schritt zur Seite rechts bzw. mit dem linken Fuß beginnend einen Schritt zur Seite links und hält erneut an. Der Hund bewegt sich mit dem HF und setzt sich, sobald der HF anhält erneut in Vorsitzposition vor den HF. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt). Bevor der Hund die Fußposition erreicht, bewegt sich der HF zur nächsten Station, während der Hund zur Fußposition aufschließt. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen erfolgt bei dieser Übung nach dem Vorsitz ein Wechsel des Hundes zurück auf die linke Seite des HF. 67. Halt Platz Vorwärts ohne Hund (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Platz ein. Der HF signalisiert dem Hund in dieser Position zu bleiben, während er sich zur nächsten Übungsstation begibt. Erläuterung: Der HF darf sich bei dieser Übung mit dem Kopf oder Oberkörper zum Hund umzudrehen, jedoch dürfen seine Füße die Laufrichtung nicht verlassen.dieser Übung müssen die Übung 37, 38, 72, 73 oder 75 folgen (Obligatorische Übungen). Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 53 von 65
54 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / Halt Steh Vorwärts ohne Hund (Stationäre Übung) In Fußposition und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild hält der HF an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF. Auf Signal des HF nimmt der Hund die Position Steh ein. Der HF signalisiert dem Hund in dieser Position zu bleiben, während er sich zur nächsten Übungsstation begibt. Erläuterung: Siehe Nr : Sitz aus Bewegung ohne Anhalten vorwärts ohne Hund (Stationäre Übung) Aus der Bewegung und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF ohne selbst anzuhalten den Hund in die Position Sitz und zu bleiben, während er sich zur nächsten Übungsstation begibt. Erläuterung: siehe Nr : Platz aus Bewegung ohne Anhalten vorwärts ohne Hund (Stationäre Übung) Aus der Bewegung und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF ohne selbst anzuhalten den Hund in die Position Platz und zu bleiben, während er sich zur nächsten Übungsstation begibt. Erläuterung: siehe Nr : Steh aus Bewegung ohne Anhalten vorwärts ohne Hund (Stationäre Übung) Aus der Bewegung und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF ohne selbst anzuhalten den Hund in die Position Steh und zu bleiben, während er sich zur nächsten Übungsstation begibt. Erläuterung: siehe Nr Abrufen aus der Bewegung Vorwärts (Bewegungsübung) Aus der Bewegung und etwa 80 cm seitlich vor dem Übungsschild ruft der HF ohne anzuhalten den Hund an seine linke (rechte) Seite in die Fußpositon. Während der Hund zur Fußposition aufschließt bewegt sich der HF weiter zur nächsten Station. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. Erläuterung: Der HF darf sich bei dieser Übung mit dem Kopf oder Oberkörper zum Hund umzudrehen, jedoch dürfen seine Füße die Laufrichtung nicht verlassen. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 54 von 65
55 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 22 Pos. Vor Pos. Vor Pos. Vor 73. Umdrehen Sitz auf Entfernung Heranrufen zum Vorsitz Hund Rechts o. Links herum Vorwärts (Stationäre Übung) Etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und dreht sich zum Hund um. Nun signalisiert der HF den wartenden Hund in die Position Sitz. Erst auf Signal des HF verlässt der Hund die Übungsstation, um sich zum HF in den Vorsitz zu bewegen. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt) und setzt sich in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: In rechts geführten Sequenzen erfolgt bei dieser Übung nach dem Vorsitz ein Wechsel des Hundes zurück auf die linke Seite des HF. 74. Umdrehen Platz auf Entfernung Heranrufen zum Vorsitz Hund Rechts o. Links herum Vorwärts (Stationäre Übung) Etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und dreht sich zum Hund um. Nun signalisiert der HF den wartenden Hund in die Position Platz. Erst auf Signal des HF verlässt der Hund die Übungsstation, um sich zum HF in den Vorsitz zu bewegen. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt) und setzt sich in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: siehe Nr Umdrehen Steh auf Entfernung Heranrufen zum Vorsitz Hund Rechts o. Links herum Vorwärts (Stationäre Übung) Etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild hält der HF an und dreht sich zum Hund um. Nun signalisiert der HF den wartenden Hund in die Position Steh. Erst auf Signal des HF verlässt der Hund die Übungsstation, um sich zum HF in den Vorsitz zu bewegen. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt) und setzt sich in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: siehe Nr. 73. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 55 von 65
56 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / : Krokus + Tulpe sowie : Beide Übungen beinhalten einen Wechsel der Führseite bei gleichzeitiger Richtungsänderung (180 -Wende). Vor und nach der Wende bewegt sich das Team in Fußposition. Nur während die beiden Partner die jeweils für sie vorgeschriebene Wendung vollziehen, kann die Fußposition kurzzeitig verlassen werden. Pos. Vor Pos. Vor 76. Krokus 180 -Wendung entgegen einander ( Bewegungsübung) Etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wendet sich der HF ohne anzuhalten um 180 nach Rechts während der Hund gleichzeitig um 180 nach Links wendet. Dadurch wechselt der Hund auf die rechte Seite des HF. Nach der Wendung gehen beide in Fußposition ohne anzuhalten weiter zur nächsten Station. Erläuterung: Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. In rechts geführten Sequenzen wendet sich der HF um 180 nach Links während sich der Hund gleichzeitig um 180 nach Rechts wendet. Dadurch wechselt der Hund auf die linke Seite des HF. 77. Tulpe 180 -Wendung zu einander (Bewegungsübung) Etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wendet sich der HF ohne anzuhalten um 180 nach Links während der Hund gleichzeitig um 180 nach Rechts wendet, Dadurch wechselt der Hund auf die rechte Seite des HF. Nach der Wendung gehen beide in Fußposition ohne anzuhalten weiter zur nächsten Station. Erläuterung: Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt.in rechts geführten Sequenzen wendet sich der HF um 180 nach Links während sich der Hund gleichzeitig um 180 nach Rechts wendet. Dadurch wechselt der Hund auf die linke Seite des HF. 78: Schleife Rechts (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der HF dem Hund sich um 360 mit dem Uhrzeigersinn zu drehen. Während der HF ohne anzuhalten in Laufrichtung weitergeht, schließt der Hund nach Vollendung der Drehung zur Fußposition zum Hundeführer auf. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 56 von 65
57 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 24 Pos. Vor 79. Synchron Links 180 -Wendung Seitengleich nach Links ( Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wendet sich HF ohne anzuhalten um 180 nach Links während der Hund die Fußposition kurz verlässt, um sich vom HF weg ebenfalls um 180 nach Links zu wenden und dadurch an die rechte Seite des HF zu wechseln. Nach der Wendung gehen beide in Fußposition ohne anzuhalten weiter zur nächsten Station. Erläuterung: Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. In rechts geführten Sequenzen wendet sich der HF um 180 nach Links während der Hund die Fußposition kurz verlässt, um sich zum HF hin ebenfalls um 180 nach Links zu wenden. Dadurch wechselt der Hund auf die linke Seite des HF. Pos. Vor 80. Synchron Rechts 180 -Wendung Seitengleich nach Rechts ( Bewegungsübung) In Fußposition und etwa 80 cm direkt vor dem Übungsschild wendet sich HF ohne anzuhalten um 180 nach Rechts während der Hund die Fußposition kurz verlässt, um sich zum HF hin ebenfalls um 180 nach Rechts zu wenden und dadurch an die rechte Seite des HF zu wechseln. Nach der Wendung gehen beide in Fußposition ohne anzuhalten weiter zur nächsten Station. Erläuterung: Die Wendung kann auf der Stelle ausgeführt werden, jedoch ist ein enger Kreisbogen (HF Fuß an Fuß innerhalb eines Kreises von etwa 80 cm Durchmesser) erlaubt. In rechts geführten Sequenzen wendet sich der HF um 180 nach Rechts während der Hund die Fußposition kurz verlässt, um sich vom HF weg ebenfalls um 180 nach Rechts zu wenden. Dadurch wechselt der Hund auf die linke Seite des HF. 81: Aus der Bewegung HF & Hund 3 Schritte Rückwärts - Vorwärts (Bewegungsübung) Aus der Bewegung in Fußposition und ca. 80 cm. seitlich vor dem Übungsschild signalisiert der Hf dem Hund, dass er sich rückwärts bewegen soll. Ohne vorher anzuhalten geht der HF drei Schritte rückwärts. Der Hund muss sich während der kompletten Übung mit dem HF in Fußposition rückwärts bewegen ohne sich hinzusetzen oder stehen zu bleiben. Anschließend setzt das Team seinen Weg ohne anzuhalten vorwärts fort zur nächsten Übungsstation. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 57 von 65
58 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 25 82: Halt- Vom Hund hinter Hürde entfernen (Stationäre Übung) Pos. Rechts o. Links Aus der Bewegung in Fußposition hält der HF ca. 80 cm seitlich des Übungsschildes an und der Hund setzt sich an die linke (rechte) Seite des HF.Der HF signalisiert dem Hund zu bleiben, während er sich hinter die Hürde zum nächsten Übungsschild entfernt, das sich ca. 4 m hinter und 180 cm seitlich der Hürde befindet. Erläuterung: Seitlich der Hürde wird im Abstand von 180 cm am Boden eine Linie markiert, die ca. 4 Meter vor der Hürde beginnt und ca. 4 Meter hinter der Hürde endet. Die Übung beginnt ca. 4 Meter vor und 1,8 m seitlich der Hürde. Das Übungsschild wird seitlich der markierten Linie so aufgestellt, dass der HF seinen Hund in gerader Linie zu sich rufen könnte. Dieser Übung muss die Übungen 83 folgen (Obligatorische Übung). 83: Umdrehen Hund im Winkel über Hürde rufen Vorsitz Hunde Rechts o. Links herum - Halt (Stationäre Übung) Pos. Rechts o. Links Am Schild angekommen, dreht sich der Hundeführer um; sein Rücken zeigt dabei zum Schild, seine Fußspitzen sind in gerader Linie in Richtung Hund gerichtet, der sich nun 8-10 m vor ihm befindet. Nun signalisiert der HF dem Hund über die Hürde zu springen und anschließend in den Vorsitz zu kommen. Auf Signal des HF bewegt sich der Hund auf die linke Seite des HF (um die rechte Seite und hinter dem Rücken des HF oder direkt) und setzt sich in Grundposition an dessen linke Seite. Anschließend begibt sich das Team bei Fuß zur nächsten Station. Erläuterung: Diese Übung beginnt ca. 80 cm direkt vor dem Übungsschild, das sich ca.4-6 m hinter und 180 cm seitlich der Hürde befindet. Der HF darf sich bei dieser Übung mit dem Kopf oder Oberkörper zum Hund umzudrehen, jedoch dürfen seine Füße die eingenommene Position nicht verlassen. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 58 von 65
59 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 26 84: Raute 3 (Bewegungsübung) Pos. Rechts o. Links In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Acht um die Spielzeuge der längeren Achse. Das Zentrum der Figur muss dabei dreifach durchquert werden. Anschließend folgt der Hund dem HF in Fußposition zur nächsten Station. Laufschemata : Doppelwellen 150 cm Erläuterung: Zwei mit Leckerchen gefüllte Futterschale 150 cm (mit Abdeckung) und zwei Spielzeuge werden zu einem Viereck in Form einer Raute aufgestellt. Die Mitte der kurzen Achse schneidet die Mitte der langen Achse senkrecht. Die Spielzeuge und Futterschalen bilden die Eckpunkte der Raute, wobei jede Kombination aus 2 Futterschalen und 2 Spielzeugen möglich ist. Der Abstand zwischen den Eckpunkten der langen Achse beträgt 300 cm, der Abstand zwischen den Eckpunkten der kurzen Achse beträgt 150 cm (jeweils am Boden gemessen). Das Übungsschild wird aus Laufrichtung lesbar direkt an einem der 4 Eckpunkte der Raute platziert und kann sich zu Beginn der Laufübung auf der linken oder rechten Seite des Teams befinden 6 Pylonen werden zu einem Rechteck aufgestellt. Die Pylonen bilden dabei die Eckpunkte von 2 gleich großen, aneinanderliegenden Quadraten. Die Seitenlänge zwischen den Pylonen beträgt jeweils 150 cm (am Boden gemessen). Die nachfolgenden Übungen 85 und 86 beinhalten 2 unterschiedliche Ausführungen, denn abhängig von der Seite, auf der der Hund geführt wird, findet ein Wechsel der Führseite statt oder nicht. Erläuterung: Immer, wenn der HF sich in der Wendung vom Hund wegwendet, muss der Hund hinter dem Rücken des HF auf die andere Seite des HF wechseln. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 59 von 65
60 Anhang A2 Übungsbeschreibungen & Positionen der Schilder / 27 85: Doppel-Welle rechts (Bewegungsübung) + Pos. rechts In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Welle, indem das Team zuerst links an den beiden Pylonen der kurzen Seite des Rechtecks vorbei geht (alle Pylonen rechts vom Team). Am Ende angekommen wendet das Team um die Pylone 180 nach rechts zur Mitte der Pylonengruppe und durchquert sie in Fußposition (2 Pylonen links und 4 Pylonen rechts vom Team).Wiederum am Ende angekommen wendet das Team um die Pylone 180 nach links zur Mitte der Pylonengruppe und durchquert sie in Fußposition (jeweils 2 Pylonen links und rechts vom Team). Erneut am Ende angekommen wendet das Team um die Pylone erneut 180 nach rechts und geht an den Pylonen der kurzen Seite des Rechtecks vorbei (alle Pylonen rechts vom Team). Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. + Pos. Links 86: Doppel-Welle links (Bewegungsübung) In Fußposition durchquert das Team ohne anzuhalten die Figur in Form einer Welle, indem das Team zuerst links an den Pylonen der kurzen Seite des Rechtecks vorbei geht (alle Pylonen links vom Team). Am Ende angekommen wendet das Team um die Pylone 180 nach rechts zur Mitte der Pylonengruppe und durchquert sie in Fußposition (2 Pylonen links und 4 Pylonen rechts vom Team). Wiederum am Ende angekommen wendet das Team um Pylone 180 nach links zur Mitte der Pylonengruppe und durchquert sie in Fußposition (jeweils 2 Pylonen links und rechts vom Team). Erneut am Ende wendet das Team um die Pylone erneut 180 nach rechts und geht an den Pylonen der kurzen Seite des Rechtecks vorbei (alle Pylonen links vom Team). Anschließend bewegt sich das Team zur nächsten Station. Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 60 von 65
61 Anhang A3 Klassenspezifische Übungskontingente / 1 Schilder RB R1 R2 R Start 02 - Ziel 03 - Halt 04 - Halt-Platz 05 - Halt-Platz-Sitz 06 - Halt-Hund umrunden 07 - Halt-Platz-Hund umrunden Rechts Links Rechts Links Rechts Links Rechts Links16 -Vorsitz-Rechts Herum-Vorwärts 17 - Vorsitz-Links Herum-Vorwärts 18 - Vorsitz-Rechts Herum-Halt 19 - Vorsitz-Links Herum-Halt 20 - Tempo Schnell 21 - Tempo Langsam 22 - Tempo Normal 23 - Aus Bewegung Schritt Nach Rechts 24 - Halt-Sitz-1,2,3 Schritte Vorwärts 25 - Spirale Rechts 26 - Spirale Links 27 - Einfach-Slalom (Serpentine) 28 - Doppel-Slalom (Figur 8 gerade) 29 - Halt-Steh Kehrtwende 31 - Vorsitz-1,2,3 Schritte Rückwärts-Hund links oder rechts herum-halt 32 - Platz aus der Bewegung Anhalten 33 - Halt-Schnell Vorwärts 34 - Halt-90 Drehung Rechts-Halt 35 - Halt-90 Drehung Links-Halt 36 - Halt-Vorwärts ohne Hund 37 - Anhalten -ohne Umdrehen-heranrufen-Halt 38 - Umdrehen-Abrufen in Vorsitz - Hund rechts oder links herum-halt 39 - Pyramide 40 - Raute Kleeblatt 42 - Hund über Hürde schicken-hf läuft nebenher Version 1 23 rechts - Aus Bewegung Schritt Nach Links 30 rechts Kehrtwende 43 - Halt-1 Schritt zur Seite rechts-halt 44 rechts - Halt-Bleib-90 Drehung links-1 Schritt Heranrufen-Halt 43 rechts - Halt-1 Schritt zur Seite links-halt 44 - Halt-Bleib-90 Drehung rechts-1 Schritt -heranrufen-halt 44 rechts - Halt-Bleib-90 Drehung links-1 Schritt -heranrufen-halt 45 - Halt-im Winkel vom Hund entfernen 46 - Umdrehen - Hund im Winkel abrufen - Vorsitz-Hund rechts oder Links herum-halt 47 - Halt Drehung Rechts-Vorwärts 48 - Halt Drehung Links-Vorwärts 49 - Halt Drehung Rechts-Halt 50 - Halt Drehung Links-Halt Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 61 von 65
62 Anhang A3 Klassenspezifische Übungskontingente / 2 Schilder RB R1 R2 R Raute Hund über Hürde schicken - HF läuft nebenher, Version Halt-Vom Hund hinter Hürde entfernen 54 - Umdrehen-Hund über Hürde abrufen-vorsitz-90 -Drehung links-hund rechts herum-halt 55 - Umdrehen-Hund über Hürde abrufen-vorsitz-90 -Drehung rechts-hund links herum-halt 56 - Schleife links 57 - Brezel Rechts 58 - Brezel Links 59 - Welle Rechts (4 Pylonen) 60 - Welle links (4 Pylonen) 61 - Switch Rechts (Wechsel hinter dem HF) 62 - Switch Links (Wechsel hinter dem HF) 63 - Cross Rechts (Wechsel vor dem HF) 64 - Cross links (Wechsel vor dem HF) 65 - Halt-Steh-Hund umrunden 66 - Vorsitz-1 Schritt zur Seite-Hund rechts oder links herum-vorwärts 67 - Halt-Platz-Vorwärts ohne Hund 68 - Halt-Steh-Vorwärts ohne Hund 69 - Sitz aus der Bewegung-Vorwärts ohne Hund 70 - Platz aus der Bewegung-Vorwärts ohne Hund 71 - Steh aus der Bewegung-Vorwärts ohne Hund - Vorwärts ohne Hund 72 - Abrufen aus der Bewegung-Vorwärts 73 - Umdrehen-Sitz aus Entfernung- Abrufen-Vorsitz- Hund rechts oder Links herum-halt 74 - Umdrehen-Platz aus Entfernung- Abrufen-Vorsitz-Hund rechts oder Links herum-halt 75 - Umdrehen-Steh aus Entfernung-Abrufen-Vorsitz-Hund rechts oder Links herum-halt 76 - Krokus (180 -Wendung entgegen einander) 77 - Tulpe (180 -Wendung zu einander) 78 - Schleife Rechts 79 - Synchron Rechts (180 Wendung Seitengleich nach Rechts) 80 - Synchron Links (180 Wendung Seitengleich nach Links) 81 - Aus der Bewegung HF & Hund 3 Schritte rückwärts-vorwärts 82 - Halt -Vorwärts ohne Hund Umdrehen-Hund i. Winkel über Hürde rufen-vorsitz-hund Rechts oder Links herum-halt 84 - Raute Doppel-Welle rechts (6 Pylonen) 86 - Doppel-Welle links (6 Pylonen) Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 62 von 65
63 Anhang A3 Klassenspezifische Übungskontingente / 3 Seniorenklassen RSB, RS1-3 Grundsätzlich gelten die unter den Klassen RB und R1-3 aufgeführten Übungslisten & Klassenspezifischen Übungskontingente analog für die Seniorenklassen RSB und RS1-3. In den Seniorenklassen dürfen folgende Übungen dürfen nicht verwendet werden: Übung 24 Übung 31 In rechts geführten Sequenzen Übung 34 In links geführten Sequenzen Übung 35 Übung 43 Übung 43 A In rechts geführten Sequenzen Übung In links geführten Sequenzen Übung Übung 55 Übung 66 Übung 69 Übung 70 Übung 71 Übung 81 Manuela Klucken, Stuhr, Januar 2011; Überarbeitung seit 2011 in Zusammenarbeit mit Martina Radoy Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 63 von 65
64 Anhang A4 Bewertungstabelle / 1 1 Punkt jedes Mal 1-3 Punkte jedes Mal 3 Punkte jedes Mal L S B R P U Leine Leine gespannt, übt Zug auf Hals(-band) aus Leine ablegen/fallen lassen zur Übungsausführung Signal Wiederholung eines bereits gegebenen Signals aufgrund fehlerhafter, verzögerter oder nicht erfolgter Übungsausführung des Hundes Berühren H o. HF berühren Schilder, Schalen, Pylonen, Sprünge Reaktion Hund reagiert zögerlich auf Signale (nach 2-3 Sek.) Fehlerhafte Position d. Hundes Hund ist in Fuß- und Grundposition (Sitz, Platz, Steh) deutlich schräg, seitlich, nach vorne oder hinten zu weit vom HF entfernt Vorsitzposition deutlich abweichend: zu weit vom HF entfernt vor, seitlich, schräg) oder zu nah (Vorderpfoten zwischen den Füßen) des HF Grundposition (Sitz, Platz, Steh) unruhig Umwerfen Hund o. HF werfen Schilder, Pylonen, Schalen o. Spielzeuge um Übung kann nicht wiederholt werden 3 Punkte + Verwarnung D Drohen HF korrigiert mit lautem Signal, schreit oder droht dem Hund anderweitig etc. verbal oder Körperlich 2. Mal Disqualifikation 5 Punkte A Abwurf/Aufsetzen Hund wirft Stange beim Sprung ab Hund setzt beim Sprung auf Stange/Brett auf Übung kann nicht wiederholt werden 5 Punkte 1-10 Punkte 10 Pkte=UV Unkorrekte Vorführung W Z Übungswiederholung HF wiederholt komplette Übung, da in einem oder mehreren Hauptbestandteilen nicht korrekt ausgeführt. Streichen der bisherigen Fehler an dieser Station Mangelnde Zusammenarbeit, Verhalten des Hundes Hund schnüffelt, bleibt stehen, entfernt sich vom HF etc. Hund bedrängt HF, stört den Weg des HF Hund bellt exzessiv Hund beißt/zerrt kurz in/an Kleidung/Schuhe etc. Hund springt HF an etc. Einmalige Wiederholung der Übung möglich Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 64 von 65
65 Anhang A4 Bewertungstabelle / Punkte 10 Pkte=UV Unkorrekte Vorführung F Fehler des HF, z.b. Fußarbeit (heran stellen, schräg stellen etc.) Zu weite Wendungen+Drehungen Übungsausführung am falschen Ort Linie beim Sprung nicht korrekt eingehalten Korrekturen von Positionen ( Signalwiederholung) anfassen/streicheln des Hundes Anhalten des HF in der Vorwärtsbewegung, wenn nicht gefordert deutl. Abweichen von der geforderten Geschwindigkeit an und zwischen den Stationen, schleichen, rennen o.ä. Signale werden zu spät gegeben etc.( Reaktion) Einmalige Wiederholung der Übung möglich 10 Punkte Nicht bestanden UV NB Unkorrekte Vorführung eine Übung in einem o.mehr Hauptbestandteil(en) unvollständig/unkorrekt ausgeführt einer Übung ein nicht gefordertes Element hinzu gefügt innerhalb einer Übung in der Summe 10 Fehlerpunkte Nicht bestanden Das Team hat eine Übung nicht versucht, ausgelassen, in der falschen Reihenfolge oder falschen Richtung gezeigt überwiegend gespannte Leine Hund und/oder HF verschieben innerhalb einer Sprung-übung die Hürde oder werfen sie um Mindestpunktzahl (70) nicht erreicht Zeitüberschreitung unerlaubter Einsatz von Futter-/Spielzeug o.a. Hilfsmitteln Anschein des Lockens erwecken Hund beißt in/apportiert Pylonen, Schalen o. Spielzeug etc. Disqualifikation Bewertung der Vorführung nach Punkten entfällt DIS Disqualifikation Das Team wird disqualifiziert: Körperliche o. harsche verbale Korrekturen Leinenruck u.a. körperliche Gewalt nach Verwarnung Hund nicht unter Kontrolle Hund löst sich im Ring Unkorrektes Verhalten gegenüber dem RO-Wertungsrichter Obenstehende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der RO-WR entscheidet bei fehlenden Angaben sinngemäß. Manuela Klucken, Stuhr, Januar 2009-Juli 2012; Überarbeitung seit 2011 in Zusammenarbeit mit Martina Radoy Manuela Klucken/IG-Rally Obedience Deutschland, ; Seite 65 von 65
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