Technischer Katalog Flächenheizsysteme

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1 Technischer Katalog 2012 Flächenheizsysteme Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

2 Inhaltsverzeichnis 3 Das Unternehmen 7 Informatives zur Flächenheizung 9 Tackersystem 13 Systemdämmung 18 Noppensystem 23 Trockenbausystem 28 Klimabodensystem 31 ZEWO Flat Dünnschichtsystem 35 Trägermattensystem 38 Wandheizungssysteme 43 Bauteilaktivierung + Industriebodenheizung 47 Systemheizrohre 59 Systemzubehör 62 Verteiler- & Regeltechnik 72 Industrieverteiler 74 Einzelraumregelung 77 Regelungstechnik 83 Regelungstechnik «Funkline» 87 Klimaregelung Heizen & Kühlen 89 Verbundrohrsysteme 93 Anhang und Systeminformationen 97 Voraussetzungen & Bestimmungen 100 Montagehinweise 109 Kopiervorlagen 112 Zertifikate Hinweise & Gültigkeit Die Ausführung dieser Druckschrift entspricht unseren besten Kenntnissen und Erfahrungen. Produktänderungen aus Vorschriften und normbedingten technischen Modifikationen vorbehalten. Keine Haftung für Irrtümer und Druckfehler. Alle Rechte vorbehalten. Mit Erscheinen dieser Ausgabe verlieren alle vorangegangenen Ausgaben ihre Gültigkeit. Stand: Januar Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

3 Das Unternehmen Zukunftsorientierte Energie und Wärmesysteme ZEWOTHERM entwickelt und produziert komplexe Systemlösungen für die gesamte Haus- und Gebäudetechnik. Die breit aufgestellten Systemlösungen bedienen die Anforderungen privater Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Industrieflächen und Bürokomplexen sowie kniffliger Sanierungsvorhaben. Alle Systemkomponenten ergänzen sich perfekt. Sie sind einfach und schnell zu verarbeiten sowie komfortabel zu bedienen. Die ausgereifte Produkttechnik trägt zur erfolgreichen Installation, einwandfreien Funktion und langen Lebensdauer der gesamten Anlage bei garantiert. Zudem vollendet ZEWOTHERM jedes System mit dem Anspruch an Energieeffizienz, Kosteneinsparung, Rohstoffschonung und Umweltschutz. So lässt sich Ökologie und Ökonomie sinnvoll miteinander verbinden. Die Systeme der ZEWOTHERM Flächentemperierung: Tackersystem Noppensystem Dünnschichtsystem Klimabodensystem Trägermattensystem Bauteilaktivierung Industriebodenheizung Wandheizungssysteme Trockenbausystem (für Nass- und Trockenestrich) Verteilertechnik Einzelraumregelung Klimaregelung Heizen/Kühlen 3

4 Full-Service rund um Ihr Bauprojekt ZEWOTHERM bietet neben hochqualitativen Systemen zur Flächenheizung und -kühlung ein umfassendes Service-Paket, das bereits in der Vorplanung beginnt und Sie professionell bis hin zur Umsetzung begleitet. Das kompetente und erfahrene Technik-Team, bestehend aus Diplom-Ingenieuren, Technischen Zeichnern, Planern und Beratern steht Ihnen in allen Projektphasen mit Rat und Tat zu Seite. Phase Projektentwicklung Festlegung von technischen Grundlagen Realisierungskonzept Flächenheiz- /Flächenkühlsysteme Kostenschätzung Erarbeitung von Sonderlösungen (Eisfreihaltung Hubschrauberlandeplatz o.ä.) Phase Projektplanung Erstellung technischer Berechnungen wie Heizlast, Kühllast und Auslegung Flächenheizung Erstellung von CAD Ausführungsplänen für den Bereich Flächenheizung Erstellung von Leistungsverzeichnissen zur Weiterverarbeitung über gängige Schnittstellen Schnittstellenkoordination mit Gewerken wie Regeltechnik und Estrich Phase Projektrealisierung Montageeinweisung auf der Baustelle Unterstützende Betreuung während der Bauphase Vermittlung von Fachfirmen für die Produktmontage inkl. eventueller Estricharbeiten zur Erstellung schlüsselfertiger Heizflächen Technische Dokumentation für die Revision 4 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

5 Qualität & Sicherheit Die Systeme und die perfekt aufeinander abgestimmten Produktkomponenten entsprechen der Grundvoraussetzung an geprüfter und zertifizierter Sicherheit. Unsere Produktanforderungen gehen dabei über die gesetzlichen Anforderungen hinaus der Umwelt und der Energieeinsparung zuliebe. So sichern Top-Qualität, eine ständige technische Weiterentwicklung sowie eine sorgfältige Produktverarbeitung die Leistung und Langlebigkeit der Systeme. Produkt & Service ZEWOTHERM steht für praxisorientierte und hochwertige System- und Produktlösungen, gepaart mit Know-How und einem breit gefächerten Serviceangebot. Um diesem Anspruch gerecht zu werden wurde der Firmenstandort in Remagen entsprechend erweitert und umfasst heute diverse Produktionsstätten, ein Zentrallager mit Logistik sowie erweiterte Räumlichkeiten für Schulungen und Fachkurse. Technikum Schulungsraum Rohrfertigung Kaschieranlage Spritzgussanlage 5

6 ZEWOTHERM für Sie Innendienst Egal ob Bestellungen, Technische Fragen, Planungen etc. Unsere Mitarbeiter im Innendienst stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unter finden Sie Ihren richtigen Ansprechpartner. Außendienst Unsere Key-Accounts und unser Beratungs- und Vertriebsteam sind bundesweit aufgestellt und auch in Ihrer Nähe. Unter finden Sie unsere Kollegen im Außendienst aufgeteilt in PLZ-Gebiete. Vertrieb Europa Neben dem Hauptstandort in Remagen ist ZEWOTHERM mit Niederlassungen und Vertriebsorganisationen im Europäischen Ausland vertreten, darunter Niederlande, Italien, Österreich und Tschechien. Internet Für Sie 24 Stunden online: Alles Wissenswerte zu Produkten, technischen Details sowie Kopiervorlagen, Prospekte, Preislisten etc. jederzeit abrufbar unter 6 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

7 Informatives zur Flächenheizung Eine Antwort auf viele Fragen zum Wärmeschutz: 1995 trat die neue Wärmeschutzverordnung (WschV) für den baulichen Wärmeschutz in Kraft, die jedoch später von der europaweit gültigen Norm EN 1264 abgelöst wurde. Diese Europa-Norm liefert Ergebnisse für Heiz- und Kühlsysteme unter genormten Randbedingungen, welche für die Auslegung und Dimensionierung von Anlagen sowie für die Zertifizierung von Leistungsdaten verwendet werden. Die speziell für Deutschland gültige Prüfnorm (Energieeinsparverordnung EnEV) sieht sogar noch strengere Wärmeschutzvorschriften vor, u.a. die ab 2009 notwendige Energiebilanz für jedes Gebäude. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zum Thema Dämmung in Europa und speziell in Deutschland zusammengestellt: Welche Berechnungswerte gelten in Deutschland? Die EN 1264 Teil 4 legt zur Dämmung von Gebäuden pauschale U-Werte fest, die für den Wärmeschutz in Deutschland jedoch teilweise nicht ausreichen. Die für Deutschland gültige EnEv sieht strengere Prüfnormen vor: Der spezifische Wärmeverlust eines Gebäudes also der U-Wert eines jeden Raumes wird unter Berücksichtigung der gesamten thermischen Hülle vom Architekten bzw. Bauplaner berechnet. So entsteht eine Energiebilanz, die eventuelle Wärmeverluste genau bestimmen kann. Die für den Heizungsbauer verpflichtenden U-Werte enthält die Gebäude-Energiebilanz. Wärmeschutz Mindestanforderung U-Wert W/m²/K gemäß EN 1264 U-Wert W/m²/K gemäß EnEV Dämmung gegen gleichartig beheizte Räume Dämmung gegen Außenluft/ Erdreich/ unbeheizte Räume oder in Abständen beheizte Räume 1,33 1,33 0,8 gemäß Energiebilanz ZEWOTHERM erfüllt die Anforderungen der EnEV Seit jeher sind die Produkte zertifiziert, die Werkstoffe gütegeprüft und die Montage praxisorientiert und effizient ausgerichtet. So entsprachen die ZEWOTHERM-Produkte den strengen EnEV-Richtlinien bereits vor Einführung und gehen nach wie vor über die in Europa geltende DIN EN Norm hinaus. Denn nur Qualität zahlt sich aus. Wann kommt die EN 1264 bzw. EnEV zur Anwendung? Die Mindestanforderungen der DIN/EN1264 Teil 4 unter Fußbodenheizung werden durch die Mindest-Wärmeleitwiderstände der Dämmschichten (m² K/W) dargestellt: I 20 C / 20 C II III 20 C /< 20 C 20 C / 6 C IV 20 C /> -20 C I II III Wohnungstrenndecken gegen beheizte Räume: (gültig ist die EN 1264/ R 0,75 m² K/W) -> Gleiche Norm für Europa und Deutschland: Dämmen nach DIN/EN Decken gegen Erdreich, in Abständen beheizte Räume: -> Die erforderliche Dämmung muss gemäß Energiebilanz des Architekten bzw. Bauwerkplaners erfolgen. Kellerdecken und Räume gegen unbeheizte Räume: (gültig ist die EN 4108/EnEV/ R 1,25 m² K/W) -> Die erforderliche Dämmung muss gemäß Energiebilanz des Architekten bzw. Bauwerkplaners erfolgen. IV Räume gegen Außenluft: -> In Deutschland muss nach EnEv gedämmt werden. 7

8 Dämmmöglichkeiten nach DIN (Wohnungsbau) 1. Wohnungstrenndecken gegen beheizte Räume, gefordert: R 0,75 m² x K/W erhöhter Wärmeschutz Systemplatte, bzw. Rolle Multidämmrolle PUR/PE Multidämmrolle Multidämmrolle Dicke (mm) 30-3 (WLG 040) 20+5 (WLG 025) 25-2 (WLG 045) 30-3 (WLG 045) Zusatzdämmung EPS (WLG 040) EPS (WLG 040) Dicke (mm) R (m²*k/w) 0,75 0,80 1,05 1,17 Dicke der Dämmung ( mm) Kellerdecken und Räume gegen unbeheizte Räume - Decken gegen Erdreich, gefordert: R 1,25 m² x K/W - in Abständen beheizte Räume Systemplatte, bzw. Rolle Multidämmrolle Multidämmrolle PUR erhöhter Wärmeschutz Dicke (mm) 30-3 (WLG 040) 25-2 (WLG 045) 53 (WLG 025) Zusatzdämmung EPS (WLG 040) PUR (WLG 025) Dicke (mm) R l (m²*k/w) 1,25 1,35 2,12 Dicke der Dämmung ( mm) Decken gegen Außenluft, Außentemperatur -5 C > Td > -15 C, gefordert: R 2,00 m² x K/W erhöhter Wärmeschutz erhöhter Wärmeschutz Systemplatte, bzw. Rolle Multidämmrolle Multidämmrolle PUR PUR Dicke (mm) 30-3 (WLG 040) 30-3 (WLG 040) Zusatzdämmung EPS (WLG 040) PUR (WLG 025) EPS (WLG 040) Dicke (mm) R (m²*k/w) 2,00 2,35 2,05 2,12 Dicke der Dämmung ( mm) Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

9 Tackersystem ZEWOTHERM Premium Register-Nr. 7F 182 Bewährt. Einfach. Gut. Das millionenfach bewährte System in Tackertechnik überzeugt durch hohe Montagefreundlichkeit und Kosteneffizienz. Die aufeinander abgestimmten Komponenten ergänzen sich perfekt: Das Heizrohr wird mittels Tackernadeln einfach auf der zuvor verlegten Wärme- und Trittschalldämmung (alles aus eigener Produktion) fixiert. Die hochreißfeste Gewebefolie verhindert zusammen mit den Doppelwiderhaken der Tackernadeln ein Herausreißen. Das aufgedruckte Raster erleichtert zudem das Zuschneiden der Dämmung und dient als Orientierungshilfe bei der Heizrohrverlegung (Abstände gemäß Objektplanung). Selbstverständlich ist das System DIN-geprüft (DIN Reg. Nr. 7F 182) und erfüllt somit höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit: Die ZEWOTHERM Verbund- und Dämmplatten sind perfekt aufeinander abgestimmt und entsprechen den Höchstanforderungen der deutschen und europäischen Norm (gemäß Dämmschichten nach DIN T.2/3.3/6.1). DIN V DES sm sg DEO dm dh Anwendungsbereiche Wärme- und Trittschalldämmung Innendämmung unter Estrich auf Decken oder Bodenplatten mit Schallschutzanforderung Trittschalldämmung, mittlere Zusammendrückbarkeit Trittschalldämmung, geringe Zusammendrückbarkeit Innendämmung auf Decken oder Bodenplatten oberseitig unter Estrich ohne Schallschutzanforderung mittlere Druckbelastung hohe Druckbelastung 1 Aufbaubeispiel 1. Bodenbelag Rohrüberdeckung 45 mm 3. Heizrohr 17 x 2 17 mm 4. Systemdämmung mm 5. Zusatzdämmung EPS 20 mm = Konstruktionshöhe 112 mm* 6. Bodenplatte /Betondecke *zzgl. Bodenbelag 9

10 Wärmetechnische Prüfung von Warmwasser-Fußbodenheizungen nach DIN EN und DIN EN ZEWOTHERM Premium Register-Nr. 7F 182 Weitere Informationen finden Sie auf S. 91 Die ZEWOTHERM Verbund- und Dämmplatten sind perfekt aufeinander abgestimmt und entsprechen den Höchstanforderungen der deutschen und europäischen Norm (gemäß Dämmschichten nach DIN T.2/3.3/6.1). Materialbedarf (ohne Unterdämmung) Materialbedarf pro m² Flächenheizung (ca.-angaben) Verlegeabstand in cm VA 5 VA 10 VA 15 VA 20 VA 25 VA 30 VA 35 VA 40 Multidämmrolle m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 oder Verbundplatte m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 evtl. Zusatzdämmung EPS DEO WAB 040 m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 Klebeband m Randämmstreifen m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 Heizrohr m 20,0 10,0 6,5 5,0 4,0 3,3 2,8 2,5 Tackernadeln Stück Estrichzusatz kg 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 Ca-Verlegezeiten (Richtwerte Gruppen min./m²) 7 min 4 min 3,5 min 3,0 min 2,5 min 2,0 min 2,0 min 1,5 min 10 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

11 Tackersystem Anwendungsbeispiele Mindest-Bodenaufbau nach DIN EN / EnEV 2009 Wohnungsbau: I 20 C/20 C Wohnungstrenndecken gegen beheizte Räume gefordert: R gdäm 0,75 m2 K/W wirksamer R gdäm : 0,75 m2 K/W D LWR 28 db* II 20 C/<0 C III 20 C/<0 C Kellerdecken und Räume gegen unbeheizte Räume in Abständen beheizte Räume Decken gegen Erdreich gefordert: R gdäm 1,25 m2 K/W wirksamer R gdäm : 1,5 m2 K/W D LWR 28 db* mit 1 Lage Zusatzdämmung EPS-040-DEO 20 mm IV 20 C/>-15 C Decken gegen Außenluft (-5 C Td > -15 C) gefordert: R gdäm 2,00 m2 K/W wirksamer R gdäm : 2,35 m2 K/W D LWR 28 db* mit 1 Lage Zusatzdämmung PUR mm A B Estrichstärke über Heizrohrscheitel nach DIN = 45 mm Konstruktionshöhe ab OK Rohdecke bis OK Heizestrich mit Heizrohr Ø 17 mm Heizestrich für lotrechte Verkehrlasten DIN 1055-Wohnbau 1,5 kn/m² Bei einem Grundwasserspiegel 5 m sollte der Dämmwert erhöht werden. Baufeuchteschutz nach DIN bauseits Werden bauseits höhere Dämmwerte (R Däm = m² K/W) gefordert, können diese problemlos durch Änderung der jeweiligen Zusatzdämmung erreicht werden (Mehrpreis). *bei Estrichen 70kPa 1 Multidämmrolle/Verbundplatte 30-3 DES sm Systemheizrohr 17 x 2 mm 3 Tackernadel 4 Randdämmstreifen PE 150 x 8 mm 5 Zementestrich CT-F4 6 Bodenbelag nach Wahl 7 Zusatzdämmung EPS 040 DEO 20 mm 8 Zusatzdämmung PUR mm 9 Betondecke 11

12 Kennlinienfelder Tackersystem nach DIN Rohrbedarf: Variabler Wert, siehe hierzu Tabelle Seite 10 Basisdaten: Vorlauf / Rücklauf = Spreizung 5K Fußbodenoberflächentemperaturen: Aufenthaltszonen max. 29, Bäder max. 33 C, Randzonen max. 35 C ohne Fußbodenbelag / mit Fußbodenbelag Teppich, Laminat, Parkett / mit Fußbodenbelag Fliesen / mit Fußbodenbelag ab 10 mm (Teppich) Legende: 0,00 m2 K/W 0,05 m2 K/W 0,10 m2 K/W 0,15 m2 K/W Grenzkurve 9 K Grenzkurve 15 K 12 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

13 Systemdämmung Multidämmrolle und Verbundplatte Die Wärme- und Trittschalldämmung ist sowohl als Rollen- und Plattenware erhältlich. Sie wird auf einer der modernsten Fertigungsanlagen im eigenen Werk hergestellt und deckt in Dimension, Dicke und Qualität jeden Kundenwunsch ab. ZEWOTHERM Premium Register-Nr. 7F 182 Die ZEWOTHERM Systemdämmung besteht aus EPS-FCKW-freiem Polystyrolschaum, der vollflächig mit hochreißfester Foliendeckschicht verklebt ist (gegen Estrichfeuchte gemäß DIN 18560). Besonders praktisch ist das aufgedruckte Verlegeraster für systemgerechte Verlegeabstände der Heizrohre. Die Dämmung ist mit einem einseitigen, 30 mm breiten Folienüberstand zur Fugenabdeckung versehen. Die Anwendung erfolgt nach EN für Innendämmung auf Decken oder Bodenplatten nach DIN V 4108, EPS B-2. Sie ist somit für Zement- und Fließestrich mit und ohne Fußbodenheizungsverlegung optimiert und überzeugt durch schnelle und verschnittarme Verlegung. 13

14 ZEWOTHERM Multidämmrolle und Verbundplatte mit Gewebefolie WLG 045 Anwendung auf Decken oder Bodenplatten als Innendämmung unter Estrichen mit Trittschalldämmung. DES sm = mittlere Zusammendrückbarkeit / DES sg = geringe Zusammendrückbarkeit. Multidämmrolle und Verbundplatte WLG 045 Produkt Multidämmrolle 20-2 Art.-Nr Verbundplatte 20-2 Art.-Nr Multidämmrolle 25-2 Art.-Nr Verbundplatte 25-2 Art.-Nr Multidämmrolle 30-3 Art.-Nr Verbundplatte 30-3 Art.-Nr Multidämmrolle 35-3 Art.-Nr Verbundplatte 35-3 Art.-Nr Multidämmrolle 40-3 Art.-Nr Verbundplatte 40-3 Art.-Nr Nenndicke dl in mm Zusammendrückbarkeit in mm Wärmeleitfähigkeit DIN V Wärmedurchlasswiderstand ,045 W/mK 0,045 W/mK 0,045 W/mK 0,045 W/mK 0,045 W/mK 0,444 m2kw 0,556 m2kw 0,667 m2kw 0,778 m2kw 0,889 m2kw Steifigkeitsgruppe Trittschallverbesserung 28 db 28 db 29 db 29 db 30 db Verkehrlast 4 kpa 4 kpa 4 kpa 4 kpa 4 kpa Werkstoff EPS Polystyrol EPS Polystyrol EPS Polystyrol EPS Polystyrol EPS Polystyrol Gültige Norm EN 13163, DIN V EN 13163, DIN V EN 13163, DIN V EN 13163, DIN V EN 13163, DIN V Bez. nach Norm EPS-EN13163-T4- L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD20-CP3 EPS-EN13163-T4- L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD20-CP3 EPS-EN13163-T4- L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD15-CP3 EPS-EN13163-T4- L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD15-CP3 EPS-EN13163-T4-L1- W1-S1-P3-BS50-DS(N)5- SD10-CP3 Anwendungsbereich nach DIN DES sm DES sm DES sm DES sm DES sm Gütegeprüft CE/FIW CE/FIW CE/FIW CE/FIW CE/FIW Brandverhalten nach EN Klasse E Klasse E Klasse E Klasse E Klasse E Baustoffklasse nach DIN 4102 B2 B2 B2 B2 B2 Folienwerkstoff PP-Gewebe PP-Gewebe PP-Gewebe PP-Gewebe PP-Gewebe Feuchteschutz nach DIN Ja Ja Ja Ja Ja Folienüberlappung 30 mm 30 mm 30 mm 30 mm 30 mm Multidämmrolle Fläche/VPE L x B in mm je Rolle 10 m x m x m x m x m x Verbundplatte Fläche/VPE L x B in mm je Platte 2 m2 / 10 m x m2 / 10 m x m2 / 10 m x m2 / 10 m x m2 / 10 m x Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

15 ZEWOTHERM Multidämmrolle und Verbundplatte mit Gewebefolie WLG 040 Anwendung auf Decken oder Bodenplatten als Innendämmung unter Estrichen mit Trittschalldämmung. DES sm = mittlere Zusammendrückbarkeit / DES sg = geringe Zusammendrückbarkeit. Multidämmrolle und Verbundplatte mit Gewebefolie WLG 040 Produkt Multidämmrolle 20-2 Art.-Nr Multidämmrolle 30-2 Art.-Nr Verbundplatte 30-2 Art.-Nr Multidämmrolle 30-3 Art.-Nr Verbundplatte 30-3 Art.-Nr Nenndicke dl in mm Zusammendrückbarkeit in mm Wärmeleitfähigkeit DIN V Wärmedurchlasswiderstand ,04 W/mK 0,04 W/mK 0,04 W/mK 0,50 m2kw 0,75 m2kw 0,75 m2kw Steifigkeitsgruppe Trittschallverbesserung 26 db 28 db 28 db Verkehrlast 5 kpa 5 kpa 4 kpa Werkstoff EPS Polystyrol EPS Polystyrol EPS Polystyrol Gültige Norm EN 13163, DIN V EN 13163, DIN V EN 13163, DIN V Bez. nach Norm EPS-EN13163-T4- L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD30-CP2 EPS-EN13163-T4- L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD20-CP2 EPS-EN13163-T4 -L1-W1-S1-P3-BS50- DS(N)5-SD20-CP3 Anwendungsbereich nach DIN DES sg DES sg DES sg Gütegeprüft CE/FIW CE/FIW CE/FIW Brandverhalten nach EN Klasse E Klasse E Klasse E Baustoffklasse nach DIN 4102 B2 B2 B2 Folienwerkstoff PP-Gewebe PP-Gewebe PP-Gewebe Feuchteschutz nach DIN Ja Ja Ja Folienüberlappung 30 mm 30 mm 30 mm Multidämmrolle Fläche/VPE L x B in mm je Rolle 10 m x m x m x Verbundplatte Fläche/VPE L x B in mm je Platte 2 m2 / 10 m x m2 / 10 m x

16 ZEWOTHERM Kombi-Verbundplatte PUR inkl. PE-Trittschall WLG 025 Geschlossenzellige Polyurethan-Hartschaum-Dämmplatte, absolut frei von FCKW, HFCKW und HFKW. Beidseitig beschichtet mit strukturierter Reinaluminium-Folie. Mit einseitigem Verlegerasteraufdruck, mit glatten Kanten. Brandverhalten: Klasse E. Art und Anwendung gemäß DIN (PUR 025 DEO ds). Länge: mm x Breite: mm. Verkehrslast: 150 kpa (Druckspannung bei 10 % Stauchung), Verkehrslast: 50 kpa (Druckspannung bei 2 % Stauchung) Typ WLG 025 Dicke (mm) R Däm (m²k/w) U-Wert (W/m²K) DLWR db* VPE Art-Nr ,65 1,56 - Paket 20 m² ,80 1,25 19 Paket 12 m² ZEWOTHERM Kombi-Verbundplatte PUR WLG 025 Hochleistungsdämmplatte PUR mit beidseitig diffusionsdichter Verbundfolie gemäß DIN EN Brandverhalten nach DIN 4102-B2. Schwarzes Raster, verrottungsfest und dauerdruckbeständig; lose Verlegung. Typ WLG 025 Dicke (mm) R Däm (m²k/w) U-Wert (W/m²K) DLWR db* VPE Art-Nr. 52 2,08 0,48 - Paket 7,2 m² *Trittschallverbesserung bei Estrichen 70 Kg/m². Andere Dimensionen auf Anfrage. 16 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

17 ZEWOTHERM Zusatzdämmung (ohne Rasterfolie) ZEWOTHERM Polyurethan-Dämmplatten PUR WLG 025 PUR-Hartschaum hat sich als Wärmedämmstoff für Fußböden und Decken bestens bewährt. Er gewährleistet eine optimale Dämmleistung bei äußerst geringer Plattendicke und schafft dadurch günstige Konstruktionsvoraussetzungen für niedrige Aufbauhöhen. PUR-Dämmplatten sind schnell und einfach zu verlegen. Sie lassen sich problemlos zuschneiden und anpassen. Sie sind gemäß EnEV für erhöhte Anforderungen, je nach Anwendung. Geschlossenzellige Polyurethan-Hartschaum-Dämmplatte. Beidseitig beschichtet mit strukturierter Reinaluminium-Folie (50 my). Mit glatten Kanten. Ausgezeichneter Wärmedämmwert, hohe Dimensionsstabilität, gute Festigkeitswerte, geringer Ausdehnungskoeffizient, Wasser abweisend, Temperatur- und damit Heißbitumenbeständig. 100 % HFCKWund HFKW-frei. Brandverhalten: Klasse E. Verkehrslast: 150 kpa (Druckspannung bei 10 % Stauchung), Verkehrslast: 50 kpa (Druckspannung bei 2 % Stauchung) Länge mm x Breite 625 mm bis 50 mm Dicke (Länge mm x Breite mm bei 53 mm Dicke) - Gemäß PUR EN DEO ds, DIN 4102 aus Polyurethan B2, WLG 025 Typ WLG 025 Dicke (mm) R Däm (m²k/w) U-Wert (W/m²K) VPE Art-Nr. 20 0,80 1,25 Paket 14,4 m² ,20 0,83 Paket 10,08 m² ,60 0,62 Paket 8,64 m² ,00 0,50 Paket 7,20 m² ,12 0,47 Paket 10,00 m² Andere Dimensionen auf Anfrage. ZEWOTHERM EPS DEO WAB-Platten Standard-Wärmedämmplatten als Zusatzdämmung (ohne Trittschall) für Einsätze mit geringer Druckspannung z. B. unter Schwimmenden Estrich als Deckendämmung oder als Wanddämmung hinter Bekleidung. Einsatz erfolgt gemäß EnEV Mindestandforderung, je nach Anwendung. - Gemäß DIN und DIN 4102 Aus expandiertem Polystyrol, FCKW- und HFCKW-frei. Kein Trittschall. Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar). Anwendungstyp DEO/WAB nach DIN. Brandverhalten: Klasse E. Länge mm x Breite 500 mm. Verpackung: PE-Folie. Typ WLG 040 Druckspannung 100 kpa (bei 10 % Stauchung) für mittlere druckbelastete Bereiche Dicke (mm) R Däm (m²k/w) U-Wert (W/m²K) VPE Art-Nr. 20 0,50 2,00 Paket 12,00 m² ,75 1,33 Paket 8,00 m² ,00 1,00 Paket 6,00 m² ,25 0,80 Paket 4,50 m² Typ WLG 035 Druckspannung 100 kpa (bei 10 % Stauchung) für hohe druckbelastete Bereiche Dicke (mm) R Däm (m²k/w) U-Wert (W/m²K) VPE Art-Nr. 20 0,57 1,75 Paket 12,00 m² ,86 1,16 Paket 8,00 m² ,14 0,88 Paket 6,00 m² ,43 0,70 Paket 4,50 m² Für WLG 040 und WLG 035: andere Dicken auf Anfrage. WLG 045: EPS DES (Trittschall) auf Anfrage. 17

18 Noppensystem Für 14er 17er Rohr Flexibel. Effizient. Schnell. Nach wie vor überzeugt die Noppensystemtechnik durch die rasche Ein-Mann-Verlegung mittels Druckknopfprinzip insbesondere bei außergewöhnlichen Grundrissen und/oder kleinen Raumgrößen. Eine fast verschnittfreie Montage, die einfache Systemtechnik in axialer oder diagonaler Richtung (mit Diagonalfixierung) sowie die übersichtlichen Zubehörkomponenten sind weitere Vorteile des Systems. Die Vorteile auf einen Blick: Hinterschäumte Noppen garantieren eine hervorragende Begehbarkeit Heizrohraufnahme in den Dimensionen mm Flexible Verlegeraster 5, 10, 15, 20, 25 und 30 Ein-Mann-Montage Großformat x 850 mm Verschnittarme Verlegung Sichere Rohrfixierung durch Rohrhaltenoppen Axiale und diagonale Rohrverlegung (mit Diagonalfixierung) Dauerhafter Schutz der verlegten Rohre durch trittfeste Noppen Aufbaubeispiel 1 1. Bodenbelag 2. Estrichüberdeckung 45 mm 3. Heizrohr 17 x 2 4. Noppensystemplatte mm = Konstruktionshöhe 93 mm zzgl. Bodenbelag 5. Bodenplatte /Betondecke Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

19 ZEWOTHERM Noppensystemplatte mm Die Systemplatte ist mit einer Wärme-Trittschalldämmung versehen und entspricht der Anwendung gemäß DIN EN (Innendämmung auf Decken oder Bodenplatten und unter Estrichen nach DIN ). Die Dämmung besteht aus einer EPS-Schaumplatte mit Foliendeckschicht gemäß DIN Einfache Plattenverbindung durch zweiseitigen Folienüberstand mit Stülpnoppen (estrichdichtes Druckknopfprinzip). Farbe schwarz, Noppenhöhe 18 mm, Plattengröße inkl. Überlappung: x 850 mm. Nutzfläche: x 800 mm. Bezeichnung WLG R Däm (m²k/w) U-Wert DLWR db* Verkehrslast VPE Art-Nr. NP ,314 3,18-50 kpa (kn/m²) 22,16 m² NP ,75 1, kpa (kn/m²) 11,2 m² NP ,875 1, kpa (kn/m²) 11,2 m² NP 11 = 29 mm, NP 30-2 = 48 mm, NP 35-2 = 53 mm Noppensystem Zubehör ZEWOTHERM Ausgleichsplatte Glatte EPS-Platte mit kaschierter, gewebeverstärkter, reißfester Foliendeckschicht gegen Estrichfeuchte. Mit silberrotem Rasteraufdruck. Ideal im Verteilerbereich und bei Türdurchgängen. Bezeichnung WLG R Däm (m²k/w) U-Wert DLWR db* Verkehrslast VPE Art-Nr. AP ,314 3, kpa (kn/m²) 5,0 m² AP ,75 1, kpa (kn/m²) 5,0 m² AP ,875 1, kpa (kn/m²) 5,0 m² Tipp: Bei der Verlegung auf EPS/PUR Dämmschichten kann die Platte mit doppelseitigem Klebeband zusätzlich gegen Anhebung bei der anschließenden Rohrverlegung fixiert werden. ZEWOTHERM Diagonalfixierung Zur Fixierung des Heizrohres bei diagonaler Verlegung. Diagonalfixierung 40 Stück ZEWOTHERM Türverbinder Ohne Wärme-Trittschalldämmung zum Verbinden der Noppenplatte mit der Ausgleichsplatte. Bezeichnung Maße VPE Art-Nr. Türverbinder 145 x 20 cm 20 Stück ZEWOTHERM Rohrträgerplatte Ohne Wärme-Trittschalldämmung. Geeignet für eine besonders wirtschaftliche Verlegung auf bauseitiger Dämmung und für geringe Aufbauhöhen. Die Platte besteht aus verstärkter PS-Folie mit trittfest ausgeformten Noppen. Die zweiseitige Überlappung ermöglicht eine estrichdichte Verbindung (Druckknopfverbindung). Noppenhöhe: 18 mm, Farbe schwarz. Plattengröße inkl. Überlappung x 850 mm. Niederhalte- bzw. Tellerdübel auf Anfrage. Rohrträgerplatte 1 Stück (1.450 x 850 mm)

20 ZEWOTHERM Verbindungsstreifen Ohne Wärme-Trittschalldämmung zum Verbinden von geschnittenen Platten und daher maximale Auslastung der Ware. Bezeichnung Maße VPE Art-Nr. Verbindungsstreifen 140 x 20 cm 50 Stück ZEWOTHERM Schaumklebeband Doppelseitiges PE-Schaumklebeband zur estrichdichten Verbindung der Noppen- und Ausgleichsplatte (EPS). Schaumklebeband 1 Rolle (50 m) ZEWOTHERM Noppen-Dichtprofil Zur Abdichtung des Folienstreifens und der Dehnfugen unterhalb des Dehnfugenprofils. Bedarf liegt bei gleicher Länge wie Randdämmstreifen. Ø 20 mm. Noppen-Dichtprofil 1 Rolle (50 m) ZEWOTHERM Randdämmstreifen Zur schallbrückenfreien Verlegung von schwimmenden Estrichen, Fließestrichen und Estrichen mit Fußbodenheizung. Als Trennung des Estriches vom Mauerwerk oder sonstigen Einbauten. Einfache und rationelle Verlegung. Aus extrudiertem Polyethylen-Schaumstoff, geschlossenzellig. Rohdichte: 22 kg/m² Höchste Elastizität, hervorragende Reißfestigkeit, keine Wasseraufnahme. Mit angeschweißter Lasche aus PE-Folie. 100 % HFCKW- und HFKW-frei. Randdämmstreifen mit Lasche 8 x 150 mm 8 Rollen à 25 m (200 m) ZEWOTHERM Noppenschneider Zum einfachen Schneiden der Systemplatten. Ohne Schneidespitze. Noppenschneider 1 Stück Materialbedarf Materialbedarf pro m² Flächenheizung (ca.-angaben) Verlegeabstand in cm VA 5 VA 10 VA 15 VA 20 VA 25 Systemplatte NP 11 m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 oder Systemplatte NP 30-2 m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 oder Systemplatte NP 35-2 m² 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 Randämmstreifen m 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 Heizrohr m 20,0 10,0 6,5 5,0 4,0 Noppen-Dichtprofil m 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 Ca-Verlegezeiten (Richtwerte Gruppen min./m²) 7 min 6 min 4 min 3 min 3 min Der ungefähre Bedarf am Schaumklebeband richtet sich nach dem Einsatz; vor Verteiler sind ca. 4 m anzusetzen, bei Türdurchgängen ca. 2,50 m. 20 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

21 Noppensystem Anwendungsbeispiele Mindest-Bodenaufbau nach DIN EN / EnEV 2009 Wohnungsbau: I 20 C/20 C Wohnungstrenndecken gegen beheizte Räume gefordert: R gdäm 0,75 m2 K/W Erreicht mit: ZEWOTHERM Noppenplatte Typ WLG040 5kPa insgesamt R gdäm : 0,75 m2 K/W II 20 C/<0 C III 20 C/<0 C Kellerdecken und Räume gegen unbeheizte Räume in Abständen beheizte Räume Decken gegen Erdreich gefordert: R gdäm 1,25 m2 K/W ZEWOTHERM Noppenplatte Typ WLG040 5kPa wirksamer R gdäm : 0,75 m2 K/W zzgl. Zusatzdämmung EPS-DEO mm wirksamer R gdäm : 0,50 m2 K/W insgesamt R gdäm : 1,25 m2 K/W IV 20 C/>-15 C Decken gegen Außenluft (-5 C Td > -15 C) gefordert: R gdäm 2,00 m2 K/W ZEWOTHERM Noppenplatte Typ WLG040 5kPa wirksamer R gdäm : 0,75 m2 K/W zzgl. Zusatzdämmung PUR mm wirksamer R gdäm : 1,60 m2 K/W insgesamt R gdäm : 2,35 m2 K/W A B Estrichstärke über Heizrohrscheitel nach DIN = 45 mm Konstruktionshöhe ab OK Rohdecke bis OK Heizestrich mit Noppenhöhe 18 mm Heizestrich für lotrechte Verkehrlasten DIN 1055-Wohnbau bis 5 kn/m2 Typ 30-2 Bei einem Grundwasserspiegel 5 m sollte der Dämmwert erhöht werden. Baufeuchteschutz nach DIN bauseits Werden bauseits höhere Dämmwerte (RgDäm= m² K/W) gefordert, können diese problemlos durch Änderung der jeweiligen Zusatzdämmung erreicht werden (Mehrpreis). 1 Noppenplatte 30-2 WLG Systemheizrohr 17 x 2 mm 3 Randdämmstreifen PE 150 x 8 mm 4 Zementestrich z.b. CT-F4 5 Bodenbelag nach Wahl 6 Zusatzdämmung EPS 040 DEO 20 mm 7 Zusatzdämmung PUR mm 8 Betondecke Wir weisen darauf hin, dass nur bei der Verwendung der aufeinander abgestimmten Systemkomponenten die Funktionsfähigkeit gewährleistet ist. Selbstverständlich können alle im Bereich der ZEWOTHERM Flächenheizungsysteme eingesetzten Verteiler- und Regelungsbauteile sowie andere Zubehörartikel verwendet werden. Weitere Zusatzprodukte für das Noppensystem entnehmen Sie bitte dem Fußbodenheizung Zubehör ab Seite 59 sowie den Montagehinweisen ab Seite

22 Kennlinienfelder Noppensystem nach DIN Rohrbedarf: Variabler Wert, siehe hierzu Tabelle Seite 20 Basisdaten: Vorlauf / Rücklauf = Spreizung 5K Fußbodenoberflächentemperaturen: Aufenthaltszonen max. 29, Bäder max. 33 C, Randzonen max. 35 C ohne Fußbodenbelag mit Fußbodenbelag Teppich, Laminat, Parkett mit Fußbodenbelag Fliesen mit Fußbodenbelag ab 10 mm (Teppich) Legende: 0,00 m2 K/W 0,05 m2 K/W 0,10 m2 K/W 0,15 m2 K/W Grenzkurve 9 K Grenzkurve 15 K 22 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

23 Trockenbausystem Leichtigkeit auf ganzer Fläche Das ZEWOTHERM Trockenbausystem ist ein ideales Fußbodenheizsystem für alle Neu- und Altbauten sowie Sanierungsvorhaben. Die geringe Aufbauhöhe von nur 50 mm (inkl. Trockenestrich), das geringe Gewicht sowie die optimale Wärmeverteilung durch die Wärmeleitbleche stellen einen flexible Systemlösung dar. Flexibel bedeutet auch, dass es sowohl für die Trocken- als auch für die Nassverlegung geeignet ist. Auslegen Einlegen Fertig: Das System besteht aus einer Systemprofilplatte (25 mm) mit Rillenstruktur, in die die Wärmebleche eingelegt werden. Das Heizrohr 14 x 2,0 wird in variablen Verlegeabständen ( mm) einfügt. ZEWOTHERM Profilplatte Produkteigenschaften Wärmedämmung ohne Trittschallverbesserung Bezeichnung nach Norm EPS-EN13163-T4-L1-W1-S1-P4-DLT(1)5-CS(10)200 Nenndicke dl in mm 25 Wärmeleitfähigkeit DIN V in W/mK 0,035 Wärmedurchlasswiderstand m2k/w 0,71 Druckspannung kpa (bei 10 % Stauchung) 200 Verkehrslast in kpa 60 Warmformbeständigkeit bis C 80 Anwendungsbereich nach DIN DEO Freiwillig gütegeprüft CE / FiW Brandverhalten nach EN Klasse E Baustoffklasse nach DIN 4102 B1 Werkstoff EPS Polystyrol-Hartschaum (FCKW-frei) gültige Norm EN 13163, DIN V Länge & Breite in mm x 770 x 25 mm (mit Stufenfalz) Nutzfläche in m x 770 mm Verpackungseinheit in Stück 23 Platten Verpackungseinheit in m2 17,342 m²/ Karton (23 Platten) Kartonmaß (LxBxH) mm x 800 x 600 Artikelnummer Wir empfehlen den Einbau unseres ZEWOTHERM Metallverbundrohres 14 x 2 (Art-Nr ). 23

24 ZEWOTHERM Wärmeleitblech Produkteigenschaften Wärmeleitmodul zur gleichmäßigen Wärmeverteilung Ausführung Mit integrierten Sollbruchstellen 125 mm Werkstoff Verzinktes Stahlblech 0,4 mm Länge x Breite in mm 750 x 118 mm Verpackungseinheit 50 Stück im Karton (37,50 m) Heizrohraufnahme 14 x 2,0 mm Artikelnummer ZEWOTHERM Nutenschneider Praktisches Handheißschneidegerät zum Schneiden von zusätzlichen Rohrkanälen in der ZEWOTHERM Profilplatte. Stromversorgung 250V, 50 Hz. Inkl. Schneidespitze r = max. 10 mm. Schneidspitze auch einzeln lieferbar. Nutenschneider inkl. Schneidspitze 1 Stück Materialbedarf Materialbedarf pro m² Flächenheizung (ca.-angaben) Verlegeabstand in cm VA 12,5 VA 25 VA 37,5 Systemplatte 25 mm 1,0 1,0 1,0 Wärmeleitblech m/ m² 7,5 (10 Stück) 3,75 (5 Stück) 2,25 (3 Stück) Heizrohr 14 x 2,0 mm 8,0 4,0 2,7 PE-Abdeckfolie 0,2 mm 1,0 1,0 1,0 Randdämmstreifen m 1,0 1,0 1,0 Hinweis: Als Trennschicht zwischen Profilplatte und Estrichelement wird die PE-Folie Art-Nr (Seite 56) empfohlen. Aufbaubeispiel 1 1. Bodenbelag 2. Trockenestrichplatte 25 mm 3. PE-Abdeckfolie (0,2 mm) 4. Heizrohr 14 x 2 5. Wärmeleitblech 6. Systemplatte 25 mm = Konstruktionshöhe 50 mm zzgl. Bodenbelag 7. Bodenplatte /Betondecke Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

25 Leistungstabellen Trockenbausystem mit Trockenestrich 25 mm Rohrbedarf: Bei Verlegeabstand VA 125 = ca. 8 m/m2 Bei Verlegeabstand VA 250 = ca. 4 m/m2 Fußbodenoberflächentemperaturen: Aufenthaltszonen max. 29, Bäder max. 33 C, Randzonen max. 35 C Ohne Fußbodenbelag Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,00 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur 15 57,3 20,4 32,6 18, ,2 23,8 21,7 22, ,9 26,4 13,0 25, ,4 22,0 43,4 19, ,3 25,4 32,6 23, ,0 28,0 23,9 26, ,5 23,6 54,3 20, ,4 27,0 43,4 24, ,1 29,8 34,7 27, ,6 25,2 65,1 21, ,5 28,8 54,3 25, ,2 31,4 45,6 28,4 Mit Fußbodenbelag Fliesen Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,05 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur 15 46,8 19,5 28,5 17, ,2 23,1 19,0 22, ,7 26,0 11,4 25, ,4 20,9 38,0 18, ,8 24,5 28,5 22, ,3 27,4 20,9 26, ,0 22,2 47,5 19, ,4 25,9 38,0 23, ,9 28,8 30,4 27, ,6 23,5 57,0 20, ,0 27,2 47,5 24, ,5 30,1 39,9 27,9 Mit Fußbodenbelag bis 8 mm (Teppich, Laminat, Parket) Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,10 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* Mit Fußbodenbelag bis 10 mm (Teppich) Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,15 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ,8 18,9 25,4 17, ,5 22,7 16,9 21, ,4 18,4 21,0 17, ,9 22,3 15,3 21, ,9 25,7 10,1 25, ,7 25,5 9,2 25, ,0 20,0 33,8 18, ,8 23,9 25,4 22, ,8 19,4 30,6 18, ,4 23,4 23,0 22, ,2 26,9 18,6 26, ,2 26,6 16,8 25, ,3 21,2 42,3 19, ,0 25,0 33,8 23, ,3 20,4 38,3 18, ,8 24,4 30,6 23, ,4 28,1 27,0 26, ,6 27,6 24,5 26, ,5 22,3 50,7 19, ,3 26,2 42,3 24, ,7 21,4 45,9 19, ,3 25,4 38,3 27, ,7 29,8 35,5 27, ,1 28,6 32,1 27,2 ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur 25

26 Leistungstabellen Trockenbausystem mit Nassestrich 35 mm Rohrbedarf: Bei Verlegeabstand VA 125 = ca. 8 m/m2 Bei Verlegeabstand VA 250 = ca. 4 m/m2 Fußbodenoberflächentemperaturen: Aufenthaltszonen max. 29, Bäder max. 33 C, Randzonen max. 35 C Ohne Fußbodenbelag Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,00 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur 15 94,4 23,5 56,6 20, ,9 25,9 37,7 23, ,7 27,7 22,6 26, ,8 26,0 75,4 22, ,4 28,5 56,6 25, ,2 30,4 41,5 28, ,3 28,6 94,3 23, ,8 31,0 75,4 27, ,6 33,0 60,3 29, ,7 31,0 113,1 25, ,3 33,6 86,7 27, ,1 35,6 79,2 31, ,2 33,4 132,0 26, ,7 36,0 113,1 30, ,5 38,0 98,0 30,8 Mit Fußbodenbelag bis 8 mm (Teppich, Laminat, Parket) Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,00 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur 15 54,4 20,2 38,1 18, ,5 23,6 25,4 22, ,9 26,3 15,2 25, ,0 21,8 50,8 19, ,8 25,2 38,1 23, ,2 27,9 27,9 26, ,3 23,3 63,5 32, ,0 26,8 50,8 24, ,4 29,5 40,6 27, ,5 24,8 76,2 22, ,3 28,3 63,5 26, ,7 31,0 53,3 29, ,8 26,2 88,9 23, ,5 29,8 76,2 27, ,9 32,6 66,0 30,2 Mit Fußbodenbelag Fliesen Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR 2 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,05 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur Mit Fußbodenbelag bis 10 mm (Teppich) Mittlere Heizwassertemperatur TV + TR ,9 21,0 45,6 19, ,6 24,1 30,4 23, ,6 26,6 18,2 25, ,2 22,8 60,8 20, ,9 26,0 45,6 24, ,9 28,5 33,4 27, ,5 24,5 76,0 22, ,2 27,8 60,8 25, ,2 30,4 48,6 28, , ,2 23, ,5 29,7 76,0 27, ,5 32,1 63,8 30, ,1 27,9 106,4 24, ,8 31,2 91,2 28, ,8 33,9 79,0 31,3 Raumtemperatur Für Bodenbeläge R B = 0,05 W (m²k) VA 125 VA 250 ( C) ( C) (W/m2) ( C)* (W/m2) ( C)* ( C)* = Fußbodenoberflächentemperatur 15 45,2 19,4 32,9 18, ,1 23,0 21,9 22, ,1 25,9 13,1 25, ,2 20,7 43,8 19, ,2 24,4 32,9 23, ,1 27,3 24,1 26, ,3 22,0 54,8 20, ,2 25,7 43,8 24, ,2 28,6 35,0 27, ,3 23,2 65,7 21, ,3 27,0 54,8 25, ,2 29,9 46,0 28, ,4 24,4 76,7 22, ,3 28,2 65,7 26, ,3 31,2 56,9 29,4 26 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

27 ZEWOTHERM Trockenbausystem Bodenaufbau Trockenestrich (Fußbodenheizungsgeeignet): Die Vorteile bei der Verwendung mit Trockenestrichplatten liegen neben der schnellen und einfachen Montage der gesamten Bodenkonstruktion natürlich auch in der Zeitersparnis durch den Wegfall der Wartezeit zur Estrichtrocknung. Auch spricht das geringe Konstruktionsgewicht und die geringe Aufbauhöhe ab 50 mm für die Trockenverlegung. Bei der Verlegung von Trockenstrichelementen ist der Untergrund gemäß DIN auf Ebenheiten zu überprüfen. Unebenheiten sind bei kleineren Konstruktionshöhe für Trockenestrich Flächen mit Spachtelmasse, bei großen Flächen mit Fließspachtel auszugleichen. Bei Holzbalkendecken darf diese nicht federn, lose Dielen sind zu fixieren. Unterhalb der Dämmung ist auf der Holzbalkendecke als Rieselschutz nur eine atmungsaktive Trennschicht zu verlegen, z. B. Bitumenpapier. Wärme- und Trittschalldämmung jeweils nach Vorgabe des Gebäudeplaners. Beachten Sie hierzu unbedingt die jeweiligen Herstellerangaben (z. B. Fermacell). Trockenestrichelemente sind nicht Bestandteil des ZEWOTHERM Lieferprogrammes. Anwendungsbereiche nach DIN Kategorie Einzellast Q k kn Nutzlast q k kn/m2 1. Räume und Flure in Wohngebäuden, Hotelzimmer einschl. zugehörige Bäder A2, A3 1,0 1,5 2. Flure in Bürogebäuden, Büroflächen, Arztpraxen, Aufenthaltsräume in Arztpraxen einschl. der Flure. Flächen von Verkaufsräumen bis 50 m2 Grundfläche in Wohn-, Büro- und vergleichbaren Gebäuden B1 D1 2,0 2,0 2,0 2,0 Bezeichnung / Dicke Zul. Punktlast (mind.20 cm2) Anwendungsbereich 25 mm FERMACELL Estrich-Element 2 E 22 (d=25 mm) 25 mm ZEWOTHERM Fußbodenheizungssystem 2,0 kn Nassestrich CT und CAF: Durch die Einbettung der Heizrohre innerhalb der Dämmung ist eine geringe Aufbauhöhe ab 55 mm möglich (bitte Vorschriften des Estrichlieferanten beachten). Baukosten werden durch eine kürzere Estrichtrocknungszeit und den geringeren Materialeinsatz eingespart. Bei Einsatz von Nassestrichen sind die Mindestestrichstärken in Abhängigkeit von der Estrichart und der Flächenlast kn/m2 zu beachten. Empfehlung für Estrichstärken Überdeckung nach DIN in mm über Heizrohrscheitel (= Oberkante ZEWOTHERM Profilplatte 25-14). Konstruktionshöhe für Nassestrich Estrichart Zementestrich CT Calciumsulfat Fließestrich CAF Biegezugfähigkeit Flächenlast CT F4 CT F5 CAF F4 CAF F5 CAF F7 2 kn/m2 3 kn/m2 4 kn/m2 5 kn/m2 40 mm 45 mm 55 mm 65 mm 60 mm 70 mm 65 mm 75 mm 40 mm 30 mm 30 mm 50 mm 45 mm 40 mm 60 mm 50 mm 45 mm 65 mm 55 mm 50 mm 27

28 Klimabodensystem Ideal für Sanierungsvorhaben Minimaler Aufbau Maximaler Komfort Das System ist ideal für die Herstellung von Wand-/Bodenheiz- und Kühlsystemen im trockenen Innenausbau bzw. für Sanierungs- und Renovierungsvorhaben. Die minimale Aufbauhöhe von nur 20 mm (inkl. Spachtelmasse!) spricht für sich. Die Estrichschicht entfällt, denn der Bodenbelag wird direkt auf den Klimaboden verlegt und ist sofort befliesbar. Durch die Längs- und Umlenkplatten können selbst schwierige Grundrisse sauber und flächendeckend ausgelegt werden. Das System besteht aus hochwertigem, dreifach co-extrudiertem, sauerstoffdichtem PB Heizrohr (Polybuten) 12 x 1,3 mm, das einfach in die vorgefertigten Klimabodenplatten (Längs- und Umlenkplatten) eingelegt wird. Der festgelegte Verlegeabstand der ZEWOTHERM Heizrohre beträgt 100 mm, die max. Heizkreislänge ist auf 80 m begrenzt. Die Platten können bauseitig geteilt werden. Sie werden entweder auf einem tragenden Untergrund befestigt oder mit einer zweiten Gipsfaserplatte (Ausgleichsplatte), die unter dem Klimaboden angebracht und mit ihm verschraubt wird, auf eine bauseitige Schüttung (z.b. Isolierung) schwimmend verlegt. Die Vorteile auf einen Blick: Minimaler Aufbau von 18 mm, ideal für Sanierungen Hohe Widerstandsfähigkeit beim Begehen der Verlegefläche Hocheffizient durch geringe Vorlauftemperatur und wirtschaftlichem Wärmeübergang Saubere Montage ohne zusätzlichen Feuchtigkeitseindrang Direktes Verfliesen möglich, zulässige Verkehrslast 2,0 KN/m2 Verlegeraster 100 mm Optimales Regelungsverhalten durch kurze Reaktionszeit (ca min.) Aufbaubeispiel 1. Bodenbelag (variabel) 2. Armierungsgewebe 3. Spachtelmasse 2 mm 4. Heizrohr 12 x 1,3 5. Systemplatte 18 mm 1 = Konstruktionshöhe 20 mm zzgl. Bodenbelag Bodenplatte /Betondecke 6 28 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

29 ZEWOTHERM Längsplatte mit Umlenkung Gipsfaserplatte 18 mm mit gefrästen Rohrführungsnuten zum bauseitigen Einlegen des ZEWOTHERM PB-Heizrohrs 12 x 1,3 mm. Maße: 1000 x 620 x 18 mm, für die gerade Rohrverlegung mit einer Umlenkung. Klimaplatte Längsplatte 1 Stück (0,62 m²) ZEWOTHERM Umlenkplatte Gipsfaserplatte 18 mm mit gefrästen Rohrführungsnuten zum bauseitigen Einlegen des ZEWOTHERM PB-Heizrohrs 12 x 1,3 Rohren (bauseitiger Zuschnitt nach Bedarf). Maße: 310 x 620 x 18 mm, mit verschiedenen Umlenkmöglichkeiten. Klimaplatte Umlenkplatte 1 Stück (0,19 m²) ZEWOTHERM Gipsfaser-Ausgleichsplatte Gipsfaserplatte der Dicke 18 mm zur Belegung von unbeheizten Restflächen. Plattengröße 100 x 150 cm, ungefräst. Gipsfaser-Ausgleichsplatte 1,5 m² Hinweis: Die max. Fliesengröße von 30 x 30 cm darf nicht überschritten werden. Das ergänzende Systemzubehör entnehmen Sie bitte der aktuellen Gesamtpreisliste und/oder dem Systemfolder. 29

30 Klimabodensystem Anwendungsbeispiele Mindestbodenaufbau nach DIN EN Variante I: Decken gegen beheizte Räume RgDäm 0,75 m2 K/W Variante II: Decken gegen unregelmäßig beheizte Räume Variante III: Decken gegen unbeheizte Räume Variante V: Decken gegen Erdreich RgDäm 1,25 m2 K/W Variante IV: Decken gegen Außenluft RgDäm 2,00 m2 K/W 30 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

31 ZEWO Flat Ideal für Sanierungsvorhaben Flach. Leicht. Schnell. ZEWO Flat. ZEWO Flat ist aufgrund der Noppenhöhe von nur 13 mm ideal für den Sanierungsbereich. Es kann ohne Aufwand auf bestehende (entsprechend vorbehandelte) Bodenbeläge verlegt werden, z.b. Fliesen, Holzböden oder Altestrich! Noppe + Loch = dicht. Die Beschaffenheit der ZEWO Flat Systemplatte mit Noppen und Hohlräumen ermöglicht eine ideale Verteilung der Ausgleichsmasse und dauerhafte Verbindung mit dem Unterboden. So entsteht eine stabile und vollflächige Bodenkonstruktion mit einer Aufbauhöhe von 21 mm (bei Verbundverlegung mit Nivellierestrich) bzw. 33 mm bei Verlegung auf Dämm oder Trennschicht in Verbindung mit einem dünnschichtigen Nivellierestrich. Die Klebeschicht auf der Rückseite der Systemplatte sorgt für den festen Verbund zum Untergrund während der Montage. Durch die zweiseitige Druckknopfverbindung lassen sich die Platten optimal verbinden und garantieren einen geraden Rohrverlauf. Selbst bei rauem Baustellenbetrieb weisen die Noppen trotz der Hohlräume eine hohe Trittfestigkeit auf. Die Vorteile auf einen Blick: Einfache und schnelle Montage bei begehbaren Noppenfolienelementen Schnelle Trockenzeit (begehbar nach ca. 5 Stunden je nach Dicke und Temperatur) Belastbar nach ca. 2 Tagen, belegreif nach Belegreifheizen und Restfeuchte 0,3 CM-% (zur prüfen mit CM-Gerät) Geringe Aufbauhöhe von nur 2 cm (bei Verbundverlegung mit Nivellierestrich) Geringes Gewicht Direktverlegung auf vorhandenen Flächen (Estrich, Fliesen, Holzböden) Systembedingt normgerechte Verlegeabstände Perfekt für alle Einbausituationen bis zu einer Nutzlast von 3 kn/m² Einfacher Anschluss an bestehende Heizungssysteme ZEWO Flat Systemplatte Schwarz aus PS-Folie. Mit trittfest ausgeformten Rohrhaltenoppen, zweiseitiger Druckknopfverbindung und Lochungen in Noppen und Fläche für den Verbund zwischen Nivellierestrich und Untergrund. Die rückseitige Klebeschicht mit abziehbarer Schutzfolie zur sicheren Fixierung der Platte auf bestehendem Untergrund. Der Werkstoff Polystyrol ist FCKW-frei und recyclingfähig. Baustoffklasse B2. Verlegeabstände für Systemheizrohr 12 x 2,0 mm: achsial 90 : VA10, VA15, diagonal 45 : VA7, VA14, VA21 Plattenmaß: x mm, Nutzfläche: 1000 x 1000 mm (1 m²), Noppenhöhe: 13 mm, VPE: Karton à 15 Platten. ZEWO Flat Systemplatte 15 Platten (à 1 m²)

32 ZEWOTHERM Holzfaser-Dämmplatte Holzfaser-Dämmplatte zur Verbesserung des Trittschalls, Druckfestigkeit bei 10% Stauchung 150 kpa, Rohdichte 250 kg/m³, ca. 1,20 m x 0,60 m, 10 mm dick. Wärmeleitfähigkeit Rλ = 0,070 W/mK. Baustoffklasse E. Holzfaser-Dämmplatte 1,20 m ZEWOTHERM Schrenzlage Die Schrenzlage - auch Natronkraftpapier genannt - ist beidseitig mit Polyethylen beschichtet und wird gemäß DIN zur Abdeckung von Dämmschichten unter Estrichen verwendet. Der Verbraucht liegt bei ca. 1,07 m²/m². Schrenzlage/ Natronpapier 1250 x 800 mm Rolle 100 m ZEWOTHERM Gabel-Anschluss-Stück Aus Messing vernickeltet 3/4" Überwurfmutter mit 2 x Eurokonus G ¾". Für den einfachen und sicheren Anschluss von zwei Heizkreisen der ZEWOTHERM PE RT Heizrohre 12 x 2,0 an die ZEWOTHERM Systemverteiler. Gabel Anschluss Stück 3/4" Überwurf x 2 x ¾" 1 Stück Hinweis: Weitere Produkte entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Gesamtpreisliste und/oder dem Systemfolder. Aufbauhöhen: Siehe auch die entsprechenden Skizzen auf der nächsten Seite. Fußbodenaufbau ZEWO Flat Systemplatte *Überdeckung Nivelierestrich *Gesamtstärke ** R Däm 1 im Verbund 13 mm 8 mm 21 mm - 2 auf Trennlage 13 mm 20 mm 33 mm - 3 auf ZEWOTHERM Verbundplatte 20 mm EPS DEO kpa 4 auf ZEWOTHERM Verbundplatte 30 mm EPS DEO kpa 5 auf ZEWOTHERM Verbundplatte 40 mm EPS DEO kpa 6 auf Holzfaser Dämmplatte 10 mm mit Schrenzlage 13 mm 20 mm 53 mm 0,57 m2k/w 13 mm 20 mm 63 mm 0,86 m2k/w 13 mm 20 mm 73 mm 1,14 m2k/w 13 mm 20 mm 43 mm 0,14 m2k/w Konstruktionsgewicht* (ohne Dämmung): bei 8 mm Überdeckung: bei 20 mm Überdeckung: 42 kg/m2 66 kg/m2 * bezogen auf Knauf Nivellierestrich 425, bitte beachten Sie die entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien. ** beachten Sie bitte die Anforderungen der EnEV und die Wärmeabgabe des Heizsystem nach unten. *** mit Trittschallminderung auf Massivdecke DLWR 18 db. 32 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

33 im Verbund 2 auf Trennlage 1 Randdämmstreifen 10 x 60 1 Randdämmstreifen 10 x 60 2 Knauf Nivellierestrich Knauf Nivellierestrich ZEWO Flat Systemplatte 3 ZEWO Flat Systemplatte 4 Knauf Spezialhaftgrund 4 Trennlage 5 bestehender Estrich 5 Rohbeton 6 Bauseitig vorhandene Dämmung Zuschnitt ,4,5 auf Zewotherm Verbundplatte 6 auf Holzfaser-Dämmplatte Randdämmstreifen 10 x 150 Knauf Nivellierestrich 425 ZEWO Flat Systemplatte 30 mm EPS DEO WAB 035 inkl. Rasterfolie Knauf Fließ-Spachtel 315 Knauf Estrichgrund Rohbeton Randdämmstreifen 10 x 60 Knauf Nivellierestrich 425 ZEWO Flat Systemplatte Schrenzlage Holzfaser-Dämmplatte Holzbalkendecke 33

34 Kennlinienfelder* und Hinweise zur Planung ZEWO Flat zeichnet sich durch seine guten wärmetechnischen Eigenschaften aus. Diese ermöglichen geringe Vorlauftemperaturen für die Wärmeerzeugung. Um eine gleichmäßige Temperaturverteilung in der Heizfläche zu gewährleisten, sollte eine geringe Temperaturspreizung zwischen Vor und Rücklauf angestrebt werden. Große Verlegeabstände sind zu vermeiden, da durch die geringe Überdeckung des Nivellierestrichs über dem ZEWOTHERM Heizrohr eine unmittelbare Wärmeübertragung stattfindet. * bezogen auf Knauf Nivellierestrich 425 / 8 mm Überdeckung Hinweis: Bestimmung der Heizmittelübertemperatur (Näherung): Vorlauftemperatur TV; Rücklauftemperatur TR; Raumtemperatur RT ((TV TR)/ 2 ) RT 34 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

35 Trägermattensystem Schnell. Flexibel. Einfach auf Draht. Das Trägermattensystem ist das traditionelle Basissystem im Bereich der Fußbodenheizung (Nassverlegung) für Neubauten und Sanierungsvorhaben. Es eignet sich gemäß DIN 1055 für alle lotgerechten Nutzlasten für unterschiedlichen Einsatzzwecke: Wohnflächen, Büroflächen, öffentliche Gebäude und Verkaufsflächen. Mit nur drei Komponenten (Trägermatte, Befestigungselement, Heizrohr) erhalten Sie eine perfekt aufeinander abgestimmte Heizebene mit niedriger Aufbauhöhe. Abgerundet wird das System durch die bewährten ZEWOTHERM Fußbodenheizungsprodukte (Randdämmstreifen, Dämmung, Estrichkomponenten, Systemverteiler, Regeltechnik uvm.), die Sie der aktuellen Gesamtpreisliste entnehmen können. Selbstverständlich kann die ZEWOTHERM Flächenheizung auch im Sommer in umgekehrter Funktion eingesetzt werden und einen angenehmen Kühleffekt erzielen. Gerade bei großen Glasflächen mit direkter Sonneneinstrahlung erzielt eine solche Zusatzfunktion der Kühlleistung von ca Watt/m² ein noch angenehmeres Raumklima. Die Vorteile auf einen Blick: Exakte und normgerechte Rohrabstände Kein Durchstechen der oberen Dämmschicht Freie Auswahl der Dämmstoffe Hohe Haltekraft der Rohre auf der Trägermatte Schnelle und kostengünstige Ein-Mann-Montage Hier passt alles zusammen ZEWOTHERM bietet das Befestigungselement in drei effektiven Versionen an: Kabelbinder aus Kunststoff Mattenbinder aus Draht Befestigungsclip aus schlagfestem Kunststoff Egal für welche Befestigung Sie sich entscheiden, das Heizrohr wird sicher und präzise auf den Trägermatten positioniert. Die sichere Rohrfixierung erfolgt entweder durch Kabelbinder aus schlagzähem Kunststoff oder dem einfachen Mattenbinder aus Draht, mit dem auch die Gitterträgermatten untereinander zu befestigen sind. Ganz leicht und sicher wird das Heizrohr durch den ZEWOTHERM Befestigungsclip aus schlagfestem Polyamid befestigt. Das gütegeprüfte Heizrohr (PE-Xc oder PE-RT in den Dimensionen mm) klemmt hier wie in einer Zange auf der Trägermatte. 35

36 ZEWOTHERM Gitterträgermatte aus Draht aus glattem, 3 mm dickem, korrosionsgeschütztem Stahldraht. Erhältlich in drei Rastereinteilungen: Raster 50 mm vor Systemverteilern zur fachgerechten Einführung der Rohre sowie für den VA 50, Raster 100 mm für Auslastung mit VA 10 und VA 20, Raster 150 mm für Auslastung mit VA 15 und VA 30. Bezeichnung Maße VPE Art-Nr. Gittermatte 3 mm, 50 mm Raster 750 x 2150 (1,61m²) 1 Matte / Stück Gittermatte 3 mm, 100 mm Raster 1203 x 2103 (2,53 m²) 1 Matte / Stück Gittermatte 3 mm, 150 mm Raster 1203 x 2103 (2,53 m²) 1 Matte / Stück ZEWOTHERM Kabelbinder zur manuellen Befestigung des Heizrohrs auf der Gitterträgermatte sowie zum Verbinden der Matten untereinander. Kabelbinder 100 Stück / Beutel ZEWOTHERM Mattenbinder aus Draht zur manuellen Fixierung des Heizrohrs auf der Gitterträgermatte sowie zum Verbinden der Matten untereinander. Mattenbinder Stück / Beutel ZEWOTHERM Befestigungsclip mit spezieller Klemmfunktion zur sicheren Heizrohrbefestigung auf der Gitterträgermatte. Aus schlagfestem Polyamid, recyclebar. Im Beutel zu 50 Stück, im Karton zu Stück verpackt. Befestigungsclip Stück / Karton Hinweis: Ergänzendes Systemzubehör ab Seite Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

37 Kennlinienfelder Trägermattensystem Rohrbedarf: Variabler Wert Basisdaten: Vorlauf / Rücklauf = Spreizung 5K Fußbodenoberflächentemperaturen: Aufenthaltszonen max. 29, Bäder max. 33 C, Randzonen max. 35 C ohne Fußbodenbelag mit Fußbodenbelag Teppich, Laminat, Parkett mit Fußbodenbelag Fliesen mit Fußbodenbelag ab 10 mm (Teppich) Legende: 0,00 m2 K/W 0,05 m2 K/W 0,10 m2 K/W 0,15 m2 K/W Grenzkurve 9 K Grenzkurve 15 K 37

38 Wandheizungssysteme Wärme & Kühlung durch die Wand Eine Flächenheizung sorgt dank der gesunden und sanften Strahlungswärme bekanntlich für ein ganzheitliches Wohlbefinden und angenehme Raumtemperaturen. Gleichzeitig helfen moderne Flächenheizsysteme Kosten und Energie zu sparen. Das System der Wandheizung stellt zur bewährten und bekannten Fußbodenheizung eine ebenso leistungsfähige Alternative oder aber Ergänzung dar. Bedingt durch die ebenso großen Strahlungsflächen der Wand ist auch das Prinzip ähnlich, denn die Heizrohre werden statt im Boden an der Wand verlegt, bzw. befestigt. Mit einer entsprechenden Kaltwasser-Zirkulation sorgt die Wandheizung im Sommer für eine angenehme Kühlung. Insbesondere bei ausgebauten Dachböden ideal. So entsteht an 365 Tagen im Jahr ein optimales, gesundes und angenehmes Raumklima, das selbst Allergiepotenziale (z.b. Staubaufwirbelungen, Milben) minimiert. Nicht nur für Neubauten eignet sich die Wandheizung. Auch bei Sanierung oder Renovierung ist das System der effektiven Heizung über die Wand bestens geeignet. Die Installation erfolgt einfach und problemlos. Für jede Anwendung oder Einbausituation hält ZEWOTHERM das passende System bereit, man unterscheidet hier das System in Trockenbaumodultechnik oder Nassbauweise. Die Dekoration der Wände (z.b. das Aufhängen von Bildern) ist dank Thermofolie kein Problem. Durch ein einfaches Anlegen an die Wand stellen Sie einfach und sicher fest, wo die Heizrohre verlaufen. Zwei Systeme ein perfektes Ergebnis: Je nach Anforderung und Einbausituation kann man zwischen zwei effektiven ZEWOTHERM Wandheizungssystemen wählen: Nassbauweise: Zum Heizen & Kühlen Schnelle & flexible Rohrverlegung Sichere Rohrfixierung Anschluss direkt an den Verteiler Geringe Konstruktionshöhe (16 mm) Systemgarantie Trockenbau: Zum Heizen & Kühlen Ideal für Sanierung Vorgefertige Modulplatten mit integriertem Heizrohr Heizung & Trennwand in einem Plattendicke 18 mm 38 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

39 Wandheizung/-kühlung Putzsystem Das Putzsystem funktioniert mit Klemmschienen zur Montage auf Massivwänden (z.b. Ziegel, Beton oder Kalksandstein). Die vor Ort zu erstellende Wandheizung wird bei einer Rohrüberdeckung von ca. 15 mm eingeputzt (einlagiger Putzaufbau bei Gipsputzen). Zementgebundene und Lehmputze werden zweilagig mit Standzeit nach Herstellerangaben und einer Rohrüberdeckung von ebenfalls ca. 15 mm verarbeitet. Zur Verhinderung von Rissbildungen wird ein Armierungsgewebe eingebettet. Das zu verwendende Heizrohr ist ein nach DIN 4726 sauerstoffdichtes Polybutenrohr in der Dimension von 12 x 1,3 mm, das individuell in verschiedenen Höhen- und Breitenabmessungen (bis max. 6 m²) verlegt wird. Der Anschluss erfolgt direkt an den Verteiler (ohne Sammelleitungen) durch Klemmverschraubungen Aufbauhöhe 16 mm* *zzgl. Putz 4 5 Hinweise bei der Rohrverlegung: Abstand Boden-Rohr: 25 bis 30 cm. Rohrabstand von ca. 10 cm in mäanderförmiger (senkrecht oder wagerecht) Verlegung inkl. Fixierung. Mindestbiegeradius 6 cm. Rohrbedarf ca. 10 m/m2 bei 10 cm Rohrabstand. Wandklemmschienenbefestigung ca. alle cm durch handelsübliche Schlagdübel. Im Bogenbereich wird das Rohr mittels Nagelrundschelle (auf Ziegelwänden) oder Dübelhaken (auf Beton/Gasbeton) oder einem Stück der Wandklemmschiene fixiert. Max. Rohrlänge pro Heizkreis: 80 m (ca. 6 m2 Verlegefläche zzgl. ca. 2 x 10 m Anbindeleitung) (bei Spreizung von 8 K und dp= 26 kpa). Registeranschluss (ca 6 m2) direkt an den Systemverteiler oder an einen Rücklauftemperaturbegrenzer (keine Sammelleitung erforderlich). Einstellung der Wassermenge über die Durchflussmengenzähler am Systemverteiler. Hinweise beim Verputzen: Geeignet für Kalk/Gips-Putze, Kalk/Zement-Putze oder Lehmputze. Vorlauftemperatur bei gipshaltigen Putzen max. 40 C. Einarbeitung eines entsprechenden Armierungsgewebes. Kein Aufheizen der Rohre. Rohrüberdeckung ca. 15 mm. 1 Wandklemmschiene 2 Polybuten-Heizrohr 3 Armierungsgewebe 4 Putzüberdeckung 5 Nagelrundschelle 39

40 Technischer Hinweis Vorlauftemperaturen bei gipshaltigen Putzen max. 40 C Einarbeitung eines entsprechenden Armierungsgewebes Kein Aufheizen der Rohre Materialbedarf für ca 1 m² Wandheizfläche* 10 m Polybutenrohr 12 x 1,3 mm 2,5 m Wandklemmschine 5 Dübelhaken, bzw. Nabelrundschellen 1 m² Glasarmierungsgewebe *ausgehend von einer Registergröße 2,0 x 2,0 ZEWOTHERM Polybuten Heizrohr PB-DD 12 x 1,3 mm 200 m ZEWOTHERM Wandklemmschiene Für die Wandmontage zur Befestigung des ZEWOTHERM Rohres 12 x 1,3 mm, Länge 2 m. Befestigung durch handelsübliche Schlagdübel. Wandklemmschiene 1 Stück (2 m) ZEWOTHERM Nagel-Rundschelle Zur Befestigung des ZEWOTHERM Rohres 12 x 1,3 mm auf Ziegelwänden Nagel-Rundschelle 100 Stück ZEWOTHERM Dübelhaken Zur Befestigung des ZEWOTHERM Rohres 12 x 1,3 mm auf Beton-/Gasbeton- oder Ziegelwänden. Dübelhaken 50 Stück ZEWOTHERM Glasarmierungsgewebe Armierungsgewebe für Gipsputze, alkalifrei. Maschenweite: 6mm, Rolle: 1 m x 50 m Armierungsgewebe Rolle 50 m ZEWOTHERM Thermofolie Zum sicheren Bohren und Nageln in beheizten Wänden. Mit der Thermofolie stellen Sie schnell und sicher fest, wie die Heizrohre verlaufen. Thermofolie 185 mm x 60 mm 1 Stück Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

41 Wandheizung/-kühlung Trockenbausystem Die Wandheizung in Trockenmodultechnik ist ein weiteres leistungsstarkes Wandheizungsssystem, das sich an Technik und Flexibilität des bewährten ZEWOTHERM Klimabodensystem anlehnt. Es ermöglicht einen schnellen und einfachen Einbau ohne viel Schmutz und Aufwand. Die 18 mm starken Systemplatten haben vorgefertigte Rohrregister mit dem Qualitäts-PB Rohr 12 x 1,3 mm in fixen Verlegeabständen von 10 cm. Die in Serie geschalteten Elemente sind für eine maximale Rohrlänge von 80 m ausgerichtet. Die fünf Plattengrößen decken alle gängigen Einbausituationen ab. 1 2 Aufbauhöhe 18 mm Polybuten-Heizrohr 2 Wandheizungsmodul 3 Schnellbauschraube 4 Unterkonstruktion (Lattung) Materialbedarf für ca. 1,25 m2 Wandheizfläche (ausgehend von Klimaplatte 200 x 62 cm) 1 Platte Wandheizungsmodul 200 x 62 cm 25 Stück Schnellbauschrauben 1 Stück Presskupplung 12 x 1,3 mm 0,1 Kg Fugenkleber Anbindeleitungen mit Fittingen und sonstigem Zubehör sind separat hinzuzurechnen. ZEWOTHERM Wandheizungsmodul Vorgefertigte Modulplatten aus Gipsfasermaterial mit integrierten Rohrregistern mit Polybuten Heizrohr 12 x 1,3 mm mit jeweils einem Heizkreis mit VA 10 cm. 1 m² Modul beinhaltet 10 lfm 12 x 1,3 PB Rohr. Maximale Rohrlänge pro Heizkreis 80 lfm. Wandheizungsmodul 100 x 62 cm 1 Platte Wandheizungsmodul 200 x 31 cm 1 Platte Wandheizungsmodul 200 x 31 cm (Registerhöhe 150 cm) 1 Platte Wandheizungsmodul 200 x 62 cm 1 Platte Wandheizungsmodul 200 x 62 cm (Registerhöhe 150 cm) 1 Platte

42 ZEWOTHERM Fugenkleber Für die sichere Verbindung der Plattenstöße, mit Spezial-Düse zum einfachen Auftragen. Der Verbrauch liegt bei ca. 1 Tube pro 5 m². Fugenkleber 1 Tube (310 ml) ZEWOTHERM Schnellbauschrauben Zur Befestigung der Klimaplatten auf der Gipsfaserausgleichsplatte. Der Bedarf liegt bei ca. 15 Stck. pro m². Schnellbauschrauben Stück/Paket ZEWOTHERM Thermofolie Zum sicheren Bohren und Nageln in beheizten Wänden. Mit der Thermofolie stellen Sie schnell und sicher fest, wie die Heizrohre verlaufen. Thermofolie 185 mm x 60 mm 1 Stück Anbindung PB-Heizrohr ZEWOTHERM Klemmverschraubung Zum Anschluss des PB-Heizungsrohres 12 x 1,3 mm an den ZEWOTHERM Systemverteiler. Klemmverschraubung 12 x 1,3 mm Beutel à 10 Stück ZEWOTHERM Verbindungskupplung Zum Verbinden der Heizungsrohre untereinander. Verbindungskupplung Beutel à 10 Stück ZEWOTHERM Presskupplung Presskupplung 12 x 1,3 mm 1 Stück Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

43 Bauteilaktivierung Wirtschaftliches Heizen & Kühlen in Großprojekten Das System der Bauteilaktivierung ist ein zeitgemäßes System, das den klimatischen Bedingungen moderner Büro-, Architektur- und Gewerbebauten entspricht. Durch das System kann gegenüber einer herkömmlichen Klimaanlage bis zur Hälfte die Investitions- und Betriebskosten eingespart werden. Das Prinzip ist einfach wie genial: Wände und Decken werden zum Kühlen oder Heizen aktiviert, d.h. die speicherwirksamen Massen (Betondecken, -wände und -böden) werden durch die integrierten Systemheizrohre zum Temperaturausgleich genutzt. Zur Kühlung zirkuliert z. B. kaltes Wasser (z.b. aus Nachtluft oder Erdkühlenergie) um tagsüber das Gebäude einen angenehmen Temperaturausgleich zu schaffen. So wird eine Grundklimatisierung geschaffen, die im Sommer eine Überhitzung verhindert. Umgekehrt wird im Winter eine behagliche Wärme geschaffen. Durch die Effizienz des System wird im Normalfall die Wärmegrundlast abgedeckt, in perfekt abgestimmten Objekten kann es sogar die gesamten Bedarf an Heiz- und Kühlenergie ausmachen. Die gelieferten Module werden objektspezifisch gefertigt und auf speziellen Stahlgerüsten angeliefert. Das spart Zeit und Geld. Das Systemheizrohr ist fix und fertig montiert, dennoch sind die gelieferten Systembaustahlmatten flexibel. Das Plus an Effizienz: Niedrige Investitions- und Betriebskosten Nutzung von Umweltenergie Energieeinsparung Flexible Raumgestaltung Geringe Transportkosten und Zeitersparnis durch objektspezifisch vorgefertigte Systemmatten Möglicher Systemaufbau: 43

44 ZEWOTHERM Baustahlmatte mit Heizrohr Baustahlmatte mit Rohr: Ausführung Modell Q131 mit einem Stabmaß von 6 mm sowie einem Raster von 150 mm sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung. Das Heizrohr (PE-Xc oder PE-Xa) ist bereits in einem Abstand von 400 mm mittels Draht auf der Stahlmatte befestigt. Bezeichnung Art-Nr. Baustahlmatte Q131 mit Heizrohr PE-Xc 20 x 2, Baustahlmatte Q131 mit Heizrohr PE-Xc 17 x 2, Baustahlmatte Q131 mit Heizrohr PE-Xa 20 x 2, Baustahlmatte Q131 mit Heizrohr PE-Xa 17 x 2, Hinweis: Da Objekte stark variieren und jedem eine genaue Planung vorangeht, sind keine generellen Angaben zu VPE s und Stückpreisen möglich, sondern nur auf Anfrage erhältlich. Für Hochleistungsdecken sind ebenfalls die Heizrohrqualitäten in der Dimension 14 x 2,0 erhältlich. Der Rohrabstand beträgt VA 75 mm. Bitte fragen Sie nach. ZEWOTHERM Kabelbinder Zur Fixierung der Heizrohre auf der Stahlmatte sowie zur Fixierung von Anbindeleitungen. Kabelbinder Btl. 100 Stück ZEWOTHERM PE-Schutzrohr ungeschlitzt Zur Montage am Schalungskasten. Zur Führung der BTA-Leitung innerhalb des Betons. PE-Schutzrohr für 20er Heizrohr ungeschlitzt 60 m ZEWOTHERM Verbindungskupplung/ Rohrverbinder Verbindungskupplung 17 x 2,0 (zum Schrauben) Btl. 10 Stück Verbindungskupplung 20 x 2,0 (zum Schrauben) Btl. 10 Stück Rohrverbinder 17 x 2,0 (zum Verpressen TH Kontur) Btl. 10 Stück Rohrverninder 20 x 2,0 (zum Verpressen TH Kontur) Btl. 10 Stück ZEWOTHERM Schalungskasten Schalungskasten 1 Stück ZEWOTHERM Abstandhalter Zur Positionierung der BTA in der neutralen Zone. Bezeichnung Größe Euro/Stück Sechsbein mit Schalungschoner von 5-30 cm auf Anfrage Sechsbein mit Großflächenfuß von 5-30 cm auf Anfrage Sechsbein mit Faserzementfuß auf Anfrage auf Anfrage Hinweis: Der Einsatz von regulären ZEWOTHERM Systemverteilern für Flächenheizsysteme ist ebenfalls möglich. Andere Rohrdimensionen auf Anfrage. 44 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

45 Industriebodenheizung Robuste Heizsysteme für dynamische Belastungen Im Gegensatz zur Bauteilaktivierung wird bei der Industriebodenheizung nur der Boden als Speichermedium genutzt. Die Industriebodenheizung ist speziell für Hallenbauten und Industrieflächen mit hohen Verkehrslasten/Lastschwankungen konzipiert, das trotz robustem Betrieb zuverlässig die entsprechende Heiz- und Kühlleistung erbringt. Die Systemelemente sind ähnlich zur Bauteilaktivierung, jedoch kommen systembedingt leicht unterschiedliche Rohrdimensionen zum Einsatz sowie zusätzliche Systemeinzelkomponenten. Nach DIN 4108 Teil 2 und EnEV Absatz 2 ist bei Industrieflächenheizanlagen eine Randdämmung bis zu einer Raumtiefe von 5 m erforderlich. ZEWOTHERM Baustahlmatte Ausführung Modell Q131 mit einem Stabmaß von 6 mm sowie einem Raster von 150 mm sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung. Baustahlmatte Q131 5 x 2,15 m ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 5-Schicht PE-Xc 20 x 2,0 500 m H PE-Xc 25 x 2,3 200 m H ZEWOTHERM Rohrumlenkbogen Rohrumlenkbogen für Rohre bis Ø 34 mm 1 Stück Rohrumlenkbogen für Rohre bis Ø 20 mm 1 Stück ZEWOTHERM Kabelbinder Zur Fixierung der Heizrohre auf der Stahlmatte sowie zur Fixierung von Anbindeleitungen. Kabelbinder Btl. 100 Stück

46 ZEWOTHERM Mattenbinder Aus Draht zur Fixierung der BTA-Module an der unteren Bewehrung. Mattenbinder Btl. 100 Stück ZEWOTHERM PE-Schutzrohr ungeschlitzt PE-Schutzrohr für 20er Heizrohr ungeschlitzt 60 m PE-Schutzrohr für 25er Heizrohr ungeschlitzt 60 m ZEWOTHERM Verbindungskupplung Verbindungskupplung 20 x 2,0 Btl. 10 Stück Klemmverschraubungskupplung 25 x 2,3 Btl. 10 Stück auf Anfrage ZEWOTHERM Klemmverschraubung Klemmverschraubung 20 x 2,0 Btl. 10 Stück Klemmverschraubung 25 x 2,3 Btl. 10 Stück Hinweis: Den passenden Industriesystemverteiler für die Systeme der Industriebodenheizung und Bauteilaktivierung finden Sie auf S. 73 in diesem Katalog. Systemquerschnitt: 1. Betonschicht 2. Obere Bewehrungsmatte 3. Abstandhalter (Vierbein) für obere Bewehrung 170 mm 4. Abstandhalter für untere Bewehrung 5. Untere Bewehrungsmatte 6. ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 20 x 2,0 mm 7. Erdreich und Grobplanum 46 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

47 Systemheizrohre Flexibilität von der Rolle Eines der wichtigsten Bauteile einer Heizungsanlage ist das Heizrohr. Deshalb werden an Heizrohre Anforderungen gestellt, die eine mindestens 50-jährige Betriebsdauer mit hohen Sicherheitsreserven gewährleisten. Die Heizrohre müssen sauerstoffdicht und korrosionsbeständig sein sowie eine Reißbeständigkeit aufweisen. Durch eine permanente Qualitätskontrolle von Produkt und Herstellung u.a. durch das Süddeutsche Kunststoffzentrum SKZ in Würzburg und der Gesellschaft für Konformitätsbewertung in Berlin, DIN CERTCO sind die ZEWOTHERM Heizrohre in höchstem Maße geprüft und gewähren damit eine langjährige Betriebsdauer und einwandfreie Funktion. Es stehen sechs hochwertige Heizrohrtypen zur Verfügung: Heizrohr PE-Xa PE-Xc 3-Schicht-Rohr Polybutenrohr Heizrohr PE-RT PE-Xc 5-Schicht-Rohr Metallverbundrohr 47

48 Zeitstandsdiagramm Druckverlustdiagramm 48 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

49 ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xa Für eine schnelle und spannungsrissfreie Verlegung eignet sich insbesondere das sauerstoffdicht ummantelte Drei- Schicht-Rohr PE-Xa, das der DIN EN15875/DIN4726 unterliegt und über die IMA Dresden fremd überwacht wird. Im Gegensatz zu PE-Xc Heizrohren, die einer Elektronenstrahlvernetzung unterliegen wird das ZEWOTHERM PE-Xa Heizrohr peroxidisch vernetzt, d.h. durch diese Art der Infrarotvernetzung wird das hochwertige Grundmaterial Polyethylen nochmals veredelt. Hierbei werden die Makromoleküle der drei Schichten (Grundmaterial/ Kleber/Sauerstoffsperrschicht) bei diesem Vorgang so stark vernetzt, dass der so ausgebildete Verbund die thermischen und mechanischen Eigenschaften des Rohres noch unempfindlicher gegen Spannungsrissbildung macht. Die DIN EN legt die Anforderungen an Rohrleitungssysteme aus vernetztem Polyethylen (PE-X) fest. Das Rohrleitungssystem wird für die Verwendung in der Warm- und Kaltwasserinstallation sowie in der Heizungsinstallation unter Berücksichtigung des betreffenden zulässigen Betriebsdruckes und der für die Anwendungsklasse geltenden Temperaturen verwendet. Gemäß DIN EN sind u.a. die PE-Xa Peroxidvernetzung und die PE-Xc Elektronenstrahlvernetzung zugelassen. Technische Daten Max. Betriebstemperatur 90 C Max. Betriebsdruck 10 bar (FBH-Standarddruck max. 4 bar) Betriebsbedingung nach DIN EN ISO nach Anwenderklasse 4/5 (Flächenheizung/Heizkörperanbindung) Sauerstoffdicht nach DIN 4726 Entsprechend den technischen Anforderungen nach DIN 4726/ DINEN IMA-überwacht Physikalische Eigenschaften Eigenschaft Wert Norm Vernetzungsgrad 70% DIN Rohrdichte nach Vernetzung < 0,94 g/cm³ - E-Modul 650 MPa ISO 178 Streckspannung 20 MPa ISO 527 Zug-E-Modulus 850 MPa ISO 527 Streckdehnung 12 % ISO 527 Biegeradius 5 x d DIN 4726 Dimension Ø innen VPE Art-Nr. PE-Xa 17 x 2,0 13,0 200 m A PE-Xa 17 x 2,0 13,0 600 m A Weitere Dimensionen auf Anfrage. 49

50 SKZ-Nr. A 468 Dimension 14, 16, 17, 20 ZEWOTHERM Heizrohr PE-RT Für die Herstellung unserer PE-RT (Polyethylene of Raised Temperature Resistance) DIN 16833/34 Rohre setzen wir ausschließlich DOWLEX* 2344 ein. Es ist das erste Material, das speziell für die Produktion von Rohren für die Anwendungsgebiete Fußbodenheizung und Radiatoranbindung entwickelt wurde. Dank seiner einzigartigen Molekularstruktur mit gleichmäßig über die Hauptkette verteilten Octen-Verzweigungen und gleichzeitig enger Molekulargewichtsverteilung ist eine Vernetzung von DOWLEX* 2344 nicht erforderlich, um eine Langzeitbeständigkeit unter erhöhten Temperatur- und Druckbedingungen zu erreichen. Die Anforderungen an PE-RT Rohr sind in den eigens für dieses Rohr erarbeiteten Normen DIN und DIN festgelegt. Langzeittests haben ergeben, dass die Anforderungen der DIN 4726 bei weitem übertroffen werden. So liegt z. B. die hochgerechnete Lebensdauer des PE-RT Rohres weit über der geforderten Haltbarkeit von 50 Jahren bei 70 C. Technische Daten Max. Betriebstemperatur 75 C Max. Betriebsdruck 6 bar (FBH-Standarddruck max. 4 bar) Betriebsbedingung nach EN nach Anwenderklasse 4/5 Entsprechend den technischen Anforderungen nach DIN 4721 Physikalische und mechanische Eigenschaften Eigenschaft Einheit Testmethode/Norm Werte Dichte g/cm³ ISO Vernetzungsgrad % DIN Wärmeleitfähigkeit W/(mK) bei 60 C DIN ,40 Thermischer Ausdehnungskoeffizient 10-4 /K -1 DIN A (20 C 70 C) 1,95 Streckspannung (1) (2) MPa ISO ,5 Dehnung bei Zug (1) (2) % ISO Oberflächenrauigkeit Ångström Flexural Modus MPa ISO Sauerstoffdurchlässigkeit (3) g/m3 d DIN 4726 < 0.1 Schweißbarkeit (4) - - sehr gut Spannungsrissbeständigkeit h ASTM D 1693-B 10% ANTAROX CO 630 > 8760 (kein Bruch) h 50% Frostschutz (PEG) (5) > 8760 (kein Bruch) h 10% Korrosionsschutz (5) > 8760 (kein Bruch) Min. Biegeradius d DIN x d Typische Werte, keine Spezifikationswerte. (1) Prüfgeschwindigkeit 50 mm/min / (2) Muster Pressplatte 2 mm dick (3) Mit coextrudierter EVOH-Schicht getestet / (4) Die EVOH-Schicht ist nicht schweißbar und muss entfernt werden (5) Test gemäß ASTM 1693 mit dem angeführten Medium 50 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

51 Chemische Beständigkeit von ZEWOTHERM PE-RT Rohren Reagens Aceton Ammoniak Benzin Chromsäure Ethylenglycol Eisensulfat Formaldehyd 30% Isopropylalkohol Natronlauge Propylenglycol Salpetersäure 5% Salzsäure Säuren, anorganische / organische Schwefelsäure 30% Wasserstoff PE-RT DOWLEX*2344 SEHR GUT gut schlecht sehr gut sehr gut sehr gut SEHR GUT sehr gut sehr gut sehr gut SEHR GUT sehr gut SEHR GUT SEHR GUT sehr gut Die chemischen Beständigkeitstests wurden gemäß ASTM D543-60T (ASTM D543-87) bei 23,9 C durchgeführt. Großbuchstaben bedeuten eine Bewertung basierend auf Tests nach ASTM, Kleinbuchstaben bedeuten übertragene Werte. Zeitstand-Innendruck-Verhalten ZEWOTHERM PE-RT Dowlex* 2344 *Warenzeichen - The Dow Chemical Company 51

52 Druckverlust-Diagramm ZEWOTHERM PE-RT Rohre Ablesebeispiel: Gegeben sind z.b. : Druckverlust: 200 mbar und 17x2 Rohr Umrechnung: 200 mbar = Pa Abgelesen: Fließgeschwindigkeit des Heizungswassers 0,4 m/s bei einem Volumenstrom von 190 kg/h = 3,17 l/min Dimension Ø innen VPE Art-Nr. PE-RT 14 x 2,0 10,0 200 m PE-RT 14 x 2,0 10,0 600 m PE-RT 16 x 2,0 12,0 200 m PE-RT 16 x 2,0 12,0 600 m PE-RT 17 x 2,0 13,0 200 m PE-RT 17 x 2,0 13,0 600 m PE-RT 17 x 2,0 13,0 750 m PE-RT 18 x 2,0 14,0 200 m PE-RT 18 x 2,0 14,0 600 m PE-RT 18 x 2,0 14,0 750 m PE-RT 20 x 2,0 16,0 200 m PE-RT 20 x 2,0 16,0 600 m Weitere Dimensionen auf Anfrage. 52 ZEWOTHERM. WÄRME ZUM WOHLFÜHLEN.

53 ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 5-Schicht-Rohr Durch ein neu entwickeltes Extrusionsverfahren ist es ZEWOTHERM gelungen, fünf Schichten in einem Arbeitsgang zu einem homogenen Rohr zu verarbeiten. Nach der anschließenden Komplettvernetzung liegt die Sauerstoffsperrschicht genau mittig in der Rohrwandung. Dieses Heizrohr weist zudem ein besonders robustes PE-Xc Außenrohr auf, das über eine zusätzliche Haftvermittlerschicht sicher mit der Sauerstoffsperre verbunden ist. Damit ist das 5-schichtige ZEWOTHERM PE-Xc Rohr sowohl im rauen Baustellenalltag als auch im langjährigen Betrieb (über 50 Jahre) sicher vor Beschädigungen geschützt. In der klassischen Fußbodenheizung bzw. Heizungsanwendung wird es ebenso häufig eingesetzt wie bei Sondersystemlösungen (z.b. Bauteilaktivierung, einer Verlegung im Medium oder bei Erdverlegung). Register-Nr. 3V349 PE-Xc 5-Schicht-Rohr 14, 16, 17 Technische Daten Max. Betriebstemperatur 90 C Max. Betriebsdruck 8 bar (FBH-Standarddruck max. 4 bar) Betriebsbedingung nach DIN EN ISO nach Anwenderklasse 4/5 (Flächenheizung / Heizkörperanbindung) Sauerstoffdicht nach DIN 4726 Mittig liegende Sauerstoffsperrschicht (EVOH) Physikalische Eigenschaften Eigenschaft Wert Norm Vernetzungsgrad 60 % DIN Dichte = 0,94 DIN 16892/DIN Kerbschlagzähigkeit nach Charpy kein Bruch kj/m2 DIN EN ISO 179-1/2 Reißfestigkeit N/mm2 DIN EN ISO Zugfestigkeit N/mm2 DIN EN ISO Reißdehnung % DIN EN ISO E-Modul N/mm2 DIN 16892/ Spannungsrissbeständigkeit kein Riss ASTM D 1693 Wasseraufnahme < 0,01 mg (4d) DIN EN ISO 62 Mittl. thermischer Längenausdehnungskoeffizient 1, /K DIN / DIN Wärmeleitfähigkeit 0,41 W/(K m) DIN / DIN Kleinster Biegeradius 5 x d DIN 4726 Sauerstoffdichtigkeit* < 0,1 g/(m3 d) DIN 4726 Chemische Beständigkeit - DIN 8075, Beiblatt 1 Dimension Ø innen VPE Art-Nr. PE-Xc 5-Schicht 14 x 2 10,0 200 m H PE-Xc 5-Schicht 14 x 2 10,0 600 m H PE-Xc 5-Schicht 16 x 2 12,0 200 m H PE-Xc 5-Schicht 16 x 2 12,0 600 m H PE-Xc 5-Schicht 17 x 2 13,0 200 m H PE-Xc 5-Schicht 17 x 2 13,0 600 m H PE-Xc 5-Schicht 20 x 2 16,0 200 m H PE-Xc 5-Schicht 20 x 2 16,0 600 m H Weitere Dimensionen auf Anfrage. 53

54 Register-Nr. 3V 333 Dimension 14, 16, 17, 20 ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 3-Schicht-Rohr Als Basismaterial werden hochmolekulare Polyethylen-Typen hoher Dichte verwendet, die durch eine Elektronenstrahlvernetzung optimiert werden. Diese Vernetzung dient der Verbesserung der mechanischen und thermischen Eigenschaften, nicht der Sauerstoffbeständigkeit. Die Herstellung der Rohre erfolgt im Extrusionsverfahren auf modernen Fertigungsanlagen. Die PE-Xc Rohre werden als dreischichtige Rohre produziert (PE-Grundmaterial, Kleber, Sauerstoffsperrschicht) und sind somit bereits durch die Produktion sauerstoffdicht. Die Vernetzung, d.h. die Verknüpfung der Moleküle des Polyethylens zu einem Makromolekül mit räumlichen Netzwerk, wird nach der Extrusion kontinuierlich mittels schneller, energiereicher Elektronen auf den modernsten und leistungsfähigsten Elektronenbeschleunigern Europas durchgeführt. Dabei entsteht keine radioaktive Strahlung. Das elektronenstrahlvernetzte Rohr stellt somit keine Strahlenquelle dar! Die physikalische Vernetzung bewirkt, dass der von Rohren aus thermoplastischen Werkstoffen bekannte Steilabfall im Zeitstand-Innendruckversuch, insbesondere bei hohen Temperaturen, nicht auftritt. Darüber hinaus wird das Rohr durch die Vernetzung unempfindlich gegen Spannungsrissbildung und verstärkt. Technische Daten Max. Betriebstemperatur 90 C Max. Betriebsdruck 8 bar (FBH-Standard-Betriebsdruck max. 4 bar) Betriebsbedingung nach EN nach Anwenderklasse 4/5 (Flächenheizung/Heizkörperanbindung) Entsprechend den technischen Anforderungen nach DIN 4726/29 und DIN EN Physikalische Eigenschaften Eigenschaft Wert Norm Vernetzungsgrad 60 % DIN Dichte ca. 0,945 g/cm³ DIN Reißdehnung 10 % DIN Sekanten-E-Modul ca. 600 N/mm2 DIN Wärmeleitfähigkeit 0,35 W/(mK) DIN Längenausdehnungskoeffizient 2,0 x 10-4 K -1 DIN Sauerstoffdichtigkeit (EVOH-ummantelt) < 0,1 g/m³d) DIN 4726 Min. Biegeradius 5 x d DIN 4726 Dimension Ø innen VPE Art-Nr. PE-Xc 3-Schicht 14 x 2,0 10,0 200 m PE-Xc 3-Schicht 14 x 2,0 10,0 600 m PE-Xc 3-Schicht 16 x 2,0 12,0 200 m PE-Xc 3-Schicht 16 x 2,0 12,0 600 m PE-Xc 3-Schicht 17 x 2,0 13,0 200 m PE-Xc 3-Schicht 17 x 2,0 13,0 600 m PE-Xc 3-Schicht 17 x 2,0 13,0 750 m PE-Xc 3-Schicht 20 x 2,0 16,0 500 m Weitere Dimensionen auf Anfrage. 54 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

55 ZEWOTHERM Heizrohr Polybuten (PB) Dieser Heizrohrtyp aus dem thermoplastischen Grundwerkstoff Polybuten ist hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Neben der Verarbeitung und dem praktischen Einsatz überzeugt das Rohr mit hoher Flexibilität, sehr guter Wärmestabilität, geringer Kriechdehnung und hoher Zeitstandsfestigkeit. Bei der ZEWOTHERM Wandheizung und dem Klimaboden gehört dieser Rohrtyp zur festen Systemkomponente. Das Rohr ist dreifach co-extrudiert und absolut sauerstoffdicht und entspricht den technischen Anforderungen gemäß DIN 4726/27. C A B Aufbau Polybutenrohr: A - Basisrohr PB (Polybuten) B - Haftschicht C - Sauerstoffsperrschicht Technische Daten Max. Betriebstemperatur 95 C Max. Betriebsdruck 6 bar (Standarddruck max. 4 bar) Betriebsbedingung für Anwenderklasse 4/5 (Fächenheizung/Heizkörperanbindung) Sauerstoffdicht nach DIN 4726 Physikalische Eigenschaften Eigenschaft Wert Norm Wärmeleitfähigkeit 0,22 W/mK - Längenausdehnungskoeffizient 0,13 mm/mk DIN Oberflächenrauhigkeit k 0,007 mm - Sauerstoffdiffusion im gesamten Anwendungsbereich < 0,1 mg/l d - Min. Biegeradius 5 x d DIN 4726 Dimension Ø innen VPE Art-Nr. PB-DD 12 x 1,3 9,4 200 m PB-DD 15 x 1,5 12,0 300 m

56 ZEWOTHERM Metallverbundrohr Sanitär DW-8501BQ0151 Dimension 16, 20, 26, 32, 40, 50, 63 Vielseitige, immer komplexer werdende Installationsaufgaben verlangen Rohre, die Sicherheit, Langlebigkeit und eine wirtschaftliche Verarbeitung garantieren. Beim fünfschichtigen Heizungs- und Sanitär-Metallverbundrohr wird zuerst ein Basisrohr aus temperaturbeständigem Polyethylen extrudiert. Im Co-Extrusionsverfahren wird äußerlich eine dünne Haftschicht (Primer) aufgetragen. Danach wird eine 0,2 mm dicke Aluminiumschicht aufgelegt, stumpf längs verschweißt und auf das Innenrohr kalibriert. Anschließend wird im Überzugsverfahren eine weitere Haftschicht sowie die äußere Deckschicht aus Polyethylen aufextrudiert. Der dadurch erzielte, gleichmäßige Rohraufbau überzeugt die Anwender nachhaltig. Das Hauptmerkmal beim Metallverbundrohr liegt in der Minimierung der bei Kunststoffrohren erhöhten thermische Ausdehnung dank der zwei Haftschichten, die das Metallverbundrohr dauerhaft perfekt verbinden. Sauerstoffsperrschicht: Dank des internen biegeformstabilen Aluminiummantels, der in der gesamten Länge des Rohres stumpf verschweißt ist, wird eine 100%-ige Sauerstoff- und Wasserdampfdiffusionsdichte sowie anderer gasförmiger Stoffe garantiert. Diese Sperrschicht schützt vor eventuellen Übertragungen von Geruch und Korrosion, welche im Laufe der Zeit zu Schäden an der Anlage führen können. Alterungsbeständigkeit/Zeitstandsverhalten: Die vom DVGW, dem wichtigsten europäischen Zertifizierungsorgan, ausgeführten Versuche und Erkenntnisse bestätigen, dass das ZEWOTHERM Metallverbundrohr bei einer Mindestgebrauchsdauer von 50 Jahren, bei einer Dauerbetriebstemperatur bis 20 C (Kaltwasser) bzw. 70 C (Warmwasser) und einem Dauerbetriebsdruck bis 10 bar die Anforderungen weit übertrifft. Die Kombination von Kunststoff und Aluminium machen dieses System dauerhaft haltbar und sicher. Korrosionsbeständigkeit: Das ZEWOTHERM Metallverbundrohr kombiniert die positiven Eigenschaften des Polyethylens wie Korrosionsfreiheit und Chemikalienbeständigkeit mit denen des Aluminiums wie Druckbeständigkeit, Sauerstoffdichte u.a. aufgrund der glatten Oberfläche ist die Innenseite des Rohres für normale im Wasser präsente Elemente unangreifbar, Reibungspunkte werden ausgeschlossen und Ablagerungen vermieden, die eine spätere Korrosion zur Folge haben könnten. A B C B D Aufbau Metallverbundrohr: A - Basisrohr PE-RT (Trinkwasserqualität unvernetzt) nach DIN B - Haftschicht C - Aluminium-Sauerstoff-Sperrschicht (0,2 mm/ 200my), stossgeschweißt B - Haftschicht D - Deckschicht PE UV-beständig, wärmestabilisiert Technische Daten Max. Betriebstemperatur für Medium Wasser (bis 10 bar) 95 C, Störfall 100 C Langzeit-Beanspruchung 50 Jahre 10 bar / 70 C Hochtemperatur-Radiatorenheizung (20 bis 80 C, 1 Jahr 90 C, Störfall 100 h 100 C) 10 bar DVGW-geprüft, ISO-Klasse 5 Physikalische Eigenschaften Eigenschaft Wert Norm Wärmeleitfähigkeit 0,43 W/mK - Längenausdehnungskoeffizient 0,026 mm/mk DIN Siehe auch ZEWOTHERM Press-System ab Seite 89. Oberflächenrauhigkeit k 0,007 mm - Sauerstoffdiffusion im gesamten Anwendungsbereich < 0,005 mg/l d - Min. Biegeradius 5 dn (per Hand) 1,5 dn (per Biegefeder) DIN Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

57 Rollenware, Farbe weiß Bezeichnung DN Dimension VPE Art-Nr. Metallverbundrohr 1/ x 2,0 200 m Metallverbundrohr 3/ x 2,0 200 m Metallverbundrohr 3/ x 2,0 500 m Metallverbundrohr 3/ x 2,0 100 m Metallverbundrohr 1/ x 2,0 100 m Metallverbundrohr 3/ x 3,0 50 m Metallverbundrohr x 3,0 50 m Stangenware, Farbe weiß Bezeichnung DN Dimension VPE Art-Nr. Metallverbundrohr 3/ x 2,0 5 m Metallverbundrohr 3/ x 2,0 5 m Metallverbundrohr 1/ x 2,0 5 m Metallverbundrohr 3/ x 3,0 5 m Metallverbundrohr x 3,0 5 m Metallverbundrohr 1 1/ x 3,5 5 m Metallverbundrohr 1 1/ x 4,0 5 m Metallverbundrohr x 4,5 5 m ZEWOTHERM Metallverbundrohr mit Vorisolierung Das ZEWOTHERM Metallverbundrohr in vorisolierter Variante. Ummantelt wird das Rohr von einer hochwertigen PE-Isolierung mit blauer bzw. roter Schutzhaut aus geschlossenzelligem Weichpolyethylen. Isolierdicke 6 mm, Farbe blau, Rolle Bezeichnung Ø innen Dimension VPE Art-Nr. MV mit Isolierung 12 mm 16 x 2,0 50 m MV mit Isolierung 16 mm 20 x 2,0 50 m Isolierdicke 10 mm, Farbe rot, Rolle Bezeichnung Ø innen Dimension VPE Art-Nr. MV mit Isolierung 12 mm 16 x 2,0 50 m MV mit Isolierung 16 mm 20 x 2,0 50 m ZEWOTHERM Metallverbundrohr im Schutzrohr (Wellrohr) Metallverbundrohr fix und fertig im Schutzrohr integriert. Erhältlich in blau oder rot. Rollenware. Bezeichnung Ø Schutzrohr Dimension VPE Art-Nr. MV im Schutzrohr (rot) 25 mm 16 x 2,0 100 m r MV im Schutzrohr (blau) 25 mm 16 x 2,0 100 m b MV im Schutzrohr (rot) 28 mm 20 x 2,0 50 m r MV im Schutzrohr (blau) 28 mm 20 x 2,0 50 m b 57

58 ZEWOTHERM Metallverbundrohr Heizung Das hochwertige Metallverbundrohr in der Farbe silber ist speziell für den Einsatzbereich Fussbodenheizung/Flächenheizung konzipiert. Bei diesem Metallverbundrohr wird auf das flexible Heizrohr PE-RT ein Aluminiummantel strossgeschweißt. Dieser Werkstoffverbund kombiniert die hervorragenden Eigenschaften der Kunststoffe mit den Vorzügen von Aluminium. Technische Daten Einsatzbereich: Fußbodenheizung Langzeit-Beanspruchung 50 Jahre: 10 bar / 70 C Max. Betriebstemperatur für Medium Wasser: 95 C, Störfall 100 C Wasserinhalt : 0,113 l/m Wärmeleitfähigkeit: 0,43 W/mK Sauerstoffdiffusion im gesamten Anwendungsbereich: <0,005 mg/l d Min. Biegradius: 5 dn ZEWOTHERM Metallverbundrohr Heizung, Farbe silber Bezeichnung DN Dimension VPE Art-Nr. Metallverbundrohr 3/ x 2,0 200 m Metallverbundrohr 3/ x 2,0 500 m Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

59 Systemzubehör mehr als die Summe aller Teile Diverse Zubehörartikel und Werkzeuge für Dämmung, Heizrohr und Estrich komplettieren die ZEWOTHERMFlächenheizsysteme. Wer sie kennt, weiß sie zu schätzen! Rohrhaspel Abrollgerät für Heizrohre Ø mm, Rollengröße m. Einfache Montage durch Flügelmutterverbindung. Rollenspindel einstellbar auf: Da: mm / Di: mm / H: mm Handliche Transportmaße: L 720 x B 600 x H 300 mm; Gewicht: ca. 15 kg 1 Stück Stützbock Abrollhilfe für Heizrohr auf Einwegtrommeln 750 m (2 Stützböcke pro Trommel). 1 Stück Rohrschneidezange (mit auswechselbarem Messer) Zum Ablängen der Rohre bis 25 mm Durchmesser. 1 Stück Verbindungskupplung für Kunststoffrohre Aus Messing mit fester Stützhülse, Klemmringen und Überwurfmuttern Dim. 12 x 1,3 Dim. 12 x 1,3 (zum Verpressen TH Kontur) Dim. 14 x 2,0 Dim. 15 x 1,5 (zum Verpressen TH Kontur) Dim. 16 x 2,0 Dim. 17 x 2,0 Dim. 17 x 2,0 (zum Verpressen TH Kontur) Dim. 18 x 2,0 Dim. 20 x 2,0 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück Kunststoff-Klebeband Extrem reißfest gemäß DIN EN Breite: 50 mm; Ø Innenkern: 76,5 mm. Zur Schnittstellenverklebung. 1 Rolle für ca. 50 m2. 36 Rollen/Karton 1 Rolle (66 m) Randdämmstreifen Zur schallbrückenfreien Verlegung von schwimmenden Estrichen, Fließestrichen und Estrichen mit FBH. Aus extrudiertem Polyethylen-Schaumstoff, geschlossenzellig. Rohdichte 22 kg/m2. Höchste Elastizität, reißfest, keine Wasseraufnahme. Mit angeschweißter Lasche aus PE-Folie. 100 % HFCKW- und HFKW-frei. Mit Lasche 8 x 150 mm Mit Lasche 8 x 150 mm Selbstklebend mit Lasche 8 x 150 mm Mit Lasche 8 x 180 mm Mit Lasche 8 x 100 mm Mit Lasche 10 x 150 mm 100 m 200 m 400 m 150 m 600 m 200 m L L L Systemtacker Präzises, verschleißarmes Werkzeug zur Befestigung der Systemrohre auf der Systemdämmung. Mit gebogenem Magazin und ergonomischem Handgriff Bitte entfernen Sie vor Verarbeitung den Klebestreifen an den Tackernadeln. 1 Stück

60 Tackernadeln Für den zuvor genannten Systemtacker zur Befestigung der Heizrohre auf der Dämmung. Ebenfalls geeignet für andere handelsübliche Tacker für Rohre bis Ø 20 mm. Doppelhaken, magaziniert je 50 Stck., im Karton verpackt Stück 1000 Stück (lang) (kurz) Klemmschiene Befestigungselement aus Kunststoff für Heizrohr 16 x 2 und 17 x 2. Durch Steckverbindung verlängerbar. Selbstklebend. Bedarf: 1m pro m2. 10 m Quellschweißmittel Zur dichten Verschweißung der PVC-Folie. Bedarf: 1 Liter pro 100 m2 Folie. 1 Liter Estrichzusatz Plastifizierungsmittel für Zementestriche zur Erhöhung der Estrichgüte und Verbesserung des Wasserrückhaltevermögens. Nach DIN Nicht für Fließestriche. In 3 Ausführungen erhältlich: Estrichzusatz (zur Erhöhung der Estrichgüte). Bedarf ca. 0,2 Kg/m² bei 65 mm Estrichdicke Estrichzusatz «Plus» (zur Reduzierung der Estrichdicke). Bedarf ca. 1,4 Kg/m² bei 50 mm Estrichdicke Estrichzusatz «Express» (zur schnelleren Belegreife). Bedarf ca. 0,6 Kg/m² bei 65 mm Estrichdicke Kanister 10 Kg Kanister 10 Kg Kanister 10 Kg Estrichmessstelle Zur Restfeuchtebestimmung (Estrichdicke bis 100 mm). Einbau gemäß DIN 1264 je 70 m2 (mind. 3 Stück/200 m2) 1 Stück Winkelspange Offene Ausführung zum Umlenken der Heizungsrohre. Schwarz. Winkelspange für Rohre Ø14-18 Winkelspange für Rohre Ø Stück 1Stück Umlenkbogen Zum Umlenken der Heizrohre im Verteilerbereich und bei Deckendurchgängen. Aus Kunststoff. Für Rohre bis max. Ø 20 mm. r = 130 mm. 1 Stück PVC-Folie als Feuchtigkeitssperre Aus Weich-PVC, nicht bitumenbeständig, für die Estrichverlegung. Stärke: 1,2 mm Rolle 30 m PE-Abdeckfolie Zur Abdeckung oder als Trennschicht zwischen Wärmedämmung und Estrich Mechanische Eigenschaften: gute Biege- und Reissfestigkeit, geringe Abriebfestigkeit. Thermische Eigenschaften: Schmelzbereich CF, Dauerwärmebeständigkeit bis ca. 60 C. Dicke: 0,2 mm PE-Abdeckfolie 0,2 mm Rolle 100 m Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

61 PE-Abdichtbahn / Dampfsperre Zur Abdichtung von Bodenplatten gegen aufsteigende Feuchtigkeit gemäß DIN. Kein weiteres Quellschweißen notwendig. Mit integriertem Klebeband. Rollenbreite: mm, Rollenlänge 40 m. Dicke: 3 mm. SD-Wert > 100 m Rolle 50 m PE-Anschlussstreifen Für Dampfsperre mit Lasche SK. Größe: 150 x 8 mm, Farbe: Weiß, 180 mm SK-Band 5 Rollen á 25 lfm Rasterfolie mit Gewebebändchen Rolle 103 m Dehnfugenstreifen Zur sicheren Trennung der Estrichflächen bei Dehnfugen (z. B. Türdurchgängen). Aus PE-Schaum geschlossenzellig. Mit Stellfuß und Klebestreifen. Stärke: 10 mm, Höhe: 120 mm. Rolle à 15 m. 60 m (vier Rollen) Dehnfugenschutzrohr, geschlitzt Zum Schutz der Heizrohre im Verteilerbereich. Für Rohre bis Ø 20 mm, r = 130 mm. Dehnfugenschutzrohr 25/60 Dehnfugenschutzrohr Rolle 60 m 20 Stück / 8 m D Dehnfugenprofil Zur Ausbildung von Dehnungsfugen bei Estrichflächen nach DIN 18560, mit Kunststoff-T-Steg selbstklebend und PE-Streifen. Länge: 2000 mm, Höhe: 100 mm Stärke PE: 10 mm. Leicht zu schneiden. 2 m Ausgleichsschüttung Trockenschüttung zur Trittschalldämmung, Wärmedämmung und zum Höhenausgleich. Ausgleichsschüttung Ausgleichsschüttung (selbstdichtend) Sack 150 l Sack 100 l

62 Verteiler- und Regeltechnik Wärme reibungslos regeln und steuern Damit Wärme auch dort ankommt, wo sie benötigt wird, muss die Verteilung stimmen: Diskret und zuverlässig sorgt das Rundumpaket der ZEWOTHERM Verteiler- und Regeltechnik für eine komfortable Installation und Steuerung der Fußbodenheizung. Ausgewogen und sinnvoll aufeinander abgestimmt bietet das Sortiment Systemlösungen für jede Anforderung: Hydraulische Regelstationen sorgen für die zentrale Temperaturregelung der Heizkreise in un-mittelbarer Nähe des Wärmeerzeugers sowie für die dezentrale Regelung direkt am Verteiler. Systemverteiler werden für die Verteilung und Einregulierung des Volumenstroms der einzelnen Heizkreise in Niedertemperaturheizanlagen (Fußboden- oder Wandheizungen) eingesetzt. Egal ob Messing oder Edelstahl die Anbindung erfolgt schnell, sicher und einfach über flach dichtende Verschraubungen im gesamten System. Sonderlösungen für spezielle Einsatzzwecke sind jederzeit möglich. Zubehör für Systemverteiler wie Wärmemengenzählereinbausets, Verteilererweiterungen etc. sind wie das gesamte System einfach installiert. Verteilerschränke Sie sind in jeder Größe lieferbar, egal ob Aufputz oder Unterputz. Alle Schränke sind stabil, schnell und einfach in der Montage der Systemverteiler. Je nach Ausführung sind sie höhenverstellbar bilden einen schönen optischen Abschluss der Anlage. Elektronische Regelkomponenten Sie stehen für die sichere und komfortable Steuerung der Flächenheizung durch elektronische Raumthermostate in modernem Design. Letztere stehen auch als Funkthermostate zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne und ausführlich. 62 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

63 ZEWOTHERM Regelstation Anwendung Die montagefertige, kompakte Regelstation wird für die Konstanthaltung der Vorlauftemperatur in Niedertemperatur- Flächenheizungen eingesetzt. Die Vorlauftemperatur lässt sich durch das Einstell-Handrad stufenlos zwischen C einstellen. Die Vorlauftemperatur kann an dem Thermometer der Regelstation direkt abgelesen werden. Die ZEWOTHERM Regelstation wird in kombinierten Heizungsanlagen verwendet, deren Wärmeabgabe einerseits durch Verbraucher mit hoher Vorlauftemperatur (z. B. Heizkörper, Lufterhitzer o.ä.) und andererseits durch Niedertemperatur-Heizflächen (Fußboden- oder Wandheizung) erfolgt. Die ZEWOTHERM Regelstation wird direkt an die Versorgungsleitung des Radiatorenheizkreises angeschlossen. Ein eigener Steigstrang mit entsprechender Mischer-/Pumpengruppe für den NT-Heizkreis wird nicht benötigt. Die Regelstation findet ebenso Verwendung in Solarheizungen oder Anlagen mit solarer Heizungsunterstützung. Sofern die Umwälzpumpe nicht an einen elektrischen Regelverteiler mit Pumpenaufsteckmodul (Pumpenlogik) angeschlossen ist, ermöglicht der integrierte Bypass den Betrieb der Pumpe über eine Kurzschlussstrecke bei gleichzeitig geschlossenen Stellantrieben am Heizkreisverteiler. Damit wird eine Geräuschbildung eingedämmt. Es empfiehlt sich auch aus Gründen der Energieeinsparung, die Pumpe über eine entsprechende Abschalteinrichtung zu steuern. Aufbau & Funktion Das Misch-/Einspritzventil arbeitet als Proportionalregler ohne Hilfsenergie. Der am Einstell- Handrad eingestellte Sollwert der Vorlauftemperatur wird von einem Thermostatenelement stetig überwacht. Dieser Fühler wird ständig mit einem Teil-Volumenstrom der aktuellen Vorlauftemperatur über den Bypass umströmt. Temperaturabweichungen werden praktisch verzögerungsfrei ausgeglichen, indem das Misch-/Einspritzventil dem Fußboden-/Niedertemperaturheizkreis mehr oder weniger heißes Wasser aus dem primären Kessel-/Radiatoren- heizkreis zuführt. Das eingespritzte heiße Wasser vom Primärkreis vermischt sich unmittelbar mit dem Wasser aus dem Rücklauf der FBH. Das gemischte Medium wird über die Umwälzpumpe an den Heizkreisverteiler und von dort auf die angeschlossenen Heizkreise verteilt sowie als Pilotstrom über den Bypass geführt. Ein ebenfalls im Vorlauf angebrachter Temperaturbegrenzer schaltet die Pumpe beim Überschreiten der eingestellten Maximaltemperatur (z.b. 55 C) sofort ab. 63

64 Einsatz in der Praxis Die ZEWOTHERM Regelstation kann links- oder rechtsseitig an jeden ZEWOTHERM Systemverteiler gesetzt werden. Die Abmessungen sind sehr kompakt, so dass ein Einbau in die ZEWOTHERM Verteilerschränke möglich ist. Die Pumpe und der Temperaturbegrenzer sind werkseitig verkabelt. Die ZEWOTHERM Regelstation ist sowohl mit schaltbarer Standardumwälzpumpe (RS 15/6-3) als auch mit Energie sparender, elektronisch geregelter Wilo-Umwälzpumpe (E 15/1-5) lieferbar. Inkl. Verteileranschluss-Set: 310 mm. Technische Daten Eigenschaft Maximal zul. Betriebstemperatur Minimal zul. Betriebstemperatur 1) Maximal zul. Betriebsdruck Wert 90 C 10 C 10 bar Element Armaturen Rohre Kunststoffe Werkstoff/ Eigenschaft Messing Ms58 Messing Ms63 schlagzäh und temperaturfest Dichtungen EPDM-Elastomere bzw. AFM 34 1) Bei Verwendung von geeigneten Frostschutzmischungen! Die minimal zulässigen Betriebstemperaturen der Umwälzpumpen können abweichen. Diese sind in den Herstellerangaben enthalten. Generell wird zur Regelstation der Einbau mit einer Regelklemmleiste mit Pumpenlogikfunkton empfohlen. ZEWOTHERM Hydraulische Regelstation Bezeichnung Verteileranschluss Pumpe Art-Nr. Regelstation 1" Umwälzpumpe RS 15/ Regelstation 1" Elektr. geregelte Wilo Pumpe E 15/ ZEWOTHERM Thermostatisches Einspritzventil Mischventil (1" AG) mit zwei Eingängen und einem Ausgang zum Vermischen bzw. Umschalten von Volumenströmen bei bivalenten Heizungsanlagen oder Wärmespeichern. Einsatzbereiche für die Regelstation. Thermostatisches Einspritzventil 1 Stück ZEWOTHERM Maximalthermostat Temperaturregler mit hitzebeständigem Kunststoffgehäuse, Montage mit Spannband an Rohren bis 2, Einstellbereich C, Umschalter (Wechsler), Schaltleistung 16 (4) A V. Schaltdifferenz 5 K, Schutzart IP 30. Maximalthermostat, Schaltleistung 16 (3) A, 250 V 1 Stück Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

65 ZEWOTHERM Aufsteckthermometer Aufsteckthermometer für die Kugelhähne der Regelstation. Einfache Handhabung Aufsteckthermometer 1 Stück ZEWOTHERM Anlegethermometer Bimetall mit Spannfeder. Regeltemperatur 0-60 C. Durchmesser: 63 mm. Einfache Handhabung. Anlegethermostat Bimetall 1 Stück ZEWOTHERM RTL Multibox Ideal bei Sanierungsvorhaben und für Raumgrößen bis max. 20 m² (Heizkreislängen von max. 120 m). Mit Rücklauftemperaturbegrenzer (RTL) zur Maximalbegrenzung der Rücklauftemperatur bei z.b. kombinierten Fußboden- Radiatoren-Heizungsanlagen zur Temperierung von Fußbodenflächen. Ausschließlich Regelung der Rücklauftemperatur. Mit der Absperr-/Regulierspindel kann ein hydraulischer Abgleich vorgenommen werden. Rohrseitiger Anschluss G 3/4" mit Konus für Klemmverschraubung. RTL Multibox 1 Stück ZEWOTHERM Überströmungsmodul Differenzdruck Überströmventil, zum Differenzdruckausgleich zwischen Vor- und Rücklaufverteilerstamm, Überwurf zur flachdichtenden Verbindung 1" AG mit Verteilerrohr incl. Dichtung, Druckgeprüft. Einstellbereich 0,03-0,5 bar. Überströmungsmodul 1 Stück ZEWOTHERM Strangregulierventil-Set Zur Volumenstrombegrenzung bzw. hydraulischen Abgleich der Verteiler. Strangregulierventil-Set 4-36 l/min 1" ÜM x 3/4" IG Set Technische Daten ZEWOTHERM Strangregulierungsventil Eigenschaft Maximal zul. Betriebstemperatur Minimal zul. Betriebstemperatur 1) Maximal zul. Betriebsdruck Wert 90 C 20 C 10 bar Element Werkstoff/ Eigenschaft Armaturen Messing Ms58 Kunststoffe schlagzäh und temperaturfest Dichtungen EPDM-Elastomere bzw. AFM 34 1) Bei Verwendung von geeigneten Frostschutzmischungen. Eine mögliche Kondensatbildung ist zu beachten. 65

66 ZEWOTHERM Systemverteiler Der zentrale Punkt Der Systemverteiler (Heizkreisverteiler) stellt die laut Planung berechneten Wärmeleistungen für die einzelnen Räume (Heizkreise) bereit. Dies geschieht über die entsprechende Voreinstellung der Heizkreisventile (siehe auch Ventil- Abgleichsprotokoll auf S. 106). Entsprechend der Planung ist dann der max. Durchfluss auf den eingestellten Wert begrenzt. Anschlüsse Die Verteiler sind ausgestattet mit einfachem, wechselseitigem 1 Außengewinde und einem Ventilanschlussnippel G 3/4 für Eurokonus. Der Ventilabstand beträgt 50 mm. Die Vorlauf (oben)- und Rücklaufventile (unten) werden ventiltechnisch richtig angeströmt. Der Anschluss der ZEWOTHERM Stellantriebe (oder Stellantriebe mit Anschlussgewinde M30 x 1,5) erfolgt im Rücklauf. (Stellantriebe werden anstelle der blauen Schutzkappen direkt aufgesetzt, nicht benutzte Anschlüsse sind mit Gewindekappen zu sichern)! ZEWOTHERM Systemverteiler HKV-D (mit Durchflussmengenzähler) Heizkreise Baulänge (L) in mm* Art-Nr. Messing Art-Nr. Edelstahl mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D mm A FB-D-12 *alle Verteiler inkl. Verteiler-Endset (ca. 57 mm). 66 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

67 Ausführung Die ZEWOTHERM Systemverteiler entsprechen den Vorgaben der DIN EN sind in hochwertigen Ausführungen (Messing und Edelstahl) erhältlich und sowohl mit (HKV-D) als auch ohne integrierten Durchflussmengenanzeiger (HKV-I) lieferbar. Bei Systemverteilern mit Durchflussmengenanzeiger wird zusätzlich der Volumenstrom eines jeden Heizkreises angezeigt. Dies hat den Vorteil, dass eine Ventilvoreinstellung auch am errechneten Durchfluss vorgenommen werden kann, wenn die Anlagenausführung von den berechneten Werten abweicht. Ablesbarer Wert: 6 l/min. Alle ZEWOTHERM Systemverteiler werden mit Verteiler-Endset zum Befüllen, Spülen und Entlüften sowie Bezeichnungsschildern geliefert (lose verpackt in PE-Beuteln) und sind auf verzinkten Konsolen zur Befestigung DIN 4109) montiert. Durch die geringe Einbautiefe ist der Verteilereinbau in Wandstärken von nur 90 mm möglich. Sicherheit geht vor Jeder Verteiler wird vor Auslieferung im Differendruckprüfverfahren (bei 6 bar) auf Dichtheit sowie Funktion geprüft. Sie sind gemäß Verordnung mit integrierter Ventil-Absperrvorrichtung im Vor- und Rücklauf ausgestattet. Genaue Installationsanweisungen liegen jedem Verteiler bei. ZEWOTHERM Systemverteiler HKV-I (ohne Durchflussmengenzähler) Heizkreise Baulänge (L) in mm* Art-Nr. Messing Art-Nr. Edelstahl mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I mm A FB-I-12 *alle Verteiler inkl. Verteiler-Endset (ca. 57 mm). 67

68 Technische Diagramme ZEWOTHERM Systemverteiler HKV-I Verteiler (ohne Durchflussmengenanzeiger) Einstellungsdiagramm Gesamtdruckverlust HKV-D Verteiler mit DFM (0-6 l/min) Einstellung des Regulierventils Gesamtdruckverlust Einsatzgrenzen Druck und Temperatur Die Betriebsparameter Druck/Temperatur müssen sich innerhalb der Begrenzungen befinden. 68 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

69 Systemverteiler Zubehör ZEWOTHERM Erweiterungsset HKV-I und HKV-D Als Erweiterung um einen Abgang mit Eurokonus für die ZEWOTHERM Systemverteiler HKV-I und HKV-D 1", bestehend aus einem Vorlaufabgang mit oder ohne Durchflussanzeige sowie einem Rücklaufabgang mit Ventileinsatz. Gehäuse aus Messing Ms 58. Überwurfmutter zur flach dichtenden Verbindung mit Verteilerrohr inkl. Dichtung. Erweiterungsset für HKV-I Set Erweiterungsset für HKV-D Set ZEWOTHERM Verteiler-Anschluss-Set Für Systemverteiler HKV-I und HKV-D (Rundrohr). Gehäuse aus Messing, flach dichtend. Set bestehend aus zwei Kugelhähnen mit Verschraubungsstopfen 1" (Innengewinde). Länge: 62 mm. Verteileranschluss-Set Rundrohr 2 Stck. (Set) ZEWOTHERM Verteiler Anschluss-Set mit Thermometer Für Systemverteiler HKV-I und HKV-D. Gehäuse aus Messing. Mit Aufsteckthermometer, Regeltemperatur Set bestehend aus zwei Kugelhähnen. Verteiler-Anschluss-Set mit Thermometer 2 Stück (Set) ZEWOTHERM Klemmverschraubung Aus Messing 3/4" Eurokonus. Für Rohre: VPE Art-Nr. 12 x 1,3 Btl. 10 Stck x 2,0 Btl. 10 Stck x 1,5 Btl. 10 Stck x 2,0 Btl. 10 Stck x 2,0 Btl. 10 Stck x 2,0 Btl. 10 Stck x 2,0 Btl. 10 Stck ZEWOTHERM Winkelset 90 Gehäuse aus Messing, flach dichtend. Set besteht aus einem Winkel 1" UM x 1" AG mit Handendlüfter und 1 Winkel 1" UM x 1" AG. Ohne Kugelhahn. Winkelset 90 1 Stück

70 ZEWOTHERM Wärmemengenzähler-Einbauset horizontal Als Ergänzung zu den ZEWOTHERM Systemverteilern. Geeignet für Wärmemengenzähler G 3/4"-110 mm und G 1"-130 mm. Kugelhahn G 1" mit Anschluss M10x1 für kurze direkt eintauchende Fühler nach EN Einfache, flach dichtende Montage rechts oder links an Verteiler mit 1" AG. Technische Daten: Zulässige Betriebstemperatur: C Zulässige Umgebungstemperatur:: C Max. zul. Betriebsdruck:: 6 bar Max. Prüfdruck: 10 bar (max. 24 h bei max. Betriebstemperatur < 30 C). Werkstoffe: Gehäuse: Messing Ms58; CW614N Kunststoffe: Schlagzäh und temperaturfest Passrohr: Stahl Dichtungen: EPDM-Elastomere bzw. AFM 34. WMZ horizontal 1 Stück A ZEWOTHERM Wärmemengenzähler-Einbauset vertikal Als Ergänzung zu den ZEWOTHERM Systemverteilern. Geeignet für Wärmemengenzähler G 3/4"-110 mm und G 1"-130 mm. Kugelhahn G 1" mit Anschluss M10x1 für kurze direkt eintauchende Fühler nach EN Einfache, flach dichtende Montage rechts oder links an Verteiler mit 1" AG. Technische Daten: Zulässige Betriebstemperatur: C Zulässige Umgebungstemperatur:: C Max. zul. Betriebsdruck:: 6 bar Max. Prüfdruck: 10 bar (max. 24 h bei max. Betriebstemperatur < 30 C). Werkstoffe: Gehäuse: Messing Ms58; CW614N Kunststoffe: Schlagzäh und temperaturfest Passrohr: Stahl Dichtungen: EPDM-Elastomere bzw. AFM 34. WMZ vertikal 1 Stück A ZEWOTHERM Feinregulierventile Vorlauf/Rücklauf Für die ZEWOTHERM Systemverteiler in der Ausführung Messing. Durchflussmengenzähler Vorlauf 6 l/min. (Messing) 1 Stck Vorlauf Feinregulierventil Vorlauf (Messing) 1 Stck Feinregulierventil Rücklauf M 30 x 1,5 (Messing) 1 Stck Für die ZEWOTHERM Systemverteiler in der Ausführung Edelstahl. Durchflussmengenzähler Vorlauf 6 l/min. (Edelstahl) 1 Stck E Feinregulierventil Vorlauf (Edelstahl) 1 Stck E Rücklauf Feinregulierventil Rücklauf M 30 x 1,5 (Edelstahl) 1 Stck E 70 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

71 Verteilerschränke ZEWOTHERM Verteilerschänke Aufputz Aufputz-Verteilerschrank komplett weiß pulverbeschichtet (ähnlich RAL 9016), geeignet für alle Sockelleistensysteme und wandbündigem Abschluss. Verbesserte Ausführung, da komplett zerlegbar! Mit Münzschloss. Rückseite mit ausbrechbaren Spezialstanzungen. Wandstärken: 0,9 mm vertärktes Stahlblech, 1,2 mm pulverbeschichtete Teile. Feste Standfüße. Inklusive Universalschiene zur einfachen Montage der ZEWOTHERM Systemverteiler. Im Karton verpackt. Höhe: 640 mm, Tiefe: 130 mm, Breite: siehe Übersicht. Versand nur auf Palette (kein Paketdienst) Größere Verteilerschränke auf Anfrage. Heizkreise Schrankbreite (mm) * VPE Art-Nr. AP Stück A AP Stück A AP Stück A AP Stück A AP Stück A * ohne WMZ. Regelstation o.a. ZEWOTHERM Verteilerschrank Unterputz Unterputz-Verteilerschrank mit höhenverstellbaren Standfüßen und steckbarer Frontsichtblende sowie abmontierbarer Estrichprallleiste. Feste Rückwand mit horizontalen Schlitzen zur universellen und schnellen Montage des Verteilers. Rahmen und Tür ermöglichen einen putz- und wandbündigen Anschluss. Mit Münzschloss. Sichtbare Teile (Rahmen und Tür) sind weiß pulverbeschichtet, ähnlich RAL 9016 sowie tiefenverstellbar ( mm). Wandstärken: 0,9 mm verstärktes Stahlblech, 1,2 mm pulverbeschichtete Teile. Inkl. Universalschiene zur einfachen Montage der ZEWOTHERM Systemverteiler. Im Karton verpackt. Höhe: mm, Tiefe: mm, Breite: siehe Übersicht. Heizkreise Nischenbreite (mm) Einbaumaß (mm) * VPE Art-Nr. UP Stück A UP Stück A UP Stück A UP Stück A UP Stück A * ohne WMZ. Regelstation o.a. Größenzuordnung ZEWOTHERM Verteiler und Zubehör Verteiler mit Endset (57 mm) Verteiler mit Endset (57 mm), Kugelhahn (62 mm), Anschlussbogen (55 mm) und Montageabstand (30 mm) Verteiler mit Endset (57 mm), Kugelhahn (62 mm), WMZ horizontal (250 mm) und Montageabstand (30 mm) Verteiler mit Endset (57 mm), Kugelhahn (62 mm), WMZ vertikal (170 mm) und Montageabstand (30 mm) Verteiler mit Endset (57 mm), Kugelhahn (62 mm), Regelstation (330 mm) und Montageabstand (30 mm) BL-Verteiler Schrank BL-Verteiler Schrank BL-Verteiler Schrank BL-Verteiler Schrank 2 HK = 220 mm 3 HK = 270 mm 4 HK = 320 mm 5 HK = 370 mm 6 HK = 420 mm 7 HK = 470 mm 8 HK = 520 mm 9 HK = 570 mm 10 HK = 620 mm 11 HK = 670 mm 12 HK = 720 mm 366 mm 416 mm 466 mm 516 mm 566 mm 616 mm 666 mm 716 mm 766 mm 816 mm 866 mm 450 mm 450 mm 530 mm 530 mm 680 mm 680 mm 680 mm 830 mm 830 mm 830 mm 1030 mm 500 mm 550 mm 600 mm 650 mm 700 mm 750 mm 800 mm 850 mm 900 mm 950 mm 1000 mm 530 mm 680 mm 680 mm 680 mm 830 mm 830 mm 830 mm 1030 mm 1030 mm 1030 mm 1030 mm 420 mm 470 mm 520 mm 570 mm 620 mm 670 mm 720 mm 770 mm 820 mm 870 mm 920 mm 450 mm 530 mm 530 mm 680 mm 680 mm 680 mm 830 mm 830 mm 830 mm 1030 mm 1030 mm 580 mm 630 mm 680 mm 730 mm 780 mm 830 mm 880 mm 930 mm 980 mm 1030 mm mm 680 mm 830 mm 830 mm 830 mm 1030 mm 1030 mm 1030 mm 1030 mm

72 Industrieverteiler & Zubehör Anwendung Die ZEWOTHERM Industrieverteiler werden für die Verteilung und Einregulierung des Volumenstroms der einzelnen Kreise in großen Flächenheizungen (z.b. Industrie- oder Sporthallenböden) oder bei Gebäuden mit Bauteilaktivierung eingesetzt. Aufgrund der geringen Druckverluste bei gleichzeitig hohen Durchsatzraten werden diese ebenso zur Sole Verteilung von Wärmepumpen in die Er-Sonden/Kollektoren verwendet. Der Verteiler besteht aus sorgfältig aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten, die alle flachdichtend miteinander verbunden sind. Die Mengenregulierung erfolgt mittels Sechskant Inbusschlüssel am Regulierventil. Aufbau & Funktion Der Industrieverteiler ist modular aufgebaut. Durch Kombination von mehreren Modulen beträgt die maximale Anzahl der Abgänge bis zu 24 Stück. Die Anschlussverschraubungen ¾ AG (Eurokonus) sind separat erhältlich. Die Ventile werden direkt in das Verteilerrohr mit einer O-Ring Dichtung mit Kontermutter eingeschraubt. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Verbindungsstellen auf das absolut notwendige Minimum. Eine Kombination unterschiedlicher Verschraubungsteile und Ventile ist nicht notwendig. Nach der werkseitigen Montage wird der Verteiler einer Druck- und Funktionsprüfung unterzogen. Installation Die kompakte, durchgängig flachdichtende Bauart bietet eine sichere und einfache Montage selbst bei beengten Platzverhältnissen. Der Verteiler ist zum Einbau in Verteilerschränken oder in einem Verteilerschacht konzipiert. Der Verteiler wird werkseitig für linksseitigen Anschluss ausgeliefert. Zur Anbindung von rechts müssen die Ventile bauseits gedreht werden. Durch die Überwurfmutter kann ein Kugelhahnset 8ßerst einfach und flachdichtend montiert werden. Die gegenüberliegende Seite kann durch eine Kappe verschlossen werden. Diese ist auf Anfrage erhältlich sowie weiteres Zubehör. Technische Daten Maximale Betriebstemperatur 90 C Minimale Betriebstemperatur 20 C* Maximal zulässiger Betriebsdruck 6 bar * ) Bei Verwendung von geeigneten Frostschutzmischungen. Eine mögliche Kondensmischung ist zu beachten! Werkstoffe Armaturen Messing Ms58 Rohre Messing Ms63 Kunststoffe schlagzäh und temperaturfest Dichtungen EPDM-Elastomere bzw. AFM 34 Montage Konsole verzinkter Stahl Gesamtdruckverlust Einstellung Regulierventil 72 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

73 1 1/2 Außengewinde Vorlauf Rücklauf /4 Eurokonus Außengewinde 235 L Konsole: A ZEWOTHERM Industrieverteiler Hochqualitativer Industrieverteiler Messing Rundrohr (Ms 58), ideal für die Systeme der Bauteilaktivierung und Industriebodenheizung. Modularer Aufbau mit einerseits flachdichtendem Außengewinde 2" und andererseits Überwurfmutter 2". Vorlauf: Absperrkugelhahn. Rücklauf: Regulier- und Absperrventil mit Voreinstellung. Anschluss: G ¾" Außengewinde, Eurokonus Rundrohr 1 ½. 80 mm Abstand. Die Modultechnik ermöglicht ein individuelles Erstellen der gewünschten Verteilergröße. Ohne Zubehör, bitte dazu bestellen! Bezeichnung Baulänge (L) VPE Art-Nr. Industrieverteiler für 2 HK 320 mm 1 Stück A Industrieverteiler für 3 HK 420 mm 1 Stück A Industrieverteiler für 4 HK 520 mm 1 Stück A Industrieverteiler für 5 HK 620 mm 1 Stück A Industrieverteiler für 6 HK 720 mm 1 Stück A Hinweis: Pro Industrieverteiler werden 2 Kugelhähne benötigt. Weitere Größen auf Anfrage. ZEWOTHERM Konsole für Industrieverteiler Zur Befestigung der ZEWOTHERM Industrieverteiler. Verzinkte und schallgedämmte Konsolen (nach DIN4109). Konsole für Industrieverteiler 1 Set A ZEWOTHERM Kugelhahn für Industrieverteiler Passend für die ZEWOTHERM Industrieverteiler in Modulbautechnik. Kugelhahn DN50-2" (IG x AG) 1 Stück A ZEWOTHERM Verteilerendkappen-Set mit KFE-Hahn Passend für die ZEWOTHERM Industrieverteiler in Modulbautechnik. Das Set besteht aus zwei Endkappen 2 sowie zwei KFE-Hähnen ½ zum Befüllen und zur Entlüftung. Verteilerendkappen-Set 1 Set A 73

74 Einzelraumregelung Regelrecht effizient Niedertemperaturheizanlagen sind mit einem Selbstregeleffekt ausgestattet. Wenn z.b. bei der Fußbodenheizung mit einer Oberflächentemperatur von 23 C die Raumlufttemperatur aufgrund Sonneneinstrahlung von 20 auf 21 C steigt, wird die Wärmeabgabe automatisch reduziert. Umgekehrt steigt bei einer abgesenkten Raumlufttemperatur die Wärmeabgabe an. So sorgt die Fußbodenheizung stets und automatisch für Wärme zum Wohlfühlen. Mit einer Einzelraumregelung wird der Selbstregeleffekt von Flächenheizungen weiter optimiert, um Energie zu sparen und jedem Raum eine individuelle Wohlfühltemperatur zu geben. Einflüsse durch Sonne, elektrische Geräte, Beleuchtung oder Personen werden dabei von den Raumthermostaten entsprechend berücksichtigt. Ferner ist gemäß 12 (2) der ENEV die Heizungsanlage mit einer selbstständig wirkenden Einrichtung zur raumweisenden Temperaturregelung Einzelraumregelung auszustatten. Stellantriebe Die thermoelektrischen Stellantriebe dienen zur optimalen Ansteuerung (Öffnen und Schließen) der Ventile am Systemverteiler zur Zonen, bzw. Heizkreisregelung (ZEWOTHERM Systemverteiler HKV-I und HVKD). So wird in Kombination mit den Raumthermostaten, Zeitschaltuhreneine individuelle und bedarfsgerechte Temperaturregelung ermöglicht. Funktionsweise Ein elektrischer Widerstand heizt ein Dehnstoffelement. Jede Abweichung vom Sollwert der Raumtemperatur veranlasst den Stellantrieb, eine entsprechende Hubbewegung an das Ventil weiterzugeben. Regler und Stellantrieb arbeiten nach dem AUF / ZU-Prinzip. Ein variables rhythmisches Öffnen und Schließen, abhängig vom Wärmeleistungsbedarf, bewirkt ein stetig ähnliches Regelverhalten. Im stromlosen Zustand ist das Ventil geschlossen. Der nachfolgend aufgeführte ZEWOTHERM Stellantrieb ist genau auf die ZEWOTHERM Systemverteiler abgestimmt und wird in der Funktion stromlos geschlossen (NC) geliefert. Er stimmt überein mit den zutreffenden EN-Normen und ist mit dem CE-Konformitätszeichen ausgestattet. 74 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

75 ZEWOTHERM Stellantrieb «Premium» Für Regler mit schaltendem Ausgang, 2-Punkt-Steuerung oder quasi-stetige Regelung mit "Puls-Pause" Taktsignal, in Verbindung mit Einzelraum-Regelsystemen. Gehäuse aus selbstverlöschendem Kunststoff, reinweiss nach RAL9010. Mit Stellungsanzeige im Antriebsgehäuse. Elektrisch beheiztes, überlaufsicheres Dehnelement. Lieferzustand: NC (normally closed), jedoch umstellbar von NC auf NO (stromlos auf). Eigenschaften: Kraftlose Montage auf das Ventil mittels patentiertem Low-Force-Locking (LFL)-Verschluss Adaptives Schließmaß mit einer Kraft von max. 125 N Automatische Schließmaßanpassung an das Ventil 8,5 bis 13,5 mm (NC) Verbindung mit Bajonettverschluss aus Kunststoff mit Gewinde M30 x 1,5 (M28 x 1,5 oder M30 x 1,0 auf Anfrage) Mit thermischem Dehnungselement 230 V bzw. 24 V Große spür- und sichtbare Stellungsanzeige (360 Hubanzeige, d.h. Antriebskopf hebt sich ab) Ausführung mit manueller Verstellung optional Modulare Steckerverbindung für den elektrischen Anschluss (verschiedene Funktionen, Kabellängen und Kabeltypen) Modernes Design Lieferzustand: NC (normally closed) Geräuschlos und wartungsfrei 75

76 Technische Daten Eigenschaft Ausführung 230 V Ausführung 24 V Speisespannung 230V ± 15%, Hz bzw. 24 V± 20%, Hz 230V ± 15%, Hz bzw. 24 V± 20%, Hz Leistungsaufnahme im Betrieb 2 W 2 W Einschaltleistung Ca. 40 W/40 VA 5 W/5 VA Einschaltstrom 250 ma 250 ma Max. Hub 4,5 mm 4,5 mm Schließkraft 90 N 4,5 Min. Laufzeit Aufheizen für 4,5 mm Hub bei 21 C (min.) 3,5 4,5 Gewicht (kg) 0,18 0,18 Schutzart IP 54 (EN , -2, -14) IP 54 (EN , -2, -14) Schutzklasse II (EN ) III (EN ) Anschlussleitung weiß, Standardlänge 1 m, H03, aus PVC, Ø 0,5 mm² weiß, Standardlänge 1 m, H03, aus PVC, Ø 0,5 mm² Montagelage Betriebstemperatur 0 50 C 0 50 C Lager- und Transporttemperatur C C Feuchtigkeit < 85%rF, ohne Kondensation < 85%rF, ohne Kondensation Massbild Anschlussplan BN Braun BU Blau Stellantrieb Premium NC 230 V/2 W 1 Stück A Stellantrieb Premium NC 24 V/2 W 1 Stück A 76 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

77 Regelungstechnik Regelklemmleiste Sichere vormontierte Anschlusseinheit zur übersichtlichen und einfachen Verbindung/Verdrahtung von maximal 6 ZEWOTHERM Raumthermostaten und max. 12 ZEWOTHERM Stellantrieben (Objekt oder Premium). Hohe Funktionssicherheit und Überlastungsschutz durch integrierte Feinsicherung. Gehäuse aus Kunststoff, reinweiß nach RAL9010. Inkl. Befestigungszubehör. CE-konform. Schutzart: IP43. Abmessungen: H 39, mm x B 72 mm x L 310 mm Aufrüstbar mit bedarfsabhängiger steckfertiger Pumpenlogik ZEWOTHERM Regelklemmleiste Sichere Anschlusseinheit für die einfache Verbindung von bis zu 12 ZEWOTHERM Stellantrieben sowie 6 Raumthermostaten. Hohe Funktionssicherheit und Überlastungsschutz durch integrierte Sicherung. Elektrische Anschlüsse (max. 1,5 mm²) mit Schraubklemmen. Aufrüstbar mit bedarfsabhängiger Pumpenlogik. Reinweiß nach RAL Abmessungen: H 39,5 mm x B 72 mm x L 310 mm. Regelklemmleiste 230 V (Auch für 24 V geeignet) 1 Stück B Zubehör: Transformator für Regelklemmleiste 24 V 1 Stück Zugentlastungskappen (6 kleine und 9 große) 1 Stück ZEWOTHERM Steckfertige Pumpenlogik Die passende Pumpenlogik ist ein steckfertiges Element für die Erweiterung der ZEWOTHERM Regelklemmleiste zur Ansteuerung von z.b. Umwälzpumpen. Pumpenlogik für Regelklemmleiste 230 V 1 Stück Pumpenlogik für Regelklemmleiste 24 V 1 Stück

78 Installation Regelklemmleiste & Pumpenlogik C F %RH IP43 EN b DIN EN } max 4.5Ø Type 1C EN Pump Logic (24 V) (230 V) 78 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

79 Pumpenschaltung für mehrere Regelklemmleisten Pro Regelklemmleiste wird je eine aufsteckbare Pumpenlogik benötigt! FXV Pump Logic = 230V~ = 24V~ 1 2 T4,0 A max. 2,2A 250V~ PE L N (230V) Ls MM (24V) 79

80 Raumthermostat Aufputz Das ZEWOTHERM Raumthermostat verbindet modernes Design mit komfortabler Steuerung und präzisem Regelverhalten. Es ist perfekt auf die ZEWOTHERM Stellantriebe abgestimmt, entspricht den zutreffenden EN-Normen und ist mit dem CE-Konformitätszeichen ausgestattet. Das Thermostat verfügt über eine integrierte Frostschutzfunktion sowie eine Kindersicherung. Die Montage kann sowohl auf eine Unterputzdose als auch direkt auf die Wand erfolgen und überzeugt durch eine einfache Installationstechnik. Es können maximal 6 ZEWOTHERM Stellantriebe angeschlossen werden. Abmessungen: 84 x 91 x 28,8 mm (B x H x T) T hn T hn N L 230 V~ 50 Hz Verbindung des Raumthermostats mit einem oder mehreren ZEWOTHERM Stellantrieben 230 V~ 1A Max Technische Daten Eigenschaft Stromversorgung Leistungsaufnahme Anschlüsse Schaltleistung Schaltdifferenz Einstellbereich Normen Schutzgrad Schutzklasse Wert 230V ± 10%, 50 Hz bzw. 24 V ± 10%, Hz <0.5 W Mittels Schraubklemmen für Kabel mit einem Querschnitt von 0,5 mm² bis 1,5 mm² Max. 1 A 0,5 k +7 bis +30 C EN , EN IP20 II Verschmutzungsgrad 2 Überspannungskategorie Bemessungsstoßspannung II 4KV Raumthermostat AP 230 V 1 Stück Raumthermostat AP 24 V 1 Stück Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

81 Raumthermostat Unterputz Für die Unterputzanwendung gibt es ebenfalls eine spezielle Produktlösung. Komfort, Montagefreundlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit werden auch hier großgeschrieben. Mit Schalter AN/AUS sowie integrierter Anschlussmöglichkeit für externen Sensor zur automatischen Temperaturabsenkung. Abmessungen 80 mm x 80 mm x 23/60 mm (B x H x T Aufputz/Gesamt) Technische Daten Eigenschaft Stromversorgung Leistungsaufnahme Anschlüsse Schaltleistung Schaltdifferenz Einstellbereich Normen Schutzgrad Schutzklasse Wert 230V ± 10%, 50 Hz bzw. 24 V ± 10%, Hz <0.5 W Mittels Schraubklemmen für Kabel mit einem Querschnitt von 0,5 mm² bis 1,5 mm² 250 V/16 A 0,5 k +5 bis +30 C EN , EN IP II Verschmutzungsgrad 2 Überspannungskategorie Bemessungsstoßspannung II 4KV Bezeichnung VPE Euro/Stück Art-Nr. Raumthermostat UP 1 Stück 77,

82 ZEWOTHERM Elektronisches Uhrenthermostat Programmierbarer digitaler Raumthermostat mit LCD Display zur direkten Kontrolle und Regelung der Heizungs- oder Klimaanlage. Durch entsprechende Programmierung ist ein energiesparender Betrieb der Anlage durch Anpassung an das individuelle Nutzerverhalten (Heiz- und Absenkzeiten) möglich. Abmessungen Leistungsmerkmale Wochenprogramm oder Tagesprogramm 4 Programme variabel für den Benutzer Zeit- und Temperaturanzeige Frostschutz Ferienprogramm Einfacher Anschluss (2-Draht) Batteriebetrieb, sichert die Programmeinstellung bei Stromausfall 9 fest eingestellte Programme Grafische Programmanzeige auf dem Display Normaltemperatur, abgesenkte Temperatur Sperrfunktion gegen unbefugtes Verstellen Automatischer oder manueller Betrieb Auswahl HEIZEN / KÜHLEN Austausch der Batterie ohne Verlust der Programmierung Reset-Funktion Technische Daten Eigenschaft Messgenauigkeit Einstellung der Temperatur Temperatur Einstellbereich Regelverhalten Schaltkontakt Anschluss Batterien Wert 0,1 C (oder 0.2 F) 0,5 C (oder 0.5 F) 5 C 35 C bei Normal und Absenkbetrieb, 0,5 C 10 C bei Frostschutz Proportional-Regler Zyklusdauer 7,5 Einstellungen pro Stunde (alle 8Minuten), Proportionalband 2K 8A Relais, für Heizen und Kühlen Kabel Klemmleiste 3-fach 3x LR6 AA 1,5 V Elektr. Uhrenthermostat (mit Tagesprogramm) 1 Stück Elektr. Uhrenthermostat (mit Wochenprogramm) 1 Stück Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

83 Regelungstechnik «Funkline» Das System zur Funksteuerung eignet sich ideal für die Nachrüstung, da keine Wände aufgerissen und/oder zusätzlichen Leitungen zu den Raumthermostaten verlegt werden müssen. Das Gesamtpaket besteht aus einer Basis zum Empfangen der Signale (Funk-Regelverteiler mit Empfänger), die das jeweilige Funk-Thermostat aussendet. Das Design ist modern und bedienungsfreundlich. ZEWOTHERM Raumthermostat «Funkline» Elektronischer Funk-Thermostat (433,92 MHz) zum Ansteuern von Stellantrieben für Warmwasser-Flächenheizungen. Betriebsartenschalter für Normalbetrieb (R), Absenkbetrieb (2) oder Aus (OFF). Jeder Thermostat besitzt eine eigene Funk-Verschlüsselung. Damit ist eine eindeutige Zuordnung zur Funk-Empfängereinheit gewährleistet. Dieser Funk- Thermostat arbeitet nur in Verbindung mit der ZEWOTHERM Einzel-Funk-Empfängereinheit und dem elektrischen ZEWOTHERM Funk-Regelverteiler. LED-ANZEIGE: Rot: Heizbetrieb Rot blinkend: Intervall ca. 1 Sekunde = schwache Batterie. Bitte wechseln. Grün blinkend: Funksignal-Übertragung LED-Anzeige Betriebsartenschalter Einstellung der Raumtemperatur Technische Daten Eigenschaft Wert Genauigkeit der gemess. Temperatur 0,1 C (oder 0,2 F) Betriebstemperatur 0 50 C (oder F) Einstellbereich Raumtemperatur 5 30 C (oder F) Regelverhalten Proportionalband 2 K (15 min) Schutzart Schutzklasse II IP 30 Betriebsspannung Batterie Lebensdauer Funkfrequenz Zulassungen Masse 2 Stück 3V (CR2430) ca. 2 Jahre 433,92 MHz, < 10 mw CE. EN ; EN (Radio frequency certifications) Tiefe: 30 mm, Gesamtbaulänge: 80 mm, Abstand zw. Anbringeösen: 60 mm Raumthermostat Funkline 1 Stück Raumthermostat Funkline (mit Wochenprogramm) 1 Stück

84 ZEWOTHERM Elektronischer Funk-Regelverteiler mit Empfänger Kabellose Kommunikation über Funk vom Funkthermostat zur aktiven Antenne und zur Funk-Zeitschaltuhr. Reichweite von ca. 50 m in geschlossenen Räumen. Ausgestattet mit 7-Tage-Programm, 9 integrierte und 12 benutzerdefinierte Programme. Grafische Programmanzeige. Anzeige von Raumtemperatur und Zeit. Automatischer oder manueller (Komfort, Absenkung, Frostschutz) Betrieb, Urlaubsfunktion, Funktion für das Zurücksetzen, unbegrenzter (nichtflüchtiger) Programmspeicher, drei Stunden Gangreserve der Uhr bei Stromausfall, Installationsparameter: Prog./Einf. Progr., Summer- Alarm, Pumpe/Bedienelemente, Test, ITCS (Intelligentes Temperaturkontrollsystem) usw. Technische Daten Eigenschaft Regelverhalten Wert Proport. Integralregelung: Zyklus = 15 / 8 Minuten. Kurzzyklusvermeidung: 3 min aus, 2 min. ein Proportionale Bandbreite: 2 K / 1.2 K Betriebstemperatur 0 50 C (oder F) Regelverteiler für modulare Zonenaufteilung Zonen-Ausgang Anschluss Funkfrequenz Zulassungen Alle Installationen müssen über Zeitschaltung mit aktiver Antenne und Basis- Regelverteiler verfügen, Erweiterung = optional. Funk-Basis 4 Zonen Funk-Basis 6 Zonen (Standard) Erweiterung 4 Zonen Erweiterung 6 Zonen Mögliche Kombination mit 4, 6, 8, 10 und max. 12 Zonen. 4 A / 250 VAC Relais* Schraubklemmen bei Basis/Erweiterung 433,92 MHz, <10 mw; 180 m Reichweite in offenem Gelände, 50 m in geschlossenen Räumen CE. EN ; EN (Radio frequency certifications) Netzspannung 24 VAC - 10 % (oder 230 VAC - 10 %) Zulassungen CE. EN , EN (Radio frequency certifications) Software-Version 2.03 Funk-Regelverteiler: Zur Regelung von bis zu 6 unabhängigen Einzelraumregelzonen mit steckfertigen Anschlüssen. Betriebsspannung 230 V, Digitalausgänge 230 V, Spannungsausgang 13,5 V AC. Betriebstemperatur 0 50 C, Pumpenlogik (Schaltleistung 8 A). Inkl. Steck-Element für Empfänger. Funk-Empfänger: Mit digitaler Zeitschaltuhr. Betriebstemperatur 0 50 C, LCD-Display, Pumpen-Festsitz-Schutzfunktion, Nachtabsenkung-, Frostschutz- sowie Stop-Funktion. Funkübertragung ohne Hindernisse 50 Meter, Frequenz 433 Mhz, 2 Stunden Notstrom- Betrieb. Mit Antenne inkl. Empfängereinheit, Verstärker mit Sk-Streifen auf Rückseite, Länge ca. 30 cm. Damit ist die Antenne zentral platzierbar. Elektr. Funk-Regelverteiler mit Empfänger 230 V Set Elektr. Funk-Regelverteiler mit Empfänger 24 V Set ZEWOTHERM Elektronische Funk-Erweiterung Zur Regelungserweiterung des elektronischen Funk-Regelverteilers (230 V oder 24 V) um bis zu 6 Zonen. Elektr. Funk-Erweiterung um 6 Zonen 1 Stück Elektr. Funk-Erweiterung um 4 Zonen 1 Stück Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

85 Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6 Abb. 7 Zuordnung der Funk-Thermostate zur Zone Wichtig: Beginnen Sie mit der Funk-Konfiguration, d.h. weisen Sie zunächst die Funkthermostate den Zonen des Regelverteilers zu. Das erleichtert später die Programmierung im Programm Menü (P)! Achtung: Die Thermostate müssen sich während der Funk-Konfiguration in unmittelbarer Nähe des Regelverteilers befinden! Tipp: Zur einfachen Unterscheidung der Thermostate während der Funk-Konfiguration empfiehlt sich eine Kennzeichnung/ Beschriftung der Thermostate (z.b. Wohnzimmer, Küche, Bad etc.). Die Funk-Thermostate auf den Betrieb vorbereiten (siehe entsprechende Bedienungsanleitung) und diese im ausgeschalteten Zustand griffbereit in Nähe des Funk-Regelverteilers ablegen. Sie gelangen über das SERVICE PARAMETER MENÜ in den Initialisierungsmodus. Blättern Sie dazu mit den Tasten ( ) oder ( ) zum Symbol der Betriebsartenanzeige. Die Taste (OK) gedrückt halten, und gleichzeitig die Taste ( ) drücken. Im Display erscheint die Anzeige» F.0 PrOG «(Abb.4). Anschließend blättern Sie mit der (-) oder (+) Taste bis Sie im Initialisierungsmodus» rf Init «sind (Abb.5). Drücken Sie die Taste (OK). Das Display zeigt» 0I Init «(Abb.6). Ebenso blinkt die grüne LED der Zone1 (Abb.1). Sie können diese Zone mit der Taste (OK) oder (+) aktivieren (auswählen). Hinweis: Bei Auswahl mittels Taste (OK) müssen zur Anwahl weiterer Zonen die Tasten ( ) oder ( ) verwendet werden. Bei Auswahl mittels Taste (+) springt der LED-Cursor automatisch auf die nächste Zone. Soll diese Zone ebenfalls demselben Thermostaten zugeordnet werden, bitte wieder mit (OK) oder (+) aktivieren. Zum deaktivieren (abwählen) den LED-Cursor auf die entsprechende Zone stellen. Durch Drücken der Taste (OK) oder (-) wird die Zone abgewählt. Die LED erlischt bzw. blinkt. Überprüfen Sie die Auswahl der aktivierten Zonen einfach durch Verschieben des LED-Cursors. Die LEDs der aktivierten Zonen leuchten dauerhaft grün. Sind alle gewünschten Zonen ausgewählt, weisen Sie einen Thermostaten zu, indem Sie ihn einschalten (Thermostate mit LCD Display müssen in den» rf «Modus gebracht werden). Im Display läuft von rechts nach links ein doppelter Balken durch (Abb.7). Danach den Thermostat wieder ausschalten; im Display zeigt sich ein einzeiliger Laufbalken. Wurden alle Thermostate den jeweiligen Zonen zugewiesen, verlassen Sie den Initialisierungsmodus. Dazu drücken sie bitte ca. 5 Sekunden die Taste (OK). Das Display schaltet in den Automatikbetrieb zurück. Programmzuordnung zu den einzelnen Zonen Wichtig: Beginnen Sie zuerst mit der Funk-Konfiguration. Bedenken Sie, dass eine Zone mit zwei Stellantrieben belegt werden kann. Belegen Sie z.b. die Zone1 mit dem Wohnzimmer, das zwei Heizkreise hat. Also klemmen Sie bitte die zwei Anschlussleitungen der Stellantriebe auf die Klemmen der Zone1. Der Raumthermostat muss bei der Funkinitialisierung ebenso dieser Zone1 zugeordnet worden sein ( FUNK-KONFIGURATION). Nun beginnt die Zuordnung des Programms zur Zone. Mit den Tasten ( ) oder ( ) stellen Sie bitte zunächst den Cursor im Display auf (P) und drücken (OK). Bei (5) blinkt die gewählte Zone und bei (9) der Wochentag. Mit den Tasten ( ) oder ( ) wählen Sie den Wochentag aus. Hinweis: Tag 1 = Montag, Tag 7 = Sonntag. Mit den Tasten (+) oder ( ) wählen Sie die Zone aus. Am Regelverteiler blinkt die grüne LED der ausgewählten Zone, im Display blinkt bei (5) die entsprechende Zonennummer. Bestätigen Sie mit (OK). Hinweis: Wurden bei der Funk-Konfiguration einem Thermostaten mehrere Zonen zugeordnet, dann blinken alle verbundenen Zonen. Die Programmzuordnung erfolgt für diese Zonengruppe. Die Programmnummer (2) beginnt zu blinken. Mit den Tasten (+) oder (-) weisen Sie z.b. das Standardprogramm P1 zu und bestätigen diesen Vorgang mit (OK). Sie können jeder Zone bzw. Zonengruppe ein beliebiges Programm zuordnen. Mit den weiteren Räumen verfahren Sie gleichermaßen. 85

86 Leistungsmerkmale Kabellose Kommunikation über Funk vom Funkthermostat Zone 1 Zonen 2 6 zur Funk-Empfängereinheit Reichweite von ca. 50 m innerhalb von Gebäuden 7-Tage-Programm 9 Standard und 12 Benutzerdefinierbare Programme Grafische Programmanzeige Anzeige der Zone und Uhrzeit. Durch Betätigung der (OK) Abb. 1 Taste wird der Raumtemperatur Soll-/ Istwert angezeigt Zone 1 Zonen 2 4 AUTOmatik, Normal, Absenkung oder Frostschutz Betrieb Abwesenheits-Funktion (Party-/ Urlaubsschaltung) Reset-Funktion Unbegrenzter (nichtflüchtiger) Programmspeicher Drei Stunden Gangreserve der Uhr bei Stromausfall Service Parameter Menü: Volle/Einfache Programmanzeige, Alarm Signalton ein/aus, NC/NO Stellantriebe, Pumpen und Ventil Festsitzschutz, Funktion Heizen/Kühlen, ITCS (Intelligentes Temperaturkontrollsystem) Anzeige/ Display (1) Betriebsarten-/Funktionsanzeige (2) Uhrzeit oder Raumtemperatur Sollwert (3) Programm-override (Urlaubs-/ Partyfunktion) aktiv (4) Relais Ausgang geschlossen (z.b. Pumpe aktiv) (5) Zone oder Raumtemperatur Istwert oder Frostschutz (6) Grafikanzeige (10-stufig) Raumtemperatur (7) Grafikanzeige Normaltemperatur- und Absenkzeiten (8) Cursor im SERVICE Parameter Menü (9) Wochentaganzeige (10) Handbetrieb aktiv (11) 12/24 Stunden Anzeige bzw. Temperatur C / F (12) Batterieanzeige (ohne Funktion) (13) Symbol Funktion KÜHLEN (14) Symbol Funktion KÜHLEN / Symbol Funktion HEIZEN Abb. 2 Kombination mit Erweiterung Funk-Regelverteiler - 4 Zonen - 6 Zonen Funk-Erweiterung - 4 Zonen - 6 Zonen Timer 86 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

87 Klimaregelung Heizen & Kühlen Heizen im Winter, Kühlen im Sommer intelligente Regelung mit System. Um das im Sommer nicht wirklich genutzte Potenzial der FBH auch zur Kühlung einzusetzen, hält ZEWOTHERM zwei effektive Systeme bereit, entweder mit oder ohne Wärmepumpentechnologie. Ca Watt/m2 Kühlleistung werden so ereicht, das entspricht einer Fußbodenoberflächentemperatur von ca. 20 C gemäß DIN. Klimaregelung mit Wärmepumpentechnologie Ausführung 230 V Regelklemmleiste Kühlen/Heizen 230 V 1 Stück Raumthermostat AP Kühlen/Heizen 230 V 1 Stück Stellantrieb stromlos geschlossen 230 V 1 Stück Ausführung 24 V Regelklemmleiste Kühlen/Heizen 24 V 1 Stück Raumthermostat AP Kühlen/Heizen 24 V 1 Stück Stellantrieb stromlos geschlossen 24 V 1 Stück Trafo 50 VA 1 Stück Klimaregelung ohne Wärmepumpentechnologie Ausführung 230 V 1. Regelklemmleiste Kühlen/Heizen 230 V 1 Stück Raumthermostat AP Kühlen/Heizen 230 V 1 Stück Stetiger Antrieb 24 V (Trafo berücksichtigen!) für Kühlen/Heizen 1 Stück A 4. Elektronischer Lüftungs- und Klimaregler 230 V für Kühlen/Heizen 1 Stück Bedienungsgerät (Fernbedienung) für Lüftungs-/Klimaregler Kühlen/Heizen 1 Stück Memory-Stick für elektronischen Lüftungs-/Klimaregler Kühlen/Heizen 1 Stück Kleinventil (nach Bedarf) 1 Stück Taupunktfühler 1 Stück Außentemperaturfühler 1 Stück Anlegetemperaturfühler (am Vorlauf) 1 Stück

88 Prinzipschema Rohranlage Durch Umschaltventile oder Mischer wird bei 2-Rohranlagen Heiz- oder Kühlbetrieb freigegeben und den Verteilern Heiz- oder Kühlwasser zugeführt. 88 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

89 Verbundrohrsysteme DW-8501BQ0151 Dimension 16, 20, 26, 32, 40, 50, 63 ZEWOTHERM Press-System für Metallverbundrohr Ein Rohr. Ein Fitting. Ein Werkzeug. Das DVGW-geprüfte Press-System von ZEWOTHERM besteht aus dem hochwertigem Metallverbundrohr (siehe auch Seite 56) und einem umfangreichen, hochqualitativen Fitting-Sortiment. Diese Kombination ergibt eine dauerhaft sichere Verbindungssystemtechnik für die einfache Installation von Sanitär- und Heizungsanlagen. Einsatzbereiche: Heizung, Sanitär und Fußbodenheizung Betriebsdruck: 10 bar/ 70 C / 50 Jahre Max. Betriebstemperatur: 90 C Spitzentemperatur: 100 C (gemäß ISO 10508/UNI 10954) Thermischer Belastungstest nach DVGW-Arbeitsblatt W534 Der Fitting-Grundkörper wird aus warm gepresstem, zertifiziertem Messing auf dem neuesten Stand der Technik produziert. Der verwendete Werkstoff kann in allen Trinkwassern ohne Einschränkung verwendet werden und entspricht in seinen Eigenschaften vollständig der Trinkwasserverordnung. Hygienische Unbedenklichkeit, Korrosionsbeständigkeit und Unschädlichkeit gegenüber Rohren und Rohrverbindern sind nachgewiesen. Das umfangreiche Press-Fitting-Sortiment überzeugt jeden Heizungsbauer. ZEWOTHERM hält die unterschiedlichsten Produkte in den verschiedensten Dimensionen bereit (14 63 mm). Eine genaue Produktauflistung entnehmen Sie bitte der aktuellen Gesamtpreisliste. 89

90 UNDICHT! DICHT! Fitting unverpresst Bei üblichem Anlagendruck geprüfter, unverpresster Fitting (unverpresst -undicht) Fitting verpresst und getestet bei üblichem Anlagendruck Maximale Anpassung TH-Kontur Das ZEWOTHERM Press-System ist der TH-Kontur maximal angepasst (ausgedehnte, im Werk durchgeführte Prüfzyklen bestätigen auch die Kompatibilität mit den Profilen H und B) und garantiert dadurch einen sicheren Kraftverbund bei der Verarbeitung auch bei schwierigen Montagesituationen. Prüfkontrolle Neben einer optimalen Rohreinführbarkeit verfügen die Pressfittinge über eine zuverlässige Prüfkontrolle. Diese Zwangsundichtigkeit macht unverpresste Verbindungen sofort durch Wasseraustritt deutlich (Abdruck Wasser zwischen 1 und 4,5 bar oder Luft zwischen 1 und 3 bar). So ist eine zeitgleiche Überprüfung der gesamten Installation möglich! In diesem Fall einfach nachpressen und fertig! Zudem garantiert der Transparentring der Fittinge einen sicheren Überblick ob der Fitting korrekt auf dem Rohr sitzt. Dieser Ring trennt zudem sicher das Aluminium und Messing, so dass eine elektrochemische Reaktion ausgeschlossen ist. Trennring (Kombiring) Der neu entwickelte Transparentring trennt sicher Aluminium und Messing Eine elektrochemische Reaktion ist dadurch ausgeschlossen Profil Erleichterte Rohreinführung Maximaler Komfort der TH Pressbacke Verbessertes Drehverhalten des Fittings nach der Verpressung Bewahrung der OR-Integrität bei nicht optimaler Kalibirierung Prüfparameter der Zugfestigkeit Unter Einsatz einer ansteigenden Zugspannungsbelastung über 2,141 kn (entsprechend kg) an einer mit zwei Fittingen verpressten Rohrverbindung blieben diese in Form und Funktion unverändert. Testergebnisse kn (2.000 kg): Rohr und Fitting bilden eine Einheit und bleiben unverändert. Zeitstandsfestigkeitsversuch Um eine angenommene Betriebsdauer von 50 Jahren unter schwankenden Betriebstemperaturen (thermische Stabilität) zu simulieren, erfolgte an der aus ZEWOTHERM Rohr und Fitting bestehenden Verbindung ein thermischer Belastungstest gemäß DVGW-Arbeitsblatt W Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

91 Ölhydraulischer Drucktest bei gleichen und schwankenden Drucken Bei unterschiedlichen hydrostatischen Belastungen sowohl gleich bleibender als auch unterschiedlicher Prüfdrucken bis zu 80 bar halten die ZEWOTHERM Fittinge die unter dem im Betrieb auftretenden Beanspruchungen mit dauerhaft konstanter Dichtheit stand. Installationsanweisung Trennen der Verbundrohre: Mit einem geeigneten Rohrabschneider nach dem Abmessen auf das erforderliche Maß schneiden. Kalibrieren und Entgraten der Rohrenden: Um die Montage zu erleichtern und eine Beschädigung der Dichtringe zu vermeiden, müssen die zuvor geschnittenen Rohrenden sorgfältig kalibriert und innen durch einen für Verbundrohre geeigneten Kalibrierer und Handentgrater entgratet werden. Einschieben der Pressfittinge: Der Fitting wird unter leichtem Drehen und parallelem Drücken in axialer Richtung (ohne Gewalt) in das vorbereitete Rohrende bis zum Anschlag eingeschoben. Der richtige Sitz ist zu prüfen, dazu muss das weiße Rohr durch die drei Kontrollfenster der Edelstahlpresshülse zu sehen sein. Verpressung der Verbindung und richtige Positionierung: Mit einem Pressgerät und passender Pressbacke wird der Fitting verpresst. Die Pressautomatik (oder das akustische Signal) gewährleistet, dass die Pressbacken vollständig geschlossen werden und der Pressvorgang beendet wird. Zum Schluss ist die richtige Positionierung des Fittings zu kontrollieren. Achtung: Außer Wasser dürfen Öle, Fette, Schleifmittel und Klebemittel etc. nicht als Gleitmittel verwendet werden! Diese könnten der Dichtung schaden. Hinweis: Um eine langjährige und reibungslose Funktion zu gewährleisten empfehlen wir eine jährliche Kontrolle der Presszangen und Presswerkzeuge. Örtliche Druckverluste (ZETA-Werte) Zu den durch Reibung an den Rohrwänden verursachten kontinuierlichen Druckverlusten gesellen sich die örtlichen Druckverluste, die durch Veränderungen in der Strecke, dem Abschnitt oder der Form des Kreislaufs sowie durch Fittings, Kurven, Ventile etc. hervorgerufen werden, die das Medium durchläuft. Jede Störung des Flusses verursacht einen örtlichen Druckverlust, dessen Wert von der Art und Bedeutung des jeweiligen Hindernisses abhängt. Im Allgemeinen werden zur Berechnung der örtlichen Druckverluste 2 Methoden angewandt: die direkte Methode und die Methode der gleichwertigen Längen. Bei der direkten Methode wird jeder Druckverlust spezifisch berechnet, der durch die einzelnen Hindernisse bei dem Fluss des Mediums entsteht; dieser wird in einem negativen Wert ausgedrückt. Bei der Berechnung der gleichwertigen Längen wird jedes Hindernis durch eine fiktive (gleichwertige) Rohrlänge ersetzt, die denselben Druckverlust aufweist. Für die Berechnung der örtlichen Druckverluste ziehen wir diese Methode heran. Auch die gleichwertigen Längen werden durch eher komplexe Formeln ausgedrückt, die wie in der folgenden Tabelle zur praktischen Anwendung gedacht sind. 91

92 Tabelle zur Berechnung der örtlichen Druckverluste: (ausgedrückt in gleichwertigen Rohrlängenmetern) Gleichwertige Längen DW-8501BQ0151 Dimension 16, 20, 26, 32, 40, 50, Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

93 Anhang Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Normen und VOB Bei der Planung und Erstellung einer Heizungsanlage sind die verschiedenen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Normen zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind technische Baubestimmungen der Länder und/oder entsprechende Ländererlasse zu beachten. Energieeinsparungsgesetz(EnEG) Energieeinsparverordnung (EnEV) Heizkostenverordnung (HeizkostenV) Bauproduktengesetz Die einzelnen Verwaltungsanweisungen der Länder zum EnEG Übersicht EnEV DIN 1055 DIN 4102 DIN 4108 DIN 4109 DINV DIN DIN EN 1264 (1-4) DIN EN DIN DIN DIN DIN 1961 DIN DIN DIN DIN DIN DIN Energieeinsparverordung Lastannahme in Bauten Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden Schallschutz im Hochbau Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen, Teil 10: Heizung, Trinkwassererwärmung, Lüftung Warmwasser-Fußbodenheizungen Systeme und Komponenten Teil 200: Bestimmungen der Wärmeleistung (Rohrüberdeckung >0,065m) Fußbodenheizung Systeme und Komponenten Estrichmörtel und Estriche, Begriffe Bauwerksabdichtungen Toleranzen im Hochbau Estriche im Bauwesen VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil B: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Naturwerksteinarbeiten VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Betonwerksteinarbeiten VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Fliesen- und Plattenarbeiten VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Estricharbeiten VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Parkettarbeiten VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Bodenbelagsarbeiten 93

94 DIN EN DIN 4726 DIN EN ISO DIN EN DIN EN bis DIN EN DIN DIN VDI 2035 Teil 2 zur Berechnung der Norm-Heizlast von Gebäuden Rohrleitungen aus Kunststoffen für Warmwasser-Fußbodenheizungen Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Warm- und Kaltwasserinstallation vernetztes Polyethylen (PE-X) Sicherheitstechnische Einrichtungen in Wärmeerzeugungsanlagen werkmäßig hergestellte Wärmedämmstoffe für Gebäude Abdichtungsarbeiten VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen Vermeidung von Schaden in Warmwasserheizungsanlagen, wasserseitige Korrosion, Techn. Merkblatt Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen Besondere Anforderungen an Wärme und Trittschalldämmung Die Wärme- und Trittschalldämmung ist wesentlicher Bestandteil der Fußbodenheizung, an den durch Normen und gesetzliche Vorschriften besondere Anforderungen gestellt werden, d.h. es dürfen nur genormte und güteüberwachte Dämmstoffe eingesetzt werden, die der DIN Teil 1 und 2 bzw. DIN entsprechen. Der Einsatzbereich Geschossdecke wird durch die DIN-EN 1264 unter Berücksichtigung der DIN 4108 und 4109 (Wärme- und Schallschutz im Hochbau) geregelt. Die seit dem 2009 gültige Energieeinsparverodnung (EnEV) ergänzt diese Normen für den Einsatzbereich FBH an Erdreich, Außenluft und unbeheizten Keller. Für die unterschiedlichen Einsatzbereiche der ZEWOTHERM Fußbodenheizung sind die lotrechten Nutzlasten gemäß DIN zu berücksichtigen. Einen genauen Auszug können Sie bei uns anfordern. Wohn- und Aufenthaltsräume: Büroflächen: Verkaufsräume: Versammlungsräume: 1,5-2,0 kn/m2 2,0 kn/m2 2,0-5,0 kn/m2 3,0-5,0 kn/m2 In jedem Fall sind die von der Bauleitung (Statiker) vorgegebenen Verkehrslasten einzuhalten. 94 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

95 Systeminformationen ZEWOTHERM Premium DIN 7F182 (Tackersystem) Kennlinienfelder VA 5 VA 20 VA 10 VA 25 VA 15 VA 30 95

96 ZEWOTHERM Premium DIN 7F182 Berechnungsergebnisse für Kennlinien und Grenzwerte: 96 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

97 Voraussetzungen & Bestimmungen Gesetz ist Gesetz: DIN-Normen, Verordnungen, Gesetze und Richtlinien Grundsätzliches: Die FBH-Montage erfolgt gemäß der nach DIN EN 1264 erstellten Planung. Allgemein/Bauzustand gemäß DIN Es sind die jeweils gültigen Normen, Gesetze, Verordnungen und Richtvorgaben zu beachten. Die Vorarbeiten des jeweiligen vorarbeitenden Gewerkes sind zu überprüfen. Bei etwaigen Bedenken ist schriftlich eine Meldung zu erstellen, bevor mit den weiterführenden Arbeiten begonnen werden kann. Putzarbeiten müssen abgeschlossen sein, der Wandputz muss bis zur Rohbetonbecke herabgeführt sein. Alle Fenster und Außentüren müssen eingebaut sein. Bei der Planung von Heizestrichen müssen Heizkreise und Estrichfelder aufeinander abgestimmt sein. Im tragenden Untergrund dürfen befindliche Bewegungsfugen nicht von Heizrohren gekreuzt werden. Tragender Untergrund gemäß 18560/2 Der tragende Untergrund muss ausreichend fest und trocken sein und darf keine größeren Unebenheiten aufweisen als die in DIN Teil 5 zulässigen Ebenheitstoleranzen vorgeschrieben. Er darf keine punktförmigen Erhebungen, Rohrleitungen o.ä. aufweisen, die zu Schallbrücken und/oder Schwankungen in der Estrichdicke führen könnten. Falls Installationsleitungen (Rohr- oder Elektroleitungen) auf dem tragenden Untergrund verlegt sind, müssen diese befestigt sein. Durch einen Ausgleich ist wieder eine ebene Oberfläche zur Aufnahme der Dämmschicht mindestens jedoch der Trittschalldämmung zu schaffen. Bei Einbringen einer Ausgleichsschicht sind entsprechend der Herstellerangaben die Verlegereife (Restfeuchte), die Hinweise über die Grundierung bzw. Haftbrücke zur Rohdecke und die zusätzliche Gewichtsbelastung zu berücksichtigen. Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit gemäß DIN Gegen Bodenfeuchtigkeit und gegen nicht drückendes Wasser sind Bauwerksabdichtungsmaßnahmen vom Bauwerksplaner gemäß o.g. DIN Bauwerksabdichtungen festzulegen und vor Einbringung der FBH inkl. Heizestrich durch eine entsprechende Fachfirma vorzunehmen. Falls Parkett auf dem Estrich verlegt werden soll, kann es sinnvoll sein, auf die junge Betondecke, auch auf Geschossdecken, grundsätzlich eine PE-Folie zu verlegen, um das Parkett vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Entsprechende Infos sind vom Bauwerksplaner/Parkettleger einzuholen. Info: Bituminöse Bauwerksabdichtungen enthalten Weichmacherstoffe. Deshalb ist vor Verlegung der Polystyrol Wärme- und Trittschalldämmung eine ZEWOTHERM PE-Folie als Abgrenzung einzubringen. Da Betondecken durch verkürzte Bauzeiten in der Regel noch Restfeuchte aufweisen und um demnach späteren Baumängel vorzubeugen, ist ggf. noch eine diffusionsdichte Folie einzubringen. Dies hat der Bauwerksplaner zu kären. Verlegung von Dämmschichten gemäß DIN 4108, DIN 4109 Verlegen: Zur Herstellung der Dämmschicht müssen die Dämmstoffe dicht gestoßen und im Verband bei mehreren Lagen gegeneinander versetzt verlegt werden. Die Zusammendrückbarkeit aller Schichten darf 5 mm nicht überschreiten. Die Dämmschicht muss vollflächig und ohne Hohlstellen auf der Unterlage verlegt werden. Aufgehende Bauteile, für die ein Wandputz vorgesehen ist, müssen vor Verlegen der Dämmschichten verputzt sein. Werden Trittschall- und Wärmedämmstoffe in einer Dämmschicht zusammen eingesetzt, soll der Dämmstoff mit der geringeren Zusammendrückbarkeit oben liegen. Dies gilt nicht für trittschalldämmende ZEWOTHERM Systemplatten (DIN T2 3.3). Die Dämmstoffe und Heizrohre müssen waagerecht verlegt sein, damit eine gleichmäßige Heizrohrüberdeckung erzielt wird. Die Heizungsrohre müssen auf Dichtheit geprüft und während der Estrichverlegung mit Wasser gefüllt sein. Sie müssen so befestigt sein, dass keine Schallbrücken erzeugt werden und ein Aufschwimmen der Rohre nicht möglich ist. Zusatzdämmung, versetzt und im Verband verlegt. 97

98 Abdecken: Wenn keine PP-kaschierte Dämmung vorhanden ist, ist vor dem Aufbringen des Estrichs eine Polyethylenfolie von mind. 0,2 mm Dicke oder mit einem anderen Erzeugnis vergleichbarer Eigenschaften abzudecken. Die einzelnen Bahnen müssen sich an den Stößen mind. 80 mm überdecken. Zur Abdeckung sind auch andere Stoffe oder Maßnahmen zulässig, wenn einem der o.g. Stoffe gleichwertige Funktion nachgewiesen wird. Die Abdeckung ist an den Rändern bis zur Oberkante des Randstreifens hochzuführen, sofern der Randstreifen nicht selbst die Funktion der Abdeckung erfüllt. Der Randdämmstreifen gemäß DIN 18560, Teil 2 Der Randdämmstreifen ermöglicht dem schwimmend verlegten Estrich den benötigten Spielraum für Ausdehnungsbewegungen. Er muss, gemäß DIN 18560, Teil 2, eine Zusammendrückbarkeit von mind. 5 mm aufweisen. Der Randdämmstreifen muss absolut lückenlos und umlaufend an allen Umfassungswänden und Einbauten, z. B. Türzargen oder im Raum stehenden Säulen, auf der Rohdecke aufgestellt werden. Falls eine evtl. Zusatzdämmung gemäß EnEV nötig ist, wird der Randdämmstreifen auf der obersten Dämmung aufgestellt. Die angeklebte Folie des Randdämmstreifens wird auf die Fußbodenelemente aufgelegt und verhindert so, dass Estrich, bzw. Estrichfeuchtigkeit in die Fuge zwischen Randdämmstreifen und die verlegten Fußbodenheizungselemente eindringt. Überstehende Reste dürfen erst nach dem Verfugen bzw. Verlegung des Bodenbelages abgeschnitten werden. Randdämmstreifen, auf Zusatzdämmung aufgestellt Lastverteilschicht (schwimmender Heizestrich) gemäß DIN Teil 2 Bei Einsatz von Nassestrichen sind die Mindestestrichstärken in Abhängigkeit von der Estrichart und der Flächenlast kn/m2 zu beachten. Empfehlung für Estrichstärken Überdeckung nach DIN in mm über Heizrohrscheitel: Die ZEWOTHERM Fußbodenheizung wird aufgrund der Anordnung der Heizrohre auf der Abdeckung der Dämmschicht als Nassverlegesystem in die Gruppe der Bauarten A 1 gemäß DIN eingeordnet. Estrichart Zementestrich CT Calciumsulfat Fließestrich CAF Biegezugfähigkeit Flächenlast CT F4 CT F5 CAF F4 CAF F5 CAF F7 2 kn/m2 3 kn/m2 4 kn/m2 5 kn/m2 40 mm 45 mm 55 mm 65 mm 60 mm 70 mm 65 mm 75 mm 40 mm 30 mm 30 mm 50 mm 45 mm 40 mm 60 mm 50 mm 45 mm 65 mm 55 mm 50 mm Bewehrung gemäß DIN Eine Bewehrung von Estrichen auf Dämmschicht ist grundsätzlich nicht erforderlich. Jedoch kann eine Bewehrung insbesondere bei Zementestrichen zur Aufnahme von Stein- oder keramischen Belägen zweckmäßig sein, weil dadurch die Verbreiterung von eventuell auftretenden Rissen und der Höhenversatz der Risskanten vermieden werden. Estrichbewehrungen müssen so beschaffen und so eingebaut werden, dass eine Beschädigung vorher eingebrachter Konstruktionen ausgeschlossen ist. Anmerkung: Das Entstehen von Rissen kann durch eine Estrichbewehrung nicht verhindert werden. Sie sind insbesondere bei ihrer Verwendung in Anhydridestrichen gegen Korrosion zu schützen. Die Bewehrung ist im Bereich von Bewegungsfugen zu unterbrechen und bei Heizestrichen etwa im mittleren Drittel der Estrichdicke zuzuordnen. Die Bewehrung von Heizestrichen wird heute vielfach durch die Verwendung von Kunststofffasern ersetzt. Sie vereinfachen den Einbau und führen zu einer wesentlichen Qualitätsverbesserung des Estrichs. Eine Bewehrung des Fließestrichs obliegt dem jeweiligen Estrich-Hersteller. 98 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

99 Bewegungsfugen gemäß DIN Teil 2 Bauwerksfugen sind als Bewegungsfugen im Heizestrich zu übernehmen. Flächengrößen ab 40 m2 sind durch Bewegungsfugen aufzuteilen, ebenso Seitenlängen von mehr als acht Metern. Das Längen/Breitenverhältnis sollte 2:1 nicht überschreiten, so dass möglichst gedrungene Estrichfelder entstehen. In Türdurchgängen kann wahlweise eine Bewegungs- oder Scheinfuge angeordnet werden. Bei stark verspringenen Ecken sollte die Bewegungsfuge von einspringenden Ecken ausgehen (bei Zement-estrichen). Über die Anordnung und 8m Bewegungsfuge Bewegungsfuge Art der Fugen ist ein Fugenplan zu erstellen. Der Fugenplan wird von Bauwerksplaner (Architekt) erstellt und als Bestandteil der Leistungsbeschreibung dem Estrichfeld Durchgang/Tür Ausführenden vorgelegt. Ggf. sind auch bei Fließestrich Bewegungsfugen einzuplanen. Es muss außerdem festgelegt werden, welches Gewerk das Aufstellen geeigneter Bewegungsfugenstreifen und die erforderliche Ummantelung der Rohre im Fugenbereich auszuführen hat. Belegreife Nach der Herstellung und entsprechender Liegezeit des Estrichs sowie nach dem Funktionsheizen ist das Feststellen der Belegreife mittels CM-Messung Voraussetzung für die Aufbringung der Bodenbeläge. Die max. Feuchtigkeitsgehalte vor der Verlegung von Bodenbelägen enthält die nebenstehende Übersicht. Max. zulässiger Feuchtegehalt in % Bodenbeläge Zementestrich Anhydridestrich SOLL 1. elastische Beläge/ textile Beläge 1,8 1,8 dampfdicht 3,0 dampfdurchlässig 2. Parket/ Kork 1,8 0,3 3. Laminat 1,8 0,3 4. Keramische Fliesen bzw. Natur-/ Betonwerksteine 3,0 Dünbett 2,0 Dünbett 0,3 0,3 dampfdicht 1,0 dampfdurchlässig - 0,3 Dünbett Für die Verlegung der versch. Belegarten gelten die Angaben der Hersteller. Oberflächentemperaturen gemäß DIN/EN 1264 Ausschlaggebend für die Bestimmung der Oberflächentemperatur ist die benötigte Wärmemenge des jeweiligen Raumes. Nach DIN/EN 1264 Warmwasser Fußbodenheizung muss die maximale Oberflächentemperatur des Fußbodens (tf, max.) auf +29 C begrenzt werden; in Nassräumen liegt sie bei +33 C und in Randzonen beträgt sie +35 C. Die Oberflächentemperatur bzw. die Gleichmäßigkeit der Fußbodenoberflächentemperatur wird wesentlich durch den gewählten Bodenbelag bestimmt. Dessen Wärmedurchlasswiderstand, die Heizmittelübertemperatur, der Verlegeabstand der Heizrohre und die gewählte Verlegeart bestimmen die Gleichmäßigkeit des Temperaturverlaufs. Da der Heizkörper" Fußboden nur heizen kann, wenn die Oberflächentemperatur höher ist als die gewünschte Raumtemperatur, entsteht durch den Einfluss von Fremdwärme der sogenannte Selbstregeleffekt. Das heißt, bei Temperaturgleichheit zwischen Raum- und Oberflächentemperatur wird keine Wärme mehr abgegeben. Bei Übertemperatur eine Raumes wird die Wärme abgeführt. Es ist zu beachten, dass die Oberflächentemperatur bzw. die Gleichmäßigkeit der Fußbodenoberflächentemperatur wesentlich durch den gewählten Bodenbelag, bzw. dessen Wärmedurchlasswiderstand sowie die Heizmitteltemperatur, den Verlegeabstand der Heizrohre und die gewählte Verlegeart bestimmt wird. Beispiel Fußboden-Oberflächentemperaturen eines Wohnraumes bei entsprechenden Aussentemperaturen ν a ( C) -15,0-15,0-10,0-5,0 ±0,0 +10,0 +15,0 +20,0 ν F ( C) +29,0 +27,5 +26,0 +25,0 +24,0 +23,0 +21,5 +20,0 99

100 Montagehinweise Verlegung ZEWOTHERM Tackersystem Die hochqualitativ werkseitig vorgefertigten Systemkomponenten (Verbundplatte/-rolle, Rohr und Zubehör) ermöglichen in nur wenigen Arbeitsgängen eine effiziente Verlegung gemäß der vorangegangenen computergenauen Berechnung und unter Berücksichtigung aller gültigen Vorschriften: 1. Randdämmstreifen Zunächst wird der Randdämmstreifen an der Wand befestigt. Der angeschweißte Folienflansch muss sichtbar nach vorne ragen, damit er bei der anschließenden Verlegung der Systemdämmung auf diese aufgelegt werden kann. 2. Verlegung Systemdämmung Die Systemtrittschall- und Wärmedämmung (als Multidämmrolle oder Faltbahn/Verbundplatte erhältlich) ermöglichen einen raschen Aufbau der Fußbodenheizung. Die Dämmplatten müssen stets bündig mit dem Randdämmstreifen abschließen (Tipp: Raumlänge +1 cm, passt!) und die Folienüberlappung muss auf der zuvor verlegten Bahn aufliegen und darf keine Hohlräume hinterlassen. 3. Verklebung Systemdämmung Nach vollständiger Verklebung aller Stoßkanten mit dem Klebeband ergibt sich eine geschlossene, estrichdichte Dämmschichtoberfläche. 4. Fixierung des Systemrohrs Mit dem ZEWOTHERM Systemtacker werden die Tackernadeln zügig und präzise auf dem aufgedruckten Verlegeraster gemäß Projektierung fixiert (spiral- oder mäanderförmig, siehe nächste Seite). Die Befestigung nach DIN sollte mind. alle 50 cm erfolgen; vor und nach einem Bogen sind zwei Tackernadeln anzusetzen. Der Biegeradius von 5 x d darf in den Bogenbereichen nicht unterschritten werden. Auf eine drallfreie Verlegung ist zu achten. Innerhalb kürzester Montagezeit ist die Fußbodenheizung professionell für das Einbringen des Estrichs vorbereitet. Zusätzliche Hinweise Falls gemäß EnEV eine zusätzliche Dämmschicht (z.b. Dämmung gegen Erdreich) erforderlich ist, so ist diese vor der Verlegung der Systemdämmung vollflächig einzubringen. Sollte der Einbau von Verbindungskupplungen im Reparaturfall erforderlich sein (nur in geraden Rohrstücken) müssen diese in der Revisionszeichnung genau positioniert und bezeichnet werden. Bei der Kreuzung von Dehnfugen durch die Rohre sind diese an dieser Stelle mit Schutzrohren von mind. 300 mm Länge zu versehen. Dehnfügen dürfen nur in einer Ebene und nur von Zuleitungen gekreuzt werden. 100 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

101 Verlegearten Die Gleichmäßigkeit der Fußbodenoberflächentemperatur wird entscheidend von der eingesetzten Verlegart, d.h. von der Rohrführung und dem Verlauf des Heizrohres im Boden beeinflusst. Man unterscheidet die mäanderförmige und die spiralförmige Rohrführung. Aufgrund der gleichmäßigeren Wärmeverteilung ist die spiralförmige Verlegung zu empfehlen. Bei dieser Verlegart liegt immer eine Vorlaufleitung neben einer Rücklaufleitung und die maximalen Biegeradien von 5 x d (Rohraußendurchmesser) können problemlos eingehalten werden. Die spiralförmige Rohrführung (System ZEWOTHERM Premium) Die spiralige oder bifilare oder auch schneckenförmige Rohrführung ist so konzipiert, dass Vor- und Rücklauf konsequent nebeneinander verlaufen. Das Heizwasser tritt also über den Vorlauf in den Heizkreis ein, gibt seine Wärme gleichmäßig an den Raum ab und verlässt den Heizkreis nach dem Wendepunkt mit stetig abnehmender Temperatur. Durch die Parallelführung von Vor- und Rücklauf wird eine weitgehende, gleichmäßig im Raum verteilte Oberflächentemperatur erreicht. Ein Temperaturgefälle wie bei der mäanderförmigen Rohrführung ist hierbei nicht zu erkennen, obwohl die Heizleistung bei beiden Verlegearten gleich ist. Die durch die Heizlastberechnung für jeden einzelnen Wohnraum geforderte Heizleistung wird durch den unterschiedlichen Verlegeabstand der Heizrohre erbracht. Die mäanderförmige Rohrführung Bei der mäanderförmigen Verlegeart tritt das Heizwasser mit der entsprechenden Vorlauftemperatur, zweckmäßigerweise im Außen-Wandbereich, in den Heizkreis ein und überträgt die Wärme auf den Heizestrich. Mit zunehmender Raumtiefe kühlt sich das Wasser kontinuierlich ab. Hieraus resultiert eine Abnahme der Oberflächentemperatur von Beginn des Heizkreises, in diesem Fall von Raumanfang bis zum Ende des Heizkreises am Ende des Raumes. 101

102 Verlegung ZEWOTHERM Noppensystem Das ZEWOTHERM Noppensystem ermöglicht eine schnelle, einfache und effektive Verlegung. Die Noppen sorgen für einen absolut festen Halt des Heizrohres. 1. Noppenanordnung: Die Systemplatten haben eine Druckknopfverbindung. Jede Platte hat je zwei Seiten mit Aufnahmenoppen und je zwei Seiten mit Stülpnoppen. Dadurch wird eine saubere und einfache Montage ermöglicht und eine optimale Dichtigkeit garantiert. 2. Plattenverbindung: Die Verbindung einzelner Platten erfolgt durch einfaches Aufdrücken der Stülpnoppen auf die Aufnahmenoppen. Hierdurch entsteht eine estrichdichte, durchgängige Fläche für die anschließende Heizrohrverlegung. Durch die Stoß-an-Stoß-Verlegung entsteht eine nahezu verschnittfreie Verarbeitung. Bei Resten einfach die Deckfolie ablösen, das Dämmelement um eine Noppenreihe kürzen und die Folie mit Überlappung wieder aufstecken. 3. Rohrbefestigung: Das Heizrohr wird einfach mit dem Fuß in die Noppen gedrückt. 4. Verlegemöglichkeit: Durch die Noppenanordnung ist eine axiale (90 ) oder diagonale (45 ) Verlegung (mit Diagonalfixierung) möglich. 5. Randabdichtung: Die Noppenplatte ist am Randdämmstreifen estrichdicht zu verlegen. 6. Ausgleichsplatte (EPS): Im Türdurchgang oder vor Heizkreisverteilern wird die Ausgleichsplatte eingesetzt, deren Wärme- Trittschalldämmung mit einer gewebeverstärkten Foliendeckschicht kaschiert ist. Hier werden die Heizrohre mit Tackernadeln auf der Ausgleichsplatte befestigt. Zusätzliche Hinweise Verbindungsstreifen: Bei Fließestrich ist der Verbindungsstreifen zu verwenden, da ansonsten keine estrichdichte Verbindung entsteht. Kantenverbindung: Die Verbindung zwischen der Noppensystemplatte und der EPS Ausgleichsplatte erfolgt mit dem Schaumklebeband an der Schnittkante oder unter dem Folienüberstand. 102 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

103 Verlegung ZEWOTHERM Trockenbausystem Das ZEWOTHERM Trockenbausystem ist für Trocken- und Nassestriche geeignet. Verlegung mit Wärmeleitblechen für Verlegeabstände mm und Heizrohr Ø 14 mm. 1. Plattenverlegung: Die ZEWOTHERM Profilplatte 25 wird in einer Raumecke beginnend fugendicht unter die Folienschürze des Randdämmstreifens verlegt. Die Folgeplatten werden mit der Hakenfalz angelegt und verbunden. 2. Verlegung der Wärmeleitbleche: Danach werden die Wärmeleitbleche an die Umlenkbögen mit 5 mm Abstand anpassend verlegt. Die Sollbruchstellen (jeweils nach 125 mm) garantieren eine optimale Anpassung. 3. Heizrohrverlegung: Mit dem Fuß wird das Heizrohr (Ø 14 mm) einfach in die fertig verlegten Umlenkbögen und Wärmeleitbleche gedrückt und fixiert. Die mäanderförmige Heizrohrverlegung erfolgt mit wahlweisen Abständen nach erforderlicher Deckung des Wärmebedarfs. Montagefolge: 1. ZEWOTHERM Randdämmstreifen an allen aufgehenden Bauteilen Wänden, Säulen, Stufen 2. ZEWOTHERM Profilplatte 25 mm 3. ZEWOTHERM Wärmeleitbleche 4. ZEWOTHERM Heizrohr (Ø 14 mm) 5. ZEWOTHERM PE-Abdeckfolie 0,2 mm

104 Verlegung ZEWOTHERM System Klimaboden Verwendete Normen: - DIN EN : Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme - DIN EN 12831: Norm-Heizlast - EnEV2009: Energieeinsparverordnung - DIN 18560: Estrichnorm - DIN 1055: Verkehrslasten - DIN 18202: Toleranzen im Hochbau (Tabelle 2) - DIN 4109: Schallschutz im Hochbau - DIN EN 14259: Klebstoffe für Bodenbeläge Voraussetzungen zur Verlegung der Klimabodenplatten: Grundsätzlich ist vor jeder Montage des Systems eine plane und saubere Oberfläche zu erstellen. Hierfür eignet sich am besten der alte Estrich, von dem der Oberbodenbelag entfernt wurde. Weist die zu verlegende Fläche starke Unebenheiten auf, so sind diese vor der Verlegung z.b. mit einem Ausgleichsestrich auszugleichen, kleinere Unebenheiten sind zu verspachteln. Desweiteren sollte der Untergrund trocken und nicht federnd sein. Zur genauen rechnerischen Ermittlung der Massen werden folgenden Eckdaten benötigt: - Eine Heizlast des Raumes - Eine Flächenberechnung des Raumes - Ermittlung des Materialbedarfs Berechnungsbeispiel (siehe auch Abbildungen 1-5): - Belegbare Fläche: 2,93m x 2,00m = 5,86 m² - Rohrleitungslänge: 5,86 m² x 10 m/m² Rohr = 58,6 m + 10 m (Anbindeleitungen) = 68,6m Dies entspricht somit einem Heizkreis (max. Heizkreislänge inkl. Anbindeleitung = 80 m). 104 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

105 Abbildung 1 Abbildung 1: Vorbereitung zur Verlegung Nach rechnerischer Ermittlung der Bodenfläche und der Rohrlängen ist vor Einbringung des Klimabodensystems ein Randdämmstreifen entlang der Wände des Raumes anzubringen. Somit ist eine vorgeschriebene Bewegungsmöglichkeit des Systems von 5mm gewährleistet und Schallbrücken werden vermieden. Bei der Verlegung von Gipsfaserplatten ist grundsätzlich auf eine relative Luftfeuchtigkeit von max. 70% im Tagesmittel zu achten. Der Untergrund muss trocken sein und darf nicht nachgeben oder federn. Abbildung 2: Verlegung der Umlenkplatten Je nach Raumgröße variiert auch die Anzahl der Heizkreise. In diesem Beispiel handelt es sich um einen Raum mit einem Heizkreis. Die Heizkreislänge von 80 Metern inkl. der zu dem Raum führenden Anbindeleitungen sollte aus hydraulischen Gründen nicht überschritten werden. Ausreichend für diesen Raum ist eine Reihe mit Umlenkplatten. Abbildung 2 Folgende Verlegerichtlinie sollte bei den Umlenkplatten beachtet werden: Heizkreise = 1 Reihe Umlenkplatten mit 0,31 m²/m Rohr. Beginnend mit einer ½ Platte Heizkreise = 2-3 Reihen Umlenkplatten mit 0,62-0,93 m²/m Rohr. Beginnend mit einer ganzen Platte Heizkreise = 4 Reihen Umlenkplatten mit 1,24m²/m Rohr. Beginnend mit einer ganzen Platte Grundsätzlich ist bei den Umlenkplatten auf eine gleichmäßige Ausrichtung der Rohrführungsnuten zu achten. Die Verlegerichtung ist immer rechtwinklig vom Raumeintritt gerade ausgehend zum Raumende hin. Eine Kreuzung der Fuge ist grundsätzlich bei der Verlegung von Gipfaserverbundplatten zu vermeiden, als minimalster Fugenversatz gilt es einen Abstand von 20 cm nicht unterschreiten. 105

106 Abbildung 3 Abbildung 3: Verlegung der Längsplatte Um bei der Verlegung der Längsplatten unnötigen Verschnitt zu vermeiden, ist es hilfreich vor der Verlegung das Raumlängenmaß rechnerisch sinnvoll aufzuteilen. Für jede Art von Gipfaserverbundplatten gilt eine minimalste Kantenlänge von Reststücken von 20 cm. Die Verlegung erfolgt sinngemäß von rechts nach links, begonnen werden kann wahlweise mit einem noch vorhandenen Reststück, oder wie hier im Beispiel aufgezeigt, mit einer ganzen Längsplatte. Im weiteren Verlauf der Verlegung wird nun erkennbar, dass das Reststück C1 von der Längsplatte C, in der zweiten Reihe als Anfangsstück angesetzt wurde. Gleiches gilt für das Reststück von der Platte F (hier bezeichnet mit F1). Wie bei jeder Flächenheizung ist auch beim Klimabodensystem auf Ausdehnungsfugen (oder auch Bewegungsfugen genannt) zu achten. Jedoch spielt dies im normalen Wohnungsbau eine eher untergeordnete Rolle, da selten Räume eine Seitenlänge von 15 m x 10 m aufweisen(entspricht einer Einzelraumgröße von 150m²). Ist dies jedoch der Fall, sind entsprechend den technische Vorschriften Fugen im Bodenaufbau zu berücksichtigen. Abbildung 4 Wie in der Abbildung 3 zu erkennen ist, bildet sich auf Grund der Raumbreite eine schmales Reststück aus, auf dem eine Rohrverlegung technisch nicht mehr möglich ist. Hier wird entsprechend dem Resteinbaumaß, eine Ausgleichsplatte zugeschnitten und eingepasst. Somit ist eine plane und ebene Fläche des Systems hergestellt und es kann mit der Rohrverlegung begonnen werden. Abbildung 4: Verlegung des Rohrs Das Klimabodensystem hat passend für das ZEWOTHERM 12 x 1,3 mm PB-Rohr ausgefräste Rohrführungsnuten, diese sind vor der Verlegung des Rohrs ggf. zu säubern, damit die Verlegung ungehindert durchgeführt werden kann. Die Konstruktion der Fugen erlaubt grundsätzlich nur eine mäanderförmige Verlegeart des Rohrs. Beginnend mit dem Vorlauf wird an der äußersten Fuge von rechts nach links verlegt. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Rohr richtig in den Fugen eingedrückt wird und nicht übersteht. Sinngemäß wird nun der komplette Raum mit dem Systemrohr verlegt und zum Schluss wieder als Rücklauf aus dem Raum heraus geführt. Hierbei zeigt sich nun der Vorteil der Umlenkplatten, denn nur so kann sowohl der Vorlauf als auch der Rücklauf problemlos im System an der Türe aus bzw. in den Raum verlegt werden, ohne andere Leitungen zu kreuzen. 106 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

107 Abbildung 5 Abbildung 5: Verlegung des Oberbodens Nach Fertigstellung der Rohrverlegung wird die komplette verrohrte Fläche mit ZEWOTHERM Fugenspachtel verspachtelt. Danach erfolgt die Montage des Oberbodens. Die Ausgleichsplatten werden quer zur Verlegerichtung der Rohre verlegt und mit dem Längsplatten kreuzfugenfrei verschraubt. Es ist darauf zu achten das die Schrauben eine max. Länge von 30 mm aufweisen und mit entsprechend Abstand zum Rohr verschraubt werden. Schrauben dürfen nicht in direkten Kontakt mit dem Rohfußboden oder der darunter eingebrachten Zusatzdämmung haben und sollten in einem Raster von ca. 30 cm eingeschraubt werden. Eine Verlegung Fuge auf Fuge mit der Längsplatte ist ebenso zu vermeiden, wie ein anstoßen der Ausgleichplatten direkt über dem Rohr. Reststücke dürfen eine min. Kantenlänge von 20 cm nicht unterschreiten. Die Platten sind mit Fermacell-Estrichkleber untereinander zu verbinden, wobei der Abstand der Klebschnüre min. 10 cm betragen sollte. Hilfreiche Informationen: - Vor der Installation sind die Raumgeometrien genau zu beachten, sonst kann es zu stark abweichend Verlegbildern kommen. Lassen Sie sich hierzu durch unser geschultes Personal umfassend beraten. - Die minimalste Temperatur bei Verlegung des Systems sollte +5 C nicht unterschreiten. - Bitte beachten Sie, dass der Bodenaufbau eine wichtige Komponente des Systems darstellt. Fragen Sie uns hierzu bitte nach unserem Planungsdatenblatt Aufbau Klimabodensystem, das wir Ihnen gerne zuschicken oder Sie online abrufen können. 107

108 Die Druckprobe nach DIN Druckprobe mit Protokoll Wenn alle Heizkreise verlegt sind, müssen diese befüllt, gespült und entlüftet werden. Hierzu sind am Heizkreisverteiler alle Vor- und Rücklaufventile zu schließen. Von der Wasserversorgung aus ist am Vorlauf ein Schlauch anzuschließen. Am Rücklauf muss ein Schlauch angeschlossen werden, der in einen Ablauf oder außerhalb des Hauses endet. Nach Öffnen des Zulaufventils ist das Vorlaufverteilerrohr zu entlüften. Anschließend ist das erste Vorlaufventil zu öffnen, ebenso der erste Rücklauf. Ist der Heizkreis komplett durchgespült, so dass am freien Ende keine Luft mehr austritt, muss der erste Heizkreis wieder geschlossen werden. Jetzt wird der nächste Heizkreis geöffnet, gespült, entlüftet und geschlossen usw. Ist der komplette Füll- und Entlüftungsvorgang abgeschlossen, werden die Füll- und Entleerungsarmaturen geschlossen. Alle Vor- und Rücklaufventile sind dann zu öffnen. Das mit Wasser gefüllte System ist nun einer Druckprobe* mit nach Norm festgelegten max. Betriebsdruck über 24 Stunden zu unterziehen. *Druckprobe mit dem doppelten des vorgesehenen Betriebsdruck, mindestens jedoch 6 bar. Der Druck muss während des Einbringens des Estrichs aufrecht erhalten werden (DIN 1264). Achtung: Zum Schutz der Heizungsanlage und der Sicherheitseinrichtungen ist darauf zu achten, dass die Kugelhähne (Verteileranschluss-Sets) geschlossen sind. Nach Beendigung der Druckprobe ist der Abgleich der einzelnen Heizkreise auf die Sollwerte (nach den Planungsunterlagen) über die Rücklaufventile (HKV-D) bzw. Vorlaufventile (HKV-I) einzustellen. Über diese Druckprobe ist ein Protokoll zu erstellen (siehe Kopiervorlagen). Aufheizen/Funktionsheizen (Auszug DIN / DIN EN 1264) Anhydrid- und Zementestriche müssen vor dem Verlegen von Bodenbelägen aufgeheizt werden. Bei Abschalten der Fußbodenheizung nach der Aufheizphase ist der Estrich vor Zugluft zu schützen. Abweichen von der Verfahrensweise bei anderen Warmwasser-Heizungen soll das Aufheizen bei Zementestrichen frühestens nach 21 (28) Tagen und bei Anhydridestrichen nach Angaben des Herstellers, frühestens nach 7 (12) Tagen erfolgen. Das erste Aufheizen beginnt mit einer Vorlauftemperatur von 25 C, die drei Tage zu halten ist. Danach wird die max. Vorlauftemperatur eingestellt und weitere vier Tage gehalten. Nach dem beschriebenen Funktionsheizen ist noch nicht sichergestellt, dass der Estrich den für die Belegreife erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt erreicht hat. Zur Messung des Feuchtigkeitsgehaltes sind in der Heizfläche geeignete Stellen auszuweisen. Unabhängig von der tatsächlich erforderlichen Anzahl der Messungen sind mind. drei Messstellen je 200 m2 Wohnung auszuweisen (Aufgabe des Bodenlegers). Achtung: Über die Durchführung der Aufheizung muss vom Heizungsfachbetrieb ein Protokoll erstellt werden. Das vom Heizungsbauer zu erstellende Protokoll muss folgende Angaben zum Aufheizen enthalten: 1. Aufheizdaten mit den jeweiligen Vorlauftemperaturen 2. Erreichte max. Vorlauftemperatur 3. Betriebszustand der Anlage bei Übergabe 108 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

109 Kopiervorlagen 109

110 110 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

111 111

112 Zertifikate & Urkunden Neben weiteren Informationen rund um die ZEWOTHERM Fußbodenheizungssysteme stehen Ihnen auch unsere Zertifikate und Urkunden unter als Download bereit. Dort finden Sie ebenfalls Vordrucke zur Dichtheitsprüfung, zum Estrich-Aufheizprotokoll, zur hydraulischen Einstellung der Systemverteiler u.v.m. DIN CERTCO Zertifikat Nr. 3V 349 ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 5-Schicht DIN CERTCO Zertifikat Nr. 3V 334 ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 4-Schicht DIN CERTCO Zertifikat Nr. 3V 333 ZEWOTHERM Heizrohr PE-Xc 3-Schicht 112 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

113 DIN CERTCO Zertifikat Nr. 7F182 ZEWOTHERM Premium Systemprüfung SKZ Zertifikat ZEWOTHERM Heizrohr PE-RT 113

114 FIW-Zertifikat FIW-Zertifikat DVGW Zertifikat ZEWOTHERM Press-System bestehend aus MTV und Press-Fittings 114 Z E W O T H E R M. W Ä R M E Z U M W O H L F Ü H L E N.

115 Die ZEWOTHERM Gewährleistungsurkunde erhalten Sie über das Anforderungsformular 115

116 ZEWOTHERM Wärme mit System Egal für welches System Sie sich entscheiden: Wir haben für jede Einbausituation die passende Lösung mit perfekt aufeinander abgestimmten Systemelementen Tackersystem Bewährt. Einfach. DIN-geprüft. Bauteilaktivierung Individuallösung für Großprojekte. Noppensystem Flexibel. Effizient. Schnell. Industriebodenheizung Robust für hohe Belastungen. Trockenbausystem Komfortabel. Nass oder trocken. Sanitär-/Press-System Ein Rohr. Ein Werkzeug. Ein Fitting. Wandheizungssystem Wärmen & Kühlen über die Wand. Regelsystemtechnik Einfach perfekt geregelt. Klimaboden Minimaler Aufbau. Maximaler Komfort. Wärmepumpensysteme Leistungsstarke Energie aus Luft. ZEWO Solar Wärme mit Zukunft. ZEWO Air Kontrollierte Wohnraumlüftung mit System. Ihr ZEWOTHERM Fachpartner Preis ohne Mehrwertsteuer ab Lager. Änderungen vorbehalten. Keine Haftung für Irrtümer und Druckfehler. Alle Rechte vorbehalten. Stand 01/2012 ZEWOTHERM GmbH Konrad-Zuse-Ring Remagen Tel.: ( ) Fax: ( ) [email protected]

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