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1 HFH-CAMPUS Nummer Herbstsemester 2010 Die Semesterzeitung der Hamburger Fern-Hochschule 16 Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, Prof. Dr. Peter François, Präsident der HFH mit inzwischen über 9000 Studierenden hat sich die Hamburger Fern- Hochschule sehr gut entwickelt. Auch unsere neueren Studienangebote wie Wirtschaftsrecht, Facility Management sowie die neuen Studiengänge aus dem Bereich Gesundheit und Pflege werden immer stärker nachgefragt. Die Stiftung Warentest hat unser Studienangebot in einer umfangreichen Auswertung positiv beurteilt. So heißt es über unseren Bachelor of Arts Betriebswirtschaft: Kostengünstig und mit viel freiwilligem Präsenzunterricht ist das Studium bei der HFH. Und: Es wird Wert auf praktische Erfahrungen während des BA-Studienganges gelegt. Über unsere Zertifikationskurse urteilt Stiftung Warentest: Der Kurs der HFH ist kurz und preisgünstig und bietet auch Präsenzunterricht. Sowie: Vergleichsweise hohe Anforderungen. Kurzer und günstiger Lehrgang. Der Vergleich der Stiftung Warentest bestärkt uns darin, ein hochwertiges Studium mit wohnortnaher Betreuung zu günstigen Preisen anzubieten. Diesem bildungspolitischen Ziel fühlen wir uns auch aufgrund unserer Gemeinnützigkeit verpflichtet. Wir freuen uns, dass uns dies gelingt und von einer neutralen Institution lobend hervorgehoben wird. Steigende Studierendenzahlen und externes Lob sollen jedoch keinesfalls Stillstand hervorrufen. Wir konzentrieren uns zurzeit sehr stark darauf, die internen Abläufe weiter zu optimieren. Dem Bereich Qualitätsmanagement kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Alle Mitarbeiter sind aktiv eingebunden. Denn wir wollen in allen Studienangeboten und allen Dienstleistungen täglich besser werden. In unseren Studienzentren gelingt uns dies u. a. durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die wir weiter vertiefen und verbessern werden. In Deutschland z. B. mit der DAA oder dem DAA-Technikum. In Österreich u. a. mit dem BFI und dem WIFI. Ich lade Sie herzlich ein, uns Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge die HFH betreffend zuzusenden. Und ich danke allen, die sich aktiv und fleißig an der Weiterentwicklung unserer Hochschule beteiligen. Ihr Professor Dr. Peter François Präsident der HFH Titelthema Bildung stärken Chancen nutzen! Vizekanzlerin Birgit Hupe berät Interessenten Weiterbildung prickelt steht auf dem Brausepulver, das auf dem Deutschen Weiterbildungstag am 24. September überall verteilt wurde. In ganz Deutschland gab es Aktionen und Veranstaltungen zum Thema lebenslanges Lernen. Auch die HFH war an mehreren Orten aktiv, unter anderem in Berlin und Hamburg. In Berlin fand bereits am Vorabend die Lange Nacht der Weiterbildung statt. Insgesamt beteiligten sich in der Hauptstadt 83 Bildungsanbieter an 96 Standorten an der Aktionsnacht. Spezielle Busse kutschierten die Besucher der langen Nacht von einem Ort zum nächsten. Die Bustour 5 stoppte an der Sonnenallee in Neukölln. Hier ist das Berliner Studienzentrum der HFH, das an diesem Abend gemeinsam mit anderen Bildungsanbietern unter anderem ein Hoffest veranstaltete. Eine Band sorgte für gute Stimmung bei den rund 50 Besuchern, die sich während des sonnigen Herbstabends ausführlich über das HFH-Angebot informieren konnten. Prof. Dr. Dr. Bernd Zinkahn, ehemals Präsident der HFH und langjähriger Dekan des Fachbereichs Technik, beriet die Interessierten persönlich. Es war ein infor - ma tiver, vielseitiger Abend, fasst er seine Erfahrungen auf der langen Nacht der Weiterbildung zusammen. Am nächsten Tag stand der Hamburger Bildungskiez Markt der Möglichkeiten auf dem Programm. Am und im Hamburger Museum für Arbeit im Stadtteil Barmbek gab es ein buntes Treiben. Verschiedene Bildungsanbieter berieten zu ihrem Angebot, so natürlich auch die Hamburger Fern-Hochschule, deren Zentrale nur wenige hundert Meter weiter liegt. Zur Eröffnung des Bildungskiezes, den der Verein Weiterbildung Hamburg organisiert hatte, wurden 1000 Luftballons steigen gelassen, die mit einer Postkarte auf den Aktionstag aufmerksam machten. Mit einigen Karten konnte man auch gewinnen: Die HFH verloste 25 vollgepackte Laptoptaschen. Die HFH hatte einen Gemeinschaftsstand mit ihrem Schwesterunternehmen DAA. Hier nahmen sich die Mitarbeiterinnen ausführlich Zeit, um Fragen zum berufsbegleitenden Studium zu beantworten. Weiterbildungsnacht in Berlin Bei Fruchtsäften und (wie konnte es anders sein) Studentenfutter ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche. Insgesamt fanden in ganz Deutschland am 24. September und dem Vortag über 700 Veranstaltungen zum Thema Weiterbildung statt. Der dritte Deutsche Weiterbildungstag stand unter dem Motto Bildung stärken Chancen nutzen! und wurde vom Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB) und dem Deutschen Volkshochschul-Verband gemeinsam mit weiteren Initiatoren initiiert. Schirmherr des Aktionstages war Bundespräsident Christian Wulff. Der dritte deutsche Weiterbildungstag zeigt die Vielzahl und Vielfalt der Angebote zur Weiterbildung, die ein gemeinsames Ziel eint die Bildung der Menschen in unserem Land zu stärken, sagte der Bundespräsident. Der Aktionstag war ein voller Erfolg. Und das langfristige Ziel des Weiterbildungstages lautet: eine Weiterbildungsoffensive für Deutschland Luftballons steigen in den Himmel Inhalt HFH intern Politisches Netzwerk stärken Seite 3 Besuch aus China Seite 3 Heißes Eisen Prüfungen an der HFH Seite 2-3 Christkindlmarkt hilft gegen Prüfungsstress Seite 12 Kommentar Gebildet zu sein war noch nie so cool wie heute Seite 4 Aus den Studienzentren Kassel und Münster machen mobil Seite 4 Netzwerk für mehr Erfolg Seite 7 HFH weltweit Studieren in Griechenland Seite 5 Fachbereich Gesundheit und Pflege Interview: Von der Theorie zur Praxis und zurück Seite 6 Tagung: Hochschulbildung für Gesundheitsfachberufe Seite 7 Fachbereich Technik Elbphilharmonie vs. ThyssenKrupp-Quartier Seite 8 Türkeibesuch der anderen Art Seite 9 Führen leicht gemacht Seite 9 Fachbereich Wirtschaft Interview: Tempo, Tempo! Seite 10 Doppelqualifikation für Studierende Seite 10 Auf Studienfahrt nach Köln Seite 11 HFH Service WebCampus unter der Lupe Seite 7 Seite 1

2 Herbstsemester 2010 HFH-CAMPUS OLAT ist da! Die neue Lernplattform der HFH Die neue Lernplattform mit dem Namen OLAT (Online Learning and Training) ist seit Mai für alle Studierenden, Lehrbeauftragten und Mitarbeiter der HFH zugänglich. OLAT ist eine Open-Source-Lernplattform, die seit 1999 an der Universität Zürich entwickelt wird. Sie wird kontinuierlich von allen Universitäten, die OLAT einsetzen, verbessert und ausgebaut (u. a. Universität Hamburg, Hochschulverbund Sachsen, Universität Furtwangen, Universität Innsbruck, Virtueller Campus Rheinland-Pfalz). Mit OLAT unterstützt die HFH den Open- Source-Gedanken, der sich besonders an Universitäten zunehmend durchsetzt. Einen hohen Stellenwert haben in OLAT kollaborative Elemente. So haben zum Beispiel alle Nutzer der Lernplattform selbst die Möglichkeit, eine Arbeitsgruppe zu eröffnen, in der mit den kollaborativen Tools Forum, Wiki und Chat gearbeitet werden kann. Zusätzlich stehen der Arbeitsgruppe Ordner zum Datenaustausch, eine Mailfunktion und ein Kalender zur Verfügung. Die Person, die eine Arbeitsgruppe eröffnet, kann andere in diese Gruppe einladen. Die Gruppe ist ausschließlich den Gruppenmitgliedern zugänglich. So können jederzeit beispielsweise Online- Lerngruppen gebildet werden. Nachdem wir erfolgreich die Kurse der bisherigen Lernplattform in OLAT überführt haben, stehen diese Kurse nun für alle Nutzer bereit. Es gibt studiengangübergreifende Kurse mit Lernmodulen zu den Bereichen Soft-Skills (z. B. Gesprächsführung, Mediennutzungskompetenz) und IT (z. B. MS-Office-Programme), die jedem HFH-Nutzer zur Verfügung stehen. Studienmodulbezogene, zugangsbeschränkte Kurse gehören in den meisten Studiengängen in unterschiedlichem Umfang zum Studium an der HFH. Inhaltlich bieten wir zum Beispiel umfangreiche Lernmodule in den Modulen Wirtschaftinformatik, Werkstofftechnik und Personalmanagement an. In anderen Modulen gibt es Einzel- und Gruppenarbeiten letztere vor allem unter dem Aspekt des kooperierenden und kollaborativen Arbeitens. Auch gibt es, jeweils modulbezogen, Möglichkeiten zum Dokumentenaustausch, und die Nutzer können über Foren kommunizieren und diskutieren. Die bisherigen Erfahrungen werden bei der Entwicklung von Blended-Learning- Konzepten für weitere Module umgesetzt, wobei wir stetig an neuen Konzepten arbeiten, deren Umsetzung vielfach ein längerer Prozess ist. Zugangberechtigte erfahren alles Wichtige zu OLAT (Login, Navigation, Kursbausteine) im WebCampus in der Rubrik E-Learning. Das E-Learning-Team wünscht allen viel Spaß und Erfolg beim Nutzen der Lerninhalte! Dipl.-Psych. Tanja Jeschke E-Learning-Koordinatorin Heißes Eisen Prüfungen an der HFH Zu wenig Zeit? Thema verfehlt? Zu schwer? Nach den HFH-Klausur-Samstagen kochen die Meinungen hoch in den Studienzentren ebenso wie in den Foren des WebCampus. Der HFH-Campus hat sich schlau gemacht in Sachen Prüfungsfragen. Klausurenzeit an der HFH Der eine liest seine Unterlagen immer wieder durch, der andere schreibt Karteikarten voll zum Auswendiglernen, der Dritte will alles verstehen und vergräbt sich in die Details die Vorbereitung auf eine Prüfung ist individuell sehr unterschiedlich. Denn jeder lernt anders. Egal welcher Lerntyp, die HFH hat für ihre Studierenden im Studienkonzept Grundsätze verankert, die eine systematische Vorbereitung auf die Klausuren ermöglichen. Grundelemente an der HFH sind die Studienbriefe, die auch Aufgabenstellungen und Lösungen beinhalten. In den Präsenzlehrveranstaltungen können aufkommende Fragen mit den Lehrbeauftragten besprochen werden. Schließlich gibt es die Studienfachberatung. Für jedes Studienmodul gibt es Experten, die mit dem Lehrmaterial gut vertraut sind. Auch außerhalb der Präsenzphasen können so fachliche Fragen, die beim Bearbeiten der Studienbriefe und Vorbereiten auf die Prüfungen auftreten, schnell und kompetent geklärt werden. Eine Liste der Studienfachberater steht im Web- Campus. Übungsklausuren einschließlich einer Korrekturrichtlinie stehen Samstag, 9 Uhr morgens. Klausur, 90 Minuten ab jetzt. Die Belehrung: keine fremden Hilfsmittel. Vor Christiane Grimm im Studienzentrum Nürnberg liegt der Klausurzettel. Ausatmen, los geht s. Sie überfliegt erst einmal alle Aufgaben, notiert sich ein paar Stichworte dazu. Da ich mit Mindmaps arbeite, weiß ich meist relativ schnell, wo ich das Thema abgelegt habe, sagt sie. Dann fällt ihr Blick auf die Punkteverteilung. Gemäß den Punkten, die pro Aufgabe gegeben werden, entscheidet die Studentin der Betriebswirtschaft, wie lange sie für die jeweilige Aufgabe Zeit hat. Klaren Kopf bewahren, nicht nervös werden, denkt sie. Zuerst kommen die Fragen, die sie sofort beantworten kann. Ihr Stift tanzt über das Papier. Sie schreibt und schreibt. Dann lehnt sie sich kurz zurück. Keine Aufgabe vergessen? Nein, sehr gut, sie gibt ab. Erst mal durchatmen. So wie in diesem Beispiel dürfte es vielen Studierenden gehen, an der HFH ebenso wie an anderen Hochschulen. Nach der Klausur folgt dann oft die Diskussion mit den Kommilitonen direkt im Prüfungsvorbereitung leicht gemacht ebenfalls im WebCampus zum Download bereit, wodurch man seinen Lernstand selbst überprüfen kann, ferner Altklausuren der letzten beiden Semester. Beliebt ist es, sich beim Lernen überwiegend auf das Durchrechnen der Klausuren zu konzentrieren. Damit allein ist es aber nicht getan, warnt Prof. Dieter Schuldt, Dekan des Fachbereichs Technik. Die Altklausuren bilden nur einen Baustein im Gesamtkonzept der Prüfungsvorbereitung. Diese Erfahrung hat auch Betriebswirtschaft-Student Thomas Wallwiener aus Berlin gemacht. Die Altklausuren sind zwar ein Anhaltspunkt, aber kein Garant für eine 50-Punkte-Klausur. Deshalb sollte man immer auch die Studienbriefe durcharbeiten und die Schwerpunkte seines Lernens auf die Themen dort legen, rät er seinen Kommilitonen. Zudem können sich durch aktualisierte Studienbriefinhalte Änderungen gegenüber den Altklausuren ergeben. Schließlich bieten die Fachbereiche zur gezielten Prüfungsvorbereitung Einsendeaufgaben an, die durch die Lehrbeauftragten korrigiert und mit den Studierenden besprochen werden. Studienzentrum und virtuell im WebCampus. Thomas Wallwiener hat im Sommer im Berliner Studienzentrum Volkswirtschaftstheorie geschrieben. Am Abend nach der Klausur fragt er seine Kommilitonen im Netz: Na ihr, wie fandet ihr die Klausur? Ich wusste ja schon anhand der Klausurendurchschnitte der vergangenen Semester, dass man nicht unbedingt mit einer hohen Note rechnen sollte. Aber die Klausur fand ich ja mal wieder super. So ging es auch meinen Mit-Kommis. Wie kamt ihr damit klar? Schnell kommen ein paar Antworten zusammen. Nicht gut gelaufen, schreibt Stefan Rohde. Eine Kommilitonin hingegen meint, die Klausur sei verglichen mit den beiden vorigen die einfachste gewesen. Sie habe dieses Mal sehr viel gelernt mit Erfolg, wie sich bei der Notenbekanntgabe herausstellen wird. In den Bachelor-Studiengängen an der HFH gilt es, je nach Fachrichtung bis zu 31 Prüfungen zu absolvieren. Die Sonderstudiengänge, bei denen Vorleistungen aus bereits abgeschlossenen Studiengängen angerechnet werden, und der Master- Studiengang General Management warten mit etwa 15 Klausuren auf. Manche davon absolvieren die Studierenden mit links die Durchfallquoten beispielsweise bei den Modulen Management komplexer Problemsituationen oder Arbeitswissenschaft sind gering. Hingegen sind beispielsweise bei den Modulen Mathematik, Volkswirtschaftstheorie oder Automatisierungstechnik die Durchfallquoten höher. Fortsetzung Seite 3 Am sichersten bereitet man sich mit allen Lernangeboten, die die HFH bereitstellt, auf die Prüfungen vor. Auch wenn die Präsenzen nicht verpflichtend sind, so ist es doch sehr ratsam, sie zu besuchen, weiß der Hamburger Studienzentrumsleiter Florian Küppers aus Erfahrung. Natürlich ist zuvor eine Vorbereitung der Studienbriefe sinnvoll, um durch gezielte Fragen eventuelle Verständnisprobleme zu beseitigen. Aufgrund der zentralen Prüfungen kennen zwar die Lehrbeauftragten in den Studienzentren die Klausurinhalte nicht vorab und können somit keine konkreten Hinweise zu Aufgabenstellungen geben, aber die intensive Erörterung des Lernstoffes vertieft das Wissen der Studierenden. Nicht zuletzt ist es während des Studiums wichtig, realistisch zu bleiben, was den Zeitaufwand fürs Lernen angeht. Man sollte sich nicht zu viele Prüfungen auf einmal vornehmen und sich dadurch überfordern, rät Birgit Hupe vom Prüfungsamt. Der Rücken sollte frei sein zum Lernen denn mit sorgfältiger Vorbereitung wird es schon klappen! Seite 2

3 Herbstsemester 2010 Die Semesterzeitung der Hamburger Fern-Hochschule Fortsetzung von Seite 2 Es sind meist dieselben Kritikpunkte, die HFH-Studierende äußern, wenn eine Klausur nicht gut gelaufen ist: Die Aufgaben seien zu umfangreich für die vorgegebene Zeit oder zu schwer beziehungsweise nicht eindeutig formuliert. Manchmal macht sich Unmut breit, der unter anderem im WebCampus geäußert wird. Der Fachbereich Technik stellte sich dieser Kritik und plant, die Studierenden künftig noch besser anzuleiten. Für das Modul Mathematik erarbeiten wir derzeit eine Umgestaltung der Inhalte, sagt Prof. Gerald Weindel vom Fachbereich Technik. Die Präsenzen sollen zudem eine Aufwertung erfahren, damit die Studierenden die Klausur künftig besser meistern können. Wir hoffen, die neuen Unterlagen bereits in den kommenden Semestern versenden zu können. Ferner bietet die HFH auch einen Mathematik-Vorkurs an. Wer ihn nutzt, kann mit entsprechendem Verständnis die Klausuren bestehen, ist Christiane Grimm überzeugt, die für die Studierenden im Prüfungsausschuss der HFH sitzt. Wichtig ist natürlich immer, dass man sich vernünftig vorbereitet (Tipps hierzu siehe Kasten auf Seite 2). Das Niveau der Klausuren allgemein war angemessen, die eine oder andere sogar inhaltlich einfach, urteilt die Studentin. Tatsächlich fand ich die Zeitvorgabe manchmal eng bemessen, obwohl ich sehr schnell schreibe. Ich habe Spaß am Studium und bin insofern immer sehr gut vorbereitet. Allerdings kenne ich viele Studierende, die das Min-Max-Prinzip anwenden. Wer mit minimalem Einsatz möglichst schnell einen Studienabschluss erlangen wolle, der lerne häufig auf reines Bestehen. Die daraus resultierende geringere Wissensbasis reiche aber eben manchmal für eine Klausur nicht aus, so Grimm. Die HFH ist von der Freien und Hansestadt Hamburg staatlich anerkannt. Die Bachelor-Studiengänge sind von unabhängigen Agenturen akkreditiert. Auch deswegen haben viele Studierende die HFH als ihre Hochschule gewählt. Doch damit gehen gewisse Anforderungen an die Studieninhalte und somit auch an die Studierenden einher. Nachdem die Prüfungsordnungen vom Hochschulsenat der HFH beschlossen worden sind, werden sie von der Behörde für Wissenschaft und Forschung gemäß Hamburgischem Hochschulgesetz genehmigt. Die Klausuren selbst werden von wissenschaftlichen Mitarbeitern der HFH und weiteren Wissenschaftlern entworfen und durchlaufen mehrere Stationen innerhalb der Hochschule, bevor sie in der Prüfungssituation vor den Studierenden liegen. Doch auch wenn die HFH eine private Hochschule ist, die Studiengebühren erhebt, so ist das Niveau der Prüfungen mit dem staatlicher Hochschulen in Deutschland vergleichbar. Das wissen übrigens auch die Personaler in den Unternehmen zu schätzen. Der Abschluss an der HFH hat einen sehr guten Ruf, sagt Christiane Grimm, und von entsprechend mindestens angemessenen Anforderungen muss ich ausgehen. Um das Prüfungswesen zu verbessern, hat die HFH bereits vor zwei Jahren den Arbeitskreis Qualitätssicherung im Prüfungsprozess ins Leben gerufen. Hier diskutieren Vertreter der Fachbereiche, des Prüfungsamtes, des Qualitätsmanagements und der Hochschulleitung Problemfälle aus den aktuellen Semestern und entwickeln gemeinsame Standards für den Prüfungsprozess. Das Thema Qualitätsmanagement im Rahmen des Prüfungsprozesses nehme die Hochschulleitung sehr ernst. Qualitätsmanagement beginnt bei der Konzeption der Studiengänge und endet beim ordnungsgemäßen Abschluss des Prüfungsgeschehens, fasst Präsident Prof. Dr. Peter François zusammen. Durch den Arbeitskreis konnten schon einige Abläufe verbessert werden. Auch das Thema Schwierigkeitsgrad von Klausuren beziehungsweise Anforderungen an die Studierenden steht auf der Tagesordnung. Übrigens haben nicht nur die Studierenden im Laufe eines Semesters viel Arbeit vor sich, auch das Prüfungsamt der HFH hat gut zu tun. Hochgerechnet gehen in diesem Jahr Klausuren und Hausarbeiten durch unsere Hände, sagt die Leiterin des Prüfungsamtes Birgit Hupe. Das sind rund 590 Klausuren an über 45 Studienzentren. Hinzu kommen knapp 1100 Haus- und Abschlussarbeiten mit individueller Themenvereinbarung. In einem so großen Hochschulbetrieb wie der HFH kommt es leider auch einmal vor, dass vom Korrektor zunächst zu wenige Punkte für eine Aufgabe vergeben werden. Das wäre natürlich sehr bedauerlich für den Prüfling und wird deshalb bei uns systematisch geprüft und gegebenenfalls verbessert, sagt Präsident François. Wenn eine Klausur in der Gesamtheit der Ergebnisse schlecht gelaufen ist, gehen sämtliche Klausuren in den Fachbereich zum Modulbetreuer, der jedes Ergebnis einzeln noch einmal prüft. So stellen wir auch die Qualitätssicherung der Korrekturleistung sicher, sagt François. Thomas Wallwiener ist inzwischen im 5. Semester. Er hat die Prüfungsleistung in Volkswirtschaftstheorie bestanden wie die meisten seiner Kommilitonen. Und Christiane Grimm hat nur noch eine Klausur vor sich, dann steht ihre Diplomarbeit an. Eines hat sich in den letzten Jahren an der HFH gezeigt: Wer den ersten Studienabschnitt gemeistert hat, der macht weiter. Und das erfolgreich. Die Notendurchschnitte in den Abschlusszeugnissen sind verglichen mit den Zwischenzeugnissen (sofern es sie im jeweiligen Studiengang gibt) um etwa 0,9 Punkte besser. Durchhalten lohnt sich also. Und das Feedback, das die HFH von ihren Absolventen bekommt, ist so gut wie immer positiv. Hamburgs Hochschulgesetz modernisiert Im Juli ist eine Neufassung des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG) in Kraft getreten. Neben Verbesserungen im Bachelor-Master-System umfasst es eine Neuregelung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte. Ziel ist es, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung weiter zu erhöhen. Durch die Gesetzesänderung werden alle Meister, Fachwirte und Inhaber gleichwertiger Fortbildungsabschlüsse künftig über die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, sagt Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach. Damit können sie ihr Studienfach frei wählen, während sie bisher nur ein fachgebundenes Hochschulstudium aufnehmen konnten. Die Gesetzesnovelle setzt u. a. einen Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) aus dem Jahr 2009 um, der die Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte thematisiert. Mit der Neufassung geht das HmbHG, das schon seit Jahren die alternativen Zugangswege zum Studium ermöglicht, zugunsten von Studieninteressierten sogar über den Beschluss der KMK hinaus. Um Transparenz bezüglich der Zugangswege zum Studium ohne Abitur zu schaffen, entwickelt die HFH derzeit eine neue Informationsbroschüre, die diese ausführlich darstellt. HFH intern Redaktion Besuch aus China HFH intern Politisches Netzwerk stärken Peter François (r.) im Gespräch mit VPH-Vorstand Harald Melcher Parlamentarischer Abend in Hamburg: Um über die Zukunft der privaten Hochschulen in Hamburg zu diskutieren, haben sich im Juni rund 80 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft auf Einladung des Verbandes Privater Hochschulen getroffen. Natürlich hat auch die HFH diese Veranstaltung zur Stärkung ihres Netzwerkes in der Hansestadt genutzt neben Präsident Prof. Dr. Peter François und Kanzler Uwe Ploch waren auch Professoren aller Fachbereiche vertreten sowie HFH-Ehrensenator Rudolf Helfrich. In ihrer Begrüßungsrede betonte Dr. Eva Gümbel, Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft und Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, dass die privaten Hochschulen in der Hansestadt das staatliche Angebot sinnvoll ergänzen. Die Hamburger Fern-Hochschule übe dabei eine sehr wichtige Funktion aus. Denn als Institution, die sich in erster Linie an Berufstätige richte, treibe sie die Durchlässigkeit im Bildungssystem voran, so Gümbel. HFH-Präsident Prof. Peter François knüpfte an diesen Punkt an: Mit innovativen Studienkonzepten bewegen wir uns nah am Markt, schließen Lücken im Bildungsangebot und greifen mit unseren Angeboten Trends auf, die oft nicht so zeitnah von den öffentlichen Hochschulen abgedeckt werden können. Das komme natürlich der Stadt Hamburg als interessantem Hochschulstandort zugute, so François. Insgesamt studieren 4,5 Prozent der Studierenden in Deutschland an privaten Hochschulen. In Hamburg sind es wesentlich mehr. Hamburg weist mit insgesamt acht Hochschulen eine hohe Dichte an privat getragenen Hochschulen auf. Die größte ist mit 9000 Studierenden die HFH. Delegation aus Fernost zu Gast an der HFH Auch im fernen Osten gibt es Fernhochschulen. Eine von ihnen ist die Shanghai TV University. Im Rahmen einer Delegationsreise des Unesco Institute for Lifelong Learning besuchten sechs hochrangige Mitglieder der chinesischen Hochschule im September die HFH. Präsident Prof. Dr. Peter François und der Kanzler Uwe Ploch tauschten sich mit ihnen über die Organisation von Fernhochschulen und deren Standards aus. Die Shanghai TV University wurde 1960 gegründet und zählt zu den ältesten Distance-Learning-Einrichtungen in Asien. Sie bietet sowohl akademische als auch nichtakademische Weiterbildung an, was Menschen aus ganz China nutzen. Jährlich bilden sich hier rund Studierende weiter, Personen belegen einzelne Kurse. Seite 3

4 Herbstsemester 2010 HFH-CAMPUS HFH intern Kanzler im Amt bestätigt Uwe Ploch, seit 2003 Kanzler der HFH, ist im Juni Dipl.-Vw. Uwe Ploch vom HFH-Hochschulrat einstimmig für eine weitere Amtszeit wieder gewählt worden. Der Kanzler ist Leiter der Verwaltung der HFH und Mitglied der Hochschulleitung. Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir unser Hochschulrat ausgesprochen hat, sagte der alte und neue Kanzler nach der Wahl. Auch in der nächsten Amtsperiode werde ich mich mit vollem Engagement für die Belange der Hochschule einsetzen und dazu beitragen, unser Studienangebot qualitativ und quantitativ weiter auszubauen. Ploch wurde für die kommenden fünf Jahre ins Amt berufen. Das Team der HFH gratuliert zu seiner Wiederwahl. Redaktion Leitbild der HFH Mission Statement viele der berufstätigen Studierenden kennen es von ihren Arbeitgebern, nun hat auch die HFH ein Leitbild. Präsident Prof. Peter François hat es im Mai dieses Jahres unterzeichnet. Nach den ersten beiden Abschnitten Mission und Vision folgen die Grundsätze, in denen ein Unterpunkt explizit den Studierenden gewidmet ist. Ferner stehen das Studienkonzept, das Studienangebot und die Hochschule im Allgemeinen im Fokus. Der intensive Entwicklungsprozess hat sämtliche Akteure der Hochschule mit in die Entstehung des Leitbildes eingebunden. Auch die Studierenden waren Ende 2009 dazu aufgerufen, der Hochschulleitung ihre Gedanken und Anregungen hierzu mitzuteilen. Der genaue Wortlaut kann im WebCampus unter hamburger-fh.de/next/pdf/news/leitbildderhfh.pdf eingesehen werden. Prüfungsamt auf Zack Im letzten Jahr konnte das Prüfungsamt die Wartezeit der Studierenden auf das Prüfungsergebnis erheblich verkürzen. Verglichen mit 2009 geht es nun um etwa 15 Prozent schneller, bis die Vorabmeldung und Endnoten der Prüfungen im WebCampus stehen. Zuerst werden die Arbeiten von den Lehrbeauftragten korrigiert, anschließend gelangen sie ins Prüfungsamt, wo die Noten ins Notenblatt eingetragen werden. Nach durchschnittlich 20,37 Werktagen stehen die Vorabmeldungen heute im WebCampus, sagt die Leiterin des Prüfungsamtes Birgit Hupe dauerte es noch 24 Tage. Bei den Meilensteinen Zwischenzeugnis und dem Studienende ist das Prüfungsamt übrigens besonders fix. Jede Woche werden die aktuell anstehenden Zwischenund Abschlusszeugnisse gedruckt und versendet, sodass diese umgehend bei den Studierenden und Absolventen sind. Redaktion Kommentar Das Fernstudium erfährt verglichen mit dem verstärkten Interesse an Exzellenz- und Forschungsuniversitäten eine noch zu geringe gesellschaftliche Bedeutung, meint Prof. Johannes Möller, Dekan des Fachbereichs Gesundheit und Pflege. Zu Unrecht, wie er in seinem Kommentar darlegt. Gebildet zu sein war nie so cool wie heute! Es fällt schwer, der Finanzmarktkrise eine gute Seite abzugewinnen. Zu groß sind die Schäden und Verbitterungen, die ein fehlgeleitetes Expertentum verursacht hat. Widerlegt ist deren Versprechen, man könne auf Finanzmärkten mehr verdienen, als mit ehrlicher Arbeit in Produktion und Dienstleistung. Klar tritt stattdessen eine ganz andere Erkenntnis hervor: Über alle Krisen hinweg ist es die Bildung, die als persönliches Eigentum bleibt und zur eigenen Entwicklung sowie im Dienst an der Gemeinschaft und Gesellschaft nützlich ist. Trotz dieser Erkenntnis bedurfte es eines langwierigen Abstimmungsprozesses, bis sich die EU auf das Lissabon-Ziel einigte: 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes fließen in Bildung und Forschung. Von unten her nähert sich die Bundesrepublik Deutschland nun diesem Ziel. In den Sechzigerjahren war die Republik noch ärmer an Gütern, Internet-Spielkonsolen und Lebensstandard aber reicher an Einsicht. Universitäten wurden erweitert, Fachhochschulen gegründet und Schulen modernisiert. Nach Jahrzehnten eines Anteils der Bildungsausgaben zwischen 3,5 und 4,5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt gelang das Deutsche Wirtschaftswunder. Dass In- Aus den Studienzentren An über 45 Standorten ist die HFH mit ihren Studienzentren vertreten. In großen Städten wie Berlin, München, Nürnberg, Stuttgart, Hamburg und Essen gibt es sogar mehrere Studienzentren meist in die Fachbereiche Wirtschaft und Technik einerseits und Gesundheit und Pflege andererseits gegliedert. Nun hat im Juli 2010 erstmals eine Studiengruppe künftiger Wirtschaftsingenieure ihren Stammsitz in Kassel. Bisher waren hier unter den gut 150 HFHlern ausschließlich Studierende des Fachbereiches Gesundheit und Pflege anzutreffen. Jutta Trieschmann, Studienzentrumsleiterin in Kassel: Ich bin sehr stolz darauf, einen Studiengang aus dem Bereich Technik bei uns zu haben. Für die Pflege-Pädagogin ist es eine neue Herausforderung: Nicht nur ingenieurwissenschaftliche Dozenten mussten für die Präsenzen in Kassel neu gewonnen werden, auch für die Labortermine, die im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen auf dem Programm stehen, musste ein Kooperationspartner her. Wir haben tolle Unterstützung von der Uni hier in Kassel erhalten, sagt Trieschmann. Einen Dozenten des Fachbereichs dort konnte ich gleich als Lehrbeauftragen für das Modul Werkstofftechnik gewinnen. Die Studiengruppe Wirtschaftsingenieurwesen in Kassel ist zwar klein nur acht Studierende besuchen hier die Präsenzen vestitionen in Bildung den höchsten Wirkungsgrad aller Konjunkturpakete haben und die Zukunftsfähigkeit eines Landes wie kein anderes Gut fördern, galt damals als gesichert. Zur Vermeidung zukünftiger Finanzmarktkrisen ist die politische Prioritätenbildung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gerufen. Investitionen in die besten Köpfe sind erforderlich. Wer heute nicht exzellente Lehrer, Meister und Therapeuten ausbildet, wird morgen vergeblich nach fähigen Ingenieuren, Ökonomen, Wirtschaftsjuristen oder Führungskräften in den Gesundheitsberufen suchen und auch nach der Marke Made in Germany. Jedes Talent ist ein Geschenk für das Land, das es zu fördern und spezifisch zu bilden gilt. Der Handwerker gehört genauso dazu wie der Techniker, der Manager, die Pflegekraft, die Therapeutin und der Akademiker. Wann hört es also auf, dass Teile von Gesellschaft und Akkreditierungsagenturen die ausbildungs- und berufsbegleitende Bildung als fünftes Rad am Wagen der Wissenschaften betrachten? Wann wird das Fernstudium, seiner Zukunftsbedeutung angemessen, zum Kerngeschäft der Akademie? Denn es sind nicht die exzellenten Absolventen der Quantenphysik und Biochemie, es sind nicht die Spitzenforscher der staatlich geförderten Forschungsuniversitäten, die die Gesellschaft in ihrer Breite entwickeln. Es sind die akademisch qualifizierten Berufstätigen in Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Pflege und Sozialem, die den weitaus größeren Multiplikatoreffekt für eine aufgeschlossene, weltoffene Wissensgesellschaft von morgen erzielen. Deshalb: Berufsbegleitendes Studieren in das Zentrum der Akademie. Die HFH Hamburger Fern-Hochschule hat diese Notwendigkeit erkannt und produziert Bildung den Rohstoff der Zukunft. Auf geht s Deutschland raus aus dem Kreise der rohstoffarmen Länder. Gebildet zu sein war nie so cool wie heute! Professor Dr. rer. pol. Johannes Möller, MPH, Dekan Fachbereich Gesundheit und Pflege Prof. Dr. Johannes Möller, MPH Kassel und Münster machen mobil doch die Erstsemestler sind sehr aktiv. Gleich nach der Einführungsveranstaltung haben sie den Mittwoch als ihren gemeinsamen Abend auserkoren. Nun treffen sie sich einmal wöchentlich nach der Arbeit in ihrem Studienzentrum, um sich gemeinsam durch den Stoff zu arbeiten und Fachfragen zu diskutieren. So engagiert hat noch keine Studiengruppe bei uns angefangen, freut sich Jutta Trieschmann. In Münster hat das Studienzentrum in der Ostmarkstraße in diesem September den Studienbetrieb aufgenommen. Hier betreut Studienzentrumsleiterin Joana Kapinos eine kleine Gruppe im Studiengang Health Care Studies, die gerade ihre Einführungsveranstaltung hatten. Die Studentinnen des ersten Semesters befinden sich im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerin. Mit dem dualen Studium an der HFH, das die Ausbildungsinhalte ergänzt, vertieft und erweitert, verbinden sie wissenschaftliches und fachpraktisches Wissen auf ideale Weise. Studienzentrumsleiterin Jutta Trieschmann (r.) mit der ersten Kasseler Studiengruppe Wirtschaftsingenieurwesen Seite 4

5 Herbstsemester 2010 Die Semesterzeitung der Hamburger Fern-Hochschule HFH weltweit Johannes Hovestadt studiert in Thessaloniki Kalimera! Johannes Hovestadt studiert Facility Management im 3. Semester. Er lebt seit über zwei Jahren in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands. Hier hat er mit seinem Vater ein Unternehmen in der Baubranche aufgebaut, das selbst in der griechischen Schuldenkrise langsam, aber stetig wächst. Im HFH-Campus berichtet der 26-Jährige von seinem Aufbruch in den sonnigen Süden und seinem Alltag in Griechenland. Ich erinnere mich genau an den Tag, als mein Vater sagte, er würde in seine Heimat Griechenland zurückkehren. Er kam mit Mitte Zwanzig nach Deutschland, studierte Maschinenbau und arbeitete in großen Unternehmen wie Siemens und MAN. Nun wollte er zurück. Mein erster Gedanke: Ich komme mit! Ich sah die Chance, eine neue Sprache zu lernen und meine Weltanschauung weiterzuentwickeln. Allerdings gab mir mein Vater nicht sofort den Startschuss zum Übersegeln. Er wollte sich erst wieder in die Arbeitswelt Griechenland einfinden, und ich sollte mir den Schritt gut überlegen. Ich hatte gerade angefangen, Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren, doch ich war überzeugt, dass meine Zukunft Griechenland hieß. Es dauerte noch einige Monate, bis mein Vater endlich sagte: Johannes, hier gibt es viel zu tun. Du kannst jetzt kommen! In dieser Zeit jobbte ich, um nicht mit leeren Taschen nach Griechenland zu kommen. Ich kaufte einen Van und ein Oneway-Ticket Venedig Igoumenitsa. Es war der spannendste Tag meines Lebens, als ich am 13. Juni 2008 Deutschland durch den strömenden Regen Richtung Österreich verließ. Ich konnte nicht ein Wort Griechisch, da ich nicht zweisprachig aufgewachsen bin, und wusste überhaupt nicht, was mich erwarten würde. Ich wusste nur eins, dass ich meine Ansprüche und Bedürfnisse herunterschrauben müsste, um in Griechenland Fuß fassen zu können Die ersten drei Monate lebte ich im Dorf bei meiner Oma, wo ich das griechische Alphabet und ein paar Wörter lernte. Zum Wintersemester ging ich nach Thessaloniki und besuchte einen siebenmonatigen Sprachkurs. Die Zeit verging schnell, und der Gedanke kam näher, wieder zu studieren. Ich suchte nach Fernstudiengängen im Bereich Bautechnik und stieß auf die HFH. Nach zwei Jahren Griechenland kann ich sagen, dass es ein entwicklungsbedürftiges Land ist, in dem aber eine Menge Potenzial steckt. Das Land ist nicht nur wunderschön, sondern auch das Alltagsleben und die Gastfreundschaft, Filoxenia genannt, überzeugt täglich erneut. Manchmal sitze ich stundenlang mit Einheimischen zusammen, die ich gerade kennengelernt habe. Man wird von Fremden zum Essen eingeladen. Man hilft sich gegenseitig wie eine Familie, auch wenn man nicht denselben Namen trägt. Sonntags schlendert man über den Marktplatz und sieht die Griechen wie Jahre zuvor philosophieren und genießt die freundliche Art der Einheimischen. Beruflich gut gestartet Die Zeit war nicht gerade einfach, um etwas aufzubauen. Die finanzielle Krise, Arbeitslosigkeit, Demonstrationen gegen den Staat hatten enorme Auswirkungen auf das Geschäft. Doch der Glaube an den Erfolg zählte. Ich möchte Spaß bei der Arbeit haben, etwas bewegen und verändern. Mich für die Umwelt einsetzen und den technischen Fortschritt der erneuerbaren Energien nutzen. Humane Arbeit und humane Preise sind das, was wir in der heutigen Arbeitswelt brauchen. Zusammenarbeiten, nicht sich gegenseitig ausbeuten. Unsere ersten Aufträge lagen in der Produktionsoptimierung und Zertifizierung von Hölzern, die aus kontrollierten und nachhaltigen Wälder stammen. Nebenbei kümmerte ich mich um unsere Internetpräsenz und entwickelte das Firmenlogo. Ich zeichnete Abwicklungspläne für CNC- Maschinen und designte Möbel für kleine Möbelbetriebe. In diesen zwei Jahren haben wir viel Erfahrungen gesammelt und uns sehr gut entwickelt. Seit fünf Monaten ist mein Vater nun der erste zertifizierter Passivhausplaner Griechenlands, und unsere Team aus Architekten und Handwerken wächst und wächst. Es gibt viele Projekte und Griechen, die die Fixkosten ihrer vier Wände minimieren wollen. Hier hilft mir das Facility-Management-Fernstudium sehr. Die Flexibilität ermöglichte mir zudem, nebenbei, ein dreimonatiges Praktikum im Sales & Marketing Department eines 5-Sterne-Resorts zu absolvieren, wo ich viel über CRM-Systeme und Kundendatenbankpflege gelernt habe. Weiterhin helfen mir Fächer wie Bautechnik, Wirtschaftsenglisch und Buchführung bei der täglichen Arbeit mit meinem Vater. Mein Alltag Unter der Woche stehe ich gegen halb neun auf. Ich trinke meinen Kaffee gern an der Promenade Thessalonikis, wo ich die ersten Sonnenstrahlen und den wunderschönen Anblick des Ägäischen Meeres genieße. Dann gehe ich zur Universitätsbibliothek, um meine Studienbriefe durchzuarbeiten. In den Pausen unterhalte ich mich mit Studenten aus der ganzen Welt: Brasilianer, Russen, Schweden, Engländer usw. Das hilft mir, verschiedene Ansprüche, Verhaltensmuster und unterschiedliche Kulturen zu verstehen und kennenzulernen, um dies dann wiederum auf meine Arbeit zu übertragen. Meistens esse ich nach der ersten Lernphase in der Mensa der Universität, die zweimal täglich für rund 3000 Studenten kostenfreies Essen zur Verfügung stellt. Anschließend sitze ich noch ein, zwei Stunden in der Bib, bevor ich gegen zwei Uhr anfange, meine Arbeiten für unser Familienuntenehmen zu erledigen. Abends gehe ich häufig mit meinem Vater und unseren Partnern essen, um weitere Vorgehensweisen bei bestimmten Projekten zu besprechen. Etwa zwei Monate des Jahres verbringe ich in Deutschland. Vor allem, wenn die komplexen Übungen anstehen, die ich nicht in Thessaloniki absolvieren kann. So besuche ich auch Freunde und meine Geschwister. Außerdem treffe ich Kooperationspartner, begutachte neue Technologien für meinen Vater und besorge Werkzeuge und Richtlinien. Sobald die Klausuren anstehen, schicke ich meine Anmeldung an Diana Karau von der HFH. Meine Prüfungen lege ich im Goethe-Institut in Thessaloniki ab. Die Abwicklung ist sehr einfach und gut organisiert. Wenn ich die finanziellen Mittel hätte, würde ich jede Prüfung in einem anderen Land schreiben. Ein Fernstudium ist zwar nicht einfach, doch mit ausreichender Disziplin und der richtigen Anwendung der Möglichkeiten eines Fernstudiums deckt man jedes Anforderungsprofil ab, das Unternehmen an Bewerberer stellen. Johannes Hovestadt, 3. Semester Facility Management Stiftung Warentest würdigt HFH-Angebot Die Stiftung Warentest verglich im August 2010 Fernstudienangebote im Bereich Betriebswirtschaft. Die der HFH-Studiengang Betriebswirtschaft wurde mit den Eigenschaften kostengünstig und mit viel freiwilligem Präsenzunterricht charakterisiert und als günstigster BA-Studiengang hervorgehoben. In dem Vergleichstest wurden 52 betriebswirtschaftliche Lehr- und Studiengänge von 18 Anbietern unter die Lupe genommen. Eine Benotung fand nicht statt, dafür können sich Studieninteressierte einen genauen Überblick u. a. über Kosten, Dauer, Kursaufbau, wöchentlichen Zeitaufwand, Voraussetzungen oder auch Besonderheiten der jeweiligen Kurse und Studiengänge verschaffen. Als entscheidendes Auswahlkriterium bei der Wahl des richtigen Lehr- oder Studienganges werden vor allem der Zeitaufwand und die Kosten für die Studierenden genannt. Genau diese Kriterien hat die Stiftung Warentest als positive Merkmale der Hamburger Fern-Hochschule hervorgehoben. Bei vielen Anbietern fallen Reiseund Übenachtungskosten an, die HFH hingegen deckt mit ihren 40 Studienzentren in Deutschland und Österreich nahezu alle Regionen ab und ermöglicht so eine wohnortnahe Betreuung der Studierenden. Die Veröffentlichung steht auf der Seite zum kostenpflichtigen Download bereit. Niels Herder Seite 5

6 Herbstsemester 2010 HFH-CAMPUS Fachbereich Gesundheit und Pflege Vertretungsprofessorin Im September hat Frau Dr. Regina Brunnett die Vertretung der Professur Pflegemanagement übernommen. Prof. Dr. Brunnett ist examinierte Krankenschwester. Nach einem Studium der Soziologie promovierte die gebürtige Rheinländerin am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin in Forschungsprojekten im Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich. Darüber hinaus arbeitet sie seit 1993 als Dozentin und Lehrbeauftragte. Redaktion Gemeinsames Studium für Therapeuten und Pflegekräfte Ergänzend zu dem seit 2009 bestehenden ausbildungsbegleitenden Studiengang Health Care Studies ermöglicht die HFH nun auch berufserfahrenen Fachkräften der Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege berufsbegleitend den Bachelor of Science (B. Sc.) innerhalb von sechs Semestern zu erlangen. Berufstätige Therapeutinnen und Therapeuten sowie Pflegekräfte haben jetzt die Möglichkeit, ihre bereits gesammelten Berufserfahrungen mit wissenschaftlichen Kenntnissen zu verknüpfen und eine patientenorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. Die ersten Studierenden haben im September ihr Studium aufgenommen und ihren ersten Stapel Studienbriefe in Empfang genommen. HFH intern Prof. Dr. Andrea Warnke Aus der Hochschule Den Vorsitz des HFH-Lektoratsausschusses hat Dr. Susanne Brunk vom Fachbereich Wirtschaft übernommen. Sie tritt damit in dieser Funktion die Nachfolge von Prof. Dr. Johann Knollmann an, dem Leiter des Studienganges Wirtschaftsrecht. Der Lektoratsausschuss trägt dazu bei, die Qualität im Lektorats- und Mediengestaltungsprozess der HFH zu sichern und zu verbessern. Neue Behindertenbeauftrage der HFH ist Monika Schaar aus dem Prüfungsamt. Bei Fragen und für Beratungen erreichen Studierende sowie Studieninteressierte mit Behinderung Monika Schaar über die Hotline 040/ sowie per Redaktion Fachbereich Gesundheit und Pflege Wissenstransfer im Gesundheitswesen Von der Theorie zur Praxis und zurück Wie lässt sich das theoretische Wissen des Studiums im täglichen Umgang mit Mitarbeitern und Patienten nutzen? Und wie kann ein Kreislauf erzeugt, unterstützt und ausgebaut werden, in dem Wissen auch aus der Praxis zurück in die Hochschule fließt? Zum Thema Wissenstransfer unterhielt sich der HFH-CAM- PUS mit Dipl.-Pflegewirt (FH) Arne Habermann von der Schön Klinik Neustadt. HFH-Campus: Herr Habermann, Sie sind einerseits Lehrbeauftragter an der HFH, andererseits in der Schön Klinik Neustadt beschäftigt, kennen also sowohl die Welt der Wissenschaft als auch die Praxis. Welche Bedeutung hat Wissen für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft? Arne Habermann: Wissen wird auch in der Gesundheitsbranche längst als bedeutende betriebliche Ressource gesehen, die gleichberechtigt neben die klassischen Produktionsfaktoren tritt. Wir entwickeln uns von der Informations- zur Wissensgesellschaft. Während Informationen als Daten bezeichnet werden können, die für eine Person oder Organisation relevant sind, entsteht Wissen erst durch den Prozess des individuellen und organisatorischen Lernens. Dabei werden Informationen, persönliche Erfahrungen und Vorwissen einbezogen. Wissen setzt somit Praxis voraus. HFH-Campus: Und wie findet das akademische Wissen aus der Hochschule seine konkrete Anwendung in der beruflichen Praxis? Habermann: Der Transfer des akademischen Wissens in das Berufsfeld der Pflege ist vielfältig und findet durch Studierende wie Absolventen in unterschiedlichen Ebenen (Fach-, Methoden- und Selbstkompetenz) statt, aber auch durch Veröffentlichungen der Hochschulen. Lassen Sie mich ein Beispiel herausgreifen: Den Rahmen für den Transfer pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse bieten die Prinzipien der evidenzbasierten Pflege (EbN, Evidenz based Nursing), klassischerweise durch die Implementierung von Leitlinien und Expertenstandards. Wenn solche standardisierten Instrumente nicht vorliegen, kann es für die Lösung eines Praxisproblems notwendig sein, systematisch in der Literatur nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Diese gilt es kritisch zu bewerten oder aber eigene Studien durchzuführen und daraus entsprechende Maßnahmen abzuleiten. HFH-Campus: Wie kommt dieses Wissen im Bereich Pflege dem Wohle des Patienten zugute? Habermann: Um im Beispiel zu bleiben: Die Ausgangsidee einer evidenzbasierten Pflege ist, nur pflegerische Maßnahmen anzuwenden, deren Nutzen (und damit auch Nicht-Schaden ) für die Patienten wissenschaftlich hinlänglich belegt ist. Wenn entsprechende Hinweise vorliegen, dass ein anderes Vorgehen bessere Ergebnisse liefern kann, muss die bisher gängige Praxis unter Umständen geändert werden. Zu prüfen ist hierbei allerdings immer die Übertragbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die jeweilige Situation vor Ort. HFH-Campus: Wie kann das Wissen aus der klinischen Praxis wieder in die Hochschule und somit in das Studium zurückfließen? Teamgespräch im Krankenhaus Pflegemanagement anwenden In der aktuellen Studie Pflegemanagement anwenden von Prof. Dr. Rainer Gerckens und Prof. Dr. Johannes Möller werden diverse Wissenstransfers praxisnah geschildert. Die Studie zum Download: news/pdf/kip_ii_2_2010_web.pdf Info Arne Habermann ist Qualitätsmanagementbeauftragter und stellvertretender Pflegedienstleiter in der Schön Klinik Neustadt in Schleswig-Holstein. Den wissenschaftlichen Hintergrund hierzu erlangte der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger und zertifizierte QM-Auditor während seines berufsbegleitenden Pflegemanagement-Studiums an der HFH, das er 2007 als Diplom-Pflegewirt (FH) erfolgreich beendete. Anschließend wurde er ans Studienzentrum Hamburg (Pflege) berufen. Der 39-Jährige ist dort Lehrbeauftragter für das Fach Pflegemanagement II und vermittelt den Studierenden die Themen Führung und Kommunikation sowie Grundlagen in Personal-, Organisations- und Qualitätsmanagement. Habermann: EbN beinhaltet immer auch die Integration von praktischen Erfahrungen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Patientenpräferenzen beziehungsweise -bedürfnissen. Vor Ort eingeführte Veränderungen sollten zudem in den Kliniken evaluiert werden, damit überprüft werden kann, ob die evidenzbasierte Änderung in der Praxis auch zu dem erwarteten Ergebnis führt. Hochschulangegliederte Einrichtungen wie beispielsweise das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) oder auch das Dialogzentrum Demenz (DZD) fördern diesen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis gezielt durch Konsensuskonferenzen oder wissenschaftliche Diskurse. Weitere Möglichkeiten Wissen an die Hochschulen zurückzuführen sind die Einbeziehung von akademisch ausgebildeten, erfahrenen Berufspraktikern in die Lehre und Forschung sowie die Erstellung und Weiterentwicklung von Curricula. Auch die Beteiligung an Kongressen und Fachmessen sowie der Aufbau einer praxisorientierten Forschungskultur fördern den Wissenstransfer aus der Praxis in die Hochschulen. HFH-Campus: Wie könnten Rahmenbedingungen für Studierende aussehen, um das Generieren neuen Wissens zu fördern? Habermann: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise bieten Kooperationen der Hochschulen mit Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft Potenzial. Bereits im Studium beziehungsweise beim Verfassen der Bachelor- und Masterarbeiten könnten die Studierenden Fragen aus der Praxis bearbeiten und möglichst wenig für die Schublade produzieren. Auch Trainee-Programme für Absolventen dualer Bachelor-Studiengänge sind vielversprechend. So könnten etwa die Absolventen mit einem Teil ihrer Stelle bereits in der Praxis arbeiten und zusätzlich an der Schnittstelle zur Wissenschaft. Eine sinnvolle Einrichtung ist schließlich der Ausbau hochschulangegliederter Netzwerke, durch die Anwendungsfragen der Praxis gezielt wissenschaftlich begleiten werden. HFH-Campus: Gibt es in den Kliniken Strukturen, die den Wissenstransfer gezielt fördern? Habermann: In den Einrichtungen werden im Rahmen des Wissensmanagements zunehmend EDV-basierte Netzwerke aufgebaut, also Wikis, Content Management Systeme und Wissensportale. Diese sollen den Wissenstransfer der Mitarbeiter untereinander, gegebenenfalls auch standortübergreifend, gezielt fördern. Allerdings: Die Nutzung solcher Tools führt in erster Linie zur Ansammlung von Daten, bestenfalls zur Bereitstellung von Informationen. Entscheidend ist aber letztendlich, ob daraus zielführende Handlungen und Entscheidungen abgeleitet werden. HFH-Campus: Vielen Dank für das Interview. Das Interview führte Seite 6

7 Herbstsemester 2010 Die Semesterzeitung der Hamburger Fern-Hochschule Aus den Studienzentren Netzwerk für mehr Erfolg Studentische Initiative am Studienzentrum Essen (Pflege) Seit Anfang des Jahres bemüht sich die Studierendenvertretung in enger Kooperation mit der Leitung des Essener Studienzentrums des Fachbereichs Gesundheit und Pflege um einen intensiveren Austausch zwischen Studierenden und Absolventen der HFH. Im Februar legten die Studierenden den Grundstein für das Projekt hfhnetworks. Die Frage, wie sich so eine Idee am besten realisieren ließe, wurde von Studierenden und Alumni in zwei Veranstaltungen erörtert. Den eigentlichen Startschuss stellte dann Ende Juni eine Semesterabschlussparty in Deutschlands größtem Filmpalast dar, der Lichtburg Essen. Rund 40 HFHler Fachbereich Gesundheit und Pflege Über die Zukunft der Hochschulbildung für Gesundheitsberufe im europäischen Kontext wurde im Juni auf einer internationalen Werkstatt-Tagung an der neu gegründeten Hochschule für Gesundheit in Bonn beraten. Eingeladen hatte der Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit e.v. Mehr als 140 Teilnehmende verfolgten und diskutierten die Beiträge von Vertreterinnen und Vertretern der nationalen und internationalen Hochschulen, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Gesundheitsministerkonferenz sowie der Politik. Zur Diskussion stand auch die Akademisierung der HFH Service Bild oben: Auf geht s zur Network-Party Bild links: HFHler im Gespräch Tagung: Hochschulbildung für Gesundheitsfachberufe WebCampus unter der Lupe In dieser Rubrik werden die Fachbereiche in loser Folge auf besondere Serviceleistungen der HFH aufmerksam machen. Der Fachbereich Gesundheit und Pflege beginnt mit der Vorstellung der Onlinebibliothek des medhochzwei Verlags. feierten hier und knüpften Kontakte. Künftig sollen solche Veranstaltungen für Studierende und Absolventen des gesamten Fachbereichs Pflege regelmäßig einmal im Semester stattfinden. Initiativen an anderen Studienzentren sind natürlich ebenfalls denkbar wir unterstützen gern dabei! Der Effekt eines ständig wachsenden Netzwerks aus Studierenden, Alumni und bestenfalls auch Lehrbeauftragten liegt auf der Hand. Ein Pflegemanagement- Student im ersten Semester könnte sich beispielsweise von einer erfahrenen Studentin im Hauptstudium den einen oder anderen Kniff abschauen. Zudem berichten Absolventen aus der Praxis und können als Vermittler im Schnittstellenbereich zwischen Theorie und Praxis fungieren. Daraus könnte sich ein Pool aus praxisrelevanten Fragestellungen für Haus- und Abschlussarbeiten ergeben und Praktikumsplätze, vielleicht sogar auch Arbeitsplätze bereitgestellt werden. Schließlich kennen die Absolventen die Anwärter und wissen, über welche Kompetenzen diese verfügt. Man kennt sich untereinander und man kennt die Hamburger Fern-Hochschule. Ein Netzwerk zwischen Studierenden und Alumni erscheint erfolgversprechend für jeden Einzelnen. Justus Majewski, 6. Semester Pflegemanagement Dabei sein Am 18. Dezember 2010 ist die nächste Network-Party. Mehr Infos per Mail an Gesundheitsfachberufe. Die Hamburger Fern-Hochschule war auf vielfältige Art und Weise auf der Tagung präsent: Prof. Dr. Andrea Warnke war Referentin in der Arbeitsgruppe Interdisziplinär studieren und stellte dort den Entwicklungsprozess der im Herbst 2009 erstmals gestarteten Health Care Studies vor. Der duale Studiengang verbindet die Akteure von vier Gesundheitsfachberufen sowohl über das Angebot berufsübergreifender als auch berufsspezifischer Module. Inzwischen haben sich über 90 Schulen des Gesundheitswesens diesem Konzept verschrieben und sind eine Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule eingegangen. Und so fanden sich unter den Besuchern der Tagung nicht nur Leitungen von Studienzentren der HFH, sondern auch Autorinnen und Autoren von Studienbriefen sowie Lehrende von Kooperationsschulen. Ein willkommener Anlass, sich nicht nur über Neues von der HFH, sondern auch über Studiengestaltung, Berufsausübung, Forschungsorientierung und Finanzierungsregelungen für die Tätigkeiten von Gesundheitsfachberufen auszutauschen. Prof. Dr. Andrea Warnke Über den WebCampus können die Studierenden am Fachbereich Gesundheit und Pflege die Onlinebibliothek des medhochzwei Verlags ( de) kostenfrei nutzen. Hier haben sie Zugang zu Büchern und regelmäßig aktualisierten Loseblattwerken zu den Themen Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik, Krankenhaus- und Pflegemanagement sowie Case Management. Rechtsvorschriften im Gesundheitswesen sind ebenfalls hinterlegt. Über den WebCampus, Menüpunkt Bibliothek gelangt man direkt zum Link Onlinebibliothek Medien für das Gesundheitswesen (u. a. Pflegemanagement). Die Onlinebibliothek ist übersichtlich in der Nutzung und hat zahlreiche praktische Funktionen. So können zum Beispiel einzelne Seiten oder auch ein gesamtes Werk, d. h. ein Buch oder ein Loseblattwerk, heruntergeladen, abgespeichert oder ausgedruckt werden. Silke Hoops Fachbereich Gesundheit und Pflege Neu dabei Die rechte Hand des Fachbereichs: Silke Hoops stellt sich vor Als staatlich examinierte Kinderkrankenschwester wurde mir früh bewusst, dass die Arbeit in der Kinderkrankenpflege nicht das Ende meiner beruflichen Laufbahn sein sollte. Im Gesundheitswesen, einem für mich äußerst spannenden, sich ständig wandelnden Bereich wollte ich bleiben. So begann ich 2001 in Hamburg mit meinem Gesundheitsstudium. Währenddessen arbeitete ich in der ambulanten Kinderkrankenpflege sowie in wissenschaftlichen Projekten unterschiedlicher Institutionen. Nach meinem Abschluss als Diplom-Gesundheitswirtin (FH) zog es mich weg von der Wissenschaft in die freie Wirtschaft, zu einem Gesundheitsdienstleister nach Süddeutschland. Hier war ich in der konzeptionellen Arbeit im Bereich Case Management tätig und lernte durch die enge Zusammenarbeit mit gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen das Gesundheitswesen von einer weiteren Seite kennen. Über Umwege kam ich zurück in den Norden und an die HFH, wo ich seit März als Projektassistenz tätig bin. Ich freue mich über ein spannendes und vielfältiges Aufgabengebiet in einem interdisziplinären Team. Silke Hoops Birte Bahlmann verstärkt seit Mai die Health Care Studies. Sport und Bewegung waren schon immer wichtige Bestandteile in meinem Leben. Als Physiotherapeutin konnte ich beides gut in meinen Berufsalltag integrieren. Um das Gesundheitswesen aus dem Blickwinkel der Kostenträger kennenzulernen, wechselte ich nach einigen Jahren in den Bereich der Hilfsmittelversorgung bei einer Krankenkasse. Hier erwachte mein Wunsch, das Themenfeld Gesundheit umfassender zu analysieren, sodass ich mich mit Mitte 30 zu einem Studium der Gesundheitswissenschaften entschloss. Ein Forschungssemester in Wales und die Internationalität im Studium haben mir gezeigt, dass ein Perspektivwechsel bei der Betrachtung von Gesundheitsprozessen ausgesprochen hilfreich sein kann. Die Erfahrungen aus der Kooperation unterschiedlicher Fachund Berufsgruppen in einer wissenschaftlichen Disziplin wie den Gesundheitswissenschaften bereichern seither meinen beruflichen Alltag. In der Interdisziplinarität sehe ich auch den Reiz des HFH-Studiengangs Health Care Studies, bei dem ich die Physiotherapiemodule betreue. Birte Bahlmann Seite 7

8 Herbstsemester 2010 HFH-CAMPUS Fachbereich Technik Hier ist noch viel zu tun: Facility-Management-Studierende besichtigen die Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg Elbphilharmonie vs. ThyssenKrupp-Quartier Einblicke in den Studiengang Facility Management: Die komplexe Übung des Moduls Bautechnik startet mit einer Baustellenbegehung, bei der die Studierenden diverse Aufgaben durcharbeiten müssen. Dazu hat das Studienzentrum Hamburg die Baustelle der Elbphilharmonie ausgewählt. Das Studienzentrum Essen war auf der Baustelle des ThyssenKrupp-Quartiers unterwegs. Elbphilharmonie und ThyssenKrupp- Quartier beide Objekte haben in den Zielstellungen Gemeinsamkeiten, aber auch gravierende Gegensätze. Sie sind von sehr bekannten und renommierten Architekturbüros geplant worden, die Elbphilharmonie von den Architekten Herzog & de Meuron, das Thyssenkrupp-Quartier von den Architektenbüros JSWD (Köln) und Chais et Morel associés (Paris). Bei beiden Projekten werden Bauvolumen von mehreren 100 Millionen Euro bewegt. Städtebaulich verfolgen sie ehrgeizige Ziele, das Opernhaus Elbphilharmonie in der HafenCity von Hamburg soll sogar künftig zu den besten der Welt zählen und ein neues Wahrzeichen für die Hansestadt werden. Während in Essen die Baumaßnahme des ThyssenKrupp-Quartiers mit einem professionellen Baumanagement ausgestattet war und einen weitestgehend reibungslosen Bauverlauf hatte, knirscht es an der Baustelle der Elbphilharmonie an allen Ecken. Vor Ort wurde schnell deutlich, dass hier mehr ein Kunstwerk als ein Bauwerk erstellt wird. Alle ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkte wurden diesem Ansatz untergeordnet. Ursprünglich waren für die Elbphilharmonie 77 Millionen Euro Baukosten veranschlagt. Die Bauleistung wurde mit vielen ungeklärten Details und noch mehr Interpretationsfreiräumen zu einem Pauschalpreis an einen Generalunternehmer vergeben. Trotz des Pauschalpreises hat sich der Baupreis nach aktuellem Stand mehr als verdreifacht, wobei die Baumaßnahme lange noch nicht schlussgerechnet ist und voraussichtlich noch viel Phantasie nach oben bestehen wird. Während heute das ThyssenKrupp-Quartier bereits bezogen ist, wird der Eröffnungstermin der Elbphilharmonie immer wieder verschoben. Ursprünglich sollte im Herbst 2010 das Eröffnungskonzert sein, jetzt ist unklar, ob eine Eröffnung noch im Jahr 2012 möglich ist. Obgleich die Baustelle stark in Zeitverzug ist, war bei der Besichtigung nur vereinzelt mal ein Bauarbeiter zu entdecken. Wir können vielfach nicht weiterbauen, weil uns die vom Architekten freigegebenen Pläne fehlen, erklärte die freundliche Dame des HochTief-Konzerns, die uns über die Baustelle führte. Während beim ThyssenKrupp-Quartier ein intelligentes Energiekonzept verwirklicht wurde, das mit einer energieeffizienten Wärme- und Kühlkonzeption arbeitet und die Gebäude zeitweise zu Kraftwerken werden lässt, kann die Elbphilharmonie leider nur als zukünftige Energieschleuder bezeichnet werden, die sogar per Bürgerschaftsbeschluss von der Einhaltung der (alten) Energieeinsparverordnung befreit werden musste. Ansonsten hätte die Maßnahme nach dem vorliegenden Entwurf überhaupt nicht realisiert werden können. Insgesamt chaotische Zustände an der Hamburger Baustelle kein Wunder, dass dabei dann die Kosten explodieren. Ein Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie ist bereits einberufen, am Ende wird voraussichtlich der Steuerzahler die Hauptlast der Kosten tragen müssen. Was hätte man dort nicht alles besser machen können, wenn von Anbeginn ein erfahrender Facility-Manager bei der Planung und Bauausführung beteiligt gewesen wäre. Besonders bedauernswert ist, dass die so wichtige Disziplin der Nachhaltigkeit bei der Elbphilharmonie nur wenig Beachtung gefunden hat, denn mit Planung und Bauausführung wird der Grundstein für die jährlich anfallenden Kosten gelegt. Der Facility-Manager spricht von Life Cycle Costing. Wir gratulieren Thyssen Krupp zu ihrer überaus erfolgreichen Baumaßnahme und wünschen uns für die Zukunft der Elbphilharmonie, dass später wenigstens die Akustik im Gebäude gut sein wird. Prof. Dipl.-Ing. Gerald Weindel, M.Eng. Herzog & de Meuron ThyssenKrupp Visualisierung des ThyssenKrupp-Quartiers Essener Studierende im ThyssenKrupp-Quartier Visualisierung der Elbphilharmonie Seite 8

9 Herbstsemester 2010 Die Semesterzeitung der Hamburger Fern-Hochschule Fachbereich Technik Türkeibesuch der anderen Art HFH-Student Baris Altunkas ist Stipendiat des Aufstiegsstipendiums. Bei einer Delegationsreise von Bundesministerin Annette Schavan nach Ankara machte er sich für das Thema Bildung und Integration stark. Es war eine spannende Erfahrung, sagt Baris Altunkas und blickt auf die Staatsreise Anfang des Jahres zurück, bei der er dabei sein durfte. Das Reiseziel Ankara war für den 29-Jährigen Türken aus dem baden-württembergischen Bad Friedrichshall zwar nicht neu, aber seine Mitreisenden kannte er zuvor noch nicht. Bundesbildungsministerin Annette Schavan, die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth sowie Vertreter deutscher Universitäten, Forschungszentren und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Und darunter Baris Altunkas, Aufstiegsstipendiat der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) und HFH-Student. Er vertrat in der Delegation die Migranten in Deutschland in Sachen Bildung und Integration. Der türkische Staatsbürger geht in Deutschland einen eindrucksvollen Weg: Nach der Mittleren Reife begann er eine Ausbildung zum Industrieelektroniker bei Audi. Beim Abschluss war er Werksbester und einer der erfolgreichsten Azubis im gesamten VW-Konzern. Es folgte eine Weiterbildung zum Elektroniker. Doch der ambitionierte Türke hatte noch nicht genug. Inzwischen studiert Altunkas im vierten Semester Wirtschaftsingenieurwesen am Studienzentrum Stuttgart. Ich will damit meinen Horizont erreichen und keinen Stopp in der Bildung erfahren, sagt er. In der heutigen Zeit würde ich einen Bildungsstopp gar als Rückgang bezeichnen sind doch die Informationen und Erkenntnisse immer kurzlebiger. Altunkas bewarb sich um ein Aufstiegsstipendium, das die SBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergibt und wurde genommen. Dass er als Mitglied der Regierungsdelegation in die Türkei reisen durfte, empfand er als besondere Ehre und Bestätigung seiner persönlichen Leistung. Unser Reiseprogramm war straff organisiert, sagt er. Die Delegation der Bildungsministerin besuchte in Ankara einen Teilchenbeschleuniger, der künftig mit dem Forschungszentrum Dresden kooperiert, und besichtete das MAN-Werk und dessen Ausbildungszentrum. Schließlich wurde bei der deutschen Botschaft ein Kooperationsvertrag zwischen den technischen Universitäten Berlin und Istanbul unterzeichnet. Ziel ist der Aufbau einer deutsch-türkischen Hochschule in Istanbul. Hier lernte Altunkas auch Mitglieder der türkischen Regierung und Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft kennen. Auch türkische Journalisten befragten Altunkas, der übrigens Deutsch viel besser spricht als seine Muttersprache. Für mich war es sehr interessant, mich mit den Teilnehmern in Bezug auf Integration, Bildung und Wissenschaft auszutauschen, sagt er. Ich habe sehr viel gelernt auf dieser Reise. Nun muss der 29-Jährige sich wieder auf andere Dinge konzentrieren. In diesem Semester stehen Klausuren in Wirtschaftsstatistik, Betriebswirtschaft, Mathematik und Konstruktion an. Er will eben etwas erreichen auf seinem weiteren Weg. Aus den Studienzentren Für staatlich geprüfte Betriebswirte Seit Anfang des Jahres haben staatlich geprüfte Betriebswirte von Fachschulen aus Nordrhein-Westfahlen die Möglichkeit, ihren Abschluss an der HFH pauschal anrechnen zu lassen. Sofern der Abschluss zum Betriebswirt im Schwerpunkt Absatzwirtschaft, Produktionswirtschaft, Personalwirtschaft, Rechnungswesen oder Wirtschaftsinformatik absolviert wurde, kann nach Anrechung der Leistungen ein viersemestriges Bachelor-Fernstudium Betriebswirtschaft begonnen werden. Die Anerkennung von Leistungen erfolgt unter dem Vorbehalt, dass die entsprechenden Fächer mit mindestens befriedigend abgeschlossen wurden. Wir hoffen, dass wir damit einen wichtigen Beitrag zur Durchlässigkeit von Bildungs- und Berufsabschlüssen leisten, sagt Ralf Schäfer, Schulleiter der DAA- Wirtschaftsakademie und Leiter des HFH- Studienzentrums in Düsseldorf. Dieses Studienangebot ist eine verkürzte Form des HFH-Studiengangs Betriebswirtschaft. Leistungen, die bereits im Rahmen der Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt erbracht wurden, werden hierbei anerkannt. Auch das Modul Mathematik kann mit einer Zusatzprüfung anerkannt werden. Stephan Schlitter DAA-Wirtschaftsakademie Fachbereich Technik Führen leicht gemacht Auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter hat HFH-Absolvent Reinhold Kohler ein Praxishandbuch zum Thema Management und Leadership verfasst. Wenn er etwas macht, dann macht er es richtig. Reinhold Kohler ist 36 Jahre alt, Manager im Controlling eines trinationalen Leistungscenters bei EADS Deutschland und Fachbuchautor. Management und Leadership. Ein Praxishandbuch heißt sein 2009 im Tectum Verlag erschienenes Werk (ISBN: ). Hier erläutert der HFH-Absolvent auf 111 Seiten, wie man erfolgreich Teams bildet und Führungseigenschaften überträgt. Es gibt schon Anfragen, das Buch auf Englisch zu veröffentlichen, sagt der Bayer selbstbewusst. Das Thema Leadership hat Kohler einfach nicht mehr losgelassen. Nach zwölf Jahren bei der Bundeswehr, viele davon in leitender Position, wendete er sich der freien Wirtschaft zu. Hier nahm er bei einem sogenannten Performance Development Center teil. Sein damaliger Arbeitgeber bot potenziellen Nachwuchsführungskräften auf diesem Wege die Chance, sich zu beweisen. Und Kohler nutzte sie. Als karrierebewusster Mensch habe ich mich anschließend sehr intensiv mit dem Thema Führung auseinandergesetzt, sagt er. Er gab Leadership-Seminare für das Management seines Arbeitgebers, ging das Thema aber sowohl praktisch wie auch wissenschaftlich an. An der HFH bildete sich der Elektrotechnikingenieur im Studiengang Wirtschaft postgradual zum Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) weiter. Keine Frage, als Studienschwerpunkt wählte Kohler das Fach Unternehmensführung. Und das Thema seiner Diplomarbeit stand auch schnell fest: Management und Leadership. Er untersuchte die Bildung eines Managementteams für einen operativen Bereich sowie den Transfer ausgewählter Leadership-Eigenschaften im Rahmen von Workshops. Aufgabenorientierte oder personenorientierte Führung? Hier kannte er sich ja bereits bestens aus. Kohlers Diplomarbeit wurde mit einer 1,0 bewertet. Das machte Lust auf mehr: Mutig schickte er ein Exposé an den Tectum Verlag. Ich habe direkt einen Vertrag erhalten, berichtet er stolz. Für das Buchformat aber kann er seine Diplomarbeit nicht eins zu eins übernehmen. Nach Feierabend setzt sich Kohler an seinen Schreibtisch, verändert die Struktur, ergänzt Praxisbeispiele, um den Aufbau aufzulockern. Er benennt vier Leadership-Eigenschaften, darunter auch das Einfühlungsvermögen. Hier geht es um Fingerspitzengefühl, sagt Kohler. Spannend gestaltet sich auch das Thema Zeitmanagement. Hier hebt er den Aspekt hervor, wie man sich Zeit schaffen kann, um seine Mitarbeiter angemessen zu führen. Kohlers Buch kostet 24,90 Euro. Auch für Berufseinsteiger hat es einen praktischen Nutzen, ist er überzeugt: Sollte ich mich noch mal auf ein Assessment Center vorbereiten wollen, würde ich mir mein Buch kaufen. Denn er beschäftigt sich mit der übergeordneten Sicht, wie man ein Assessment Center in Sachen Führung besteht. Nun bastelt Kohler weiter an der Karriereleiter. Eine Promotion würde ihn noch reizen, sagt er. Aber erst einmal hat er abends wieder etwas mehr Zeit. Zeit, Pläne zu schmieden, aber auch Zeit für seine Frau und seine Hobbys. Neben Kraft- und Fitnesstraining Reinhold Kohler mit seinem Erstlingswerk tanzt er gern Standard. Und wer hier wen führt, ist bei Reinhold Kohler keine Frage. Andrea Samstag-Kohler Seite 9

10 Herbstsemester 2010 HFH-CAMPUS Fachbereich Wirtschaft Tempo, Tempo! Phlipp Wenninger aus dem österreichischem Gmunden ist der schnellste Student der HFH. Im HFH-Campus spricht der Frühaufsteher über Studium, Alltag und freie Zeit. HFH-Campus: Herr Wenninger, Sie haben Ihr Studium neben dem Beruf in nur vier Semestern abgeschlossen und wir hatten Ihnen nur sehr wenige Vorleistungen anerkannt. Hatten Sie in den letzten zwei Jahren überhaupt noch Freizeit? Philipp Wenninger: Freizeit, was ist das? Natürlich ist ein Studium neben den Beruf immer eine zusätzliche Belastung, die Freizeit in Anspruch nimmt. Trotzdem fand ich noch Zeit, in der ich meinen anderen Hobbys nachgehen konnte. Einen Vorteil hat eine Doppelbelastung: Man lernt, die vorhandene Freizeit besser zu nützen und zu schätzen. In den letzten zwei Studiensemestern hatte ich schon wieder so viel Freizeit, dass ich noch einen österreichischen MBA in General Management absolviert habe. HFH-Campus: Wie sah eine normale Arbeitswoche in Ihrer Studienzeit bei Ihnen aus? Wenninger: Unter einer normalen Arbeitswoche habe ich meist vor dem Arbeitsbeginn gelernt. Unmittelbar vor den Klausuren habe ich mir ein bis zwei Tage Urlaub genommen. Wenn man pro Semester zwischen sechs und zehn Modulprüfungen absolviert, hat man so wenigstens den Vorteil, dass man sich keine Gedanken über eine normale Urlaubsplanung machen muss, denn drei Urlaubswochen konnte man gleich fürs Lernen verwenden. Außerdem hatte ich nie Probleme bei der Auswahl der Urlaubslektüre. HFH-Campus: Wie haben Sie sich den Lernstoff angeeignet? Wenninger: Präsenzphasen habe ich eher selten genutzt. Ich habe die Prirorität auf das Durcharbeiten der Unterlagen gelegt. Präsenzphasen, die für mich unumgänglich waren, waren die Rechtsmodule. Naja, sonst gab es natürlich auch Klausuren, die ein bisschen etwas von Vier gewinnt oder Mut zur (kleinen) Lücke hatten. HFH-Campus: Hat Ihr Arbeitgeber Ihr Studium unterstützt? Nach der Matura machte Philipp Wenninger eine Ausbildung zum Touristikkaufmann an den Tourismusschulen Bad Ischl. Am Studienzentrum Linz der HFH schrieb er sich zum Herbstsemester 2008 für den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft ein, wechselte dann aber zum Diplom-Abschluss. Der 26-Jährige ist Marketing- und Projektleiter bei einer Gasefirma in Oberösterreich. So wählte er denn auch Marketing und Unternehmensführung als Studienschwerpunkte. In seiner Freizeit spielt er Tennis, macht Kraftsport und trifft sich mit Freunden. Wenninger: Grundsätzlich war es mir wichtig, das Studium für mich zu machen. Daher habe ich nach keiner finanziellen Unterstützung von meinem Arbeitgeber, einer Gasefirma in Österreich, angefragt. Bei Prüfungsstress hatte ich aber immer die Möglichkeit, mir ein paar Stunden zum Lernen frei zu nehmen. HFH-Campus: In Ihrer Diplomarbeit Marketing und Vertriebsausrichtungen der Firma Provisis haben Sie Ihren derzeitigen Arbeitgeber analysiert. Werden Ihre Ergebnisse im laufenden Betrieb verwendet? Wenninger: Da ich die Marketing- und Projektleitung in der Firma Provisis innehabe, können Sie sicher sein, dass die Ergebnisse eins zu eins umgesetzt worden sind. Auch die Ergebnisse meiner Hausarbeit Transportkostenoptimierung der Firma Provisis wurden im Unternehmen umgesetzt. Das ist meiner Meinung der große Vorteil eines berufsbegleitenden Studiums, dass man die Theorie und die Praxis verbinden kann. HFH-Campus: Sie sind 26 Jahre alt, haben sechs Jahre Berufserfahrung, sind studierter Diplom-Kaufmann (FH) und haben gleich noch den MBA draufgelegt. Wo soll Ihre Karriere hingehen? Wenninger: Für mich ist es wichtig, dass ich in einer Position angesiedelt bin, wo ich eine Firma mitgestalten kann. Ich möchte meine Handschrift in einem Unternehmen erkennen können. Diese Möglichkeit habe ich zurzeit bei meiner jetzigen Anstellung. Wo mich die Zukunft hinführt ob Selbständigkeit oder weiterhin in einem Angestelltenverhältnis wird sich zeigen. HFH-Campus: Was hat Ihnen während Ihres Studiums am meisten gefehlt? Wenninger: Ein freier Kopf. Ein Tag ohne Gedanken an Arbeit oder Studium. HFH-Campus: Haben Sie einen Rat an Langzeitstudierende? Wenninger: Es ist schwierig, hier Tipps zu geben, da die individuellen Gegebenheiten sehr differenzieren. Ich glaube das Wichtigste ist, einen Zeitpunkt des gewünschten Studienabschlusses im Vorhinein zu fixieren und gezielt die Prüfungen danach auszurichten. Denn sonst findet man immer wieder gute Gründe, eine Klausur auf nächstes Semester zu verschieben. Auch muss man Rückschläge, wie eine Wiederholungsprüfung, berücksichtigen. HFH-Campus: Letzte Frage: Was machen Sie nun mit all Ihrer Zeit? Wenninger: Gute Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Auf jeden Fall werde ich mehr Zeit für Privatleben und Sport investieren. Auch bin ich an einem Promotionsstudium interessiert, wenn ich ein passendes Thema und eine Uni finde. In diesem Fall hätte ich ja noch ein paar Jahre, bevor ich mir über meine freie Zeit Gedanken machen müsste. HFH-Campus: Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Fachbereich Wirtschaft Doppelqualifikation für Studierende Die HFH und die Cert-IT GmbH haben eine Kooperation im Bereich der IT-Spezialisten nach DIN EN ISO/IEC vereinbart. Bei Cert-IT handelt es sich um eine Zertifizierungsstelle für die Bereiche IT und Bildung. Ziel der Kooperation ist es, die Zertifizierung als IT-Spezialist durch Cert-IT mit den grundständigen Studiengängen unserer Hochschule zu verbinden. Damit können die Studierenden der Betriebswirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens und Facility Management im Rahmen ihres Studiums eine Zusatzqualifikation als zertifizierter IT-Spezialist erwerben (z. B. als Business Systems Administrator). Hierzu erfolgt eine aufeinander abgestimmte Bearbeitung des Zertifizierungsprojektes und der Bachelor-Arbeit der Studierenden. Im Rahmen der Kooperation wird die Bearbeitung und Dokumentation des zur Zertifizierung angemeldeten Projektes als Teilleistung der Bachelor-Arbeit anerkannt. Die Abschlüsse für das Studium und die Zertifizierung werden voneinander unabhängig von der HFH bzw. von Cert-IT erteilt. Wer bereits eine Cert-IT-Zertifizierung abgeschlossen hat, dem wird eine Anschluss- und Weiterqualifizierung an der HFH eröffnet. Hier können Leistungen, die im Rahmen des Zertifizierungsprozesses erbracht wurden, auf Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet werden. Mit der herstellerneutralen und produktunabhängigen ISO-Zertifizierung nach internationalen Qualitätsstandards weisen die Kandidaten Prozesskompetenz in einer IT-Spezialisierung nach. Das Zertifikat bescheinigt, dass man in der Lage ist, IT-Projekte prozessorientiert durchzuführen und zu dokumentieren. Dazu ist nicht nur Fachwissen erforderlich, sondern auch die Fähigkeit und Erfahrung, in Prozessen zu denken und Arbeitsanforderungen ganzheitlich anzugehen. Mit dem IT-Spezialisten-Zertifikat bietet sich die Möglichkeit einer systematischen Fachkarriere im IT-Bereich. Die Kombination der praktischen Arbeit an dem Zertifizierungsprojekt mit dem wissenschaftlichen Studium verbindet Praxis und Theorie in besonderer Weise und fördert die beruflichen Chancen der Absolventen. Prof. Dr. Claus Muchna Seite 10

11 Herbstsemester 2010 Die Semesterzeitung der Hamburger Fern-Hochschule Fachbereich Wirtschaft Das GS1-Knowledge-Center in Köln Auf Studienfahrt in Köln Studium hautnah: Die Stuzubis des Programms Hamburger Logistik-Bachelor haben auf einer Exkursion Logistik-Betriebe besucht. Am 26. August starteten wir, die HL-B- Klasse 08/10, unsere Exkursion nach Köln. Um 7.45 Uhr trafen wir uns am Hamburger Hauptbahnhof, und nach einer ruhigen, unproblematischen Fahrt trafen wir um Uhr in Köln ein. Unser Hostel lag in der Innenstadt. Da wir einen sehr straffen Zeitplan hatten, blieben uns nur wenige Minuten, um auszupacken und uns frisch zu machen. Schon ging es los zu GS1 Germany, einem unabhängigen Dienstleister im Logistikbereich. Hier werden offene, branchenübergreifende und weltweit gültige Standards entwickelt und implementiert, die den Waren- und Datenfluss zwischen Industrie- und Handelsunternehmen optimieren. GS1 Germany ist Teil eines weltweiten Netzwerks von GS-(Global Standard)-Organisationen. Hier hatten wir also unseren ersten Termin. Nach einer kurzen Vorstellung berichteten zwei GS1- Mitarbeiter über die verschiedenen Wirkungsbereiche des Unternehmens. Dieses hat unter anderem die heute üblichen weltweiten Standards zur eindeutigen Kennzeichnung von Produkten auf Barcodes und RFID-Transpondern (RFID = Radio Frequenz Identifikation) mitentwickelt. Mithilfe dieser Standards und Technologien wird versucht, Logistikprozesse wie Transport und Lagerhaltung zu optimieren. Nach zwei Stunden Vortrag konnten wir im GS1-Knowledge-Center den kompletten Prozess einer Wertschöpfungskette verfolgen, der am Beispiel eines Getränkekastens mit Unterstützung einer multimedialen Inszenierung visualisiert wurde. Außerdem sind in einem nachgestellten Tankstellenshop die Besonderheiten einzelner Verpackungen und Präsentationen im Regal zu sehen, die den Kunden besonders ansprechen sollen. Hinzu kommen besondere Techniken, um den Verbraucherkonsum weiter zu steigern und den Einkauf der Ware aus Sicht des Händlers zu optimieren. Nach dieser Führung wurde nochmals ein Vortrag von einer Stunde gehalten, sodass wir GS1 nach insgesamt vier Stunden verlassen haben. Nun war für den Abend Freizeit angesagt. Am Freitag haben wir uns um 7 Uhr zum Frühstück getroffen. Danach ging es im Regen los nach Tönisvorst bei Krefeld Die HLB-Studiengruppe erfährt, wie Shopping von morgen aussehen kann zum Real Future Store, einem Geschäft der Metro-Gruppe. Nachdem wir völlig durchgeweicht dort ankamen, sind wir nach einem kurzen Empfang in den Laden gegangen, der in einer normalen Einkaufspassage liegt. In diesem Laden werden Innovationen getestet. Das größte Projekt ist im Moment ein Art App für Handys: Hiermit kann man zu Hause seine Einkaufslisten erstellen, im Laden die Waren direkt einscannen und an einer automatischen Kasse zahlen. Außerdem gibt es in diesem Laden viele Extras, die das Einkaufen erleichtern und somit nicht zuletzt den Verbraucher zum Kauf animieren sollen. Unter anderem sind Unterhaltungsecken für Kinder eingerichtet, an der Fischtheke wird durch eine kleine Windmaschine ein Geruch von Meer geblasen und Fische werden auf den Boden projiziert. In der Kosmetikabteilung kann der Kunde seinen Hauttyp analysieren lassen, und die Sportgeräte wurden einem Fitnessstudio nachempfunden aufgestellt, sodass man sie gleich testen kann. Interessant waren auch die sogenannten intelligenten Kühltruhen, in denen von der Theke abgepacktes Fleisch liegt, das mit einem RFID-Chip versehen wurde. Wenn das Fleisch entnommen wird, geht ein Signal an den hausinternen Fleischer, damit dieser ab einer bestimmten unterschrittenen Menge weiß, welches Fleisch er nachlegen muss. Nach der Führung durch den Real Future Store ging es zurück nach Köln. Dort hatten wir zwei Stunden Pause. Schließlich haben wir uns für einen Stadtrundgang an der Domplatte getroffen. Natürlich haben wir uns auch den Dom angesehen sowie zum Beispiel die Altstadt und das Rathaus. Am Ende dieser Führung angekommen, wollten wir gemeinsam Abendessen gehen. Die Führerin hat uns ein altes Brauhaus empfohlen, wo wir dann auch die rheinisch-bürgerliche Küche genossen haben. Danach hatten wir den Abend wieder zur freien Verfügung, doch die meisten von uns sind noch zusammen ausgegangen. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Ausflug sehr gelungen war, wir viele interessante und wichtige Eindrücke sammeln konnten und die Logistikprozesse der Zukunft besser verstehen können auch wenn wir oft sehr nass geworden sind. Doch nicht mal das hat unsere gute Stimmung beeinträchtigen können. Isabel Hutter, 5. Semester im Programm des Hamburger Logistik-Bachelors Logistik erfahren Der Hamburger Logistik-Bachelor ist eine triqualifizierende Ausbildung im Logistik-Sektor mit einem integrierten Betriebswirtschaftsstudium an der HFH Schwerpunkt Unternehmenslogistik. Die Absolventen erhalten gleich zwei Abschlüsse: Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und den Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft. Kooperationspartner der HFH sind der Verein Hamburger Spediteure, die Akademie Hamburger Verkehrswirtschaft und die Staatliche Handelsschule Holstenwall. In diesem August ist bereits der dritte Jahrgang des Programms gestartet. Den jungen Erwachsenen bieten sich mit der Mehrfachqualifikation gute Berufsaussichten in dem immer komplexer werdenden Logistik-Sektor. Weitere Informationen zum Programm: Fachbereich Wirtschaft Neu im Team Ines Hübner ist seit August wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Wirtschaft Meine Erfahrungen für neue Herausforderungen einzusetzen, motiviert mich in meinem Arbeitsleben. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der FHTW Berlin sammelte ich erste Einsichten ins Berufsleben in der damals boomenden Szene der New Economy. Ich war im Bereich Marketing mit einem breiten Spektrum an Aufgaben beschäftigt, multimediale Lernsoftware für Office-Anwendungen einem breiten Kundenkreis näherzubringen. Parallel gestaltete ich als Lehrbeauftragte Lehrveranstaltungen unter Einsatz von Planspielen. So habe ich mich von verschiedenen Seiten dem Themenkreis Wissensvermittlung und -management genähert und bin diesem Interesse bis heute treu geblieben. Mit dem Ziel, diese Themen in Unternehmen zu entwickeln, bin ich 2001 in die Welt der Unternehmensberatung gewechselt. Zufälle und externe Nachfrage führten mich jedoch über die letzten neun Jahre zu einem thematischen Abstecher in die Organisationsberatung im öffentlichen Sektor. Die Suche nach einer neuen Herausforderung hat mich nun zur HFH geführt, wo ich mit meinen Erfahrungen die Reakkreditierung der Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht unterstütze und mich künftig auch an weiteren Projekten des Fachbereichs beteilige. Fachinhaltlich betreue ich das Modul Material- und Produktionswirtschaft. HFH intern Auf Empfehlung Ines Hübner Wie bereits in den letzten Jahren hat das Marketingteam der HFH auch 2010 unter den Erstsemestern eine Umfrage durchgeführt. Demnach waren neben den Studieninhalten selbst sowohl das Studienmodell als auch die räumliche Nähe eines der Studienzentren besonders relevant bei der Entscheidung, an der HFH zu studieren. Ebenso wie in den letzten Semestern war auch im Frühjahrssemester fast jeder Vierte auf Empfehlung von Freunden und Bekannten an die HFH gekommen. Ebenfalls bestätigt sich der Trend, dass Arbeitgeber das berufsbegleitende Studium ihrer Angestellten unterstützen. 44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie der Arbeitgeber dabei unterstützt durch (teilweise) Übernahme der Gebühren und bzw. oder durch zeitliche Freistellung. Die Hochschulleitung der HFH freut sich über diese Entwicklungen. Redaktion Seite 11

12 Herbstsemester 2010 HFH-CAMPUS Im Studienzentrum Nürnberg kümmert sich Sybille O Brien (r.) um die Studierenden Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, Christkindlmarkt hilft gegen Prüfungsstress Sylvio Truckenbrodt hat gemeinsam mit zwei Kommilitonen während seines Studiums an der HFH zehn Studienzentren besucht. Er berichtet in einer Serie im HFH- Campus von jeweils einem Ziel ihrer Reise. Heute: Nürnberg. Bremen Delmenhorst Freiburg Hamburg Schwerin Berlin Hannover Münster Herford Aschersleben Potsdam Gütersloh Bielefeld Rheda-Wiedenbrück Essen Leipzig Düsseldorf Kassel Bad Wildungen Dresden Bonn Siegen Jena Bad Elster Wiesbaden Würzburg Kaiserslautern Saarbrücken Bad Nürnberg Mannheim Mergentheim Stuttgart München Innsbruck Braunau 592 Studierende der HFH sind derzeit an den Studienzentren in Österreich eingeschrieben. Sie besuchen ihre Präsenzveranstaltungen in den sechs österreichischen Studienzentren. Allerdings wird das Studienzentrum Braunau aufgrund der Kleinstgruppen im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen für Absolventen der Höheren Technischen Lehranstalt im kommenden Jahr geschlossen die Klausuren können aber weiterhin vor Ort geschrieben werden. Bei den Präsenzen wird Studienzentrumsleiterin Gabriele Schwendinger die Studierenden in Linz weiterbetreuen, dem größten HFH- Stützpunkt in Österreich. Hier, wie auch in Linz Klagenfurt Hollabrunn Wien Fast 600 Studierende in Österreich Graz Graz und Innsbruck, kooperiert die HFH mit dem bfi Berufsförderungsinstitut. In Klagenfurt ist das WIFI Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Kärnten Partner der HFH und in Hollabrunn der Verein Bildung und Wissenschaft. Übrigens: Nicht nur bei den Studierenden-, auch bei den Absolventenzahlen beeindruckt das Nachbarland Deutschlands: In Österreich haben bereits über 300 Absolventen ihr HFH-Studium erfolgreich abgeschlossen. auch heute möchte ich Euch wieder etwas von unserer HFH-Deutschlandtournee vom Besten geben. Nach Kaiserslautern (s. HFH-Campus Ausgabe 15) hatten meine beiden Mitstreiter und ich als nächstes Ziel Nürnberg ausgewählt. Da Nürnberg ja nur einen Katzensprung von München, unserem Heimatort, entfernt ist, kann ich Euch bezüglich einer Unterkunft leider keine Tipps geben. Dafür gibt es etwas mehr Informationen über das Studienzentrum und Aktivitäten, die einen Abstecher nach Nürnberg jederzeit rechtfertigen. Das Studienzentrum befindet sich in der Sandstraße, was in Fußnähe zum Zentrum ist und somit den ersten dicken Pluspunkt darstellt. Die Anordnung der Räume ist zwar etwas verwinkelt, aber das hat gerade den Charme dieses Studienzentrums ausgemacht. Auch die HFH-Mitarbeiter, besonders Sybille O Brien und die Dozenten, haben bei uns durch ihre unkomplizierte und unbürokratische Art Probleme zu lösen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier hatte man wirklich das Gefühl, dass auch seitens der Dozenten Respekt gegenüber unseren Leistungen, gemeint ist hier die große Menge an Lernstoff, entgegengebracht wurde. Das hatte zur Folge, dass wir gerade während der Zeit des Vordiploms öfters in Nürnberg zu Besuch waren, um dort an der ein oder anderen Vorlesung sowie an Prüfungen teilzunehmen. Einziges Manko war die Parkplatzsituation. Es gibt zwar vor dem Studienzentrum kostenpflichtige Parkplätze, doch selbst diese stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Nun aber zum sicherlich interessanteren Teil dieses Artikels, den Freizeitaktivitäten. Bisher war mir persönlich Nürnberg eigentlich nur durch den Christkindlmarkt bekannt, und ich konnte mit dieser Stadt nicht viel anfangen. Nach unseren ersten Besuch in der Altstadt im Anschluss an eine Vorlesung war ich doch positiv von dem kulturellen Angebot und dem Flair dieser Stadt überrascht. Demzufolge haben wir auch die kommenden Besuche am Studienzentrum Nürnberg mit Erkundungen der Stadt verknüpft. Ihr erinnert Euch ja: Bestes Mittel zum Reduzieren des Lernstresses ist die Erholung In diesem Sinne also der Kaffee oder das Bier mit seiner Lern- (und Feier-)- Gemeinschaft in den coolen Clubs dieser Stadt. Hier ein paar Möglichkeiten, die Ihr unbedingt bei Euren nächsten Nürnberg-Trip einplanen solltet: Pub O Sheas, Cineplex mit Bar, diverse Clubs und natürlich die üblichen Sehenswürdigkeiten wie das Albrecht-Dürer-Haus, der Gänsemännchenbrunnen, der Henckersteg, die Kaiserburg, das Nassauer Haus etc. Natürlich ist es ein Muss, eine Vorlesung oder Klausur auf die Zeit des Christkindlmarktes zu legen. Mit Sicherheit werdet Ihr dann recht fix Eure angespannten Hirn- und Muskelstränge auf ein normales Niveau zurückbringen. Die heißen Mandeln, der warme Lebkuchen und vor allem der leckere Glühwein bringen Euch das während der Vorlesung oder Prüfung verloren gegangen Lächeln mit Sicherheit zurück. Wenn Ihr das nicht glaubt, dann probiert es aus! Ich wünsche Euch viel Erfolg bei den nächsten Prüfungen! zeitgemäß studieren Liebe Grüße, Euer Sylvio Truckenbrodt Aufstiegsstipendien jetzt bewerben! Studieren lohnt sich! Und wer sich erfolgreich um ein Stipendium bewirbt, muss nicht die ganze Last der Studiengebühren tragen. Besonders viele der Stipendiaten an der HFH werden von der Stiftung Begabtenförderungswerk Berufliche Bildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Sie erhalten derzeit eine finanzielle Förderung von 1700 Euro pro Jahr. Die nächste Bewerbungsrunde für die Aufstiegsstipendien startet am 15. November Dann sind die Online-Bewerbung auf freigeschaltet. Bewerben können sich Studieninteressenten und Studierende, die maximal im zweiten Studiensemester sind. Am besten gleich die Unterlagen zusammenstellen! Impressum Herausgeber: HFH Hamburger Fern-Hochschule Der Präsident Prof. Dr. rer. pol. Peter François Alter Teichweg 19, Hamburg Text und Redaktion: Uwe Ploch (V.i.S.d.P.), Fotos: Archiv HFH, Niels Herder, privat Kontakt: Tel.: +49 (0) 40 / Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Gestaltung: zwei:c werbeagentur GmbH, Hamburg Litho und Druck: Gebr. Klingenberg & Rompel in Hamburg GmbH (Auflage: Expl.) November 2010 ISSN: Informationen für Interessierte Studienberatung: Tel.: +49 (0) 40 / Seite 12 Seite 12

Internet: www.hamburger-fh.de, Facebook: www.facebook.com/hfhhamburgerfernhochschule

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