Teilhabe am Arbeitsleben
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- Eleonora Bäcker
- vor 9 Jahren
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1 Teilhabe am Arbeitsleben Die Nutzung der ICF in den Beruflichen Trainingszentren Deutschlands Anwendungsprojekt 10. ICF-Anwenderkonferenz Congress Centrum Hamburg Dr. Karl Ibes btz Hamburg Projektleitung ICF BAG BTZ
2 Übersicht Vortrag Ausgangslage Anwendungsprojekt Chancen der Nutzung der ICF Berufliche Trainingszentren Projektvorhaben 2
3 Ausgangslage INFORMATION über das aktuelle Vorhaben der Bundesarbeitsgemeinschaft der Beruflichen Trainingszentren Deutschlands (BAG BTZ) Erfahrungsaustausch Kooperation / Vernetzung 3
4 Ziele / erhoffte Ergebnisse Erstellung einer praktikablen, alltagstauglichen, EDV-gestützten Dokumentationsvorlage ( Liste ) mit dem Ziel einer ICF-basierten und Teilhabe-orientierten Maßnahmesteuerung inkl. einer Anpassung des Berichtswesens. 4
5 Ausgangslage u.a. Gemeinsame Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR; 2005) Wiss. Fachgruppe RehaFutur (2008) Empfehlung der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR; 2009) 5
6 Nutzen der ICF Zugangs- und Prozesssteuerung Selbstbestimmung und Selbstverantwortung Individualisierung und Flexibilisierung Reha-Gesamtprozess im Blick behalten, Übergänge gestalten Qualität sichern, Wirksamkeitsforschung 6
7 Chancen Bio-psycho-soziale Perspektive Lebenswirklichkeit Intra-institutionelle Perspektive das interdisziplinäre Gespräch mit und über den Teilnehmer; gemeinsame Sprache Inter-Institutionelle Perspektive Übergänge entschärfen, ICF-Nomenklatur als Standard 7
8 ICF-Praxis Die ICF ist kein Hilfeplanungsinstrument, kann und soll aber dazu beitragen, die individuellen Voraussetzungen differenzierter und präziser zu ermitteln und abzubilden und den individuellen Hilfe- und Unterstützungsbedarf festzustellen und eine Eingliederungsvereinbarung / Zielvereinbarung ICF-basiert und am individuellen Teilhabeziel ausgerichtet abzuschließen. 8
9 BTZ: Klientel Berufliche Trainingszentren (BTZ) sind Spezialeinrichtungen i.s. des 35 SGB IX vergleichbare Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit psychischen Störungen meist Langzeitarbeitslosigkeit und erhebliche fachliche Defizite
10 BTZ: Trainings Die Trainings fokussieren gleichermaßen auf die psychische Stabilisierung und Persönlichkeitsentwicklung im Sinne verbesserter personaler und sozialer Kernkompetenzen Wiederherstellung / Aneignung aktueller fachlicher und methodischer Kompetenzen in Büros und Werkstätten unter der Anleitung von Fachleuten. 10
11 BTZ: Standorte Berlin Bremen Brandenburg Dortmund Dresden Duisburg Frankfurt Hamburg Jena Köln München Neuwied Paderborn Plauen Straubing Wiesloch (Rhein-Neckar) Würzburg Diverse Zweigstellen
12 BTZ: Berufsfelder Die Trainings finden in überschaubaren, fachlich breit gefächerten Berufsfeldern statt. U.a. Kaufmännische und verwaltende Berufe IT- Berufe und Kommunikation Handwerk und Technik Gastronomische Berufe Garten- und Landschaftsbau Assessments (Berufsfindung)
13 BTZ: Teams Berufliche Trainer (Meister, Techniker, Kaufleute,...) Fachliche (und personale) Kompetenzen Arbeitstherapeutische Fachkräfte (Ergotherapeuten) Eingangsphase, funktionelle Arbeitsdiagnostik Psychosoziale Fachkräfte (Sozialpädagog/-innen, Psycholog/-innen) psychosoziale Betreuung (soziale und personale Kompetenz; Gesundheitskompetenz; Prozesssteuerung) Die Berufsgruppen arbeiten interdisziplinär und kooperativ in einem Team; sie analysieren, diagnostizieren, betreuen, beraten, trainieren, reflektieren, etc..
14 BTZ: Angebote Differenzierte, individualisierte, z.t. modularisierte Förderinstrumente ( Maßnahmen ). Anpassungsqualifizierungen: 55,8% Berufliche Vorbereitungen: 18,6% Assessment-Maßnahmen: 25,6% Beenderjahrgang 2010 N = 1748 Rehabilitand/-innen Alle statistischen Angaben beziehen sich auf den internen Bericht der BAG BTZ über den Beenderjahrgang 2010.
15 BTZ: Leistungsträger SGBIII/SGBII- Träger 48,1% D R V-Bund 32,4% D R V-R egional 19,9% Sons tige 0,3% 15
16 BTZ: Diagnosen (ICD) 16
17 BTZ: ausgewählte Integrationsergebnisse Anpassungstrainings; Integration nach 6 Monaten auf dem allg. A rbeits m ark t 53,5% arbeitslos / arbeitssuchend 31,2% andere berufliche Reha-M aß nahm en A usbildung / Um schulung / Teilqualifizierung arbeitsunfähig / krank W erkstatt für behinderte M enschen erwerbsgem indert und/oder B ezug von Rente 2,3% 2,7% 7,0% 0,3% 2,3% 17
18 Projekt Die Nutzung der ICF in den Beruflichen Trainingszentren Beschlussfassung MV der BAG BTZ Hamburg
19 Projektumfang Zeitraum Personal Ressourcen (3 Jahre) ½ -Stelle Projektleitung Eigenmittel 19
20 Projektphasen Pilotphase, Sondierung, Erstellung B-Version Ausbreitungsphase ausgewählte BTZ, Α-Version Standard in der BAG BTZ 20
21 Relevanz des Projekts Zunahme psychisch bedingter Gesundheitsprobleme Beteiligung der gesamten BAG BTZ in Stufen Kooperation mit anderen ( 35-) Einrichtungen ICF-basiert und Teilhabe orientiert. Vielen Dank! 21
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