Informatische Modellbildung
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- Charlotte Hennie Dresdner
- vor 9 Jahren
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1 Informatische Modellbildung Informatik als Wissenschaft von der Herstellung ausführbarer Modelle bzw. der Simulation künstlicher Welten hier: formale Methoden zur Präzisierung des Modellbegriffs
2 Begriffsdefinition Modell: ugs. Abbild von etwas, oft auch Vorbild für etwas Genauer: Modellbildungsprozeß Relation R(S,P,T,M) Subjekt S entwirft zum Zwecke P (purpose) zu einem Original T (prototype) das Modell M. Zwischen T und M Verkürzungsrelation: M erfaßt nicht alle, sondern nur die aus Sicht von S bezgl. P relevanten Eigenschaften von T
3 Modelle in anderen Wissenschaften jede Wissenschaften hat eigene Form der Modellierung Unterschiede betr. Methoden, Originale, die Zwecke der Modellbildung und die Modelle selbst
4 Originale informatischer Modellbildung Sachverhalte einer vom Menschen geschaffenen, künstlichen Welt (Bürovorgänge, Fahrzeugströme an Kreuzungen, Bibliothekssysteme) keine "natürliche Einfachheit" beliebig kompliziert (willkürliche Komplexität) kaum reduktionistische Regeln in hohem Maße diskret Verhalten hochgradig unstetig - kleinste Veränderungen der Eingabe lassen keine Rückschlüsse auf die Änderung der Ausgabe zu
5 Zwecke informatischer Modellbildung weitgehend realistische künstliche Welt, kaum Idealisierung der Originale, sondern Nachbildung, "wie sie sind" (z.b. Akten bleiben Akten, Karteikarten bleiben Karteikarten) Modelle erlangen (virtuelle) Realität und könnten an die Stelle ihrer Originale treten
6 Modelle informatischer Modellbildung Endergebnis informatischer Tätigkeit: maschinell ausführbares Modell, beschrieben durch Algorithmus bzw. Programm Typische Merkmale: Elementarbausteine der Modelle: wenige atomare Grundbausteine in endlich vielen Schritten konstruierbar (Baukastenprinzip, Orthogonalisierung) Modellierung der Zeit: Zeit stets Teil des Modells, nicht wie in anderen Wissenschaften gequantelt oder in Modellen "eingefroren", dynamische Vorgänge bleiben dynamisch
7 Beispiel: Der freie Fall Physik: modelliert Verhalten eines fallenden Steins statisch durch Formeln, je Zeitpunkt t Geschwindigkeit, Position und kinetische Energie des Steins berechenbar: v(t)=at, s(t)= 1 /2 at 2, E(t)= 1/ 2 m(v(t)) 2 für konkrete Parameter jeweils Momentaufnahmen (Zustände des Steins). Stein ist reduziert auf Masse. informatisches Modell: Eigenzeit existiert, Stein fällt "tatsächlich" (virtuell); Modellierung des Steins, wie er in der Realität wahrgenommen wird, als Objekt mit Eigenschaften und Operationsmöglichkeiten.
8 Modelltypen - ikonische Modelle ikonische Modelle, bildhafter Bezug zum Original Veranschaulichung von Sachverhalten erklären meist nichts enthalten keine Gesetzmäßigkeiten oder kausalen Zusammenhänge
9 Modelltypen - symbolische Modelle symbolische Modelle allgemeinste Form von Modellen schwerer vorstellbar liefern Erklärungen anstelle von Beschreibungen ermöglichen Voraussagen über das zukünftige Verhalten des Originals
10 Modelltypen in der Informatik Informatik verwendet ikonische Modelle (Bäume, Graphen, Struktogramme, Datenflußpläne) symbolische Modelle (Programme, Grammatiken, formale Sprachen, logische Formeln) jeweils als Zwischenschritte zu einem Endergebnis, das weder ikonisch noch symbolisch ist: die künstliche Welt, die der durch ein Programm gesteuerte Prozeß generiert
11 enaktive Modelle diese künstliche Welt veranschaulicht keine Sachverhalte erklärt sie nicht erfaßt keine Gesetzmäßigkeiten (wohl aber das unterliegende Programm) sie ist der Sachverhalt und damit "identisch" zu ihrem Original. enaktive (handlungsbezogene) Modelle: Wirklichkeit wird durch Objekte modelliert, an denen man Handlungen vornehmen kann und die selber aktiv werden und auf andere Objekte einwirken können
12 Beispiel: Autobahnnetz Geg.: deutsches Autobahnnetz (Original T) Gesucht: Algorithmus, der zu zwei Städten den kürzesten Weg und seine Länge in Kilometern ausgibt (Zweck P)
13 Autobahnnetz - ikonisches Modell ikonisches Modell: Graph
14 Autobahnnetz - symbolisches Modell symbolisches Modell: formale Darstellung A=(X,Y,d), wobei X={HH,D,H,B,F,N,S,M}, Y 2 X mit Y={{HH},{D},{H},{B},{F},{N},{S},{M},{HH,D},{HH,H,},{HH,B},{H,D},{H,N}, {H,B},{D,F},{B,N},{F,N},{F,S},{N,M},{S,M}} und d: Y IN0 mit d({hh,d})=430,d({hh,h})=155,d({hh,b})=290,d({h,d})=280, d({h,n})=480,d({h,b})=285,d({d,f})=230,d({b,n})=440,d({f,n})=215, d({f,s})=195,d({n,m})=165,d({s,m})=225, d(z)=0 für alle übrigen z Y.
15 Verkürzungsrelation im Original: geographische Lage der Städte Staus, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen Fahrbahnzustand, Wetter Städte unterwegs u.v.m. im Modell nicht erfaßt für vorgegebenen Zweck "kürzeste Wege finden" auch nicht erforderlich
16 enaktives Modell enaktives Modell: künstliche Autobahnwelt durch ein Programm generiert mit fahrenden Objekten, durch Datenstrukturen beschrieben für den beabsichtigten Zweck deutlich zu aufwendig; man ist ja nur an den kürzesten Entfernungen interessiert.
17 Ausblick Präzisierung der einzelnen Aspekte Zweck der Modellbildung Modell Originale und Subjekte sind ja vorgegeben
18 Präzisierung des Zwecks Zweck der Modellbildung ist Problemlösung definiere exakt durch Spezifikation, was das Problem ist (Kapitel 8)
19 Präzisierung des Modells Präzisierung der Datenobjekte, mit denen Realität nachgebildet wird Vorschriften zur Konstruktion von Datentypen und Datenstrukturen (Kapitel 9) Formalisierung der Sprachmittel für die Verarbeitung der Datenobjekte (Kapitel 10) Darstellungsformen: imperative, funktionale oder prädikative Form imperative Form: PRO; jetzt funktionale Form: ML
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