Zahlen zur Berufswahl

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1 Ausgewählte Statistiken zur ersten Berufswahl von Mädchen und Knaben im Kanton Bern Bern, 27. Oktober 216 Zahlen zur Berufswahl Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern Postgasse 68 3 Bern 8

2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Berufliche Grundbildung und Gymnasien Berufsfelder Geschlechterverteilung ausgewählter Lehrberufe im Kanton Bern Schweizweite Entwicklung der Geschlechteranteile Einzelne Berufe Beliebteste Lehrberufe junger Frauen und junger Männer im Kanton Bern Entwicklung der Geschlechteranteile Gymnasien Angebote zur Öffnung der Berufswahl Impressum Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 2 von 21

3 1 Vorwort Jungen Frauen und Männern stehen unzählige Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten offen. Dennoch beschränken sich die meisten Jugendlichen im Berufswahlprozess auf wenige geschlechtstypische Berufe und Ausbildungswege. Tradierte Vorstellungen darüber, welche Schulfächer und Berufe als männlich oder als weiblich gelten, beeinflussen die Entwicklung von Selbstvertrauen und Interessen und wirken sich auf die Berufswahl aus. Nicht nur auf Seiten junger Frauen und Männer spielt das Geschlecht bei der Berufswahl eine Rolle. Alle am Berufswahlprozess Beteiligten beurteilen Berufswünsche Jugendlicher aus ihrer geschlechterbezogenen Perspektive, meist ohne sich dessen bewusst zu sein. Das gilt für Gleichaltrige ebenso wie für Eltern, Lehrpersonen oder Berufsberatende. Auch die Berufe selbst sind durch ihre jeweiligen Traditionen geschlechtsspezifisch geprägt, was z.b. in ihrer Betriebskultur oder im Umgang mit den Herausforderungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Ausdruck kommt. Mit den vorliegenden Zahlen zur Berufswahl ermöglichen wir einen Einblick in die erste Berufsund Ausbildungswahl junger Leute. Wir haben Berufe ausgewählt, die häufig gewählt werden oder zu denen es am Nationalen Zukunftstag Projekte und Angebote gibt. Die Zahlen zeigen, dass sich in den letzten en an der geschlechtsspezifisch geprägten Berufswahl insgesamt wenig verändert hat. Etliche Berufsfelder und Berufe sind weiterhin ausgesprochene Männer- oder Frauendomänen. Dies gilt z.b. für die Informatik, für technische Berufe oder für die Dentalassistenz und die medizinische Praxisassistenz. Die Zahlen erlauben aber auch eine andere Betrachtungsweise: Es gibt sie, die jungen Leute, die einen geschlechtsuntypischen Weg einschlagen und ihre Zahl nimmt zu. So haben etwa 21 im Kanton Bern noch 47 Fachmänner Gesundheit EFZ eine Lehre begonnen, 215 waren es schon starteten 35 neue Fachmänner Betreuung ihre Lehre, 215 waren es bereits 52. Umgekehrt begannen Frauen eine Lehre als Landwirtin, 215 waren es bereits nahmen 27 junge Frauen eine Lehre als Schreinerin in Angriff, 215 waren es 39. Manche Berufe, die früher Männerberufe waren, sind heute gemischte Berufe, so etwa Malerin/Maler, Gärtnerin/Gärtner, Köchin/Koch, Zeichnerin/Zeichner. An den Gymnasien waren im 2 in der Schwerpunktfachgruppe Naturwissenschaften noch 41 Prozent Frauen. 215 waren es bereits 49.7 Prozent, d.h. gleich viele wie Männer. Auch wenn sich im Grossen nicht viel verändert hat, so zeigt sich im Kleinen durchaus Wandel. Wenn junge Frauen und junge Männer eine für ihr Geschlecht untypische Ausbildung wählen, bringen sie meist überdurchschnittliche Voraussetzungen mit, um sich im Beruf zu beweisen. Werden sie von Kolleginnen und Kollegen, Eltern, Lehrpersonen, Lehrbetrieben und Berufsberatenden bestärkt und erhalten sie positive Rückmeldungen, fällt es ihnen leichter, gegen den Strom zu schwimmen. 1 Ob Schreinerin, Fachmann Gesundheit, Informatikerin oder Coiffeur junge Leute, die einen geschlechtsuntypischen Beruf gewählt haben, sind Vorbilder für Jugendliche im Berufswahlprozess. Sie ermutigen, den persönlichen Interessen nachzugehen und die eigenen Talente zu nutzen, auch wenn diese nicht als typisch gelten. Damit tragen sie zu einer Vielfalt in der Arbeitswelt bei. 1 Vgl. NFP 6, Gleichstellung der Geschlechter, Ergebnisse und Impulse, Sythesebericht. Auszug Handlungsfeld Bildung. NFP 214. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 3 von 21

4 2 Berufliche Grundbildung und Gymnasien MEHR JUNGE MÄNNER IN DER BERUFSBLIDUNG, MEHR JUNGE FRAUEN IN DER ALL- GEMEINBILDUNG. Die grosse Mehrheit von 68 Prozent aller Jugendlichen machte 215 nach der obligatorischen Schule eine berufliche Grundbildung. In der beruflichen Grundbildung überwiegen die jungen Männer mit einem Anteil von 55 Prozent, während am Gymnasium die jungen Frauen mit einem Anteil von 6 Prozent in der Mehrheit sind. Abbildung 2-1: Lernende der Sekundarstufe II in öffentlichen und privaten Schulen, Kanton Bern, 215 Berufliche Grundbildung (1) 14'5 (45%) 17'117 (55%) 3'76 (6%) Gymnasien 2'57 (4%) 4'535 (54%) Andere (2) 3'793 (46%) 2' 4' 6' 8' 1' 12' 14' 16' 18' Frauen Männer (1) Ohne Wirtschaftsmittelschule. (2) Berufsvorbereitung, Wirtschaftsmittelschulen, Vorbereitung auf Berufsmaturität II (nach beruflicher Grundbildung), Fachmittelschulen, nicht gymnasiale Hochschulvorbereitung, Andere (v.a. Handelskurse). Quelle: Erziehungsdirektion des Kantons Bern, Bildungsstatistik Kanton Bern, 215. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 4 von 21

5 3 Berufsfelder 3.1 Geschlechterverteilung ausgewählter Lehrberufe im Kanton Bern Abbildung 3-1: Geschlechterverteilung in ausgewählten Lehrberufen, Kanton Bern, 215 Maurerin EFZ Zimmerin EFZ Polymechanikerin EFZ Automobilmechatronikerin EFZ Elektroinstallateurin EFZ Automobilfachfrau EFZ Metallbauerin EFZ Elektronikerin EFZ Logistikerin EFZ Informatikerin EFZ Schreinerin EFZ Landwirtin EFZ Zeichnerin EFZ Gärtnerin EFZ Köchin EFZ Malerin EFZ Kauffrau EFZ Detailhandelsfachfrau EFZ Bäckerin-Konditorin-Confiseurin EFZ Fachfrau Betreuung EFZ Fachfrau Gesundheit EFZ Coiffeuse EFZ Dentalassistentin EFZ Medizinische Praxisassistentin EFZ Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. % 1% 2% 3% 4% 5% 6% 7% 8% 9% 1% Frau Mann Maurer EFZ Zimmermann EFZ Polymechaniker EFZ Automobilmechatroniker EFZ Elektroinstallateur EFZ Automobil Fachmann EFZ Metallbauer EFZ Elektroniker EFZ Logistiker EFZ Informatiker EFZ Schreiner EFZ Landwirt EFZ Zeichner EFZ Gärtner EFZ Koch EFZ Maler EFZ Kaufmann EFZ Detailhandelsfachmann EFZ Bäcker-Konditor-Confiseur EFZ Fachmann Betreuung EFZ Fachmann Gesundheit EFZ Coiffeur EFZ Dentalassistent EFZ Medizinischer Praxisassistent EFZ

6 3.2 Schweizweite Entwicklung der Geschlechteranteile Wirtschaft und Verwaltung 214 WAREN SCHWEIZWEIT 58 PROZENT DER LERNENDEN IM BEREICH WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG WEIBLICH. NACH GROSSEN SCHWANKUNGEN DER ANZAHL WEIB- LICHER LERNENDER WIRD DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DEN GESCHLECHTERN NACH 28 KLEINER. 199 betrug die Frauenquote 69 Prozent. Sie sank bis 214 auf 59 Prozent. Nachdem die Zahl der Lernenden 1994 einen historischen Tiefpunkt erlebt hat, stieg sie bis 21 stark an und hält sich seitdem auf einem hohen Niveau. Die Frauenquote lag 1994 bei 67 Prozent und 21 bei 66 Prozent. Abbildung 3-2-1: Lernende im Bereich Wirtschaft und Verwaltung nach Geschlecht, Schweiz, Frau Mann Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung.

7 3.2.2 Gesundheitswesen 214 WAREN SCHWEIZWEIT 9 PROZENT DER LERNENDEN IM GESUNDHEITSWESEN WEIBLICH. DIE ZAHL DER LERNENDEN NAHM SEIT 2 STARK ZU - INSBESONDERE DIE JUNGEN FRAUEN WÄHLTEN VERMEHRT EINEN BERUF IM GESUNDHEITSWESEN. 199 betrug die Männerquote 5 Prozent. Sie stieg bis 214 auf 9 Prozent. Seit 2 stieg die Zahl der Lernenden im Gesundheitswesen um 5 Prozent an. Ausschlaggebend war die Zunahme von über 2 Lernenden pro bei den Frauen. Bei den jungen Männern verdreifachte sich die Zahl der Lernenden von 171 auf 55. Abbildung 3-2-2: Lernende im Gesundheitsbereich nach Geschlecht, Schweiz, Frau Mann Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 7 von 21

8 3.2.3 Architektur und Baugewerbe, Ingenieurwesen und Technik IN DEN BEIDEN BERUFSFELDERN ARCHITEKTUR UND BAUGEWERBE SOWIE INGENI- EURWESEN UND TECHNIK GAB ES SEIT 199 WENIG VERÄNDERUNG. Das Verhältnis von weiblichen und männlichen Lernenden im Berufsfeld Architektur und Baugewerbe betrug 214 ungefähr 1 zu 6 und war mit Ausnahme der e konstant. Im Berufsfeld Ingenieurwesen und Technik betrug der Frauenanteil 214 rund 5 Prozent und war seit 199 konstant. Abbildung 3-2-3: Lernende in Architektur und Baugewerbe nach Geschlecht, Schweiz, Frau Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. Mann Abbildung 3-2-4: Lernende in Ingenieurwesen und Technik nach Geschlecht, Schweiz, Frau Mann Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 8 von 21

9 3.2.4 Persönliche Dienstleistungen 214 WAREN SCHWEIZWEIT 6 PROZENT DER LERNENDEN IM BEREICH DER PERSÖN- LICHEN DIENSTLEISTUNGEN WEIBLICH. WÄHREND DER ANTEIL DER JUNGEN FRAUEN IN DEN LETZEN 5 JAHREN RÜCKLÄUFIG WAR, STAGNIERTE DIE ANZAHL DER JUNGEN MÄNNER. 199 betrug der Frauenanteil 73 Prozent. Er sank bis 214 auf 6 Prozent. Unter persönlichen Dienstleistungen werden Berufe in Detailhandel, Gastgewerbe, Unterhaltung, Kultur, Sport sowie weiteren Dienstleistungen, wie z.b. Coiffure, zusammengefasst. Zwischen 199 und 29 stieg die Zahl der Lernenden sowohl bei Frauen und als auch bei Männern stark an. Von 29 bis 214 ist die Anzahl der weiblichen Lernenden um 2% gesunken. Abbildung 3-2-5: Lernende in persönlichen Dienstleistungen nach Geschlecht, Schweiz, Frau Mann Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 9 von 21

10 3.2.5 Informatik 214 WAREN SCHWEIZWEIT 6 PROZENT DER INFORMATIKLERNENDEN WEIBLICH. WÄHREND DER ANTEIL DER JUNGEN FRAUEN IN DEN LETZEN 1 JAHREN STAGNIERTE, STIEG DIE ANZAHL DER JUNGEN MÄNNER AN. Durch die technologische Entwicklung entstand in den 199ern die neue Branche der Informatik starteten die ersten 22 Informatiklernenden ihre Ausbildung in der Schweiz. Nach einem anfänglichen Boom in den 199er en und einem zwischenzeitlichen Höhepunkt im 2 war die Zahl der Lernenden nach dem Millennium rückläufig. Seit 24 stieg die r wieder stetig an. Während bei den Männern ein Anstieg von 6 Lernenden in den letzten 1 en zu verzeichnen war, pendelte sich die Anzahl der Frauen zwischen 12 und 14 ein. Abbildung 3-2-6: Informatiklernende nach Geschlecht, Schweiz, Frau Mann Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 1 von 21

11 4 Einzelne Berufe 4.1 Beliebteste Lehrberufe junger Frauen und junger Männer im Kanton Bern KAUFFRAU UND FACHFRAU GESUNDHEIT SIND BEI DEN JUNGEN FRAUEN TOP. KAUF- MANN UND INFORMATIKER BEI DEN JUNGEN MÄNNERN AM BELIEBTESTEN. Junge Frauen und Männer haben unterschiedliche Präferenzen, wenn es darum geht, einen Beruf zu wählen. Im Kanton Bern haben sich im Schuljahr 215/216 am meisten Frauen für eine Lehre als Kauffrau EFZ entschieden. Ebenfalls sehr beliebt war die Lehre als Fachfrau Gesundheit EFZ und die Ausbildung im Detailhandel. Bei den jungen Männern erfreute sich die Berufslehre als Kaufmann EFZ der grössten Beliebtheit. Am zweithäufigsten wurde die Lehre als Informatiker EFZ gewählt. Bei den jungen Frauen fällt die grosse Mehrheit der Lehrverträge auf wenige Berufe. Bei den Männern verteilen sich die Präferenzen auf ein breiteres Spektrum von Berufswahlmöglichkeiten. Abbildung 4.1 : Beliebteste Lehrberufe nach Geschlecht, Kanton Bern, 215 Frauen Männer Kauffrau EFZ 824 Kaufmann EFZ 491 Fachfrau Gesundheit EFZ 731 Informatiker EFZ 275 Detailhandelsfachfrau EFZ 395 Elektroinstallateur EFZ 226 Fachfrau Betreuung EFZ 297 Polymechaniker EFZ 21 Detailhandelsassistentin EBA 142 Landwirt EFZ 22 Medizinische Praxisassistentin EFZ 127 Detailhandelsfachmann EFZ 197 Köchin EFZ 121 ZimmermannEFZ 188 Coiffeuse EFZ 118 Logistiker EFZ 161 Dentalassistentin EFZ 18 Schreiner EFZ 16 Assistentin Gesundheit & Soziales EBA 16 Koch EFZ Anzahl Personen Anzahl Personen EFZ: Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis. EBA: Eidgenössisches Berufsattest. Stichtag: Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistik der beruflichen Grundbildung. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 11 von 21

12 4.2 Entwicklung der Geschlechteranteile Von den beliebtesten Lehrberufen im Kanton Bern (siehe 4.1) wird im folgenden Kapitel die Entwicklung von 21 bis 215 dargestellt. Bei den Ausbildungen Kauffrau und Kauffmann, Zimmerin und Zimmermann sowie Schreinerin und Schreiner wurde die Bezeichnung Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) erst im Laufe der abgebildeten Zeitspanne eingeführt. Die Graphen dieser Berufe enthalten neben den eidgenössisch zertifizierten Lernenden ebenfalls die vorangegangenen Berufslehrmodelle. Alle Graphen wurden auf Basis der Statistik der beruflichen Grundbildung des Bundesamtes für Statistik erstellt. Die Abkürzung EBA bedeutet Eidgenössisches Berufsattest (35%) 959 (65%) 524 (36%) 937 (64%) 892 (64%) 58 (36%) 462 (33%) 936 (67%) 891 (65%) 824 (63%) 489 (35%) 491 (37%) Kaufmann Kauffrau (8%) 554 (92%) 62 (1%) 58 (9%) 69 (9%) 699 (91%) 75 (1%) 711 (9%) 88 (1%) 761 (9%) 731 (89%) 93 (11%) (32%) 488 (68%) 458 (65%) 244 (35%) 232 (34%) 441 (66%) 236 (36%) 424 (64%) 41 (64%) 234 (36%) 197 (33%) 395 (67%) Fachmann Gesundheit EFZ Fachfrau Gesundheit EFZ Detailhandelsfachmann EFZ Detailhandelsfachfrau EFZ

13 (88%) 3 (12%) 232 (9%) 25 (1%) 251 (91%) 26 (9%) 261 (92%) 24 (8%) 271 (91%) 27 (9%) 275 (89%) 33 (11%) (11%) 276 (89%) 45 (16%) 234 (84%) 49 (14%) 266 (86%) 43 (12%) 294 (88%) 276 (85%) 48 (15%) 52 (15%) 297 (85%) Informatiker EFZ Informatikerin EFZ Fachmann Betreuung EFZ Fachfrau Betreuung EFZ (97%) 7 (3%) 265 (98%) 5 (2%) 216 (97%) 7 (3%) 236 (98%) 6 (2%) 23 (97%) 8 (3%) 226 (96%) (4%) (1%) 5 (4%) 119 (96%) 13 (99%) 1 (1%) 138 (1%) 4 (4%) 115 (96%) 18 (99%) 1 (1%) Elektroinstallateur EFZ Elektroinstallateurin EFZ Dentalassistent EFZ Dentalassistentin EFZ Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 13 von 21

14 (14%) (98%) 6 (2%) 25 (97%) 8 (3%) 247 (96%) 233 (97%) 223 (96%) 21 (98%) 1 (4%) 8 (3%) 9 (4%) (2%) (13%) 49 (87%) 11 (11%) 91 (89%) 17 (16%) 91 (84%) 14 (12%) 13 (88%) 12 (1%) (9%) Polymechaniker EFZ Polymechanikerin EFZ Assistent Gesundheit und Soziales EBA Assistentin Gesundheit und Soziales EBA (85%) 193 (86%) 37 (15%) 32 (14%) 225 (87%) 35 (13%) 233 (84%) 26 (85%) 44 (16%) 35 (15%) 22 (8%) (2%) (1%) 125 (99%) 122 (98%) 2 (2%) 124 (1%) 115 (99%) 1 (1%) 133 (99%) 127 (1%) 2 (1%) Landwirt EFZ Landwirtin EFZ Medizinischer Praxisassistent EFZ Medizinische Praxisassistentin EFZ Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 14 von 21

15 (56%) 129 (44%) 189 (59%) 179 (57%) 133 (41%) (6%) 152 (56%) 137 (55%) (43%) 126 (45%) 11 (4%) (44%) (99%) 3 (1%) 22 (97%) 6 (3%) 29 (99%) 2 (1%) 238 (1%) 1 (%) 199 (99%) 188 (98%) 2 (1%) (2%) Koch EFZ Köchin EFZ Zimmermann Zimmerin (5%) 168 (95%) 15 (9%) 146 (91%) 128 (9%) 118 (91%) 15 (1%) 12 (9%) 7 (5%) 124 (95%) 8 (6%) Coiffeur EFZ Coiffeuse EFZ 118 (94%) (88%) 187 (88%) 27 (12%) 25 (12%) 167 (84%) 33 (16%) 174 (84%) 33 (16%) 186 (87%) 29 (13%) 16 (8%) Schreiner Schreinerin 39 (2%) Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 15 von 21

16 (84%) 25 (16%) 142 (86%) 23 (14%) 162 (89%) 147 (85%) 21 (11%) 25 (15%) 177 (9%) 161 (9%) 19 (1%) Logistiker EFZ Logistikerin EFZ 18 (1%) Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 16 von 21

17 5 Gymnasien In der Schwerpunktfachgruppe Sprachen ist der Anteil der Frauen traditionell hoch. 2 betrug die Frauenquote 79 Prozent und stieg bis 215 auf 83 Prozent. Die Zahl der Lernenden in den Sprachen ist seit 26 rückläufig und befindet sich seit der tausendwende bei beiden Geschlechtern auf dem tiefsten Stand. Abbildung 5-1: Schwerpunkfachgruppe Sprachen, Kanton Bern, Frau Mann Quelle: Erziehungsdirektion des Kantons Bern. In der Schwerpunktfachgruppe Wirtschaft und Recht sind die männlichen Lernenden 215 mit 6 Prozent in der Überzahl. 2 betrug die Männerquote 55 Prozent. Bei Frauen zeigt sich ein konstantes Interesse. Abbildung 5-2: Schwerpunkfachgruppe Wirtschaft und Recht, Kanton Bern, Frau Mann Quelle: Erziehungsdirektion des Kantons Bern.

18 In den letzten 15 en glichen sich die Geschlechteranteile in den Naturwissenschaften an. 215 waren von den 64 Lernenden 5.3 Prozent junge Männer und 49.7 Prozent junge Frauen. 2 betrug die Männerquote noch 59 Prozent. Abbildung 5-3: Schwerpunkfachgruppe Naturwissenschaften, Kanton Bern, Frau Mann Quelle: Erziehungsdirektion des Kantons Bern. In der Schwerpunktfachgruppe Kunst und PPP sind die weiblichen Lernenden 215 mit 74 Prozent in der Überzahl. 2 betrug die Frauenquote 79 Prozent. Abbildung 5-4: Schwerpunkfachgruppe Kunst und PPP, Kanton Bern, Frau Mann Quelle: Erziehungsdirektion des Kantons Bern. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 18 von 21

19 6 Angebote zur Öffnung der Berufswahl «Deck auf! Das Berufespiel» Das Memory zeigt Kindern spielerisch, dass ihnen später alle Berufe offenstehen unabhängig vom Geschlecht. Nationaler Zukunftstag. Seitenwechsel für Mädchen und Jungs Unter dem Motto Seitenwechsel für Mädchen und Jungs begleiten Schüler und Schülerinnen am zweiten Donnerstag im November einen Tag lang eine Bezugsperson an der Arbeit oder nehmen an einem Spezialprojekt teil. Ziel ist es, geschlechtsuntypische Berufe kennen zu lernen. Am Angebote sind Schule, Eltern, Betriebe und Hochschulen beteiligt. Schulprojektwoche AVANTI Die Schulprojektwoche motiviert Mädchen und Knaben der 7./8. Klasse geschlechtsuntypische Berufsfelder und Lebensentwürfe kennen zu lernen. Die Mädchen verbringen drei Tage in einem technischen oder handwerklichen Beruf während die Knaben in dieser Zeit in einem sozialen oder pädagogischen Beruf Einblick nehmen oder einen Teilzeit arbeitenden Vater in Beruf und Familie begleiten. Das Angebot wird in der Zusammenarbeit von Schule, Eltern und Betrieben realisiert. «Mein Beruf» Der auf die Sek I ausgerichtete Workshop beinhaltet verschiedene Modulen zum Thema Geschlechterbilder in der Berufswahl. Im sogenannten Live-Modul besuchen junge Frauen und Männer, die einen geschlechtsuntypischen Beruf gewählt haben, die Klasse. LIKE2be In diesem elektronischen Lernspiel lernen die Jugendlichen verschiedene Lebensentwürfe und Biografien wie auch eine Vielzahl neuer Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten kennen. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 19 von 21

20 Lehrmittel Chance Die Unterrichtsmaterialien geben aus einer Geschlechterperspektive Anregungen zur Thematisierung von Rollenbildern, Arbeit, Berufsfindung, Berufslaufbahn und Partnerschaftsmodellen. Sie eignen sich für den Berufswahlunterricht. Die Website beinhaltet alle wichtigen Informationen rund um die Berufswahlvorbereitung im Kanton Bern. Das offizielle schweizerische Informationsportal der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung bietet Antwort für alle Fragen rund um Beruf, Ausbildung und Arbeitswelt. Die Website informiert über die Aktivitäten der Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Bern. Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 2 von 21

21 7 Impressum Herausgeberin Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern FGS Postgasse 68 3 Bern 8 Telefon: [email protected] Recherche und Redaktion Barbara Ruf, Matthias Gähwiler Bern, Oktober 216 Dok.-Nr / Version 1 / GSP-Nr /3-1 Seite 21 von 21

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