Initiative Sicherer Arbeitsweg

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1 demnächst ganz sicher unterwegs in der Region 1

2 Vorstellung Initiative Wer ist die Initiative? Über 30 Unternehmen und Institutionen aus der Metropolregion Rhein-Neckar haben sich in der Initiative "Sicherer Arbeitsweg" zusammengefunden, um gemeinsam die Zahl der Unfälle ihrer Mitarbeiter auf dem Weg von und zur Arbeit zu reduzieren. Wichtigstes Instrument dazu ist der Erfahrungsaustausch, der in Kooperation mit dem Landesverband Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und den Industrie- und Handelskammern in der Metropolregion Rhein-Neckar erfolgt. Ziele der Initiative: Reduzierung des Wegeunfallrisikos Erfahrungsaustausch im Umgang mit Wegeunfällen Förderung des Bewusstseins der Mitarbeiter zu sicherem Verhalten Ermittlung von Gefahrstellen in der Metropolregion Aufzeigen geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Dialog mit Kommunen, Polizei und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar 2

3 Vorstellung Initiative Aktivitäten der Initiative Regelmäßiger Best-Practice-Austausch zwischen den Unternehmen Vortragsveranstaltungen zu sicherem Verhalten auf Verkehrs- u. Arbeitswegen Gemeinsame Sicherheitsaktionen in der Metropolregion Bündelung von Informationen für die betriebliche Sicherheitsarbeit zu Wegeunfällen Aufbau eines Netzwerkes zum Thema Sicherer Arbeitsweg Internetauftritt der Initiative Sicherer Arbeitsweg 3

4 Unfallstatistik Unfallbilanz: Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis für 2014 (Quelle: Polizeipräsidium Mannheim) Unfälle gesamt: davon Unfälle mit Personenschaden Anzahl der Verunglückten gesamt: davon Getötete 21 davon Schwerverletzte 604 davon Leichtverletzte

5 Fahrradfahrer In 2013 verunglückten Fahrradfahrer auf deutschen Straßen, 354 Fahrradfahrer kamen dabei ums Leben. ( 2014) Unfallbilanz: Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis für 2014 (Quelle:Polizeipräsidium Mannheim) Unfälle mit Radfahrern 3 tödliche Unfälle; 154 Unfälle mit schwerer Verletzung Quelle: Quelle:

6 Fahrradfahrer Radfahrer werden im Straßenverkehr häufig übersehen. Achte ich wirklich darauf? Wie sind die Wetterverhältnisse? Ist mein Licht hell genug? Erkennt man mich ausreichend? Wie ist der Straßenzustand? Ist Radfahren bei Eis und Schnee wirklich angemessen? 5

7 Fußgänger Die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind Fußgänger. Sie stellen % im Gesamtumfallgeschehen und 14% der bei Verkehrsunfällen getöteten Personen dar. (ADAC, 2013) Unfallbilanz: Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis für 2014 (Quelle: Polizeipräsidium Mannheim) 415 Unfälle mit Fußgängern 4 tödliche Unfälle; 74 Unfälle mit schwerer Verletzung Quelle:

8 Fußgänger/Fahrrad-/Pkw-Fahrer Handynutzung im Straßenverkehr nimmt immer stärker zu! Muss ich wirklich mein Handy im Straßenverkehr nutzen? Als Kraftfahrer am Steuer und beim Fahrrad fahren drohen nicht nur Bußgelder, sondern schwerwiegende Unfälle. Ist meine Aufmerksamkeit der aktuellen Verkehrssituation angepasst? Kann ich auf unerwartete Aktionen anderer Verkehrsteilnehmer reagieren? Kann ich Umgebungsgeräusche akustisch wahrnehmen (Kopfhörer?)? Muss ich unbedingt beim Gehen lesen oder schreiben? Lasse ich mich ablenken? 7

9 PKW-Fahrer Von den im Jahr 2014 im Straßenverkehr getöteten Personen waren ca. die Hälfte Insassen eines PKWs. ( 2015). Unfallbilanz: Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis für 2014 (Quelle: Polizeipräsidium Mannheim) 9 Unfälle mit Todesfolge Quelle: Quelle:

10 PKW-Fahrer Gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit wird die Beleuchtung oftmals unterschätzt! Achte ich wirklich darauf? Überprüfe ich die Beleuchtungsanlage regelmäßig? Achte ich auf einen verkehrssichern Zustand meines Fahrzeugs? Lasse ich Mängel sofort beheben? Eine defekte Beleuchtungsanlage gefährdet nicht nur mich sondern auch andere! Stichwort: Sehen und gesehen werden 9

11 Mitteilung von externen Gefahrenstellen Gibt es aktuelle unsichere Stellen? Ideen, diese zu verbessern / zu entschärfen? Meldeweg im Unternehmen bis : Werksintern: Hr. Peter Rutta, GUS/WWW Werksextern: Fr. Janice Hebel, ESM/RB Hr. Rainer Zotz, ESM/RB Ergebnis: Dialog mit Behörden durch Initiative und Rückmeldung an die Unternehmen und Mitarbeiter 10

12 Literaturverzeichnis: UNGER, Thomas (2013): ADAC Unfallforschung. Unfälle mit Fußgängern. [PDF S. 1-21] [ ] STATISTISCHES BUNDESAMT (HG.) (2014): Verkehrsunfälle. Zweiradunfälle im Straßenverkehr blob=publ icationfile [PDF S. 1-29] [ ] STATISTISCHES BUNDESAMT (HG.) (2015): Verkehr. Verkehrsunfälle blob=pu blicationfile [PDF S ] [ ] Abbildungsverzeichnis: BZ-BERLIN (HG.) (2011): Drei Fahrrad-Unfälle in einer Nacht. [ ] MAIN-POST (HG.) (2009): Tödlicher Fahrradunfall: Identität der Opfer geklärt. Fahrradunfall-Identitaet-der-Opfer-geklaert;art735, [ ] AUTOGAZETTE (HG.) (2009): Fußgängerüberweg. Nur bedingter Schutz. [ ] GÖTTINGER TAGEBLATT (HG.) (2011): Unfall bei Blitznebel. [ ] NEW-FACTS.EU (HG.) (2013): Türkheim Pkw kollidiert mit Regionalzug dichter Nebel an der Unfallstelle. [ ] 12

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